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Kommentare 104

Wer hat Recht?

Und sind wirklich alle Kritiker von Glyphosat so unabhängig? Dieser Frage geht Jan Grossarth, FAZ, nach. 160.000 $ ist ja kein „Pappenstil“…

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/glyphosat-eu-entscheidet-ueber-weiteres-vorgehen-15248763-p1.html

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104 Kommentare

  1. bauerhans sagt

    der scheidende DLG präsident hat ein statement zu glyphosat abgegeben,
    „dass zuviel davon gespritzt wird“
    ich bin doch sehr erstaunt.

    (nachzulesen bei TOPAGRAR)

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    • Fakten zu der ARTE Scheiße: 1. Die genannten Probleme aus Argentinien sind nirgends verifiziert. Und wenn es sie gibt, so liegt es mit Sicherheit nicht an Glyphosat. Dort werden Mittel angewandt (z.B. Endosulfan) die bei uns längst verboten sind und Flugzeugausbringung an Wohngebieten findet bei uns auch nicht statt. 2. Dass Botulismus nichts mit Glyphoat zu tun hat, ist erwiesen (TIHO Hannover). 3. Die Frau Dr. Krüger mußte bis nach Dänemark fahren, um einen Schweinezüchter zu finden, bei dem diese Symptome auftreten, Bei zigtausend anderen treten sie NICHt auf. Jeder Fachmann erkennt sofort, dass die Mißbildungen mykotoxinverursacht sind. Da hat sich jemand sein versifftes Futter gut honorieren lassen indem er einen Blödsinn in die Kamera sprach. Geld genug ist vorhanden und es amortisiert sich auch.. schließlich ist 4.. Frau Krüger die Gründerin des Instittuts Biocheck, das sich gerade mit allerlei dummen und sinnlosen Tests eine goldene Nase verdient. Je mehr Panik geschoben wird, umso mehr tests werden in Auftrag gegeben

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  2. Auch in dieser Diskussion ist das eigentliche Problem eher nicht, wer Recht hat, sondern wer Recht bekommt. Monsanto gibt zu, dass Roundup durchaus nicht unerhebliche Nebenwirkungen haben kann, führt Erkrankungen aber auf fehlerhaften Gebrauch zurück. Vergißt gleichzeitig aber daraufhinzuweisen, dass man dies Produkt auch freigiebig in Ländern der Dritten Welt zum Einsatz brachte ohne entsprechende Gebrauchsanweisungen mitzuliefern, fatal besonders in solchen Ländern, wo die Analphabeten-Zahl hoch ist. Ein weiterer Aspekt bei der Diskussion um Glyphosat ist, denke ich, die Kombination aus Unkrautvernichter-Produzent und Saatgut-Lieferant. Fragt man sich nicht hin und wieder, warum ein Produkt weiter verkauft wird, wenn derselbe Hersteller ebenfalls mit gentechnisch verändertem Saatgut handelt? – Vielleicht bin ich naiv, aber solche Gedanken mache ich mir. Vor allem nachdem Monsanto Freunde wegen Lizenzverstößen verklagt hat. Und ein weiterer Aspekt: Bei der Honigbiene liegt die letale Dosis für die Aufnahme mit der Nahrung bei 100 µg a.e. Glyphosat/Biene, im direkten Kontakt zur Sprühlösung bei > 100 µg a.e./Biene. Beim Vergleich mit den üblichen Ausbringungsraten stellt Glyphosat nur ein geringes Schadensrisiko für Bienen dar.(Wiki- ein, wie ich finde sehr sachlicher Beitrag). Auch eingeringes Risiko durch ein Herbizid ist bei „Nutz-„Insekten bedenklich. Wie gesagt ich vertrete hier meine Meinung und gebe offen zu, dass ich nicht umfassend informiert bin.

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  3. Wer mit Richtlinien und Gesetzen als Beweis für Ungiftigkeit und Umweltverträglichkeit argumentiert, sollte sich mal die Geschichte von verbleitem Benzin angucken.

    Bereits im Mittelalter war die Giftigkeit von Blei bekannt. 1886 verbot ein Gesetz, dass Frauen und Kinder in Bleifabriken arbeiteten. Aber dann wurde Tetraethylblei als Antiklopfmittel für Motoren entdeckt, kam im 1. Weltkrieg in großem Stil zum Einsatz und wurde ab 1921 kommerziell genutzt. Viele Arbeiter starben an Bleivergiftung, deshalb wurde verbleites Benzin 1924 in einigen amerik. Staaten verboten, 1926 jedoch wieder zugelassen. In der Folge wurde die Umwelt und die Menschheit mehr als 50 Jahre lang mit Blei vergiftet.

    Erst 1972 begann man, verbleites Benzin aus dem Verkehr zu ziehen. Erst 2000 wurde es in der EU endgültig verboten. Im Flugbenzin ist es immer noch im Einsatz.

    Niemand kann behaupten, Techniker, Wissenschaftler und Gesetzgeber hätten nicht von Anfang an gewusst, dass Blei hochgiftig ist. Und es kam trotzdem über 50 Jahre lang in großem Stil zum Einsatz.

    3+

  4. Wenn sowohl die Konzerne wie die Umweltschutzverbände Studien mit dem jeweils gewünschten Ergebnis finanzieren, können sie sich gegenseitig in den Medien lautstark der Unlauterkeit beschuldigen. Das ist doch eine raffinierte Marketingmethode, die sich für beide Seiten bezahlt macht. Chapeau!

