Bauer Willi
Kommentare 172

“Der Andersdenkende ist kein Idiot…

 

… er hat sich nur eine andere Wirklichkeit konstruiert”.

Dieser Satz stammt nicht von mir, sondern vom Psychotherapeuten Watzlawik, der sich unter anderem auch mit unterschiedlichen Formen der Wahrnehmung beschäftigte.

Der obige Auszug aus einem Artikel der FAZ hat mich erst erschrocken gemacht. Er zeigt aber sehr anschaulich, wie die Wahrnehmung von außen auf die Landwirte ist. Und je länger ich darüber nachdenke, um so mehr komme ich zu der Erkenntnis, dass das Bild, das wir nach außen hin abgeben ein anderes ist als das, dass wir Landwirte von uns selbst haben.

Die Aufgabe

Selbstbild und Fremdbild wieder in Einklang zu bringen. Dazu gehört, sich selbst kritisch zu hinterfragen, ob all das, was wir tun, auch vermittelbar ist. Wenn das nicht der Fall sein sollte, müssen wir dann nicht auch Dinge anders tun? Das Fremdbild können wir nur beeinflussen, wenn wir selbst auf unsere Mitbürger zugehen und ihnen von unserer täglichen Arbeit erzählen. Und wenn ich “erzählen” sage, so meine ich das auch genau so. Fakten sind zwar auch wichtig, aber noch wichtiger ist es, unsere Mitmenschen auch emotional zu erreichen. Wer beim Kauf seiner Lebensmittel “kein gutes Gefühl” hat, weil ja “alles verseucht ist“, den wird man mit Studien über Grenzwerte, mit Statistiken über die gestiegene Lebenserwartung oder Prognosen über die Entwicklung der Weltbevölkerung nicht überzeugen können.

Euer Bauer Willi

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172 Kommentare

  1. Pflanzenernährer sagt

    Irgendwie ist in der Öffentlichkeit und noch mehr in vielen Medien die Erkenntnis verloren gegangen, dass es die Aufgabe der Landwirte ist, hochwertige Lebensmittel zu produzieren. Dazu sind harte Arbeit, Wissen, Können und Fleiß erforderlich. Eine auf die öffentliche Wahrnehmung optimierte Selbstinzenierung ihrer Tätigkeit ist da wohl kaum zu erwarten. Das ist eher bei anderen Berufsgruppen an der Tagesordnung. Landwirte bewerten die Journalisten ja auch nicht hinsichtlich ihrer Fähigkeiten beim Zusammenstellen der Futterationen und Melken der Milchkühe oder ihrer Fertigkeiten beim GPS-gestützten Ausbringen von Düngemitteln oder dem Mähdrusch. Etwas mehr Respekt vor der Arbeit anderer Berufsgruppen wäre da schon angebracht. Machmal frage ich mich, kann ich ohne Zeitung und Fernseher leben, eigentlich ja, aber ohne Essen?

  2. Zahn Matthias sagt

    In der Demokratie ist es wie in einer guten Ehe, am Ende ist es nicht wichtig Recht zu behalten sondern einen guten Kompromiss zu finden. (Stammt nicht von mir) Leider wird heutzutage die eigene Meinung allzu oft als absolut hin gestellt und wehement vertreten. Es geht nicht mehr darum Kompromisse zu schliesen, sondern die eigene Meinung durch zu drücken. Jeder Veganer erwartet, dass ihm die Gesellschaft seine freie Entscheidung zu gesteht. Aber sind die Veganer und Tierschützer auch so liberal gegenüber anders denkender?

    • Es geht doch gar nicht um Veganer und/oder Tierschützer, sondern darum, ob die Gesellschaft eine Form der Landwirtschaft duldet, die eindeutig die Klimakatastrophe anfeuert und die Lebensgrundlagen (Böden, Wasser) zerstört!

      • Lieber Herr Kruse,
        die Landwirtschaft feuert weder die Klimakatastrophe an noch vernichtet sie Lebensgrundlagen!

      • bauerhans sagt

        “….ob die Gesellschaft eine Form der Landwirtschaft duldet….”

        die gesellschaft duldet diese landwirtschaft,weil sie mit sehr preiswerten und guten lebensmitteln versorgt wird,einige wenige haben was auszusetzen,die politik hat das aufgegriffen und die bedingungen verschärft,weltweit einmalig,drängt die bauern dadurch zur aufgabe und ins wachstum,weil kleine betriebe die auflagen langfristig nicht stemmen können.

      • Ich seh das so sagt

        Sie haben ihren Kommentar hoffentlich nicht deshalb so kurz gehalten, weil sie nur die Gasheizung noch gecheckt haben, bevor sie mit ihrem Diesel-SUV zu Flughafen fahren gefahren sind, um in Brasilien ein Tagesseminar zu besuchen mit dem Titel “Wie kann man mit so einem schlechten Lebensstandard in Deutschland in Zukunft leben” ?

      • Zahn Matthias sagt

        Noch nie!!!! in der Geschichte der Menschheit waren unsere Böden in besserem Zustand und die Wasserqualität höher als jetzt, und noch nie in der Geschichte war die Wertschätzung von Lebensmitteln geringer als jetzt.

        • Brötchen sagt

          Naja die Superlativen sind vielleicht ein klein wenig zu viel des Guten! Man könnte sonst noch das Universum anfügen. Heute aktuelle schreckensmeldung: Hilfe die tiefseegräben sind verunreinigt. Die Natur existiert auch ohne Menschheit und in 2 Mrd. Jahren ist sowieso Schluss mir Erde. Und eines große VulkanExplosion, dann ist hier sowieso erstmal ein Jahr Winter. 😉

  3. Noch Landwirt sagt

    Die Kommentare hier sagen schon mehr als genug. Die Landwirte die versuchen aktiv Öffentlichkeitsarbeit zu leisten sind also Lügner? Es gibt keine ehrlichen Landwirte? Alle Landwirte sollen auf Bio umstellen? Und das ganze gespickt mit Beleidigungen in alle Richtungen? Daran will und muss ich mich nicht beteiligen, aber eine Tatsache möchte ich hier dann doch zu bedenken geben, jeder Verbraucher stimmt bei seinem Einkauf mit der Geldbörse über die Art der Landwirtschaft ab. Es kann nur erzeugt werden, was auch gekauft wird. Was nicht zu verkaufen ist, wird auch nicht mehr produziert. Die Masse der Verbraucher kauft preisorientiert ein (ca. 90%), ein viel kleinerer Teil macht sich Gedanken über die Lebensmittel und ein paar wenige wollen vegetarisch oder vegan leben. Würde Fleisch nicht gekauft, so gäbe es auch keine Tierhaltung. Was passiert wenn man dem Volk einen Veggi-Day aufzwingen will, haben die GRÜNEN erlebt und alle Betriebe auf Bio umzustellen wird nur funktionieren, wenn auch alle Kunden wirklich Bio kaufen. Bio macht gerade mal 5% des gesamtem Lebensmittelmarktes aus, 95% der Konsumenten pfeifen also auf Bio und dabei wurde die Massenbio-Produkte aus den Discountern schon berücksichtigt. Wer etwas ändern will der muss nur anders einkaufen. 2015 gab der deutsche Konsument im Durchschnitt 13,6% seine Einkommens für Lebensmittel aus, Tendenz fallend. So lange es so bleibt, wird sich auch nichts ändern und jede Diskussion ist überflüssig. Denn alles was hier in der Produktion durch zusätzliche Auflagen teurer wird, wird dann einfach aus dem Ausland importiert.

    • Bauer Willi sagt

      Lieber Noch-Landwirt, ich kann es gut verstehen, wenn Dich die Kommentare hier erschrecken. Mir geht es mittlerweile genau so. Der Stil gefällt mir auch nicht mehr. Der Satz “alles unbequeme wegbeißen” scheint auch auf andere abzufärben. Und man scheint den Andersdenkenden wirklich für einen Idioten zu halten. Schade, dass es einigen nur noch um Selbstdarstellung geht und kaum noch um die Inhalte.
      Bauer Willi

      • fredn huber sagt

        willi, wenn es dich beruhigt, “dein” blog ist definitiv noch einer der besseren. finde ich.
        was mir auffällt: es wird wunderbar darüber philosophiert wie Landwirtschaft zu laufen hat, ohne Pestizide, weniger dünger, bio, biovegan, Tiere dürfen nur noch an altersschwäche sterben, und am besten in der freien Natur usw. usf.. wie “noch Landwirt” schon richtig beschrieben hat, wird diese wirtschaftsweise zwar verbal gefordert, “konsumiert” wird aber eine ganz andere. die leute wollen die eierlegende wollmilchsau, ignorieren aber das es diese nicht gibt. (auf den kopp kriegt dann der Landwirt, weil er sie nicht bereitstellen kann) dieses spannungsfehlt wird oft weitgehend ausgeblendet.

      • Andreas sagt

        Hallo Bauer Willi, es ist Dein gutes Recht Kommentatoren hier zu beschimpfen und deren Meinung herabzusetzen. Es gibt aber messbare Fakten die man nicht diskutieren kann.
        Du sagst: “… es geht einigen nur um Selbstdarstellung…”
        Meine ehrliche Frage an den prominenten Markennamen “Bauer Willi”:
        :WER ist der größte Selbstdarsteller der Landwirte aller Zeiten?
        Meine Antwort: Bauer Willi
        Deine Antwort: _____________

          • Andreas sagt

            Das ist keine Antwort sondern nur respektlos. Ein Blog ohne Kommentare ist bald tot.
            Einmal drohst Du mir mich zu sperren und nun soll ich sagen ob Du den Laden schließen sollst?

            Nein, sei einfach konsequent und habe keine Scheu auch mal bei Holtköppen anzuecken. Gesicht wahren, nennt man das.

          • Andreas Schmid sagt

            Willi, hier wird es gerade persönlich “beleidigend”. Ich versuche immer die Sache zu kritisieren, und nie Menschen.

    • Andreas sagt

      @Noch Landwirt
      Auch Sie geben keine Veranlassung dazu, zu glauben, dass alle Landwirte ehrlich sind. Was sollen diese Verallgemeinerungen im Jammerton?
      Es geht hier im Faden im Kern darum, was die FAZ geschrieben hat. Und die FAZ wendet sich angewidert von OnlineGruppierungen der Bauern ab. Und das finde ich klasse und zeigt, dass die FAZ den Durchblick hat.
      Sie können nun weiterhin in Selbstmitleid verharren oder etwas intelligentes zur FAZ sagen.
      Soweit ich eine Gruppe kenne, könnt ihr es einfach nicht. Diese Gruppe sieht sich wohl eher im Krieg und dort gibt es den wahnsinnig intelligenten Begriff des :”Landwirtschaftsfeindes”.

