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Kommentare 49

Wenn es irgendwie nie reicht!

Gabi, klasse wie Du das machst. Mit viel persönlichem Einsatz, mit Geduld, immer das Ziel vor Augen. Nicht locker lassen. Du schaffst das!

 

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49 Kommentare

  1. Lieschen Müller sagt

    Apropos Schweine: jetzt ist ja die afrikanische Schweinepest in die Aufmerksamkeit gerückt worden. Was ich nicht verstehe ist, dass es bis heute keine Impfung gibt. Der mögliche Schaden ist angeblich so riesig, und die Krankheit gibt es in Europa seit ein paar Jahren, dass das doch recht fahrlässig ist, oder? Stattdessen werden jetzt die Wildschweine erschossen. Bei der Vogelgrippe wurden doch die Schwäne auch nicht erschossen!

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    • Bauer Willi sagt

      Auszug aus Tierseucheninfo: „Ein Impfstoff gegen Afrikanische Schweinepest ist nicht verfügbar und wird auch auf absehbare Zeit nicht zur Verfügung stehen!“
      Die Schweinepest ist erstmals in Kenia aufgetreten. Das war 1921!! Es gibt halt nicht für alles eine einfache Lösung.
      Bauer Willi

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      • Lieschen Müller sagt

        Aber versucht wenigstens jemand einen Impfstoff zu finden? Ich denke 1921 hat das in Kenia niemanden interessiert. So eine Seuche wird ja erst durch die großen Bestände so richtig gefährlich. In den Zeitungsartikeln wird erwähnt, dass es in Afrika Zecken gibt, von denen die Seuche immer wieder ausgeht.

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        • Brötchen sagt

          die Seuche wurde über russland eingeschleppt und ist eine habitatseuche. hält sich also hartnäckig in wildschweinbeständen. im rohschinken ist der Erreger Monate haltbar. man hat erst angenommen, die Seuche läuft sich im Wildschweinbestand tod. das ist aber nicht so. es verenden wohl ganze rotten. Problem tote Tiere zu finden. Probleme beim Seuchefall. futterdesinfektion, stalldesinfektion? in Russland hat man holzställe abgebrannt. falls die Seuche nach Westdeutschland kommt, müssen schlachtbetriebe zeitweise schliessen und gibt es vielleicht auch Sperrzonen wo niemand rein und raus darf und und und. ….

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      • Brötchen sagt

        wird in Afrika über Zecken an die warzenschweine übertragen, die sind aber nicht so anfällig. warzenschweine sind eine eigene Gattung.

