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Kommentare 34

Tiere christlich bestatten…

Heute ist Sonntag. Da passt dieses Thema doch ganz gut. Wir können ja mal darüber diskutieren…

http://religion.orf.at/stories/2857410/

Bildquelle: Facebook

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34 Kommentare

  1. Das ist m E wirklich Privatsache. Das moechte ich mit der Diskussion um Tierhaltung in der Landwirtschaft nicht vermischen. Ich habe einmal ein Grundstück erworben mit einigen uralten ‚Grabsteinen‘ fuer Tiere der Vorbesitzer. Ich achte dies und moechte dies nicht diskutieren.

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  2. Ich seh das so sagt

    Als nächsten Schritt wäre ich dafür auch Autos auszusegnen. Vielen ist ohnehin nichts heiliger als ihr mobiler Untersatz. Eingesegnet werden die ja auch oft. Autofriedhof gibt es auch schon. Da das kirchliche Personal ohnehin überlastet ist, wäre es sinnvoll, wenn speziell ausgebildete und moralisch unzweifelhafte Autoverkäufer des lokalen Handels einen rührenden Nachruf halten samt Inaussichtstellen eines Weiterlebens des Spirits im akuellen Nachfolgemodell der jeweiligen Marke. Dies Kosten der Beerdigung werden auf den Neukauf eingerechnet.

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    • Bei koelner-tierbestattung.de gibt es eine Preisliste. Einäschern geht nach Gewicht und geht bei 99 € für 1 kg los. Dann kommen aber noch Anfahrt und diverse andere Dinge dazu. Für einen mittelgroßen Hund kommt da ganz nett was zusammen…

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  3. Ehemaliger Landwirt sagt

    Das die die Haustiere den Besitzern ans Herz gewachsen sind und dass sie nach deren Tod traurig sind, ist verständlich, aber eine christlich Bestattung, na ja, ich halte mich mal mit meiner Meinung zurück.

    Vor ca. 20 Jahren wurden in einem Bach Erlen beseitigt, ein Anwohner hat die symbolisch beerdigt und hat ein Holzkreuz (mit gesägten Brettern) aufgestellt. Offensichtlich is dem Herrn entgangen, dass die Bretter auch von einem Baum stammen.

    Dann kam ein Starkregen vor bei, der die Innenstadt von Bühl/Baden unter Wasser setzte, das Ergebnis sehen sie hier:

    https://www.baden-baden.tv/rastatt/video/2010/03/12/stollen-soll-b-hl-vor-hochwasser-sch-tzen1268401020.htm

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  4. In meinem Geburtsort ist unmittelbar neben dem „Neuen Friedhof“ vor 15 Jahren ein privater Tierfriedhof gegründet worden und auch fast halb so groß…..Mal sehen, welche soziologiech- religiösen Schlüsse in eintausend Jahren Archäologen daraus ziehen…

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  5. Berthold Lauer sagt

    Ein heikles Thema: Die einen (fr)essen wir auf und die anderen bestatten wir???? Und wieder einmal fehlt mir die letzte Konsequenz: Was ist mit der geliebten Zimmerpflanze???

    Ansonsten aber eigentlich eine logische Weiterantwicklung. Tiergottesdienste gibts schon länger, und auch in nichtchristlichen Religionen gibts Tierhochzeiten, Tiergottheiten etc…. Man muss ja nicht alles selbst nachvollziehen können.

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    • Inga sagt

      „Was ist mit der geliebten Zimmerpflanze???“

      Ja Berthold,
      gehört alles zur Gotts Schöpfung!

      Wenn wir mit ihr eine geistige Nähe aufgenommen haben, wie mit Mitmenschen und -tieren?!?

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  6. Zenzi sagt

    Und was ist mit islamischen oder buddistischen Hunden? Sollen die dann mit dem Kopf Richtung Mekka, oder eine Himmelsbestattung erhalten?
    Meine Güte, jedem sein Himmelreich. Für mich persönlich reicht die Waldbestattung inner Urne ohne Grabpipapo und bitte ohne Pfarrer. Amen & AusdieMaus

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  7. 1. Man müsste die Tiere dann ja Vorher mal fragen ob sie überhaupt Christlichen Glaubens sind, es besteht ja durchaus die möglichkeit das ein hund Jüdisch ist,eine Katze Buddistisch,der Gemeine Goldfisch evtl dem islam nahe steht, oder der wellensittig Atheist ist… von daher müsste man schon fragen…. nur hat bisher niemand es geschafft die sprache der tiere zu übersetzen folglich wird das dann schon mal an einem passenden dolmetscher scheitern.
    2. Heisst es ja im 5 Gebot „du sollst nicht töten“ mit dem wissen darum ist es schwer vorstellbar, daß eine Katze Christlichen Glaubens ist…
    3. Heisst es im 6. Gebot “ du sollst nicht Ehebrechen“ mit dem wissen darum ist es schon wider nur schwervorstellbar das Haustiere Christlichen glauben haben, denn wenn hund,katze oder goldfisch die möglichkeit haben,dann vemehren die sich wie es ihnen grad gefällt, daher ist von einer monoganen ehe oder ehe ähnlichen lebensgemeinschaft bei tieren eher nichts zu finden, foglich können sie wenn man es von der seite betrachtet auch nicht Christlich sein.
    4. heisst es doch im Dritten Gebot “ Du solltst den Feiertag Heiligen“. Also mir ist nicht bekannt das hund,katze oder wellensittig am sonntag zur kirche gehen, oder ihren tag anders gestallten wie im rest der woche… auch hier wieder es ist nur schwer vorstellbar das Haustiere Religiös sind.

