Bauer Willi
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Verbinden statt trennen…

Sonntag Abend. Bin wieder zuhause angekommen. Jetzt muss ich erst mal durchschnaufen. Ich habe mir eben einige Reaktionen auf meinen Auftritt am Brandenburger Tor angesehen. Heute werde ich dazu aber nichts mehr sagen. Nur soviel:

Ja, auf dieser Demo wurde einiges gesagt und auf Transparenten gezeigt, was mich erschreckt hat und was mir auch ein wenig Angst macht, weil die Töne zum Teil recht schrill, laut und auch unqualifiziert waren. Bei so vielen unterschiedlichen Gruppen kommt so was vor. Ich habe Ralf Pauelsen aus Orbroich wieder getroffen, der es genauso empfunden hat.

Sein Kollege hat meine Worte mit meiner Kamera aufgenommen (dafür vielen Dank). Wir bringen das Video unten ohne Kommentar noch einmal. Wie man vielleicht hören kann, war es mucksmäuschenstill. Die Leute haben also zugehört.

Vom Brandenburger Tor bin ich zur Heinrich -Böll-Stiftung gegangen, wo etwa 250 Demonstranten meinem Dialog mit einem Bio-Bauern  ebenso aufmerksam zugehört haben. Auch das schwierige Thema “Glyphosat” kam zur Sprache und ich habe meine Erläuterungen dazu geben können. Und obwohl ich mich klar dazu bekannt habe und meinen Wunsch geäußert habe, dieses Mittel weiter einsetzen zu können, blieb es ruhig. Wir haben unsere Argumente ausgetauscht und dies in einer sehr fairen Art und Weise. Wir haben miteinander geredet, nicht übereinander, trotz unterschiedlicher Sichtweise.

Ich bin froh, dass ich dazu Gelegenheit hatte.  Ich hatte vorher auch Bauchschmerzen, habe auch in der Nacht von Freitag auf Samstag nicht gut geschlafen, weil niemand (auch nicht der Veranstalter von WHES) wusste, wie es ausgehen würde. Ich persönlich denke, dass es ein guter Anfang war, den Dialog miteinander aufzunehmen. Jeder soll und muss zu seinen Ansichten stehen, aber wir sollten versuchen, mehr die Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten als das Trennende in den Vordergrund zu stellen. Ich habe mit einigen “Funktionären” der Umwelt- und Tierschutzverbände die Adressen ausgetauscht und werde in der nächsten Zeit mit Ihnen Interviews führen. Jetzt kennt man sich persönlich und das ist schon mal eine gute Voraussetzung für einen richtigen guten Streit. Denn wir werden uns streiten müssen. Hart in der Sache, aber fair im Ton. Es kann gelingen, wenn jeder bereit ist, zu verbinden statt zu trennen.

Und jetzt genug für  heute.

Euer Bauer Willi

(Aufrufe 1.126 gesamt, 1 heute)

109 Kommentare

  1. Habe hier nun etliches mitgelesen und mit dem verglichen, was anderswo in anderen Blogs über andere Themen geschrieben steht, die uns heutzutage so unter den Nägeln brennen.

    Verbinden statt trennen – klingt gut.

    Aber es gibt EIN Problem. Überall wird bereits Getrenntes aufgegriffen und in eigenen, mitunter bereits voneinander getrennten Kontexten diskutiert, sodass immer mehr Angriffspunkte für weitere Diskussionen entstehen. Statt einem roten Faden folgen zu können, macht EIN gewaltiges Knäuel verschieden langer Fadenstücke jegliche Lösungsfindung unmöglich. Das ist der Fluch sämtlicher Vereinfachungen, die im Laufe vieler Jahrhunderte zu besagtem Knäuel geworden sind. EIN Knäuel, das umso schneller dicker und zerstückelter werden wird, je mehr die Digitalisierung/künstliche Intelligenz Einzug in unser aller Leben hält und wir uns von dieser erhoffen, dass sie entwirrt, was nicht zu entwirren geht, weil es keinen Kontext mehr zu geben scheint, in welchem alle Teilstücke des Knäuels ihren Ursprung haben. Natürlich gibt es diesen Kontext noch, nur nehmen wir ihn, modern und wissend, intelligent und fortgeschritten wie wir Menschen sind, nicht mehr wahr.

