Bauer Willi, Video
Kommentare 64

Wie der Kalk auf den Acker kommt

Nicht nur im Garten sondern auch auf dem Acker sollte man von Zeit zu Zeit Kalk aufbringen, damit der Boden in einem guten Zustand bleibt. Wir haben auf unseren Äckern einen pH-Wert (Maßstab für die Bodensäure) zwischen 6,7 und 7,0. Damit das so bleibt, bringen wir auf die Zwischenfrucht Carbokalk aus. Das nennen wir „Erhaltungskalkung“.

Der Carbokalk stammt aus der Zuckerfabrik in die wir unsere Rüben liefern. Die übernehmen auch die Ausbringung mit bodenschonenden Geräten.

Es gibt auch andere Kalke, aber als passionierter (nicht pensionierter) Rübenanbauer nehme ich den natürlich von dort. Schaut mal, wie das geht.

Euer Bauer Willi

 

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64 Kommentare

    • Mark Rössler sagt

      Vielleicht mal überdenken, ob Sie nicht ignorant sind?

      Welche Alternative schlagen Sie vor?

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Schreiben sie mal wie sie sich die Landwirtschaft der Zukunft vorstellen
      und Erklären uns, wie viel die Landwirtschaftsfamilie verdienen darf.

      Die Landwirte brauchen sicherlich jede Menge Arbeitskräfte, die mit der Handhacke für ein Appel und ein Ei arbeiten, anders funktioniert das nicht.
      Sind sie dazu bereit, oder beschränken sie sich auf dummes Gequatsche im Netz.

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    • Glyphosat macht NO till oder zumindest Mulchsaat weltweit in den großen Ackerbaugebieten möglich. Das schützt den Boden vor Erosion und bindet Kohlenstoff in Form von humus. Bei dieser Form der Anwendugn kommte Glyphosat mit der Kulturpflanze nicht in Berührung. Was soll dabei so schlecht sein? Die Natur geht nicht an Glyphosat zu Grunde, sondern an der Dummheit der Menschheit, die Böden großflächig versiegelt, Regenwald rodet und fossile Brennstoffe uneingeschränkt verfeuert. Im Bild der Dust Bowl.

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    • Borivoje Bora Joksimovic Glyphosat wird seit über 40 Jahren angewandt, ja die behandelten Pflanzen gehn zu Grunde, aber später ist wieder alles Grün, so wie es nach dem Winter auch wieder grün wird, dier Natur lacht doch über Glyphosat !!

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    • Isabella Bernd Buss Die INformationen wie die Landwirtschaft unsere Umwelt vergiftet aus Profitgier sind dank dem Internet wirklich leicht Greifbar. Das gilt nicht für Ignorante Menschen, die sehne natürlich immer nur das was sie sehen wollen und sollen.

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    • Borivoje Bora Joksimovic haben sie den Text bis zum Ende gelesen?
      Nur verbreiten bringt auch nicht immer etwas………..
      Aber es gibt mir Antwort das alternativen fehlen.
      Daher wird es wohl so weiter gehen mit Glyphosat.
      Aber eventuell hilft ja Kalk um das bodengefüge zu verbessern.
      Hatte mich auch schon gefragt was ihre Kommentare hier sollen.

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    • Glyphosat verursacht Krebs und diese Mörder die das Zeug in unser Essen mischen müssen vor ein Gericht gestellt werden, die Richter sollen die Familen und Angehörigen der durch Glyphosateinsatz an Krebs erkrankten Mitmensche sein.

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    • Bauer Willi zeigt sehr schön in einem anderen Video wie er mit seinem Sohn sämtliches Gemüse selbst angebaut hat.
      Das wäre doch ihre eigene Alternative Borivoje Bora Joksimovic. Dann brauchen sie auch jenen mehr mit halb Wahrheiten beschimpfen und machen ihr Ding. Ich kann es langsam nicht mehr hören.

      Wo gehen sie denn einkaufen? Was sind die Dinge wobei sie darauf achten? Oder haben sie auch einen Weber Grill für ihre 89cent Würstchen?

