Bauer Willi
Kommentare 124

Lieber NABU, was stimmt denn nun???

Ich war am 10. Januar, auf der Seite des NABU und habe dort folgenden Text gefunden:

Der Star ist „Vogel des Jahres 2018“    

Der Star ist kein gewöhnlicher Allerweltsvogel, denn er hat herausragende Talente: Der Star kann andere Vögel und Umgebungsgeräusche perfekt nachahmen und in seinen Gesang einbauen. Zu hören sind dann sogar Handyklingeltöne, Hundebellen oder Alarmanlagen. Zum Star unter den Vögeln wird er auch durch seine atemberaubenden Schwarmformationen, bei denen hunderttausende Individuen perfekt aufeinander abgestimmt durch die Lüfte gleiten.

Der Star ist den Menschen vertraut und weit verbreitet. Doch seine Präsenz in unserem Alltag täuscht, denn der Starenbestand nimmt ab. Es fehlt an Lebensräumen mit Brutmöglichkeiten und Nahrung – insbesondere verursacht durch die industrielle Landwirtschaft.

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/index.html

Und dann sehe ich mir die Vogelzählung des NABU auf der gleichen Seite vom 10. Januar an und finde folgende Angaben:

Laut der Statistik dieses Tages waren es 39% mehr als im Vorjahr. Aber auch über die letzten Jahre kann ich da keinen negativen Trend erkennen.  Was stimmt denn nun, lieber NABU? Bitte um Antwort.

Und noch eine Frage:  was kann ich, was können wir alle tun, damit es noch mehr werden?  Nur Schuldzuweisungen helfen ja nicht weiter. Für Tipps wäre ich dankbar. Möglichst konkret. Wir wollen ja Dialog und Lösungen.

Euer Star-Bauer Willi

P.S.: Interessanter Link. Es liegt am Wetter.

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/01/brandenburg-naturschutz-voegel-stunde-der-wintervoegel.html

 

 

 

 

 

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124 Kommentare

    • Schmeckt gut sagt

      Herr Graebner, dass meinen sie doch jetzt nicht ernst. Solch alte Zahlen und Hinweise. Das Jetzt zählt für uns Landwirte. Wir müssen von unseren Erträgen leben und unsere Mitarbeiter angemessen entlohnen (Mindestlohn+x). Wir haben die Riesenschwärme Stare im letzten Jahr erlebt . Glauben sie etwa, dass uns dieses extreme Ertragsrisiko irgend jemand abnimmt ? Es waren etwa 2/3 bis 3/4 Jungstare – nochmal meine Frage, wo kommen die her, wenn es doch so schlecht bestellt ist um die Population? Irgend etwas stimmt hier doch nicht. Ich bin übrigens auch fasziniert von der Schönheit und Intelligenz der Tiere, aber wenn die Fraßschäden Existenzängste auslösen, können sie sich sicherlich vorstellen, dass sich diese Faszination im letzten Jahr in Grenzen gehalten hat.

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  1. Hans-Günter Felser sagt

    Ich würde sogar alle Wildschweine töten, dann ist die Ansteckungsgefahr für die „Intensivtierzucht“ noch mehr eingedämmt. Das ist doch im Trend, oder? Alles schönreden, selbst völlig Idiotisches. Da sage ich dann mal „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“

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    • bauerhans sagt

      herr felser,ich hab das gefühl,sie wissen absolut,was wir bauern falsch machen,wollen aber mit dem „kopf durch die wand“.
      änderungen kann man aber nur behutsam durchführen.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Die Zahlen zur Wildschweinpopulation in Deutschland sprechen eine deutliche Sprache: Vor etwa 50 Jahren wurden in der Jagdsaison in Ost- und Westdeutschland 50.000 Wildschweine erlegt.
      In der Saison 2015/2016 waren es laut Deutschem Jagdverband 610.000, also zwölf Mal so viele. Das liegt nicht hauptsächlich daran, dass die Jäger immer lieber auf die Pirsch gehen, sondern dass es zunehmend mehr Schweine gibt – sowohl auf dem Land als auch in den Städten.
      Seit Ende der 1990er Jahre hat auch in Berlin die Zahl der Wildschweine deutlich zugenommen. Schätzungen gehen inzwischen von insgesamt etwa 5000 Tieren rund um Berlin aus.
      Derk Ehlert, Wildtierexperte des Landes Berlin, sieht einen klaren Trend, der sich seiner Ansicht nach fortsetzen wird: „Vor 30, 40 Jahren waren es immer mal ein paar Wildschweine, die in Berlin gesichtet wurden“, sagt er. „Aber wie häufig ich in den vergangenen Jahren Wildschweine gesehen habe, das ist schon enorm.“

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      • Inga sagt

        Und die Wölfe sind keine Feinde von den Wildschweinen, Ehemaliger Landwirt?

        also wenn die sich so vermehrt haben, dann müssen sie gute Umweltbedingungen gehabt haben.
        Und dann noch in den Osten verbreitet haben, wo sie diese Pest mit herbringen.

        Aber dass kann ja bei uns auf dem Flughafen auch passiert sein, dass der Erreger von Südafrika mit hier her gebracht wurde, oder?

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  2. Wärenddessen im NABU Vorstand:
    Oh da fliegt gerade wieder ein Tausender in meine Tasche. Der ist bestimmt gequält worden von der Landwirtschaft. Ich behalte ihn mal und guck ob er noch größer wird. Und siehe da, es hat Babys bekommen. 15 gut ernährte 500 Euro scheine.