    Von möglichst vielen Teilstücken zu wissen, bedeutet keineswegs intelligent zu sein. Fortgeschritten zu sein, es bedeutet eben dieses: sich immer weiter von EINER Lösung zu entfernen und Intelligenz mit der Nutzbarmachung von Fremdenergie verwechselnd, ist es doch dieses (Aus)Nutzen, das den roten Faden fortschreitend respektive fortwährend zerschneidet und den Schein von immer mehr Wissen uns vorgaukelt. Wir verstricken uns mehr und mehr in EINEM immer engmaschiger werdenden Kettenhemd, dessen zunehmende Schwere uns immer mehr daran hindert, in den bereits bestehenden Verkettungen von Vereinfachungen die einfachen Zusammenhänge wahrzunehmen. Während wir das Leben immer mehr ver-APP-eln, veräppeln wir uns selbst.
    Verbinden statt trennen – doch, doch, klingt gut, doch wie soll sie aussehen, die EINE Geschichte, in die alle Teilstücke eines roten Fadens passen, und die möglichst vielen Menschen zusagt, um als lebenswerte Geschichte zu funktionieren. HOMO DEUS wie Y. Harari ihn in seinem gleichnamigen Buch beschreibt, kann keine Lösung sein, höchstens aber den Tiefpunkt EINER ganzen Spezies markieren. Hört man all den Geschichten zu, die Menschen sich erzählen und die davon erzählen, wie Menschen die Welt wahrnehmen und wie sie sich die Zukunft vorstellen, dann kann man tatsächlich den Glauben an die Menschheit verlieren.

    Jedes ANDERE Lebewesen würde die Art, wie wir Energie nutzen, nicht lange überleben. Unwissend über alles, was wir EINEN als Wissen bezeichnen, zeichnet die ANDEREN aber dennoch eine Intelligenz aus, die mehr vom Leben versteht als wir EINEN – und sämtlichen künstlichen Intelligenzen weit voraus ist. Wodurch? Durch Verwobenheit. Durch einen langen und länger werdenden antifragilen Faden, der bis zum Ursprung des Lebens zurückführt – und nichts mit jener wirren Verstrickung gemein hat, die uns unsere Form von Fortschritt beschert, komplett aufgebaut auf Fremdenergie und obendrein als erstrebenswerte Robustheit verkauft. EINE Robustheit, die aber nur Fassade ist und sich von innen heraus mehr und mehr aushöhlt …

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  2. sonnenblume sagt

    Nochmal ein Gedanke zum Thema Verbraucheraussage und -verhalten. Wir stellen immer die Frage, würden sie mehr für Lebensmittel ausgeben. Müssten wir nicht vielmehr fragen: Sind sie bereit dafür an anderer Stelle Verzicht zu leisten? Denn das Einkommen vermehrt sich ja nicht und es gibt feste Ausgaben die nicht reduziert werden können. Wer genügend Geld für zwei oder drei Urlaube hat, kann mühelos einen davon streichen. Was ist aber mit dem einzigen, mühsam zusammen gesparten Familienurlaub im Jahr? Ist man bereit darauf zu verzichten, weil das Geld für Lebensmittel gebraucht wird? Wie viel kann und will man bei Kommunikations- und Unterhaltungstechnik, Kleidung usw. einsparen? In diesen Bereichen kann man dann nicht mehr jedem Trend folgen. Das ist meines Erachtens der Punkt, der das zwiespältige Verbraucherverhalten erklärt und der den Menschen einfach nicht bewusst ist. Wir haben oft darüber geschrieben, dass z.B. Hartz4 Empfänger oder Geringverdiener dann mehr Unterstützung gebrauchen. Aber fordern diese Menschen die Umstellung, oder doch eher die Besserverdiener und diejenigen, die sich Verbands- oder politikmäßig damit auseinander setzten? Der Handel wird für alle Verbraucherschichten eine Lösung anbieten. Aber deutsche Lebensmittel werden nicht mehr für alle Verbraucherschichten erschwinglich sein. Ist das der richtige Weg?

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    • Mark Rössler sagt

      Die Südamerikaner warten nur darauf, dass die EU seine Landwirtschaft zum Luxusprodukt ohne Kunden umgestaltet hat, die stehen auch wie Ost-Europa in den Startlöchern.

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      • sonnenblume sagt

        Entweder sehen entsprechende Kreise das nicht, oder eher, sie ignorieren und verschweigen es ganz bewusst um ihre Ideen zu verwirklichen. Schade nur, dass der Großteil unserer Bevölkerung diese Entwicklung nicht sieht, sich dafür nicht interessiert, oder einfach nur kommentarlos zu Kenntnis nimmt.

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    • Brötchen sagt

      sie vernichten damit das Geschäftsmodell der heutigen Gesellschaft, also ist es illusorisch, dass der kostenblock Lebensmittel im Durchschnitt substantiell steigt. das ist ein reines rechenexempel.

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    • Die Bürger möchten nicht mehr für Lebensmittel ausgeben, sondern mehr Tierwohl durchgesetzt sehen. Dafür nehmen sie dann indirekt höhere Fleischpreise in Kauf, und zwar in der Gewissheit, dass sie die höheren Fleischpreise einfach kompensieren können, indem sie weniger Fleisch kaufen.

      So sind die Verbraucheräußerungen richtig verstanden. Woraus entnehme ich das? Aus der Volksabstimmung in Massachusetts 2016 für höhere Tierwohlauflagen per Gesetz. Glauben Sie nicht, dass da die Gegner der Volksabstimmung nicht ausgiebig auf Preissteigerungen beim Fleisch hingewiesen haben. Und trotzdem haben die Bürger dafür gestimmt.