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    • Sabine sagt

      Bei der Vogelgrippe ist das Problem etwas anders gelagert. Vogelgrippe oder Geflügelpest gibt es schon lange in Haus- und Wildvogelbeständen. Es gibt also auch auch inzwischen Resistenzen gegen einzelne Erreger. Bei den verschiedenen Stämme des Virus hat man eine breite Palette von völlig ungefährlich für sonst gesunde Tiere bis so aggressiv, dass ein am Morgen noch völlig gesund wirkender Schwan mittags schon verendet ist. Während der übrigens noch immer rollenden Vogelgrippe-Welle wurden Millionen von Hühner, Puten, Gänse und Enten vorsorglich gekeult, auch weil man sich über die genauen Verbreitungswege und die Möglichkeit der Mutation eines ungefährlichen Stamms in einen sehr viel aggressiveren wissenschaftlich nicht so ganz einig ist. In Deutschland wurden wildvogeldichte Volieren vorgeschrieben, weil halt auch kleine Wildvögel wie Spatzen, die selber nicht erkranken, als Verbreiter nicht ausgeschlossen werden können. Gedanke wie folgt: Bei Müllers laufen erkrankte Hühner aber symptomfreie auf dem Grundstück, Spatzen werden von Futterresten angezogen, hüpfen durch die verseuchte Kacke, fliegen weiter zum Bauernhof Maier, hüpfen dort über den Hof und durch Gummistiefel, Einstreu -was auch immer- gelangt der Virus in einen großen Bestand und dort erkranken dann x-tausend Tier. Wenn man dort also bei der Wildtierkontrolle hätte anfangen wollen, hätte man auf alles was Federn hat schießen müssen und niemand hätte sich in den Verdachtsgebieten mehr frei bewegen dürfen, weil Verschleppung durch Kontakt mit Kot bzw. kontaminiertem Erdreich kann ja jeder. Das unschöne an der Geflügelpest ist, dass die Verordnung z.Z. noch nicht zwischen eher harmlosen Virus und den wirklich gefährlichen Viren nicht unterscheidet. Was zu dem Theater in Wörth geführt hat, wo in übrigen kein einziges Tier je Symptome entwickelt hat oder gar gestorben wäre. Viele Vereine und kleine Halter hatten weniger finanziellen und politischen Beistand und wurden so zu Opfern eine Bürokratie, die von Tierschutz nur was wissen will, wenn die Verantwortung für das Tierwohl beim Landwirt oder Hobbyhalter liegt. Ist für die Ämter der Tierschutz auch nur mit ein Hauch von Risiko verbunden, wird das Tierschutzgesetz sofort ignoriert und zusätzlich muss der Halter auch noch beweisen, dass seine Tiere kein Risiko für die Allgemeinheit sind und alle Untersuchungen selber bezahlen. Das ist finde ich schon sehr, sehr merkwürdig.

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      • Brötchen sagt

        Sabine, meine Hühner waren auch ein halbes Jahr drin. glaube die Verantwortlichen sind jetzt auch etwas gelassener, denn ganz logisch war das ganze nicht. z.b. sind kaum privathaltungen betroffen gewesen und ich habe draussen Unmengen an graugänsen gesehen, die alle putzmunter waren. und hochabgesicherte putenbestände sind reihenweise und auch nach neubelegung hochgegangen. sehr ominös. über die ASP weiss man noch recht wenig.

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  2. Hans-Günter Felser sagt

    Lieber Bauer, auch ich will Dialog. …Wer hat dich denn dazu getrieben, so unselbständig zu sein? – Dein Betteln um Almosen, um Zuschüsse, die haben dich doch unselbständig gemacht. Eure Verbände, die Tiefstpreise akzeptieren, statt sich für euch ins Zeug zu legen – habt Ihr euch da selber Zecken ins Fell gesteckt? Euer Hass auf „den Konsumenten“ ist völlig daneben. Wer ist schuld? Wer ist schuld? Nimm dir einen Spiegel – der beantwortet es dir!

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Herr Felser,
      zu erst einmal, meine frühere Tätigkeit, war Obst und Weinbau, da hielten sich die staatlichen Hilfen, oder „Almosen“ in Grenzen. Weil meine Kinder sich nicht den täglichen, unqualifizierten Angriffen erwehren wollen, haben sie sich für andere Berufe entschieden.
      Die folge davon ist, ich bin nur noch Verbraucher, mit dem Unterschied, dass ich noch die Gepflogenheiten des Handels kenne.
      Ein Hass auf den „den Konsumenten“ kann ich nicht erkennen, der Bauer hat auch das Recht darauf hinzuweisen, dass der der jetzigen Situation der Verbraucher mit einem sehr hohen Prozentsatz mitschuldig ist.
      Das kommt beim Verbraucher halt nicht gut an, er gibt zb. bei den Geflügelteilen die nach Afrika geliefert werden, die Schuld lieber den Hänchenmästern, anstatt mal zu überlegen, dass sie es selbst sind, die nur die Brüstchen des Hühnchen essen.
      Wie brutal die Einkäufer die Preise drücken, davon haben sie schlicht und einfach keine Ahnung, anders ist ihre Bemerkung nicht einzuordnen, es sei den, sie führen ihre Beschimpfungskampagne gegenüber Bauern fort, was nicht von der Hand zu weisen ist.