      • Noch Landwirt sagt

        Das nur produziert wird, was auch gekauft wird ist nun mal eine unumstößliche Tatsache. Die Daten zu den Verkaufszahlen kann jeder selber überprüfen. Und ich habe an vielen Stellen versucht sachlich und frei von Beleidigungen zu erklären, wie es in der Landwirtschaft läuft. Es ist bei vielen Menschen sinnlos, seine begrenzte Lebensenergie zu investieren. Liest man sich hier durch die Kommentare der verschiedenen Artikel sind es doch immer die gleichen die die Landwirte beschimpfen und dann nach Sachlichkeit rufen. Soll ich Ihnen mal etwas sagen, inzwischen ist es mir egal was Sie oder andere von mir denken, ich habe die Schnauze einfach nur gestrichen voll. Ich kann von meinem Hof leben und ich denke er läuft ganz gut, was mich stört sind diese haltlosen Beschimpfungen, postfaktische Diskussionen usw. Es geht doch den meisten nicht um Meinungsaustausch, sondern nur darum das eigene Feindbild zu bekämpfen. Und alle die so denken sage ich an dieser Stelle, ihr habt gewonnen. Ich bin zu dem Punkt gekommen, dass ich eine Ausstiegsstrategie entwickeln werde und dann könnte ihr mir alle mal die Füße küssen. Ich muss nicht in der Landwirtschaft arbeiten, ich muss mich nicht beschimpfen und verleumden lassen, baut eure Lebensmittel doch selber an. Ich werde den Strukturwandel beschleunigen und meine Flächen an ein paar Große abgeben. Ich werden aus der “Opferrolle” ausbrechen, in dem ich mich einfach neu orientiere, Arbeit findet man auch außerhalb der Landwirtschaft. Um bei Ihrer Rhetorik zu bleiben, Sie haben den Krieg gewonnen, ich kapituliere. Machen Sie nur so weiter, dann wird der Strukturwandel immer schneller. Angeblich will man die bäuerliche Landwirtschaft erhalten, prügelt dann aber genau auf diese ein. Auch wenn ein Beruf genug Geld einbringt, so muss daraus doch auch eine gewisse persönliche Befriedigung erwachsen, dass ist auf Grund des Medialen “Dauerfeuers” inzwischen aus meiner Sicht nicht mehr gegeben. Und wenn Sie es dann geschafft haben, dass kein Landwirt mehr bereit ist sich mit Ihnen zu beschäftigen, suchen Sie sich dann ein neues “Feindbild”, an dem Sie sich abarbeiten können?

        • Andreas sagt

          Zumindest haben wir eine Gemeinsamkeit. Ich kann jetzt auch noch von meinem Hof leben und verbalen Angriffe ärgern mich genau so.
          Ich bewerte die Gesamtsituation aber so:
          Je fieser und unsachlicher die Angriffe auf die Landwirtschaft werden, umso fieser auch die lauten Bauern die dann aus den Löchern gekrochen kommen. Die Krönung dieser fiesen Bauern ist der Flashmob “Wir machen euch satt”.

          Der normale echte Bauer der nachhaltig zur Natur und Bankkonto wirtschaftet, wird überhaupt nicht mehr vertreten. Dies ist mein Ausgangspunkt.

          • bauerhans sagt

            “Der normale echte Bauer der nachhaltig zur Natur und Bankkonto wirtschaftet, wird überhaupt nicht mehr vertreten.”

            mach nen neuen blog für diese bauern auf.

        • Das ist doch wohl nicht ernst gemeint! Die wenigen kritischen Berichte über die Zerstörung der Lebensgrundlagen durch die Methoden der sog. “intensiven” Landwirtschaft (mit zuviel Tieren, zu viel Gülle, zu viel Pestiziden und zu viel Medikamenten, vor allem mit zu viel resistenten Keimen usw….) soll zur Aufgabe bewegen? Das sind wohl eher die ökonomischen Fakten und die Bodenspekulation (es ist ja im Grenzbereich schon fast lohnend aufzugeben und zu verpachten, weil man von der Pacht ein gutes “Zubrot” hat)!

      • Ich seh das so sagt

        @Andreas
        a) Willst du jetzt allen Ernstes den FAZ-Artikel zum alleingültigen Evangelium hochstilisieren und den Verfasser zum Messias mit dem Agrardurchblick ?
        Und jeder der sich nicht zu dem von dir zur reinen Wahrheit erhobenen Inhalt des Artikels bekennt, verharrt im Selbstmitleid ?
        Selbst wenn du das denkst, okay.
        Aber die Karawane zieht schon weiter.

        b) Du schreibst, die normalen Bauern werden gar nicht mehr vertreten. Du schreibst aber gleichzeitig weiter unten, daß du gar nichts erreichen willst.
        Irgendwie wird es da schwierig. Jede Organisation (und nicht nur von Bauern) hat zumindest irgendwelche Ziele. Und sie holt sich Leute in die Reihen, die diese Ziele erreichen wollen. Und selbst in Politik heißt es: Wer nicht Politik macht, mit dem wird Politik gemacht.”

        Könnte es nicht sein, dass es, wenn es nicht so ist, wie du es haben willst, ein wenig auch an dir liegt, wenn dir die agierenden Gruppen offensichtlich nichts richtig machen, aber die Truppe, die es richtig macht, noch nicht existiert ?

        Damit bin ich schon bei
        c) Du bist hier schon von anderen Postern ermutigt worden, einen eigenen Blog zu machen. Laß uns sehen, was fiese oder laute oder normale oder sonst wie (von dir deklarierte) Bauern dort dann zu sagen haben.
        Aber wenn dich Willi fragt, ob er SEINEN (!!!) Blog hier beenden soll, und du kannst nicht mal dezitiert mit Ja oder Nein antworten, bleibt meine Frage, die ich dir weiter unten schon gestellt habe (und die du auch nicht beantwortet hast): Ist es Masochismus, daß du hier weiterpostest ?

        Wenn du dich aber nur auf die Zehen getreten fühlst, weil Willi irgendetwas -deiner Meinung nach – Falsches zu dir/über dich/über andere geschrieben/gesagt/getan hat oder nicht (selbst das ist mir nicht ganz so klar, aber eigentlich auch nebensächlich), dann sei jetzt mal nicht so ein Weichei und komm runter.
        DENK dir von mir aus Willi ist ein Arsch – er wird es verschmerzen – dann geht es dir besser. Aber lass uns andere Poster bitte nun auch endlich wieder mal mit der Animosität in Ruhe – es ist wirklich schon mühsam. Und wenn du was abseits davon zu sagen/schreiben hast (vielleicht sogar etwas zum jeweiligen Thema) werden es sicher alle genauso gerne/ungerne lesen wie jeden Beitrag von jedem/jeder Anderen.

        Danke schon im Voraus von mir.

        • Vielleicht können alle sich in Auseinandersetzung mit der folgenden Situationsbeschreibung zu einem Dialog treffen?:
          http://www.pan-germany.org/deu/~news-1436.html
          Artensterben im Agrarland und auf unseren Äckern
          07.02.2017, PAN Germany Pestizid-Brief, Dr. Gesine Schütte
          http://www.pan-germany.org/download/pestizid-brief/PB1_2017_Artensterben_F.pdf

          Die biologische Vielfalt nimmt in den agrarisch geprägten Landschaften dramatisch ab, obwohl sich Deutschland völkerrechtlich verbindlich zum Schutz der Biodiversität verpflichtet hat. Bisherige Maßnahmen haben den Rückgang der Pflanzen- und Tierwelt im Agrarraum nicht umgekehrt, er wurde nicht gestoppt, nicht gebremst, sondern hat sich sogar noch beschleunigt. Die Frage stellt sich, ob es überhaupt noch eine Chance auf Rettung der Vielfalt gibt……………………………………

          • Ich seh das so sagt

            Haben sie dann eine Erklärung für diese Zeitungsmeldungen ?

            EU-Gesetze gegen fremde Lebewesen – Bioinvasoren kosten jährlich zwölf Mrd. Euro

            Kopenhagen/Wien – Gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten, die nach Europa eingeschleppt werden, verursachen jährlich Schäden in der Höhe von zwölf Mrd. Euro. Doch bislang scheiterten die Pläne, die so genannten Neobiota fernzuhalten. Nun sollen Gesetze die europäische Flora und Fauna schützen. 2008 hatten Forscher mehr als 10.000 nicht-heimische Arten in Europa ausfindig gemacht. 1.300 davon haben negative Auswirkungen auf die Umwelt.

            http://www.pressetext.com/news/20100920004

          • Die angeblichen Studien, welche die Organisation vorweist, erscheinen mir sehr zweifelhaft. Die Autorin ist Mitarbeiterin an der ZNF Zentrum Naturwissenschaft und Friedensforschung, was schon einiges erklärt. So wird auf einem Schaubild der dramtische Rückgang der in einer Insektenfalle gefangenen Insektenabtropfmasse von 1989 zum Jahr 2013 dargestellt. Es werden lediglich zwei einzelne Jahre im Abstand von 24 Jahren verglichen, die Messung erfolgt an nur einem Standort, der zu dem noch Naturschutzgebiet ist, und daraus wird dann über die katastrophalen Wirkung des modernen, gesamten deutschen Landbaus auf den Insektenbesatz und dann gleich auf die gesamte Biodiversität geschlossen. Sorry, das ist in hohem Maße unseriös, unwissenschaftlich und populistisch. Hier wird bewusst Dramatik reingebracht um das angegebene Spendenkonto zu füllen.

            • Brötchen sagt

              @ bauerhans bei uns an Schweinestall sind auch recht viele Vögel. Vermute wegen der fliegen. Was die Wiese betrifft, sobald man als lw zählt unterliegt man zahlreichen Vorschriften das stimmt. Was Gemüsebau betrifft, das versuche ich auch. Da muss man Geduld haben. Man braucht Wasser, insektenschutznetze, wildabwehr, Vlies und so ein einachser mit fräse usw. Ansonsten macht man sich Tod. Aber am wichtigsten ist Wasser am besten eine tropfbewässerung. Im i-net findet man alles mögliche, aber keinen Ratgeber, wenn man Anfänger ist.

          • Sabine sagt

            Drei einfache Schritte zur Weltverbesserung:
            1) Einen Landwirt/die Stadt/ sonstwen breitquatschen Dir auf 10 Jahre irgendeine Wiese zu verpachten, die doof liegt/geschnitten/ steil/nass sonstwie schlecht zu bewirtschaften ist.
            2) Im Frühjahr mit dem Spaten und nem Kultivator die Wiese streifenweise umgraben und ne Wildschutzmischung (gibts im Landhandel oder beim Jägermeister äh… Revierberatung) und eine Vogelschutzhecke pflanzen. Gute Erfahrungen hab ich mit Kartoffelrose, Johannisbeere (rot und schwarz , spät blühende), Haselnussstrauch, Schwarzer Holunder, Felsenbirne, Schlehe, Weißdorn, Apfelbeere. Kostenpunkt so um die 150 Euro als Jungpflanzen für so ca. 50 m.
            3) Nicht zu viel tun. Wiese streifenweise mähen, das Gras um die jungen Sträucher kurzhalten und Wildschutzdraht anbringen sonst fressen die wilden Gäste die Hecke bevor sie eine ist. Katzen sichere Badeplätze und Wasser im Sommer anbieten. Vielleicht irgendwo einen Steinhaufen aufschichten und altes Holz stapeln und warten.
            Man kann natürlich während man wartet auch eine Genehmigung für eine kleine Hütte einholen, wo man vllt ein paar Kaninchen und Hühnchen hält. Muss man aber nicht.
            Warnung! Das nicht in siedlungsnähe versuchen. Nachbarn finden solche Anlagen meist hässlich, weil da ja Unkraut blüht und überhaupt alles ganz unordentlich ist. Vögel, Bienen, Igel, Haselmäuse und Co. finden es allerdings super. Man muss es nur pflanzen und die kommen von selber.
            Wenn jeder, der im letzten Jahr über die Überdüngung, den Rückgang der Artenvielfalt oder Monokulturen geschimpft hat, nur 1000 qm wilde Wiese anlegen würde, gäbe es sehr viel weniger Grund zu schimpfen. Wenn jeder, der über die Massentierhaltung schimpft, sich drei Kaninchen und fünf Hühner anschafft, gäbe es auch da weniger zu schimpfen. Man muss dann übrigens auch nicht mehr in Urlaub fahren, weil man sehr viel bequemer im eigenen Liegestuhl den Urlaub verbringen kann.

            • Brötchen sagt

              Mal ne frage in die Runde: hat schonmal jemand in einem insektenhotel ein Insekt gesehen? ? ich noch nie.

            • bauerhans sagt

              “Mal ne frage in die Runde: hat schonmal jemand in einem insektenhotel ein Insekt gesehen?”

              ich habe 2ha als kiebitzfläche stillgelegt und stelle fest,die vögel sind lieber auf den angrenzenden ackerflächen.