      Der entscheidende Punkt ist: Die Verbraucher möchten, dass alle mehr zahlen müssen und weniger Fleisch essen und sie nicht einer der wenigen “Dummen” sind, die ein teures Label für ein paar Tierchen kaufen und “Verzicht” üben, während alle anderen so weiter machen wie bisher. Ich finde diese Haltung nicht gut, ich habe mein Verhalten schließlich geändert, aber da liegt des Pudels Kern.

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      • sonnenblume sagt

        Es wäre interessant zu erfahren, ob sich das Einkaufsverhalten der Verbraucher nach der Volksabstimmung auch wirklich verändert hat.
        Tierwohl ist ja nur ein Thema, Gemüse- und Obstanbau steht bei uns ja genauso zur Diskussion.
        Und wie soll ich den letzten Absatz interpretieren? Möchten die 20% ( eine fiktive Zahl) der Verbraucher die Bio einkaufen, vegetarisch oder vegan leben und mehr für Lebensmittel zahlen, den anderen 80% auch höhere Lebensmittelpreise bescheren, damit sie nicht alleine soviel für die Ernährung zahlen müssen? Wenn dem so wäre, dann frage ich mich, mit welch einer Einstellung und Arroganz dem Mitmenschen gegenüber, gehen diese Leute durchs Leben.
        Oder wen meinen Sie mit den anderen die so wie bisher weitermachen?

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        • In Massachusetts (MA) gibt es eine Umstellungsfrist bis 2022, spätestens ab dann kann der Verbraucher sein Einkaufsverhalten nur beibehalten, wenn er in anderen Bundestaaten einkauft, weil es auch ein Einfuhrverbot für Produkte geben wird, die nicht nach den Anforderungen in MA erzeugt wurden.

          In MA war es ja wohl eine Mehrheitsentscheidung (Mehrheit der gültigen Stimmen). Vielleicht sogar mit einem gewissen Quorum (Mindestanteil der Wahlberechtigten)?

          Es geht also nicht um die von Dir in Ansatz gebrachten 20 % der Menschen, die sowieso schon Bio kaufen, vegetarisch oder vegan leben, sondern um die anderen, die darauf warten, dass es allgemein höhere Mindeststandards gibt.

          Nun wird es bei uns keine Volksabstimmung geben, aber es spricht eben vieles dafür, dass bei uns eine Verbesserung der Haltungsstandards vom Mehrheitswillen getragen würde. So funktioniert Demokratie.

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          • sonnenblume sagt

            Danke für die Erklärungen. Wenn es bei uns so laufen würde wie es in MA vorgesehen ist, dann könnte ich schon entspannter mit dem Thema Tierwohl umgehen. Jetzt kommt das große ABER. Ich glaube schon dass die Bevölkerung einen Umbau möchte, aber wir werden hier mit Sicherheit nicht den Außenschutz bekommen, den es in MA gibt. Und damit wird es für die Lw in Deutschland eng. Ich fände es gut, wenn wir Tierwohl betriebsindividuell gestallten könnten, die Bereiche wo unsere Bausubstanz es hergibt alles optimal einrichten und an Stellen wo es schwierig wird weniger, denn Neu- oder Umbau von Ställen bedarf immer einer Genehmigung. Und das ist hier mehr als nur ein Problem. Leider sind solche Regelungen Utopie. Und damit stehen wir irgendwann vor der Entscheidung ob man aussteigt.

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            • Außenschutz für die EU schon, durch die Marktordnung, wonach Drittlands-Konkurrenzware nicht preiswerter gehandelt werden darf als EU-Ware. Die Preisdifferenz schöpft der Zoll des jeweiligen Mitgliedstaats ab. Daneben gibt es von Fall zu Fall Einfuhrkontingente z.B. für argentinisches Rindfleisch. Gäbe es das nicht, sähen die Auslagen in den Supermarktregalen ganz anders aus, und wir hätten wahrscheinlich sehr viel mehr Fleisch und Getreideprodukte aus Amerika und Asien.

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            • sonnenblume sagt

              @ AdT, warten Sie mal ab wie sich das entwickelt, wenn die Verhandlungen der EU mit Südamerika abgeschlossen sind. Dann wird genau das eintreten.

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          • Mark sagt

            “So funktioniert Demokratie.”
            Ja, wenn die Mehrheit bestimmt, was die Minderheit zun tun hat, funktionierts besonders gut.

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            • Eben. So funktioniert Demokratie. Umgekehrt wäre es blöd, oder? In unserer Demokratie gibt es aber Minderheitenschutz, z.B. durch unsere Grundrechte und das Sozialstaatsprinzip.

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            • Mark sagt

              Seh ich auch so. Aber sach mal, das mit den Grundrechten etc. gilt ja nicht für Bauern, oder!? Überhaupt, mehr als 7% von denen sind letztes Jahr übergelaufen zur Mehrheit. Nennt man sowas nicht Dissertation äh Desertion und Arbeitsverweigerung. Kannst Du mal recherchieren, welche Strafen im bGB (bäuerlichen Gesetz Buch) dafür vorgesehen sind?

