36 Kommentare

  1. Wer über die aktuellsten »Foodtrends« auf dem Laufenden bleiben will, schaut sich am besten regelmäßig im Supermarkt die 30%-Rabatt-Box mit den fast abgelaufenen Nahrungsmitteln an.

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  2. bauerhans sagt

    gestern abend auf einer privaten feier mit muslimischen gästen wurde extra darauf hingewiesen,dass das buffet kein schweinefleisch und nur spuren von alkohol enthält.
    als einzig anwesender schweinebauer hab ich leise protestiert!
    die teilweise exotischen dinge hatten mir sehr gut geschmeckt!
    einen zufällig anwesenden mitarbeiter einer grossen landmaschinenfirma mit saatengrünen maschinen musste ich leider enttäuschen,dass die betriebsgemeinschaft hier nur dunkelgrüne maschinen mit gelben rädern bevorzugt.

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    • Inga sagt

      Ja, die beiden Landmaschinenfirmen kenne ich auch!

      Auf dem „Tag der Erde“ in Kassel wird im kommenden Jahr auch wieder ausschließlich fleischlos angeboten!

      In diesem Jahr wohl wegen Platzgründen und kommenden Jahr wohl eher aus umwelttechnischen und gesundheitlichen Gründen!

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      • Thomas Müller sagt

        Lokalzeitung HNA zum Tag der Erde: „Wurst oder Veggie – das war den rund 15 000 Besuchern egal. In den gut 150 Festmeilen-Ständen wurden Rote-Bete-Toasts belegt, Gemüse gebrutzelt und Grünkohl-Burger zubereitet. Nimmt man den hohen Andrang an den Essensständen als Gradmesser, vermissten die meisten Besucher die Bratwurst eher nicht.“ Geht doch.

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        • Inga sagt

          Ich glaube es gab einen Kochwurststand

          und Erbsensuppe mit mageren Speckwürfel drin wird es auch gegeben haben.

          Ich hatte Afrikanisch gegessen!

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  3. Friedrich sagt

    Die DGE hat in jedem Fall recht mit ihrer Aussage, aber welcher Mensch optimiert schon sein Essen. Bi tierischen Lebensmitteln habe ich eine Verdaulichkeit von nahezu 100 %, während bei pflanzlichen Lebensmitteln die Verdaulichkeit im Bereich von 80 % liegt. Eins steht fest , daß es immer eine Frage der Menge ist , ob ich zu- oder abnehme , deshalb erscheint mit eine Waage immer angebracht. Da haben es unsere z. B. Schweine besser . Alles
    wird analiysiert und anschließend optimiert , sodaß man bei den Nutztieren von einer optimalen Ernährung ausgehen kann.

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  4. Ich seh schon, wie die leicht beeinflussbaren Dicken ihre Vorsätze wieder über den Haufen werfen, weil sie zuletzt etwas von einem Herrn Ernährungswissenschaftler schwarz auf gelesen haben, das ihnen sehr gefällt. Statt einer in Fachkreisen als widerlegt geltender Einzelmeinung hier mal (wieder) der Stand der Wissenschaft: 🙂

    Dietiatians of Canada Healthy Eating Guidelines for Vegans (Nov 27, 2014):

    „A healthy vegan diet has many health benefits including lower rates of obesity, heart disease, high blood pressure, high blood cholesterol, type 2 diabetes and certain types of cancer.“

    Academy of Nutrition and Dietetics (referred to by the USDA), Volume 116, Issue 12, Pages 1970-1980 (December 2016), Abstract

    „It is the position of the Academy of Nutrition and Dietetics that appropriately planned vegetarian, including vegan, diets are healthful, nutritionally adequate and may provide health benefits for the prevention and treatment of certain diseases. These diets are appropriate for all stages of the life cycle, including pregnancy, lactation, infancy, childhood, adolescence, older adulthood and for athletes. Plant-based diets are more environmentally sustainable than diets rich in animal products because they use fewer natural resources and are associated with much less environmental damage. Vegetarians and vegans are at reduced risk of certain health conditions, including ischemic heart disease, type 2 diabetes, hypertension, certain types of cancer, and obesity. Low intake of saturated fat and high intakes of vegetables, fruits, whole grains, legumes, soy products, nuts, and seeds (all rich in fiber and phytochemicals) are characteristics of vegetarian and vegan diets that produce lower total and low-density lipoprotein cholesterol levels and better serum glucose control. These factors contribute to reduction of chronic disease. Vegans need reliable sources of vitamin B-12, such as fortified foods or supplements.“