            • bauerhans sagt

              auf ner wiese darf man nix,auch nicht streifenweise!
              hatte in 2015 ner jungen landwirtin einen streifen acker für gemüseanbau vermittelt,sie hatte eine saison durchgehalten.

            • Sabine sagt

              Doch, gibt funktionierende “Insektenhotels”, man muss die nur richtig aufstellen. Braucht man aber eigentlich nur, wenn der Garten zu aufgeräumt ist im Winter. Wenn man die Staudenbeete erst im Frühling abräumt, Laub und Heckenschnitt im Winter liegen lässt und erst im nächsten Jahr schreddert, hat man meist mehr Überwinterungsgäste.

    • Es ist nur ein Märchen, dass der Verbraucher den Agrarsektor steuert! Selbst wenn noch viel mehr zu Vegetariern und Veganern werden und mehr Menschen Bio kaufen, ist noch eine Fehlsteuerung auf einen “Weltmarkt” möglich. Heute bestimmen die Chemie-, Agrar- und Lebensmittelkonzerne (mit ihren Lobbyisten in Politik und Verwaltung) die Richtung. Sie haben nur ihre Profite im Blick und brauchen in unserem neoliberalen Wirtschaftssystem dazu das ungehemmte Wachstum! Dabei werden allerdings weiter die Lebensgrundlagen zerstört. Daher gelangt das Profit- und Wachstumssystem an seine Grenzen. Der Planet ist nicht erweiterbar!

      • Martin Gork sagt

        Und da er nicht erweiterbar ist, ist die Fläche zur Lebensmittelerzeugung begrenzt.
        Oder erkennen Sie den Zusammenhang nicht?

        • Manche sehen die Lebensgrundlagen in Hecken, machen aus Unkräutern Beikräuter und denunzieren fruchtbares Ackerland als Agrarwüste. Und voller Überzeugung sehen sie sich dann als Weltretter.

      • Walter Parthon sagt

        Artikel Bauernverband SW
        Das neue Vertrauens-Siegel?
        Was bedeutet es, wenn der Verbraucher trotz aller Skandale oder scheinbaren Skandale unbeirrt Discount-Preise akzeptiert? Umfragen zeigen, dass der Verbraucher bei keinem anderen Produkt derart auf Rabatte achtet, wie bei Lebensmitteln.
        Günstig scheint aus Sicht des Verbrauchers nicht in Konkurrenz zu stehen zu: gut, gesund,geschmackvoll.
        Was bedeutet dies für die Politik? Was bedeutet es für die Ausrichtung der Landwirtschaft? Für die Forderungen der Umwelt- und Naturschützer?
        Wer redet am Verbraucher vorbei: Barbara Hendricks oder die Bauern? Der Verbraucher stimmt an der Ladenkasse ab, jeden Tag neu. Sollten wir DARÜBER nicht einmal ins Gespräch kommen?

  4. Astrid sagt

    “Das Fremdbild können wir nur beeinflussen, wenn wir selbst auf unsere Mitbürger zugehen und ihnen von unserer täglichen Arbeit erzählen.”

    Liebe Leute, mich habt Ihr auf jeden Fall emotional erreicht, aber das Ergebnis ist eben nicht das was Ihr Euch versprecht. Es kann nicht das sein, was Ihr Euch versprecht und ich weiß sehr gut Bescheid.

    Es geht ja meist nicht um die Land-wirtschaft, sondern um die Tier-wirtschaft.

    Soll ich wirklich alles aufzählen?
    Milch: Ausbeutung der Kühe: den Kühen die Kälber wegnehmen, den Kälbern die Mütter und die Babymilch.
    Ihr macht damit Geld, ich weiß.

    Schweine: die Tiere vegetieren in ihrer eigenen Scheiße vor sich hin bis sie abgeschlachtet werden. Selbst auf dem Vorzeigevideo des Bauernverbandes ist zu sehen wie die Tiere einfach nur eingesperrt sind, sonst nichts. Das haltet Ihr für gute Tierhaltung. Bitte wacht doch auf!
    Ich weiß, Ihr wollt Geld machen.
    Alleine Eure Vorzeigeställe reichen mir. Die Tiere werden einfach nur besinnungslos ausgebeutet.
    Aber … die Gewalt an die wir gewöhnt sind … nehmen wir nicht wahr.
    Ich weiß, Ihr wollt Geld machen.

    Warum hört Ihr nicht einfach auf Tiere auszubeuten und macht Landwirtschaft?
    Veränderung ist nicht schrecklich … sie bedeutet Entwicklung und ist gut.

    Liebe Leute, ich habe den Eindruck Ihr haltet den Rest der Bevölkerung einfach nur für blöde und meint, Ihr müsst nur die richtigen Geschichten erzählen … Wir alle werden genug verarscht …

    konstruktiver Vorschlag: Pflanzenwirtschaft … biovegan … Ihr seid Fachleute … wo ist das Problem ?

    • Der Brandenburgbauer sagt

      Hallo Astrit, jetzt glaube ich, Du bist total durch geknallt. Was ist den das für ein Schwachsinn.

      • Biobauer Andreas Fendt sagt

        so geht also Dialog? Den anderen erstmal beleidigen! So ein Kommentar ist eine Schande für die Landwirtschaft und führt zum Schaden für die Landwirtschaft, für jede Betriebsform!

        • Das ist echt zum Beömmeln – wie gewisse Personenkreise, die sich auf offener Straße ankeifen. Dabei kann man sich doch beim Schreiben kurz Zeit zum Durchatmen lassen.

          Ein Obertroll hat es sogar zum Präsidenten geschafft. Ich habe ja die Hoffnung, dass diese penetrante Prollpräsenz zur Renaissance eines Gefühls führt: des Schamgefühls. Und die guten alten Umgangsformen wieder zum Gemeingut werden.

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Während der BSE Krise habe ich im Stern-Forum Veganer kennengelernt,
            die in übelster Weise Bauern beschimpft haben.

            Deren Kommentare waren von einer guten Umgangform so weit entfernt, wie die Erde vom Mars.

            Wenn man bedenkt, dass damals die Rinderhalter nicht mehr weiter wussten, ob es überhaupt noch weiter geht, haben Veganer die in Nöte geratenen Bauern noch verhöhnt.

            Zitat AdT
            “Und die guten alten Umgangsformen wieder zum Gemeingut werden.”

            Wie jetzt, sollen die sozialen Medien wieder abgeschafft werden?

            • Ich bin nicht für andere Veganer verantwortlich. Klar gibt es auch lautstarke Veganer. Der Denkfehler liegt darin, diese für repräsentativ zu halten.

              Wenn aber Bauerverbände (Sönke Hausschild, SH, ist so ein Knallkopf), Blogger mit Anspruch, Öffentlichkeitsarbeit zu machen, oder auch Landwirte hier in einem Dialogforum gewisse Dinge vom Stapel lassen und Kollegen äußerst vereinzelt zur Mäßigung aufrufen, dann ist das schon bezeichnend für Bauern im Gesamten. Da hat Herr Grossarth nicht unrecht.

              Schauen Sie sich demgegenüber mal den Auftritt und die Verlautbarungen der “Spendensammelvereine” an: Dt. Vegetarierbund (primär vegan!), Albert-Schweitzer-Stiftung, Dt. Tierschutzbund, ProVieh – das ist hochprofessionelle zivilisierte Arbeit. Die halten ihre Mitglieder und Follower auch zu einem geschickten Umgang mit ihren Mitmenschen an und geben Leitlinien an die Hand. Auch Peta, denen ich die Kampagne mit dem Holocaust-Vergleich jedoch übel nehme, treten im Rahmen ihrer kalkulierten Provokationen sehr zivil auf.

              Daran arbeiten sich Bauern vergeblich ab. Wenn die Bauern meinen, gegen die vermeintliche Überhöhung des Tiers anschreien zu können, schreien sie nur die Wände ihrer Echokammern an und bekommen nicht mit, dass der Veganismus längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist – imagemäßig zumindest, was ein fruchtbarer Boden für weiteres Wachstum ist.

    • Ich bin der Meinung sagt

      Danke für Ihren Vorschlag. Sie haben uns jetzt ausführlich und in drastischen Worten erklärt, wie wir bei der deutschen Bevölkerung einen positiveren Eindruck hinterlassen können.

      Erlauben Sie mir zwei kleine Anmerkungen:
      a) Der Anteil der bekennenden Veganer liegt 2016 bei 0,8%, nachdem es 2015 sogar schon 0,85% waren – als ein Rückgang um rund 6% in nur einem Jahr.
      Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/445155/umfrage/umfrage-in-deutschland-zur-anzahl-der-veganer/
      Gut, aber alle sprechen von einem rasch wachsenden Markt.

      b) Was dürfen wir für die restlichen 99,2% der Bevölkerung anbieten, die uns womöglich vorwerfen könnten, daß wir mit der Umstellung auf biovegane Pflanzenwirtschaft “am Markt” vorbei produzieren ?

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Es gibt noch die Putenvegetarier, das sind die Menschen die kein Fleischs essen, nur Salat mit Putenstreifen. 😉

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      “Liebe Leute, ich habe den Eindruck Ihr haltet den Rest der Bevölkerung einfach nur für blöde”

      Nein, nicht alle, manche schon!

      “konstruktiver Vorschlag: Pflanzenwirtschaft … biovegan … Ihr seid Fachleute … wo ist das Problem ?”

      Als Bauer muss man dazu stehen, auch das zu essen, was selbst anpflanzt.
      Essen will ich Fleisch, auch Salat und Gemüse, das abgeschmelzt in Butter, muss nicht BIO-Butter sein, aber man gönnt sich ja sonst nichts.

    • Wenn es um die Selbstdarstellung geht, müssen Bauern auch mit Veganern und Vegetariern umgehen können. Ich merke im Alltag, dass man als Veggie neuerdings viel Zuvorkommenheit, vielleicht sogar Respekt, erfährt. Im engen Freundeskreis habe ich keine Veganer, aber auch dort wird der Fleischverzehr deutlich reduziert. Die Solidarität mit Veganern dürfte zunehmen, zu Lasten veganfeindlicher Bauern.

      • Biobauer Andreas Fendt sagt

        Ein Landwirt, dem z.B. das Wasser bis zum Hals steht und die Hausbank keinen Kredit mehr gibt, so ist es sein persönliches Problem wenn er Chancen die sich z.B. aus bioveganem Anbau ergeben könnten nicht erkennt.

        Fängt er aber an öffentlich sich über Veganer lächerlich zu machen, schadet er dem Ansehen des ganzen Berufsstands. Solange Landesbauernverbände und einzelne Agrarblogger sich über Veganer lustig machen, geht es ihnen wohl nicht schlecht genug.

        Ich freu mich über jeden Kunden: Veganer, Veggie, Omnivore, Kind und Rentner (bei Pelzträgern ist es keine Freude, aber auch die werden anständig bedient).
        Denn ich mache Menschen satt und nicht nur die Fleischesser.

        • Sabine sagt

          Der Pelzträger könnte ja auch in Waschbär, Marderhund oder Nutria gewandet sein, den er als Jäger zum Schutz der einheimischen Tierwelt erlegt hat oder vllt. sogar selbstgezogenes Kanin tragen. Ich finde es eine ziemliche Verschwendung, dass unsere Jäger, die erlegten Tiere in die Tonne kloppen müssen, weil es oft einfach keine Kirschner mehr gibt, die daraus was machen könnten. Dafür kommen jetzt Billig-Pelz-Besatz aus China in den Handel, die so schlecht sind, dass sie von niemandem für echten Pelz gehalten werden. Supi.
          Ich find die Bambi-Fraktion bei den Veganern nicht für lächerlich. Ich halte sie für gefährlich. Auch gefährlich für the real Bambi.
          Naja, vllt. spring ich ja auch nicht so auf das “gewaltfrei” an, weil ich eben nicht von mehr oder weniger großen Pflanzenfressern umgeben bin, sondern von Mini-Velociraptoren.
          Und ich glaube einfach, dass Newkirk es genauso meint, wenn sie sagt, dass die Menschheit ein Krebsgeschwür ist, von dem man die Welt heilen muss.