      Dann wäre noch der Spiegel, ich vermute, sie selbst haben keinen.

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    • Inga sagt

      also Hans-Günter Felser,

      du kennst doch die Bauern die doch so stolz, die haben es nicht nötig zu betteln.

      Wie leicht kann man Land verkaufen oder verpachten.
      Tiere auch dem Stall und wo anderes seinen Familienunterhalt verdienen, wer weil sich denn heutzutage noch so darum quälen und auf Freizeit verzichten und dann noch beshchimpfen lassen.

      Stell dir vor jeder Bauer macht das.

      Dann hätten wir aber eine Wüste oder Urwald hier.

      Das wäre doch toll. dann kämen unsere gesunden Lebensmittel alle kämen aus dem unterentwickeltem Ausland (vielleicht Südamerika, wo man Glyphosat mit Hubschraubern ausbringt) , wo es sich noch lohnt Bauer zu sein.
      Wir könnten alle hoch erhobenen Hauptes darum laufen, weil wir uns die Finger ja nicht schmutzig machen, und wir fahren alle SUVs, die finden dann den Weg durchs Gestrüpp schon.

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    • Das Schweineschnitzel als solches sagt uns Verbrauchern das nicht. Bestenfalls der Metzger, wenn wir noch bei ihm einkaufen. Im Discounter erfahre ich nur das Ablaufdatum und das Verpackungsdatum.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Das ist richtig, als Verbraucher sollte man schon wissen, dass das Schweinefleisch vom Diskounter nicht vom Bentheimer, auch nicht vom Schwäbisch-Hällischen kommt, auch nicht von einem Aktivstall.
        Ich vermute mal, dass das ganz wenige interessiert.

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            • Inga sagt

              Ja,
              wie aknn de rBVerbrauche rbesser aufgeklärt werden.

              Ein neues Händlernetzt aufbauen?

              Mehr zu Direktvermarktung?

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            • Sabine sagt

              Wir Verbraucher sparen am falschen Ende und sind meist auch wählerisch bei den falschen Merkmalen. Einfaches Beispiel sind, die hier ja auch schon mehrfach erwähnten alten Möhren-Sorten, die zwar nie so schön sind, wie die aus dem Supermarkt, aber irgendwie mehr nach Möhre schmecken. Dann die Sache mit dem Hochglanz-Fleisch. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen glauben wir Verbraucher, dass frisches Fleisch glänzt und wundern uns dann, wenn der Braten in der Röhre schrumpft. Auch denken wir, dass alte Tiere immer und grundsätzlich zäh wie Schuhsohlen sein müssen und wundern uns dann, warum das Mastküken aus dem Supermarkt oder die schnell mästbaren Enten, Gänse und Puten irgendwie kaum Eigengeschmack haben. Hier mal ein Beispiel für Ente aus England. Olle Traditionsente gegen Supermarkt-Ente. Interessant wird es ab Minute 5:45 und man beachte den Größenunterschied vor und nach dem Grillen und frage sich dann: Kann es sein, dass wir uns mit unserem schnell und billig irgendwie selber verarschen? https://www.youtube.com/watch?v=kJL5mxVLoR0

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Inga,
              ich als ehemaliger Bauer weiß genau wo ich das Fleisch von den genannten Schweinen kaufen kann.

              Ich bitte sie, wenn schon ein Bauer das weiß, dann wird es für die geballte Intelligenz eines Städter einfach sein, die Bezugsmöglichkeiten zu erkunden.

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            • Inga sagt

              Ehemaliger Landwirt,

              es wäre ja gut, wenn sich der Städter dann mal die Mühe machen würde,
              dann mit den Bauern diskutieren und eine Ebene finden und das Problem lösen.