    Wenn’s überhaupt um was geht, dann höchstens um die sogenannte „Deutungshoheit“, und wer wird heute noch so naiv sein, diese für die „Wahrheit“ zu halten?

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      • Mark Rössler sagt

        Beim Thema Glyphosat glaube ich nicht mehr an ausreichende Bildung in Deutschland.
        Wie Bewertungen auszusehen haben, das könnte jeder Stadtmensch den Richtlinien entnehmen, anscheinend sind auch Richtlinien heute nicht mehr geltend, wenn NGOs erst einmal an dem Thema dran sind, dann hat die Sachlichkeit keinen Platz mehr und Gutgläubige nehmen den „Guten“ dann alles ab. Bildung oder gar Fachwissen haben da keinen Platz mehr, Schlagzeilen sind viel einfacher.

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        • Nun ja, wissenschaftliche „Wahrheit“ ist heute eben auch auch nichts anderes als ein Konsumgut, das an den Meistbietenden verscherbelt wird. So what?

          Ausreichende Bildung, Richtlinien, Sachlichkeit, Fachwissen: soso!

          Da gibt es bspw. von Fachleuten erstellte Richtlinien, die besagen, dass ein Mastschwein von 49,9 kg nicht mehr Platz beansprucht als ein Meerschwein von 200-500 g. Habe ich erst heute bei „Bauer Willi“ gelernt. Hat mich schwer beeindruckt und mich von der Seriosität von Richtlinien vollkommen überzeugt.

          1+

            • Die Instanz, die von beiden Seiten mit exakt demselben Betrag gekauft ist?
              Die Instanz, die statt sich auf gekaufte Studien zu berufen, Affen würfeln lässt?
              Keine Ahnung.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Wer hat die angeblichen unabhängigen Glyphosat-Studien erstellt und bei wem sind die Gutachter in Lohn?

        1+

        • Ist es nicht faszinierend, dass wissenschaftlich offenbar immer genau das bewiesen werden kann, was der Geldgeber hören will? Und das in einer Zeit, wo durchweg alle in höchstem Maße wissenschaftsgläubig, um nicht zu sagen, wissenschaftshörig sind?

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Da ist doch schön, dass der derzeitige Bauboom jede Menge Boden zupflastert, da hat der Wind keine Angriffsfläche.
              Und Chemie wird auch nicht gesprüht, zumindest nicht auf das Dach.

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            • “Ich dachte durch den kontrollierten Glyphosateinsatz braucht man weniger zu pflügen, es sind mehr Humusbildende Kleinlebewesen im Boden und dadurch mehr Humus!

              Das ist auch hier in Deutschland festgestellt worden!
              Nicht in Südamerika!

              1+

            • Ehemaliger Landwirt,

              das meinst du doch nicht ernst:

              „Da ist doch schön, dass der derzeitige Bauboom jede Menge Boden zupflastert, da hat der Wind keine Angriffsfläche.
              Und Chemie wird auch nicht gesprüht, zumindest nicht auf das Dach.“,
              oder?

              Denn wenn du mit der Einstellung einen Bauernhof bewirtschaftest, dann schmeißt du den innerhalb ein paar Jahren mit dem A…e um!

              Willst du das?
              Was sollen deine Kinder dazu sagen?
              Was hätten Deine Eltern dazu gesagt?

              Und wenn die verantwortlichen Leute so mit unserer Umwelt umgehen, dann ist sie für unsere Kinder auch nicht mehr da, denn dann haben sie sie mit dem A…e umgeschmissen,

              oder?

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @inga

              Ich hoffe, dass zumindest der Stadtmensch die Satire erkannt hat. 🙂

              Ps:Ich könnte sofort 60 ar Gewerbegebiet und 1 ha (bei meinem Betrieb) für Wohnzwecke verkaufen, der Bürgermeister würde es mit Handkuss nehmen, aber so lange wie ich lebe wird es nicht verkauft. Ein Anwalt hat zu mir mal gesagt, wenn ich Ärger auf mich ziehen möchte, dann soll ich von dem einen Hektar verkaufen, er steht als Anwalt bereit wenn der Streit mit den neuen Nachbarn beginnt.

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  5. Alexander Borchert sagt

    Liebe Leute,
    über was diskutiert ihr eigentlich?

    Das wahre Übel liegt darin, dass es keine unabhängige fachübergreifende Forschung mehr gibt. Studie und Gegen studie von irgendjemandem finanziert. Gibt es keine handlungsfähige Politik mehr, die den wirklichen Fragen bei Glyphosat nachgehen kann???Wissenschaftler zusammenbringen, miteinander forschen, unabhängig von Einkommen. Nur das liefert Ergebnisse, auf die man sich verlassen kann. Und dann gibt’s auch Lösungen.

    Fangt das Denken an und lasst Beschuldigungen weg.

    VG Alexander

    2+

  6. Was ich mich frage: wieso ist Glyphosat in der Schweiz nur für den Einsatz nach den Kulten zur Unkraut Bekämpfung bewilligt, so wie es ursprünglich gedacht war?
    Und wieso wird es in der EU bewilligt um den Erntezeitpunkt zu steuern.
    Bei uns in der Schweiz wurde noch nie von einheimischen Produkte dieser Wirkstoff nachgewiesen.