        • bauerhans sagt

          “Ein Landwirt, dem z.B. das Wasser bis zum Hals steht”

          wird sicherlich nicht über biovegan nachdenken.

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Respekt vor der Lebensweise des anderen ist nicht die Frage, ob der Mensch Vegetarier, Veganer, oder Omnivore Esser ist. Respekt ist etwas, was mir meine Eltern beigebracht haben.

        Muss aber gestehen, hier im Block fällt mir das manchmal schwer, weil manche keinen Respekt vor Menschen haben, die auch Fleisch lieben.

        Veganer und Vegetarier haben eine gewisse Exotik, etwas unbekanntes, interessantes, so ähnlich wie in meinen Kindheitstagen ein dunkelhäutiger Mensch.

        Meine 4 Nichten waren alle mal Vegetarier, bzw. Putenvegetarier, selbst mein jüngster Sohn wollte mich mal von Fleisch abhalten, jetzt isst der das dreifache an Fleisch wie ich, meiner Meinung nach zu viel.

        • Biobauer Andreas Fendt sagt

          “Respekt ist etwas, was mir meine Eltern beigebracht haben.”
          Davon merkt man leider nichts mehr.

      • Ich seh das so sagt

        @ AdT
        Ich habe gerade Dieter Nuhr im TV gehört mit einem Satz der seiner Ansicht nach sehr symptomatisch ist für unsere Zeit. Er sagt: “Was wir heute in den Medien präsentiert bekommen, sind praktisch ausschließlich Abweichungen von der Normalität. Wenn man das Tag für Tag serviert bekommt, hält man irgendwann die Abweichung FÜR die Normalität.
        Und in Folge leider dann die Normalität für eine Abweichung.”

        Wenn sie das nun auf den hier diskutierten Bereich umlegen, so sind 15% Biobauern die Normalität und 85% konventionelle die Abweichung. Es sind 6% Vegetarier (inkl. Veganer) die Normalität und 94% die Abweichung.

        Der Respekt gebietet es, jedem seine Lebensweise zuzugestehen.
        Aber zu verlangen – wie manche hier vorschlagen (ich weiß sie selbst nicht) – daß die gesamte Landwirtschaft auf Bio und/oder Vegan umzustellen ist, würden sie selbst – als Berater von KMU´s – wohl als grob fahrlässige Fehlinvestitionen auf Grund von Falschinterpretation der tatsächlichen Verhältnisse bezeichnen – oder sehe ich das falsch ?

        • Ich schätze Dieter Nuhr sehr. Ein sehr ernsthafter Mensch und aufgeklärter Geist.

          Gute Medien berichten immer schon über Abweichendes von der Normalität, nicht erst heutzutage. Heute bringen viele Medien davon abweichend zum einen Normalität als Nachricht und zum anderen Abweichendes als Normalität.

          Sie wollen mir jetzt nicht mangelnden Realitätsbezug unterstellen, nur weil ich tierische Produkte meide. Und nein, ich verlange es nicht von anderen, aber ich darf meine Meinung dazu sagen. Ich berate nicht über die Geschäftsausrichtung, aber ich kann sagen, dass es schon ein Problem ist, wenn kein Wachstum mehr zu erwarten ist. Denn dann müssen Sie die Stückgewinne erhöhen. Aber beim Null- oder Minuswachstum der Nachfrage können Sie keine höheren Preise verlangen. Dann brauchen Sie ein anderes Produkt. Deswegen halte ich eine Ausdifferenzierung des Produkts Fleisch für unausweichlich, z.B. Mehrwert durch Tierwohl, das dann offensiv beworben werden müsste, was aber die ethische Dimension der Fleischerzeugung grundsätzlich herausstellt und gefährlich ist. Schwierig, schwierig.

          • Bauer Willi sagt

            Warum stagniert der Absatz von Bio-Fleisch? Da ist doch ein anderes Produkt mit Mehrwert durch Tierwohl.
            schwierig, schwierig…
            Bauer Willi

      • bauerhans sagt

        “Wenn es um die Selbstdarstellung geht, müssen Bauern auch mit Veganern und Vegetariern umgehen können.”

        warum,bauern wollen denen doch nix verkaufen und verständnis erwarten beide seiten wohl nicht.
        die 9.klasse der gesamtschule hier hatte über das verbannen von fleisch aus der mensa diskutiert,aber die fleischfraktion hat sich durchgesetzt,weil fleisch insgesamt vorteile für die ernährung hat,man aber biofleisch nehmen sollte,weil konventionelles mit “chemischen stoffen” belastet wäre.
        hier jetzt aufklärerisch anzusetzen,halte ich für vergeblich.

        • Nee, in dem Sinne, dass nicht beim Wort “Veganer” gleich Schimpftiraden und Klischees (militant, mangelernährt, blass. usw.) abgespult werden, wegen schlechtem Eindruck von Bauern in der Öffentlichkeit. Auch wenn es durchaus aggressive und postfaktische Veganer gibt. Aber mit ihnen möchten Veganer nun nicht gleichgesetzt werden, und Nichtveganer solidarisieren sich dann mit den gescheiten Veganern.

    • bauerhans sagt

      “… Ihr seid Fachleute … wo ist das Problem ?”

      das problem ist,das sehr wenig nachfrage nach bioveganen produkten besteht und diese auch nicht einfach zu produzieren sind!

    • Andreas sagt

      Hallo Astrid,
      ich bin so einer der Schweine ohne Auslauf und aus Deiner Sicht auf zu engem Raum hält. Die Zucht und Fütterung ist so optimiert, dass die 900 Gramm täglich zunehmen. Das bedeutet, dass viele nicht mal 100 Tage im Maststall weilen.

      Die männlichen Ferkel werden kastriert geliefert und alle Schwänze sind etwas verkürzt. Diese chirurgischen Eingriffe erfolgen nicht bei mir sondern beim Ferkelerzeuger.

      Ich denke, dringendster Handlungsbedarf besteht nicht bei den von Dir beanstandeten Stalleinrichtungen sondern bei der Kastration. Es gibt Alternativen zur blutigen Kastration aber der Handel lehnt das ab. Nur ein Bioverband macht diese Kastration (Impfung).

      Für uns Mäster ist das eine erhebliche Zusatzarbeit aber jeder würde das akzeptieren die männlichen Masttiere zweimal zu impfen. Das wäre ein Fortschritt der etwa 5 bis 10 Euro kostet pro Tier.

      Ich möchte Dir damit nur mal mitteilen, wie kompliziert es ist mit dem Tierwohl und wie unglaubwürdig der Handel ist. Wir brauchen ehrliche Diskutanten und Du Astrid, bist wohl einer und Du kannst gemeinsam mit seriösen Landwirten was durchsetzen.
      Wo findest Du ehrliche Bauern? Das ist genau die Frage!!!! Sicher nicht bei den lauten PC Bauern und auch Bauer Willi ist keiner. Mein Rat, sprich die Bauern vor Ort an. Der Bauernverband ist von unten mit den Ortsverbänden über Kreisverbände bis zu den Landesverbänden aufgegliedert. Dies wäre der Weg. Wenn Du allerdings in einer Großstadt lebst, wird es schwieriger. Von da aus schlage ich Kontaktaufnahme mit der Landjugend in der Umgebung vor. Beim Kontakt mit den Bauern merkst Du schnell ob er ehrlich ist oder nicht.

      • bauerhans sagt

        “diese Kastration (Impfung).
        Für uns Mäster ist das eine erhebliche Zusatzarbeit aber jeder würde das akzeptieren”

        nö, ich will nicht zwischen grossen schweinen rumturnen und bezahlen wills auch keiner!

      • Sabine sagt

        Ich glaube nicht, dass es der Astrid um die Haltungsbedingungen geht, ihr geht es darum das kein Tier in irgendeiner Form genutzt werden darf. Es geht ihr nicht darum Tiere möglichst stressfrei vom Leben zum Tode zu befördern, sondern darum, dass man grundsätzlich kein Tier töten soll. Ich höre da schon Newkirks: A rat is a pig is a dog is a boy. Alles Tiere, entweder man darf alle töten oder gar keins.
        Tiere aus – wenigstens für uns – schönerer Haltung sind, mit etwas Aufwand zu finden. Da wären u.a. Schäfer, die ihre Tiere oft in der Landschaftspflege einsetzten. Hier 25 km entfernt von D’dorf und Köln bekommt man sie sogar von Landwirten mit eigener Schlachtung schon fertig zerlegt für um die 10 Euro das Kilo. Ein bisschen weiter Weg hat sich eine junge Bauernfamilie auf Rind und Schwein aus Freilandhaltung spezialisiert. Über E-bay, Facebook und spezialisierte Onlinehändler bekommt man so ziemlich alles vom Hauskaninchen über Schweine von seltenen, extensiv gehaltenen Rassen bis zum Hirschgulasch aus eigener Jagd. Wer das Geld und die Zeit investiert, kann wenn er will jedes Wochenende zu einem anderen Landwirt oder Hobby-Landwirt fahren und neben dem Einkauf auch manche spannende Geschichte hören. Man kann, wenn man will. Nur wollen nicht besonders viele… und im Grunde könnten viel auch selber. Noch hindert einen niemand daran fünf Hühnchen und 10 Kaninchen im Garten zu halten.
        Einig sind sich bei diesen Fahrten meist alle, dass es nicht geht, dass das Kilo Schwein für 3,99 in der Theke liegt und der Kopfsalat das Stück für 39 Cent. Wobei ich diesem Winter echt dankbar bin, dass er den Salatpreis in die Höhe treibt, damit man auch mal mitbekommt, dass der eben in dieser Jahreszeit ganz schwerlich aus “Freilandhaltung” sein kann und da auch in klimatisch lieblicheren Regionen ordentlich geheizt werden muss, um den im Winter anbieten zu können.

        • Andreas sagt

          Keine Ursache Bauer Willi.
          Ich kann fehlendes Rückgrat einfach nicht ertragen. Zuerst kreierst Du erfreulicherweise den Begriff “Vollgaslandwirt” und später bist Du Dir nicht zu schade mit dem Vollgaslandwirt Holtkötter eine Podiumsdiskussion zu machen (die dann erfreulicherweise mangels Interesse geplatzt ist). Entscheide Dich endlich, was du den Stadtmenschen für eine Landwirtschaft anpreisen willst.

          Gern kannst Du mich sperren und über mich herziehen. Alois ist ja noch in der FDL und kann dir mit Anweisungen behilflich. 🙁

          • Biobauer Andreas Fendt sagt

            Einspruch! Den Begriff “Vollgasbauern” hat in die neuere Diskussion ein Biobauer aus dem Schwarzwald eingebracht. Er stammt übrigends von einer älteren Bauersfrau mit der ich ein Schwätzchen auf dem Feldweg hielt und dann kam ein Kollege mit dem 240 PS Fendt samt 20qm Güllefass hintendran und sie sagte “gehen wir auf die Seite, da kommt der Vollgasbauer”

            • Andreas sagt

              Ich hoffe Du verklagst mich nun nicht wegen Urheberechtsverletzung, Andreas Fendt.
              Ich habe den Begriff Vollgasbauer immer im Zusammenhang mit Wachsen und Weichen gesehen im Bezug auf Tierhaltung. Den 240 PS Fendt sehe ich weniger als Problem.
              Eigentlich ist das Thema: “Ungesundes Wachstum” von Gestern. Der Bundestag hat einen Riegel vorgeschoben und der WLV Bauernverband hat die Kapitulation erklärt in dem er sagt: “Die Familien stoßen an Grenzen.
              Leider leider gibt es diese Sattmacher die nach neuen großen Ställen schreien…
              Hintenherum erfährt man dann, dass die finanziell gar nicht so fit sind und die Schuld sucht man dann bei den Grünen. Das ist auch etwas richtig, was Auflagen angeht, aber Vollgas hält kein Motor lange aus.

