Bauer Willi
Kommentare 75

Bittere Erfahrung

Gestern wurde ich vom WDR gefragt, ob ich was über Trockenheit bei Weizen und Raps erzählen könnte. Ich habe spontan zugesagt. Herausgekommen ist das hier: Ab etwa Minute 00:21:00

https://www1.wdr.de/fernsehen/aktuelle-stunde/alle-videos/video-aktuelle-stunde—2434.html

Statt um die Trockenheit geht es um die Quellen des Methans, die natürlich in der Landwirtschaft gefunden werden. Und die Lösung hat man auch parat: Die Aussage eines “Experten”: Die Tierhaltung um ein Drittel reduzieren.

Ich habe gleich nach der Sendung die Sendeleitung angerufen und ihnen mitgeteilt, dass ich mich vom WDR mißbraucht fühle. Dafür hatte die Sendeleitung Verständins und hat mir die Mobilnummer der zuständigen Redakteurin Bertram (auch im Bild zu sehen) gegeben. Was diese mit meinen Worten veranstaltet hat, ist haarsträubend. Vor allem zitiert Sie mich mit Aussagen, die ich nicht getroffen habe. Das ist journalistisch unseriös.

Zum Inhaltlichen will ich mich erst garnicht äußern. Einfach miserabel recherchiert und tendenziös aufgearbeitet.

Was mich versöhnt: Die Sendeleitung ist an einer weiteren Zusammenarbeit sehr interessiert und hofft, dass die Situation geklärt werden kann. Das hoffe ich auch.

 

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75 Kommentare

  1. Reinhard Seevers sagt

    Heute, Aufmacher der Hörzu: Die Wahrheit über Schweine.
    Experte Hannes Jaennicke: 99% der Schweine werden in Massentierhaltung gehalten und bestialisch gequält.
    Jeder in diesem Land darf sich äußern, das ist angeblich Meinungsfreiheit.
    Ein Biobauer zeigt den VW-Konzern an, wer zeigt den Jaennicke eigentlich an?

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    • Inga sagt

      Den in der Öffentlichkeit mal fragen, wie die heutigen Schweineställe aussehen und warum wird mit was gequält?

      Und wann er das letzte mal in so einem Stall war.
      Und warum er so etwas in der Öffentlichkeit behauptet.

  2. Elisabeth Ertl sagt

    Das Problem ist ganz am Schluss. Da kommt es so rüber, als ob du alles vorher Vorgebrachte bestätigen würdest und auf die Rinderhalter losgingest. Beim ersten Interview hängt das eine mit dem anderen noch nicht unbedingt zusammen.

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  3. Ostbauer sagt

    Ja; die Sache mit den Medien.
    Ich habs mir die letzten Jahre angewöhnt vor Beginn der Aufzeichnungen eine Einverständniserklärung zur Autorisierung nur mit Zustimmung meinerseits (schriftlich) abzufordern, sonst geht nichts raus. Wer das nicht machen will, bekommt kein Interview; Punkt !
    Ansonsten kann ich das Gelabere von irgendwelchen “Experten” in den Medien nicht mehr hören. Der Focus lieg bei mir nicht mehr bei der Ernährung der Bevölkerung, sondern ausschließlich beim Betrieb.
    Wie das alles weiter geht, ich weiß es nicht. Allerdings schenkt man dem deutschen Michel keinen reinen Wein ein.
    Noch was positives; wir hatten heute Nacht 15mm Regen, ich könnt heulen vor Freude. War aber auch letzte Rille !

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    • Bauer Willi sagt

      Wir hatten diese Nacht 0,7 mm. Der erste Niederschlag (ausser Tau) im Mai. Ich könnte auch heulen…

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  4. Gerhard sagt

    Ich habe neulich eine Beschwerdebrief an die Beschwerdestelle des ÖF Rundfunk geschickt bezüglich des Filmchens Wissen vor Acht wegen den 16000 Liter Wasserverbrauch für 1kg Rindfleisch, das auch hier Thematisiert wurde. Die Antwort war ein Link zur UNESCO wo man das sich für jedes Produkt anschauen kann, und wie man die Webseite bedient. Auf meine Kritik wurde weder eingegangen noch hat man sich damit beschäftigt. Das hat bei denen System, man hält die Bevölkerung für blöd.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Die gleiche Erfahrung habe ich sogar mit der Redaktion von “forschungsfelder” Das Magazin des BMEL gemacht. Die haben die gleichen Lügen verbreitet und auf meine mailanfrage hat man mir gesagt, dass die Quelle angegeben sei und man nicht auch noch die Richtigkeit der Quelle recherchieren könne. (V.I.S.d.P Frau Dr. Michaela Nürnberg und Frau Dr. Antje Töpfer)
      ganz klein am unteren Rand, quer zum Text:
      Quellen: Yde Jongema (2017) European Journal of Clinical Nutrition (2016) Fleischatlas (2018)
      Angaben zum Effizienzvergleich in Prozent oder Kilogramm Körpergewicht; Angaben zum Wasser inklusive Niederschläge auf Weideflächen

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    • G.Roocks sagt

      Die Medien halten uns dumm und der Staat arm….das war im Mittelalter mit Kirche & Fürsten schon so. Was sich bewährt hat, sollte man nicht ändern. Es ist nicht von ungefähr, dass viele klugen Leute eher schweigen als sich im Nachhinein zu wundern, wie ihre Worte aus dem Zusammenhang gerissen und missbraucht werden.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Die halten die Bevölkerung nicht für blöd, die liefern das, was die Bevölkerung hören will.
      Sachliche Berichte, das war einmal, damals als man noch bei Tante Elle einkaufen ging.

