Bauer Willi
Kommentare 19

Aber kein Metzger…!

Es tut vielleicht mal gut, den Blick auf eine andere Berufsgruppe der “Essensmacher” zu werfen: den Metzger.

http://www.achgut.com/artikel/ein_metzger_tut_manch_vergebnen_sprung

Der Artikel stammt zwar von einem Schweizer, aber die Ansichten sind ähnlich. Und das Stefan Raab seine Metzgerlehre mit einem “sehr gut” abschloss, wusste ich bisher auch nicht….

Auch der nachfolgende Artikel ist interessant zu lesen, weil sich die Autorin, die Vegetarierin ist, nach dem Besuch der Metzgerei ein Paket Wurst gekauft hat…

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/ein-beruf-wie-jeder-andere-der-metzger-13319520.html

 

Euer Bauer Willi

(Aufrufe 767 gesamt, 1 heute)

19 Kommentare

  1. Hans-Günter Felser sagt

    Nichts gegen den Metzger/den Schlachter. Bin selber Metzgerssohn und habe unzählige Schlachtungen erlebt oder selber vollzogen. Was den Unterschied macht, ist die Qualität. Ich habe noch den Stall gesehen, wo die Tiere aufwuchsen. Zugegeben, nicht immer schön. Auch unter den Nebenerwerbsbauern gab es Solche und Solche. Auch bei Rindern, wo der Bauer sich selber nicht mehr an den Stier traute und mein Vater den bis zur Schlachtbank führen durfte (u.a. wegen mieser Haltung zum Teil aggressives und gefährliches, ausgeflipptes Miststück), auf Details gehe ich jetzt nicht ein, wer weiß was ich meine kennt sich aus. Aber , liebe Bauern, das sind auch Lebewesen. Die haben Bedürfnisse, es sind keine Roboter. Bitte seht in einem Tier nicht nur das Schlachtgewicht, lieben Dank.

  2. Paulus sagt

    Ein Metzger, der sein Fleisch von Tönnies und seine Wurstwaren und den Schinken aus industrieller Fertigung bezieht ist verzichtbar. Ebenso wie der Bäcker, der seine Teiglinge oder Backmischungen aus ähnlicher Herstellung bezieht.
    Für tatsächlich handwerklich hergestellte und schmackhafte Produkte muss ich hier verdammt weit fahren. Abgesehen davon, nimmt die Salattheke bei den Metzgern eh schon den meisten Platz ein, zu exorbitanten Preisen. Wenn der Krautsalat aus der Metro dort das Dreifache kostet wie im Supermarkt fühle ich mich leicht veräppelt, schlucke es aber trotzdem.

    Ich versuchte schon mehrfach bestimmte sauerländische Metzgereien zu überreden, mir die nur dort bekannten Rinderwürste und Hausmacher Leber- und Dauerwürste zu schicken. Per Vorauskasse nebst Erstattung aller weiteren Kosten. Der Preis wäre mir scheißegal.
    Nee, wir versenden nichts – warum auch immer. So schlimm wie dargestellt kann es, zumindest bei den Metzgern also nicht sein.

  3. Monique sagt

    Jede Metzgerei, Bäckerei, Mühle oder sonstiger “Klein”-Betrieb der schliesst, lässt auch viel Fachwissen, Fähigkeiten und Können verschwinden. Vor noch etwa 50 -100 Jahren, war das Wissen für Lebensmittelverarbeitung und Lagerung in vielen Haushalten angewannte Technik. Heute ist man Spitzenkoch, wenn die Fertigpizza zum richtigen Zeitpunkt aus dem Ofen genommen werden kann und der Fertigsalat dazu serviert wird… Amateure bestellen mit der App und lassen liefern – ich koche!

    Der Zeitungsartikel der Veganerin kommt mir ehrlich rüber. Sie hat sich damit beschäftig und kann auch Einstellungen ändern wenn es für sie Anlass dazu gibt und nicht dem anderen die Argumente ohne zuhören an den Kopf schlagen.

  4. Friedrich sagt

    Die Metzgereibetriebe hat man mit Hygienegesetzen und die Bauern mit Bürokratie platt gemacht. Mit diesen und anderen Betrieben auf dem Land ist man dabei alles Leben und die Kultur kaputt zu machen mit dem Ziel die Großindustrie zu hoffieren. Auch die Förderung der Digitalisierung auf dem Land sind nur leere Versprechungen. Unsere Politiker in Land , Bund und EU sind nur hinter der eigenen Einkommensoptimierung her und lassen sich nur zu Wahlkampfzeiten auf dem Landwahlkreis blicken. Auch unsere Beamtenschaft mit 2/3 Rentenerwartung läßt unsere kleinen Leute mit 42/48 % Renterwartung im Regen stehen, obwohl diese das Geld für die Pensionen erarbeiten. Wir werden von einer politischen Beamtenriege regiert , die uns mit Gesetzen und Vorschriften kleinhält , damit diese den Rahm des Staates absahnen. Wie lange wollen wir uns das eigentlich noch gefallen lassen ? Mit über 60% Leuten aus dem “Öffentlichen Dienst” in den Parlamenten hat es sich diese Klicke ein bequemes Leben anhand von Gesetzen und Vorschriften gemacht. Habe noch nie einen Beamten über sein Renteneinkommen klagen gehört , aber der Ottonormalverbraucher muß sehen wie er rund kommt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.