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Zitat Andreas:
        “Wo findest Du ehrliche Bauern? Das ist genau die Frage!!!! Sicher nicht bei den lauten PC Bauern und auch Bauer Willi ist keiner.”

        Der Andreas gehört auch zu den PC Bauern, folglich bescheinigt der Andreas sich selbst, ein unehrlicher Bauer zu sein.

        Noch was, du glaubst doch nicht allen ernstes, dass zwischen der Astrid und Landwirten ein Konsens möglich ist?

    • Genau! Es wäre schon ein Fortschritt, wenn endlich die Bio-Landwirtschaft zur “normalen” Landwirtschaft würde! Das geht! Viele machen es schon vor! — Dann muss man allerdings Widerstand gegen die Verführungen der Chemieindustrie leisten und sich auf die Naturkreisläufe einlassen, statt ständig einen Krieg gegen die Natur zu führen! ——
      http://www.pan-germany.org/deu/~news-1436.html
      Artensterben im Agrarland und auf unseren Äckern
      07.02.2017, PAN Germany Pestizid-Brief, Dr. Gesine Schütte
      http://www.pan-germany.org/download/pestizid-brief/PB1_2017_Artensterben_F.pdf

      Die biologische Vielfalt nimmt in den agrarisch geprägten Landschaften dramatisch ab, obwohl sich Deutschland völkerrechtlich verbindlich zum Schutz der Biodiversität verpflichtet hat. Bisherige Maßnahmen haben den Rückgang der Pflanzen- und Tierwelt im Agrarraum nicht umgekehrt, er wurde nicht gestoppt, nicht gebremst, sondern hat sich sogar noch beschleunigt. Die Frage stellt sich, ob es überhaupt noch eine Chance auf Rettung der Vielfalt gibt……………………………………

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        “Genau! Es wäre schon ein Fortschritt, wenn endlich die Bio-Landwirtschaft zur „normalen“ Landwirtschaft würde! Das geht! Viele machen es schon vor! — Dann muss man allerdings Widerstand gegen die Verführungen der Chemieindustrie leisten und sich auf die Naturkreisläufe einlassen, statt ständig einen Krieg gegen die Natur zu führen! ——”

        Als Winzer, jetzt im Ruhestand, habe ich noch nie erlebt, dass mich Chemiefirmen zum Kauf ihrer Mittel verführt haben, warum bei mir der ÖKO-Weinbau keine Begeisterung auslöste, ist die höhere Zahl der Pflanzenschutzmaßnahmen und das hier:
        http://www.taz.de/!5313318/

  5. Ich bin der Meinung sagt

    Der Artikel (bzw. der gezeigte Absatz) zeigt für mich (abseits der Thematik rund um die Hendriks-Aktion) schon einen wesentlichen Punkt. “Die Landwirtschaft” hat sich sicherlich viel zu lange mit sich selbst beschäftigt. Und dabei auch viel Kraft verbraucht um sich gegenseitig und untereinander zu bekämpfen.

    Legendär die Verteilungskriege Flachland- gegen Bergbauern, Acker- gegen Viehbauern, Rinder- gegen Schweinebauern, dann gab´s noch die Rübenbauern, die Gemüsebauern, gegen die andere Bauern, was zuwenden hatte und natürlich auch gegen die Biobauern. Viele der Hauptverantwortlichen dieser Gruppen haben in der völligen Hingabe für die übernommene Vertretungsverpflichtung ihren Einsatz für die jeweilige Gruppe zu ausschließend gegenüber dem ganzen Sektor betrieben. (Es soll mehr eine Behauptung sein und weniger eine Anschuldigung – weil rückblickend kann man immer leicht vernünftig sein. Zum Zeitpunkt selbst hat man die Weitblickenden wohl eher nicht so gewählt wie sich zeigt.)

    Ich habe den Eindruck, erst seit es sehr vielen der Gruppen gleich schlecht geht, ist etwas mehr Besinnung eingekehrt und seither versucht man die Ursachen deutliche zu machen (auch öffentlich), hinkt aber die leider vertanen Jahre hinterher, wo andere Gruppen begonnen haben sich um die Verbindung zu den Konsumenten zu kümmern oder diese aufrechtzuerhalten.

    Man ist von einer Erklärungsposition in eine Verteidigungsposition gekommen. Es geht nun eben doch schon lange Fakten gegen Emotionen, mit dem fatalen Unterschied, daß Emotionen viel eher/leichter/häufiger hochgespielt werden (können) als dies mit (echten) Fakten (statt Fakes) möglich ist. Bis hin zu Auswüchsen wie vor wenigen Tagen.

    Ich persönlich halte den Weg der Fakten, deren Erklärung und deren Besprechung, deren Abgleichung durch Diskussion und deren fairer Verbreitung nach wie vor für den gangbareren Weg. Dies obliegt sicherlich auch jedem einzelnen Bauern. Da aber nicht jeder (und dies ist kein Vorwurf oder Kleinreden) gleiche Fähigkeiten und Ambitionen, Erfahrung und Disziplin hat oder die praktikablen Tools der Vermittlung beherrscht (Bauer Willi, Alois und Fendt mal ausgenommen) würde mir die Verfolgung einer Idee schon auch zweckmäßig erscheinen, die immer wieder mal auftaucht (und von der ich nicht weiß, wie weit sie gediehen ist oder überhaupt betrieben wird – aber vielleicht wissen andere im Forum mehr darüber):

    So wie es in großen Unternehmen, in Parteien, in Organisationen zumeist einen Public-Relation-Officer/Pressesprecher/Medienbeauftragten gibt, sollte die Landwirtschaft sowas vielleicht auch mal durchdenken. Diese Person sollte m. M. nach Möglichkeit eher kein (aktiver) Agrarpolitiker sein. Inwieweit es gelingt aus einem Vermittlungsgremium, wo vielleicht auch vor- und nachgelagerte Bereiche der Landwirtschaft aus (unterstützenden) Bereichssprechern 1 (einen) Hauptansprechpartner küren können, sei mal als Spinnerei so in den Raum gestellt.

    Ich meine aber, wenn es Firmen mit hunderttausenden Mitarbeiter und weltweitem Auftreten auch gelingt, daß nicht bei jedem Problem der Arbeiter Hinz oder der Angestellt Kunz stellvertretend für die ganz Firma befragt werden, mag sich “die Landwirtschaft” zumindest am Riemen reißen und sich eine Scheibe abschneiden.

    Was mich am obigen Artikel zumindest positiv stimmt, ist die Meinung des Schreibers, wo er sagt: “NICHT NUR UNTER BAUERN bilden sich Gruppen, die ihre Wahrheiten für allgemeinverbindlich halten, alles Unbequeme wegbeißen und sich in digitalen Zirkeln der Selbstbestätigung gegenseitig feiern.” Das läßt mich für die Zukunft hoffen, daß die (weidlich ausgenutzte) Interpretation über landwirtschaftliche Gegebenheit nicht mehr ausschließlich den meist von Außen draufschauenden eingeräumt und vor allem auch geglaubt wird.

  6. Auch die Auswirkungen der fehlgeleiteten Landwirtschaft auf unsere Landschaft sollten bedacht werden:
    http://www.nabu-naturschutzstation-muensterland.de/cms/upload/naturzeit/NATURZEIT_1502_Nr_24_V02_web.pdf
    Artikel:Naturnahe Hecken auch in Münsterländischer Parklandschaft? Blühende Landschaft, S. 28 und 29.

    http://www.nabu-naturschutzstation-muensterland.de/cms/upload/naturzeit/NATURZEIT_1502_Nr_25_V03_web.pdf
    Artikel: Biotopverbundlinien überall statt Landraub und Kaputtpflege!
    Rückgewinnung kommunaler Wegseitenränder, S. 9.

  7. Vielleicht sollte man nicht immer nur der am Profit orientierten Chemie- und Agrarindustrie glauben!:
    http://www.nabu-naturschutzstation-muensterland.de/cms/upload/naturzeit/Naturzeit_2_2016_Nr.26_web.pdf
    Artkel: Tote Gewässer in sauberer “Münsterländischer Parklandschaft”?, S. 8 und 9.

    http://www.nabu-borken.de/wp-content/uploads/2017/01/Naturzeit-27-1-2017.pdf
    Artikel: Schleichende und akute Vergiftung durch Pestizide. Chemische Keule gegen Umwelt und Natur, S. 7 – 9.

    • Martin Grube sagt

      Herr Kruse!

      Nich lang schnacken, sondern machen!

      Mein Konzept für Sie und Menschen die ihrer Meinung sind.

      Kündigen sie ihren Job. Suchen sie sich Mitstreiter so 50 würde ich sagen.

      Diese verteilen sich auf 25 Höfe. Diese kaufen sie sich im Internet. Gibt genug ist für jeden was dabei.
      Sie produzieren nach den Regeln die sie für richtig halten. Bei Fragen und Anregungen besorgen sie sich die Nummer von Herrn Prof. Grethe. Dann betreiben sie die Landwirtschaft der Zukunft im Sinne des wissenschaftlichen Beirates.
      Die Kontrolle und Dokumentarion übernimmt für sie Herr Prof. Spiller von der Uni Göttingen.
      Der ist darin eine Ikone und investigariver Freigeist.
      Produktentwicklung und Vermarktung können sie dann Herrn Ilchmann oder Herrn Niemann von der AbL übertragen. Die wissen wie der Hase läuft oder laufen sollte. Wo der AbL ist, ist vorne!
      Sie können natürlich auch die Vermarktungs und Produktionsberatung aus dem Schwarzwald in Anspruch nehmen. Das ist ein meinungsstarker Vollprofi.

      Zeigen sie mir wie es geht. Ohne Konjunktiv. Sie. Jetzt. 4real. Just do it.

      Martin.

  8. Bauernregeln des Bundesumweltministeriums sind Diskussionsleitfaden! — Eher kein Aufreger sind die lustigen „Bauernregeln“ der Umweltministerin Hendricks. Sie könnten ein Diskussionsleitfaden sein und bei der genauen Analyse der sogenannten „Offensive Nachhaltigkeit“ helfen. Die Landwirte müssen erst einmal zeigen, was jetzt genau „nachhaltig“ werden soll, wenn alles mehr sein soll als ein Propaganda-Trick, wie bei der „Tierwohl-Initiative“!! —
    Hinter jeder lustigen „Bauerregel“ stand ein ernsthaftes Problem, das Sie nicht mehr wegdiskutieren und verleugnen können!
    Sie müssen sich zur Klimaschädlichkeit der derzeitigen Landwirtschaft und der zu starken Chemieorientierung endlich einmal konstruktiv verhalten und an Lösungen mitarbeiten.
    Alles verdrängen und über den Lobbyismus der Chemie- und Agrarindustrie abgesichert in die Zerstörung der Lebensgrundlagen voll hineingehen, das ist nur noch begrenzte Zeit möglich!

    • bauerhans sagt

      “Sie müssen sich zur Klimaschädlichkeit der derzeitigen Landwirtschaft und der zu starken Chemieorientierung endlich einmal konstruktiv verhalten”

      die landwirtschaft,die chemische pflanzenschutz/düngemittel gebraucht,produziert qualitatativ und quantitativ hervorragende rohprodukte.
      klimaschädlich sind menschen wohl dadurch,dass sie seit ca.120 jahren die vorteile der industriellen revolution für sich nutzen.