    3+

      • Ich seh das so sagt

        Cola können sie heute immer noch als Rohrreiniger verwenden.
        Viagra wurde ursprünglich zur Behandlung von Bluthochdruck und Angina Pectoris eingesetzt.
        Es gibt in jedem Wirtschaftsbereich Produkte die ursprünglich zuerst für etwas ganz anderes entwickelt oder verwendet wurden.
        Wollten sie uns das damit sagen ?

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        • bauerhans sagt

          „Cola können sie heute immer noch als Rohrreiniger verwenden.“

          durch den hohen zuckeranteil verklebt ihnen der abfluss,fleisch löst sich auch nicht in cola.

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      • Zenzi sagt

        Monsanto ist mit Bayer und Dow Chemical die Firma welche im Vietnamkrieg das Entlaubungsmittel „Agent Orange“ hergestellt hat. Diese „Dollar-Erfahrungen“ kommen jetzt Glyphosat „zugute“.
        Glyphosat kann auch als „Antibiotikum“ eingesetzt werden.
        Anti-Bio-tikum = Gegen Leben Mittel. Amphibien wissen ein Lied davon zu singen… viele singen aber schon längst nicht mehr.

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        • bauerhans sagt

          „Amphibien“

          haben grosse probleme durch die versiegelung der landschaft,aber nicht mit glyphosat.

          1+

          • Zenzi sagt

            @bauerhans „Amphibien haben grosse probleme durch die versiegelung der landschaft,aber nicht mit glyphosat.“
            Jaja bauerhans auf deinem Horizont haben Amphibien mit und ohne Anführungsstriche selbstredend keine Probleme mit Glyphosat.
            In anderen Horizonten sehr wohl und ich meine dabei nicht nur alle Arten von Frösche und Kröten wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung hier darlegt:
            http://www.pflanzenforschung.de/de/journal/journalbeitrage/froesche-wandern-im-herbizidregen-amphibien-befinden-si-10140

            Das muss wohl wieder nur so ein Journalistengeschreibsel sein, gell. Auch der Nachweis von Glyphosat oder dem Abbaustoff AMPA in Kleingewässer, Seen, Niederschlagstümpel, Regenwasserableitungsrinnen wo sich dieses unbrauchbare Amphibiengeschwerrl tümmelt ist alles pure Erfindung dieser spendenfinanzierten EnDschiOus.
            Wahre Wissenschaft macht da die legendären LD50 Untersuchungen und biegt sich die Ergebnisse zurecht.
            Ironie aus.

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            • bauerhans sagt

              wenn ackerbau zwischen teichen stattfindet,gibts heute strickte abstandsauflagen einzuhalten.
              amphibien gibts auf meinen äckern nicht,die findet man hier im sumpf bz. künstlich angelegten teichen und renovierten gräften.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Erklären sie uns mal die Giftigkeit, wenn nicht unter LD50.

              E211 Natriumbenzoat wird in Margarine, Orangensaft und Soyasoße verwendet. LD50 2.000 mg je Kg

              Glyphosat LD50 = 4.873

              Aspirin 200

              1+

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Ihren Angaben nach sind Sie auf einem Bauernhof groß geworden,
          warum haben sie den Betrieb nicht übernommen?
          Da hätten sie die Möglichkeit gehabt, die Hände für die Handhacke zu benutzen, statt den Bauern virtuell ständig an das Hosenbein zu pinkeln.

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          • Tja,
            die die wirklich mit der Hand arbeiten kommen gar nicht auf so eine Idee.

            Mich würde dagegen sehr interessieren, ob die Amphibien nicht auch unter den Medikamentenrückständen im Wasser leiden!
            Nicht alles auch Glyphosat schieben!

            Das hat auch etwas mit dem geistigen Horizont zu tun!

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Zahlreiche Industriechemikalien stehen unter Verdacht, in das Hormonsystem von Mensch und Tier einzugreifen. Insbesondere Substanzen, die in der Lage sind, die Wirkung des weiblichen Geschlechtshormons Östradiol nachzuahmen, sogenannte Xenoöstrogene, werden für Fruchtbarkeitsstörungen und den Rückgang vieler Tierarten weltweit verantwortlich gemacht. Aus Großbritannien häufen sich Berichte, denen zufolge zunehmend eine Verweiblichung männlicher Fische in Flüssen unterhalb von Kläranlagenausläufen zu beobachten ist. Neben dem als Wirkstoff in der Antibaby-Pille eingesetzten synthetischen Östrogen Ethinylestradiol werden vor allem Alkylphenole, wie das Nonylphenol, die als Bestandteil von Reinigungsmitteln, Farbstoffen oder Pestiziden zum Einsatz kommen, mit diesen Veränderungen in Verbindung gebracht.
              Auch in Bayern wird zunehmend von einem Rückgang bestimmter Fisch- und Amphibienarten berichtet. Als eine der Ursachen wird auch hier eine mögliche Belastung der Gewässer mit Östrogen wirksamen Umweltchemikalien diskutiert. Der Frage ob diese Substanzen eine Bedrohung für freilebende Fisch- und Amphibienbestände darstellen, wurde in den Jahren 1996 bis 2003 im Rahmen mehrerer Forschungsvorhaben nachgegangen.

              https://www.lfu.bayern.de/analytik_stoffe/biol_analytik_toxizitaetstests/hormonelle_wirkungen/index.htm

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    • Werner Gasser bedenken Sie bitte dabei dass wenn z.b. Weizen mit Glysophat zum abbreifen gebracht wird nicht mehr als Brotweizen verkauft werden darf auch wenn er dies Ursprünglich war. Dies gilt auch für andere Nutz und Kulturpflanzen.