    The Associations of UK Dietitians:

    „Well planned vegetarian diets can be nutritious and healthy. They are associated with lower risks of heart disease, high blood pressure, Type 2 diabetes, obesity, certain cancers and lower cholesterol levels. This could be because such diets are lower in saturated fat, contain fewer calories and more fibre and phytonutrients/phytochemicals (these can have protective properties) than non-vegetarian diets.“

    Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), FAQ, Ziffer 20:

    „In Beobachtungsstudien konnte gezeigt werden, dass eine hohe Zufuhr von ballaststoffreichen Getreideprodukten sowie Gemüse und Obst viele Krankheitsrisiken senkt (z. B. das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes mellitus Typ 2) und ein hoher Anteil an rotem Fleisch und Fleischerzeugnissen in der Ernährung das Risiko z.B. für bestimmte Krebsarten, wie kolorektale Karzinome, erhöht. Vegetarische Ernährungsformen haben hinsichtlich der oben genannten Lebensmittel häufig eine günstigere Zusammensetzung als die in Deutschland übliche Mischkost in Bezug auf die Zufuhr von Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen.“

    Die DGE stellt klar:

    „Anhand der aktuellen Datenlage lässt sich allerdings kein Vorteil für die Gesundheit von Vegetariern gegenüber sich vergleichbar ernährenden Mischköstlern mit einem geringen Fleischanteil [!] in der Ernährung erkennen.“

    Was den geringen Fleischanteil betrifft, empfiehlt die DGE, „wenn Sie Fleisch essen“, nicht mehr als 300-600 g pro Woche und davon möglichst wenig Wurst und rotes Fleisch zu essen.

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    • sonnenblume sagt

      Wenn der Verstand und die Vernunft beim Essen aussetzen, dann ist es egal was man isst. Auf die eine oder andere Art geht es immer daneben. Leider ist es doch so, dass manche Menschen einfach nicht selbständig damit umgehen können. Der Fehler wird nicht im eigenen Verhalten gesucht, sondern beim Lebensmittel. Die Frage ist doch, wollen die das nicht begreifen, oder können die das nicht begreifen? Oder schiebt man die Verantwortung für den Missstand bewusst auf das Lebensmittel damit man selber eine reine Weste behält und seine Gewohnheiten und Launen nicht ändern muss? Wie will man diesen Menschen überhaupt eine vernünftige Ernährung beibringen? Die gehen auch mit vegetarischer Kost wegen Mangelerscheinungen ins Verderben. Der Kopf gehört auch beim Essen dazu.

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      • Astrid sagt

        Tiere sind Lebewesen und keine Lebensmittel. Leider können das manche Menschen nicht verstehen … es ist keine Fragen, sie wollen das nicht begreifen und können das auch nicht begreifen, weil sie für das Nichtbegreifen Geld kriegen.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          War am Sonntag bei ihnen auch so schönes Wetter?

          Wir haben den Grill angeworfen, T-Bohnesteaks 500 gr. vom Jungbullen, das war ä Sach. 🙂 Kartoffelsalat, Kopfsalat, frischer Bohnensalat und Tomatensalat alles vom eigenen Garten gab es auch, zubereitet vom Patron des Hauses 😉

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    • Astrid sagt

      Die DGE ist das Sprachrohr der Tierqualindustrie … von daher ist es bemerkenswert, dass ihr wohl trotzdem nichts anderes übrig bleibt als die pflanzliche Ernährung positiv darzustellen was sie es nun mal ist, aber sie müssen das Essen von Leichen natürlich immer noch als normal, wenn auch nicht mehr notwendig hinstellen.

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  5. Mark sagt

    Eine Frage fehlt in dem Interview: Wieso haben Veganer einen so extrem ausgeprägten, penetranten missionarischen Drang? Hängt das mit der Mangelernährung zusammen?

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    • Inga sagt

      Das würde ich auch gerne wissen wollen, Mark

      Natürlich wirkt ein schön angerichteter Teller auf die Emotionen,
      der Geruch und Geschmack auch

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    • Astrid sagt

      Vegan bedeutet möglichst gewaltfrei leben zu wollen und daher auf das Töten Wehrloser zu verzichten und damit auch auf das Essen von Leichen und dem dazugehörigen Misshandeln von Tieren.

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      • Mark sagt

        Hallo Astrid, endlich hört man mal wieder was von Dir, ich befürchtete schon, Du wärst verh…

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    • Astrid sagt

      Es geht um Informationen. Das ist wie mit der Werbung, uns Menschen wird in einer penetranten Weise erzählt, dass Tiere Lebensmittel sind und keine Lebewesen, dass es normal und sogar gesund ist, Leichen zu essen. Also glauben wir das auch. Dagegen kann nur ständige Aufklärung helfen. Es dauert eben eine ganze Weile bis das bei allen angekommen ist.