      • Ottmar Ilchmann sagt

        Bauerhans, da ist schon ein grundlegendes Problem, wenn du dich als Produzent von Rohprodukten verstehst! Bauern erzeugen hochwertige Lebensmittel!

        • bauerhans sagt

          das ist ja unser hauptproblem,wir produzieren vollkommen austauschbare ,unelastische rohprodukte.

    • Bauer Willi sagt

      Die Landwirte müssen, die Landwirte müssen…
      Herr Kruse, Sie fallen mir dadurch auf, dass Sie sehr gut kritisieren können, aber wenig zur Lösung beitragen. Machen Sie bitte Vorschläge, wie Ihrer Meinung nach die Landwirtschaft der Zukunft aussehen soll.
      Bauer Willi

    • Klemens sagt

      Der Bauee braucht aber den Konsumenten der mit gehen will, nur zu sagen “jetzt Bauer mach mal” wäre einfach. Höhere Anforderungen bedeuten auch höhere Kosten und dazu braucht es einen Kunden der den Bauern unterstützt indem er höhere Preise zahlt, dafür bekommt der Kunde zwar kein schickes Auto aber eine Umwelt mit viel weniger Belastung

    • Ich bin der Meinung sagt

      Wären sie so gut uns sich bei der zu starke Chemieorientierung auch konstruktiv zu verhalten und uns das vorleben – bevorzugterweise im Medizinbereich (damit sie eine Chance haben als Nichtlandwirt, falls sie das oben angeführte Angebot zum kaufen/pachten/bewirtschaften lassen von einem oder mehreren Betrieben mit ihren Kollegen abschlagen sollten).

      Alles verdrängen im Körper und über den Lobbyismus der Chemie- und Medizinindustrie abgesichert in die Zerstörung der Lebensgrundlagen voll hineingehen, das ist nur noch begrenzte Zeit möglich.

    • Der Brandenburgbauer sagt

      @Jürgen Kruse, mich kotzt es an, nur immer zu hören , die Landwirte müssen und müssen. Warum nicht einmal, wir alle müssen?

  9. Die derzeitige Form der chemiegestützten Landwirtschaft mit Massentierhaltung und viel Gülle zerstört bei uns und in anderen Ländern die Lebensgrundlagen, killt das Klima und zerstört Menschen Gesundheit und Lebensmöglichkeiten! — Siehe u.a.: http://www.pan-germany.org/deu/~news-1436.html
    Artensterben im Agrarland und auf unseren Äckern
    07.02.2017, PAN Germany Pestizid-Brief, Dr. Gesine Schütte
    http://www.pan-germany.org/download/pestizid-brief/PB1_2017_Artensterben_F.pdf

    Die biologische Vielfalt nimmt in den agrarisch geprägten Landschaften dramatisch ab, obwohl sich Deutschland völkerrechtlich verbindlich zum Schutz der Biodiversität verpflichtet hat. Bisherige Maßnahmen haben den Rückgang der Pflanzen- und Tierwelt im Agrarraum nicht umgekehrt, er wurde nicht gestoppt, nicht gebremst, sondern hat sich sogar noch beschleunigt. Die Frage stellt sich, ob es überhaupt noch eine Chance auf Rettung der Vielfalt gibt……………………………………

    • Bauer Willi sagt

      Herr Kruse, Sie fallen mir dadurch auf, dass Sie sehr gut kritisieren können, aber wenig zur Lösung beitragen. Machen Sie bitte Vorschläge, wie Ihrer Meinung nach die Landwirtschaft der Zukunft aussehen soll.
      Bauer Willi

    • Krick sagt

      Die biologische Vielfalt nimmt in den agrarisch geprägten Landschaften dramatisch ab, … Und wie sieht das in städtisch geprägten Regionen aus? Sollte man nicht dort auch einmal den Hebel ansetzen? Also weniger flächenfressende Eigenheime, in die Höhe bauen, weniger Straßen und Supermärkte mit Mega-Parkplätzen, um Platz für Naturflächen zu schaffen etc. Immerhin hat das Land noch die Aufgabe Lebensmittel zu erzeugen. Dieser Aspekt fehlt mir allzu häufig bei den Diskussionen. Die Stadt möchte Artenvieltfalt und Landromantik, auf die eigenen Bequemlichkeiten dabei aber nicht verzichten.

      • Die Krux an der Sache ist: Die Artenvielfalt nimmt in den Städten “dramatisch” zu. Es gibt sehr viele Tierarten die sich inzwischen zum Kulturfolger entwickelt haben. Es gibt z.B. einige Dokumentationen über Berlin – erstaunlich und hochinteressant.

        • Ich bin der Meinung sagt

          Ist das so zu verstehen: Wenn man nur alles schön genug und richtig verbaut, kommen auch Fauna und Flora leicht damit klar und sind bald wieder da.
          Warum will man von uns dann Stilllegungen und Ökoflächen und Grünstreifen etc., wenn doch ne Häuserreihe ökologisch ohnehin fast besser ist (ökonomisch auf jeden Fall besser) – oder war das Satire ?

          • Nicht gleich negativ rumplärren! Vielleicht erst mal Fakten checken? Hier mal ein paar Beispiele: Die Durchschnittstemperatur in einer Stadt ist immer höher als in freier Natur. Damit steigen die Überlebenschancen für viele Insektenarten im Winter. Fassaden sind warm – Schlupflöcher werden von den verschiedensten Fledermausarten bevorzugt, die Dank unserer Heizungen den Winter gut überstehen. Das Nahrungsangebot in der Stadt ist überdurchschnittlich hoch.(Müll mit Essensresten, Kleinnager in Mengen für Raubtiere – z.B. Fuchs, Greifvögel usw. ) Das ganze Jahr über pflanzen die Bewohner Blühpflanzen der unterschiedlichsten Arten in Hinterhöfe, Balkonkästen, Vorgärten. Schmetterlingsarten, Wildbienen – sogar Honigbienen haben da ganzjährig eine Lebensgrundlage. Und vieles mehr… Also wie ich schon vorher schrieb, es ist erstaunlich, faszinierend und es lassen sich dazu genug wissenschaftliche Dokumentationen finden. Es war meinerseits nur ein Versuch, mal über den Gebrauch des Wortes “dramatisch” zu reflektieren.

        • bauerhans sagt

          krähen,fuchs und wildschweine,waschbären wohl auch.
          störche überwintern auf müllhalden in portugal.
          ob das auch unter artenvielfalt zu sehen ist??

      • Der Trend in Städten geht zur Nachverdichtung. Hendricks, auch Bauministerin, hat dafür gesorgt, dass ein neuer Gebietstypus in der Baunutzungsverordnung aufgenommen wird: das “urbane Gebiet”, dessen Leitbild ein “funktionsgemischtes Gebiet der kurzen Wege” ist. Wie in Kerngebieten (Innenstadt) sind die Funktionen Arbeiten, Versorgung, Bildung, Kultur und Erholung zulässig, aber im Gegensatz dazu ist auch die Funktion Wohnen nicht nur untergeordnet zulässig. Im Unterschied zu Mischgebieten muss auch kein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wohnen und Gewerbe bestehen. Man hat also Flexibilität, zu einer urbanen Verdichtung zu gelangen.

  10. Billiger Versuch, die hinter den “Bauerregeln” stehenden Probleme mit wissenschaftlichem Anspruch und mit einem sehr konservativen und industriefreundlichen Medium (faz) als Stütze zu verdrängen!!!

    “Kaufst du gerne billig ein, leiden Boden, Luft und Schwein” (und der Bauer obendrein …).!

  11. Paulus sagt

    Lieber Willi,
    hast Du das mit dem „Erzählen“ wirklich ernst gemeint? Dann „erzähl“ mir bitte wie Du mit dem Weizen den Du bei der Genossenschaft ablieferst, oder mit den Rüben die Du zur Zuckerfabrik bringst, oder gar mit dem Mais der im Fermenter landet, positive Emotionen hervorrufen willst. Von den Schweinen, die in Schlachthöfen der bekannten Konzerne landen will ich gar nicht erst sprechen. Aber vielleicht willst Du ja auch, so wie einst Frau Künast, einer glücklich lächelnden Landfrau mit strahlend weißer Bluse ein zuvor ausgequetschtes und steril gemachtes Ferkel fotogen in den Arm legen.
    Nee lieber Willi, aufgeklärte Verbraucher kannst Du nach meiner Auffassung nur mit belegbaren Fakten überzeugen. Für Geschichten sind andere zuständig, z.B. die, denen eh nur die Naiven glauben.
    Dass, was von bestimmten ideologisch angehauchten Gruppierungen so gerne propagiert wird, konnte und kann die Landwirtschaft doch gar nicht leisten. Kein anderer Zweig der Wirtschaft würde sich von mehr oder weniger Kompetenten/Inkompetenten oktroyieren lassen, mit wirklichkeitsfremden und rückwärtsgewandten Konzepten die Zukunft zu bewältigen. Und für die Landwirtschaft soll dies der richtige Weg sein?
    So, jetzt bekomme ich aber Prügel.

    • Biobauer Andreas Fendt sagt

      Nö, keine Prügel, sondern Zustimmung.

      zu schlechter Landwirtschaft kann eben keine schönen Geschichten erzählen.

      Andere Zweige der der Wirtschaft haben den Mehrwert solcher Geschichten längst erkannt: da gibt es so ein kleines Ding aus Glas, Blech und Plastik mit etwas Elektronik drin, Herstellungspreis um 50 Euro und ein charismatischer Mensch erzählt uns dazu eine tolle Geschichte von ei ei ein fone, ein iphone und schon stehen wir Schlange um 1000 Euro dafür zu bezahlen.

      Ein durchgeknallter Millionär möchte nicht nur den Mars besiedeln sondern bastelt einen E-Motor und einen Akku in ein stylisches Blechkleid, Wert 10.000 Euro und schon stehen wir Schlange für den Tesla S für 40.000 Euro (Oldschool wäre es der 911er für 100.000 Euro)

      Und so verkauf ich mein Pfund Dinkelbrot für 3 Euro und hab am kg Dinkel so 9 Euro (am dt 900 Euro) und das, weil ich die passenden Geschichte dazu habe: von Chemiefreiheit, von Urgesteinsböden und Bergbauerntum bis zur heiligen Hildegard.

      Ob ein Bauer weiter billige Rohstoffe unter Erzeugunsgkosten liefert oder Produkte mit Geschichte, das bleibt jedem Unternehmer selbst überlassen. Man kann ja auch billig liefern und die Geschichte von “wir lieben Lebensmittel” erzählen andere und sacken den Gewinn ein 😉

    • Bauer Willi sagt

      Sorry, dann hast Du es nicht so verstanden, wie ich es geschrieben habe:
      ” Fakten sind zwar auch wichtig, aber noch wichtiger ist es, unsere Mitmenschen auch emotional zu erreichen.”
      Bauer Willi

    • Der Brandenburgbauer sagt

      Also von mir nicht, Deinen Ansatz für die Debatte finde ich gut .Die Zustimmung vom Biobauer Andreas nicht.

  12. Krick sagt

    Sehr bedauerlich, dass die Diskussionen hier immer wieder in von einem in eine Richtung gedrückt und als Privat-Kriegsschauplatz genutzt werden. Um wieviel sinnvoller könnte sich hier eine Streitkultur entwickeln, wenn man das sein ließe.

