Bauer Willi
Kommentare 104

Bürger meinen zur Milch…

Gibt es eine Kluft zwischen Bürgern und Bauern? Dieser Frage ist eine Forsa-Umfrage von Anfang 2016 zum Thema Milch nachgegangen. Gilt bestimmt immer noch. Was zum Schmöckern und Nachdenken. 😉

http://dialog-milch.de/wp-content/uploads/2016/03/umfrageergebnisse-18-01-2016.pdf

Bildquelle: www.dialog-milch.de

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104 Kommentare

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Ach ja, man soll voller Ehrfurcht den Ausführungen eines Professors lauschen, wenn eine so geballte Intelligenz behauptet, dass quasi das Grundwasser nicht mehr der Schwerkraft folgt, sondern in höhere Regionen, dann sagt mir mein gesunder Menschenverstand, dass die Intelligenz dieses Prof etwas Schaden gelitten hat.

      Der im Artikel genante Professor kann immer sagen, er hat was gehört, kann er das auch beweisen? Selbst wenn es stimmen würde, kann und darf man dies nicht verallgemeinern.

      Ich gebe es ja zu, meine Tierhaltung wurde noch nie kontrolliert, wahrscheinlich ist der Bestand zu gering, bei meinen 4 Hühnern. Heute haben die 4 Eier gelegt, wahrscheinlich habe ich die ausgebeutet, habe gestern zu ihnen gesagt, wenn ihr nicht 4 Eier legt, dann kommt ihr in die Pfanne, man glaubt es kaum.es hat gewirkt.

      Ich hatte wegen Agrarhilfen schon Kontrollen, die waren nie angekündigt. Das letzte mal war nur meine Frau zuhause und von ihr verlangte man, das sofort die Unterlagen vorgelegt werden. Die Aufzeichnungen der PSM Anwendungen werden von mir gemacht und meine Frau wusste nicht, in welchem Ordner sie abgeheftet sind.
      Es wurde angedroht, dass sie jeden Monat auf der Matte stehen, wenn die Aufzeichnungen nicht sofort vorgelegt werden.

      Nur mit Mühe konnte sie den weiblichen Teil davon überzeugen, dass sie als außerlandwirtschaftliche Arbeitnehmerin in dieser Sache nicht involviert ist.

      Nach ca. 1,5 Stunden waren sie wieder auf dem Hof und konnte die Unterlagen vorlegen, Beanstandungen gab es keine.

      Nur so viel zu den angeblichen laschen Kontrollen.

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      • Gephard sagt

        Sie kritisieren, dass der Professor etwas gehört habe und daraus Verallgemeinerungen macht. Letzteres kann ich dem Text nicht entnehmen, da steht konkret „einige Tierhalter“. Sie aber stellen ihren Einzelfall so dar, als ließe der sich auf alle übertragen. Sie können lediglich behaupten, dass es in ihrem Fall keine lasche Kontrolle gab. Ob das in der Mehrzahl der Kontrollen so ist, lässt sich daraus nicht schließen.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Da wäre die Frage offen, warum nur mein Betrieb schärfer kontrolliert werden sollte, jede Kontrolle vorher war ohne Beanstandungen.

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      • Stadtmensch sagt

        Ach Ehemaliger Landwirt. Mit dem gesunden Menschenverstand kommt man heutezutage nicht mehr weit. Da staunt man schon nicht schlecht, wenn man sieht, wie das Wasser einfach so im Mauerwerk aufsteigt, falls man nicht wie die Altforderen Horizontal- und Vertikalsperren eingezogen hat. Wie funktioniert das eigentlich bei den Pflanzen? Ich meine, die haben doch nicht so eine praktische Peristaltik um das Wasser nach oben zu pumpen. (Ironie aus)
        Also ich bin kein Grundwasserspezialist, aber dass man mit dem Hausverstand normalerweise nicht erst bei „Schwarzen Löchern“ und Raum-Zeit Krümmung scheitert, ahne ich irgendwie…
        Mir gings eigentlich bei dem Link nur darum, meine Vorurteile zur typisch menschliche Gruppendynamik zu bestätigen, die oft genug dazu führt, dass „die Wahrheit das ist, was sich durchsetzt“ und nicht etwa das Vernünftige, Richtige, Schöne.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Man kann es auch anders ausdrücken, wenn man am oberen Level (Prof) ist, kann man jeden Unsinn reden, wenn man dann noch den Mainstream bedient, dann wird man von der Mehrheit verehrt.

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    • fred huber sagt

      naja, stadtmensch. für jemanden der auf seinem betrieb alles nach besten wissen und gewissen macht, und das dürften wohl die allermeisten landwirte sein, ist es wohl verständlicherweise schwer zu ertragen, wenn ein professor in einem zeitungsartikel pauschal über antibiotikaschwarzmarkt, tricksende bauern, zu lasche kontrollen, korpsgeist, usw. schwadroniert… ganz von der realität losgelöst oder nicht, diese schlagworte bleiben beim leser hängen, und sind ein schlag ins gesicht eines jeden bauern, der seine arbeit anständig macht.
      zur „kritik“ von astrid:
      das was sie von stapel lässt ist ja ansich keine kritik, sondern die völlige ablehnung einer, wie auch immer gearteten, nutztierhaltung. völlig kompromisslos, und von daher meiner meinung nach nicht diskussionswürdig. es tut mir leid, aber wenn jemand vorschlägt, man soll doch, anstatt tiere auf einer fläche weiden zu lassen, lieber nußbäume anpflanzen, dann steig ich aus.
      offensichtlich befinden sich einige leute in einer philosophischen blase, die von der realität komplett abgeschottet ist.

