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Unter diesen Bedingungen…

Ein Interview mit Joern Wogram vom Umweltbundesamt, unter welchen Bedingungen die Verlängerung der Zulassung zugestimmt werden könnte. Das Interview wurde am 10.7.2017 ausgestrahlt. Dauer: 2 min.

https://www.zdf.de/verbraucher/wiso/joern-wogram-interview-zu-glyphosat-100.html

Bildquelle: Facebook

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65 Kommentare

  1. Das schlimme an dem Beitrag ist, das Ausgleischflächen nach einer Glyphosatanwendung geschaffen werden sollen. Das ist wie Zwangsstillegung früher nur, der Unterschied ist dafür gab es früher Geld und heute sollen wir die Kosten selber tragen. „Zwangsökologisierumg“

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Also,
        auf mich kannste nicht Bauen,
        ich muss ständig das Unkraut (Beikräuter? in meinem Gemüsegarten bekämpfen.
        Wie ich gehört habe, soll man in der Türkei keinen Urlaub mehr machen, als Ersatz könnte man ein Workshop anbieten, unter dem Motto:

        Die „gute“ alte Zeit.

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  2. Herr Wogram (der zentrale für PSM beim UBA) spricht hier nur ein einziges Problem an: die mangelnde Strukturvielfalt. Das ist doch eigentlich eine gute Nachricht, denn gerade hier kann relativ einfach was verändert werden. Der Einsatz von Glyphosat ist dabei nur ein Faktor, aber es ist in der Tat so, dass in Gegenden mit viel pflugloser Bodenberarbeitung die Auswirkungen auch in der ganzen Landschaft sichtbar sind. Das gilt also z.B. auch für Randstreifen – also nicht-Ackerfläche. Die intensive Bewirtschaftung ist in der Tat ein Problem für die biologische Vielfalt. Diese Landschaften sind „biologisch tot“ – also sehr artenarm. Glyphosat macht diese intensive Form der Bewirtschaftung einfacher und hat zu ihrer Verbreitung beigetragen. Vor diesem Hintergrund macht die Argumentation mit den Ausgleichsflächen also viel Sinn.
    Wenn man das Problem lösen will, gibt es 2 Varianten: 1.) Extensivierung auf der gesamten Fläche. 2.) Kombination von intensiv bewirtschafteten Flächen mit entsprechenden Ausgleichsflächen und (umfassenderen) Abstandsregelungen.
    Beides ist mit Kosten verbunden. Dafür sollten die Landwirtschaft gemeinsam mit der Politik eine Lösung finden. Liebe Landwirte, macht Vorschläge statt zu lästern.

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    • Mark sagt

      Es wäre schön, wenn Sie hier mal Butter bei die Fische bringen könnten. Sagen Sie doch mal, wo diese Landschaften sind, die biologisch angeblich tot sind. Das will ich mal sehen! Da fahr ich dann hin und schau mir das an. Und dann mach ich Vorschläge!

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    • bauerhans sagt

      „Das gilt also z.B. auch für Randstreifen – also nicht-Ackerfläche“

      für die randstreifen ist die gemeinde zuständig!
      bei mir mulchen die regelmässig,weil die büger es sauber haben will,was sogar soweit geht,dass bürger die böschungskante am acker mit dem rasenmäher bearbeiten.

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      • Inga sagt

        Ja, Bauerhans,

        der Bürger möchte es eben ordentlich,bzw. ästhetisch sauber.

        Ich bin neulich mit der Staßenbahn ans Stadtende gefahren, da ist ein vielleicht ehemaliger Grasgarten oder kleine Kuhweide zu sehen.
        Schon lange nicht mehr gemäht, die Wildblumen blühten schön zwischen dem Gras.

        Da bemerkt3en 2 Studenten, das man da mal mähen müßte.
        Ich meinte dazu, wenn die Bienen und Schmetterlinge zu wenig Blüten haben, dann sollte man doch froh sein, dass jemand das noch stehen lässt!

        Und schon kamen wir ins Gespräch, und ich ließ mir erklären, wer alles Schuld am Bienensterben ist.

