Bauer Willi
Kommentare 78

Ökoroutine

„In zwanzig Jahren 100% Biohaltung“ so lautet die Überschrift über einem Interview mit MIchael Kopatz vom Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie. Und noch ein interessanter Satz: „Nehmen Sie die Ernährung: Nur die Eliten können sich Bio leisten“. Diesen anscheinenden Widerspruch will er auflösen. Wie? Das könnt ihr hier lesen.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-07/oekologie-klimawandel-umwelt-umweltschutz-generationen-tierhaltung-interview/komplettansicht

Oekoroutine

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78 Kommentare

  1. Friedrich sagt

    Hallo Leute . Schaut mal in die Homepage vom „Institut für Klima,Umwelt,Energie“ in Wuppertal. Das Institut ist eine GmbH. Die Auftraggeber sind z.B. Greenpaese,WWF,Die Grünen,FrauHendriks vom Bundesumweltministerium, GIZ ,Stiftungen,NRW usw. . Bei Gutachten bin ich immer sehr vorsichtig. Diese Fa. lebt von Gutachten, Vorträgen usw.. Wer ein Gutachten in Auftrag gibt und bezahlt, gibt auch vor was gespielt wird. Sprich das Ergebnis wird vorher festgelegt. So läuft das heute. Deshalb gibt es auch so viele Gegengutachten. Dies habe ich schon oft erleben müßen. Wahrheit ist nicht immer Wahrheit. Das sollte jeder wissen. Die Prügelei auf die Landwirtschaft dient doch nur dem Zweck , Umweltfreiräume für die Deutsche Industrie zu schaffen um irgendwelche Klimaziele zu erreichen. Das hat doch Wolf von Amerongen als BDI-Präsident schon vor mehreren Jahrzehnten auch schon versucht. Der wollte zu Gunsten des Exportes die Landwirtschaft in Deutschland abschaffen und Agrargüter komplett einführen. Dazu muß jeder wissen , daß ein Industrieland wie Deutschland niemals erfolgreich sein kann ,ohne eine starke Landwirtschaft. Dies haben schon einige Länder schmerzlich erfahren müßen. Hier wird doch alles getan ,um die Industrie und Banken zu fördern. Ist denn schon ein Manager der Dt.Bank oder von VW in den Knast gegangen, oder wie kann es sein ,daß die Abgasaffähre unter dem Deckel blieb. Wir haben hier z.B. eine Jahresdurchschnittstemperatur von 8,5 – 9 Grad. Die Abgasanlagen stellen sich aber erst in diesem Bereich an. Das heißt in nur 50 % der Jahresstunden laufen die Anlagen in den Autos nur. Wir werden doch nur vorgeführt. Da werden doch in Berlin nur einsame Entscheidungen getroffen. Siehe Flüchtlinge, TTIP usw. . Das sind alles Entscheidungen städtisch denkender Menschen , zu Lasten der Landnutzenden Bevölkerung (Fischer, Jäger,Angler,Förster,Reiter, Landwirte usw.) . Leute wacht auf !! Die Traumtänzer werden immer mehr !!

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  2. Christian sagt

    Zitat aus dem INterview: „…. ist eine Aufgabe für die Politik….“ und genau da scheitert es IMMER.
    Die Politik macht immer nur Dinge, die Stimmen bringen (wird sich auch zukünftig nicht ändern) und dies ist sehr oft nicht identisch mit sinnvoll bzw. zukunftsfähig.

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  3. Rufer aus der Wüste sagt

    Vorstellbar ist das schon. In 5 Jahren haben wir einen islamischen Kanzler und dann haben die Schweinebauern eh schlechte Karten. Und mit Rind und Schaf und Ziegen ist Bio doch durchfuehrbar.

    Anderstweitig wollen 10 Millionen Arbeitslose auch Fleisch in ihrem Magen und das geht wieder nur mit billigem Schweinefleisch. Mit leerem Magen geht man doch eher auf die Strasse und demonstriert. Und das will doch in Berlin und Bruessel niemand.