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      • Stadtmensch sagt

        >>die von der realität komplett abgeschottet ist
        Stimmt. Das ist wieder das Problem mit der selbst konstruierten Realität (Paul Watzlawick). Gute Argumente mit „Rezeptoren“ in der „Fremdrealität“ könnten da eventuell „Anpassungen“ bewirken (lernfähig ist jeder).

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  1. Altbauer Jochen sagt

    Oha, Oha ! Liebe Frau Astrid,
    bei soviel Power sollten sie mal den Herren
    Kim Jong Un, Erdogan, Putin und Trump
    die Leviten lesen . Da wäre ein weites Feld auf dem ein paar
    „schädliche “ Bauern nur wie die 7 Zwerge wirken.

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  2. Astrid sagt

    Die Leute wisssen oft nicht, dass den Kühen die Kälber weggenommen werden und dass die Kälber ihre Babymilch von der Mutter nicht bekommen. Sie wissen nicht, wie schrecklich die Kühe ausgebeutet werden. Sie wissen nicht, dass die männlichen Kälber getötet werden, als Abfallprodukt dieser grausamen Industrie. Die Leute wissen nicht, dass für Milch, Käse, Joghurt genauso grausam getötet wird.
    Den Bauern dagegen ist nicht bewusst, dass das grausam ist was sie tun, denn die Gewalt an die wir gewöhnt sind, nehmen wir nicht wahr. Und die Gewalt für die wir bezahlt, also belohnt werden nehmen wir auch nicht wahr. Wir wollen ja die Guten sein … keine Gewalt ausüben … keine Tiere quälen … Wir haben die Macht uns unsere Gewalttätigkeiten zu legalisieren … und glauben dann fest daran, dass das Schlachten und misshandeln gut ist … wenn es nur die Anderen trifft … deren Leben wir für nichtig erklären …

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    • Andreas Schmid sagt

      Ich habe eigentlich keine Lust mehr solchen „Quark“ zu kommentieren. Ich habe in meinem Stall eigene Erfahrungen mit meinen Kühen gemacht, und die sind definitiv anders. Wenn ich Kommentare auf Tierschutz- und Veganseiten anschaue, komme ich zu dem Meinung, dass Tierschützer und Veganer mit sehr viel Gewalt um sich schmeißen.

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        • Andreas Schmid sagt

          Willi hast recht. Das Thema mit der Gewalt in den Tierschutzmedien musste aber doch raus.

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    • Inga sagt

      Keine Beleidigung der Bauern bitte, ja?

      Die Bauern sind in der Zwangslage und würden auch gerne einen Kuschelstall für ihre Tiere haben, aber wer soll das bezahlen?
      Und wo sollen sie die Zeit dazu hernehmen?
      Wenn der Verbraucher so uneinsichitg ist und sich darüber keine Gedanken machen will? Er kann ja seinen Lebensunterhalt leichter verdienen!

      Aber dann Mitsprache um Weidepflicht haben wollen!

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Dann nehmen wir mal die „Gewaltfreie“ Ernährung der Veganer, was macht man mit dem Kartoffelkäfer und Blattläuse?
      Werden die Blattläuse, die vielleicht noch am Salat sind mitgegessen, oder werden die im Abwasser ertränkt?
      Die werden meistens mit Insektiziden bekämpft, also vergiftet. Oder die tierischen Schädlinge im Gewächshaus die mit eingesetzten Nützlingen bekämpft werden, ist das gefressen werden nicht auch Gewalt?

      Es wäre mal schön, wenn sie dazu auch mal Stellung nehmen würden, auch Blattläuse sind Lebewesen, die wollen doch auch Leben, oder?

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      • Gephard sagt

        Dass man auch ohne den Tod anderer Lebenwesen leben kann, behauptet kein Veganer. Es geht um die Verhältnismäßigkeit und das vermeidbare. Die Blattläuse kommen freiwillig auf den Salat, aber keine Kuh kommt freiwillig in den Stall oder auf die Weide, um dort ein geplant kurzes Leben zu führen. Ohne Pflanzen könnten wir nicht lange überleben, ohne Fleisch oder zumindest intensive Tierhaltung sehr wohl.

        Hinz kommt: Wenn man für 1 kg Fleisch 15 kg Getreide benötigt, hat man auch deutlich mehr Schädlinge auf dem Gewissen als für ein 1 kg Getreide. Klar, ist sehr vereinfacht gerechnet, die Wertigkeit von Fleisch kann man nicht mit Getreide aufwiegen. Dennoch sollte bekannt sein, dass die Nutztierhaltung generell nicht sehr effizient ist.

