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Spargel mit Fußbodenheizung

Vor ein paar Tagen war ich in der Nähe bei Michael Bong, der auf seinem Hof einige Kulturen (Tomaten, Paprika, Rhabarber, Erdbeeren) mit „Fußbodenheizung“ anbaut. Die Wärme dazu bekommt er vom nahegelegenen Kraftwerk. Ich habe mir das mal angesehen. Wir beginnen mit dem Spargelanbau und sehen alles von der Ernte bis zum verkaufsfähigen Spargel.

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12 Kommentare

  1. Brandenburgbauer sagt

    Moin Willi und Alois, die letzten Themen auf Eurer Seite, sind nicht gerade ein „Renner“. Vieleicht liegt es am schönen Wetter,das gerade dazu angetan, ist lieber in die Natur zu ziehen, als sich an den Computer zu setzen ????.
    Oder, sind die Themen einfach zu abgearbeitet, eventuell so gar langweilig!

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    • Bauer Willi sagt

      Ja, bei schönem Wetter sind weniger Leute am PC. Und das ist gut so. Wir selber sind ja auch draußen. Es gibt ja genug zu tun nach der langen kalten Zeit.
      Wir werden auch in den nächsten Tagen einiges aus der Praxis zeigen. Meist kann man da nicht viel kommentieren. Aber das ist uns egal, wir machen unser Ding.
      Bauer Willi

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  2. Zenzi sagt

    Muss der „goude Moh“ für die Abwärme des Kraftwerkes bezahlen? Oder meint er bei „Kosten“ die Verlegung und Wartung der Heizrohre?

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      • Inga sagt

        Aber wenn er sie nicht nehmen würde, dann würde sie in der Luft verpuffen, oder? Also ist es keine vergeudete Energie?

        Dafür aber intelligente Energienutzung, oder?

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      • Paulus sagt

        Interessant wäre es, in diesem Zusammenhang zu erfahren welche Vorlauftemperatur Michael Bong bekommt und welche Rücklauftemperatur so i.M. ins KW zurück fliest.
        Das Spargelfeld dürfte wohl kaum mit einer üblichen Fernwärmetemperatur von ca. 95-110°C versorgt werden, sondern eher als durchaus willkommenes Kühlmedium für das Prozesswasser angesehen werden, allein aufgrund der Nähe zum Kraftwerk. Damit dürfte es sich bei den reinen Energiekosten eher um einen symbolischen Beitrag handeln.
        Vielleicht liest Michael Bong ja mit und kann das beantworten.
        Ich finde, man sollte es schon ein wenig vertiefen, sonst sind es Beiträge auf WDR-Niveau (auch als Westdeutscher Dummfunk bezeichnet), und die sind nun wirklich entweder tendenziös oder nichtssagend und gähnend langweilig.

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        • Bauer Willi sagt

          Im Video wird es gesagt. Er bekommt die Wärme mit 30 Grad, dass ist ungefähr die Temperatur vor den Kühltürmen. Wie die Rücklauftemperatur ist, weiß ich nicht und ich habe tatsächlich auch vergessen, nach dem Preis zu fragen. Asche auf mein Haupt.

          Allerdings kann man auch nicht alle Einzelheiten und mögliche Fragen in so einem Video abarbeiten. Aber man kann ja in den Kommentaren danach fragen.
          Bauer Willi

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          • Paulus sagt

            Sorry Willi, ich hatte nicht aufgepasst. Ist also Prozesswärme, die aus physikalischen Gründen eh abgeführt werden muss und vom Prinzip her für RWE Power keinen wirtschaftlichen Wert darstellt. Dürfte bei dem Neurather Tomatenanbau nicht anders sein.
            Wäre es Fernwärme, würden sich garantiert irgendwelche Schlaumeier über die maßlose Energieverschwendung für drei oder vier Wochen Spargel aufregen. Dahin ging mein Gedankengang, wie das bei den Ings. halt so ist. Ich übernehme die Asche von deinem Haupt.

            PS: Der WDR hätte garantiert den Begriff Fernwärme einfließen lassen, wenn auch aus Unkenntnis, und schon wäre das Malheur für „die Bauern“ in der Welt gewesen.
            Kleines Beispiel: WDR 5 berichtete über Gewässerverschmutzung und zu viele Algen in deutschen Seen, aufgrund von Düngemitteln und Gülle, ist ja klar. Gezeigt wurde ein unappetitliches Bild, allerdings waren es keine Algen sondern Blütenstaub. So schnell und einfach bringt man die Leute auf die falsche Fährte.
            Ich finde den Artikel jetzt nicht mehr, aber die Tagesschau hat ähnlich berichtet.
            https://www.tagesschau.de/inland/wasserqualitaet-seen-101.html

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