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      • Ingeborg Krausbauer sagt

        Kann man der Bevölkerung nicht mehr zumuten zu denken?
        In Diktaturen bekommt sie es ja verboten!

        Was hat die Politik vor?

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Zumuten könnt man es schon, viele haben es verlernt und andere Interessiert es nicht, so lange die Regale noch voll sind.

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  5. Pälzer Buh sagt

    Was in unserer Medienlandschaft fehlt, allen vorran unsere öffentlich, rechtlichen Medienanstalten, ist ein Format z.B. “Frontal 21” nur auf LW -Basis, mit all Ihrer Vielfallt. Bringt aber keine Quoten =uninteressant.

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  6. Ludwig sagt

    ARD und ZDF erfüllen schon lange nicht mehr ihren Auftrag , sondern machen nur grünsozialistische Regierungspolitik und das mit Zwangsgebühren. Eine nach Auftrag neutrale Information gibt es bei denen nicht mehr und deshalb gehören die abgeschafft.

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  7. Obstbäuerin sagt

    Als wir die grünen Kreuze aufgestellt haben, wurden mir vom RBB auch 7 Fragen gestellt. Eine Antwort von mir wurde gesendet und diese war aus dem Zusammenhang gerissen und ich glaube, sogar einer falschen Frage zugeordnet. Es kam so ziemlich das Gegenteil dessen, was ich eigentlich meinte, dabei heraus. Ich habe den Eindruck, dass die Journalisten vor Ort nur noch Rohware produzieren, die dann in den Studios von anderen passend verarbeitet wird. Wie man sich dagegen schützen kann, weiß ich nicht. Es wird jedenfalls immer ungemütlicher.

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    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      Ganz simpel, …bei solchen Anfragen keine Antworten liefern; diese werden -wie ja wiederum die Erfahrung zeigt- ohnedies ganz aus dem situativen Kontext gerissen.

      Eine solche bittere Enttäuschung belastet nur unnötig, bringt also rein gar nichts.

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      • Obstbäuerin sagt

        Dann sind wir aber medial vollkommen unsichtbar, Wurzelwicht. Es muss doch eine Möglichkeit geben, unsere Positionen im ÖRF zu kommunizieren, ohne verfälscht oder instrumentalisiert zu werden. Wir bezahlen die doch.

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        • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

          Seufz…, Sie sehen ja leider selbst, liebe Obstbäuerin, nicht alles, für das wir zwangsweise latzen müssen, taugt tatsächlich auch was.

          Vor allen Dingen müssen wir sehr genau hinschauen, bevor wir uns von den falschen Propheten instrumentalisieren lassen. Bauern haben da tatsächlich doch nicht selten ein sehr gutes Bauchgefühl – und unser Geduldsfaden darf schlussendlich einfach nicht abreißen. Steter Tropfen höhlt den Stein – hier macht Willi einiges durchaus sehr richtig, das wohl nicht wenige (unerkannt) auf die Palme treibt. Es folgt die feige Gegenwehr mit System.

          Klingt jetzt sehr besserwisserisch, ich weiß aber wovon ich spreche, auch ich bin derzeit sehr angefressen, weil andere extrem willfährig über meinen Kopf hinweg zu bestimmen gedenken…, mit einer entsprechenden “Beißwut” ist da natürlich zu rechnen; mit Plan und Köpfchen natürlich… 😉

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        • Pälzer Buh sagt

          Zu deiner Beschwerde im Fernsehen.
          Dafür gibt es eine Person im sogenannten “Rundfunkrat”. In diesem Rundfunkrat sitzen “viele” Interessensvertreter, unter anderem auch ein Vertreter der LW. Der wiederum steht “öffentlich” im Internet bei den öffentlich/rechtlichen Medienanstalten. Sogar deren Telefonnummer ist einsichtig. Für Österreich sollte es sowas ähnliches geben.

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  8. Marian E. Finger sagt

    “Instrumentalisierungsverbot
    Einem erstmals durch Immanuel Kant (1785) formuliertem ethischen Theorem zufolge ist die vollständige Instrumentalisierung von Menschen als Verletzung ihrer Würde ethisch immer unzulässig. Eine vollständige Instrumentalisierung liegt dann vor, wenn ein Mensch ausschließlich als Mittel zur Realisierung von (ihm fremden) Zwecken benutzt und nicht zugleich als Selbstzweck respektiert wird. Dieser Gedanke findet nicht zuletzt seinen Niederschlag in Artikel 1, Absatz 1 des Grundgesetzes.”
    Quelle: Deutsches Referenzzentrum für Ethik und Biowissenschaften.