        Veganern geht es um die Verringerung von vermeidbarem Leid und nicht um die Abschaffung von Leid, denn da stünde in der Endkonsequenz der Suizid, der ebenfalls nicht leidlos ist.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Es geht um die Verhältnismäßigkeit der getätigten Anschuldigungen und nicht „ich esse Salat, bei mir sterben nicht so viele Tiere beim Essen“ Tatsache ist, dass die Ernährung von Veganer auch den Tod von Tieren beinhalten.

          Übrigens, Kühe auf der Weide gehen freiwillig abends in den Stall.

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          • Gephard sagt

            Ich wiederhole mich: Kein Veganer streitet deine genannte Tatsache ab. Das Bewusstsein, dass das eigene Leben immer auch auf Kosten anderer Lebewesen geht führt ja überhaupt erst dazu, diese „Opfer“ auf’s Möglichste reduzieren zu wollen. Das ist doch die Kernintention des Veganismus.

            Und dass viele Kühe gerne in den Stall gehen, streitet doch auch niemand ab. Aber was willst du damit sagen? Dass sie gerne für den Genuss der Menschen ein kurzes Leben leben?

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Na klar, als Veganer gehöre ich zu den Guten, jedes Tier das bei dieser Lebensweise zu Tode kommt, ist ein Kollateralschaden,
              wenn der ehemalige im Jahr eine Sau verspeist, dann nennt man dies auf Kosten anderer Lebewesen zu leben.

              Warum denke ich immer in dem Zusammenhang an Anhänger einer Religion, die andersgläubige als ungläubige bezeichnen?

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            • Gephard sagt

              @Ehemalige Landwirt: Du siehst also keinen Unterschied darin, ob ein Tier stirbt, weil es sich schwer vermeiden lässt oder ob man es bewusst tötet und es sogar zu diesem Zweck hält? Würde diese eine Sau wild geschossen, könnte ich irgendwie noch eine Verhältnismäßigkeit in deinem Vergleich erkennen. Aber diese „isolierte Sau“ gibt es ja gar nicht.

              Was genau an meinen Aussagen hat dich eigentlich dazu bewogen, die Diskussion ins Unsachliche zu ziehen? Ich habe dich nicht als schlechten Menschen bezeichnet, mich nicht als den Guten empor gehoben und dir auch nicht vorgeworfen, dass du einen falschen Glauben haben könntest.

              Du wolltest eine Stellungnahme zu deinen Gedanken, und wenn ich deine Reaktion so sehe, ging es dir offenbar gar nicht darum, mehr zu erfahren, sondern lediglich auf Inkonsistenzen und Dilemmata in der veganen Lebensweise aufzuzeigen, um die Idee dahinter zu demaskieren. Viele, vor allem ethisch motivierte Veganer leben aber tagtäglich mit diversen kleinen Dilemmata, sei es bei der Mücke auf dem Arm oder der Schnecke auf dem Salat. Du glaubst doch nicht wirklich, dass ein ernsthaft vegan lebender Mensch denkt, wenn er Fleisch, Leder, Honig und Milch weglasse, ist bereits alles Tierleid überwunden? Klar gibt es auch Modeveganer mit erhobenem Zeigefinger, die sich in Überlegenheitsphantasien suhlen und ich bin auch gespannt, wenn es zu einer Spaltung in dieser Bewegung kommt, aber alle einfach in die Spinnerschublade zu schieben, hilft niemanden.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Diese Selbstbeweihräucherung geht mir auf den Senkel, hier die Guten, dann die bösen, wegen denen eine Sau sterben muss. Dies besonders von einer Astrid, solche Menschen, wenn ich sie persönlich treffen würde, denen würde ich sagen, sie ist neben der Kapp.

              Ich persönlich habe ja keine finanziellen Interesse, aber ein gesundheitliches, es ist besser für mich mein Vitamin B12 über Tierische Produkte zu mir zu nehmen, als so künstliches Zeugs.

              Wenn Menschen vegan leben wollen, bitte schön, ich bin auch kein Missionar der diese Menschen davon abhalten will.

              Was aber diese Astrid vom Stapel lässt, sind unglaubliche Anschuldigungen, die in keiner Weise der Realität gerecht wird.

              Vielleicht setzen sie sich mit dieser Dame in Verbindung, dann könnt ihr vor einem Fleischerladen die Kunden von eurer Religion überzeugen.
              Am besten am Samstag, wenn die Ehemänner die Frauen beim Einkauf unterstützen.

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            • Gephard sagt

              Ich verstehe zwar immer noch nicht, wo ich was von Gut/Böse geschrieben habe, aber egal.

              Da Vitamin B12 auch dem Tierfutter beigemischt wird, kann es übrigens sein, dass Sie über den Umweg des Fleisches ebenfalls künstliches B12 zu sich nehmen. Ich weiß allerdings weder, ob das B12 im Tierfutter synthetisch ist, noch ob es in seiner synthetischen Form ins Fleisch übergeht oder ob es überhaupt einen Unterschied zum natürlichen B12 gibt. Warum es auch Kühe bekommen, obwohl sie B12 selbst produzieren, habe ich allerdings nicht so recht verstanden, womöglich prophylaktisch.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Ach Herr Gephard,
              da wir eh nicht auf einen Nenner kommen, möchte ich die Sache damit abschließen, die Zufuhr von Vitamin B12 über den Fleischgenuss schmeckt mir besser, als die Notspritze. Gewissensbisse wegen dem Fleischgenuss habe ich nicht.