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            • Da haben wohl die vorjährigen 83 und nunmehrigen 100 Prozent über selbigen Satz hinaus von ihren Grundrechten Gebrauch gemacht.

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            >>Nun wird es bei uns keine Volksabstimmung geben, aber es spricht eben vieles dafür, dass bei uns eine Verbesserung der Haltungsstandards vom Mehrheitswillen getragen würde. So funktioniert Demokratie.<<

            Eine Demokratie ist eine Diktatur einer Mehrheit über eine Minderheit.

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  3. Scheint so als ob sich das ruhige, sachliche und zum gespräch einladende verhalten von bauer willi über die jahre bezahlt macht… super gemacht! Danke bauer willi

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  4. Am Ende zählen leider wieder nur die platten Parolen und sonst nichts. Das Interview von #BocholterLandschwein trifft den Durchschnitts-Demonstranten/Nagel voll auf den Kopf! Willi, dein Beitrag war Top! Bloß, es wollte nicht verstanden werden. Vielen Dank.

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    • Bauer Willi sagt

      Hallo Sophus
      ich glaube, da irrst Du. Vielleicht hat es die Masse nicht verstanden, die Insider aber sehr wohl. Das haben mir die Telefonate gestern, Montag, mit den Veranstaltern gezeigt. Da ist die Botschaft sehr wohl angekommen. Bin übrigens am Mittwoch Abend bei einer Veranstaltung der LEV in Weissenhäuser Strand. Vielleicht sieht man sich. Du bist da ja Mitglied 🙂

      Bauer Willi

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  5. Meinen allerhöchsten Respekt, Willi! Ob ich bei der Argumentation von Jochen auch so ruhig geblieben wäre und ihn so sachlich hätte auskontern können? Danke!

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  6. Das ganze ist nach meiner Ansicht sehr gut gelaufen. Es war muksmäuschen still. Die Leute die vorher ihre Parolen geschrien haben waren Sender still und haben sehr aufmerksam zugehört. Das gibt mir etwas Hoffnung das es villeicht doch möglich ist einen sachlichen Dialog zu führen. Wo ich erschüttert war ist das Video vom Bocholder Landschwein. Das hat sehr klar gezeigt wie wenig die Menschen doch von Landwirtschaft wissen. Des halben ist Dialog und was noch wichtiger ist Information für die Menschen. Ich glaube wenn die Menschen besser informiert sind lösen sich manche Probleme von selbst in Luft auf.

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  7. Ich denke man kann sagen vielen Dank!!! an Sie im Namen des landwirtschaftlichen Berufsstandes für Ihren offenen Dialog und die faire Konfrontation auch mit anderen Meinungen!!! Richtig ist der Ausspruch von Ihnen: “Man muss miteinander reden und nicht übereinander.” Wenn alle an einem Strang ziehen und fair miteinander umgehen hat jeder gewonnen…

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  8. Ehrlicher sagt

    Grundsätzlich ist es natürlich immer gut wenn man miteinander redet und ich hoffe der Dialog wird auf beiden Seiten angenommen. Aber: Ich kenne Teilnehmer dieser Demo persönlich, bei denen habe ich persönlich zumindest das Gefühl mit Personen zu reden, die keine (!!!) Gelegenheit auslassen ihren Vorteil zu suchen und andere schlecht aussehen zu lassen! Ja man muss miteinander reden lieber Willi und Du kannst da auch wieder hingehen, jeder besitzt halt andere Schmerzgrenzen, auch Du darfst bzw. solltest eine im Geheimen haben und diese auch nicht verschieben. niemand kann sich ja über Jahre immer wiederholen ohne das Gefühl zu bekommen hier läuft was dumm. Ich bin gespannt!

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    • bauerhans sagt

      “die keine (!!!) Gelegenheit auslassen ihren Vorteil zu suchen”

      wenn jeder an sich denkt,ist an alle gedacht…….

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    • Bauer Willi sagt

      Meine Schmerzgrenze ist noch lange nicht erreicht. Kann aber auch Alters-Starrsinn sein 🙂
      Im Ernst: ich hatte den Eindruck, dass in der Heinrich-Böll-Stiftung eine sehr aufmerksame Zuhörerschaft saß, die an einem echten Dialog interessiert war. Das andere war eine Demo, und da gelten schon andere “Spielregeln” und da geht es lauter zu. und dann schreibe ich auch nicht alles in Netz, was ich so erlebt habe und mit wem ich sonst noch gesprochen habe. Es bewegt sich was. Wie bei einem Tanker: langsam aber stetig.
      Bauer Willi

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      • Mark Rössler sagt

        Die Menschen werden nachdenklicher, nach den Angstkampagnen der letzten Jahre fällt nicht mehr jeder so leicht darauf rein, daher wird das Zuhören zur konventionellen Landwirtschaft wieder zunehmen.