    Prof. Peter Schaber, Zürich spezifiziert das Instrumentalisierungsverbot dahingehend, dass eine Person ausschließlich zu fremden Zwecken benutzt wird, wenn es für sie selber keine Gründe gibt, in die Weise, wie sie behandelt wird, einzuwilligen. Wenn es für die Person Gründe gibt einzuwilligen, wie bspw. ein Taxifahrer einwilligt, als Mittel dafür zu dienen, einen Fahrgast von A nach B zu transportieren, greift das Instrumentalisierungsverbot nicht.

    Wenn diese Einwilligung durch ein Täuschungsmanöver umgangen wird, d.h. die Person nicht darüber in Kenntnis gesetzt wird, in welcher Weise und wofür sie “benutzt” wird, wird die Würde des Menschen gemäß Art. 1 Grundgesetz auch dann verletzt, wenn man theoretisch eine Einwilligung des Betroffenen voraussetzen könnte, weil der Zweck an sich “gut” ist. Das heißt, es ist nicht so, dass der Zweck die Mittel heiligt und man Personen instrumentalisieren darf, bloß weil man glaubt, einem guten Zweck , bspw. der Klimarettung, zu dienen.

    Willi, wie der WDR mit Dir umgegangen ist, ist keine Bagetelle. Die haben nicht das Recht, aus Dir einen “nützlichen Idioten” zu machen. Und dass sie ausgerechnet Dich in diesen Kontext des Narrativs von der notwendigen Reduzierung der Tierhaltung gestellt haben, könnte man unter Umständen als böswillig interpretieren, weil Du hier auf dem Blog ja eben gegen diesen Narrativ angehst und die das ja wissen müssten, wenn sie sich ausgerechnet an Dich wenden. So unbekannt, dass die das nicht wissen müssten, bist Du ja nicht. Damit wird nicht nur Deine Menschenwürde verletzt, sondern auch Deine Glaubwürdigkeit untergraben. Ich an Deiner Stelle wäre da ganz schön sauer.

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    • Bauer Willi sagt

      Ich bin sauer. Habe mir heute morgen Rat einer mir bekannten Journalistin eines anderen Senders geholt, die mir empfohlen hat, einen im Ton freundlichen, in der Sache aber deutlichen und persönlichen (!) Brief an die Verfasserin zu schreiben, über die Adresse der Redaktion. Ihrer Erfahrung nach würden diese Briefe in der Redaktionskonferenz ernstgenommen. Ich erwarte also eine Antwort. Brief ist also raus.

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      • Smarti sagt

        Möglicherweise haben die sich das falsche Opfer rausgesucht. Kann sein, dass sich da welche selber ans Bein gepinkelt haben :). Ich freue mich schon auf die Fortsetzung…

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  9. Jochen Böhrer sagt

    Diese Erfahrung haben schon viele andere auch gemacht. Unter anderem Leute des Bauernverbands. Was dann dazu führte, dass sie von Bauern (!!!!) für Aussagen angegriffen wurden, welche ihnen von den Medien in den Mund gelegt wurden.

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  10. Arnold Krämer sagt

    Willi, du warst gestern auch nur ein kleiner nützlicher “Idiot” im großen gesellschaftlichen/medialen Spiel.
    Darin hat die Landwirtschaft (auch die Bio-Landwirtschaft) keine Chance, weil wichtige Reichweiten-Medien im Zusammenspiel mit NGO’s Kampagnien gegen die Landwirtschaft fahren, die durch die Penetranz und ständige Wiederholung mit teilweise auch immer neuen Aspekten zwangsläufig Wirkung beim Verbraucher und bei den Entscheidern im Handel entfalten müssen.

    Ein aktuelles Beispiel:
    Der WWF hat heute Nacht mal wieder eine Studie zum Thema Fleischverzehr veröffentlicht:
    https://www.wwf.de/2022/mai/mit-messer-und-gabel-fuer-biene-braunkehlchen-und-jaguar.
    Anmerkung: Direkter könnte ein Titel nicht sein!

    Die deutsche Presseagentur (dpa) hat vermutlich aus einer Vorveröffentlichung daraus einen Bericht gemacht, der bereits heute Morgen in allen Print-Ausgaben der NOZ (vermutlich auch in anderen Tageszeitungen) veröffentlicht wurde:
    https://webepaper.noz.de/titles/neueosnabruckerzeitung/9484/publications/17404/articles/1585963/22/1
    Ebenfalls war bereits heute Morgen (also wenige Stunden nach Veröffentlichung) ein Bericht zu der WWF-Studie auf der Internetseite der Tagesschau zu sehen. Dieser ist aber mittlerweile wieder “einkassiert” worden. Warum ???

    So sieht heute “Qualitäts”-Journalismus aus!!

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    • Bauer Willi sagt

      ja, wie ein “nützlicher Idiot” bin ich mir gestern abend auch vorgekommen. Habe eben einen Brief an die Redaktion geschickt, auch wenn es das ja nicht ungeschehen macht.