        Hoffentlich haben die kapiert, dass diese kleine Wiese wichtig ist!

        Wichtiger wie der ästhetische Englischer Rasen, den die beiden da vermissten!

        Die Bürger müssen dann eben auch etwas auf Ästhetik verzichten, oder?

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    • Liebe Agnes, ich habe heute das Protokoll des Praktikernetzwerkes des BMEL bekommen, bei dem ich auch bin. 14 Seiten mit Vorschlägen der Praktiker! Ich habe vorgeschlagen, die Flächenstillegung wieder einzuführen, also die Variante 2. Wenn man die nicht nur einjährig macht sondern als Dauerbrache, würde sich dies wahrscheinlich positiv auf die Artenvielfalt auswirken. Sicher ist es aber nicht, oder gibt es dazu belastbare Studien? Ein weiterer Vorschlag wäre, Standorte und Regionen mit geringem Ertragsniveau ganz aus der Nutzung zu nehmen und die Landwirte für den entgangenen Gewinn zu entschädigen. Das wäre aber dann eine direkte Alimentierung und gesellschaftlich wahrscheinlich schwerer durchzusetzen. Dazu käme noch der Effekt, dass dann Flächen wie die Alpwirtschaft bei Alois verschwinden würde und die Fläche verwalden. Kann man ja wollen, aber die touristische Region würde das eventuell nicht gut finden. Zielkonflikt. Variante 1 ist im Prinzip eine Zwangsökologisierung, wie sie ja einige Parteien fordern. Auf was soll verzichtet werden? Herbizide, Fungizide, Insektizide? Oder alle drei? Dann wäre ich Bio-Bauer. Hat unser Sohn für unseren Betrieb in seiner Masterarbeit betriebswirtschaftlich durchgerechnet. Sind über 100 Seiten mit verschiedenen Varianten. Keine ökonomische Verbesserung zum Status quo, wohl aber mehr Arbeit. So, das war jetzt einiges an Vorschlägen und Erläuterungen. Aber warum sollen immer die Landwirte die Lösungen formulieren. Warum macht die Gesellschaft nicht mal Angebote statt nur zu lästern?

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        >>Auf was soll verzichtet werden? Herbizide, Fungizide, Insektizide? Oder alle drei? Dann wäre ich Bio-Bauer. <<

        @ Bauer Willi

        Auch BIO Bauern verwenden Fungizide und Insektizide, das sollte nicht vergessen werden.

        Kupfer zb. wird im konv. Betrieb als Umweltschädlich angesehen,
        im BIO Betrieb (was für eine wundersame Wandlung) als Umweltfreundlich.

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  3. Berthold Lauer sagt

    Vielleicht bekommt der ein oder andere ja auch Werbung von „Westfalia“ per Mail oder Katalog. Einfach mal reinschauen zum Thema Glyphosat für Garten und Hausbesitzer!
    Hier eine Kopie des Werbespruchs:

    „dieses Unkraut ist ein Graus – wie kriegt man es nur wieder raus? Man sprühe hier, man sprühe da, so wird es wieder wunderbar!

    Mit Roundup AC Unkrautfrei beseitigen Sie Unkraut wirksam, schnell und kinderleicht. Sogar in Beeten sowie unter Bäumen und Sträuchern. Greifen Sie jetzt zu und sichern Sie sich bis Sonntag einen absoluten Schnäppchen-Preis!

    Viele Grüße aus dem Garten,
    Ihr Westfalia Online-Team“

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  4. bauerhans sagt

    herr wogram möchte die wähler und verbraucher beschwichtigen,ihnen aber nichts wissenschaftliches um die ohren hauen und ist NICHT GEGEN glyphosat,alle achtung!

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  5. Was ich an der Geschichte nicht verstehe, ist sie habe doch in den 70 80er jahre viel giftiger es spritzmittel gehabt,und das erzählt bzw bestätigt sogar mein chef.Also was für Probleme haben die eigentlich ich bin zwar kein Chemiker,aber ich glaub wd40 ist aggressiver als glyphosat. Was ich noch anmerken will ist das ich es echt ne Sauerei finde,was die Landwirtschaft in den letzten Jahren mit machen muss man meint echt das ist gewollt.