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    • Margó sagt

      Liebe Astrid, wovon ernährst Du dich? Vielleicht kannst Du es uns ja mal vortanzen. Nur zu!

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  3. Paulus sagt

    Oh oh, lieber Bauer Willi, musste das jetzt wirklich sein – eine Umfrage von Forsa?
    Unter 1.001 Befragten bundesweit? Allein die Seite 8 bezügl. der Zeile für NRW gibt doch Anlass zum Schmunzeln.
    Wenn ich fiktiv davon ausgehe, dass ca. 70% der Bewohner unserer Großstädte in NRW einschl. des Ballungszentrums Ruhr, noch nie einen Fuß auf einen Milchviehbetrieb gesetzt haben, könnte ich, unter Berücksichtigung der mir bekannten Parameter, einschl. Faktor Vernachlässigbar ganz überschlägig gerechnet zu dem Schluss gelangen, dass die Milchviehbetriebe in NRW entweder zu beliebten Ausflugsstätten mutiert sind – oder eine Frau im Lipperland täglich eine Kanne Milch holt. Was jetzt?
    Und was auf Seite 13 bezügl. der Nettohaushaltskommen < 1.500,00 € herauskommt, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass dies der Realität entspricht.
    Soviel zu der Umfrage und bitte, nimm es nicht als Affront auf.

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    • Sabine sagt

      Ich denke, der Graben zwischen solchen Umfragen und dem was im Leben auch passiert ist einfach zu erklären. Die Leute wissen, dass es eigentlich wichtig wäre sich mal einen Betrieb anzugucken und um nicht als verantortungslos da zu stehen, tun sie so als hätten sie das dann auch getan. So ist das dann auch mit dem Bio-Einkauf… dem Stromsparen…

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      • fred huber sagt

        och das arme huhn! 🙁

        hast du dir schon mal überlegt eine provisorische voliere vor deinen stall zu zimmern? ich glaube gelesen zu haben das das zumindestest in östereich erlaubt ist. die hühner müssen nur vom vogelkot von oben geschützt werden…

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  4. Die Ergebnisse der Umfrage gehen aber an einigen Punkten an der Wirklichkeit vorbei.

    Wenn zum Beispiel für 65% der Befragten die Marke wichtiger als der Preis ist, frag ich mich weshalb die Paletten mit billigen Eigenmarken bei Discountern und Supermärkten mit weitem Abstand größer sind als die der angebotenen bekannten teureren Marken.

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    • Gephard sagt

      Das liegt wohl daran, dass viele wissen, dass sich kaum ein Markenhersteller den Billigmarkt nehmen lässt. Dann kaufen sie halt Delicia-Butterkekse statt die von Leibniz.

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  5. Berthold Lauer sagt

    Für mich zeigt die Umfrage, dass man die Ergebnisse vorsichtig interpretieren muss. Z.Bsp. geben 15% der Befragten an, nur „Bio“ zu kaufen und 18% meistens „Bio“, dazu noch 39% ab und zu! Aktueller Marktanteil??? Eher ein Beleg dafür, daß Umfrage und Kaufverhalten doch nichts miteinander zu tun haben. Und die Kenntnis des aktuellen Ladenpreises? Eher bescheiden! Passt wenigstens zur Aussage, daß die Marke einen höheren Stellenwert hat. Was widerum vom Marktanteil der Discountereigenmarken konterkariert wird. Wenn man sich dann noch vor Augen führt wie sehr jüngste Schätzungen bei Wahlen auf Basis von Umfragewerten danebengelegen haben……

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    • Astrid sagt

      Die Umfrage wird vielleicht stimmen, nur die Leute lügen offensichtlich. Sie sagen das was im Moment als richtig gilt.

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  6. Andreas sagt

    Frage an Bauer Willi und Rebecca:

    Was sagt die AfD zum Thema? Ihr seid ja AfD Experten…

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      • Bauer Willi sagt

        Lass ihn doch. Er hat halt Spaß dran und versucht mich zu ärgern. Mach ich aber nicht. Hoffentlich ärgert ihn das… 🙂
        Bauer Willi

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    • rebecca sagt

      Weis ich nicht was die AFD dazu sagt. Was ich allerdings weis ist das die Faors Umfragen eher eine Luftnummer und nicht repräsentativ sind. Und das die Medienberichterstattung oft absolut oberflächlich und teilweise falsch ist.

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    • rebecca sagt

      Das berücksichtigen von Anhängern der AFD und der FDP die beide fehlen wäre allerdings interessant gewesen.

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  7. Der Brandenburgbauer sagt

    An alle die bisher im Block sind, selten waren bis auf 2 der Gleichen Meinung, das gefällt mir.
    Liegt es am Thema, oder daran das man Sonntags beschaulicher an die Themen herangeht?
    Viele Grüße aus einem schön winterlichen Südbrandenburg.

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  8. Inga sagt

    Die Verbraucher haben eben zu viel Vertrauen in die großen Marken, und bedenken zu wenig, dass man den Markennamen auch mit bezahlen muß.

    Vielleicht haben sie dem gegenüber zu wenig Vertauen in die Biosiegel ( weil vielleicht zu wenig bekannt, Papier ist ja geduldig).
    Hier wäre mehr Aufklärung gefragt, oder?