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  7. Zenzi sagt

    Bei der Diskussion um Glyphosat wünsche ich mir, dass aufgrund der zusammengetragenen Fakten eine größtmögliche Reglementierung für dieses Spritzmittel erhoben wird.

    Für den Privatverkauf a la Baumärkte, Gartencenter und Hausmeisterdienste sollte das Spritzmittel nicht mehr erhältlich sein. Kommunen sollten in ihren Stadtgärtnereien auf Alternativen – z.B. Heißdampfmaschinen, zur Unkrautbekämpfung auf Plätzen, und zu pflegende Grundstücke zurückgreifen. Die Bevölkerung sollte via Tagespresse und anderen Medien darüber informiert werden.

    Für die Landwirtschaft sollte der Gebrauch von Glyphosat nur in absoluten Ausnahmesituationen erlaubt sein, worüber Buch geführt werden muss, wegen der zu verbrauchenden Menge/ha. Diese Situationen des Einsatzes von G. in der Landwirtschaft müsste noch erarbeitet werden. Reifespritzung von Getreide in ungünstigen Lagen bei ungleichmäßiger Reife? Ja/Nein? Pfluglose Ackerwirtschaft generell ja und immer? Welche Alternativen gäbe es?

    Es kann nicht sein, dass auch nur „geringe Mengen“ an G. im menschlichen Organismus mittlerweile Usus ist und dieses so hingenommen wird. Die höchsten Werte dabei haben Kinder und Heranwachsende. Diese überschreiten auch mal die Grenzwerte bei „ungünstigen“ Lebensmitteln wie Linsen.
    Ich denke, die Prioritäten müssten wieder zugunsten der menschlichen Gesundheit und einem lebendigen Boden verschoben werden und nicht nach dem bemessen werden, wer von der Chemieindustrie/ Agrarverbänden/ Pseudoforschung am meisten Einfluss ausübt.
    Glyphosat ist ja nur 1 Thema bei PSM. Neonikotinoide, Flupyradifurone usw setzen ihres ja noch oben drauf. http://www.taz.de/!5451899/
    Was das Thema „Alluminium“ in Deos gezeigt hat, war zumindest, dass die Industrie AUFGRUND der Nachfragen in der Bevölkerung ihr Angebot umgestellt hat…doch das ist eigentlich schon wieder ein weiteres Thema.

    2+

    • bauerhans sagt

      „Diese Situationen des Einsatzes von G. in der Landwirtschaft müsste noch erarbeitet werden.“

      ziemlich anmaßend,warum müssen nichtfachleute bauern anweisungen erteilen!
      nach CC ist alles geregelt,glypho. darf nur in ausnahmefällen zur sikkation verwendet werden.
      alle spritzmittel sind mit datum,menge,grund der behandlung und ackerschlag zu dokumentieren.

      1+

      • Alexander Borchert sagt

        Lieber Bauerhans,

        ich bin selbst Landwirt und ich habe mich sehr mit Glyphosat beschäftigt:
        1. Wir dürfen nicht unterschätzen wieviel an glyphosatbehandelter Ware weltweit gehandelt wird.
        2. Wir Bauern verteidigen vielleicht eine Lüge der Industrie
        3. Die seriösen Stimmen mehren sich, dass Glyphosat nicht nur auf Pflanzen wirkt.
        4. Ich wünsche uns Bauern eine unabhängige Forschung
        5. CC gilt vielleicht in der EU, aber sicher nicht ausserhalb
        6. Brauchen wir Glyphosat wirklich??
        7. Ertragsrückgänge weltweit wären ein Segen
        8. Unsere Produkte werden nur im Mangel was wert
        9. Die letzten 40 Jahre haben die Situation der Landwirtschaft nicht verbessert
        10. Ich wünsche uns mehr Bereitschaft zur Selbstkritik, dann tuns die andern nicht

        6+

        • Ich seh das so sagt

          zu 4) Es gibt unabhängige Forschungen, nämlich von staatlich bewilligten bzw. anerkannten oder beauftragten Instituten. Sie repräsentieren und vertreten somit den Staat und haben per se unabhängig zu sein.
          Nur die NGO´s wollen das nicht anerkennen – partielle Staatverweigerer bis zur Ausrufung des Eigenbau-Staates.
          Sie können ja auch bei einer Kontrollstelle die per gesetzlichem Auftrag sie kontrolliert nicht sagen, daß sie das nicht wollen und sich lieber einen Kontrolleur selber aussuchen (vielleicht weil er verwandt zu ihnen ist).
          zu 5) gleiches gilt übrigen im Falle eines Verbotes dann auch für Glyphosat.
          7) Es mag ihnen persönlich egal sein, wenn sie Ertragsrückgänge haben. Den meisten Bauern ist es nicht egal, weil dies direkt aufs Einkommen durchschlägt. Wenn wir in Europa 10% oder noch mehr Ertragsrückgänge haben, werden sie all jene Nichteurop. Anbieter herzlich bedanken für den freiwilligen Rückzug vom Markt. Sie werden die Lücken gerne füllen -ohne CC Auflagen und mit Glyphosaterlaubnis (wie sie ja unter 1) schreiben). Und die gleichen Kunden werden ihnen die Waren abkaufen.
          zu 8) Den Mangel der ihnen zu einem Mehrpreis für ihre Waren verhilft werden sie – wie jüngst bei Milch – zeitlich befristet erleben können. Länger als einige Wochen wird dies aber nicht wirken, wie man ja an vielen Beispielen sieht.
          Die oft jahrelange Tiefpreiszeit werden sie vermutlich damit nicht ausgleichen können.
          zu 10) meine Selbstkritik fängt bei der jährlichen Anbauplanung fürs nächste Jahr an – was kann man (gerade im Vergleich auch mit Berufskollegen) verbessern, vereinfachen, einsparen, ändern, umgestalten, etc.