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  3. Friedrich sagt

    @Bauerwilli. Willi , wenn sich das rechnet ,nur zu mit dem Kiebitzprogramm. Hier gibts auch ein Lärchenfensterprogramm. Diese Programme sind von der Politik , die keine Ahnung hat , daß reinste Steuergeldvernichtungsprogramm. Erst läßt man die Krähen,Greifvögel usw. sich per Gesetz quatratisch vermehren , sprich Jagd verbieten und dann wird mit Geld ein Schutzprogramm für die aufgefressenen Arten in Gang gesetzt. Das ist wie bei Till Eulenspiegel. Bei uns sind so die Rebhühner , Fasanen, Kaninchen, Hasen, Kiebitze, Lärchen usw. nahezu weg. Dafür mehr Greifvögel und Krähen. Hoffe , daß diese , durch die Nässe und Mäusemangel in diesem Winter durch Hunger dezimiert werden. Jetzt beschweren sich die Bürger aber , daß die an die Müllbeutel rangehen. Sind eben schlaue Tierchen.

    3+

  4. Friedrich sagt

    @Helge May. Gut , daß wir mal einen Mitarbeiter des NABU hier haben. Ich habe hier ohne
    Ende Krähen , Elstern und Bussarde. Meine zwei Häsinnen auf dem Hof setzen mehrere Male im Jahr Junghasen. Immer wieder kann ich sehen wie die Krähen und Bussarde die Junghasen töten und verspeisen. Auch die Kibitze als Nestflüchter in den Zuckerrüben werden von denen permanent aufgefressen. Wann erwägt der NABU diesem Treiben ein Ende zu bereiten ? Wir haben viel zu viele Krähen und Bussarde. Abschuß ist nahezu verboten, also was ist zu tun ? Sonst sind die anderen Vögel bald ausgestorben. Krähen sind so schlau und werden fast 100 Jahre alt. Da hat ein Jäger keine Chance. Früher haben die Jäger die Gelege beschossen und so die Population im Gleichgewicht gehalten. Heute vermehren die sich wie die Bussarde ohne Ende. Neulich habe ich 70 !! Bussarde auf 10 ha Acker gezählt, obwohl doch nur ein Brutpärchen auf 300 ha sein soll.

    7+

    • Der NABU ist kein Kleinvogel- oder Hasenschutzverein, sondern ein Naturschutzverband. Warum sollten wir also beim „Treiben“ der Greife oder Krähen eingreifen? Genauso gut könnte man gegen Meisen und Rotschwänzchen vorgehen, weil sie die armen Schmetterlinge und Käfer fressen. Es stimmt allerdings, dass es Beutegreifer aller Art in einer strukturell verarmten Landschaft einfacher haben, Beute zu machen.

      Krähen werden übrigens nicht 100, sondern in „freier Wildbahn“ bestenfalls 10 bis 15 Jahre alt, Kolkraben auch mal 30. Und bei den 70 Bussarden auf dem Acker sind wir wieder bei der Ausgangsfrage dieser Seite zurück. Außerhalb der Brutzeit sind auch Bussarde gesellige Typen und sammeln sich gelegentlich. Über die Brutdichte in einem Gebiet sagt das nichts.

      3+

      • Bauer Willi sagt

        @Helge May,
        Ich habe viele Jahre an einem Hamster-Schutz-Programm teilgenommen. Gleichzeitig hat man überall in der Flur kleine Gehölzgruppen angelegt. Dort sitzen jetzt viele Greifvögel. Im den Wäldchen sind Fuchsbauten. Beide haben den Hamster auf dem Speiseplan. Die Zahl der Hamster hat abgenommen, obwohl hier fast alle Landwirte an dem Programm teilnehmen. Ich habe die „Hamsterbeauftragte“ auf diesen Umstand hingewiesen. Barsche Antwort: „Halten Sie sich da raus, da haben Sie keine Ahnung von“. Jetzt mache ich bei dem Programm nicht mehr mit. So wird das nichts mit dem Naturschutz. Ihre Antwort erinnert mich ein wenig an die Hamster-Beauftragte…
        Wir Bauern sind nicht alle doof. Und sicherlich mehr in der Natur als so manches NABU-Mitglied. Eigentlich schade, dass kein Interesse an einer Zusammenarbeit besteht.

        Heute bekam ich eine Mail von der Unteren Naturschutzbehörde, ob ich nicht an einem Kiebitz-Programm teilnehmen wollte. Die Unterlagen waren auch dabei. Rund 16 Seiten, was ich alles zu tun und zu lassen habe. Ich überlege noch…

        Bauer Willi

        4+

        • bauerhans sagt

          das kiebitzprogramm rechnet sich,aber die unterlagen sind sehr theoretisch,damit rettet oder lockt man keinen kiebitz „hinterm ofen vor“.
          die betreuer (ornithologen) haben wenig praxiss.

          1+

      • sonnenblume sagt

        Gut zu wissen, dass Krähen nicht älter werden. Wir haben seit 4 Jahren ein Brutpaar im Garten. Sie suchen systematisch das Gelände nach Futter ab. Dadurch ist die Anzahl der Singvögel rapide zurück gegangen. Außerdem müssen wir in der zweiten Etage das ganze Jahr über, sämtliche Fensterbänke mit Gegenständen bestücken, um dem ständigen Picken an den Fenstern vorzubeugen. Dieses Geräusch ist wegen der Lautstärke nicht zu ertragen und macht einem Bauschreiner alle Ehre. Beschädigungen hat man an Holzfenstern und Silikonabdichtungen.