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    • Sabine sagt

      Okay. Nicht mit dem Finger auf andere zeigen. Dann verrate mir mal was Du und deine Familie so im Medizinschrank habt. Nimmt da vllt. jemand die Pille? Ganz, ganz schlecht. Die künstlich verlängerten Hormone können nur sehr schlecht aus dem Abwasser gefiltert werden. Das bedeutet, dass nicht Zielorganismen vorallem Amphibien und Fische sie aufnehmen und erhebliche Probleme bei der Geschlechtsausbildung und Fortpflanzung haben. Das reißt riesige Löcher in die natürliche Nahrungskette. Nachahmer Medis dabei? Oh, Mist. Viele dieser Medis oder ihre Grundstoffe werden unter eher schlechten Bedingungen in Ländern hergestellt, wo Umweltschutz und Arbeitsschutz eher mau sind und vergiften dort Anwohner und ganze Ökosysteme. ABs genommen? Auch schwierig die Rückstände aus dem Hausabwasser zu filtern. Mancher maroder Abwasserkanal ist ein Zuchtbecken für AB-resistente Bakterien. Das wissen wir, aber solange man das Problem auf die Tiermast schieben kann, braucht man das ja nicht anzugehen. Jemand mit Diabetes in der Familie? Schade, dass da die wirksamen Medis mit oft mit so viel Gentechnik hergestellt, oder? Also, erst mal den eigenen Haushalt aufräumen. Wir sprechen uns, wenn der Sex aus Liebe zur Umwelt rückstandsfrei geworden ist.

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    • Hier zeige ich, wie man Kalk ausbringt. Und davor habe ich gezeigt, wie man Gerste sät. Und kommende Woche zeigen wir, wie man Rüben erntet. Warum soll ich zeigen, wie man Glyphosat spritzt? Macht derzeit überhaupt keinen Sinn. Aber darum geht es Ihnen ja auch nicht…..

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    • Borivoje Bora Joksimovic Sie kennen sich mit Glyphosat aus? Sie wissen, wie es wirkt? Sie haben sich über das Abbauverhalten informiert? Sie unterstellen mir, dass ich Ihre Gesundheit opfere um meinen Gewinn zu maximieren? Wenn das so ist, warum erheben Sie dann nicht Anklage gegen mich? Zum Beispiel wegen fahrlässiger, besser noch, vorsätzlicher Körperverletzung?

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    • Bauer Willi Sie wissen genau so gut wie ich das ihr handeln aktuell noch durch die Gesetzgebung nicht geahndet wird da Glyphosat noch nicht verboten ist. Sollte Sie in Zukunft, nach dem zu erwartenden Verbot, dieses Gift weiter einsetzen werde ich Sie ganz sicher verklagen.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Geht es noch blöder?
        Bauern halten die Gesetze genau so ein, wie sie selber.

        Da Sie offensichtlich unterstellen, dass Bauern dies nicht tun, lässt nur darauf schließen, dass sie öfters die Gesetze nicht befolgen.

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    • Wir wissen doch alle, daß bei der Glyphosatkampagne nicht um Glyphosat geht!
      Es geht in Wirklichkeit um genveränderte Pflanzen, die in Deutschland gar nicht angebaut werden. Hier findet ein Stellvertreterkrieg auf dem Rücken tausender verantwortungsvoller Landwirte statt. Saudumm!

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      • Interessantes Plakat. Wir WERDEN noch viel mehr verbieten? Allerdings gibt es nur den „Negerkönig“ in aktuellen Pipi-Langstrumpf-Auflagen nicht mehr, dafür aber den „Südseekönig“. Für die einen aufgrund einer vollkommen freiwilligen Entscheidung des Verlags, ob aus reiner Menschenfreundlichkeit oder rein kommerziellen Gründen. Für die anderen aufgrund verschwörischer Mächte zur Unterdrückung. Die fühlen sich auch noch durch die Homoehe unterdrückt. 😀 Engherzige Waschlappen…

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    • Borivoje Bora Joksimovic Sie haben keine meiner Fragen zur Sache beantwortet. Genau das hatte ich erwartet. Außer Polemik kommt da nichts.

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    • Glyphosat mit dem Güllefaß ausgebracht tötet alles. Menschen, Tiere u. Pflanzen. Es verseucht das Grundwasser, das Bier und die Muttermilch. Es füllt Monsanto, Bayer, Greenpeace, Umweltinstitut, NABU, BUND und den gewissenlosen Bauern die Kassen.

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    • Borivoje Bora Joksimovic Glyphosat wird nicht verboten………….
      Schließlich währe die Alternative mit andern Mitteln die dann mit höherer Aufwandmenge angewendet werden müssten viel schlimmer.
      Warum beißen sie sich auf das Mittel fest?