              Und wenn weniger Schweine jetzt in Nordeutschland gehalten werden sollen, dann muß sich ja was ändern.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Inga,
              das ist ja das Problem, der Verbraucher holt seine Informationen von der Presse, eine Presse die meistens nur die Verkaufszahlen sieht. Derzeit ist eine gewisse Umkehr dieser Machenschaften zu erkennen, das ist sicher auch damit zu begründen, dass seitens der Landwirtschaft – so wie der Willi und der Alois – in den sozialen Medien massive Aufklärung betreiben.
              Schuld müssen wir uns auch selbst geben, wir die Landwirte haben uns die Anschuldigungen über uns ergehen lassen, haben uns nicht gewehrt.

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  3. Paulus sagt

    Was ich an Frau Mörixmann sehr schätze ist nicht nur die Art ihrer Schweinehaltung, sondern auch die Offenheit und Ehrlichkeit. Das ist mir viel sympathischer als z.B. dieser Tingeltangel und die geschönten Bilder z.B. der Hermannsdorfer, da ist nämlich nicht alles Gold was glänzt, obwohl ich da vor Ort schon einigermaßen beeindruckt war. Und wie man sieht geht es ja scheinbar auch ohne Biosiegel.
    Bei Kalieber haben wir auch schon bestellt und die Qualität war wirklich gut. Wir haben unseren Fleischkonsum allerdings drastisch reduziert und ab und zu auch noch eigenes Rindfleisch und Wild zur Verfügung. Tja, liebe Gabriele Mörixmann, irgendwie schlagen gleich drei Herzen in unserer Brust. Trotzdem – beide Daumen hoch und viel Erfolg.

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  4. Super, geht doch! „Eine Genehigung für Weidehaltung bekomme ich nicht“. Woran liegt das?

    „Wenn man sich entschließt Strohbereiche einzubauen, transparent zu arbeiten, Gentechnik frei zu füttern und sich dem Ringelschwanz zu widmen, ist es wichtig, dass man eine Vermarktung gefunden hat, bei der man mindestens 40 Cent/kg mehr an Erlös hat (bei einem fairen Basispreis von 1,60€/kg).“

    Die Preisdifferenz zum aktuellen Preis von 1.42 EUR/kg SG würde jeder Verbraucher ohne mit der Wimper zu zucken zahlen, wenn er davon ausgehen könnte, dass diese intelligenten Tiere so anregungsreich gehalten würden, auch im Doppelten + ++ .

    Kaum ein Verbraucher hat etwas dagegen, wenn Bauern mit höheren Preisen auskömmlicher wirtschaften können, wenn dafür mehr Tierwohl und artgerechtere Haltung bezahlt wird.

    Ich warte auf den ersten Bauern, der hier schreibt: Das werde ich auch so machen.
    Der Blogpost ist jetzt fast 3 Stunden online, und noch hat keiner reagiert. Was für eine verdächtige Ruhe, wenn mal gezeigt wird, dass Landwirtschaft auch anders geht.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Woher entnehmen sie, dass Frau Moritzmann 40 Cent mehr für das Kg Schwein mit Ringelschwanz bekommt?

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Danke.
          Es müssen genug Verbraucher dieses Fleisch auch kaufen, wie schreibt Kaliber:
          Dass Kalieber neben dem Bunten Bentheimer Schwein und Rindern aus Weidehaltung auch auf den Aktivstall als Lieferanten setzt, hat einen weiteren Vorteil: Die Verbraucher, die bessere Tierhaltung und ähnliche Veränderungen in der Landwirtschaft fordern, können nun aktiv dieses Konzept unterstützen, indem sie Fleisch, Wurst und Schinken vom Aktivstall-Schwein kaufen – und das online und mit gekühltem Frischeversand bis vor die Haustür. Denn nur, wenn die Lebensmittel auch gekauft werden, können die Landwirte, die dieses Konzept bereits mit viel Herzblut umsetzen, auch davon leben. Dass es das Aktivstallkonzept für den Verbraucher dabei nicht zum Nulltarif gibt, dürfte klar sein!
          Ausverkauft scheint Sarah Dhem nicht zu sein.

          http://www.kalieber.de/fleisch

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    • Ich seh das so sagt

      Seien sie doch froh, daß kein Landwirt dabei ist, der hier deklariert, daß er binnen 3 Stunden grundlegende betriebliche oder betriebswirtschaftliche Entscheidungen trifft. Und ich nehme an nicht mal sie machen das so.