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      • sonnenblume sagt

        @Helge May, gibt es eine Erklärung für dieses Verhalten der Krähen und wie kann man das abstellen? Über Jahre gesehen wird unsere jetzige Methode anstrengend!

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  5. Also bei uns ist ein deutlicher Anstieg festzustellen. Feldlerchen bachstelzen Kiebitz haubenmeisen Specht und kleiber sind wieder mehr zu sehen,als noch vor 4 Jahren
    Greifvögel Feld und hausspatzen bilden hier große Völker. Stare hatten wir den ganzen Sommer im Stall. Zusammen mit den Schwalben und Spatzen verwandelten sie die Diele in einen Vogelpark.

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  6. Altbauer Jochen sagt

    Sehet die Vögel unter dem Himmel,
    sie säen nicht, sie ernten nicht, sie fahren
    nicht in Scheunen ein und euer
    himmlischer Vater nähret sie doch.
    Seid ihr nicht viel besser, denn sie ?
    -Matthäus 6 –

    1+

  7. Friedrich sagt

    Mit dem Niedergang der Stare wurde nur mal wieder der Landwirtschaft eins ausgewischt. Da ist der NABU Meister drin. Sicherlich gibt es mal wieder hier keinen wissenschaftlichen Beweis dafür , sondern wird, wie immer , nur behauptet. Meine Kirschbäume werden aber jedes Jahr kurz vor der Reife von den Staren abgeerntet. Kann keinen Starenrückgang feststellen. Auch werden es immer mehr Krähen , Bussarde, Falken usw. . Irgendwie müßen die sich ja auch ernähren. Ebenso muß der NABU ja auch an seine Spenden kommen. Da ist denen jedes Mittel recht , um den kleinen Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen . Das ist Ablaßhandel für die Gutmenschen.

    3+

    • Die Daten zum Rückgang des Stars – und anderer Arten – hat sich der NABU nicht ausgedacht und auch nicht erhoben. Sie stammen aus dem offiziellen Bericht der Bundesregierung an die EU. Das wird im Rahmen der europäischen Vogelschutzrichtlinie alle paar Jahre gemacht, um zu sehen, wie es denn steht. Wenn man die Kommentare hier liest, könnte die Bundesregierung aber natürlich mit zur NABU-Verschwörung gehören oder die Stare selbst wollen den Bauern eins auswischen, indem sie einfach weniger werden, die fiesen Vögel.

      1+

      • Bauer Willi sagt

        @Helge May
        es geht um den Widerspruch auf der NABU-Seite. Da steht (ohne Quelle) dass die Zahl der Stare abnimmt. Und in der Vogelzählung nimmt die Zahl zu, sogar deutlich zu, wie in der Grafik zu sehen. Können Sie den Widerspruch auflösen? Ich bitte darum.
        Bauer Willi

        2+

        • Es sind zwei verschiedene Messungen. Die Abnahme bezieht sich auf die Brutpaare. Das ist auch übliche Messgröße und deswegen hat dies Berlin so nach Brüssel gemeldet. Bei der Stunde der Wintervögel dagegen werden alle Vogel-Individuen gezählt – wer davon brütet, lässt sich im Winter ja schlecht feststellen. Noch wichtiger: Der Star ist ein sogenannter Teilzieher. Wenn es kälter wird, macht sich ein Teil der Stare auf in den Süden oder Richtung Atlantikküste. In den letzten Jahren sind vergleichsweise viele Stare im Winter hier geblieben, deswegen steigen die gemessenen Winterzahlen an, obwohl der Brutbestand sinkt. Und damit es so richtig kompliziert wird, sind die Stare jetzt im Winter nicht unbedingt die gleichen wie im Sommer. Es ziehen nämlich im Winter Stare aus dem Osten und Norden zu uns nach Deutschland. Alles also ein großer Verschiebebahnhof. Zur Brutzeit gibt es übrigens in den Ost-Bundesländern mehr Stare, jetzt im Winter knubbeln sich die meisten Stare im Westen der Republik, weil es dort tendenziell milder ist.

          3+

          • Paulus sagt

            Jung, dann sag doch gleich, dass alle diesbezüglichen Ehebungen Chickenshit sind und quäl dich nicht so rum.

            5+

            • Die Erhebungen sind für sich genommen alle völlig okay. Unsinnig wird es nur, wenn man dann Äpfeln mit Birnen vergleicht, oder in diesem Fall Brutzahlen mit Winterzahlen.

              4+

            • Schmeckt gut sagt

              Ich zweifle die Brutzahlen an. Erklären sie mir, woher die vielen Jungvögel kommen?

              1+

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Eindeutig ist, dass es bei uns derzeit weniger Stare gibt, als im Oktober. Schuld daran sind die Winzer, nein, nicht wegen der Pestizide, die haben die Trauben einfach abgeschnitten und zu Wein verarbeitet. 😉

              2+

  8. Da der NABU bekanntlich immer recht hat (bin Mitarbeiter des NABU), stimmt natürlich beides. Die Steigerungen bei der „Stunde der Wintervögel“ zeigen nur, dass mehr und mehr Stare im Winter hierbleiben und nicht in den Süden ziehen – der Klimawandel lässt grüßen. Die Brutbestände des Stars dagegen sind stark zurückgegangen. Ist leider so, uns wäre es anders auch lieber.

