Europas Öko-Bürokratur
Der nachfolgende Gastartikel stammt von Marcel Züger aus der Schweiz. Er ist Biologe, Forstwart und Zimmermann, und leitet ein eigenes Unternehmen für Naturschutz und Landschaftspflege. Er ist schon früher aufgefallen durch seine Forderungen für ein konsequentes Wolfsmanagement. Nun hat er die Auswirkungen des sogenannten Renaturierungsgesetzes analysiert. Weitere Texte und sein neues Buch „Mensch, Wolf“ finden sich auf www.marcel-zueger.ch Hier sein Text: Seit einem Jahr ist die «Verordnung über die Wiederherstellung der Natur» in Kraft. Die EU-Länder haben sich damit selber in Ketten gelegt. Das Lobbying für das sogenannte Renaturierungsgesetz der EU war perfekt aufgezogen. Zuvorderst traten Konsenspolitiker, Pragmatiker und Süssholzraspler auf. Es gehe um die «Erholung der biologischen Vielfalt und Widerstandsfähigkeit der Natur». Wer soll da etwas dagegen haben? Die Umsetzung werde auf Freiwilligkeit und attraktiven Anreizsystemen beruhen. Wer würde sich schon dem konstruktiven Austausch verwehren? In Wirklichkeit ist es wie ein Morgenstern in Zuckerwatte. Die Verordnung ist direkt anwendbar, das heisst, es braucht keine nationalen Ausführungsbestimmungen. Sie gibt den Rahmen vor, und die Länder sind gehalten, entsprechende nationale Wiederherstellungspläne zu erstellen. Nach gewonnener Abstimmung …









