Bauer Willi
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Die Stunde der Aufrechten

In der Krise zeigt sich, wer in der Lage ist, Probleme zu lösen. Wo sind jetzt all die „Lautsprecher“, die gestern noch unwichtige Sachverhalte zu Problemen hochstilisiert haben? Wo ist die Opposition, die sich jetzt für das Wohl des Volkes einsetzt? Der Rat von Robert Habeck, Gastronomen und Hotelbesitzer sollten jetzt ihre Ölheizung gegen eine ökologisch saubere Heizung austauschen, klingt da schon ein wenig weltfern. Wem die Liquidität fehlt, wird auf so einen Gedanken wohl kaum kommen. Und auch sonst sind die Äußerungen diverser Parteien und Politiker eher peinlich als hilfreich. Die AfD ist ganz auf Tauchstation gegangen. Ist auch besser so.

Ein guter Job

Es muss einfach mal gesagt werden: die derzeitige Regierung macht einen verdammt guten Job. Alle, die das anders sehen, sollen sich einmal fragen, ob sie Entscheidungen wirklich früher und anders getroffen hätten. Wenn man in Verantwortung ist, sieht das nämlich anders aus. Mir gefällt die Arbeit von Angela Merkel, Jens Spahn, Hubertus Heil, Julia Klöckner und allen anderen der großen Koalition gut. Sie werden nicht alles richtig machen, aber das ist unter dem Druck, unter dem sie stehen, auch nicht zu erwarten.

Die Corona-Krise entzaubert die Populisten. Es ist wie bei „Des Kaisers neue Kleider“: Ihre Inkompetenz, ihre Destruktivität und Konzeptlosigkeit wird jetzt erst recht deutlich. Das trifft nicht nur für Deutschland zu, sondern auch für Trump, Bolsonaro, Johnson oder Salvini.

Starke Demokratie

Die Einschränkungen, die wir alle jetzt erfahren, sind wir bereit, mitzutragen. Aus Solidarität, aus Einsicht des Unabänderlichen. Unsere Demokratie („Herrschaft des Volkes“) funktioniert. Wir trauen unseren Volksvertretern zu, dass sie das Richtige entscheiden. Der Rechtsstaat versagt eben nicht, wie manch einer gerne behauptet, um daraus für sich politisches Kapital zu schlagen.

Ob dieser Sieg der Vernunft über die Krise hinaus anhalten wird? Das hängt davon ab, ob unsere Solidarität auch weiterhin trägt. Jetzt müssen die Weichen so gestellt werden, dass soziale Härten für die Zeit nach der Krise abgefedert werden. Sonst könnten die Populisten wieder die Oberhand bekommen.

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109 Kommentare

  1. James Taylor sagt

    Willi, im Vergleich zu unserer Regierung Johnson ist das in Deutschland gut. Im Vergleich zu Suedkorea und Singapur ist es in Deutschland maximal mittelpraechtig und bei uns eine Katastrophe.
    Seit 4 Wochen mahnen die Virologen und die Vorgaenge in Italien zu einer konsequenten Handlungsweise und immer noch verdoppeln sich beispielsweise in Deutschland die registrierten Infektionen – die echte Zahl duerfte um den Faktor 10 hoeher sein – in wenigen Tagen und viele glauben, dass eine weitere Einschraenkung nicht notwendig ist. Ist das wirklich gut?
    In UK wird fast gar nichts bis wenig gemacht. Wir haben schon 144 Tote und die werden, wenn Johnson nicht langsam die Kurve bekommt, auf irgendetwas zwischen 300.000 und 510.000 anschwellen (nach einer aktuellen Studie). Fuer die USA, auch regiert von einem Irren, wird es, wenn die nicht langsam um die Kurve kommen, siebenstellig werden.
    Gehen wir doch einmal davon aus, dass die Zahlen aus China geschoent sind. Diktaturen machen so etwas gerne.
    Ohne Impfstoff laeuft das Virus solange, bis 60-70% infiziert wurden, also 54 Mio. Menschen allein in Deutschland. Die Sterblichkeit in Suedkorea liegt bei 1,19%, macht … , schreibe ich wohl besser nicht. Die Zahl ist auch nicht besser als bei uns in UK und wenn das so kommt, steht kein Stein mehr auf dem anderen.
    Gut sieht anders aus.

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    • firedragon sagt

      Unsere rum. Arbeiter sind gestern vorzeitig abgereist.
      Durch Östereich und Ungarn, relativ problemlos, ca. 1.500 km in 20 Stunden.
      Wichtig: Arbeitsverträge und Arbeitgeberbescheinigungen an der Grenze vorzeigen!
      Wie mir einer unserer Männer heute Abend mitteilte, herrscht in ihrem Ort Ausgangssperre. Lebensmittel werden alle zwei Tage vor das Hoftor gestellt. Er selber (die anderen auch) muß zwei Wochen in häusliche Quarantäne.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Rumänien hat den Notstand ausgerufen, berichtete die Tochter meiner Schwägerin, die in Warna lebt.

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        • firedragon sagt

          Okay, das erklärt wohl, warum dort in den Straßen bewaffnetes Militär patrouilliert.
          Darüber war er mehr als stutzig.

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          • firedragon sagt

            Ich blickte mal über meinen Tellerrand hinaus – ich gehe sogar aus der Küche :
            Tagesspiegel vom 21.02.2020 14:32 „Defender 2020“
            Das läuft – warum? We have to stay at home – warum? Bis April – warum?

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    • Bauer Willi sagt

      1% ist viel…einer von hundert… oh je…
      James, bleib gesund, wir zwei gehören zur Risikogruppe der alten weißen Männer…

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      • James Taylor sagt

        Tja, ich nehme das mit Humor, weil ich mir einfach vorstelle, dass ich einen Geldschein exakt 100 Mal in die Luft werfe und dieser 1 Mal einfach oben bleibt. Mir ist das noch nicht passiert, also gehoere ich nicht zu dem 1%.
        Nein, Spass beiseite, dass ist ja nicht nur fuer uns Alte ein Risiko, denn bei vielen der Infizierten, auch bei Jungen!, sollen bleibende Schaeden der Lunge bleiben. Ebenso ist bei denen, die keine Symptome gezeigt haben, ueber einige Tage der Geruch und der Geschmack weg, also eine Blockierung von Nerven festzustellen. Das Ganze ist absolut spassfrei und wenn es erst im naechsten Jahr einen Impfstoff gibt, ein Grund, dass nach Ostern nur die Risikogruppen im Haus bleiben muessen und die anderen arbeiten fuer alle an der Herdenimmunitaet. Dann sind wir wieder in der Steinzeit, wirtschaftlich, gesellschaftlich und mental.
        Ausserdem gibt es doch in Deutschland diesen Spruch, dass Unkraut nicht vergeht. Also, was kann uns beiden passieren? Wird schon gut gehen, und wenn nicht, ist man der Letzte der es merkt, wenn ueberhaupt.

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  2. brouss sagt

    Ich würde unseren Regierenden keine bessere Note als 4- geben:

    https://www.msn.com/de-de/nachrichten/coronavirus/wenn-uns-die-schutzausr%c3%bcstung-ausgeht-sind-wir-am-ende/ar-BB11rMax?li=BBqg6Q9&OCID=IE11FREDHPre

    Spätestens nachdem die Chinesen 40 000 000 Leute „eingesperrt“ haben, hätten alle Reisenden aus China 14 Tage in Quarantäne gemusst.

