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Ruinöse Preispolitik der Discounter…

meint der grüne Landwirtschaftsminister Remmel in NRW. Und „die Verbraucher werden dass irgendwann mal zu spüren bekommen“. Bravo Herr Remmel, Erkenntnis ist der erste Weg zur Besserung….

http://www.nw.de/nachrichten/wirtschaft/21754450_Preisdruck-zwingt-Landwirte-in-OWL-haeufig-zur-Aufgabe.html

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14 Kommentare

  1. Meiner Meinung nach sollte jeder Landwirt der sich über die Discounter beschwert bei seinem Landhändler z.b. 30 oder 40 € anstatt 20 € für einen Doppelzentner Kalkammonsalpeter bezahlen.
    Wir Landwirte sollten den Discountern eigentlich dankbar sein dafür dass die diese Übermengen an produzierten Fleisch an den Mann bringen.
    Solange mehr als genug Schweinefleisch erzeugt wird haben die Discounter auch nicht nötig mehr auszugeben. ( gleiches Prinzip wie Düngerkauf)

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    • bauerhans sagt

      „diese Übermengen an produzierten Fleisch an den Mann bringen.“

      übermengen werden auf dem weltmarkt verkauft,nachdem sich die discounter ihre mengen gesichert haben.

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    • Andreas Schmid sagt

      Meist werden nicht die Übermengen auf dem Weltmarkt verkauft, sondern die Teile für die sich der Deutsche zu etepetete erachtet.

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    • Übermengen………. nur 60% der Ferkel der hier geschlachteten Mastschweine sind in Deutschland geboren.
      Der Rest kommt als Ferkel oder fertiges Mastschwein zu uns.
      Das einzige was wir zuviel haben sind Ochsenschwänze und Schweinsohren mehr nicht.

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  2. Nicht nur die Preise, sondern auch die Politik!! Ich meine in all unseren Produkten. Ich sage immer, wenn ich von nicht Landwirten auf das Wetter angesprochen werde “ Das Wetter ist nicht so schlimm und unbeständig für uns, wie es die Politik ist“. Sollten Manche mal drüber nachdenken.

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  3. Hmm mich hat es auch fast erwischt. Nur durch eine Sanierung könnte ich was retten… Naja Fang jetzt mit nem abgeschriebenen Stall neu an….

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  4. Friedrich sagt

    Wenn unsere Grünen Politiker das ändern wollen , dann könnte man ja mal über einen Mindestpreis nachdenken. Es gibt ja schließlich auch einen Mindestlohn, oder ? Besser wäre natürlich den Preisdruck von der EU zu beenden und bessere Rahmenbedingungen zu schaffen. Wie wir sehen helfen auch die Betriebsprämien nichts , wenn im selben Moment die gesetzlichen Anforderungen kostenmäßig in gleicher Höhe steigen. Unter den jetzigen Rahmenbedingungen liefern wir unter Weltmarktpreisen unsere Produkte an die weiterverarbeitende Industrie. Solange unsere Politiker vom liberalisiertesten Markt auf der Erde sprechen, kann sich am Höfesterben nichts ändern. Bei den gesetzlichen Vorgaben kann das garnicht funktionieren. Mit Politikern die überwiegend aus dem öffentlichen Dienst kommen , wird sich auch nichts ändern. Als Beispiel können wir die abgewrackte Bundeswehr sehen , die jetzt mit viel Steuergeld wieder in Schuß gebracht werden muß. Genauso wird es auch mit der Landwirtschaft kommen , erst abwracken und dann zur Erkenntnis kommen , daß das alles falsch war.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Wenn der Weltmarktpreis von Betrieben mit tausenden Hektar vorgegeben wird, kann der deutsche Bauer mit seinen kleinen Strukturen und den gewünschten Bäumen und Hecken mitten im Acker niemals mithalten. Das was die Betriebe in Mittelgebirgslagen für ihre Arbeit bekommen, kann man nur als Almosen bezeichnen.

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    • Andreas Schmid sagt

      Mindestpreis? Läuft dann so wie beim Schnaps. Mindestpreis minus filtern, Transport, Annahme……..

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