    5+

    • Schmeckt gut sagt

      Der NABU ist immer sehr schnell damit, eine Abnahme der Brutpaare zu vermuten und dies zum größten Teil auf die Landwirtschaft zu schieben. Bitte erklären Sie mir, Herr May, wie es zu den enormen Fraßschäden in Beeren- und Steinobstplantagen und später auch im Weinbau kommen konnte. Diese Schäden wurden hauptsächlich von Jungstaren verursacht, die sehr gut an dem braunen Gefieder zu erkennen sind. Irgendwo müssen die Jungstare erbrütet worden sein, während der Aufzuchtphase waren sie offensichtlich gut mit Eiweiß versorgt (Würmer und Insekten) und auch später erfreuten sie sich bester Gesundheit. Ja, es sind bei dieser warmen Witterung vermehrt Stare in Nordeuropa gebleiben, aber den enormen Populationsanstieg im Sommer gibt es auch. Liegt es an der Wahrnehmung 😉 ?

      4+

      • Es geht nicht um eine NABU-Annahme oder Vermutung. Wie hier an anderer Stelle bereits erwähnt, stammen die Daten zum Rückgang des Stars – und anderer Arten – aus dem offiziellen Monitoringbericht der Bundesregierung an die EU. Die Datenerhebung wird unter anderem von den Staatlichen Vogelschutzwarten und vom Dachverband Deutscher Avifaunisten durchgeführt. Dass der Eindruck an einem einzelnen Ort nicht unbedingt mit flächendeckenden Daten übereinstimmt, ist normal.

        3+

        • Ich seh das so sagt

          Ihre Behauptungen, daß die Landwirtschaft aber Schuld an allem ist – und dann natürlich auch flächendeckend statt an einzelnen Orten – ist für sie aber anscheinden genauso „normal“.

          3+

      • Schmeckt gut sagt

        Diese Annahme ist aber falsch. Fraßschäden gab es 2017 in außergewöhnlich hohem Maße in ganz Nordeuropa und in allen Fällen ausgelöst durch einen extrem hohen Anteil an Jungstaren. Woher kommen diese? Diese Populationsschwankungen kennen wir schon (alle 5-8 Jahre) aber nicht mit solch hohen Zahlen. Wir reden nicht über Tausende sondern Millionen Stare – mit hoher Aggressivität.

        2+

  9. Eine Aussage über die Population der Stare beruht mit Sicherheit nicht allein auf den Beobachtungen der Hobby-Vogelzähler. Nur um wieder eine Diskussion anzuzetteln, vergleichen Sie zwei völlig verschiedene Sachen.

    1+

    • Herr Schmid, ich weise darauf hin, dass der NABU auf seiner Seite zwei Aussagen macht: 1. die Stare werden weniger. 2. die Zahl der Stare hat zugenommen. Das ist ein Widerspruch. Wenn Sie den auflösen können, bitte gerne.

      7+

    • Die Auflösung ist, daß die erste Aussage nicht allein auf den Ergebnissen der Beobachtungsaktion basiert. Die 2. Aussage ist nicht „die Zahl der Stare hat zugenommen“, sondern „es wurden bei der Aktion mehr Stare gezählt“.

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        • Bauer Willi sagt

          Ich könnte ja jetzt fragen, wo denn der Unterschied zwischen Sommer und Winter ist. 🙂 Mache ich aber nicht… (Ironie!) 🙂
          Bauer Willi
          (Konnte ich mir jetzt nicht verkneifen. Ich liebe Klugscheisser 🙂 )

          8+

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Vor einigen 100 Jahren kamen die Illuminati dem Winter auf die Schliche. Durch eine scheinbar endlose Verfolgung von Spuren und Anhaltspunkten kamen sie zu dem Schluss, dass der Winter den geheimen Plan, die Welt zu erobern, verwirklichen will. Tatsächlich deutet einiges auf diese Anschuldigung hin. Vor einigen Millionen Jahren hat es der Winter nämlich bereits beinahe geschafft, mit einer Eiszeit die Welt zu erobern. Zum guten Glück gibt es immer noch Frühling, Sommer und Herbst, die den Winter bislang einigermaßen unter Kontrolle halten konnten.

          Im Gegensatz zu den Illuminati hält die Scientology diese Gerüchte für lauter Schwachsinn, um nicht zu sagen Unfug. Es sei ganz offensichtlich, dass der Winter nur versuche, die heimtückischen Pläne des machtgierigen Sommers zu verhindern.

          Wer von den beiden nun recht hat, ist noch unklar. Für das Jahr 2020 ist allerdings eine Gerichtsverhandlung „Sommer gegen Winter“ geplant, die live im Fernsehen übertragen werden soll. Die Anwälte der jeweiligen Parteien sind Susanne Winter (Winter) und Dr. Sommer (Sommer).

          Neuerdings stellten Wissenschaftler fest, dass der Schnee aufgrund der globalen Erwärmung viel wärmer vom Himmel fällt. Es wurden schon Flockentemperaturen von bis zu 3 °C gemeldet. Sollte das so weitergehen, so die Wissenschaftler, könnte der Schnee bald in Form von Wasser (in Fachkreisen wie z.B. Illuminati auch Regen genannt) herabfallen. Somit ist es für den Bauern nicht einfach, wann ist Sommer, wann ist Winter.
          Gott steh uns bei!

          20+

    • Diese Vogelzählung wird laut NABU dermaßen gut angenommen, das die Zahlen durchaus statistisch zu verwenden sind .
      Ich habe es so selber die Tage auf der Seite des NABU gelesen .