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        • “ Wir dürfen nicht unterschätzen wieviel an glyphosatbehandelter Ware weltweit gehandelt wird.“, bauerhans

          und gerade die Jugendlichen nehmen Nahrung zu sich, deren Rohstoffe auch dem Ausland kommen, wenn in Linsen auch zu viel Glyphosat gefunden wurde, wo wachsen die?

          Im Bier ist eben auch Braugerste aus Amerika, usw.

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      • „ziemlich anmaßend,warum müssen nichtfachleute bauern anweisungen erteilen!“

        Na ja, die Nicht-Fachleute müssen das Zeug ja esssen. Leider kann man nicht von Luft und Liebe leben.
        Bauern sind vielleicht Fachleute, aber sie haben ein wirtschaftliches Interesse. Dieses kann Urteilskraft durchaus beeinträchtigen.

        1+

        • bauerhans sagt

          „die Nicht-Fachleute müssen das Zeug ja esssen.“

          jedem steht frei im bioladen einzukaufen.

          2+

          • und jeden steht freu sich bei einem Fachmann zu informieren, besonders, wenn ihm seine Gesundheit am Herzen liegt!

            Aber wenn Vorschriften und Anschuldigungen mehr Spaß machen, Sara!

            Deine Bedenken und Ängste verstehe ich, aber dann bitte nicht die Bauern angreifen, die haben mehrere Interessen an der Sache, nicht nur wirtschaftliche, auch nachhaltige für die Zukunft,
            denn denen ihr Horizont darf ja nicht so niedrig sein!

            Aber Bauer Willi hat ja diese Seite zum Zweck von dieser Aufklärung hier eingerichtet!

            also unseren Glyphosat Einsatz ist nicht mit dem zu vergleichen, der sonst irgendwo auf der Welt eingesetzt wird, wie es oben Alexander Borchert schon schrieb:

            6. CC gilt vielleicht in der EU, aber sicher nicht ausserhalb

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            bauerhans,
            das Biozeugs ist sehr teuer, dann reicht das Geld nicht mehr für den Ballermann. 🙁

            1+

      • Zenzi sagt

        Ich habe nirgends geschrieben, dass Nichtfachleute die Anwendung von Glyphosat für die Landwirtschaft erarbeiten werden. Sikkation bei Kartoffeln und Raps ist üblich, auch wenn es mittlerweile Einschränkungen gibt, wie dass das Stroh bei Getreidebehandlung nicht als Futter/Einstreu verwendet werden darf.
        Es gibt genügend Glyphosathaltige Spritzmittel um diesen Vorschriften ein „TouchDown“ zu verpassen.
        @bauerhans, du tust gerade so, als wäre mit Glyphosat alles in Butter und keinerlei Änderungen notwendig. Wieder mal eine typische Reaktion hier im Blog.
        http://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/ips/dateien/glyphosat-vv207_jan11.pdf

        Veränderungen MÜSSEN aber im Bereich der Spritzmittelzusammensetzungen, -Anwendungen und -Protokollierungen sein, denn der IST-Zustand ist unertragbar geworden.

        Da die Frage hier aber um „Wer hat Recht?“ geht, sagen ich: BEIDE.

        Jetzt gilt es das Wissen umzusetzen und anzuwenden.
        „Das Recht“ per se ist bei der Chemieindustrie mit Millionenbeträgen, eigenen Rechtsabteilungen und den lobbyierenden Bauernverbänden zwar durchsetzungspotenter.
        Trotzdem sehe ich den „Salomonischen Lösungen“ mit einer Erwartung entgegen, als wäre die Natur mit ihren Gewässern und nützlichen Insekten „mein Kind“.

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        • Philip sagt

          Sikkation von Kartoffeln ist zwar üblich, aber Glpyhosat eignet sich dafür nicht und ist auch nicht dafür zugelassen. Es gibt durchaus Alternativen.

          Die Anwendung im Getreide ist nur erlaubt wenn:
          „das Getreide ungleichmäßig abreift und eine Beerntung ohne Behandlung nicht möglich ist, nicht jedoch zur Steuerung des Erntetermins oder Optimierung des Drusches“
          Zugelassene Alternativen dazu gibt es meines Wissens nicht.

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  8. Ich seh das so sagt

    @ Astrid (sollte eigentlich unter ihrem Post angefügt sein) Ich weiß nicht wo sie so viel Naivität zusammenkratzen, zu behaupten, daß in NGO´s Leute kostenlos für die Gesellschaft arbeiten. Es gibt laufend Stellenangebote für gut bezahlte Jobs in solchen NGO´s. Kürzlich war ja von einer auch hier im Forum zu lesen. Da ging´s auch darum, daß die Bewerber sich halt auch vorstellen können sollten, außer halb der Legalität tätig werden zu wollen.