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      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        “Nützlicher Idiot” – hmmmh, ich sehe das bisweilen etwas anders:

        Vielleicht weit eher der (misslungene) Versuch, DAS(!) zu denunzieren, was nicht geschmeidig ins eigene Weltbild passt. Wenn man hier mit im Vorfeld schon unlauteren Absichten auf “BAUER WILLI” als Blogger seitens unserer Medien zurückgreift, so doch in dem omnipräsenten Bewusstsein (siehe Kommentar “Lamentabel)”, dass Willi kommunikativ immer wieder Missstände benennt, den Finger in Wunden legt. – Schmeckt sicherlich nicht allen, die hier klammheimlich mitlesen und sich dabei mit einer entsprechenden Wut im Bauch nicht zu Wort melden…

        Ein WUNDENLECKEN kann auf sehr vielschichtigen Phantasien gründen, die nicht immer ehrenhaft sind. Dennoch, wir leben glücklicherweise in einer freiheitlichen Demokratie mit freier Meinungsäußerung für jeden Einzelnen. Ändert sich das, haben wir alle ein grandioses Problem…

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        • Bauer Willi sagt

          Dieser Artikel ist auch eher an die heimlichen Mitleser addressiert. Zum Glück ist dies das bisher einzige negative Erlebnis mit dem WDR. Von der TAZ hätte ich nichts anderes erwartet. 😉

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  11. Christian Bothe sagt

    Man kann sich solchen Mist einfach nicht ansehen! Typisch eben unsere Journaille im öffentlichen Fernsehen!Sachliche Information ist nicht gefragt! Trotzdem finde ich Ihre Bemühungen bemerkenswert,lieber Bauer Willi und man sollte den Gespraechsfaden nicht abreißen lassen…

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  12. Jan Schmedes sagt

    Ich würde der Sendeleitung mitteilen, dass eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr stattfindet. Hier ist Vertrauen auf eine objektive Berichterstattung zerstört worden. Von Vertrauensmissbrauch kann man ruhig sprechen.
    Zum Tenor des Berichts ist nicht viel neues hinzuzufügen, es sind die alten Sprechzettel. Vielleicht dieses nur: DIe Bevölkerung sollte froh sein, dass die Nahrungsmittelproduktion nur 1/3 der Emissionen benötigt. Wir müssten auch essen, wenn es mehr wären. Diskutieren muss man viel mehr über die “überflüssigen” 2/3!
    Auch das Thema Trockenheit: Hier wird immer schnell gesagt “Ihr Landwirte braucht Regen”. Vergessen wird, dass den Regen viel mehr die Bevölkerung braucht. Für die paar Landwirte reicht die Ernte immer… Warum vergessen das eigentlich so viele Menschen, die davon abhängig sind, dass jemand anders ihr Essen erzeugt und sich erdreistet nebenbei auch noch Treibheusgase zu erzeugen…

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    • Smarti sagt

      “Ihr Landwirte braucht Regen…..” wie Recht Sie haben, so deutlich habe ich das noch gar nicht gesehen…. die Aussage hat mich aber schon immer gestört. “Du” bist Schuld, dass es heute regnet, aber “Du” brauchst den Regen ja….
      Mal schauen, wie viele Autos weniger auf der Strasse sind, wenn das 9-Euro Bahnticket gilt. Kann man den Traktor eigentlich auch mit diesem Ticket tanken ?

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  13. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Bei uns hier steht der Obstbauer im Mittelpunkt der Presse,weil der im Nebenberuf die Welt rettet.
    Tiere hält er nicht,aber er baut Erdbeeeren nur unter Plastik an (ist komischerweise noch nie Thema gewesen)
    Der Bauernverband zeigt brav,was aufem Acker los ist,aber Probleme werden nicht angesprochen.

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    • Schmeckt gut sagt

      Hans, was soll das. Willst du jetzt Landwirtschaft und Gartenbau gegeneinander ausspielen? Beim Bauernverband bin ich bei dir. Er gibt kein gutes Bild ab. Ein Anfang wäre schon mal ein anderer “Kopf”. Dessen Aussagen sind oft nur noch peinlich.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Wer spielt wen gegen wen aus? Spargel ist ebenso problematisch und das sind keine Gartenbauern.
        Die Diskussion um Plastik nimmt erst gerade Fahrt auf, gehört aber genauso thematisiert, wie Tierhaltung oder Glyphosat.

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        • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

          Und genau in der Thematik “Plastik” könnten wir Bauern einen ganz wesentlichen Beitrag leisten, damit dieser künftig eben nicht auf ewig die Umwelt belastet.

          Was hören wir dazu!? -Welche außerordentlichen Beiträge leistet hier heute unsere moderne Wissenschaft!? – Praxistauglichkeit!?

          Man schafft es offensichtlich nicht, in sinnvollen Wertschöpfungskreisläufen denken zu können; in sehr vielen Teilbereichen übrigens, aber da wiederhole ich mich nur…

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        • Jochen Böhrer sagt

          Ein beliebtes Thema ist ja die angebliche Ressourcenvergeudung durch Veredelung. Da spielt dann keine rolle, ob es sich um Grünland, minderwertige Partien oder Nebenprodukte handelt. Und jetzt verweise ich auf dne Nährstoffgehalt von einem Hektar Spargel.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Alle halten die Füße still, wenn es um Spargel geht…das ist ein ganz heißes Eisen für alle Seiten. Erdbeeren könnte man auch anführen…
            Genauso der Ziegenkäse, der unzählige Ziegenböcke generiert, deren Lebensweg noch heute etwas nebulös ist.
            Die Ehrlichkeit auf allen Seiten ist löchrig.