    Ich würde auch mal einige Teilnehmer an Corona-Parties, …. haschen und in Quarantäne nehmen. Platz müsste sein, da einige Städte Migranten aufnehmen wollten. Auch hier steht ein Asylantenheim leer.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Willi, wie immer gibt es Millionen Schlaumeier in diesem Land, die grundsätzlich alles besser wissen und gewusst haben….is normal oder?

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      • brouss sagt

        Mir war der Artikel halt ein bisschen zu euphorisch. Vertanen Chancen nachtrauern bringt nichts, da hast Du Recht. Ich hatte was einem resistenten ESBL-Keim in Erinnerung, der innerhalb von einigen Wochen von China in die Schweiz kam. Deswegen habe ich ganz früh gemeint, dass bezüglich Corona was unternommen werden müsste.
        30% aller Fernreisenden bringen beispielsweise multiresistente Erreger mit. Da gehört auch mal was unternommen. Aber da sind unsre Politiker zu populistisch. Das könnte ja ein paar Stimmen kosten.

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      • Ein Privatier sagt

        @Reinhard Seevers @Bauer Willi
        Spekulieren und Hassen sind zwei zutiefst menschliche Verhaltensweisen.
        Allerdings will man uns individuell menschliches Verhalten im Laufe der linksgerichtetet kollektivierenden Abänderung des Prozesses der Zivilisation austreiben.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Individuelles Handeln ist die Ursache allen Übels und auch die Lösung, sonst würde es ja nicht so sein, wie es ist.
          Die Individualität in Verbindung mit dem Kapitalismus ist sogar die Ursache für fast alle Übel dieser Welt….das „darf man aber nicht laut sagen“ 🙂 sonst bekommt man es mit der Menschheit zu tun.:-)
          Jedenfalls mit der westlich-kapitalistisch geprägten!

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    • Der Brandenburgbauer sagt

      Moin brouss, du bist ja wie so oft, bei Willi im Blog, ein ganz“ Schlauer“.
      Dein Beitrag bringt uns aber zur Zeit keinen Zentimeter weiter.
      Ich bin der Meinung, die Verantwortlichen machen zur Zeit einen ordendlichen Job.
      Was Söder in Bayern durchzieht kann ich nur begrüssen.
      Spätestens Sonntag Abend zieht der Rest des Landes nach.

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      • Mark sagt

        lIEBER BRANDENBURGBAUER,
        wir sind ja häufih einer Meinung, diemal anscheinend nicht. Was Söder in Bayern durchzieht, hat nichts mit Pandemiebekämpfung zu tun, sondern ist schlicht und einfach politische Wichtigmacherei mit schlimmen Folgen. Ganz offensichtlich will Söder sich an die Speerspitze der Coronabekämpfer stellen und später den Sieg feiern mit allen poltischen Vorteilen, die einem „Sieger“ dann zuteil werden. Auch der grüne Kretschmann will hier nicht zurück stehen und hat schon mal angekündigt, dass eine Versammlung von mehr als 3 Personen im „öffentlichen Raum mit Strafen von 25000€ oder 2 Jahren Haft bewehrt ist. Ja geht´s noch??? Von einem verdammt guten Job kann doch keine Rede sein, da leben Paniker ihre Gefühlsdefizit aus!! Und selbst Herr Drosten muss, wenn man seine Äusserungen genau analysiert, zugeben, dass die prognostizierte Pandemie das Ergebnis von Modellrechnungen ist, die das hinten ausspucken, was man vorne eingibt. Die Schar der Wissenschaftler, die das Gutheisst wird immer kleiner. Und die, die ein Fragezeichen hinter den politischen Aktionismuss stellt immer größer: Reinhardt formuliert noch vornehm: https://www.rnd.de/politik/gesellschaft-durch-corona-uberfordert-arzteprasident-reinhardt-warnt-ITO2SESDPBERXJNCUAWU4B36VQ.html
        Der Weltarztebund wird schon deutlicher:
        https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-weltaerztebund-gegen-ausgangssperren-zur.1939.de.html?drn:news_id=1111665

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  3. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin,ich persönlich finde es sehr anständig wie heute überwiegend positiv auf den Beitrag im Blog von Willi reagiert wurde. Was in anderen Blogs steht kann ich nicht beurteilen, weil das nicht mein
    „Zuhause ist“. Trotzdem würde mich interessieren was Typen wie Rexinger und Göring- Eckert so losgelassen haben.
    Willi ,du hast mit diesem Beitrag wieder einmal einenen ordentlichen Shop gemacht.
    Danke für deine Mühe.
    Bei uns in der dörflichen Region wo ich wohne ist alles noch wie immere.
    Keine Hecktik , keine Panik alles ist noch sehr ruhig.

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  4. firedragon sagt

    Mal kurz was anderes, weil sich hier grad alles tummelt.
    Es ist schönstes Wetter, es werden Äcker gerichtet, angedüngt, gespritzt, gemulcht und noch einiges mehr.
    Wir sind allerdings nicht alleine in unseren Fluren unterwegs, konnte ich heute beobachten.
    Wegen Schul-und Kitaschließungen sind sehr viele Familien draußen unterwegs (Spielplätze sind auch gesperrt).
    Passt ihr bitte höllisch auf unsere kleinen Menschen auf, die sind ihrer Fahrzeuge noch nicht wirklich mächtig und sind schnell (oft unkontrolliert) unterwegs.
    Also AUGEN AUF!

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  5. fingerphilosoph sagt

    Wie seltsam! Ich frage mich, wie jemand, der in Nicht-Krisenzeiten angeblich permanent einen saumäßig schlechten Job gemacht hat – wie eben die von Bauer Willi genannten Politiker – nun in Krisenzeiten plötzlich einen tollen Job machen kann. Was ich hier auf diesem Blog in der Vergangenheit gelernt habe, ist, dass Angela Merkel, Julia Klöckner & Co. einen saumäßig schlechten Job gemacht haben. Weswegen es ja Trecker-Demos gegeben haben soll und so.

    Wenn Angela Merkel & Co. nun plötzlich laut Bauer Willi & Co. einen richtig tollen Job machen, dann muss ich daraus schließen, dass die besagten Politiker in der Vergangenheit auch keinen schlechten Job gemacht haben und all die Düngeverordnungen, Glyphosat-Verbote, Insektenschutzmaßnahmen usw. voll gerechtfertigt sind. Geht in die Ecke und schämt euch, alle die, die ihr mit Treckern rumgefahren seid, grüne Kreuze aufgestellt und guten Politikern das Leben schwer gemacht habt. Ich will von euch nie wieder ein Wort gegen Angela und Julia hören !!!

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    • Reinhard Seevers sagt

      Man kann doch das Eine nicht mit dem Anderen vergleichen……oh Gott.🙄

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      • Ein Privatier sagt

        Herr Seevers,

        grundsätzlich kann man alles mit allem vergleichen.

        Man muss das sogar tun, weil man sonst die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beobachteten bzw. verglichenen Obekte nicht entdecken könnte.

        Also: Bitte keine Angst vor dem sapere aude.

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    • Paulus sagt

      @ fi-phil, auch wenn ich es mir mit Bauer Willi jetzt endgültig verschissen habe, obwohl ich es bestimmt nicht böse oder gar verächtlich meine. Ein rheinischer Leichtfuß hat damit kein Problem! Das scheint mir ganz einfach mentalitätsbedingt zu sein, musste ich auch erst lernen.
      Selbst unser immer grinsender MP namens Laschet feierte, als bereits alle Alarmglocken läuteten, noch ausgelassen und fröhlich und im vollen Ornat seiner KG den Karneval. Konnte ja keiner ahnen, dass man sich dabei mit irgendeinem Virus aus dem fernen China infizieren kann.