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  9. Kirsten Wosnitza sagt

    Danke Willi, dass Du noch mal an diese Umfrage erinnerst. Leider wird von einigen Organisationen immer wieder versucht, die Kluft zwischen Verbraucher und Landwirt künstlich zu vergrößern und so ein künstliches Feindbild zu schaffen, welches dann gemeinsam bekämpft werden muss – anstelle nach echten Lösungen zu suchen, die uns Milcherzeugern eine Zukunft bieten können. Die Bürger sehen die Milchwirtschaft als wichtig m Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen an, konsumieren in der Breite Milchprodukte, verfolgen das Thema Milchpreiskrise in den Medien, gestehen den Milchbauern Subventionen zu, haben überwiegend von den Protesten gehört in denen es um zu niedrige Milchpreise geht und 92 % finden diese Proteste gerechtfertigt! Zweifel gibt es an der Tierhaltung, nur die Hälfte ist überzeugt, dass wir uns für das Wohl der Tiere einsetzen. Dazu passt dass 58 % der Meinung sind, Natur, Umwelt und Tiere können nicht ausreichend geschützt werden,wenn die deutsche Milchwirtschaft zu viel produziert und exportiert wird. Meine Meinung: m nachhaltig wirtschaften zu können, noch mehr für unsere Tiere und unsere Umwelt tun zu können, muss mehr Geld auf den Betrieben vorhanden sein. Hier ist die Politik gefordert, die Rahmenbedingungen besser zu setzen, so dass Krisen am Milchmarkt den Auftrag unserer Kunden nicht immer wieder verhindern können. Schönen Sonntag!

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    • Biobauer Andreas Fendt sagt

      eine sinnvolle Maßnahme um den Auftrag der Verbraucher umzusetzen wäre die Einführung einer gesetzlichen Weidepflicht für Milchkühe, aber da winkt selbst der BDM entsetzt ab, nur die Biobauern zucken mit den Schultern und sagen „haben wir längst“.

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      • Kirsten Wosnitza sagt

        Seit wann ist Weidegang verbindlich bei Öko? Ist es nicht vielmehr, dass Auslauf vorgeschrieben ist, was keineswegs Weide bedeuten muss. Insofern zucken auch die Bios mit den Schultern. Nur vielleicht nicht so stark.

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        • Biobauer Andreas Fendt sagt

          Weidegang ist bei den grossen Bioverbänden Pflicht bzw. ohne geht nur mit Ausnahmegenehmigung (innerortslagen) und ohne Verbandszugehörigkeit nimmt einem keine Molkerei Biomilch ab. Richtig ist daß die EU Bio VO Weide nicht vorschreibt.

          Zeig mir bitte einen Biomilchbetrieb > 50 Kühe ohne Weidegang!

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      • fred huber sagt

        ich bin ja ein großer weidefan, aber der bdm tut gut daran, bei einer weidepflicht „entsetzt“ abzuwinken. teilweise geht die weide nicht, weil keine passenden flächen in unmittelbarer nähe sind, teils weil sie nicht in betriebskonzept passt. zu großer tierbestand, roboter, unwille des betriebsleiters, etc.. nun kannst du es dir leicht machen, und sagen, dass diese betriebe einfach pech haben. dabei vergisst du aber das ein guter stall einer wiese in wenig nachsteht. lustigerweise sehen das tier und mensch oft ganz unterschiedlich.
        statt einer weidepflicht wäre ich für anreize und mehr beratung in sachen weide.
        wäre ich kuh, würde ich lieber in ganzjährig einem stall stehen wenn der chef davon überzeugt ist, anstatt das er mich gezwungenermaßen aufs feld schickt, und dabei sachen falsch macht, weil ihn die sache sowieso nicht interessiert.

        ps.: in diesem fall muss man sich fragen: was ist wichtiger, tierwohl oder verbraucherwille?

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        • Biobauer Andreas Fendt sagt

          Da bin ich, fachlich fundiert begründbar, ganz anderer Ansicht! Und ja ich halte es für keinen Fehler Milchbetriebe auf reinen Ackerbaustandorten dichtzumachen, ebenso wie Betriebe > 300 Kühe, die i.d.R. keinen Weidegang machen. Wer nachweist, daß er > 300 Kühe gut hält und denen Zugang zu Weide gibt, kann auch Ausnahmegenehmigung bekommen.

          „Lustigerweise“ kann ich an meinen Tieren genau beobachten, ob und wann sie lieber draussen sind/fressen und wann im Stall, denn sie können rein und raus wie sie wollen und haben auch im Sommer Heu im Stall und schönes Gras auf der Weide. Also frag ich lieber meine Kühe und nicht Fred Huber 😉

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          • fred huber sagt

            wie gesagt, ich würde auch lieber mehr kühe draußen sehen.
            im sommer habe ich meine tiere immer ein paar monate auf der weide. die liegt direkt am hof, und so dürfen sie auch rein oder raus wie sie lustig sind. und da sind die kühe eben freiwillig öfter im stall als so back-to-nature-typen das gerne hätten. das sage nicht ich, sondern meine kühe.
            wenn deine kühe lieber draußen, als drinnen sind, stimmt wohl einiges an deinem stall nicht. das darfst du dann aber nicht auf alle milchbauern übertragen. 🙂