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  9. Verpächter Piet sagt

    Moin , es wird mal wieder deutlich, daß der Markt erklärt werden muss und es zwar genug da ist. Die Menge die zu viel da ist bestimmt den preis. Vielleicht ist er ja höher, wenn ès besser verteilt wird.

    Was ist denn ein guter Preis? ??

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  10. Verpächter Piet sagt

    Moin , es wird mal wieder deutlich, daß der Markt erklärt werden muss und es zwar genug da ist. Die Menge die zu viel da ist bestimmt den preis. Vielleicht ist er ja höher, wenn ès besser verteilt wird.

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  11. Danke fürs Kommen, Willi! Ich habe die Diskussion zwischen Dir und Sepp Braun nach der Demo bei Soup & Talk moderiert und das hat Spass gemacht. War jetzt keine Heimspiel, klar, aber ich hoffe Du hast gespürt, wie viele sich gefreut haben, dass hier ein neuer, guter Stil des Streits gepflegt wurde: Gemeinsamkeiten feststellen und Differenzen eine anständige Form zu geben, dann klappts auch mit dem Nachbarn (also meistens jedenfalls). In diesem Sinne: Respekt, wer’s selber macht!
    Benny Haerlin

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    • Bauer Willi sagt

      Lieber Benny, bei Auswärtsspielen zu gewinnen ist doch viel schöner !!! Mir hat es auch viel Spaß gemacht und Du hast wirklich sehr fair moderiert, auch wenn Du sicherlich das eine oder andere Mal Deine Meinung gesagt hättest. Das habe ich schon registriert. Sich dann aber zurückzuhalten ehrt Dich. Wir können so was von meiner Seite gerne wiederholen. Ich bin vor nix bang 🙂
      Jetzt pass bloß auf, dass Du mit dem letzten Satz keinen Ärger bekommst. Der stammt nämlich von einem großen Baumarkt ..:-) 🙂
      Willi, Aktivist der anderen Art

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  12. Als “Beute” (wg. Glyphosat) in der Höhle des Löwen gewesen und gemeinsam mit einem beeindruckten Löwen die Höhle verlassen, RESPEKT!!!
    DANKE, für deinen Einsatz!

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  13. Super gemacht, vielen Dank dafür. Schade nur das die beiden anderen nur weiter ihre Parolen rausgehauen haben um die Menge zu begeistern. Bei denen fand ich war der Wille zum gemeinsamen reden noch nicht so ganz weit ausgeprägt.

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  14. Das war ein guter Anfang ich hatte erst ein bisschen Angst dazwischen zu stehn . Muste aber feststellen als ich mit einigen gesprochen habe das noch viel Unwissenheit unter den Demonstranten ist . Mein berufskolege von bocholter Landschwein hat das in einem Video fest gehalten .

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    • Wobei das vom Bochholter Landschwein meiner Meinung nach doch sehr platt ausgefallen ist… die über 100 Schlepper FahrerInnen hätte er damit sicher nicht gelinkt. (In der Sache stimme ich allerdings voll zu – arbeite neben der Landwirtschaft auf einem Schulbauernhof und muss sagen es ist ERSCHRECKEND und wird leider schlimmer)

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      • bauerhans sagt

        BOCHOLTER LANDSCHWEIN nimmt sich zeit für seine zahlreichen erklärvideos,dass sogar der vollkommen desinteressierte mitkriegen kann,was da im schweinestall und aufem acker abläuft.
        im video vom hauptbahnhof entlarvt er den “hässlichen deutschen”:
        immer ne grosse klappe,aber von nix ahnung!

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    • oh doch die hätten es auch nicht alle gewusst da bei dieser demo schlepper gemietet werden du kannst da schlepper pate werden und für eine spende werden da leute beauftragt mit gemieteten schleppern mit zu fahren 😉

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      • Ottmar Ilchmann sagt

        Das ist völliger Unsinn, Ralf Pauelsen! Es gibt auf dieser Demo keine Mietschlepper. Die Treckerpaten unterstützen mit einem Zuschuss von 100 € Bauern, die mit ihrem eigenen Trecker zur Demo fahren. Kann sich jeder ausrechnen, wie weit man beim Tanken mit 100 € kommt, wenn man wie in meinem Fall aus Ostfriesland 520 km anreist. Von der aufgewendeten Zeit und den anderen Kosten reden wir da noch gar nicht.

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    • Ralf Pauelsen fair in der Sache schrieb Bauer Willi. Also bitte bei der Wahrheit bleiben. Ja man konnte mit einer Spende Schlepperpate werden, dafür wurde der Name am Schlepper gezeigt. Das Geld bekommt der jeweilige Schlepperfahrer um seine Unkosten ein wenig abzufedern, denn es waren auch einige aus Bayern da. Gemietet und bezahlt wurde aber kein Schlepper und auch kein Fahrer, die waren schon alle freiwillig da.