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          • Inga sagt

            Und die Spargelfläche kann für Jahre keine wertvolleren Nährstoffpflanzen (z.B. für Fleischersatz die Legominosen, Bohnen Erbsen Linsen Lupinen) und Brotgetreide hervorbringen!

        • Schmeckt gut sagt

          Herr Seevers. Mit diesen Kommentaren zu wichtigen Produkten bei O&G lassen sie erkennen, dass sie relativ wenig Ahnung vom Gartenbau haben. Das ist okay und auch wohl besser so.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Ach komm Schmeckt gut, nun sei Mal nicht beleidigt. Was ist falsch an meiner Aussage, die doch eigentlich wenig aussagt….
            Die Folie, die artenarmen Ackerkrume, die Spargelstecher, das Wassergemüse oder die Energieverschwendung für Frühspargel?

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            • Schmeckt gut sagt

              Es ist eine ähnliche Argumentationsstrategie, wie sie auch von den Tierhaltungsgegnern genutzt wird. In den vorhandenen Wunden bohren und auf erfundene Mißstände hinweisen. Bsp. sehr viele gartenbauliche Anbaumethoden kommen aus D oder NL und werden weltweit genutzt. Die Kosten und Anbaumethoden sind also weltweit ähnlich. Nur bei uns sind Auflagen, Recyclingquoten, Löhne, Nebenkosten auf höchstem Niveau. Was aus dem Ausland kommt ist also gut und unser O&G ist Mist? Und übrigens, ich bin nicht beleidigt. Es geht zunehmend um die Existenz, denn im Gegensatz zu vielen Ackerbaukulturen sind die Erlöse bei vielen O&G-arten stark fallend. Auch dies wird in den Medien komplett falsch dargestellt. Reinhard komm mal runter von deinem Thron.

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              • Reinhard Seevers sagt

                https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/s-p-o-n-oben-und-unten-der-spargelkult-muss-enden-kolumne-a-1263906.html

                Schmeckt gut, wenn du dich allein auf die Generierung von Einkommen berufst, dann ist auch Bio ok, weil es selbiges generiert.
                Außerdem hat der Spargelpreis auch mit der leidigen Marktwirtschaft zu tun…es sind mittlerweile einfach zu viele auf dem Weg gegangen. Wer keine Biogaswärme hat, der wird zukünftig abgehängt. Ich sitze nicht auf dem Thron, ich bestimmt nicht.😉

                • Schmeckt gut sagt

                  Nur noch zwei Sätze. Es leben sehr viele Mitarbeiterfamilien von und mit den von dir so “gehassten” Erdbeer- und Spargelkulturen. Laut deiner Logik ist auch die gesammte Kultur- und Spassindustrie zu hinterfragen. Auweia.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Da kann Mal sehen, wie sich Sprache plötzlich ändert, nur weil jemand anderer Meinung ist. Ich hasse weder Spargel, noch Erdbeeren. Ich habe nur auf die Problematik aufmerksam gemacht, die “andere” längst auch erkannt haben.
                  Hier gab es zu meiner Kindheit keinen Spargel. Jetzt ist es Kultgemüse und in jeder Zeitung wird geworben, was das Zeug hält.
                  Der größte deutsche Spargelanbauer lebt in unserem Landkreis, er beschäftigt mehrere tausend Spargelstecher.
                  Und ja, ich bin ein Verfechter der Infragestellung von Kultur und Spaßveranstaltungen.

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                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  In unserer Gegend gibt es Firmen, wie Daimler, Schaeffler und Bosch, mit tausenden Mitarbeitern, auch Ausländer und keiner kritisiert das.
                  Vor 40 Jahren, haben Kleinerzeuger Spargel angebaut, gestochen wurde der vor Arbeitsbeginn in ihrem Hauptberuf.
                  Warum die es nicht mehr machen, diese Frage überlasse ich es ihnen. Bei den Erdbeeren war es genau so. Haben sie mal Erdbeeren gepflückt, bei strömenden Regen, sollten sie mal machen.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  “Haben sie mal Erdbeeren gepflückt, bei strömenden Regen, sollten sie mal machen.”

                  Erdbeeren, die im Regen gepflückt werden, die kann man gleich in die Tonne kloppen.

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                • Schmeckt gut sagt

                  Wenn gut gearbeitet wird, kann man diese Erdbeeren eben nicht in die Tonne kloppen. Das können aber nur “Kenner” der Materie wissen. Herr Seevers, es macht wirklich keinen Spass, ihren NGO-Sprech als Argumentation zu lesen (was hat Größe der Betriebe als Grund hier zu suchen). Ich schlussfolgere aus den heutigen Kommentaren, dass wir Erdenbürger uns nur noch aufs “Überleben” konzentrieren sollen und der Spass am Leben von Ihnen in Frage gestellt wird (das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen 😉 ).