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  10. Schon lustig, diese Diskussion. Wie soll eine Zählung im Winter einen Zusammenhang zum Insektenschwund liefern. Wie soll ohne Wetterfaktoren die Zahl der Zugvoegel beurteilt werden? Auch bei den Vogelräubern gibt es Faktoren die die Wintervögel, Zugvögel und Brutverhalten unterschiedlich beeinflussen. Ich weiß nicht, alles erscheint mir wie Zeitverschwendung! Im WDR 4 haben sie den einzigen wichtigen Faktor genannt. Glyphosat. Der ist vielleicht das naechste Mal weg.

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  11. Das sich der bestand vermehrt hätte ich subjektiv auch vermutet aber ich wüsste keinen vernünftigen Grund noch mehr zu wollen denn sie schaden dem bestand anderer Vogel Arten sie sind und bleiben Räuber.!

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    • Ich seh das so sagt

      Vorsichtig sein mit so einer Aussage.
      NABU arbeitet bei Raubvögeln (Beutegreifern) sicher an einem Umerziehungsprogramm zu „Veggie wings“
      Wetten …

      1+

  12. Brötchen sagt

    8mal ein Vorschlag. wieso kann man nicht diversitätsstudien von der lw in auftrag geben? ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man den grüne Themen nicht ganz überlässt, steht man besser da. wir haben bei uns am Stall auch eine vielfältige singvogelpopulation Meisen, kleiber, spechte, kolkraben. die kommen wegen der fliegen. die rehe zieht es auch in die Anlage, die finden Wald irgendwie Mist. ne die haben bei uns Ruhe vor den Hunden. hier war ja mal ein toller Link zu einer Studie, glaube die war von Bayer gesponsort. Auswirkungen von blühstreifen.

    2+

    • Inga sagt

      Hast du einen Hof in der Außenlage, Brötchen?

      Dann hast du damit bestimmt den Rehen den Weg verbaut und sie gehen immer noch daher, nämlich mitten über dienen Hof.

      Haben wir auch, der natürliche Weg d4er Rehe geht am Wohnzimmerfester vorbei, auf dem Acker vorm Wohnzimmerfester.
      Ich kenne noch so ein Beispiel!

      Und wen du Fliegen im Stall hast, dann fördert das die Biodiversität und lockt Vögel, vor allem Schwalben an.

      Und die Kirschbäume im Garten Sperlinge und wie alle Obstbäume dann auch die Bienen, vielleicht auch noch andere Insekten.

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      • Brötchen sagt

        bei uns ist stadtnähe, die riken kommen auch zum werfen rein, weil es weitläufig und ruhig ist. Problem, die machen mehr Schaden am Zaun als wildschweine. ansonsten sind die gern gesehen.

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    • Der Star sieht irgendwie aus wie eine Amsel. Ich kann mich auch täuschen bin kein Ornithologe. Unsere Stare machen gerade Winter Urlaub im Süden und sind noch nicht zurück.

      1+

    • Andrea Göschl Das kann nicht sein, dass die noch nicht wieder zurück sind. Schauen Sie sich mal die NABU-Zählung an. Es sind über 60.000.

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    • Wer eine Amsel nicht vom Star unterscheide kann,wird sich beim zählen Schwer tun. Eines zur ehrenrettung der Zähler. Immer häufiger bleiben einige Stare im Winter hier
      Aber 60000?

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    • Erstaunlich Bauer Willi mmh … Urlaub im Inland soll ja immer beliebter werden….
      Währe interessant ob sich die Zahlen gleichmäßig über das Bundesgebiet erstrecken oder sind wirklich ein paar Starenschwärme da geblieben so am Rhein wo Weinbauklima herscht…

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    • Könnte man nachsehen. Ich habe es gemacht. Die meisten Stare finden sich in NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen. Und die Stare zwitschern „Warum ist es am Rhein so schön“ 🙂

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    • Möglicherweise ist das Klima in diesen Bundesländern zur Zeit milder.
      Vielleicht wurden Stare in der Hobbyornithologenzählung mit Amseln verwechselt 😀
      Möglicherweise sind viele Zugvögel aufgrund der milden Temperaturen noch hier.
      Möglicherweise gibt es noch viele andere Alternativerklärungen für diese scheinbar widersprüchlichen Ergebnisse.
      Egal was die Ursache ist und egal wo sie liegt, ich denke, wir sollten als reiche Industrienation mit gutem Beispiel voran gehen und einen sensiblen und respektvollen Umgang mit den restlichen Bewohnern und Organismen dieser Erde pflegen und uns informieren, weiter forschen, diskutieren und Bestände überwachen. Denn ohne unsere tierischen und pflanzlichen Mitbewohner wäre unser Leben nicht nur um Einiges ärmer, sondern auch nicht möglich. In seiner Geschichte hat der Mensch schon viele Arten durch Verdrängung und Ausbeutung ausgerottet oder an den Rand des Aussterbens gebrach. Vorichtig sollten wir also allemal sein und uns informieren statt zu pauschalisieren!