    Gut gemeinter Rat: Filterblase und Echokammern öffnen und wieder mal aus dem Fenster schauen und mindestens 2 divergierende Tagezeitungen lesen.

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    • Astrid sagt

      @ Ich seh das so: Die allermeisten Menschen arbeiten kostenlos für soziale Vereine, um die geht es ja. Manche bekommen tatsächlich auch Geld. Das sind aber die wenigsten. Wenn es keine legalen Möglichkeiten gibt gegen Verbrechen wie Tierquälerei in der Tierausbeutungsindustrie vorzugehen, müssen eben auch andere Mittel zum Einsatz kommen.

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    • Es fehlen Aussagen zu Anwendungsmengen. Klar Roundab auf Wasserkulturen, wird schnell ausgewaschen und kommst ins Grundwasser und mit der Handspritze sicher auch ohne PSA da wirds kritisch….

      1+

  9. Hier wird wie so häufig anderweitig auch mit viel Aktivismus gearbeitet. In der Landwirtschaft gibt es auch viele sinnvolle Einsatzmöglichkeiten von Roundup. Über die kritischen Bereiche kann man selbstverständlich reden, aber es geht den Aktivisten ja generell um Pflanzenschutzmittel. Die würden am liebsten gleich alle Mittel verbieten und den Diesel noch dazu…

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    • Stadtmensch sagt

      Was nun bauerhans? Ökozid steht im Raum. Komplexbildner mit Ca, Mn, Mg, Fe (damit Entzug der Mikronährstoffe für Nutzpflanzen) und mit Schwermetallen (Nierenkrankheit).
      Ursprünglich patentiert als Antibiotikum. Wie das wohl auf den Bioreaktor Boden wirkt?
      Missbildungen bei Amphibien, Tod von Wasserflöhen bei geringsten Mengen.
      Beim BfR hatte keiner der Wissenschaftler den Mumm, namentlich zu seinen Aussagen zu stehen. Keine weiteren Fragen euer Ehren…
      Willi fängt an meine Kommentare wegzuzensieren? Nur zu!

      1+

      • Bauer Willi sagt

        @Stadtmensch, was soll diese Unterstellung? Ich habe nichts zensiert! Was soll das also?
        Bauer Willi

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      • Bauer Willi sagt

        @Stadtmensch
        Noch was. Ich habe heute den ganzen Tag Weizen gesät. Alois war unterwegs wegen einem neuen Video. Wir sitzen also nicht den ganzen Tag am PC, um die Kommentare freizuschalten, Und da das unsere Seite ist, haben Sie auch keinen Anspruch darauf.
        Was die Arte-Sendung angeht: Ich war zum Monsanto-Tribunal in Den Haag. Nichts von dem, was in dem Film gezeigt wurde, sind neue Erkenntnisse. Alles schon hundertmal durchgekaut. Weder EFSA noch BfR kamen zu Wort sondern wurden allenfalls zitiert. Ist das eine seriöse Berichterstattung.
        In der anschließenden Diskussion mit der Filmemacherin war für mich ein Satz bemerkenswert: „Wir wissen doch, dass Landwirtschaft ohne Chemie funktioniert“. Und weiter: „Wir brauchen eine Umstellungszeit von ein bis drei Jahren auf Bio“. Auf die Frage, was das denn kosten würde, antwortete die Filmemacherin sinngemäß: „Das weiß ich jetzt nicht, das muss man mal durchrechnen“.
        Das kommentiere ich jetzt nicht. Gute Nacht, ich gehe jetzt ins Bett weil ich müde bin. Vom arbeiten.
        Bauer Willi

        1+

      • bauerhans sagt

        “ Was nun bauerhans? “

        ich setze relativ wenig glyphosat ein,hab keine probleme aufem acker.
        füttere bis zu 20% gvo-sojaschrot schon langjährig.
        die probleme dieses dänischen grossbauern mit seinen ferkeln kenne ich nicht.
        von botulismus bei milchkühen hatte ich bislang einmal gehört,wobei der gvo-futteranteil bei eu-milchkühen sehr gering ist.

        wenn maßgebliche leute all diese probleme in verbindung mit glyphosat angeblich nachgewiesen haben,wundert es mich,dass das nicht mehr in der öffentlichkeit bekannt ist.

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        • bauerhans,
          aber ich kenne die Geschichte von dem Dänischen Bauern.

          Er bezieht das gesamte Schweinefutter wie Soja und Getreide aus Amerika!

          Wie man in dem Film von ARTE sehen konnte, sind auch da diese Auswirkungen deswegen höher!

          Interessant war ja auch, dass durch den hohen Einsatz an G die Bodenbakterien leiden und der Boden dadurch weniger Nährstoffe an die Pflanze bringt, das hat einen Minderertrag zur Folge!

          Was bei uns in D oder der EU nicht so ist, weil wir ja eine niedrigere Ausbringung haben!

          Die Natur wehrt sich, oder schlägt zurück!

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      • Stadtmensch, du machst aber schon einen Unterschied zwischen den G-Einsatz in Südamerika und hier, oder?

        0

    • Ich war in Den Haag. Kritiker unter sich. Und auch in diesem Film und dem nachfolgenden Gespräch eine einseitige Berichterstattung. Fair wäre es gewesen, beide Seiten zu Wort kommen zu lassen.

      2+

    • Mein Wunsch wäre es, dass jeder Glyphosat-Befürworter/Anwender Glyphosat nur einsetzen darf, wenn er die tägliche (unbedenkliche) Dosis von 20mg/kgKörpergewicht selber zu sich nimmt !