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  6. Walter Parthon sagt

    Frau Von der Leiden,
    hinter den Bergen der leeren Cognacflaschen Ihres Vorgängers Jean Claude „Ischias“ Juncker lugten Sie unlängst hervor und vermeldeten ganz in der Tradition desselben: „Wir haben das Virus unterschätzt“. Gut, Ihrem Vorgänger wäre zumindest Corona nie passiert, denn schon der liebe Augustin war wie wir wissen spiegelbedingt pestresistent. Aber Frau Präsidentin, es ist doch die Lebensbestimmung der EU, Situationen falsch einzuschätzen, Ihr Sonntagsverein liegt doch immer zielgenau daneben. Nur wenn‘s ums Gerstl geht, also hochdeutsch ums Geld, Zaster, dann entwickeln Ihre kleinen pragmatisierten Wasserköpfe hektische Betriebsamkeit. Als es darum ging, den spekulierenden Bankvorständen den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, ja da war die EU schneller als Speedy Gonzales. Jetzt, wo es darum geht, Menschenleben zu retten, Unternehmen zu schützen, Arbeitsplätze aufzufangen, da müssen Sie sich erst gedanklich sortieren. Aber vielleicht ist es sogar besser so, denn immer wenn die EU zu retten versucht, sind wir Bürger rettungslos verloren. Gell, 2015, wir schaffen das. Binnen 5 Jahren haben Sie nichts geschafft, das Chaos nur verlängert, Schutzgeld dem Erpresser vom Bosporus gezahlt. Und nun, in der Stunde größter Not zahlen Sie lieber die Euros an Recep, statt Führung zu übernehmen. Vor Wochen versank Bella Italia im Chaos, das schon aus der Tradition darniederliegende Gesundheitssystem kollabierte vor Corona. Und Sie? Ich nehme an, Sie haben sich am Brüsseler Fischmarkt mit ein paar Austern und einem guten Chablis eingedeckt. Denn am letzten Tag soll die Menüfolge auch auf der Titanic am vorzüglichsten gewesen sein, bon appétit. Aber nun ans Eingemachte: Churchill, Adenauer, Schumann, de Gaulle – große Männer die aus dem Blut der Opfer zweier Weltkriege eine Lehre gezogen haben. Friede durch soziale Sicherheit, soziale Sicherheit durch wirtschaftlichen Erfolg. Und Ihre EU? Dieses Konglomerat der dümmsten, aber dafür EU-genormten Glühkerzen auf der Torte. Gurkenkrümmung, Pommes-frites-Verordnung. Frau von der Leiden! Europa wurde gerade der Stecker aus der Dose gezogen. Aus Angst vor dem nahenden Corona-Tod begehen wir kollektiven Suizid? Die sozialen Unruhen werden gewaltig, der Kontinent gerät gänzlich aus den Fugen, die Börsen innerhalb Europas krachen wie die Kaisersemmeln. Warum? Weil Europas Gesundheitssysteme optimiert wurden, weil sie eben nicht krisenbeständig sind. Weil die wirtschaftliche Infrastruktur auf andere Kontinente ausgelagert wurde, weil‘s billiger ist. Weil Lebensmittelsicherheit ein Fremdwort ist. Weil wir uns sicherheitspolitisch zwischen den USA und Asien zerreiben lassen. Weil jeder bei kleinstem Gegenwind die Nerven verliert. Und weil sich gerade diese beschworene EU, diese postkommunistische Ersatzreligion, auf die Bedeutung eines Briefmarkenvereins begeben hat und keinerlei Leadership zeigt. Gute Nacht Brüssel!
    https://m.youtube.com/watch?v=lrmva5Sl34s

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  7. Walter Parthon sagt

    Die Corona Infektionszahlen steigen weiter, im gleichen Maße sinken nicht nur die Börsenkurse und damit der Glaube an ein schnelles Krisenende. Deshalb ist jede Maßnahme, die ergriffen wird, wichtig und hat meine absolute Unterstützung. Denn nur mit uneingeschränkten Zugeständnissen in vielen Bereichen gibt es Licht am Ende des Tunnels.
    Wenn dieser Tage Kaufland und Lidl den Leuten im Hamsterkaufrausch glauben machen, sie ernährten Deutschland- muss aber doch mal klargestellt werden: Kaufland und Lidl verkaufen nur die Lebensmittel, die Landwirte produzieren und die viele fleißige Verarbeiter zu dem machen, was dann im Laden verkauft wird. Es macht mich stinksauer zu hören, dass nun Zulieferer Strafandrohungen der selbsternannten Ernährer erhalten, weil sie ihre Liefertermine aufgrund höherer Krankenstände und ausbleibender Erntehelfer nicht halten können. Wer aus dieser Krise doppelt Profit schlagen will, hat mit dem ehrbaren Kaufmann der Vergangenheit wohl endgültig gebrochen!
    https://www.topagrar.com/…/so-sieht-kloeckners-corona-agend…

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  8. Altbauer Jochen sagt

    „Die Stunde der Aufrechten“
    Wie wäre es in der allgemeinen Verunsicherung wenn
    wir Bauern uns mal positionieren ?
    Nicht indem wir mit unserer „Wichtigkeit“ ätzen,
    sondern der Bevölkerung unsere Zusage geben das wir
    trotz aller unterschiedlichen Widrigkeiten bereit sind,
    mit aller Kraft für eine neue Ernte zu arbeiten.
    Südfrüchte können wir nicht liefern, aber das Angebot
    aus heimischer Produktion ist vielfältig und gut !
    Wir füllen euch die Regale in den Märkten ,
    vertraut auf uns und lasst uns nicht über einen Wust
    von Vorschriften verzweifeln.

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    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      Die Position eines konventionellen Bauern heute bei ZON online:

      Wir dekadenten westlichen Wohlstandsbürger wähnten uns noch bis gestern in einer sehr trügerischen Sicherheit. Vor vier Wochen haben wir arrogant unseren mahnend besserwisserischen Zeigefinger in Richtung China erhoben.

      Die Natur aber zeigt jetzt allen Erdenbürgern, der gesamten Menschheit, unmissverständlich auf, wie unerbittlich Mutter Erde auf ein explosives Wachstum reagiert. Im Verlaufe der Evolution ist das nicht neu.

      Denken wir an die BSE-Krise, die in GB ihren Ursprung nahm. Brutal hat man die Tiere einfach gekeult.

      Heute gehen vor einem Nanometer sämtliche Entscheidungsträger weltweit mehr oder weniger hilflos in die Knie, man hat aus BSE-Krisen und sonstigen was gelernt!?

      Vordringlich müssen wir also erst einmal bereitwillig akzeptieren, unsere persönlichen Egoismen zügig massiv auf den Prüfstand zu stellen. Die Zeit nach COVID-19 wird jedenfalls eine andere sein.

      Im Hinblick auf die Lebensmittelproduktion -egal ob es sich um tierische oder pflanzliche Erzeugung handelt- muss sich heute jeder Einzelne vielleicht kritisch selbst hinterfragen, ob man wirklich auf diese überlebensnotwendige Versorgung, unsere Mittel zum Leben, überhaupt verzichten kann, man es sich fortwährend erlauben darf, diese brutal mit Füßen zu treten!!! – Eine sehr traurige Erfahrung, die wir alle, die konventionellen Landwirte eingeschlossen, wahrlich nicht gebraucht hätten. – Wir fahren jetzt raus aufs Feld und sind für Sie alle zuverlässig da, so Gott denn will! Bleiben Sie gesund!

