27 Kommentare

  1. Friedrich sagt

    @Zensi. Der Rationalisierungsdruck in der Landwirtschaft ist enorm wenn wir die Höfe weiter erhalten wollen. Alles muß wirtschaftlich sein. Mit dem einreihigen Rübenroder hat ein Mann an einem Tag einem Hektar gerodet. Ein sechsreihiger Selbstfahrer ist heute Standard und rodet in 24 Stunden rd. 20 ha. Gegenüber vor zehn Jahren , wo wir 5 – 6 Euro/dt Rüben bekamen und heute mit rd. 3 Euro/dt Rüben muß halt alles unnötige eingespart werden. Wir ernten zwar auch rd. 20% heute mehr je Hektar , aber der Gewinn je Hekar Rübenfläche ist erheblich gesunken. Deshalb fahren wir auch keine Rüben mehr mit dem Schlepper , weil das auch teurer ist als der LKW. Heute ist ein LKW mit rd. 25 Tonnen reinen Rüben in fünf Minuten mit der Lademaus geladen , während das früher erheblich länger dauerte und die Anhänger auf dem Feld geladen und runter gezogen werden mußten, auch bei Marschwetter war das immer ein schwieriges Unterfangen. Es wird immer vom „Bäuerlichen Familienbetrieb“ geredet , aber von der Politik alles unternommen , um die Betriebe immer größer werden zu lassen. Die ständigen Vorschriften und Gesetze verschärfen das Größenwachstum noch erheblich. Das diese Linie keinen Vorteil bringt , konnten wir hier vor Ort an einem in Konkurs gehenden Großbetrieb erleben. Nur Größe ist eben auch kein Garant fürs Überleben.

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  2. Zenzi sagt

    Für 1 kg Zucker braucht man 7 Rüben. Von September bis Ende Januar läuft die Zuckerfabrik im 24 Stunden Schichtbertrieb und darf in der Zeit nie länger als max. 40 Min stillstehen (Wartungen) Ich finde sowas interessant 🙂

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  3. Zenzi sagt

    Bei „Dicke Dinger…“ vom 21.9. hat „Ich seh das so“ diese aktuellen Videos reingestellt:
    https://www.youtube.com/watch?v=17ImSEB7Ek0 , 7 min Kurzversion
    (Südzucker Werbefilm)
    https://www.youtube.com/watch?v=Dn1bDivNoJo , 28 min „Nordzucker“ Zuckerfabrik Uelzen, Niedersachsen. Sehr gut dargestellt. Ab min 12 wird die Namensentstehung der „Rübenmaus“ kurz gezeigt.
    Aller Romantik zum Trotz halte ich die Entwicklung zu den Lohnunternehmern (hier Maschinenring) mit den Erntefahrzeugen für eine gute Entwicklung. Welcher 12-jährige könnte sich bei DEM Schulprogramm heutzutage noch ein paar Stunden hinten auf den Ernter mit draufsetzen und „gucken helfen“

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