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  6. Es ist nicht Glyphosat das die biologische Vielfalt schädigt, sondern die intensive mechanische Bodenbearbeitung zB. mit dem Pflug. Dabei überleben nicht nur keine Unkräuter, sondern auch jede Menge Bodenlebewesen werden vernichtet.

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  7. Wenn ich dir Argumentation von Herrn Wogram richtig verstanden habe sollen Landwirte, wenn sie weniger Unkräuter wollen, Ausgleichsflächen schaffen, damit noch genug Unkräuter zur Biodiversität da sind…
    Ich bin zwar fest der Meinung, dass Artenvielfalt in Flora und Faune erhalten werden muss, aber diese Begründung finde ich schwach. Glyphosat wird m.M. aus wirtschaftlichen Gründen eingesetzt, wenn der Gebrauch von Glyphosat verringert werden soll, sollte auch dort angesetzt werden.

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  8. Eine gute Regelung fände ich wenn man die Abgabe von Glyphosat pro Landwirt begrenzen würde.
    Eine bestimmte Prozentzahl der bewirtschafteten Fläche mit einer bestimmten Aufwandmenge pro ha.

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  9. Die aussagen zeigen einmal mehr, das dort nur leute sind die keinerlei ahnung haben, spritz ich glyphosat sind alle pfanzen tot auf dem acker, pflüge ich sind dann auch alle pflanzen tot… also wo ist der unterschied ausser beim dieselverbrauch und den lohnkosten? pflanze die evtl tieren als nahrung dienen könnten gibts in beiden fällen nicht mehr… also kommt das was zwangläufig kommen muss, aus kosten gründen setzt man glyphosat ein, macht blühstreifen, und um die dann wider loszuwerden setzt man noch mehr glyphosat ein, um dann noch mehr blühstreifen zu machen…. die spirale dreht sich dann immer schneller ….. bis zu dem punkt wo man nur noch blühstreifen hat, und insolvens anmelden muss…. dann kommt der fresskram eben aus dem ausland, wo keiner kontrolieren kann was dort passiert, wärend hier das reinste natur paradies entstanden ist… aber die geschichte lehr uns, kriege sind auch schon durch hunger entstanden, und das ist nur ne frage der zeit bis hier flächendeckend leute hungern werden müssen… hartz4 lsst grüssen

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  10. Pflügen hat die „gleiche“ Konsequenz, wie Glyphosat. Pflügen ( mechanische Einwirkung) führt zur Vernichtung von Schädlingen. Das ist Sinn und Zweck der Maßnahme. Es soll die Ernte und damit unser Essen verbessert werden, ohne Schädlinge ernten, ohne Keime im Essen.
    Keine im Essen wäre auch eine ( ungewünschte) Alternative.

    Ich frage mich manchmal, was wir wollen?

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    • Das stimmt nicht! Pflügen schadet dem Bidengefüge! Es fördert Erosion und tötet jede Menge Lebewesen! Zudem verbraucht es deutlich mehr Diesel und Material am Pflug! Außerdem dauert es 10mal so lange! Zudem bringt es bei jedem mal neue (Unkraut und Unkräuter) Samen zum keimen

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  11. ist doch ganz einfach … Glyphosat verbieten und die, die immer so fleißig die Online Petitionen unterzeichnen kommen dann regelmäßig zum Hacken bzw. Unkraut rupfen…

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  12. Was für ein Spinner. Wenn Glyphosat im Frühjahr eingesetzt wird, blüht auf diesen Flächen noch nicht einmal etwas. Und wo ist am Ende der Unterschied ob das Unkraut durch Bodenbearbeitung oder mit chemischen Mittel beseitigt wurde? Das wäre ja noch schöner, wenn wir für alles Ausgleich schaffen müssten. Dann könnten wir die Landwirtschaft in Deutschland gleich komplett einstellen. Sollen die Ökoverbände doch unser Land pachten. 1000€ pro ha und sie können alles mit blühenden Pflanzen ansäen. Aber auch unterhalten und nicht verwildern wie sie es gerne schon jetzt mit ihren Flächen machen. Aber was will man von Leuten erwarten, die keine Ahnung von Natur und Landwirtschaft haben.