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    • ich war auch freiwillig da und he wir können nur voneinander lernen aber das geht nur wenn wir aufhören uns auf solchen bühnen gegeneinander an zu brüllen wie der kleine imker . und ich habe noch nicht ganz das konzept verstanden . auf der bühne vorm bahnhof wurde für bessere preise für milch und rindfleisch plediert wärend neben mir jemand mit dem schild stand .. dont eat enimals .??? aber danke für die aufklärung . ps letztes jahr habe ich sogar einen aufkleber gesehen mit der aufschrifft Renate Künnast . vileicht sollte sie mal in einen vorzeigebetrieb investieren um zu zeigen wie es richtig gemacht wird .

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    • Ralf Pauelsen Mit der Schlepperpatenschaft ersetzen Privatleute und Landwirte ihre Kollegen, wenigstens einen Teil der Kosten für die Teilnahme an der Demo.

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    • Bauer Willi Nur so nebenbei bemwerkt, aber ich finde es wichtig zu sagen, dass “Arsch huh, Zäng ussenander”(Kölsch für Arsch hoch, Zähne auseinander) ursprünglich das Motto einer Kölner Kampagne gegen rechte Gewalt ist.

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    • Ich wohne 20 km vor Köln. Deshalb weiß ich das auch. Aber was wollen Sie mir damit sagen? Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Oder geht es um die falsche Rächtschreipung…;-)

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    • Bauer Willi Es geht nicht um die Rechtschreibung, das Motto sollte einfach da bleiben, wo es hingehört. Oder es sollte zumindest darauf verwiesen werden, wo es herkommt. Fremde Federn passen nicht zu “Bauer Willi”.

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    • Petra Hoffmann-Hochhardt Obwohl ich es erst nicht glauben wollte, so scheint es mir doch immer offensichtlicher, dass sie meinen, Landwirt/innen sollten diesen Spruch nicht nutzen, weil es ihnen von der politischen Gesinnung her nicht zusteht. Da muss ich sie leider enttäuschen. Als der Spruch entstanden ist, 1992, war ich grade Grungerin und habe am fantastischen Oberstufenkolleg in Bielefeld mein Abi nachgeholt. Ich weiß nicht wo sie da unterwegs waren, aber meine pol. Einstellung hat sich seitdem nicht großartig verändert 😉

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  15. Unsere Bauern werden für die Autoindustrie geopfert und daran wird sich nicht’s ändern , solange die Politiker in deren Vorständen sitzen. Deutschland ist Exportland und muß die Karten in die ganze liefern , die armen Länder bezahlen mit Agrargütern. Bauern in der ganzen Welt werden dabei geopfert.

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    • Es wird immer behauptet, dass wir für den Export offene Märkte brauchen. Inzwischen halte ich das für fadenscheinig, denn Deutschland hat auch schon lange vor der Weltmarktanbetung hochpreisige Qualität in alle Welt geliefert. Die Liberalisierung der Märkte folgt vielmehr Import- und Kapitalinteressen: die Industriegesellschaft möchte billig konsumieren und die Finanzindustrie möchte weltweit investieren – pardon: spekulieren – können.

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      • Brötchen sagt

        na ja, der Euro steht ja sehr günstig für den Export. ein grund für den export. Schweizer Käse gibt es zu recht günstigen Preisen bei Kaufland. im Bioladen ist der auch nicht teurer als einheimischer. es wird immer überproduktion geben und nur 1% Überschuss drückt sofort auf die Preise. die überproduktion in der milchkrise kam wohl überwiegend aus Holland und Irland. das milchpulver aus Neuseeland sieht man im laden nicht.

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    • Da haben Sie leider Recht, und wenn man sich diese ganzen Handelsabkommen anschaut, wird diese Aussage bestätigt.
      Wenn man sich den Entwurf bezüglich des Abkommens mit Südamerika anschaut, dann sage ich Gute Nacht….
      Auch hier kann der Verbraucher was tun, regionale Produkte kaufen.

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    • Na, vorher hatte ich schon ganz schön Schiss. Man steht ja nicht jeden Tag vor 30.000 Menschen am Brandenburger Tor…Und so schnell wohl auch nicht wieder.

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  16. Der Konsument entscheidet täglich mit seinem Einkaufsverhalten über die Zukunft der Landwirtschaft und unserer Kulturlandschaft!

    Kein Produkt wird importiert/gehandelt das im Regal liegen bleibt!

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    • Ottmar Ilchmann sagt

      Darum geht es nicht, es geht darum, durch Setzung europäischer Standards bei Umwelt- und Tierschutz, aber auch im sozialen Bereich und bei Produktionsmethoden bestimmte Importe auszuschließen und vor allem darum, nicht zu versuchen, auf den Weltmärkten mit Massenware anderen Produzenten Konkurrenz zu machen. Bestes Beispiel ist die Milch: Ich habe noch nie neuseeländische Milchprodukte im Supermarktregal gesehen, aber in Asien versuchen wir, den Neuseeländern Weltmarktanteile abzunehmen. Damit das gelingt, muss dann die gesamte europäische Milch zu Weltmarktpreisen von den Bauern geliefert werden, was dauerhaft und nachhaltig nicht möglich ist.