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Nach meinem Kenntnisstand ist die Anwendung von Glyphosat keines Falles schlimm,
        der LD50 Wert liegt bei 4.873mg/Kg,
        Salz bei 3.000
        und bei Aspirin, das wir Gedankenlos in und reinwerfen (wenn das Zipperlein plagt) liegt der Wert bei 200.
        Folglich ist Aspirin 24 x giftiger als Glyphosat, wenn man überhaupt von Giftigkeit sprechen kann.

        Glyphosat kostet halt je Ha 15 Euro. das aus Pflanzen hergestellte Beloukha 300 Euro (im Obstbau teilweise zugelassen), damit kann man die Landwirtschaft vollens in den Ruin treiben

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  1. Altbauer Jochen sagt

    Bei uns im Norden ist Ende des 19. Anfang des 20.Jahrhunderts
    Kalkmergel aus dem Unterboden gegraben worden.
    (Kalkhaltiger blauer Ton)
    Teils per Hand,später auch mit Bagger.
    (Heute „Mergelkuhlen“ längst gefüllt mit Wasser)
    Per Pferdefuhrwerk bzw. über eine extra verlegte Lorenbahn
    auf unsere „mageren“ Geestböden ausgebracht.
    Die Bodenfruchtbarkeit stieg, die Erträge,(in bescheidenem Maße)
    auch.Die Pflanzen entzogen dabei als Folge vermehrt Nährstoffe.
    Dünger stand jedoch zu der Zeit noch nicht zur Verfügung,
    so das der Boden dabei verarmte.
    Durch die kurzfristige Ertragsverbesserung
    und die darauffolgende Auszehrung des Bodens
    entstand der Ausspruch „Reiche Väter, arme Söhne“
    Alles braucht eben seine Nährstoffe! >Nachhaltigkeit !

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  2. Friedrich sagt

    @Uwe Bison. Carbokalk besteht aus gebrantem Kalkstein und reinigt den braunen Zucker , sodaß der Zucker weiß wird. Im Carbokalk ist zu ca. 30 % Cao und ein wenig andere Nährstoffe wie Phosphor , Kali usw. enthalten. Kalk ist ein Bodendünger. Gehalt im Boden ist der ph-Wert. Bei einem guten Boden , wie bei Willi, sollte der ph-Wert bei 7 liegen , bei Sandböden eher bei 5,5 bis 6 . Bei einem optimalen ph-Wert sind die Nährstoffe sehr gut verfügbar. Bei zu niedrigen oder zu hohem ph-Wert sind einige Nährstoffe nicht Pflanzenverfügbar und es kann zu Mangelerscheinungen führen. Als Beispiel für die Kalkversorgung will ich dir das Moos im Rasen erklären. Moos wächst nur auf kargen , sauren Böden. Im Frühjahr vertikutieren die Gartenleute das Moos raus. Das tut aber nicht nötig wenn der ph-Wert in Ordnung wäre , dann wächst dort kein Moos. Auch die Düngung des Rasens mit einem Volldünger (NPK ,z.B. Blaukorn ) trägt zum Niedergang des Mooses bei. Eine ordentliche ,ausgewogene Düngung des Rasens läßt den Rasen prächtig gedeihen.

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      • Flach wie ein Boden ist man aber erst nachher. Dann hilft die relativ geringe Flächenpressung auch nicht mehr. Heißes Teil.

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    • Sabine sagt

      Naja, Kalk ist nicht gleich Kalk. Wäre der normale Kalk gifti, wäre ich schon längst tot. Stall und Auslauf wird gekalkt, Tiere wird den Tieren ins Futter gegeben und in die Staubbäder gestreut. Gibt verschiedene Kalkarten für verschiedene Zwecke. Wo nur um Calciumoxid sollte man einen Bogen machen. Ätzkalk sagt schon was passiert. Der reagiert mit Wasser/Feuchtigkeit ganz heftig und kann ganz schön Temperatur bekommen. Irgendein Honk im Baumarkt hat letztens einer ahnungslosen Städterin das Zeug für ihre Tiere mit gegeben….. riesen Drama. Also nur das nehmen wo Futter- oder Gartenkalk drauf steht.

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  3. Wenn ich das ganze ohne Einarbeitung auf einen Bestand streue ist der abtrieb durch wind und Regen nicht viel zu hoch?
    Also wir kalken auf unserem Betrieb vor dem Raps drillen . Sprich ausbringung , Einarbeitung, Saatgut rauf , wachsen lassen … Oder hab ich jetzt was falsch im Blick? Granuliert wird euer Kalk ja Nu nicht sein. Und ich frag so doof weil ihr das anders anwendet als ich es kenn ..

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