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Online und Dating…

Über das Problem mit der Liebe in der Landwirtschaft. Ein Beitrag der Süddeutschen. Mit ein paar kernigen Sätzen von Fräulein Deere. Lesenswert für alle, die gerade nicht auf der Agritechnica sind…

http://www.sueddeutsche.de/bayern/landwirtschaft-den-hof-machen-1.3742145

Bild: Facebook

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7 Kommentare

  1. Ich denke, da hat sich Einiges getan.
    Ich hätte gern einen Landwirt geheiratet, weil ich mich sehr verbunden fühle mit diesem Berufsstand und die Arbeit mit Tier und Erde liebe.
    Zu meiner Zeit waren die Bauern aber noch recht ungebildet und konnten eine Frau wie mich einfach nicht verknusen. Da konnte ich nicht landen…
    Heute absolvieren Landwirte eine gute Ausbildung, sind viel weltoffener und flexibler, haben insgesamt ein deutlich höheres Niveau als früher.
    Der Beruf ist unterdessen sehr anspruchsvoll. „Mein“ Bauer (ein Hof, auf dem ich mehrmals jährlich bin) ist ein von mir sehr bewunderter Allrounder. Er kann einfach alles; seine sieben Kinder haben alle Abitur gemacht u.s.w.
    Was ich sagen möchte: es ist nicht allein der Berufsstand und die Pflichten eines Hofes, die die Partnerwahl erschweren. Man muss eben auch als Landwirt an sich arbeiten, dann wird’s schon!
    Viel Glück!

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  2. Kann ich so nicht unterschreiben. Hier in der Gegend haben viele junge Landwirten keine Probleme potentielle Partner kennen zu lernen. Man kann Liebe und Landwirtschaft gut unter einen Hut bringen. Man muss nur ein bisschen dran arbeiten, von allen Seiten. Und miteinander reden…. Habe ich von einer sehr klugen Frau gelernt. Miteinander reden in einer Partnerschaft ist das A und O… Gerade in der Landwirtschaft.

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    • Ja auch, darüber lässt sich gesondert diskutieren! Also ich kenne Leute, die haben 1968 geheiratet, und da mußte der Mann ein Abkommen Unterschieben, dass sie nie mit in den Stall braucht! Und dass sie immer berufstätig bleiben könnte.

      Viele in der damaligen Zeit haben sich darüber die Münder zerrissen!

      Vielleicht war das damals noch üblich, dass die Frau mitgegangen so mitgefangen war. na ja, wenn die Frau bis 1977 nur einer Beschäftigung nachgehen durfte, wenn sie den eigenen Haushalt nicht vernachlässigt!
      Vielleicht war das in der Landwirtschaft noch schlimmer, als Bauersfrau durfte man sich kein eigens Geld verdienen, bevor nicht alles auf dem Hof klar funktionierte.

      Besonders Kleintiere und auch die anderen Tiere waren ihre Aufgaben auf dem Hof!

      Es gab früher eine Landwirtschaftliche Fachschule für Mädchen, da konnte man ländl. Hauswirtschaft lernen und dazu gehört auch Kleinviehhaltung, habe ich gehört!.

      Hier sind doch schon die Generationenkonflikte herbei geschworen, oder?

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