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    • Jaja, die Ökoverbände und ihre Flächen. Bei uns stehen riesige Schilder :“damit auch unsere Kinder und Enkel sich über blühende Wiesen und Landschaften freuen können“. Schaust du dir die Fläche dahinter an, kommt dir das kotzen. Dort wächst nur noch Bärenklau und Brombeerhecken, der Rest verbuscht.

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  13. Top wäre wenn die Landwirtschaft einen Richtungswechsel hinbekommen würde. Nach dem Motto- „Glyphosat ist bedenklich?! Das Risiko gehen wir nicht ein und fordern passende Nachfolgeherbizide!“ Wobei z.B Pelargonsäure seit Jahren eine tolle Alternative wäre. Wird aber von Politik und Industrie alles getan dass dieses Herbizid sich nicht durchsetzt.

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    • Ist eine Fettsäure die zur Herstellung von Schmierstoffen verwendet wird. Was ich bis jetzt erfahren habe ist, dass dieses Mittel 24 Stunden nach Anwendung nicht mehr nachweisbar ist.

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    • Christian Ambach es ersetzt aber nicht die Wirkung vom Glyphosat, da Wurzelunkäuter nicht abgetötet werden. Zu dem sind die Auswirkungen auf das Bodenleben nicht unbedingt gering.

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    • Das mag sein, wir brauchen aber funktionierende Nochfolgemittel . Eins wäre Pelargonsäure. Wenn wir Landwirte uns nicht der Zukunft stellen, dann wird die Agrarwende von anderen vollzogen und wir können dann nur noch dumm schauen . Raus aus der defensiven Haltung!

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    • Mark sagt

      Ich glaube, sie haben noch nicht verstanden um was es bei Glyphosat in Wirklichkeit geht. Es soll mit diesem PSM ein Präzedenzfall geschaffen werden, nach und nach den kompletten chemischen Pflanzenschutz ab zu schaffen!

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Susanne Günther meint dazu:
      Da wäre zum Beispiel der Wirkstoff Pelargonsäure, ein Kontaktherbizid natürlichen Ursprungs, das alle Voraussetzungen für den Biolandbau erfüllt, aber ätzend wirkt und Hautirritationen verursacht: Nach dem Kriterium „LD 50 Ratte“ lässt sich das Bio-Mittel nicht gut mit Glyphosat vergleichen, weil nur ungefähre Angaben vorliegen. Die Werte schwanken je nach Quelle zwischen „> 2000 mg/kg“ und „> 5000 mg/kg“ (Glyphosat: 4870 mg/kg).

      https://www.novo-argumente.com/artikel/lasst_glyphosat_in_ruhe

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  14. Irgendwie sagt der gute Herr drei mal genau das gleiche.

    Und im Grunde genommen will er nur eine Erhöhung der Greening Flächen.

    Bevor das kommt, sollten sie lieber mal das auch den Öko Betrieben mit vorschreiben.

    Anstatt davon auszugehen das die das eh machen, was ich persönlich nicht bestätigen kann.

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  15. Und die deutsche Bahn spritzt weiterhin 80 Tonnen auf die Schottersteine ? Wo ist da die biologische Vielfalt geschädigt ? Baut der Schotter denn den Wirkstoff vollständig ab ? Unter dem Schotter,jdenfalls bei uns kommt Sand ,dann Kies und bei 3,50 meter Grundwasser ! Mahlzeit

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    • Inga sagt

      Die da sündigen sind ja Beamte, die dürfen das,

      aber wir sind ja nur einfache Bauern, uns muß man auf die Finger klopfen, wir haben Rechenschaft abzulegen!
      Aber im Ernst,
      die von der Bahn werden doch auch auch Empfehlungen von Pflanzenschutzdienst gekommen, oder?

      Und die Ausbringer bei der Bahn müßten doch auch einen Spritzenschein (Erlaubnis nach Belehrung zum Ausbringen von Pfanzenschutzmittel) haben, oder?

