14 Kommentare

  1. Friedrich sagt

    @ Inga . Sauerkraut für den Winternachschub hat bei uns Tradition. Erst gestern hat meine Frau mit ihrer Schwester ein spezielles Sauerkrautgefäß , was man auch heute noch kaufen kann mit gehobelten Kraut gefüllt. Der alte Hobel war durch jahrzehntelange Nutzung fertig. So haben wir zu dieser Saison einen neuen gekauft. Gibts also noch. Der Steinguttopf hat einen speziellen mit wassergefüllten Dichtring in den der Deckel eingetaucht wird. So ist das ganze unter Luftabschluß. Zuerst kommen auf den Deckel wegen dem Gärdruck noch Steine als Gewicht. Nach dem Gärvorgang reicht das eintauchen des Deckels in den Wasserring.Den Steinguttopf haben wir auch neu gekauft weil nicht mehr so viele Esser da sind und damit der Topf kleiner werden mußte.

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  2. Lieschen Müller sagt

    Das ist schon interessant, ich als Thüringer komme da nicht ran. Oder war unser Kunsthonig etwas ähnliches? Im Laden habe ich die gelben Dosen schon gesehen, wusste aber nichts so rechtes mit anzufangen.

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  3. Friedrich sagt

    Den Versuch war es wert. Toll. Wir kaufen immer Reinholds Rübensaft , hier auch Stips genannt, aus Wunstorf bei Hannover. Den kaufen wir immer in 5 kg-Eimern für das ganze Jahr ein. Gestern haben meine Damen Sauerkraut gemacht. Das Kraut muß jetzt erst einmal gären. Da haben wir dann den ganzen Winter was von. Ein wenig Vorrat ist immer gut . denn wenn der Stromnetzzusammenbruch kommt hat man wenigstens etwas zu beissen. Zur Zt. ist Butter in Frankreich knapp in den LEH-Läden. Vielleicht sollte man sich jetzt ein Stück mehr hinlegen ?

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    • Ach, macht Ihr Sauerkraut noch selber, habt Ihr einen Hobel dazu? Was für Fässer oder Fass habt Ihr zum gären und lagern? Wie wird es oben verschlossen? Habt Ihr noch ein altes Haus, wo man so etwas im kalten Keller aufbewahren kann?

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  4. Bester Frühstücksaufstrich überhaupt! Auch die Exil-Rheinländer haben das Kraut immer im Haus! Nebenbei aus der Küche tönt gerade das aktuelle Höhneralbum
    Das Video war super! Ich vermute der ausgepresste Saft war zu klar (vielleicht nicht fest genug gepresst oder der Filter zu fein) und daher die hellere Farbe.
    Grüße von der Mosel! Biobauer Christian

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    • Hallo „Exil-Rheinländer“ Christian. Ich habe bei der „Grafschafter“ angerufen. Das ließ mir doch kene Ruhe. Wir haben zu hoch erhitzt (gekocht) und dann ist der Zucker im Saft karamellisiert. Wir hätten den Saft auf kleiner Flamme über einen sehr langen Zeitraum (ca. 20 Stunden) eindicken müssen. Aber wir jungen Leute haben halt keine Geduld mehr 🙂

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      • sonnenblume sagt

        Hallo Willi, es gibt Grafschafter Caramell. Ist auch ein Zuckerrübensirup, allerdings gold-gelb mit Caramell-Geschmack und sehr süß. Wäre das ähnlich? Rübenkraut ist würziger.

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      • Ja,
        deswegen brauchen die in der Fabrik schon sehr lange dazu!
        Das hat schon seinen Sinn.

        Also könnte man Sirup
        (das Rübenkraut passt für mich als Name nicht dazu, wenn das wirklich von den grünen Blättern, dem Kraut gemacht werden würde, dann ja, aber so? Wie kam es eigentlich zu der -Namensgebung, was hat sie für einen Ursprung?)

        Also könnte man Rübensirup auch zur Karamellbonbonherstellung benutzen, oder?

        Wichtig für schlechte Zeiten 😉

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