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  17. Lieber Bauer Willi, auch wenn es schon gesagt worden ist, möchte ich mich anschließen – Sie machen das großartig und ich finde es wichtig, dass Landwirte eine so kompetente und faire Stimme haben in diesen emotionalen Diskussionen. Ich glaube, Sie tragen viel zum verständnisvollen Miteinander bei und haben einen nicht kleinen Anteil daran, dass Gespräche möglich sind. Vielen Dank dafür!

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  18. Schmeckt gut sagt

    Moin Bauer Willi. Vielen Dank für deinen Einsatz in Berlin. Immer wieder auf die vielen Widersprüche hinzuweisen ist so wichtig. Ich denke, wenn ein Großteil dieser Widersprüche durch gemeinsam gefundene Lösungen abgearbeitet ist, sind wir einen gewaltigen Schritt weiter. Und diese Widersprüche fallen nicht nur uns auf 🙂
    https://www.radioeins.de/programm/sendungen/der_schoene_morgen/kommentar/ulrike_bieritz.html
    Vielen Dank an Ulrike, dass “unser” Thema so unvoreingenommen und mutig kommentiert wird.

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  19. Große Klasse, Willi. Die Veranstalter und ebenso Willi als Aktivist der anderen Art tun mehr für die Sache der Bauern als jeder Berufs- oder Interessenverband! Die Forderung nach Außenschutz muss von unten kommen, für Politiker und Verbände ist dieses Eisen zu heiß. Sie werden sich schon bewegen, wenn wir uns einig sind.

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    • Das würde ich nicht sagen. . Dafür gibt es noch zu viele intolerante Ultras, die versuchen den Gegenüber zu missionieren, auf beiden Seiten.🙈
      Aber so ist es schonmal ein Anfang…
      Wobei ich jetzt, auf die Diskussion bezogen, nicht verstehe, warum landwirtschaftliche Erzeugnisse nicht exportiert werden sollten…
      Kosmetik, Pharmazie, Chemie, Maschinenbau usw. sie alle dürfen Exportieren, warum die Landwirtschaft nicht?
      Warum steht;stand dann die Frage im Raum durch Ceta und TTIP Nahrungsmittel, die wir selbst produzieren, zu importieren?
      Diese Forderung des Exportstops halte ich für unfair.😅

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      • Die Schweiz hat lange vor Wegfall von Zollgrenzen besten Käse in die ganze Welt exportiert – nur eben nicht zu Dumpingpreisen, die Agrarmärkte in anderen Ländern zerstören. Exportdumping ist nur möglich, wenn die Industrie Rohstoffe zu Dumpingpreisen vom Weltmarkt beziehen kann. Dieses – übrigens schuldengetriebene – Dumping muß ein Ende finden.

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        • Ottmar Ilchmann sagt

          Sehr richtig, Tilman! Niemand hat etwas gegen Export von Qualitätsprodukten zu angemessenen Preisen, die auch dem Bauern noch einen Verdienst ermöglichen. Das Problem ist der Export von Billigprodukten, die den Preis für den ganzen Sektor runterziehen, siehe aktuell das fast unverkäufliche Milchpulver, dass die EU eingelagert hat.

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          • Brötchen sagt

            Ottmar ilchmann, wie wollen Sie feststellen, wenn 20 t rüsselscheiben nach China gehen, der lw einen angemessenen Preis bekommen hat. glaube dieser Preis ist nirgendwo meldepflichtig und das ist auch gut so. ein willkürliches Bsp.

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            • Ottmar Ilchmann sagt

              Hallo Brötchen, eins ist sicher: Clemens Tönnies bekommt für die Rüsselscheiben genau wie für alle anderen Produkte einen angemessenen Preis! Der Bauer dagegen beim aktuellen Stand von 1,30 € bekommt definitiv keinen angemessenen Preis. Bei Milchexporten gibt es dazu Untersuchungen, z.B. hier:
              http://www.milch-board.de/milchmarkt/marktreview-milch.html

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            • Brötchen sagt

              Ottmar ilchmann, das ist mir bewusst. jetzt haben sie immer noch nicht gesagt, wie sie an den Preis kommen?

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            • Ottmar Ilchmann sagt

              Hallo Brötchen, die Schlachtkonzerne werden natürlich nicht ihre Kalkulation offenlegen. Aus allen Verwertungen errechnen sie einen Mischpreis, davon behalten sie ihre Gewinnmarge ein, den Rest kriegen die Mäster. Und solange deren Preis immer wieder so niedrig ist, stimmt doch was nicht an dem ganzen System.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              >>Aus allen Verwertungen errechnen sie einen Mischpreis, davon behalten sie ihre Gewinnmarge ein, den Rest kriegen die Mäster. Und solange deren Preis immer wieder so niedrig ist, stimmt doch was nicht an dem ganzen System.<<