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Schmeckt gut, vielleicht überfordere ich dich ein wenig, zugegeben.
                  Du musst größer denken, umfassender.
                  Wenn die klassische Urproduktion gesellschaftlich in Frage gestellt wird, dann geschieht dies aufgrund von Ablasshandlungen für eigenes Fehlverhalten, das ausschließlich ökonomisch motiviert ist und den Menschen materielle Befriedigung ermöglicht.
                  Da es hierfür keine Alternativen gibt, gibt es auch keine Rettung für die Welt, ob man wenig, kein oder viel Fleisch isst. Wenn man aber Nahrung als existenzielle Grundlage betrachtet und akzeptiert wird, dann ist alles, was darüber hinausgeht, also auch Luxus und in Frage zu stellen. Es wird gesellschaftlich so kommen, dass alle Handlungen auf den Tisch kommen, und in ihrer Wirkung analysiert werden. Alle…..auch der Spargelanbau unter Folie mit Biogas beheizt…..soweit ein Versuch, es zu erklären

                • Schmeckt gut sagt

                  Tja, Reinhard, dann wird es so sein. Dann bin ich einfach zu blöd, wenn ich vorangig egoistisch an unseren Betrieb und die Familie denke. Oh, ich vergaß ganz die lieben Kollegen und die ganze O&G-branche, die draufgehen wird, weil zwar immer von regionaler Produktion gesprochen wird, aber selbstverständlich “groß” gedacht wird und beim billigsten Anbieter weltweit gekauft wird. Ist es so in ihrem Sinne, Reinhard? O&G ist schließlich soooo gesund. Der Spargel mit Biogaswärme ist unwichtig, weil Totschlagargument.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Schmeckt gut du hast mich ja wirklich nicht verstanden…..es geht mir um die Beschreibung menschlichen Handelns. Um das “Warum”. Ich arbeite täglich, seit 30Jahren mit der Landwirtschaft zusammen und kämpfe seitdem auch gegen die Lügen und Vorurteile von Außen.
                  Irgendwann muss man aber die Ursache suchen, warum alles ist, wie es ist….und dabei stößt man auf die von mir angesprochenen Handlungen. Das hat doch absolut nichts mit deinem Betrieb zu tun. Ich kann nichts für den Kapitalismus und für das Verhalten von Menschen. Zusammen ergeben sie aber die derzeitige Situation.

    • Smarti sagt

      Erst müssen die Tiere weg, dann alle Spritzmittel, und erst dann das Plastik. Ironie ? Tatsachen vieler “klugen Köpfe” ?
      Am Ende des Tages wird erst das Füttern von Tieren verboten und danach das Essen…

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Erdbeeren und anderes Obst hat entscheidende Vorteile,
      1. sind die früh auf dem Markt
      2. spart man viel PSM, man kann mit Nützlingen arbeiten, was Insektizide einspart
      3. Dünger gibt man gezielt in die Tröpfchenbewässerung
      4. man kann bei jedem Wetter ernten, oder erntest du dein Getreide bei Regen?
      5. alles Vorteile, wenn nur die Folie nicht wäre, gell?

      • Reinhard Seevers sagt

        Ja, ich stimme zu, es ist der beste Weg, nachhaltig Wasser so in Form zu bringen, dass die Erzeugung einen guten Gewinn und dem Kunden ein gutes Gefühl ermöglicht….😉

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  14. Reinhard Seevers sagt

    Wenn die Sendung immer den gleichen Spirit hat, dann ist ja klar, warum unser Volk ist, wie es ist: verblödet.
    Ich dachte der HR sei linksorientiert und verblendet, aber es ist wohl eine allgemeine Krankheit, eine Art medialer Seuche.

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    • Thorens sagt

      “Ich dachte der HR sei linksorientiert…”

      Das ist der HR womöglich tatsächlich. Hier geht es aber um den WDR, der das ganz sicher ist.

      Mir ist schon häufiger aufgefallen, dass die Qualität von Reportagen in den öffentlich/rechtlichen Dritten oft sehr zu wünschen übrig lässt. Aber was will man auch erwarten, wenn die Existenz der Sendeanstalten und der dortigen Arbeitsplätze per Gebührenfinanzierung gesichert sind, völlig gleichgültig, welcher Schmonz über diese Sendeanstalten verbreitet wird. Zudem dürfte es kaum die Creme an Reportern und Redakteuren sein, die ihr Dasein bei den Dritten fristen müssen.

      Andererseits hilft Nichtsprechen mit den Medien aber auch nicht dabei, Gehör zu finden. Vielleicht würde es ja helfen, sich vor dem Interview Thema und Fragen schriftlich geben zu lassen und sich darauf vorzubereiten. Damit hätte man etwas in der Hand, falls es einer späteren Gegendarstellung bedarf. Schade, denn diese Art der Berichterstattung durch TV spielt den “Lügenpresse”-Schreiern in die Karten. Ob das noch einer merkt in den Rundfunkanstalten?

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      • Reinhard Seevers sagt

        Es ist doch immer das gleiche Spiel. Was nützen Gegendarstellungen, die vieler Worte bedürfen und die von nur ganz wenigen überhaupt wahrgenommen werden. Die Botschaft ist raus, das zählt, das wird wahrgenommen, alles Nachfolgende ist heiße Luft.
        Die Recherche-Netzwerke z.B. sind ein Resultat geringer Finanzen und ein letzter Versuch aus Sicht der Redakteure und Journalisten, ihren eigenen Arsch zu retten. Sie merken selbst, dass ihre letzte Stunde geschlagen hat und der private Medienbetrieb (kapitalistisch basiert) sich den Weg bahnen wird. Wenn sie clever wären, würden sie sich mit den letzten noch mit Bodenhaftung versehenden Gesellschaftsteilen verbünden, anstatt einem mainstream nachzujagen, der keine Fundamente hat. aber das zeigt nur, wie verblendet sie sind und wie unfähig sich der Realität zu stellen.