      Und was die Konsumenten angeht (eine aiz-Meldung von heute): Die deutschen Verbraucher schätzen laut der Umfrage an den Discountern nach wie vor deren niedrigen Preise und Aktionsprogramme. So attestieren 71% der Befragten den Discountern die besten regulären Preise. Nur 29% sehen hier einen Vorteil bei den Vollsortimentern. Bei der Frage nach den attraktivsten Aktionen liegen die Discounter mit 56% zu 44% ebenfalls vorne. Für jeden zweiten deutschen Konsumenten sind Aldi, Lidl & Co. die primäre Einkaufsstätte

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      • Wie wär es einfach mit: Ich denk mal drüber nach. – Oder: Das finde ich interessant, weil es eine gute Lösung auch für meinen Hof wäre. „Die Landwirte stehen bei uns Schlange. Es wird einfach zu wenig gekauft, obwohl die Resonanz groß ist“, hat die Bäuerin mir auf Facebook gepostet. Das Problem scheint ja zu sein weg zu kommen von der konventionellen Vermarktungsschiene und andere Vertriebswege als die über den Discounter zu suchen. Das Schwierige ist immer, für eine gute Sache oder eine gute Idee Aufmerksamkeit zu bekommen.

        Niemand erwartet dass man aus der Hüfte schießt und trifft. Das kann nur Doc Holiday oder Wyatt Earp.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Ich kenne einen BIO-Betrieb, der über die Hälfte seiner Weiderinder konventionell verkauft, weil der BIO Markt seine Rinder nicht alle kauft.
          Glauben sie ernsthaft, dass unter solchen Umständen der Nachbar auf Bio umstellen will?

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    • bauerhans sagt

      „Ich warte auf den ersten Bauern, der hier schreibt: Das werde ich auch so machen.“

      wenn ich die chance hätte,2€ pro kg langfristig zu bekommen,würde ich auch umbauen,
      augenblicklich bekomme ich 1,3€.

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      • Ja, dass ist nicht auskömmlich. Das sehe ich auch so. Aber ich als Verbraucher bin nicht daran schuld. Ich habe einen guten alten Freund, der macht Rindviehhaltung für Bioland und vermarktet selber, weil er auf Klasse statt Masse setzt. Der ist zufrieden.

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    • Berthold Lauer sagt

      Glauben sie wirklich, dass Frau Mörixmann diesen Aufschlag lange bekäme, wenn in ihrem Umfeld auch nur eine handvoll Erzeuger das Gleiche anbieten würden??

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      • Man könnte es doch machen wie bei den Hühnern. Das ist für mich als Verbraucher der einzige Bereich in dem ein Ei nicht ein Ei ist. Da gibt es Güteklassen, Hinweise auf die Haltungsformen und auf die Gewichtsklasse. Daran kann ich mich doch wenigstens orientieren. Ein Schnitzel ist ein Schnitzel, eine Wurst eine Wurst und ein Steak ein Steak. … woher soll ich denn mehr darüber erkennen.

        Ich kaufe bei Freunden und Bekannten ein, von denen ich weiß, wie sie füttern und einstallen. Aber das kann halt nicht jeder. Und noch einmal: Ich zahle auch gerne einen fairen Preis, wenn ich weiß, was ich da esse. Aber auch das kann nicht jeder, leider.

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        • Berthold Lauer sagt

          Na ja, das mit dem Ei ist so eine Sache, wenn ich’s recht weis, dann gelangen mehr als die Hälfte in verarbeiteter Form zum Verbraucher, ohne Hinweise, z.T. aus Import/ Käfighaltung!