      1+

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Jeder Autofahrer soll mal 10 Minuten am Auspuff seines Autos ( mit laufenden Motor) riechen, erst dann darf er mit seinem Auto fahren.

        Sie brauchen mir nicht erklären dass sie kein Auto haben, dann machen sie es am Schornstein des Hauses, oder am Abgasschornstein des Kohlekraftwerkes, oder am Auspuff des Linienbusses.

        1+

        • Gephard sagt

          Niemand hat jemals behauptet, man könne die Abgase bedenkenlos inhalieren. Genau das wurde aber bei Glyphosat gesagt. Klar, es war dieser Lobbyist, der das Trinken dann doch ablehnte. Dummerweise blieb er aber bei seiner Meinung, es sei für den Menschen vollkommen unbedenklich und widersprach sich damit selbst.

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Mir ist nicht bekannt, wer das gesagt haben soll, ich trinke kein Glyphosat, auch kein Geschirrspülmittel, owohl jeder bednkenlos Spülmittel anwedet.

            Frosch Spülmittel
            Akute orale Toxizität : LD50 Oral Ratte: 4.100 mg/kg
            Glyphosat: 4.873 mg/kg

            Folglich ist Frosch Spülmittel Toxischer.

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    • Dieter Panzer Ich sehe ein ganz anderes Problem: es ist offensichtlich in unserer Gesellschaft nicht mehr möglich, über ein Thema sachlich zu diskutieren. Ich habe oben die Frage gestellt, wer wohl Recht hat. Und genau dieser Frage ist auch Jan Grossarth nachgegangen. Ich persönlich halte Ihre Antwort für sehr populistisch. Ihr „Wunsch“ bringt uns in der Diskussion jedenfalls nicht weiter und deshalb erspare ich es mir auch auf einen groben Klotz einen groben Keil zu setzen.

      1+

      • Gephard sagt

        Die Frage, wer Recht hat, ist doch vollkommen irreführend. Entscheidend ist doch, was eher der Wahrheit entspricht und nicht, wer das ausspricht. Damit schürst du doch nur Grabenkämpfe und Stereotypie. Vielleicht ist dir das nicht bewusst, wovon ich sogar ausgehe. Wenn du eine sachliche Diskussion wünscht, stelle künftig bitte die Sache in den Ring und nicht irgendwelche Galionsfiguren.

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  10. Glyphosat wird vermehrt im TRW, im Bier und in sonstigen Lebensmitteln nachgewiesen ! Und im Blut der Verbraucher ! Ich will kein Glyphosat in meinem Blut, ist das nicht Recht genug ???

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    • Und wie sieht es mit Aluminium aus? Haben Sie auch in Trinkwasser und nahezu allen Lebensmittel. Und in Kosmetika wie zum Beispiel Deo-Spray. Und selbstverständlich in Ihrem Blut. Sind da auch für ein Verbot? Die Liste der Stoffe läßt sich beliebig fortsetzen…

      1+

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Wenn sie und alle anderen nur BIO-Lebensmittel kaufen würden, dann, nur dann können sie glücklich leben.

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    • Bauer Willi Genau und umso schlimmer, das ist ja die perfide Argumentation der Gift-Produzenten ! Alu im TRW auch unerfreulich und nicht jede Komune/Wasserwerk gibt Auskunft ob mit Alu-Verbindungen gearbeitet wird ?! Nur Alu-Deos kann ich im Regal liegen lassen !

      1+

    • also ich denke, wenn man in Bier hierzulande Glyphosat findet, dann hat die Brauerei die Braugerste auf dem freien Welthandel gekauft.

      Aus Ländern, wie Amerika, wo es nicht so streng mit der Ausbringung gehalten wird, die ein lascheres Pflanzenschutzgesetz haben.

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    • Jochen Böhrer Warum gleich so verletzend ? Glyphosat kein Gift ? Mit Gift gesunde Lebensmittel herstellen ? Alles kein Problem, ich denke doch und vertraue eher kompetenten Organisationen wie dem BUND : Kann Glyphosat in den menschlichen Körper gelangen?

      Ja. Glyphosat kann sowohl bei Menschen im Urin nachgewiesen werden, die beruflich mit dem Stoff zu tun haben, als auch bei Menschen, die nicht bewusst mit Glyphosat in Kontakt kommen.
      Der BUND und seine Partnerorganisationen von Friends of the Earth Europe haben in einer Studie an 182 Stadtbewohnern aus 18 europäischen Ländern bei 45 Prozent der Personen Glyphosat im Urin nachgewiesen. Eine industriefinanzierte Studie aus dem Jahr 2004 zeigt ebenfalls, dass amerikanische Landwirte, die Glyphosat einsetzen, diesen Stoff aufnehmen. Auch hier wurde Glyphosat im Urin der Landwirte und ihrer Familien nachgewiesen.
      Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) stellte zudem 2011 fest, dass Rückstände von Glyphosat wie von anderen Pestiziden im Blut der Bevölkerung zu erwarten sind. Diese könnten nach Aussagen der Behörde grundsätzlich gut aus dem
      Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden. Auch eine Belastung über die Nahrung sei plausibel (PDF). Dass Lebensmittel wie Mehl oder Brötchen tatsächlich mit Glyphosat belastet sind, bestätigt eine Untersuchung von Ökotest.