              Das ist richtig, in dem System stimmt was nicht.
              Wenn der Handel nicht bereit ist, auskömmliche Preise zu bezahlen, ändert sich nichts.
              Wer sich auf die Politik und NGOs verlässt, ist verlassen.
              Für die ist es wichtig, dass Lebensmittel noch erzeugt werden und die Landschaft in Mittelgebirgslagen gepflegt wird.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              >>Hallo Brötchen, die Schlachtkonzerne werden natürlich nicht ihre Kalkulation offenlegen. Aus allen Verwertungen errechnen sie einen Mischpreis, davon behalten sie ihre Gewinnmarge ein, den Rest kriegen die Mäster. Und solange deren Preis immer wieder so niedrig ist, stimmt doch was nicht an dem ganzen System.<<

              Der Leiter von Edeka West, Bereich Fleisch hat mal auf einer Versammlung des Bauernverbandes in Donaueschingen gesagt,
              dass Edeka an einem Kilo exportierten Schweinefüßchen mehr verdient, als an einem Steak in der Ladentheke.
              Könnten die Teile die der deutsche Verbraucher nicht isst, nicht mehr verkauft werden, dann bekäme der Mäster noch weniger

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            • bauerhans sagt

              “Wenn der Handel nicht bereit ist, auskömmliche Preise zu bezahlen…”

              1. unelastische unflexible produktion!
              2. dazu kam,dass der bauer sofort auf wachstum gesetzt hatte,nicht auf diversifizierung!
              3. unrealistische arbeitskalkulation—> oppa und omma waren ja verfügbar.

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            • Brötchen sagt

              Ehemaliger,ja an Frischfleisch zum Braten verdient man nix, soviel t kann man nicht verkaufen. Mir hat ein Marktführer das Mal so erklärt, sie haben wieder Druck über die Kontrakte mit den Wurstbuden bzw. Die Veredlung bei Edeka und z.b. Kaufland. Kaufland hat drei eigene Werkes eines in Tschechien. alle Bestellungen für alle Filialen laufen über Neckarsulm die Zentrale. ich bin selbst auch in einem kleinen Schlachthaus, mit schlachten verdient kaum jemand Geld, nur die ganz ganz grossen, weil die extrem effektiv arbeiten. ich war Mal in Rheda. Dann gibt es ja noch die EU Notierung und die Börse in den USA. ich kann mir nicht vorstellen, das man das System in eine andere Richtung bekommt. dein Iberico-Preis ist auch Dumping. die können nie ein Steak von einem zwei Jahre altem Schwein für den Preis erzeugen. ich denke das ist nur ein Jahr alt und hat nie eine Eichel gesehen und da ist nix mit einer Nippeltränke für 12 Tiere, da ist eine Mauer rundrum und die kriegen Mais.

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            • Brötchen sagt

              @bauerhans

              Oma und Opa arbeiten nicht bei unserem holländischen Freund und auch nicht bei Torben Jensen. da arbeiten Miroslav und Pablo.
              😉

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              >> dein Iberico-Preis ist auch Dumping. die können nie ein Steak von einem zwei Jahre altem Schwein für den Preis erzeugen. ich denke das ist nur ein Jahr alt und hat nie eine Eichel gesehen und da ist nix mit einer Nippeltränke für 12 Tiere, da ist eine Mauer rundrum und die kriegen Mais.<<

              Habe mir die Schweine nicht angesehen, kann auch nicht sagen, ob die tatsächlich Eicheln gefressen haben, Tatsache ist, dass das Fleisch wesentlich besser schmeckt, als das Schwäbisch-Hällische und das Berkshire vom Vogelsberger.

              Wenn du mir jetzt eine Adresse nennst, die der selben Qualität deutscher Erzeugung entspricht, nur zu.

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    • Die ultras, egal welcher Art, sind hauptsächlich im Internet anzutreffen. Darum kann man das meiste was solche Fanatiker schreiben auch ignorieren.
      Vl ist es so gemeint, wenn man mehr regional kauft, braucht weniger importiert werden und im Gegenzug geht auch weniger in den Export.

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    • Christian Jäger es ging schlichtweg um die Frage an Kaufland, warum das Soja- Zeugs, was in der Herstellung einen Bruchteil kostet, im Laden ein Mehrfaches von vergleichbaren tierischen Produkten kostet. Bei Butter und Margarine stimmt das Verhältnis, nicht aber bei hoch emotional aufgeladenen Produkten wie Milch/ Sojamilch oder Fleisch/ Bratlinge.
      Eine Antwort von Kaufland gab es nicht, hingegen waren wir uns einig, dass das Fleisch viel zu billig und die vegetarischen/ veganen Alternativen deutlich überteuert verkauft werden. Und dass viele Menschen die Alternativen eher akzeptieren und in den Speiseplan aufnehmen würden, wenn diese Schieflage nicht wäre, ergo Tofu billiger wäre als Fleisch.
      Wenn man sich die Rewe Angebote diese Woche anschaut, utopisch…

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  20. Lieber Willi, vielen Dank für Deinen Einsatz! Das war echt stark, auch wenn es schwer war, gegen die Parolen von Jochen Fritz nachher anzukommen. Aber sie haben Dir zugehört. Das war mal das wichtigste.

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