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  9. Thomas Apfel sagt

    Ein Ausnahmezustand eignet sich immer mehrere Dinge sozusagen „kollateral“ mit zu regeln. Wenn die Infektionsraten und damit verbundenen schwereren Fälle so steigen sollten, wie von den Verantwortlichen prognostiziert, wäre das Gesundheitssystem Mitte Mai überlastet. Von diesem Szenario muss die Politik ausgehen und dementsprechend reagiert sie. Die Entwicklung in China deutet eher darauf hin, dass schon wie bei Schweine-und Vogelgrippe die Verläufe nicht den Extremprognosen folgen. Da das aber derzeit Keiner genau weiß, finde ich die getroffenen Maßnahmen folgerichtig. Auch für den Fall, dass die „Gelegenheit“ genutzt wird mehr Zeit bis zum Finanzkollaps zu gewinnen, ist das was da jetzt vorbereitet wird allemal besser als das Kollabieren ohne Notstandsmöglichkeiten. Ob es gelingt, sowohl im Falle Korona, als auch im Falle Finanzkollaps, die Entwicklung zu beherrschen, wissen wir frühestens in 2 – 3 Monaten.
    Ob unsere Politik, so vernünftig sie auch aus meiner Sicht jetzt und in der Vergangenheit gehandelt hat, diese Prozesse aufhalten kann ist fraglich. Wir haben auf der anderen Seite des Großen Teichs Militär und Rüstungsindustrie in den Schaltzentralen der Macht so stark wie nie direkt platziert. Wir haben einen Populisten an der Macht, der seine Gefolgschaft in der Gesellschaft gar nicht erst bewaffnen muß, bewaffnet sind die längst.
    Dem stehen auch noch durch die Entwicklung am Ölmarkt ausfallgefährdete Kredite, allein aus der Finanzierung des derzeit unwirtschaftlichen Frackings, in dreistelliger Milliardenhöhe gegenüber. Solche Konstellationen haben schon 2 mal Weltkriege ausgelöst. Möge es der Europäischen und Internationalen Politik und Diplomatie gelingen das zu verhindern. Die deutsche Politik, die wie gesagt in den Jahren seit 2008 vieles richtig gemacht hat, kann das allein nicht beeinflussen.

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    • Ein Privatier sagt

      Herr Apfel, Sie haben mich schon wieder tief beeindruckt.
      Sicher schließen Sie sich den von Herrn Bateman vorgetragenen Positionen an?

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  10. Ferkelhebamme sagt

    Die FDP wird mir immer sympathischer: pragmatisch das Wesentlichste im Auge behalten: die Lebensmittelversorgung. In den Medien ist die Urproduktion der Lebensmittel überhaupt kein Thema, wie z.B. die fehlenden SAK und die weitreichenden Folgen kaum thematisiert werden. Ich denke, dass ist Absicht, um nicht weiter Hamsterkäufe zu forcieren.
    Aus den landwirtschaftlichen Kanälen weiß ich aber, dass die Regierung das durchaus auf dem Schirm hat und mit Hochdruck an einer Lösung arbeitet.

    https://www.focus.de/finanzen/boerse/wirtschaftsticker/virus-fdp-duengeverordnung-angesichts-von-corona-auf-eis-legen_id_11787904.html

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    • Lieschen Müller sagt

      Aber gerade das macht mir Angst. Alle Ansätze den weiteren CO2 Anstieg zu begrenzen, werden jetzt vielleicht nicht durchgesetzt. Sicher, dieses Jahr kommt vielleicht nicht so viel dazu, aber nächstes Jahr geht alles weiter. Und es wird niemand verhungern oder keine Anziehsachen kaufen können. Wir hatten von allem Zuviel, da ist es ein langer Weg bis zum Zuwenig.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Wieso diese Angst. In diesem Jahr reduziert sich alles aufgrund des Verzichts, im nächsten Jahr geht die Anstrengung hinsichtlich der Ökologisierung weiter, wie vor Weihnachten auch…so what?
        Die Diskussion geht jetzt erstmal um das Erhalten von möglichst vielen Menschenleben, da muss man auch nicht unbedingt die CO2- Karte spielen….oder?

        Man kann danach ja darüber streiten, wie z.B: v. Weizsäcker und Nico Paech. Nämlich darüber, ob Effizienzsteigerung (Faktor 5- Formel) oder Verzicht der Weg ins Paradies sein werden.

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      • Ein Privatier sagt

        „Wir hatten von allem Zuviel, da ist es ein langer Weg bis zum Zuwenig.“

        Mit der Allgemeinbildung verhält es sich genau umgekehrt.
        Ist das nicht total verrückt?

        Ich hoffe, dass ich Ihnen jetzt keine Angst gemacht habe!

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    • Paulus sagt

      @Ferkelhebamme, würde mich freuen wenn ich dich zur FDP rüber ziehen könnte. 🙂
      Ich bin ein großer Freund pragmatischen Handelns und unkonventioneller Ideen. Ist aber mitunter gar nicht so einfach in der Umsetzung.
      Um diese seit Wochen andauernde und nahezu lächerliche Jammerei von wg. kein Klopapier, kein Mehl und keine Konserven, nebst auffällig häufiger Abwesenheit unserer MA zu beenden, habe ich dem Leiter unseres Einkaufs vorgeschlagen eine oder zwei Lkw-Ladungen mit dem notwendigen Kram zu beschaffen. Dies, um den MA den stressfreien Einkauf im Betrieb zu ermöglichen und ihnen unnötige Kontakte im SB-Markt zu ersparen. Also ganz im Sinne der Company und der Fürsorge. Der gute Mann hat mich angeschaut als käme ich vom Mars. Die Abteilung war noch nicht einmal in Lage Klopapier und Seife einzukaufen, dafür sorgt der externe Facility-Service, was ich zugegeben nicht wusste. Auf den Einwand fehlender Räumlichkeiten sagte ich ihm, dann stellen wir ein Zelt auf, hat nach der Wende in der DDR bei Aldi und Konsorten ja auch geklappt. Nachdem ein „immerhin“ Einkaufschef kurz vor dem Kollaps stand, kam auch noch so ein Bedenkenträger aus der Buchhaltung aus seinem Loch. Ich werde es trotzdem durchsetzen!

      Die Regierungen in Bund und Ländern mögen ja Vieles richtig und vielleicht auch manches eher falsch oder zu zögerlich gemacht haben. Was mich stört ist diese egoistische und völlig unsolidarische Hamsterei. Grob unanständig gesagt, sollen sie doch ihr Klopapier fressen.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Genau Paulus!! Die müssen ja auch gar nicht extra einräumen, einfach die Paletten im Gang stehen lassen …..die machen sich die Arbeit selber schwer.

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        • Paulus sagt

          @ Reinhard Seevers, ich kenne das BetrVG; den Betriebsrat habe ich in solchen Fällen nicht einzubinden. Deren Einwände und Bedenken habe ich aber trotzdem ernst zu nehmen. Paletten ins Foyer oder in irgendwelche Gänge zu stellen geht schon mal gar nicht. Dem stehen umfangreiche Si-Vorschriften, Fluchtweggebote und weiß der Henker was alles entgegen. Du ahnst ja gar nicht, wer selbst in einem relativ kleinen Betrieb mit > 350 MA so alles gefragt werden muss. Als letztes kommt der (zum Glück) unantastbare Si-Beauftragte und stellt fest, dass für die Höhendifferenz von 12,5 cm, zwischen der befestigten Fläche und dem Zeltboden eine Rampe mit einer bestimmten Neigung und in der Rutschhemmungsklasse R-sowieso erforderlich ist. Im Falle von Schnee ist diese durch engmaschige Gitterroste der Tragfähigkeitsklasse x einschl. eines Handlaufs der einem Horizontaldruck von 150 kp je lfd.m widersteht zu ersetzen. Das ist nicht übertrieben und schon gar kein kein Scherz!
          Aber wie sagte schon die Kanzlerin: Wir schaffen das.