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  13. Also ich will nichts dafür tun dass es noch mehr werden…im Sommer ein Blick in den Stall reicht mir um zu sehen, dass , mindestens bei uns in Norddeutschland, ausreichend Stare existieren…die Tiere und das Futter sind vollgeschissen …Futterhygiene fällt da schwer…eine schwierige Gratwanderung ist das..eigentlich müsste man den Rinderstall komplett dicht machen, andererseits sind Offenställe tiergesundheitsmässig positiv zu bewerten und bei bestimmten Markenfleischprogrammen auch vorgeschrieben…

    3+

  14. Berthold Lauer sagt

    Also die Stare freuen sich über meine intensive Landwirtschaft ( oder auch die meiner Kollegen). Je nach Außentemperatur oder insbesondere nach Scheefall bevölkern sie den Anschnitt meiner Maissilage zuhauf und sind auch ziemlich wählerisch: nur die Kornanteile, der Rest fällt in ziemlichen Mengen auf den Boden. Ob das für meine Kühe immer so gut ist, wage ich zu bezweifeln. Aber was duldet man nicht alles… insbesonder für den Vogel des Jahres! War der Spatz ja auch schon vor ein paar Jahren, und auch den füttere ich durch. Bin ich jetzt ein guter Landwirt???

    2+

  15. Weiss jemand, ob es Untersuchungen gibt zum Einfluss von Funk / Strahlung auf Vogelbestände und Insekten? Ich grübel da schon eine Weile drüber – das flächendeckende Funknetz plus unsere ganzen privaten ‚WLANs’… Welchen Einfluss nehmen die evtl? Nicht umsonst gibt es ja auch hier schon Hinweise, wie schädlich die Strahlung für uns sein kann. Was ist dann mit der restlichen lebenden Umwelt?

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    • Wäre sicherlich sehr sehr interessant! Aber dann gäbs ja nicht einen schuldigen, sondern dann wär jeder dran! Deshalb möchte es auch keiner wissen…
      Bei Licht weiß mans mittlerweile, hab aber noch keinen gehört der Lösungen bietet… über Nacht abschalten möchte scheinbar auch keiner, wäre gleichzeitig aber toller Umweltschutz…

      1+

    • Lightpollution.. Das allgegenwärtige, durchgehende Beleuchten von allem und jedes kostet viele Insekten das Leben.. Kann mich noch dran erinnern wie die Maikäfer jeden Morgen verzweifelt um die Beleuchtung auf dem Bahnsteig und an den Strassenlaternen surrten, und zuhaufe dann komplett entkräftet auf dem Boden lagen 😔

      1+

    • Paulus sagt

      @Bettina Lindicke
      Sie kennen das berühmte Beispiel nicht? Vor etlichen Jahren wurde in der Nähe von Aachen ein Mobilfunkmast für mehrere Betreiber aufgestellt. Schlagartig litten viele Anwohner unter Schlafstörungen, innerer Unruhe, Kopfschmerzen, bis hin zu Herzrhythmusstörungen und dergleichen mehr. Dumm nur, dass das Ding gar nicht in Betrieb war, weil die erdverlegten Zuleitungen aus irgendwelchen Gründen erst Monate später verlegt werden konnten.
      Die elektromagnetische Strahlung/Strahlungsfrequenz (laienhaft ausgedrückt) eines haushaltsüblichen Mikrowellengerätes dürfte ungleich höher sein als die im Mobilfunk und für WLAN.

      @Bernhard Rossi
      Doch, bezügl. der Lichtproblematik gibt es bereits praktisch anwendbare Lösungen mittels LED-Technik. Daran wurde zumindest von einem namhaften niederländischen Hersteller auch intensiv geforscht. Die Umrüstung der Straßenbeleuchtungen kostet aber Geld und geht insofern nur schleppend voran.

      1+

      • Andreas Müller sagt

        Ein Grund für die aktuell höheren Zahlen: Stare sind Teilzieher. Bei den Temperaturen bleiben halt einige hier… letztes Jahr um diese Zeit war es kälter

        1+

        • Andreas Müller sagt

          Hier die Tipps vom Nabu:

          https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/star/infos/23210.html

          Der ursprüngliche, wohl ideale, Lebensraum unserer Stare in Mitteleuropa befand sich in Randlagen und Lichtungen von Laubwäldern. Heute besiedeln sie viele Gebiete, die vom Menschen landwirtschaftlich genutzt werden. Zwei Dinge benötigt er zum Glücklichsein: Bäume oder Gebäude mit geeigneten Bruthöhlen und offene Nahrungsflächen mit niedriger Vegetation in maximal 500 Metern Entfernung. Sind diese beiden Grundvoraussetzungen erfüllt, ist unser Jahresvogel sehr anpassungsfähig.

          In der Agrarlandschaft sucht der Star Mähwiesen und abgeerntete Felder zur Nahrungssuche auf. Hier kann er „zirkeln“ und Würmer sowie Insekten aus den vorgepickten Löchern ziehen. Auf beweideten Wiesen findet der gesellige Vogel reichlich vom Mist der Weidetiere angelockte Insekten und Würmer. Mit der Nisthöhlensuche in der näheren Umgebung ist der Star nicht allzu wählerisch. Er bezieht Quartier in Baumgruppen der Feldflur oder in Alleebäumen. Auch Stallanlagen und andere Einzelgebäude mit entsprechenden Hohlräumen unter der Fassade bieten Platz für den Nestbau. Sein Lieblingsplätzchen aber findet der Star auf einer Streuobstwiese mit alten Obstbäumen oder beweideten Flächen am Boden.

          Doch auch in der Stadt ist er gern zuhause. Alter Baumbestand in Parks mit angrenzenden gemähten Liegewiesen erfüllen hier seine Bedürfnisse voll und ganz. Fehlen die Bäume, hat er kein Problem mit dem Nestbau unter einem losen Ziegel oder in einem Nistkasten. Der urbane Star besiedelt neben Parkanlagen auch Friedhöfe, Kleingärten und sogar Innenstädte mit kleineren Rasenflächen wie Sportplätze. Am Stadtrand brütende Stare finden oft beides: Reicht das Grüne nicht aus, bieten Stadtgüter oder Reiterhöfe ausreichend Futter. Beeren tragende Hecken ergänzen ihr Nahrungsangebot.