    • Bauer Willi sagt

      Tja. Friederike, so ist das mit den Missionaren. In Afrika sind die dann irgendwann im Kochtopf gelandet. Das mit dem Dinkelbrot lese ich jetzt schon zum hundertsten Mal. Dabei habe ich es doch längst kapiert, dass hier im Blog nur einer weiß, wie es richtig ist. Drum antworte ich auf seine Kommentare auch nicht mehr. Don´t feed the troll.
      Bauer Willi

      • Paulus sagt

        Lieber Willi, als ehemaliger Schüler eines Gymnasiums der Bendektiner, die auch etliche Missionare hervorbrachten, kann ich dir versichern, dass nicht alle im Kochtopf landeten.
        Insofern halte ich es im Rahmen der Toleranz für geboten, auch den Verfechter der Dinkelbrote zu akzeptieren.

        • Ich bin der Meinung sagt

          Die nicht im Kochtopf gelandet sind, haben wohl vorher genug schwer Verdauliches gepredigt – da waren dann alle schon so “angefressen”.

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Sie meinen mich?

          Ich esse auch Dinkelbrot, sebstgebacken,
          kein BIO, ist genau so gesund, nur preiswerter. 🙂

          Hab es fast vergessen, das Brot kommt auch vom Schwarzwald, nur 700 Meter tiefer 😉

    • Ich bin der Meinung sagt

      TOP SECRET
      Wie mir aus einer internen Umfrage unter den Teilnehmern der Bauer Willi Seite bekannt ist, geht es den meisten Lesern ohnehin hauptsächlich darum die täglich Predigt des einzigen ERLEUCHTETEN ALLER FOREN hier zu vernehmen.

      Der Rest ist nur Firlefanz, damit die Seite jeden Tag vollgeschrieben ist.
      Aber bitte sag Willi und Alois nix davon.

  13. Martin Grube sagt

    Hallo Alois und Willi.

    Nochmal vielen Dank für eure Arbeit an diesem Blog.
    Die wahnsinnig lustigen Fake News am Wochenende. ( Willi das ist auch meine Art mit Wut umzugehen…)

    Den Faden wieder aufzunehmen und den Dialog zu suchen ist wichtig und richtig. Den Respekt haben wir uns auch jetzt durch den Rückzieher des BUMB erarbeitet und nun also sachlich weiter im Text.

    Bernhard wird hoffentlich auch bald wieder einstimmen, denn er ist alles andere als ein Hetzer, so wie das die Meinungsnarzisten dieses Forums behaupten.
    Man muss auch andere Meinungen und Sichtweisen stehen lassen können.
    Ich werde mich jetzt auch öffentlich mit einem Blog engagieren und meine Meinung vertreten.

    Damit die Graswurzelbewegung noch vielfältiger wird.
    Denn Meinungsmonokulturen sind doch schädlich und langweilig…

    Gruss Martin

    • Bauer Willi sagt

      Sehr gut, Martin
      ich finde es auch schade, dass sich kaum jemand mit dem Text unter dem Bild auseinandersetzt, sondern immer wieder mit den bereits bekannten Argumenten versucht, seine Meinung durchzusetzen. Da wird es dann mit dem Dialog schwierig. Und langweilig wird es auch…
      Bauer Willi

  14. Biobauer Andreas Fendt sagt

    Wie Mehltau legt sich ein Schleier der Dummheit über die Welt…

    mit einem besseren Vergleich hätte Jan Grossarth von der FAZ gar nicht beginnen können. Was machen Bauern bei Mehltau (oder Dummheit)?

    Der dumme Bauer zückt die Giftspritze und haut drauf

    Der schlaue Bauer geht in den “Dialog” mit dem Mehltau, versucht ihn zu verstehen und wird dann erst mal die Sache luftig machen, wenn er erkennt, Mehltau/Dummheit breitet sich nur aus, wo zuviel räumliche/gedankliche Enge herrscht, und im nächsten Schritt wird der schlaue Bauer sein System ändern, also so handeln, daß die Ursachen von Mehltau/Dummheit wegfallen. Nur so kommt er ohne Gift aus.

      • Ich seh das so sagt

        Selbst einige (anscheinend auch) dumme Biobauern nehmen Fungizide und ernten, während anders sich immer noch mit ihrem Mehltau unterhalten.

        • rebecca sagt

          Im Garten hab ich mit dem Mehltau keinen Dialog begonnen, sondern mich darüber geärgert und die Einbußen hingenommen.

          Seit zwei Jahren bekämpfe ich ihn allerdings sehr erfolgreich mit verdünnter Rohmilch.

          Ist vermutlich nicht auf die professionelle Landwirtschaft übertragbar, aber immerhin Beweis das es Möglichkeiten zwischen diskutieren. und Gift spritzen gibt. 😉

          • Ich bin der Meinung sagt

            Versuchen sie sich vorzustellen, was sie selbst hier schreiben würden, wenn Bauern mit Rohmilch, die sie vorher von ausgebeuteten Kühen rausgepresst haben, ihre Felder bespritzen würden.

            Andere würden vermutlich schreiben: warum schenken die das nicht den Bedürftige hier im Land oder den Hungernden in Afrika

            Wieder andere würden verängstigt womöglich fragen, ob Milch schon so giftig ist, daß man sie als Pflanzenschutzmittel verwenden kann.

          • Biobauer Andreas Fendt sagt

            Es gab jahrelang ein auf Basis Soja zugelassenes Lecithin von der Fa. Neudorff gegen echten Mehltau. Derselbe Wirkmechanismus wie bei Milch. Allerdings ist er inzwischen wegen der GVO Debatte bei Soja verboten. Bei BioSchweiz (Knospe) ist er weiter erlaubt.

            Einsatz von Spritzmittel ist immer das letzte Mittel wenn man beim Anbau Fehler gemacht hat u.z. wenig tolerante Sorten gewählt hat.

            Aber den Anbau von vornherein so zu gestalten, daß Probleme immer auftreten und die dann mit Chemie zu bekämpfen, wie es der konv. Landbau macht, halte ich weder für modern, noch vernünftig, sondern für dumm und altmodisch.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Ach,
              dann sind also die Bio-Winzer dumm?

              Vor einiger Zeit hat sich ein Bio-Bauer Namens Fendt für die Wiederzulassung von Phosphonaten im Bio-Weinbau ausgesprochen, was denn nu?

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Wir alle
      kennen alle Ebenen der
      Geistigen Reife aus uns selbst heraus.

      Ob sie uns immer bewusst sind, ist eine andere Frage
      und wie lange wir uns auf welcher Ebene aufhalten, wieder eine andere.

      1. Dumme Gedanken hat jeder.
      2. Aber nicht jeder kann sie sehen (Bewusstheit).
      3. Und schließlich kann nicht jeder sie von weiseren unterscheiden.

      Und 4. ist deshalb nicht jeder in der Lage, die dummen Gedanken für sich zu behalten.

      Der bewußte Mensch
      wählt seine Worte. Sorgfältig.

  15. Bauern wie religiöse Extremisten?

    Mit der Anspielung auf anderweitige Gruppen dürfte Jan Grossarth u.a. Islamisten meinen. So subsummierte er das Verhalten von Bauern unter ein Stufenmodell der religösen Radikalisierung (FAZ, “In Zeiten der salonfähigen Wut”):

    “Iyad El-Baghdadi, ein liberaler Autor
    aus den Vereinigten Arabischen Emiraten,
    der auf Twitter sehr erfolgreich ist,
    beobachtet seit Jahren die Radikalisierung
    religiöser Extremisten. Aus seinen
    Beobachtungen lässt sich aber nicht nur
    über sie viel lernen. El-Baghdadi hat
    sieben Eskalationsstufen auf dem Weg
    der Radikalisierung identifiziert. Die
    erste sei, dass die Leute Kategorien bildeten
    von einer Gruppe, der sie selbst
    angehörten, und von der anderen, die
    ganz anders sei und strikt von der eigenen
    getrennt. Zweitens: die Kollektivierung
    der anderen: “Sie sind alle gleich.”
    Stufe drei: die Wahrnehmung, existentiell
    bedroht zu sein durch die anderen.
    Als Stufe vier benennt er den Moment,
    wenn der Begriff der Kollektivschuld
    hinzukommt: “Sie sind alle mitschuldig
    daran, dass wir bedroht sind.” Und dann,
    fünftens: das “Wir sind besser als die”.
    Stufe sechs: “Wir müssen Vergeltung
    üben und uns verteidigen.” Und siebtens:
    “Gewalt ist der einzige Weg.””

    Auffindbar über https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Schuert-die-Diskussionskultur-der-Bauern-Misstrauen-gegen-Politik-und-Presse-3609682.html

    Über die Rede vom intoleranten, militanten Veganer kann ich nur lachen. Intoleranz und Militanz ist aus einer ganz anderen Richtung deutlich zu spüren.

    • Erstaunlich, was da nicht alles zusammen subsummiert wird, daraus ergeben sich ja völlig neue Erkenntnisse,sub sub sub …

    • Ich glaube, das ist eine ganz falsche Analyse! Es kommt immer auf die Offenlegung der Interessenlage der Teilnehmer einer Diskussion an. Die Verschleierungen und das Versteckspiel müssen entlarvt werden. Dann hat die gemeinsame Wahrheitssuche eine Chance!

  16. Biobauer Andreas Fendt sagt

    “wir haben Stolz und Ehre ”
    Nein, die Reaktion auf die Kampagene war ein Armutszeugnis, aber von Stolz und Ehre habe ich nicht viel gelesen. Es gab nur 2 Arten von Reaktionen (übrigends kaum eine fachliche, die z.B. das Artensterben aufgrund von Glyphosat widerlegen konnte).

    Also entweder kam man mit theatralischer Betroffenheit mit weinerlichem jämmerlichen Unterton, das beste Beispiel ist dafür das Video von Michel Reber.

    Oder eben mit einer verbalen Aggressivität, welche die eigene fehlende Intelligenz aufs Peinlichste offenbart. Der Skandal ist doch wenn ein Landmaschinenführer André Hermann bei Top Agrar kommentiert:
    “Genau in der Stadt…. da wo die ganzen “Experten der Landwirtschaft” wohnen…..ich spende dieser Frau 75 cent…..soll sich dafür eine Kugel kaufen….aber keine Eiskugel sondern eine andere Kugel……”
    daß Top Agrar als Magazin der Agrarlobby diesen Aufruf zu Gewalt stehen lässt und noch schlimmer: es gibt 24 Vollpfosten, die dazu “gefällt mir” clicken. In diesen Tagen habe ich mich wieder viel schämen müssen, zu diesem Berufsstand zu gehören.

    • Bauer Willi sagt

      Ja, solche Kommentare wie der von Herrn Hermann sind nicht in Ordnung. Und andere auch. Da sind wir, man soll es kaum glauben, jetzt mal einer Meinung.
      Bauer Willi

    • bauerhans sagt

      “das Artensterben aufgrund von Glyphosat widerlegen konnte”

      es gibt kein artensterben wegen glyphosat,sondern weil wir menschen den lebensraum erde für uns so nutzen,wie wir das seit der industriellen revolution vor ca. 120 jahren gewohnt sind.

    • Biobauer Andreas Fendt sagt

      PS: wenn ein Barkmann nun schreibt “Mein Fazit: Ich bin erst mal raus. Kein Dialog mehr mit Leuten und Gruppierungen, die diesen Stil in irgendeiner Weise tolerieren oder gut heißen”

      dann ist das ja grotesk. Wie wenn es je einen ernsthaften Dialog mit Kritikern oder “Gruppierungen” also NGO´s von ihm oder seinen FDL Freunden gegeben hätte.

      Gut, daß er raus ist und hoffentlich raus bleibt! Dann bleibt uns billige FDP Werbung ebenso erspart, wie das permanente Gehetze und die Diffamierung von allem “Grünen”, den NGO´s und der Biobauern, Veganer u.a. die schlicht eine andere Meinung haben: nämlich daß die hochgespriesene sogenannte “moderne” Landwirtschaft samt Glyphosat und geforderter Gentechnik / Freihandel / Agrarexport keine Zukunft hat.