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      • Smarti sagt

        Ich würde als “Absicherung” das ganze Interview ebenfalls privat filmen. Aber nachher ist man immer schlauer…
        Wenn man selber eine ehrlicher Mensch ist, unterstellt man auch dem Gegenüber nichts Böses, und tappt deshalb immer wieder in dieselbe Falle. Das passiert mir immer wieder… bei Vet. -Kontrollen bei der “Einen”…manchmal erkennt man gewisse Fragen, riecht den Braten – aber es ist schon zu spät….

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  15. Arndt Kremers sagt

    Die Tierhaltung soll wieder als Sündenbock für alles herhalten. Klimawandel, hohe Getreidepreise, schlechtes Grundwasser etc..
    Die Medien spielen mit Hernn Özdemir zusammen ein gefährliches Spiel, es wird immer gebetsmühlenartig die gleichen poulistischen Aussagen, wie 60 Prozent des Getreides landet im Trog oder der Beitrag wie oben, wiederholt.
    Diese Gehirnwäsche dient dazu nachher einen Schuldigen für hohe Lebensmittelpreise etc. zu finden – nähmlich die Tierhaltung, um dabei von ihrem eigenen Versagen abzulenken!

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  16. Schmeckt gut sagt

    Moin Willi, also, nach oberflächlichem gucken fand ich deine Aussagen zwar sehr offensichtlich extrem gekürzt, aber noch zutreffend. Was auffällt ist, dass wieder auf die Tierhaltung eingedroschen wird und da frage ich mich, was die Reporter umtreibt? Auf jeden Fall haben sie einen megaschädlichen Stoff inhaliert. Kein Cannabis – die Wirkstoffe hieraus haben nicht die Wirkungen von Alpträumen und Verfolgungswahn, wie sie anscheinend immer mehr die Journalie umtreiben.

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    • Bauer Willi sagt

      Meine Aussagen bezogen sich auf insgesamt 7 Fragen zum Thema Trockenheit in der Landwirtschaft. Dass die Antworten in einen Beitrag zu Methan eingebunden würden, hat man mir vorher (aus gutem Grund) nicht gesagt.
      Was ich so schäbig finde: die Journalistin spielt nicht mit offenen Karten. Zum Thema Methan hätte ich natürlich auch was sagen können, aber das hätte ganz anders geklungen als hier in diesem Beitrag.

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      • Lamentabel sagt

        Als wenn deine beiträge hier nicht schäbig, tendenziös und reisserisch wären. Geschieht dir recht.

        • Bauer Willi sagt

          Können Sie mir Belege nennen, wo meine Beiträge schäbig, tendenziös und reisserisch wären? Ich will mich ja bessern…

          Ich warte auf Antwort.

          P.S.: Kennen wir uns? Nur so eine Frage, wegen des “Du”…

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        • Schmeckt gut sagt

          Wir Bauern wehren uns viel zu wenig, sie aber, Lamentabel, dreschen auf eine Branche ein, die für die Lebensmittel aller in D sorgt. Der Verbraucher ist nicht blöd (Ausnahmen bestätigen die Regel). Bio hat seine Berechtigung in der (Nischen)vermarktung (ist allem Anschein nach ihre Forderung). Allerdings kauft der Großteil der Verbraucher deutlich weniger Bio im ersten Quartal 22 weil zu teuer. Und Bio ist zwingend auf Tierhaltung, insbesondere methanpupsende Rinder, angewiesen. Lesen sie die Diskussionen im Blog durch. An den Grundaussagen ist nichts tendenziös und reisserisch, was man von den Aussagen der meisten Medienschaffenden nicht sagen kann.

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        • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

          Ihre Art von Häme wird in Reihen unserer Gesellschaft sicherlich großen Beifall finden… Tosender Applaus, an den bereits vorhandenen tiefen Gräben wird mit einem bösen Grinsen im Gesicht damit einfach weitergebuddelt. – Als segensreich vermittelnder Brückenbauer fungieren Sie dabei jedenfalls nicht!

          Eigentlich extrem beschämend, dass es offensichtlich noch immer nicht gelingen mag, in eine grundehrliche Diskussion im gemeinsamen objektiven Wissensaustausch eintreten zu wollen.

          Der aktuelle Strukturbruch, der sich in Reihen der Bauern derzeit ungebremst vollzieht, juckt allgemein nicht im geringsten. – NOCH!!! Das zeugt allerdings nicht unbedingt von einem vorausschauend vernetzenden, überaus befähigten Intellekt so einiger „Besserwisser“.

          Der Bauernstand -hier insbesondere die konventionellen Betriebe und Tierhalter- am medialen Pranger, das generalisierte Feindbild unter Dauerbeschuss!!! – Passt doch.

          Armselig – traurig – wirklichkeitsfremd!!!

          Insofern wäre es vielleicht eine heilsame Leere, wenn unsere übersatten Wohlstandsbäuche auch einmal verspürten, was beißender Hunger tatsächlich bedeutet; für Körper und Geist.

          „Die Gedanken sind frei,…“ – Was auch immer Sie da jetzt hineininterpretieren, werte/r Lamentabel.