          Versammeln sich Stare lärmend zum Vogelzug ins Winterquartier, bevorzugen sie Schlafplätze in Schilfröhrichten und nutzen tagsüber Stromleitungen zum Ausruhen. Auch flächige dichte Gebüsche, hohe Bäume oder historische Fassaden bieten den großen Schwärmen ausreichend Platz und Schutz.

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      • Andreas Müller sagt

        Tipps und Fragen an Willi: Hast Du Streuobstwiesen? Pflegst du die Streuobstwiesen? Hast Du Hochstammbäume mit Höhlen? Gibt es geeignete Nisthöhlen auf Deinem Hof? Wann ging die letzte Kuh vom Hof? Ist dein Saatgut gebeizt? etc

        2+

    • Da die Geburtenrate ja auch auf einem jahrhunderthoch liegt …. ist wohl auch die Population beim sogenanntem Klapperstorch deutlich in die Höhe geschnellt… 😉😉😉

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    • Störche zählen im Winter? Das scheint mir weniger aussagekräftig zu sein 😊 lange keinen gesehen hier im Pott , denke die sind dann doch mal in warme Gefilde geflogen..

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    • Ich bleibe dabei: diese Zählung ist genau so belastbar wie wenn ein e. V. Insekten zählt… Und am Ende , oder wie man hinsichtlich des Stares offensichtlich schon entnehmen kann, wird das Ergebnis der Landwirtschaft um die Ohren gehauen, und keiner wird es mehr hinterfragen wenn die Zahlen erstmal raus sind.

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    • Das grösste Problem ist das jede negativ Zählung auf die Landwirtschaft geschoben wird. Dabei gibt es so viele Argumente die nichts mit der Landwirtschaft zu tun haben. Man muss immer das ganze sehen.

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    • Zählung von Zugvögeln im Januar ! Ergebnis: Bestand zusammengebrochen !🤣😂🤣, Made my Day!
      Da gab’s mal ne Statistik, durchgeführt zwischen 9 und 11 Uhr morgens im Wohngebiet. Ergebnis: 92% der Bevölkerung sind nicht berufstätige Mütter oder Rentner. 😂

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    • bauerhans sagt

      gestern noch einen storch am stadtrand von herford gesehen,letzte woche warens noch zwei.

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  16. Wäre mal interessant, was man auf der angekündigten Tagung der NABU den Teilnehmern erzählt. Da soll ja der Rückgang der Starbestände beleuchtet werden.

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  17. Wenn das Spendenaufkommen nachlässt werden es drastisch weniger Stare. Wenn genug Geld da ist haben wir Augenscheinlich eine Zunahme der Bestände. Ich bin der Meinung das die Zahlen die da veröffentlicht werden mit dem Spendenaufkommen der NGOs zu tun hat. Wenn positive zahlen veröffentlicht werden dann wird dabei geschrieben das dank unserer Arbeit die Bestände zunehmen. Ich kann da nichts mehr glauben. Wenn es nur noch ums Geld geht dann lässt die Glaubwürdigkeit nach. So sehe ich das.

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    • Beim NABU gibt’s es mehr als nur Info.lücken.Da gibt es auch die Märchenstunde.Aus dem NABU.Büchlein.Und was schlimmer ist.Die glauben das auch noch alles.Bei denen gibt es ganz Schlaue.Die Wissen alles.Die Wissen mehr als ein Landwirt mit Aussbildung

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  18. Im Herbst habe ich bei uns den Stall voll mit Stare 200 nach vorsichtigen Schätzungen, und so lange wie viele der Zugvögel in anderen Ländern zur Delikatessen zählt und der Waschbär als größte Nesträuber sich ungehindert verbreitet, finde ich die Schuldzuweisungen des NABU plakativ und nicht nachvollziehbar

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  19. Bei den Vogelfreunden fällt man gerade auch wieder in Depression, obwohl ja die Zahlen etwas ganz anderes Aussagen. Was dort kommentiert wird kann ich zu 95 % nicht nachvollziehen. Ich denke mal es ist alles reine Hetze, genau wie beim Glyphosat.
    Ganz viel Meinung , aber ganz wenig wissen .

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  20. Ach Bauer Willi da bist du jetzt ein bedauerlicher Einzelfall. Normalerweise passiert soetwas nicht. Also dass jemand Aussagen des NABU hinterfragt und scheinbare Ungereimtheiten aufdeckt. Im Allgemeinen werden ja Aussagen des NABU unreflektiert übernommen und weiterverbreitet. Ist ja der NABU muss ja stimmen. Dass wir weniger Singvögel haben ist ja wohl Fakt. Aber warum? Wird nicht untersucht? Weis eh jeder besser? Sicher hat die geringere Zahl an Insekten einen Einfluss. Aber warum ist die Zahl geringer? Ich vermute ja bei Singvögeln und Bodenbrütern die stark zunehmende Zahl an Nesträubern. Krähen, Elstern, Hauskatzen und Füchse.

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      • Berthold Lauer sagt

        Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass in dichten, schnell wachsenden,intensiv genutzen Grasbeständen überhaupt Bodenbrüter vorhanden sind!! In lichten Getreidebeständen schon eher.

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    • Liese Mueller genau so wie das morgendliche fahren zur Arbeit. Wieviele vermeidbare Unfälle entstehen nur weil Menschen meinen sie müssten mit Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen.

