Bauer Willi
Kommentare 73

Online-Petition – jetzt sofort unterschreiben!

Es ist ja heute allgemein üblich geworden, Probleme mit Online-Petitionen lösen zu wollen und dazu die Verantwortung an Dritte zu delegieren. Das versuchen wir jetzt auch einmal.

Alois und ich sind vollkommen unzufrieden mit dem Wetter. Alois müsste dringend den dritten Schnitt einbringen, ich bin immer noch nicht mit der Weizenernte fertig. Und dauernd regnet, nein, schüttet es wie aus Eimern. Doch nicht nur die Bauern sind unzufrieden, auch die Urlauber werden langsam sauer weil sie Sommerferien haben und sich kaum draußen aufhalten können. Und das ist nicht das erste Mal so!

Wer ist verantwortlich? Petrus!

Deshalb: unterschreiben Sie die Petition sofort, bevor die Ernte verdirbt und die Sommerferien vorbei sind.

https://www.change.org/p/petrus-kein-regen-w%C3%A4hrend-der-ernte-und-ferienzeit

Willi und Alois

(Aufrufe 6.088 gesamt, 1 heute)

73 Kommentare

    • Hubert Lütke Laxen sagt

      Naja, mit dem Mähdrescher Seerosen ernten hat noch keiner probiert … oder? 😉

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  1. Bauer Fritz sagt

    Hallo Willi
    Danke das du auf diese unhaltbaren Zustände rund um das Wetter aufmerksam machst, die dieser oberste Wasserwart Petrus zu verantworten hat. Die Misere hat ja inzwischen europaweite Ausmaße angenommen. Nachdem nun wirklich schon seit langer Zeit offensichtlich ist, daß der gute Mann die Verteilung der Wassermengen weder örtlich noch zeitlich noch mengenmäßig im Griff hat, sind vermutlich folgenden Sofortmaßnahmen unabdingbar:
    1) Petrus muß vorlegen, wann er die letzten Schulungen in Wasserwesen und Wasserbewirtschaftung besucht hat.
    2) Petrus muß vorlegen, wann er seine technischen Anlagen das letzte Mal einer TÜV-Überprüfung unterzogen hat.
    3) Petrus muß im Zuge einer öffentlichen Anhörung vor dem EU-Agrar-Kommissar nachweisen, ob er auf Grund seines fortgeschrittenen Alters überhaupt noch in der Lage ist, diese sehr verantwortungsvolle Aufgabe alleine zu erledigen.

    Notfalls könnte ja in Zukunft sonst eine multilaterale Arbeitsgruppe sich um diese Agenda annehmen.

    9+

    • Christian Krupp sagt

      Lieber Willi, Lieber Bauer Fritz,

      Bitte bedenkt das Petrus auch gerade in den Sommerferien ist, soweit ich weiß begleitet er den heiligen Geist nach Rom, da war letzterer nämlich noch nie!
      Während der Abwesenheit von Petrus hat Gisbert seine Aufgabe übernommen ??

      Viele Grüße eure (katholischer)
      Biobauer Christian

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      • Bauer Fritz sagt

        Bestätigt meine Forderungen: Völlig unverantwortlich, sowas einem Lehrling zu überlassen. Petrus muß doch noch wissen, wie das kürzlich (vor ca. 200 Jahren) mit dem ZAUBERLEHRLING ausgegangen ist. Sogar heute müssen das manchmal noch Schüler als warnendes Beispiel auswendig lernen.

        Und der AZUBI von Petrus ist wohl eher ein Zuviel-Gieß-Bert. 🙂

        2+

  2. Friedrich sagt

    Wir haben in den letzten zwei Tagen 100 mm Regen bekommen. Damit haben wir jetzt im Juli 210 mm und 494 mm in diesem Jahr hier in Südhannover. Es wird Zeit , daß unser Willi was dagegen unternimmt. Ohne Raupenlaufwerk gehts hier wohl mit der Weizenernte in diesem Jahr nicht ?!

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  3. Zenzi sagt

    Ja, das mit den Unterschriftsplattformen nimmt inflationäre Richtungen ein. Mit den „neuen“ Techniken und leicht verknüpfbaren Netzwerken ist es eben leicht sein Votum abzugeben. Grundsätzlich halte ich diese Form der Stimmenabgabe für Positiv und möchte mal an die Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen die Wasserprivatisierung erinnern, die Dank dieses Mittels verhindert werden konnte: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/11/eu-unter-druck-19-millionen-unterschriften-gegen-wasser-privatisierung/

    1+

  4. Da arbeitet Petrus wohl statistisch zu viel mit Durchschnittswerten.

    Wenn ihr eine Hand auf eine 80 Grad Celsius heiße Herdplatte legt und den Fuß in einen Eimer mit -20 Grad Celsius kalten Eiswürfeln steckt, dann habt ihr ganz bestimmt eine sehr angenehme Durchschnittstemperatur.

    (Warum erinnert mich das nur an die Berichterstattung des Bauernverbandes?)