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    • Inga sagt

      Religion hat etwas mit Seele zu tun,

      und Ernährung eben etwas mit dem Körper, sie erhält ihn.
      Diese Ernährung kann mehr oder weniger gesund sein, besonders in Zeiten der undurchsichtigen Bearbeitung von fremden Firmen.

      Also muß man sich für Ernährung interessieren und darüber diskutieren.

      Aber als ReligionErsatz?

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    • Astrid sagt

      Du meinst, auf unnötiges Töten und auf das Essen von Leichen zu verzichen ist intolerant und schrecklich für Dich? Aha…

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Sie schreiben von „unnötigem“ Töten, da muss es logischerweise ein „nötiges“ Töten geben, bitte um Erklärung dessen.

        Die Mücke, die mich ständig ärgert erwische ich noch.

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        • Astrid sagt

          Töten passiert durch Unfälle oder vielleicht Notwehr … alles anderes ist unnötig … das Massenabschlachten ist sicher unnötig … ist krank und macht krank … ein legales Verbrechen …

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            • Astrid sagt

              Das Essen von Leichen ist unnötig, ungesund und ethisch nicht zu vertreten … und das grausame Töten schon gar nicht …
              Wir sind eine Gesellschaft die zu 60% aus Mastmenschen besteht …
              Es wird Zeit, dass wir uns ändern … und unser gewalttätiges Verhalten aufgeben …
              Wenn wir es für uns falsch finden gewaltsam getötet zu werden … trifft das auf andere auch zu …
              Was ist es … Angst, Geldgier oder einfach nur Abgestumpftheit … ?

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  6. Ja, und das Missionieren geht einem wirklich auf die Nerven:).
    Letzt wollte mich jemand von Rohrzucker ueberzeugen. Der koenne,auch in grossen Mengen, nicht du Diabetes fuehren, wegen seines hohen Faseranteils ( hier in Daenemark sagt man kostfibre, mir fiel keine bessere Uebersetzung ein).
    Ein grosser Teil von uns scheint mir, moeglicherweise weil materiell einigermassen gesichert, nur noch auf sich selbst bezogen jedem neuen Schwachsinn hinterherzurennen.

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      • nachtigallfan sagt

        Ballaststoffe gibt es im Rohrzucker wohl kaum. Jedoch habe ich festgestellt, dass selbstgemachte Marmelade mit Rohrzucker und Zitronensaft besser schmeckt als mit Kristallzucker und Zitronensäure.

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        • Mausschubser sagt

          Dann essen sie das. Die Frage stellt sich, ob Sie einen Blindtest bestehen würden, wenn man in die Mischung mit Kristallzucker noch etwas Melasse wegen des Geschmacks nach Karamell einrührt.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Testen sie mal Kristallzucker mit Zitronensaft!
          Echte Vanille schmeckt auch besser als das synthetische Vanillin.

          Zitronensäure nimmt man am besten um den Wasserkocher zu entkalken.

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          • Mausschubser sagt

            Im ungekochten Zustand und unverdünntem Zitronensaft meine Zustimmung. In der in Marmeladen verwendeten Konzentration und nach dem Kochen, wird von den Aromen einer Zitrone außer der Zitronensäure nicht mehr viel übrig sein. Die schweben durch den Dunstabzug. Es sei denn, Sie haben die Geschmacksnerven eines Brillat-Savarin. Natürlich müssen Sie dabei schon die Zitronensäure-Konzentrationen gleich halten. Das ist bei Vanillin, künstlichem Erdbeeraroma etc. ähnlich. Ist man das natürliche Aroma gewohnt und bekommt dann Produkte mit künstlichem Aroma, sind diese „überwürzt“, weil – da günstig – die Industrie mehr davon rein gibt. Angenehmer Nebeneffekt für den Erzeuger, man kann dadurch auch andere Geschmacksprobleme kaschieren.
            Wie gesagt, es käme auf einen Blindtest an.

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    • Astrid sagt

      Das schlimmste Missionieren macht die Werbung die die Menschen jeden Tag mit dem penetranten Missionieren in Bezug auf Wurst, Fleisch und anderen Tierqualprodukten überfallt … an allen Ecken und Enden … aber es funktioniert … die meisten glauben, dass das Essen von Leichen gesund ist …

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