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Meine Mutter, -das ist über 40 Jahre her- verkaufte damals die Eier von glücklichen Hühnern für 25 Pfennige. Aus damals unerklärlichen Gründen blieben die Kunden bis zu 3 Wochen aus. Auf der Suche nach Erklärungen konnte ich feststellen, dass in dieser Zeit die Lebensmitteläden das Ei für 24 Pfennig verkauften.
          Ganz schnell habe ich dem ein Ende bereitet, die Hühnerhaltung reduzierte sich nur noch auf den Eigenbedarf.

          So ist das mit den glücklichen Hühnern.

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          • Brötchen sagt

            ich verkaufe für 0,30 € muss man schon nehmen. ich mache aber eine spezielle Werbung mit Aufkleber und so. aber auch nur hobbymäßig.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Kenne einen Hofladen, die verkaufen auch für 30 Cent, die meinen ein höherer Preis würden die Kunden nicht bezahlen.

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            • Brötchen sagt

              40 bis 45 Cent ist Bio gibt es bei uns bei Edeka so, 20 bis 25 Cent sind bei uns die standardbraunen Eier die alle so draussen stehen haben. ich reite auf dem besonderem Ei und Haltung, was Sie alle wollen. hängt natürlich immer auch von der Menge ab und wo man vermarktet. ich ziehe meine junghennen selber, das bezahlt sowieso niemand.

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          • Inga sagt

            Ja,
            da hat doch der Verbraucher gewählt.

            Meine Eltern hatten auch viele Hühner, ein Händler holte die Eier und auch die ausgelegten und geschlachteten Hühner,
            aber auch viele aus der Verwandtschaft und Nachbarschaft holten Eier.
            Wenn es nun soweit war, dass die Junghennen anfingen zu legen, dann waren die Eier eben kleiner und dementsprechend billiger.

            Die wurden gerne genommen,waren ja billiger,
            aber es wurde auch diskutiert, ob man von denen eins Mehr an den Kuchenteig machen müsse, weil sie ja kleiner waren.

            Ratlos wurde oft gesagt, ach,
            Ei ist Ei

            also da erkennt man, dass die Verbraucher ratlos sind und den Durchblick schon lange nicht mehr haben.

            Also mit der ganzen Thematik überfordert.

            Also müßten sich die Verbraucher informieren, vielleicht kann da die Verbraucherzentrale informieren, oder?

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Dann kann man in Rezepten noch von einem gestrichenen Esslöffel voll lesen, verdammt nochmal, der normale Haushalt hat doch keine Farbe und Malerpinsel in Haus. 😉

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            • Inga sagt

              ach, ehemaliger Landwirt,
              da hast du nun wieder keine Ahnung vom Backen.

              Wenn da 5 Eier dransollen, ein Ei für 50g Zucker, dann hat es etwas zu bedeuten.

              Außerdem liefern die Eier auch noch Flüssigkeit und Farbe in den Teig.

              Alles hat seinen Sinn und seinen Platz in der Rezeptur, damit der Kuchen gelingt.

              Aber bei den Eiern von den Hühnern, die nur im Stall leben, ist nicht so viel Farbe auch mit Vit. A drin, denn das liefert ja das Gras im Garten und die Sonne.

              Außer die Futtermittelfirma hat Ernährungswissenschaftler angestellt und die wissen wie man Pro Vit. A verbunden mit Farbstoff in Hühnerfutter macht.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              >> ach, ehemaliger Landwirt,
              da hast du nun wieder keine Ahnung vom Backen.<<

              Da muss ich dir mal recht geben, in unserer Ehe haben wir eine Arbeitsteilung und diese Aufgabe fällt halt meiner Frau zu. 😉

              Es reicht je wohl, wenn ich mithelfe, beim Essen des Kuchens. 🙂

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