          Es wird meine letzte und bisher größte berufliche Herausforderung vor dem Eintritt ins Rentenalter sein. Das war jetzt scherzhaft gemeint.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Freitag bei Lidl: Toilettenpapier ausverkauft. Mitarbeiter zieht Palette durch die Gänge und will einsortieren. Die Kunden stehen daneben und müssen warten. Kumpel spricht die Mitarbeiterin an, die soll doch einfach die Folie aufschneiden und stehen lassen. Gesagt getan, in 5 Minuten war die Palette leer……ein Sicherheitsbeauftragter könnte so schnell nicht aufgetrieben werden….😎

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            • Inga sagt

              Ich habe für eine ältere Dame
              Trockene Linsen, Erbsen und Bohnen gesucht,

              Das Regal, wo sie normalerweise stehen, war leer.
              Auch das wird gebunkert, ist ja lange haltbar und sehe eiweissreich, also sättigt auch!

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Unser jüngster Sohn hat von Augsburg ein Bild geschickt, lauter leere Regale, so schlimm war es bei uns nicht. Die urbanen, uns „Überlegene“ Bürger haben anscheinend das größere Muffensausen.

              Habe unserem Sohn angeboten ein Care Paket zu schicken, mit einer Rolle Klopapier. 🙂

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              • Inga sagt

                Das hängt auch mit denen ihrer psychischen Verfassung zusammen.

                Wure eben bei scobel in 3sat erklärt…

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  11. Ein Privatier sagt

    Dann ist Dr. Wolfgang Wodarg jetzt also kein Aufrechter, sondern ein destruktiver inkompetenter und unvernünftiger Populist ohne Konzept.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Ich würde es nicht ganz so populistisch konnotieren, aber ja, im Grunde stimmt es.
      Wurde ja auch bereits von mehreren Virologen so bestätigt….

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      • Ein Privatier sagt

        Apropos „Spaltung der Gesellschaft“

        Populistische Artikel provozieren populistische Kommentare.
        Was wir hier im Kleinen anhand dieses populistischen Artikels beobachten können, können wir bei einem Mangel eines blinden Fleckes auch im Großen beobachten:
        Die kategorische Verunglimpfung ganzer Gruppen von Menschen bzw. bestimmeter Individuen, die eine auch nur teilweise zum Mainstream entgegengesetzte Meinung vertreten.

        Damit mich niemand missversteht:
        Unsere Führerin der Freien Welt lebe hoch, hoch, hoch!
        Orange man bad!

        PS
        Einmal Thumbs Up für Sie Herr Seevers

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    • Bauer Willi sagt

      Muss man den Herrn kennen? Ich hab den Namen noch nie gehört. Systemrelevant???😉

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      • Ein Privatier sagt

        Tatsächlich „müssten“ Sie ihn kennen, denn das erste Mal überhaupt habe ich den Namen Wodarg im Kommentarbereich unter einem Ihrer Artikel wahrgenommen.
        Dieser Link wurde letztens bei Ihnen gepostet:

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        • Bauer Fritz sagt

          Nachdem wir hier alle keine Ärzte sind, ist es müßig wenn wir (zumeist als Landwirte) dabei mitreden wollen, wie Blinde von der Farbe. Zumal wir selbst dies ja bei agrarischen Themen auch nicht soooo gerne sehen.
          Natürlich kann man der Meinung des Herrn Dr. Wodarg anhängen.

          Man sollte sich aber zumindest auch die Meinung anderer zu Gemüte führen, wie etwa des Herrn Dr. Drosten, seines Zeichens Entdecker dieses Virus. (https://www.welt.de/vermischtes/article206651673/Corona-Experte-Christian-Drosten-zerlegt-Aussagen-von-Wodarg.html)

          Und dann sollte man sich die Vita und die Reputation beider Herren gegenüberstellen.
          Und dann kann man seine Meinung ja auch ändern.

          0
          • Lady sagt

            „Nachdem wir hier alle keine Ärzte sind, ist es müßig wenn wir (zumeist als Landwirte) dabei mitreden wollen, wie Blinde von der Farbe. “

            So ist es Bauer Fritz. Natürlich kann jeder seine Meinung haben. Aber mehr als eine Meinung ist es eben nicht.
            Und gerade weil wir alle noch sehr wenig über das Virus wissen, ist im Zweifel lieber mehr Vor- und Umsicht angebracht als Leichtsinnigkeit.
            Ich finde es sehr wohltuend, dass die Populisten – egal welche „Farbe“ davor steht- jetzt mal die Klappe halten . Sie hatten auch vorher schon nichts zu sagen .

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      • Ein Privatier sagt

        @Bauer Willi

        Hier ist der Kommentar das Unaufrechten, von dem ich mich aus Schwäche habe verführen lassen, den Goldenen Pfad der Aufrechten zu verlassen:

        Mark

        16. März 2020

        Bitte Brötchen, verbreite doch nicht so grottenfalsche Zahlen!! Schau Dir den nochmal an, der erklärts richtig und verständlich: https://www.wodarg.com Ich halte es für total verantwortungslos, was da an Panikmache gerade abläuft.

        Im Artikel „Lebensmittelversorgung – Aktion Grüne Hände“.

        Meine Selbstanklage lautet:
        Ich war schwach!
        Ich habe mich verführen lassen!

        0
  12. Bauer Fritz sagt

    Lesetipp: Die Welt im Herbst 2020 – ein Perspektivenwechsel (https://kurier.at/wissen/matthias-horx-das-ist-ein-historischer-moment/400785341)

    Wie sich zeigt, sind die vormals Allwissenden und Allgegenwärtigen, durch Selbstermächtigung sich als „Sprecher der Zivilgesellschaft“ Gerierenden völlig abgemeldet. Die Ermächtigung wurde ihnen schlichtweg entzogen und eingezogen, da die Zivilgesellschaft nun durch ihr Tun und Handeln selbst für sich spricht. Sie sind nun für die Gesellschaft als wichtig klar erkennbar, gegenüber den Sich-Wichtigmachern. Darum hab ich mir erlaubt aus o.a. Text nur 1 Wort abzuändern:
    „Die NGO´s zeigt ernsthafte Zerfransens-Erscheinungen, weil eine bösartige, spaltende Politik nicht zu einer Corona-Welt passt. In der Corona-Krise wurde deutlich, dass diejenigen, die Menschen gegeneinander aufhetzen wollen, zu echten Zukunftsfragen nichts beizutragen haben. Wenn es ernst wird, wird das Destruktive deutlich, das im Populismus wohnt.
    Politik in ihrem Ur-Sinne als Formung gesellschaftlicher Verantwortlichkeiten bekam dieser Krise eine neue Glaubwürdigkeit, eine neue Legitimität. Gerade weil sie »autoritär« handeln musste, schuf Politik Vertrauen ins Gesellschaftliche. Auch die Wissenschaft hat in der Bewährungskrise eine erstaunliche Renaissance erlebt.“