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        • evo.... sagt

          Ich finde hier geht es absolut sachlich zu. Auch der Andreas , mit seiner Realitätsferne , wird akzeptiert. Ich wollte vor 25 Jahren mal auf Bio umstellen und verfolge das Thema seither. Meine Fazits:

          1.Das Geschehen um Bio ist eine (fast) reine Geschichte von Lug und Betrug.

          2.Im Vergleich zum Geschehen um unsre Bio-Lw ist Monsanto ein Wohltätigkeits-Verein.

          3. Wenn wir den Faschismus in Deutschland bekämpfen wollen, würde eine Verbot von Demeter mehr nützen, als ein Verbot
          der NPD.

          Mal so als Beispiel:

          Im Frühjahr 2018 war im Bayern-Teil der WamS ein Bericht über die Bienen in Bayern. demnach ist die Zahl der Bienenvölker von 2008 bis 2017 von 152 000 auf 180 000 gestiegen. Die Bäume hingen so voller Obst, dass vereinzelt Äste abbrachen.

          Was sind das nun für Leute, die 2018 herum liefen und den Leuten eingeredet haben, es müsste bald von Hand bestäubt werden? Ich vermute schlecht informierte/ eifernde Fanatiker. Da auf brauner Erde grüne Pflanzen wachsen, wären die Leute vor 90 Jahren bestimmt Braunaktive gewesen.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Und wenn man weiß, dass 90% der Weltweiten Nahrung (Weizen, Mais, Reis, Kartoffeln, Sojabohnen etc.) keiner Bestäubung bedürfen, dann ist die Hysterie um die Bienen in diesem Land endgültig entlarvt. Es ist einfach eine dekadente Weltsicht, zu Lasten der deutschen Bauern und für eine industriealisierte Gesellschaft.

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            • Inga sagt

              Die Bienen werden auch andere ökologische Aufgaben haben!
              Besonders die wilden!

          • Andreas sagt

            evo: ” Ich wollte vor 25 Jahren mal auf Bio umstellen und verfolge das Thema seither.”
            Die grössten Kitiker der Elche, waren früher selber welche !
            Deinem beeindruckenden Insider-Wissen nach, Musst du früher sicher selbst einmal beim Reichsnährstand beschäftigt gewesen sein

        • Andi sagt

          @Lamentabel
          Ich glaube, sie sind noch eine Antwort schuldig (von wegen schäbig etc.). Oder gehören sie auch zu denjenigen, die zwar schnell etwas raushauen, dann aber den Beweis nicht antreten können.

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      • Schmeckt gut sagt

        Wenn die Fragen schon von Anfang an in einem falschen Zusammenhang dargestellt werden sollten, kann ich deinen Ärger sehr gut verstehen. Dieses Vorgehen kennen wir leider sehr gut unddies hat nun garnichts mit gutem Jounalismus zu tun. Umso wichtiger ist die Öffentlichmachung hier im Blog. An die mitlesenden Politiker: Ändert schnellstens etwas – die gesamte Landwirtschaft befindet sich im Strukturbruch. Wir Bauern werden alle einen neuen Arbeitsplatz finden (die Personalbüros wissen, dass wir gut arbeiten können), andere nicht.

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      • Günter sagt

        Frag doch einfach mal nach, wie diese Leute auf die Messwerte zum Methanausstoß kommen und ob sie diese Werte auch schlüssig belegen können.
        Ich habe mich ein Leben lang mit Emmissionen beschäftigt, aber für den Methanausstoß von Kühen habe ich von niemanden bisher eine Antwort bekommen. Ein Beispiel: Methanausstoß gibt es auch von Pipelines wenn an den Übergabestationen Sicherheitsventile undicht sind. Diesen erfasst auch niemand. Mir ist unverständlich wieso sich die Bauernverbände die ja soviele ” studierte Experten ”
        In ihren Reihen haben dieses Thema so Kraft und Saftlos behandeln.

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        • Reinhard Seevers sagt

          “Ein Beispiel: Methanausstoß gibt es auch von Pipelines wenn an den Übergabestationen Sicherheitsventile undicht sind. Diesen erfasst auch niemand.”

          Doch dafür gibt es etliche Experten. Neulich gerade ein Bericht eines Fachmannes, der weltweit Gaslecks ausmacht und diese eben auch in Kuhställen fand…😎

          Es gibt auch bereits Berichte wie z.b. den aus der BDM-aktuell 7/2013 von Dr. Piatkowski und Dr. Jentsch, ehem. Mitarbeiter des Oskar-Kellner – Institutes für Tierernährung. Dieser Artikel hat bereits damals die Problematik beleuchtet und den Rückgang des Methanausstoßes bei Rindern dokumentierten.

          Aber alles ist irgendwo versickert, weil sich niemand bemüht dies zu bündeln und zu veröffentlichen. Genauso die guten Arbeiten von Georg Keckl.

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          • Günter sagt

            Dies alles ist nicht mit einer international gültigen und konformen Formel berechenbar, und zu den Sicherheitsventilen: Jedes größere Gewerbegebiet hat Unmengen von Druckreglern und Abschalteinrichtungen die nicht Überwacht werden,
            Die Praxis hat mir das oft genug aufgezeigt.

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