      • Ich seh das so sagt

        Nur ein Beitrag aus den Medien von gestern zu den von ihnen angeführten Reflexion-Nicht-nötig-Habenden, weil ohnehin Alleswissenden, Alles-Richtig-Machern, Alleinige-und-Richtige-Weltsicht-Besitzenden:

        Veganerin brachte Glockenspiel zum Verstummen
        Das Kinderlied wurde aus dem Repertoire in Hessen verbannt

        Limburg – Nach der Beschwerde einer Veganerin verbannt die hessische Stadt Limburg das Kinderlied “Fuchs, du hast die Gans gestohlen” fürs Erste aus dem Glockenspiel ihres Rathauses. Die Frau stoße sich bei dem Klassiker aus dem 19. Jahrhundert an der Liedzeile “Sonst wird dich der Jäger holen, mit dem Schießgewehr”, sagte Stadtsprecher Johannes Laubach am Donnerstag.

        Schöne Grüße von einem der nicht die Weisheit mit 2 Löffeln gefressen hat.

        • Die Veganerin und der Bürgermeister haben offensichtlich Humor. Möglicherweise ist die Veganerin auch noch sehr hübsch (und der Bürgermeister ein Chameur). Ich bin gespannt, “Bild” kriegt sie bestimmt.

        • Der Brandenburgbauer sagt

          Da diese Meldung auch in den Medien Südbrandenburgs veröffentlicht wurde habe ich folgende Stellungnahme geschickt.
          Bei dieser Meldung und der Reaktion der Verantwortlichen in Limburg ,habe ich mir ernsthaft die Frage gestellt. Leben wir noch in einer Demokratie oder ist dieses Land eine “Diktatur von Minderheiten und Einzelpersonen “Spinnern”.
          Deutsches Kulturgut wird hier in Frage gestellt.Das ist ja mittlerweile kein Einzelfall mehr. Mal sind es die Kirchenglocken, krähende Hähne, Kuhglocken bei Weidekühen und nun muss sogar ein Kinderlied daran glauben. Der Artikel 1 des Grundgesetzes Die Würde des Menschen ist UNANTASTBAR wird immer mehr zum Hindernis wenn es um DEMOKRATIE geht. Beste Beispiele die Flüchtlingspolitik und der unsägliche Fall Zschäpe. Gute Nacht Deutschland.

          • Menschenrechtsverletzung, weil aus Jux das nächste Lied in der Rotation vorgezogen wurde – warum ist mir das bloß nicht aufgefallen, ich grober Klotz!

      • Bauer Willi sagt

        “bilden sich Gruppen, die ihre Meinung für allgemeinverbindlich halten, alles Unbequeme wegbeißen und sich in digitalen Zirkeln der Selbstbestätigung gegenseitig feiern”

        Woran mich das bloß erinnert…(Zitate:” grotesk, Gehetze, Diffamierung – Aggressoren, Scharfmacher, Aktivisten”)

        Bauer Willi

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Herr Fendt,
      sie enttäuschen mich, bei ihrer überragenden Intelligenz dürfte ihnen eigentlich nicht entgangen sein, dass ein Landmaschinenführer ein Arbeitnehmer eines landwirtschaftlichen Unternehmens, oder Lohnunternehmer ist?

      Sie behaupten doch immer, dass sie ein Bauer wären und jetzt behaupten sie, sei würden dem selben Berufstand wie Landmaschinenführer André Hermann angehören?

      Fragen über Fragen?

      In der Sache selbst gebe ich ihnen Recht, verstehe auch nicht, warum den Kommentar des Landmaschinenführer André Hermann stehen lässt.

  17. Andreas sagt

    Bauer Willi ist nun entlarvt. Er versucht sich diplomatisch zu geben und ist auch extremen Ansichten eines AbL Sprechers offen, aber in Wirklichkeit ist er einzureihen bei diesen Aggressoren wie: Holtkötter, Henkes oder Barkmännern. Genau von diesen PC Aktivisten spricht die FAZ und sie hat recht. Recht hat auch die SPD, die die Bauernregeln verurteilt aber auch die Plakataktion des Bauernverbandes Schleswig Holsteins gegen Habeck an der Autobahn. Beides Mist.

    Man traut der Landwirtschaft nicht mehr und das liegt an Scharfmachern wie Holtkötter und Willi.

    • Bauer Willi sagt

      Hallo Andreas
      ich weiß nicht, was Du mit Deinem Kommentar erreichen willst? Ich weiß es wirklich nicht. Ich habe im Text geschrieben, dass “wir uns selbst kritisch hinterfragen sollen”. Was ist daran falsch?
      Begriffe wie “entlarven”, “Aggressor”, “Scharfmacher” und “Aktivist” sind ein Vokabular, dass das Ziel hat, persönlich beleidigen. Wenn Du das willst, dann mach weiter so.
      Bauer Willi

      • Andreas sagt

        Ach Bauer Willi, was ich erreichen will ist einfach erklärt: Nichts. Ich habe eine Meinung – mehr nicht. Ehrlichkeit finde ich wichtig. Ich habe und brauche niemanden herunter zu setzen. Das erledigen Personen immer selbst.

        Ich finde es wichtig, dass man richtig erklärt wen und was der FAZ Artikel meint. Das können Stadtmenschen die keine Insider sind, nicht wissen.

        Zu Deiner persönlichen Glauwürdigkeit beschreibe ich einen WDR Beitrag mit dem damals noch unter Pseudonym stehenden Bauern willi. Dieser erklärte, dass sich auch seine Kinder eine Handy und solche Dinge kaufen möchten können und dazu brauche man gute Preise für die Bauern… Ist das peinlich oder peinlich?

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          @Andreas

          Als Biobauer gehört man doch zu den “Guten”, wie wäre es wenn man das auch durch Sachlichkeit untermauern würde?

        • Ich seh das so sagt

          Sie wollen als nichts erreichen. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen ihnen und der Bauer Willi Seite.

          Wie man in den Wald hineinruft, so kommt es auch zurück. Das hat Frau BM nun zur Kenntnis nehmen müssen. Von den Schreiern auf beiden Seiten des Spektrums kann sich die Angelegenheit nun möglicherweise wieder zu denen hin verlagern, die etwas erreichen wollen, (sinnvollerweise Verbesserungen und Veränderungen). So laufen kontroversielle Diskussionen.

          Sie haben sich je gerade da rausgeschossen, weil sie ohnehin nichts erreichen wollen. Aber rein platzmäßig ist auf der Bauer Willi Seite auch immer Raum für die Ergüsse von rhetorischen Selbstbefriedigern. Sie brauchen Willi auch dafür nicht zu danken.

          • Andreas sagt

            @isds
            Sie sind ja ein ganz harter Bursche und fühlen sich hier als Richter und entscheiden wer raus ist und wer nicht. Die Tatsache, dass ich nichts erreichen will, ist Ergebnis einer realistischen Anschauung. Ich bin nicht größenwahnsinnig zu glauben, dass ich was erreichen könne.

            Ich habe auf eine wahnsinnig überhebliche Reaktion des Bauern Willi reagiert, der nie inhaltlich sondern immer persönlich reagiert und versucht Leute zu demoralisieren. Für Fendt hat er es mit einem extra Thread hier versucht bei mir mit intriganten Mails. So ist der Dr. Bauer Willi der seinen Kindern laut WDR kein Handy kaufen kann… ;-/

            Die FAZ hat den Nagel auf den Kopf getroffen nur zum Falschen Thema. Hendricks gehört wegen Volksverhetzung in den Knast. Aber einige Bauen benehmen sich auch wie eine offene Hose.

            Dies meine Persönliche Meinung ohne was zu erreichen zu wollen.

            • Bauer Willi sagt

              Ich habe jetzt “nur auf eine wahnsinnig überhebliche Reaktion (eines Kommentators) reagiert, der nie inhaltlich sondern immer persönlich reagiert und versucht Leute zu demoralisieren.”
              Bauer Willi

            • Ich seh das so sagt

              Jedes Forum hat seine Regeln, die der Boss vorgibt – so auch hier.
              Was ich nicht verstehe: wenn sie Willi für überheblich halten, sich von ihm gemobbt fühlen und gar Intrigen verspüren – ist es dann Masochismus, dass sie dann weiter hier posten.

              Oder ist es die Einsicht, das seine Seite doch noch eine der besseren Agrardiskussionsseiten ist in den unendlichen Angeboten von Clouds und Blasen, in die sich andere vielfach nur begeben zur Bestätigung ihrer eigenen unverrückbaren Meinung begeben.

              Bei ihrem Satz über Handricks und manche Bauern kann ich mich mit ihnen z.B. schon wieder (annähernd) einer Meinung sehen.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              “Aber einige Bauen benehmen sich auch wie eine offene Hose.”

              Das ist wie ich finde, ein merkwürdiger Satz?

              Was wollen sie uns damit sagen?

            • Friedrich K. sagt

              Andreas, Sie haben sich hiermit entlarvt. Wenn Sie angeblich nichts erreichen wollen, warum schreiben Sie dann nicht nur hier alles voll und vertrödeln Ihre Zeit im Internet?
              Eine ziellose Meinungsverkündung gibt es nicht.
              Sie verbreiten doch nur negative Stimmung über die die Aktiven im Netz, weil Sie selbst nicht dabei sind und keine eigene Community aufbauen konnten? Oder warum sonst? Sollen wir darüber mal reden?

    • Bürger äußern Bedenken wegen Pestiziden und Erscheinungen in der Tierhaltung. Was macht man? FDL gründen, um diese Bürger gouvernantenhaft zu belehren und zu beschimpfen. Das Verdienst aber ist, dass sie die professionelle Werbung der nachgelagerten Stufen mit Bauernhofidyll hintertreiben.

      • Andreas sagt

        @AdT
        Schauen Sie sich den Kommentar von Friedrich K. an. Es ist doch wirklich zwecklos sich mit solchen Typen auseinander zu setzen.

        Das Problem des Bauern Willi ist doch, dass er keine Linie hat. Eine zeitlang hat er die Vollgaslandwirtschaft kritisiert, sogar in der Agrarzeitung, und nun hält er und Alois den Druck aus der FdL Ecke nicht stand und verzettelt sich hier mit der FAZ.

        Ich habe vor langer Zeit den Bundeslandwirtschaftsminister und Bauernverband aufgefordert eine Bestandsanalyse zu machen. Eine repräsentative Befragung der Höfe in Deutschland. Ich vermute, das Zukunftsbild ist so düster, dass man in 30 Jahren im Fernsehen Ernährer sucht wie die Bundeswehr heute Soldaten. Es wird eine große Rezession kommen und von Exporten redet keiner mehr. Man merkt das jetzt noch nicht richtig, selbst wenn 10% Milchbauern weg sind in kurzer Zeit. Täglich ändern potentielle Hofnachfolger ihre Pläne und steigen gar nicht erst in die Landwirtschaft ein. Im Osten findet sich keiner mehr für die großen Anlagen zu schuften usw. usw…

        Wenn wir verlässliche Zahlen Daten Fakten zur Entwicklung der Landwirtschaft hätten, würde man ganz anders reden. So wie heute Landärzte fehlen, so wird man in 30 Jahren den Bauern von nebenan suchen den die FdL nicht will. Die FdL will diesen Trend nur sichern und den Strukturwandelanheizen. Hier hat mal ein Landwirt gesagt: “Wir haben nicht zu wenig Ackerland sondern zu viele Bauern”. So beschi… Ansichten gibt es.

  18. bauerhans sagt

    zu der aussage der FAZ passt die aussage eines bayrischen bauern in einem forum,der ein vorgehen aller bauernfunktionäre gegen die bundesministerin fordert,konsequent bis zu ihrer entlassung.

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