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            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              ich könnt jetzt andersrum sagen: wenn Deine Kühe nachts im Sommer nicht raus zum fressen gehen, dann stimmt wohl einiges an Deinen Weiden nicht 😉

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            • fred huber sagt

              zwischen 22 und 5 uhr ist auch die einzige zeit in der man sich drauf verlassen kann, dass sie wirklich rausgehen. vorausgesetzt das wetter passt.
              wie wärs mit einer gesetzlichen, nächtlichen weidepflicht? für die tiere wäre es das beste. aber nur ohne wolf! 🙂

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            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              siehst Du so schnell können sich vernünftige fachkundige Bauern einig werden! Ich wäre auch dafür, aus Tierwohlgründen vorzuschreiben, daß Milchkühe neben Weidegang auch an heissen Sommertagen tagsüber Zugang zu Stall und Futter ermöglicht werden muss.

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            • Andreas Schmid sagt

              Weidepflicht ist immer „Scheiße“. Alles was bisher mit Zwang gemacht wurde, war meistens schlecht. Einer Förderung der Weide kann ich sofort zustimmen. Beim Fordern fehlen schlicht die Ö-Tüpfelchen.

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            • fred huber sagt

              das mit der gesetzlich vorgeschriebenen nachtweide war auch eher ironisch gemeint. da würden wohl die meisten bauern zurecht rebellieren. nicht jeder hat so gute nerven einen guten teil seines „umlaufvermögens“, nur gesichert durch einen winzigen elektrodraht, nachts in der gegend rumlaufen zu sehen. da kann der frömmste bauer nicht in frieden schlafen, wenns dem bösen nachbarn nicht gefällt.
              mir wäre ein echtes umdenken der landwirte viel lieber. weg vom hochspezialisierten betrieb (der dann ein zweites standbein braucht), hin zum breit aufgestellten betrieb mit stabilem fundament. auch der weidegang wird dem wachstum geopfert. warum soll man da stundenweise auf dem feld rumlaufen um zu zäunen, wenn einem der lohnunternehmen das futter ratzfatz von der fläche holt? so kann man auch viel besser in schemas arbeiten. über das geld was das kostet redet man nicht, das hat man.
              ich würde mir einen ehrlicheren umgang mit dem thema in unserem berufstand wünschen. angefangen in der berufschule über beratungsdienste hin zur presse. dann würde vermehrter weidegang auch wieder kommen. ganz ohne zwang. das blöde dabei ist, an der weidewirtschaft verdient allein der bauer, hat also auch allein das interesse daran. vom imagegewinn ganz zu schweigen.
              andererseits, wenn ich mir da so die youtubevideos von bauern ansehe, ich hab wenig hoffnung….

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            • Andreas Schmid sagt

              Hallo Fred, Weidegang mache ich. Ich habe sie öfters auch mal Nachts draußen. Je nach Wetter, Lust und Laune. Aber Du hast recht, am Weidegang nutzt sich kein Schlepper, Mischwagen, Kipper, Ladewagen…….. ab. Der Schieber steht auch meist still, es hat schon Kostenvorteile. Meist ist aber die Milchleistung niedriger. Der Tierarzt hat eine andere Kostenstruktur. Man braucht ihn mehr wegen Parasiten.

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            • fred huber sagt

              andreas schmid:

              „Meist ist aber die Milchleistung niedriger.“

              ist natürlich eine frage des niveaus von dem wir reden. aber grundsätzlich halte ich diese aussage für einen irrglauben. gerade letztes jahr konnten sich meine kühe dank weidegang auf knapp 9000 liter im jahr steigern. bei gleichzeitiger kraftfutterreduktion.
              damit hatte ich nicht gerechnet, ich hatte also eine sinkende milchleistung in kauf genommen um die kühe auf die weide zu schicken. und das gegenteil war der fall.
              deswegen bin ich der meinung, dass sich bei einer objektiven beratung schon einiges ändern könnte.
              das ist jetzt mit sicherheit nicht der grund, warum ein andreas fendt tiere auf der weide sehen will, aber was soll ich machen wenn es mir meine damen auf diese weise danken? schlachten?!

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              • Inga sagt

                also mein Mann hatte mir früher (1970) mal erklärt, dass man die Kühe im Februar kalben lassen sollte, damit sie danach einen großen Milchfluss haben und wenn der nachlässt dann der Weidegang anfängt, der weiteren natürlichen guten Milchfluss garantiert!

                So wird die Milchleistung pro Kuh und auch der Stalldurchschnitt gesteigert!

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            • Andreas Schmid sagt

              Will ich auch!!!!!
              Schicke mal Tips. Ich kämpfe gerade mit Leberegel und Lungenwürmer.

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            • fred huber sagt

              sich auf tipps von jemandem aus dem internet zu verlassen wäre wohl der falsche weg, andreas. 🙂
              aber es gibt gute literatur hierzu.
              zb.: https://www.amazon.de/Gras-dich-fit-Weidewirtschaft-erfolgreich/dp/3702015167/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1485859817&sr=8-1&keywords=gras+dich+fit

              gerade auf reinen grünlandgebieten im hohen norden wird, soweit ich weis, noch mehr auf weidewirtschaft gezählt. und die spielen ja bekanntlich was herdengröße/leistung angeht „vorn“ mit.