      Quelle: BUND

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  11. Freudenschuss sagt

    Spendensammelvereine kann man net glauben. Denn die wollen nur Spenden und schüren Angst dafür !

    1+

    • Astrid sagt

      Unternehmerinnen kann mensch nicht glauben, denn die wollen nur Geld machen, egal wie.

      Die meisten Menschen die für soziale Arbeit und deren Vereine arbeiten arbeiten unbezahlt.
      Die Vereine sind auf Spenden angewiesen. Sie müssen also betteln gehen, weil sie für ihre Arbeit nicht bezahlt werden.

      Das ist die richtige Einstellung Menschen die für die Gesellschaft ohne Bezahlung soziale Arbeit leisten auch noch schlecht zu machen, vor allen Dingen natürlich, wenn sie sich gegen Ausbeutung und Gewalt richten.

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  12. Paulus sagt

    Es reicht, zu bestimmten Tageszeiten mit einer Handspritze auf dem Rücken klares Wasser an Wegrändern und Weidezäunen zu versprühen und zu behaupten es sei Glüh-Phosphat. (Anmerkung: Erfindungs- und Schutzrechte für GP liegen bei Bauer Willi)
    Um es zu dramatisieren empfehle ich einen weißen Schutzanzug zu 1,99 € aus dem Baumarkt zu tragen.
    Und schon meiden die Hundehalter das chemisch verseuchte Gebiet und deren Köter scheißen dir nicht mehr ins Gras.
    Wissenschaft hin oder her, man muss etwas Positives daraus machen liebe Leute.

    2+

    • bauerhans sagt

      „die Hundehalter“

      bei mir hatten sich bei der entsprechenden offiziellen stelle mit handyvideo über mich beschwert.
      der sachbearbeiter kennt mich und konnte den leuten beweisen,dass kein fehlverhalten vorlag.

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    • Astrid sagt

      Komisch, wenn ein Hundehaufen auf dem Gehweg liegt oder auch am Wegesrand gehen die guten Bürgerinnen auf die Palme, da kommen sie richtig aus dem Kreuz.

      Wenn aber ganze Straßenzüge und die Felder voller Scheiße sind, dann ist das nicht nur kein Problem, sondern auch noch eine gute Sache … aha!

      1+

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Sie haben keine Ahnung von dem was sie beschreiben, außer Scheiße auf der Straße da gehört weder Hundescheiße noch Gülle hin.

        Würden sie ihrem Hund Fressen mit Kuhscheiße zumuten, sicherlich nicht,
        aber der Kuh Gras mit Hundescheiße, das muten sie der Kuh, oder dem Rind zu.

        2+

  13. Astrid sagt

    „Es geht um viele Millionen Euro, vor allem für die Chemiebranche, auch für die Landwirtschaft, allen voran für den amerikanischen Chemie- und Saatgutkonzern Monsanto – und indirekt auch für Bayer aus Deutschland, das die Mehrheit an Monsanto übernehmen will.

    Portier selbst verwies immer wieder darauf, dass es ein Skandal sei, dass Risikoprüfbehörden wie das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) oder die europäische Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) in ihrer Urteilsfindung zu einem großen Teil auf Studien zurückgriffen, die von den Chemiekonzernen wie Monsanto selbst stammten. Diese entgegnen, das sei so üblich, auch etwa in der Pharmabranche.“ (Zitat aus dem Text)

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    • Bauer Willi sagt

      Welchen Sinn macht es, den Text aus dem Artikel hier hin zu kopieren? Das kann doch jeder im Original selbst lesen…
      Bauer Willi

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    • Versucht die Forschung denn nicht eine Alternative zu entwickeln und dann von der Konkurrenz herstellen zu lassen?

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  14. Friedrich sagt

    Der Ehrliche ist mal wieder der Dumme. Jetzt passiert genau das , was die Umweltorganisationen der Industrie vorgeworfen haben. Die NGOs kaufen Gutachten, denn der Zweck heiligt die Mittel !! Ob Stalleinbrüche oder wie hier Glyphosat alles wird legal dargestellt und unsere Politiker fallen auf solche Halodries rein , an statt den eigenen Organisationen wie dem Institut für Risikobewertung zu glauben. Für uns als Verbraucher und Bauern läßt das doch nur den Schluß zu , daß überall mit Schiebung (Geld) der eigene Vorteil erreicht werden soll. Ja man muß leider vermuten , daß das Bauernbashing auch mit dem Geld der Industrie bezahlt wurde , um z. B. die Dieselkriminalität klein zu halten, denn da haben sich doch unsere NGOs sehr zurückgehalten. Wieviel Geld da wohl geflossen ist ??

    6+

    • Astrid sagt

      Das ist ein Wahn, dass ausgerechnet die Vereine die unbezahlte soziale Arbeit leisten, d.h. die Leute die kostenlos für die Gesellschaft arbeiten, kriminiell sein sollen. Das kann nur den Kriminellen einfallen.

      1+

    • Sabine sagt

      Wo die Frage bleibt: Wem nützt es? Wer hätte gerne seine Produkte statt diesem auf den Feldern?

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      • Thomas Müller sagt

        Glyphosat ist geruch- und farblos, das kann gar nicht schädlich sein.

        Monsanto hat als Wohltätigkeitsorganisation ohne Spendenbettelei gar kein Eigeninteresse und muss auch keine Vorsorge treffen, sich gegen extreme, vernichtende Schadensersatzprozesse nach US-Recht auf der Beweisebene abzusichern.

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