    Vielleicht eine der Änderungen in der Wertschätzung der Zukunft:
    „Es gibt Millionen und Abermillionen Leute, die kein „Homeoffice“ praktizieren können. Sie müssen weiter arbeiten gehen, weil ohne sie die Gesellschaft zusammenbrechen würde: Ärzte und Krankenschwestern, Altenpfleger, Polizisten, Bauern, Eisenbahner, Feuerwehrleute, Lieferwagenfahrer, Kraftwerkstechniker. Plötzlich wird die Verkäuferin im Supermarkt wichtiger für die Aufrechterhaltung der Zivilisation als der Steuerberater oder die Hochschullehrerin. Die Unentbehrlichen sind zugleich die eher schlecht bezahlten. Da stimmt etwas nicht.“ (https://libmod.de/zwischenruf-von-ralf-fuecks-ausnahmezustand-notizen-zur-corona-krise-ed/ )

    „Steinmeier hätte noch ein paar Berufsgruppen hinzuzählen können. Etwa Polizisten, Feuerwehrleute, Erzieher, Landwirte. Der Bundespräsident hätte die Liste nicht nur weiter fortsetzen können, er hat sich auch in seiner Einschätzung getäuscht. Es kommt auf diese Menschen nicht nur „in diesen Tagen besonders an“. Sondern es kommt immer besonders auf sie an. Doch ausgerechnet diese – oft schlecht bezahlten – Berufsgruppen ringen seit Langem um mehr Anerkennung. Politiker verschiedener Parteien halten es für schon jetzt absehbar, dass sich die Lage dieser Berufe durch die Corona-Krise auch langfristig verändern wird. „In diesen Tagen sieht man, welchen Beitrag Menschen für das Funktionieren der Gesellschaft leisten, die oft zu Recht über mangelnden Respekt geklagt haben.“ (https://www.welt.de/politik/deutschland/article206630073/Corona-und-Beruf-Systemrelevant-und-trotzdem-niedriges-Gehalt.html)

    Man darf gespannt sein …

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    • Reinhard Seevers sagt

      Wer gestern Jogi Löw und den DFB – Vorsitzenden Keller gesehen hat, der weiß, wer wirklich Einschränkungen und Verzicht im Namen des Volkes übt: der deutsche Fussball!
      Das war ganz großes Kino, wenn ein Millionär sagt, die Gesellschaft muss nun die im Fussball Tätigen unterstützen, weil sie eine Stütze der Gesellschaft sind. Ich könnt Kot…..
      Was für Ignoranten und Scheinheilige. Warum stellen nicht alle Profifussballer die Hälfte ihres Einkommens aus der Spaßbranche zur Verfügung, DAS wäre ein Zeichen.

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      • firedragon sagt

        Der Hufschmied kommt nicht mehr, Termin abgesagt – ich kann mir, bzw den Pferden noch helfen, da die keine Eisen tragen.
        Was machen aber die Mädels, die „sponsored by daddy“ sind und keine Ahnung haben…

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        • Ferkelhebamme sagt

          Das war dann aber eine persönliche Entscheidung, bzw. er ist wg. eines Kontaktes in Quarantäne? Zur Gesunderhaltung der Tiere ist er notwendig und darf daher fahren (bis jetzt zumindest). Und da Pferde keine Überträger sind und die Schmiede durchaus alleine arbeiten können (ohne das Chantall und Schakkeline über die Schulter gucken), dürfte das kein Problem darstellen. Sind wahrscheinlich ganz froh, dass sie jetzt mal in Ruhe arbeiten können.

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          • firedragon sagt

            Eigentlich war ich ebenfalls der Meinung, dass Schmiede ohne Probleme arbeiten können, was nun der Grund für die Absage ist, weiß ich nicht, er hat auf den AB gesprochen. Er bezieht sich auf die „derzeitige Lage“.
            Über deine „Schakkeline“ bin ich aber ganz schön gestolpert, habe ich erst gar nicht verstanden, was (wen) Du meinst…

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    • Obstbäuerin sagt

      Ich habe mir gestern einen Teil der Rede an die Nation angehört und von vielen wird sie mit einer Predigt verglichen. Emotional hat sie mich nicht erreicht und offensichtlich spaltet sich die Gesellschaft auch hier. Heilig oder scheinheilig – das ist hier die Frage!
      Aber egal, was man glaubt oder nicht, die Auswirkungen sind für viele verheerend.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Was hat das mit „Glauben“ zu tun. eine Reduzierung der Infizierten reduziert die Krankenhausbelastung und rettet Leben, was man daran nicht verstehen kann, entzieht sich meinem Verständnis.

        0
        • firedragon sagt

          Kurz zum Verständnis – positiv Getestete sind nicht automatisch krank. Und ganz wichtig, man verstirbt auch nicht gleich daran und das sagt jeder Virologe.

          Ich kenne Menschen, die haben tatsächlich panische Angst. Die denken und handeln nicht mehr rational und diesen Aspekt sehe ich sehr kritisch.

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Die Horrormeldungen in den Medien und von manchen Politikern (Es geht um Leben und Tod – so einfach ist das) wird psychisch labile Menschen an den Rand des Wahnsinns treiben.

            Eine andere Wortwahl, weniger Dramatisch, ohne die Dringlichkeit der Maßnahmen klein zu reden, wäre von Nöten.

            Angst zu haben ist nicht notwendig, Respekt vor dem Virus ist die bessere Lösung.
            War 45 Jahre aktiver Feuerwehrmann und gehörte zu den zehntausenden Männern und Frauen, die in brennende Häuser gingen, in Häuser wo andere schnell heraus wollten. Dies können nur Menschen tun, die Respekt vor der Gefahr haben, Angst wäre fehl am Platze, so halte ich es jetzt auch mit dem Virus.

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        • Obstbäuerin sagt

          Das bezweifelt auch kaum einer, Reinhard. Was mich skeptisch macht ist die Tatsache, dass 2017/18 über 25.000 Menschen an Grippe gestorben sind und keinerlei Maßnahmen ergriffen wurden. Rechnet man das auf die Grippemonate Oktober bis April um, sind das 3.500 im Monat.
          Die Lage in China sieht zur Zeit so aus:
          Merkur 19.03.2020: »Hat das Land die Lage im Griff?
          Um eine Ausbreitung der eingeschleppten Fälle möglichst zu verhindern, gelten strenge Quarantänemaßnahmen für Menschen, die aus dem Ausland ankommen.
          Trotz der verhältnismäßig geringen Zahl der Neuinfektionen beklagt China täglich noch immer neue Todesfälle. Am Donnerstag kamen acht Tote hinzu, womit die Gesamtzahl der Opfer auf 3245 Fälle stieg. Insgesamt wurden auf den chinesischen Festland 80 928 Infizierte registriert, von denen sich mehr als 66 000 wieder erholt haben.«
          Wie passt das zusammen?

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          • Reinhard Seevers sagt

            Obstbäuerin, es geht um die Geschwindigkeit, in der sich die Pandemie ausbreitet. Natürlich haben wir jedes Jahr, seit Jahrhunderten das Problem. Jetzt steht aber aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr das Gesundheitssystem vor dem Kollaps, da kann man doch nicht mit Durchschnittszahlen daherkommen und meinen, es sei gar nicht so schlimm, wie behauptet.
            Die Zahlen der einzelnen Länder sollten mit höchster Vorsicht betrachtet werden. In Portugal ist angeblich erst ein (1) Mensch durch die Infektion gestorben…wer das glauben mag, der soll es tun.
            Wie kann man die Warnsignale und Hilferufe der Krankenhäuser und Ärzte so ignorieren?