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          • Mark Rössler sagt

            Du solltest Deinen „Verschlag“ auch nicht Stall nennen, der hat nichts mit einem modernen Stall gemein.

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      • Astrid sagt

        Es gibt gar keine Milchkühe. Es gibt nur Kühe die wegen ihrer Milch ausgebeutet werden und zwar bis auf den letzten Tropfen Blut. Auch Kettenkühe kommen unter Umständen auf die Weide, aber die meiste Zeit stehen sie angekettet … unsere Sklaven. Wie grausam … oder sie stehen auf Spaßtenböden in ihrer eigenen Scheiße. Sobald sie nicht funktionieren … die Milchautomaten … werden sie gewaltsam getötet.
        Für Geld und Spaß tun wir guten Menschen eben alles … wirklich alles … egal wie grausam es ist … schließlich haben wir die Macht uns unsere Gewalttätigkeiten zu legalisieren … und belohnen sie …

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        • Der Brandenburgbauer sagt

          @Astrid, weist Du was, solchen Schwachsinn den Du hier schreibst habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

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          • Gephard sagt

            Stimmt es etwa nicht, das unrentable Kühe getötet werden? Bitte um Aufklärung für die Mitlesenden mit Halbwissen. Vielleicht würde es die Diskussionen auch erleichtern, die Argumente mal auf einer Seite zu sammeln und zu widerlegen. Dann kann man interessierte und unsichere Verbraucher gezielt darauf hinweisen. Ich weiß, bei Totschlagargumenten wie „Tiere sind gleichwertige Lebewesen, esst ihr etwa auch Kinder“ driftet man in unlösbare Grundsatzdiskussionen ab.

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            • fred huber sagt

              alle tiere, die wir nutzen, werden getötet. außer die von andreas fendt.
              auch werden tiere getötet obwohl wir sie gar nicht nutzen, sondern dem menschen nur im weg sind. das sollte doch mittlerweile hinlänglich bekannt sein…

              von kettenkühen hab ich hier aber zum ersten mal gelesen.

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            • Gephard sagt

              @fred: Im Prinzip beschreibst du recht treffend die Beweggründe der Veganer. Sie wissen, dass genutzte Tiere meist gerötet werden. Und das wollen sie nicht unterstützen.

              Kettenkühe habe ich auch noch nie gesehen, laut Wikipedia soll es die Haltungsform aber noch geben, Zitat:

              Der Anbindestall ist ein Stall für Nutzvieh, in dem die Tiere an einem Platz fixiert sind. Die Haltungsform ist in Europa noch bei Rindern gebräuchlich.

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            • Gephard sagt

              @Ehemaliger Landwirt: Nicht jeder Veganer findet toll, was PETA macht. Ich persönlich kenne keinen, der den Verein unkritisch betrachtet. Viele stoßen sich auch an dem sexistischen Frauenbild, das gerne mal die Kampagnen ziert. Aber nur weil einige im Namen des Tierschutzes durchdrehen oder gar selbst durch Menschenhass Speziezismus betreiben, heißt dass doch nicht, dass alle Tierschützer so ticken oder Tierschutz generell infrage zu stellen ist.

              Die Bauern wollen ja auch nicht mit den schwarzen Schafen in einen Topf gesteckt werden, die sich bspw. PETA für ihre Videos herauspickt.

              1+
            • bauerhans sagt

              „…das unrentable Kühe getötet werden?“

              die werden zu burgern verarbeitet.

              1+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Kein Landwirt schlachtet unrentable Kühe aus Spaß, nein, er macht das aus wirtschaftlichen Gründen, vielleicht finden sich ein paar Tierfreunde, die statt eines Hundes, in ein Gnadenhof investieren.

              Da fällt mir gerade die Hundehalter ein, was machen die, wenn der Hund unheilbar Krank ist?
              Richtig, der wird eingeschläfert, diese Tötung eines Tieres bräuchte man nicht, wenn kein Hund gehalten würde, aber dies ist kein Thema das man der Landwirtschaft in die Schuhe schieben kann, deshalb uninteressant.

              1+
            • Gephard sagt

              Behauptet wer, dass Bauern unrentable Tiere aus Spaß schlachten? Dass es vor allem aus wirtschaftlichen (und nicht empathischen) Gründen geschieht, ist ja mit ein Kritikpunkt an der etablierten Nutztierhaltung.

              Der Vergleich mit dem Einschläfern kranker Tiere hinkt meiner Ansicht nach, da die meisten Tierhalter vorab sicher versucht haben, das Leben soweit wie möglich zu verlängern. So ist es doch eher Sterbehilfe bei einem Tier, das mit großer Wahrscheinlichkeit eh bald an den Folgen der Erkrankung leidvoll stirbt. Hier ist die Kernintention meist eher die Vermeidung von Leid als das Abwägen wirtschaftlicher Interessen, wobei letzteres sicher auch vorkommen wird, wenn die Tierarztkosten explodieren.

              Wenn der Einwurf mit den Gnadenhöfen zynisch gemeint war, finde ich das traurig. Das hat für mich den Beigeschmack von Resignation. Die kann ich natürlich nachvollziehen, aber ich finde es dennoch traurig, wenn sich Menschen ein Stück weit aufgegeben haben und verschließen.