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    • Und solchen Habitaten leben Eidechsen. Die werden in Stuttgart gerade für 15Mio umgesiedelt. Hoffentlich fühlen sie sich in der neuen Heimat ähnlich wohl wie im verseuchten Gleisbett.😉
      nachrichten.de/inhalt.umsiedlung-zum-stuttgarter-killesberg-kopfschuetteln-ueber-eidechsenareal.31588f41-eaa3-415a-a688-c1f38359dc29.htm

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  16. Was er eben nicht erwähnt, sondern beim Publikum stillschweigend voraussetzt, ist, dass es mit Flächen, die man einfach sich selbst überlässt, nicht getan sein wird, sondern diese Flächen müssen weiterhin in ackerbaulicher Bewirtschaftung bleiben. Entsprechend seiner Argumentation schränkt der Einsatz von Glyphosat nämlich nicht die biologische Vielfalt des Grünlands ein – dort wird Glyphosat so gut wie gar nicht eingesetzt – sondern die biologische Vielfalt des Ackerlands. Wird dort aber statt Glyphosat der Pflug und verstärkt meschanische Unkrautbekämpfung durchgeführt – eine logische Konsequenz des Glyphosat-Verzichts – dürfte für die bioöogische Vielfalt nicht viel gewonnen sein.

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    • Und das im Kontext des Klimawandels und des dringenden Rückhalts des Wassers im Boden… zzgl. Flächenentzug durch Ausgleichsflächen 1:1 (?). Geht es uns gut hier in Deutschland.

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  17. Hallo Bauer Willi, das Thema Blühstreifen ist völlig unabhängig von Glyphosate ein Thema für den Landwirt. Wie verhältst Du Dich denn ganz konkret in Deiner Praxis dazu? VG, Peter.

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    • Hallo Herr Müller, dann blättern Sie mal auf unserer Seite. ja, ich habe Blühstreifen und nicht nur das. Deshalb: mal blättern. Ich beweihräuchere mich nicht gerne selbst… 😉

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    • Genau richtig formuliert. VÖLLIG unabhängig. Ich kann eine Fläche ja rein theoretisch auch 10 mal bearbeiten, womit ich das gleiche Ergebnis erzielen würde. Herr Wogram, das nennt man Inkompetenz!

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  18. also auch für jede kulturpflanzensaat und unkrautregulierung ausgleichsflächen schaffen? ausgleichsflächen für gemähtes grünland?
    landwirtschaft an sich bedeutet reduktion der pflanzendiversität auf der zielfläche. alles andere ist jäger- und sammlertum.

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  19. Von gesundheitsschädlich kein Wort mehr. Das ist ja spannend. Übrigens, ich möchte in meinem Gemüsegarten keine biologische Vielfalt. Dafür hacke ich und ziehe das Unkraut raus. Das Ergebnis ist biologische Artenarmut. Das ist der Unterschied zwischen Kulturlandschaft und Wildnis.

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    • Ich habe eine Frage gestellt. Wenn sie eine Antwort darauf haben, würde ich mich freuen diese lesen zu dürfen. Im übrigen habe ich den Eindruck, dass viele Landtechnikhersteller daran arbeiten, ihre Striegel- und Hacktechnik stetig zu verbessern und zwar um den Wirkungsgrad zu verbessern und nicht um eine möglichst hohe Artenvielfalt zu gewährleisten.

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    • Robert Häußler ist ja auch irgendwie logisch, hacken und Artenvielfalt auf dem Acker schließen sich aus. Es sei denn, die Kulturpflanzen werden weggehackt und die Unkräuter bleiben stehen. 😂

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      • bauerhans sagt

        „Es sei denn, die Kulturpflanzen werden weggehackt und die Unkräuter bleiben stehen.“

        ich konnte bei einem nachbarn über jahre beobachten,dass er mit dem striegel die saat soweit schädigte,dass die beikräuter dominierten.
        dann hatte er den striegel in die ecke gestellt und gleich alles wachsen lassen,war auch nicht besser.
        jetzt,nach 30 jahren, hat er an einen profi übergeben,der im frühjahr kleegras gedrillt hatte und nachem schröpfen sieht man ein sehr starkes,sauberes kleegrasgemenge.

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