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            • firedragon sagt

              Könnte daran liegen, daß seit einigen Jahren Betten abgebaut und Krankenhäuser geschlossen werden…

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              • Reinhard Seevers sagt

                Deutschland hat dreimal so viele Intensivbetten, wie Italien und auch mehr, als das große Amerika…insofern.
                Natürlich kommt das System an seine Grenzen, aber wenn der eine hier die hohen Fallzahlen anzweifelt und der andere schon die wenigen Betten anprangert, dann ist in der Wahrnehmung einzelner auch irgendwas schief oder?

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                • firedragon sagt

                  Herr Seevers,
                  ich prangere nichts an, das war eine Feststellung.

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    • Ferkelhebamme sagt

      Selbst der einfachste Schweinebauer (meinereiner) weiß, dass Krankheiten am einfachsten und effektivsten durch Unterbrechung der Infektionsketten zu händeln sind. Und dass es Corona-Viren genau wie Influenza-Viren in zig verschiedenen Stämmen gibt, ist ja auch nichts neues, nur dieser ist nunmal höchst ansteckend. Sehr asozial, da auf der persönlichen Freiheit zu bestehen. Vielleicht empfiehlt er auch noch, Milch zu trinken, weil Kühe ja gegen Corona (Kälberdurchfall) geimpft werden…
      Panik ist nicht angebracht, solch ein dämlicher Text aber auch nicht.

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    • Ein Privatier sagt

      @Mark
      Wenn Sie nicht aufhören, mich mit Fake-News-Links zur inkorrekten Meinung zu verführen, dann werde ich Sie melden müssen;)
      Denn der aufrechte Denunziant ist nun der beste Demokrat im ganzen Land!
      https://hassmelden.de/

      0
  13. Joachim Diesner sagt

    Die Rückholaktion geht nicht auf Kosten der Steuerzahler! Die Bundesregierung chartert Flugzeuge, kümmert sich um Sonder-Landerechte wie z.B. Marokko, wo eigentlich überhaupt nichts mehr starten und landen darf und jeder muss seinen Flug selbst zahlen.

    Ansonsten Danke, Willi für den Kommentar.

    0
  14. Christian Bothe sagt

    Man kann das so sehen wie Bauer Willi postet.Aber es ist die verdammte Pflicht einer Regierung das zugunsten der Bevölkerung zu organisieren!Und richtig ist, das jeder Staat zuerst an seine Bevölkerung denken muss.Dazu braucht man keine EU für solche lebenswichtigen Entscheidungen!Mal sehen, was davon übrigbleibt, wenn der „Spuk“ vorüber ist.Auf das „Dürregeld“von 2018 musste man ja lange genug warten…Das sich die Grünen u.a.zurückhalten,ist das Positive an Corona!!!

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  15. Friedrich sagt

    Ja Willi , du hast es richtig getroffen. Dies ist allerdings nicht die Stunde der Opposition, sondern der handelnden Regierung. Allein schon deshalb , weil der Regierung der ganze Apperat zur Verfügung steht. Wie gut die heutigen Entscheidungen sind , wird sich dann in den nächsten 4 – 6 Wochen zeigen. Leider gibt es keine abgestimmten Entscheidungen in Europa. Jeder macht seins ! Dies ist das totale Versagen der EU-Kommision , die damit den desolaten Zustand in der EU untermauert. Unsere Politik sollte den GreenDeal , das Agrarpaket und viele andere Vorhaben erst einmal aussetzen , damit sich alle auf die wesentlichen Dinge im Lande konzentrieren können. — Jetzt ist die Stunde der Entscheider , der Macher und der Solidarität gefragt. Wenn nun schon überall unsere ausländ. Helfer fehlen , dann muß das eben mit weniger Zertifizierung , Kontrolle usw. zügig möglich sein , um den Nachschub auf allen Ebenen zu gewährleisten. Improfisation ist jetzt gefragt. Vielleicht gelingt es ja auch Schüler und z. Zt. nicht arbeitende Mitbürger zur Hilfe zu bekommen, um das Schlimmste zu verhindern. Dies ist eine Bewährungsprobe für unser ganzes Land. Je besser wir da jetzt durchkommen , desto besser kommen wir danach wieder wirtschaftlich in die Gänge.

    6
  16. Brötchen sagt

    Ich war gestern unterwegs in Richtung Polen.

    Im Radio habe ich einen sehr guten emotionalen Aufruf und Mutmachbeitrag gehört.
    Fand ich sehr gut! Es gab keine Schuldzuweisungen.
    Die Kinder durften sich Musik wünschen.

    Ich musste weite Umwege fahren, weil ja die Grenze zugestaut ist.
    Dabei wird einem bewusst, wie sensibel unser System ist. LKW stehen 20 km in Doppelspur und es bewegt sich kaum. Weiß nicht, wie die das Problem lösen wollen.

    Ich vermute mit Gemüse wird es wohl bald schwierig werden.
    Willis Aufruf ist wohl nicht ganz unberechtigt.

    Drei vier Kreuze habe ich auch gesehen.

    Also Leute, streitet Euch nicht. Bleibt zuhause und vermeidet Kontakte.

    Helft Euch untereinander!

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  17. Lieschen Müller sagt

    Mir gefällt das überhaupt nicht. Außer warmen Worten für uns Pflegende kommt nichts rum. Ich habe schon Bedenken, dass ich nicht mal mehr in meinen Garten darf. Und ja, die Hoteliers können jetzt renovieren, die Hotels sind leer, die Handwerker dürfen arbeiten. Kredite gibt es reichlich. Das Geld ist nichts mehr wert.
    Und ja, seit nicht mehr so viele Boote rumfahren, soll es in Venedig wieder ein paar Tiere geben.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      „Und ja, die Hoteliers können jetzt renovieren, die Hotels sind leer, die Handwerker dürfen arbeiten.“

      Lieschen Müller,
      Die Hotels sind leer, aber die Handwerker fehlen auch.

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      • Lieschen Müller sagt

        Hier nicht. Fleißiges Bauen allerorten. Hier baut der Thüringer aber noch selbst, es gibt weniger rumänische oder bulgarische Handwerker. Doch, auf den großen Baustellen wohl schon,

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Herr Habeck empfiehlt den Gastronomen, sie sollen jetzt ihre Öl Heizung gegen eine ökologisch saubere Heizung austauschen.

          Dies will ich seit 2 Monaten tun, habe um Angebote gebeten. Manche Firmen haben nicht einmal Zeit ein Angebot zu erstellen.
          Allerdings habe ich zu denen gesagt, dass keine Dringlichkeit besteht.

          0
  18. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin, Willis Einschätzung und Meinung kann ich voll umfänglich unterstützen.
    Aber die Nörgler werden auch hier im Blog nicht ausbleiben.
    Kein Verständnis habe ich für die Rückholaktion von 100 000 Urlaubern auf Kosten der Steuerzahler. Die Situation hatte sich ja schon angedeutet.

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    • Reinhard Seevers sagt

      …ja nee, is klar Brandenburger. Der Erdbeerbauer kann ja auch seine Erdbeeren unterpflügen, er weiß schon seit einer Woche, dass er wahrscheinlich keine SAK bekommen wird.
      Wie sollen die Urlauber denn zurückkommen, wenn kein Flieger mehr geht, schwimmen?

      0
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Dass die Urlauber zurück geholt werden, ist dringend notwendig, sonst sitzen die dort fest. Genau so richtig ist die Meinung vom Brandenburgbauer, die Rückflüge sollen die selbst bezahlen.

        Meine Frau wollte mit anderen Anfang April einen kurzen Tripp nach London machen, ob wir das Geld nochmals sehen, ist auch fraglich.

        Egal wie, London ist derzeit tabu.