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  5. Thea S sagt

    Statistik: erst viel zu trocken, dann viel zu naß, also im Durchschnitt genau richtig! 😉

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Aber nicht doch,
      denken sie mal an die Urlauber, Regen, Regen und Kalt, kein Wetter für das Freibad. 🙁

      Der einzige Vorteil ist, man braucht nicht so viele Wasserkasten schleppen. 🙂

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  6. Ehrlicher sagt

    Bhhhhh, jetzt gehts mir besser, ich hab die Petition unterschrieben und die Welt ein Stückchen besser gemacht!

    2+

  7. Ich verstehe es auch nicht wir haben auch landwirtschaft und sind froh das es mal regnet das unsere wiesen und felder zu trocken sind das nichts mehr wächst es wirdf doch auch wieder besser

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  8. Ach ihr wisst auch nicht was ihr wollt, erst jammert Ihr weil es zu trocken ist, jetzt jammert Ihr weil es ein paar Tage durch regnet, als nächstes jammert Ihr weil der Winter zu warm oder zu kalt ist. Also was jetzt. Nehmt das Wetter so wie es ist, weil dran ändern können wir eh nix. Aber mein Opa hat immer gesagt “ solange die Landwirte jammern, gehts Ihnen gut. Wenn sie mal nicht mehr jammern dann müssen wir uns Gedanken machen“

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Ach Herr Graml,
      als Verbraucher beklage ich mich, dass die Butter teuer geworden ist, dass sie vor kurzem wesentlich billiger war interessiert mich als Verbraucher nicht, ich jammere nur, weil sie teurer geworden ist.

      Als Verbraucher interessiert mich auch nicht, dass durch Trockenheit, zum Teil nur eine halbe Ernte gibt und das noch nicht geerntete Bestände Gefahr des durchwachsend besteht und dadurch nur noch als Futtergetreide zu verwerten ist, interessiert mich nicht, mich betrifft es ja nicht.

      Dass durch Frost den Bauern riesige finanzielle Schäden entstanden sind, war mir auch egal, dass jetzt die ausländischen Lieferanten zb. bei Zwetschgen das 2,5 Fache wie sonst verlangen finde ich als Sauerei, wie solle ich meine Lieben mit meinem kleinen Einkommen von 4500.- Euro noch mit Obst versorgen.

      In einem haben sie Recht, über die, die nicht mehr Jammern, das sind diejenige, die aufgegeben haben, das gibt es immer mehr.

      Viel leicht gehören sie zu denjenigen, die bei der geplanten Agrarwende gebraucht werden, die Bauern, die aus gejammert haben, werden nicht zurück kommen.

      6+

      • Paulus sagt

        Hallo Ehemaliger,
        Deine deutlichen Worte sind durchaus verständlich und nachvollziehbar.
        Wenn ich das Thema mal verlassen und eine naive Frage an einen Fachmann für Zwetschgenanbau stellen darf? Aus welchem Grund gibt es diese alten gelben Plaumen nicht zu kaufen? Im Westfälischen wurden die früher als Kreiken bezeichnet. Die Früchte waren ziemlich groß, wunderbar süß und das Fruchtfleisch war vom Stein gelöst. In meiner ehem. Heimat gibt es diese Bäume nicht mehr und in der Baumschule bekam ich schon vor etlichen Jahren nur so eine Art Mirabellen oder Renekloden, deren Früchte aber nicht annähernd mit dieser alten Sorte vergleichbar sind.
        Das was von irgendwoher importiert wird und in Supermärkten auftaucht, ist ganz weit davon entfernt. Außen zu weich und schon fast gammelig und innen eher unreif und zu fest am Stein haftend. Mit Genuss hat das nun wirklich nichts mehr zu tun. Auf ein Stückchen Pflaumenkuchen vom Bäcker, auf den aufgrund saurer Pflaumen Unmengen kristallinen Zuckers gestreut werden können wir auch verzichten
        Wir führen ja einen Dialog und ich habe schon das Bedürfnis etwas zu lernen.

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    • Carmen Pamler sagt

      Man sollte merken wenn ein Landwirt einen Scherz macht oder können sie dass witzige sn dieser Petition nicht erkennen!

      1+

  9. Unterschreib Ich ned. Soviel regen gabs das ganze Jahr noch nicht. Und wir brauchen ihn. Von 3 Tagen Regenwetter ist noch keine Ernte in Gefahr.

    1+

  10. Wenn ich jetzt nix falsch gemacht habe, ist meine Unterschrift registriert.
    Wurde auch Zeit dass sich endlich einer kümmert
    (Ich persönlich leide nicht unter dem Regen weil ich weder Landwirt noch Urlauber bin)

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    • Ich seh das so sagt

      Erzähl das mal den Pflanzen die schon ersoffen sind.
      Das wird sie trösten.

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  11. Darf man auch spenden. Normal wird doch immer gespendet wenn Petitionen verfasst werden. Bei den sogenanntem Tierschützern ist das immer so. Aber fü in Alois werdet euch doch nicht ertreisten euer Geld mit ehrlicher Arbeit zu verdienen. Das ist aber total unüblich. Ironie aus.

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    • Bauer Willi , der Marvin Rehder will nicht an der Petition teilnehmen. Ich glaube allerdings, dass man ihn mit ein paar aussagekräftigen Argumenten umstimmen kann 😉

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