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    • Die Heumaht ist viel später.Die Bodenbrütern sind dann flügge.Bei den frühen Silagemahten werden die Gelege zerstört…..
      Selbstverständlich kann man , Bauer Willi , kein Heu mähen ; aber es dürfte klar sein , was damit gemeint ist.

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    • Unser erster Heuschnitt ist so Gott will im Mai, der zweite rund um August und im Oktober Silage… Dafür bieten unsere anderen Flächen, wo die Schafe nur zur Beweidung drauf sind , ruhige Brutflächen.
      Was aber unverkennbar ist, ist dass wir keine Singvögel mehr am Hof haben seit uns die schwarze Wand von ca. 300 Krähen belagert 😡

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    • Bauer Willi Jetzt ist es endlich heraus. Dank Bauer Willi wissen wir jetzt, daß die Biobauern am Artenrückgang schuld sind. Und gleich 11 „Gefällt mir“ dabei.

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    • „Unsere“ Singvögel werden hier durch eine extreme Vermehrung der Elstern dezimiert und durch Sperber, die bis ans Haus kommen. (Quelle: eigene Beobachtung).

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    • Josef Schmid Warum immer so platt? Das hat kein Mensch behauptet! Aber Striegeln ist nun mal für Bodenbrüter nicht förderlich, weil es genau in die Brutzeit fällt.

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    • Eine Heumad Liese Mueller ist ca. 7-10 Tage später je nach wetter und erfordert viel mehr überfahren als silage wartet man länger haben die grässer ausgesandt und das Heu hat nur noch wenig Eiweiss und Energie um einen Liter Milch zu erzeugen bedarf es dann viel mehr Heu oder Kraftfutter übrigens sind gerade Biobetriebebe wegen des höheren Energiegehaltes auch an einem frühenbmähen von gras interessiert egal ob für silage oder Heu!

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    • Josef Schmid ! Die Landschaft die wir jetzt haben ist durch Jahrtausende entstanden. Der Mensch hat sich seinen Lebensraum immer geschaffen. Der Mensch passt ihn an seine Bedürfnisse an. Sollten alle auf die Idee kommen eine biologisch b bewirtschaftete Landwirtschaft zu wollen, wird der Mensch sie wieder an seine Bedürfnisse anpassen. Da gibt es durch zum Beispiel andere Verfahren, die dann anzuwenden sind, halt andere Probleme bzw. Schädigungen. Das ist ganz normal! Als Alternative können wir uns nur alle umbringen. So verbrauchen wir auch keine Ressourcen.

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    • Josef Schmid Naja, statistisch gesehen hat die Zahl der Vögel und Insekten linear zum anstieg des Biolandbaus abgenommen. Also je mehr Biolandbau, desto weniger Vögel und Insekten.

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    • Liese Mueller „Uwe Bison, zur Arbeit fahren ??? Verstehe ich jetzt nicht.“ Sorry aber dass war mir fast schon klar. 😀 Einfach noch mal etwas drüber nachdenken. Hat noch keinem geschadet.

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    • Also neulich sagte mi r Jemand dass es fast keine Krähen und Elstern mehr gibt. Bei uns auf dem Land ist das anders. Wir haben im Bereich unseres Hofes 3 Esten Paare und diverse Krähen . Die lassen nix von anderen Brüten übrig. Die gehe systematisch alle Schwalbennester auf dem Hof und die Taubennester indem Bäumen. Letztes Jahr haben sie sogar die Brut der Turmfalken beim Nachbarn aus dem Mauersims geholt. Die letzten Schwalben die wir haben brüten nur noch in den Gebäuden. Die Nabu Spinner haben immer einen großen Hals aber keine Ahnung . Traurig das das von den öffentlich rechtlichen auch noch falsch weitergegeben wird.

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    • Hmm vielleicht kann aber auch die Sterilität in deutschen Gärten dazu beitragen… Kiesgärten mit Koniferen sind ja ziemlich In. Kleinsttierhaltungen verschwinden, ebenso wie die dazugehörigen Misthäufchen. Macht ja Arbeit und stinkt, außerdem gestaltet sich dadurch die eigene Urlaubsplanung schwierig. Sämtliche Straßen werden geteert, was wiederum eine schlechte Grundlage für den Nestbau der Schwalben darstellt. Nicht allein die Landwirtschaft ist schuld. Jeder kann Singvögeln eine Lebensgrundlage geben, macht Arbeit, kostet eventuell Geld- ist aber so! Nicht immer nur den Landwirten die Schuld in die Schuhe schieben sondern selbst tätig werden! Und vor allem Kopf einschalten, bevor man der Gehirnwäsche von NABU und BUND erliegt und denkt mit einer Spende an diese Vereine wäscht man sich rein von der eigenen Schuld….

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  21. Ach Willi die gesamte Datengrundlage dieser selbst erhobenen Studie ist doch Schrott. Wir haben einen voll durchgestylten Nebenerwerbsbetrieb mit riesigen Garten und stellen fest: es blüht, es summt usw. trotz Glyphosat, trotz 169kg N, trotz Funktionär beim Bauernverband….. es geht schlicht und ergreifend ums liebe Geld – ganz einfach

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Was erlauben sich die Viecher eigentlich?
      Bring denen mal das Lesen der Broschüren des NABU bei. 🙁

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    • Inga sagt

      Ja, das liebe Geld, Jan-Hendrik
      deswegen braucht man ja diese Biodiversität auf deinem Hof und Ackerland!

      Sonst funktioniert doch nichts.

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