    Zusammenfassend, Tiere sind geschöpfe gottes, das will ich nicht bestreiten, aber das tiere religiös sind oder gar christlichen glauben pflegen, halte ich fur weit hergeholt. mir kommt es eher so vor als wenn hier ein Sommerloch gestopft werden soll, mit der traurikeit der menschen die von ihrem geliebtem haustier abschied nehmen müssen.

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    • Also das Rirtual der Bestattung für Tiere ist nur eine christkiche Seelsorgearbeit für uns Menschen! Denke ich! Eben Trauerbewältigung. Wenn die Kirche keine Geld für solche Rituale hat, dann reicht ein Seesorgegespräch mit dem Pfarrerin oder Pfarrer!

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      • Inga sagt

        woher wissen sie das ShiMa?

        Mich interessiert das auch,
        aber es sind nicht alle Teire gleichermaßen, oder?

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    • bauerhans sagt

      „Tiere wissen um den Kreislauf von Leben und Tod.“

      bezüglich meiner mastschweine,glaub ich das nicht!

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      • Astrid sagt

        Da findet ja auch kein Kreislauf von leben und sterben statt, sondern von ausbeuten und gewaltsamem Töten … ein einziges Verbrechen, dass wir an den armen Tieren begehen … nur aus Geldgier und Gewohnheit … und natürlich Mitgefühllosigkeit.

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    • Bauer Willi Ich teile die Meinung von Frau Habermann nur bedingt. Tiere wissen das Geburt und Tod zum Leben gehört. Tiere trauern über den Tod eines Artgenossen oder Menschen, mit denen sie verbunden waren. Mutterinstinkt schützt und nährt die Tierkinder, Instinktiv scheuen Tiere die Gefahren (Überlebensinstikt), sie töten um zu überleben, sie schützen ihren Clan (Herde oder Rudel), sie versuchen verstorbene „Familienmitglieder“ zum Aufstehen zu bewegen, bis sie es verstanden haben – das kein Leben mehr im Körper ist. Manche Tiere nehmen unsere Trauer wahr – nur wir meistens nicht ihre. Jedes Lebewesen, welches Beziehungen/Freundschaften zu anderen Lebewesen aufbauen kann, ist auch emotional. Viele von uns haben meistens nur den Hund vor Augen, wenn es um Beziehungen zwischen Mensch und Tier geht – natürlich kann man durch das Verhalten eines Hundes nicht auf alle Tiere schliessen, Aber gerade Tiere, die nur im Sozialverbund überleben können haben immer bestimmte Lieblingsartgenossen mit denen sie in einer gewissen Beziehung befinden, die ihnen Sicherheit,Freude und vielleicht sogar Liebe vermittelt.

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  8. Morgen Willi , hmm ob da der Hund begraben ist?! Den Gedanken einen Hund,Katze,Wellensittich sich noch mit dazulegen zu lassen, gibt es Völker wo dies „Gang & Gebe“ ist? Platz wäre ja am eigenen Sarg. Bei Urnenbestattung hat man mehr Platzersparnis (auch für sich selbst) Problematischer könnte es es werden, wenn man einen Elefanten als Haustier hält was in D aber wohl unwahrscheinlich ist.
    Ich denke: Sollte jeder selbst wissen. Das „Zeichen der Zeit“ wie im Artikel kommt dann so…oder so.

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    • Es geht hier um separate, rituelle Tierbestattungen, mit Osterkerze und Weihwasser. Geht da die Tierliebe nicht doch etwas weit? Und was folgt als nächstes? Es gibt ja noch andere christliche Sakramente…

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      • Astrid sagt

        Es ist schon reichlich scheinheilig, wenn wir bedenken, dass die größten religiösen Feste auch die größten Schlachtfeste sind … Ostern … Lämmerabschlachten … Weihnachten … das Schlachtfest der Liebe … böörks … grausamer, verlogener und mitgefühlloser gehts nimmer …
        http://www.karnismus-erkennen.de

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    • Bauer Willi Ja für mich ginge die Tierliebe schon etwas zu weit wenn ein kirchlicher Vertreter noch meinen Hund segnen , beisetzen will. Das kann ich (wenn ich noch lebe) auch selbst. Mit der Taufe / Firmung etc… unterstreichen wir mit solchen Sakramenten unseren Glauben. Das wird beim Haustier mehr als schwierig. Die Glauben wenn nur an einen vollen Futternapf. Die Kirche soll sich mehr um ihre Schafe kümmern.
      Noch nen schönen Sonntag und mäh den Weizen…jetzt gilt‘ s und geht’s😉

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