Medien
Kommentare 8

ZDF-Reportage: Die Macht von Aldi, Edeka, & Co.

In der ZDF-Mediathek verfügbar. 28 Minuten

Eine in weiten Teilen nüchterne Betrachtung der realen Verhältnisse zwischen den großen Supermarktketten und den Erzeugern. Für den eiligen Betrachter: besonders interessant von Minute 9 bis 11 und ab Minute 28.  Insgesamt aber 30 Minuten, die Verbraucher und Erzeuger nachdenklich machen. Die Lösung: Ein Plädoyer an die Macht des Verbrauchers. Utopie?

Absolut empfehlenswert. Die Reportage zeigt die Zusammenhänge auf.

  • Anwendung der Marktmacht
  • Preisdruck auf  Erzeuger / Lieferaten
  • Eigenmarken – Beleibiger Austausch der Produzenten im Hintergrund
  • Folgen dieser Praktiken bis hin zu Preiserhöhungen wenn Konkurrenz ausgeschaltet wird
  • Kartellamt und Politik

HIER der direkte Link ohne Flash: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2441182/Die-Macht-von-Aldi,-Edeka-&-Co?flash=off

(Aufrufe 1.530 gesamt, 1 heute)

8 Kommentare

  1. Martin Körner sagt

    Sehr schlechter Beitrag. Sehr wenig Neues. Nicht genug Substanz für das Füllen der Sendezeit.
    Nur so ist das absolut unpassende Apfelbeispiel ab 00:15 zu erklären. Sicher gibt es Liebhaber, denen das Supermarktsortiment nicht ausreicht. Dafür gibt es dann die Nische für Spezialisten. Wenn man sich in der Nische nur halten kann, indem man diejenigen außerhalb schlecht macht, ist das zumindest schlechter Stil, vielleicht ist auch die Nische falsch definiert. Es gibt aber eben auch genug Verbraucher, die durch zu breites Angebot überfordert wären. Der Supermarktsleiter sollte mal wieder ein Grundkurs in Warenkunde belegen. Der ist sich nicht zu schade von „…diesen ääh, stark, ähh, her.. ähh, hereingezüchteten Sorten“ zu sprechen. Naja, immerhin kann er Golden (Markteinführung1914) und Granny (since 1868) identifizieren. Seither hat er anscheinend nicht viel dazugelernt.

    0

  2. Sehr schlechter Beitrag. Sehr wenig Neues. Nicht genug Substanz für das Füllen der Sendezeit.
    Nur so ist das absolut unpassende Apfelbeispiel ab 00:15 zu erklären. Sicher gibt es Liebhaber, denen das Supermarktsortiment nicht ausreicht. Dafür gibt es dann die Nische für Spezialisten. Wenn man sich in der Nische nur halten kann, indem man diejenigen außerhalb schlecht macht, ist das zumindest schlechter Stil, vielleicht ist auch die Nische falsch definiert. Es gibt aber eben auch genug Verbraucher, die durch zu breites Angebot überfordert wären. Der Supermarktsleiter sollte mal wieder ein Grundkurs in Warenkunde belegen. Der ist sich nicht zu schade von „…diesen ääh, stark, ähh, her.. ähh, hereingezüchteten Sorten“ zu sprechen. Naja, immerhin kann er Golden (Markteinführung1914) und Granny (since 1868) identifizieren. Seither hat er anscheinend nicht viel dazugelernt.

    0

  3. Das war der grösste Fehler, dass man so etwas zugelassen hat. Diese Maffiosis diktieren bei den Lieferanten die Preise.

    0

  4. Ein Weg aus dem enormen Preisdruck ist die Direktvermarktung. Sicherlich ist das kein Allheilmittel und nicht für alle Erzeuger in gleichem Umfang möglich, aber eine Option ist es sicherlich.
    Um die Verbraucher zu erreichen, muss man nur vlt. andere Wege gehen als Wochenmarkt oder Hofladen. Vertrieb über das Internet und dauerhafte Kundenbeziehungen (Abo-Kisten, SolaWi, Foodfunding, Patenschaften, etc.) stellen eine gute Möglichkeit dar.
    Aber wie gesagt…das sind keine Allheilmittel, lediglich Optionen.
    Wer ernsthaft glaubt, dass die Handelskonzerne an der Situation wirklich etwas ändern, der darf auch an den Weihnachtsmann glauben.

    0

  5. Schweinebauer Piet sagt

    Diese Reportage ist von einem öffentlich rechtlichen Sender, die auch immer schlecht über die Tierhaltung berichtet haben. Warum soll das hier anders sein? Frag doch mal Spargel-Tiermann aus Kirchdorf Willi, wie Aldi ist. Oder Prof Jens Peter Loy aus Kiel. Der Marktlehre-Prof hat mir im Studium gesagt, dass der Bereich noch wenig erforscht ist, vielleicht hat sich hier etwas getan.

    0

  6. Hans Coenen sagt

    Eigenmarken/ Hausmarken haben einen für den Verbraucher weiteren Nachteil: wechselnde Labels erschweren das Wiedererkennen eines Artikels. Damit werden Preisvergleiche erschwert, weil auch das Erinnerungsvermögen an Preise verloren geht bzw. beansprucht wird.

    0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.