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              • Inga sagt

                Was kann man hier unter Resignation verstehen?

                Wer unrentable Nutztiere erhalten will, muß sie auf einen Gnadenhof abschieben.
                Der muß jemand finanzieren!
                Vielleicht der Steuerzahler?

                Ein Wirtschaftsunternehmen kann das nicht leisten!
                Es kann auch keine anderen unwirtschaftlichen Dinge leisten!

                Man kann es auch nicht mit einem Bilderbuchbauernhof vergleichen!

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Das Fleisch der unrentablen Kuh wird auch verwertet, dafür braucht man ein Rind weniger mästen.

              Bei Hunden, haben sie nicht richtig gelesen, oder wollen sie mich falsch verstehen?

              Überwiegend werden Hunde als Spielzeug gehalten, diese Hunde machen das, was der eigene Ehepartner nicht macht, gehorchen.

              Zu eigenen Belustigung braucht man kein Tier, dann braucht man auch kein Tier einschläfern lassen.

              Noch was, ein paar Verrückte ernähren diese Hunde vegetarisch, was keines Falles artgerecht ist, die meisten werden mit Fleisch gefüttert (das Filet ist kein Abfall der menschlichen Ernährung) und dann stehen wir vor dem selben Problem, aber das ist ja etwas anderes.

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            • Gephard sagt

              Mit Resignation meinte ich, dass Ehemaliger Landwirt nicht mehr diskursbereit sein könnte, falls seine Bemerkung zynisch gemeint war. Das konnte ich nicht erkennen.

              Ist es wirklich so, dass die Mehrheit der Hundehalter ihre Tiere als Spielzeug halten? Ich kenne nur wenige Hundebesitzer und die betrachten und behandeln ihre Tiere als vollwertiges Familienmitglied, bei dem dessen Wohl durchaus im Vordergrund steht. Menschen, die ihre Hunde verkleiden, betütteln oder gar mishandeln, kenne ich jetzt nur aus dem Fernsehen. Daher kenne ich auch, dass es sogar Hunde gibt, die sich freiwillig vegetarische ernähren. Ob das Mehrheitsfähig ist, weiß ich nicht.

              Die Haustierhaltung ist sicher diskutabel, aber das ist ja eigentlich ein neues Thema.

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          • Der Brandenburgbauer sagt

            Must Du doch als Profi wissen, was Sie Nicht weiß ,woher denn. In solchen Kreisen kommt dies doch oft vor. Verzeih Ihr ,Sie meint Spaltenböden. Klingt doch ähnlich so. Also sei nicht so hart zu Ihr.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Ach so, Spaltenböden heißt das, ach was bin ich wieder ein dapperle. 🙁

              Das mit dem Profi ist so eine Sache, meine Eltern hatte auch mal Kühe, das ist schon lange her, deshalb überlasse ich die Fachgespräche lieber den Veganern.
              Etwas nicht zu wissen, ist nämlich keine Schande, deshalb frage ich lieber nach, bevor mich einige wegen meiner Unwissenheit auslachen.

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    • Bauer Willi sagt

      Hallo Kirsten, dann wird Dir der Artikel von morgen hoffentlich gefallen…’Wenn nicht, freue ich mich auf Deine Kommentare.
      Bauer Willi

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  10. Altbauer Jochen sagt

    Ich glaube schon das die Mehrzahl der Bürger/innen ,Verbraucher/innen
    (wie wollen wir sie nennen?) der Landwirtschaft grundsätzlich positiv gegenübersteht. Lebensmittel-und Tierhaltungsskandale ,die- wie in
    anderen Wirtschafts-und Lebensbereichen auch ,nie ganz auszuschließen sind, bringen das Vertrauen immer zum Schwanken .
    Die Politik ist hier gefordert nicht immer noch Salz in die Wunden zu streuen indem(von einigen) suggeriert wird, die Bauern hätten per se „Dreck am Stecken“.
    Offenheit im Umgang miteinander, ohne Vorverurteilung und Schubladendenken hilft manchmal.
    Die Veränderungen in der Landwirtschaft sind doch ein logisches mitgehen
    mit der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung.
    Wohl kaum jemand sitzt noch im Sessel den er von Opa und Oma geerbt
    hat, geschweige denn ,noch deren Arbeitswerkzeuge zu benutzen.
    Dessen müssen sich alle bewusst werden!
    Meinem Enkel werde ich jedenfalls nicht vorhalten wie ich vor 50 Jahren
    „gewirtschaftet“ habe. Er soll sich an seinen Freunden orientieren die in
    ihrem Beruf nach Erfolg streben- und dabei seinen Weg finden!
    Ich hoffe das seine Freunde Verständnis für ihn haben
    und als „Verbraucher“ und Mitbürger ihm Vertrauen schenken.

    5+
  11. fred huber sagt

    so groß wie uns in unseren „fachmedien“ immer erzählt wird, scheint die kluft nicht zu sein. bis auf fachliche mängel (wer wills ihm verdenken) scheint „der verbraucher“ hinter den milchbauern zu stehen. trotz, oder gerade wegen den protesten? (s 26 – 27)

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