    Nicht einfach eine Prognose hier.

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    • bauerhans sagt

      „In 5 Jahren haben wir einen islamischen Kanzler “

      wo soll der herkommen??
      in 25 jahren vielleicht.

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  4. Friedrich sagt

    Was wäre, wenn es keine Flächenprämien mehr gäbe ? Gedankenspiele : Ohne Prämie bei allen Betrieben würden zuerst die Biobetriebe aufgeben müßen. Dort ist die Prämie mehr als der Gewinn. Auch über 60% der anderen Betriebe würde es erwischen. Wegen der fehlenden Wirtschaftlichkeit fallen die Pachtpreise in den Keller. Dies würde zu starken Landverkäufen führen und damit zum Preisverfall des Bodens. Deutschland wäre in der EU
    isoliert, denn das würde kein EU-Land mitmachen.Die Ernten in Deutschland würden sich halbieren. Es würden also rd. 23 Mill. Tonnen Getreide fehlen. Auch die Tierhaltung würde sich halbieren. Die EU wäre dann nur noch Selbstversorger mit kleinen Exportmengen. Z.Zt.
    exportiert die EU rd. 30 Mill. Tonnen Getreide. Das würde auf dem Weltmarkt fehlen. Heute ist es schon so , daß bei 10 Mill. Tonnen Getreide die Märkte voll ausschlagen , heißt in diesem Fall bei Unterversorgung , daß die Preise durch die Decke nach oben gingen.
    Wen trifft es dann wieder einmal am Schlimmsten ? Die Armen , Hungernden der Welt.
    So ist das , wenn Egoisten und Ideologen die Welt retten wollen. Die falsch laufende Energiewende läßt grüßen !!

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    • Josef sagt

      In den großen Ackerbaubetrieben besteht der Gewinn nur aus der Flächenprämie. Dazu braucht man nur von den statistischen Gewinnen in den verschiedenen Größenklassen die 300€ Prämie abziehen. Gerade diese „leistungsfähigen“ Betriebe sind es, die den restlichen die Preise versauen.
      Niedrigere Pachtpreise haben in der Vergangenheit noch nie zu „starken landverkäufen“ geführt. Wieso dann jetzt ?
      Den 30 Mio Tonnen Getreideexporte sind ca. 17 Mio Tonnen Futtermittelimprote gegen zu rechnen.
      Das Problem besteht nicht darin, dass es zu wenig billige Lebensmittel gibt, sondern darin, dass es zu viele Arme gibt, weil sich 60 Personen die Hälfte aller Güter dieser Erde unter den Nagel gerissen haben.

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        • Josef sagt

          Vielleicht ist dein Betrieb nicht wirklich groß, ich meine so ca. 1000 Hektar. Tatsache ist doch, dass 5% der Betriebe 30% der Flächenprämien kassieren. Ein 5oo Ha Ackerbau-Betrieb mit 3 Arbeitskräften bekommt 50 ooo pro AK. Ein 50 Ha Betrieb mit Milchvieh und 1,5 Arbeitskräften bekommt 10 ooo pro AK. Welcher Sinn soll dahinter stehen ?

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  5. Friedrich K. sagt

    Die Energiewende als Argument, dass die Agrarwende kommen muss und auch funktioniert? Die Energiewende ist so verlogen, dass man sich schämen sollte. Genauso verlogen wird die Agrarwende: Wenn sie da ist, wird man über deren negative Konsequenzen schweigen.
    Zum Glück gibt es noch emeritierte Professoren wie Demmler, der gegen den grünen Mainstream schreibt: http://ef-magazin.de/2015/09/05/7422-buch-von-horst-demmler-ueber-die-oeko-partei-wider-den-gruenen-wahn

    Leider werden solche Stimmen kaum gehört.

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