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        • Reinhard Seevers sagt

          1. Weiß man doch gar nicht, wie das Auswärtige Amt später entscheidet und
          2. Ist es eigentlich völlig Banane, sich über die Kosten zu unterhalten, es gibt wahrlich Wichtigeres, über das man sich aufregen kann und sollte.
          Nämlich Menschen, die es immer noch nicht gerafft haben, dass man sie beim Einkaufen nicht auf seinen Hacken stehen haben möchte…Vollhonks all über all.

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          • Obstbäuerin sagt

            Reinhard, ich bin gestern mit der Straßenbahn gefahren. Es ist gar nicht möglich, den geforderten Abstand einzuhalten. Und es war nicht mal sehr voll. Da möchte ich nicht an die Verhältnisse in Berliner S- und U-Bahnen denken – klarer Vorteil für die Landbevölkerung.

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            • Reinhard Seevers sagt

              Die Bremer Straßenbahn Gesellschaft hat gecheckt, dass bei Reduzierung der Fahrzeuge, die verbleibenden voller werden….nun werden wieder zus. Fahzeuge auf die Bahn gebracht….Augenroll.

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      • Bäuerin sagt

        Jeder hätte die Möglichkeit gehabt , rechtzeitig zu stornieren…unentgeltlich !! Egoismus pur ,trotzdem zu fahren…jetzt jammern und sich auf aller Kosten heimbringen lassen !!!
        Da sind bestimmt einige dabei, die sich sonst den Mund zerreißen würden , wären Sie nicht selbst dabei!!

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        • Reinhard Seevers sagt

          Stornierung 1 Woche vor Antritt der Reise? Wo ist das möglich bei Fernreisen? Welchen Grund sollten die angeben? Angst vor evtl. Coronafällen in Deutschland? Da hätte man wohl eher die Grenze zu Österreich ab Ende Februar dicht machen müssen, damit die Skifreaks nicht die Viren ins Land schaufeln.
          Oder die Skifahrer hätten sich informieren sollen. Ischgl lässt grüßen!

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Stornieren kann man noch einen Tag vorher, man bekommt halt keinen Cent zurück.
            Folglich fliegen die trotzdem in der Meinung es wird schon gut gehen.

            Wie schon geschrieben, meine Frau geht nicht nach London, auch wenn das Geld futsch wäre.

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    • Joachim Diesner sagt

      Die Rückholzaktion geht nicht auf Kosten der Steuerzahler! Die Bundesregierung chartert Flugzeuge, kümmert sich um Sonder-Landerechte wie z.B. Marokko, wo eigentlich überhaupt nichts mehr starten und landen darf und jeder muss seinen Flug selbst zahlen.

      Ansonsten Danke, Willi für den Kommentar.

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    • Xylophon sagt

      Erfolgt die Rückholaktion wirklich auf Kosten der Steuerzahler? Bei normalen Evakuiierungen müssen diejenigen, die evakuiert werden, selbst zahlen – also zumindest die Kosten für den Transport. Der Staat schießt das Geld nur vor.

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      • Bauer Willi sagt

        Richtig. Der Flug muss vom Urlauber bezahlt werden. Der Staat streckt nur vor.

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  19. Reinhard Seevers sagt

    Verstehe den Text nicht so ganz…..Regierungsarbeit während einer Krise ist unerlässlich und Oppositionsarbeit während dessen nicht erforderlich. Wenn die Menschen noch einen letzten Funken Anstand haben, dann lassen sie die Regierung in Ruhe arbeiten, und das tun nun beide. Wo ist das Problem?
    In den Länderparlamenten arbeiten auch Oppositionelle daran mit, die Krise zu überwinden, insofern muss man eigentlich kein Fass auf machen, um auf die Unzulänglichkeiten der Oppositionen aufmerksam machen…, finde ich.

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    • Bauer Willi sagt

      @Reinhard Seevers

      ich möchte halt auch mal zu allem meinen Senf dazugeben. Machen andere ja auch.

      Bei Facebook geht es bei dem Artikel gerade richtig rund. Da versammeln sich gerade alle Bessserwisser zu einem schönenn Shitstorm. Von daher scheint das Thema doch zu polarisieren. Gut, dass das hier im Blog anders ist. Ich finde das Krisenmanagement nämlich wirklich gut. Und das auch Fehler gemacht werden, ist selbstverständlich.

      Von der Opposition wünsche ich mir, dass sie es unterlässt, Öl ins Feuer der Nörgler zu schütten. Göring-Eckhardt und Riexinger sind da ganz weit vorne.

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      • Lieschen Müller sagt

        Was hat Frau Göring-Eckhardt denn gesagt? Hast du vielleicht einen Link? Eigentlich mag ich sie……. 🙂

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      • Reinhard Seevers sagt

        Ich finde in diesen Tagen ist Demut eine wichtige Eigenschaft und jeder kann persönlich beweisen, wie ernst er es nimmt mit der vielgepriesenen Solidarität, unabhängig von der politischen Richtung.
        Wichtiges Glied in der Kette sind jetzt die Medien, und die scheinen wenigstens im Moment die Zeichen erkannt zu haben.

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        • firedragon sagt

          Guten Morgen Herr Seevers,
          zum Thema Solidarität. Bei uns im Ort gibt es seit einigen Jahren einen Zusammenschluss von Freiwilligen, die Nachbarschaftshilfe anbieten. Das wird regelmäßig im Verbandsgemeindeblatt kund getan. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, daß man (bspw älteren oder nicht mobilen Menschen) Hilfe anbietet, unabhängig von Krisen.
          Wenn ich im Stall bin, läuft das Radio und ich kann es langsam nicht mehr hören, wie die derzeitige „Solidarität“ gehypt wird. Gleicht schon fast einem Wettbewerb. Bin gespannt, wann für die „besten“ Solidarprojekte Preise vergeben werden.
          Wie gesagt, es sollte im Leben normal sein, daß man hilft – ohne viel Aufhebens.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Ist wie mit der Nahrungserzeugung, man muss es vielen erst wieder nahebringen und klarmachen, was es bedeutet. Ist eben heute alles ein Event, eine Aktion, ein „sich darstellen“…..
            Ich fand es gestern schon fast peinlich, wie in der ARD ein Pendant zu den Klatschenden aus Spanien in Deutschland dargestellt wurde, ich muss mich da immer irgendwie fremdschämen für so viel Nachäffen.
            Hat was von Ice-bucket – challenge …..aber etliche mögen so etwas eben, seis drum.

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Bei uns kann bei Notwendigkeit bei der Gemeinde Lebensmittel bestellen.
            geliefert wird alles was in der Gemeinde zu kaufen gibt. Finanziell geht die Gemeinde in Vorleistung.

            Mein Dank gilt hier der Gemeindeverwaltung, auch wenn ich sie derzeit nicht in Anspruch nehmen muss.

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      • firedragon sagt

        Guten Morgen Herr Dr Kremer-Schillings,
        stellen Sie alles, was man in Ihrem Blog lesen kann, auch in Facebook?
        Ich bin da nicht, habe aber die Vermutung, daß es dort eher wie in einem Piranhabecken zugeht.

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        • Bauer Willi sagt

          Ja, steht alles auch auf Facebook, zum Teil auch bei Twitter. Ich schaue aber nicht den ganzen Tag auf den Blog oder die anderen digitalen Medien.

          Sonst wird man ja bekloppt… 😉

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          • firedragon sagt

            Bitte nicht bekloppt werden – das wirkliche Leben spielt sich draußen ab.
            Genießen Sie den Tag, Gruß 🌞

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