Alois, Bauer Willi, Palla
Kommentare 116

Liebe Milchbauern, was für eine Milch soll ich kaufen?

Nachdem unsere Kühe ja weg sind und wir keine eigene Milch mehr haben, stehe ich nun regelmäßig vor der Frage was für eine Milch ich kaufen soll. Meine Familie trinkt viel und gerne Kuhmilch und bisher natürlich die eigene Rohmilch. Ich habe aber festgestellt, dass es mir in meinem Alltag zu umständlich ist, nur wegen recht kurz haltbarer Rohmilch zum nächsten Milchviehbetrieb zu fahren. Der ist ja auch ein paar Kilometer weg und leider bietet hier kein Betrieb neben der Milch noch weitere Lebensmittel an. Einen Betrieb mit einer eigenen Molkerei und entsprechender Vermarktung gibt es in meiner Gegend auch nicht, aber ich habe gelesen, dass es Betriebe, wie die Hemme-Milch gibt, die ihre Milch in Norddeutschland und in Brandenburg erfolgreich selbst verarbeiten und vermarkten. Gibt es da noch mehr davon und wie finde ich die?

So stehe ich nun, wie jeder Andere auch, vor dem Kühlregal mit den verschiedenen Milchsorten und –marken und suche nach frischer, konventioneller Vollmilch. Nachdem ich aber gerade jetzt meine Berufskollegen unterstützen möchte, würde ich gerne Milch von einer Molkerei kaufen, die einen hohen Milchauszahlungspreis hat. Aber das steht ja nicht auf der Verpackung. Lässt sich aber recherchieren. Leider liegen da sehr viele Molkereien irgendwie dicht beieinander.

Die Handelsmarkenmilch kaufe ich ganz bestimmt nicht, weil ich finde, dass diese Milch grundsätzlich zu billig ist und da jedes Mal eine andere Molkerei als Abfüller draufsteht. Da werden die Molkereien beliebig austauschbar und die Wertschöpfung ist im Keller.

Ich könnte auch die Milch von der nächstgelegenen Molkerei nehmen, von der ich weiß, dass viele meiner umliegenden Kollegen ihre Milch dorthin liefern. Regionale Kreisläufe finde ich wichtig. Aber ich weiß auch, dass der Auszahlungspreis unserer nächstgelegenen Molkerei eher unterdurchschnittlich ist. Haben die Kollegen dann wirklich was davon, wenn ich ihre Milch kaufe?

Viele Märkte bieten auch Milch an auf der steht, dass die Erzeuger 10 Cent mehr bekommen. Das ist doch mal ein guter Ansatz und regional scheint die auch zu sein. Aber von welchem Preis gehen die da wohl aus, hoffentlich nicht von dem für die Handelsmarkenmilch? Tatsächlich kommt da beim Erzeuger nur ein Bruchteil der 10 Cent an und die Nachfrage scheint bislang auch nicht so toll zu sein. Erste Marken, wie die der Fa. Rewe wurden bereits wieder eingestellt. Schade!

Einfach Biomilch zu kaufen wäre auch eine Möglichkeit, denn die Biokollegen sind um ihre Auszahlungspreise zu beneiden. Laut Milchindustrie-Verband liegt die deutsche Biomilchanlieferung aber bei 3 Prozent und die meiste Biomilch kommt aus dem Ausland. Da ist also den deutschen Milchbauern insgesamt auch nicht geholfen.

Dann ist da noch die bunt umworbene Alpen- oder Weidemilch. Klingt toll, aber hier ist teilweise nicht zu erkennen, ob die Erzeuger fair bezahlt werden. Den besten Eindruck habe ich von der Berchtesgadener Land Molkerei, die seit Jahren mit Abstand den besten Milchpreis auszahlt, und von der Marke Sternenfair, bei der Milch aus Bayern, Baden-Württemberg und NRW vermarktet wird und die einen Auszahlungspreis von 40 Cent/l garantieren, was hoffentlich auch tatsächlich zutrifft. Bei uns im Süden sind deren Produkte gut zu bekommen, aber wie sieht’s da in anderen Regionen Deutschlands wohl aus? Gibt’s für die Kollegen im Norddeutschen Raum eigentlich keine erzeugerfreundlichen Marken der Molkereien?

Was ist eigentlich aus der vom Bundesverband Deutscher Milcherzeuger (BDM) mit großem Engagement eingeführten Marke „faire Milch“ geworden? Ich habe entdeckt, dass es die trotz einiger interner Schwierigkeiten noch gibt und man sie sogar bei einem Online-Supermarkt bestellen kann. Leider nur als H-Milch. Aber wie hoch ist eigentlich der von unten nach oben kalkulierte „faire“ Milchpreis?

Liebe Milchbauern, könnt ihr mir helfen? Mit welcher Molkerei seid ihr denn, mal abgesehen vom allgemein zu niedrigen Preisniveau eigentlich zufrieden und welche Erzeugermarke soll ich denn nun kaufen?

Eure Palla

(Aufrufe 27.860 gesamt, 17 heute)

116 Kommentare

  1. Kerstin sagt

    Ich kaufe die Milch von Schrozberger. Die arbeiten nach Demeter-Richtlinien. Das sind die höchsten Anforderungen an den Tierschutz die es zur Zeit gibt. Die hat natürlich ihren Preis. Aber als Alternative kommt für mich nur noch Planzenmilch in Frage.

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  2. davina sagt

    „faire milch“ muss man selber kaufen bzw., direkt vom hof. unsere milchbauer bekommen von uns 1.50 pro liter und wir verwenden NUR frische, bio WEIDEMILCH. es geht nicht nur um einen fairen preis sondern auch nachhaltigkeit und transparenz. kühe sollten gras essen, sich bewegen können, die sonne sehen, und gehören, meiner meinung nach, auf eine weide und nicht im stall.

    7+

    • Frank sagt

      Ich wäre schon froh wenn es noch irgendwo normale pasteuerisierte Milch gäbe.
      Diese länger haltbare Milch schmeckt wie kalte H-Milch. Wiederlich.

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      • Stephan Schmidt sagt

        Die Andechser Molkerei Scheitz produziert die normale pasteurisierte Milch (traditionell) noch und ich denke es gibt noch mehr Molkereien. Die ist mir auch lieber, allerdings hab ich geschmackliche Unzerschiede kaum festgestellt. Auch kalte H-Milch schmeckt nicht so schlecht, dass man sie nicht trinken könnte!

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        • bIobub sagt

          Von Andechser Milch rate ich als Ehemaliger Biobauer dringend ab. Wegen dieser Molkerei und den Vermarktungs-gesellschaften der Ökoverbände habe ich den Ökolandbau nach 25 Jahren an den Nagel gehängt.

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  3. Milchbubi sagt

    Liebe Palla,

    wo wohnst Du denn?
    In unserer Gegend gibt es die Milchprodukte von Hemme durchgängig im Lebensmitteleinzelhandel.
    Achte doch einfach mal beim nächsten Besuch im Supermarkt auf die schwarz-weiß geflegten Verpackungen. Die Milch ist in sogenannten „Schlauchbeuteln“ abgefüllt. Im Falle von Hemme stehen diese gut alleine, weil stabilisierende Luftpolster in die Verpackung eingearbeitet werden.

    Beste Grüße
    vom Milchbubi

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    • fred huber sagt

      ähnlichen schwachsinn hatte ich auch auf bayern 2 (einem, von mir sehr geschätzen sender) gehört. der tenor damals: während das ur-rind 20 jahre alt wurde und bis zu 18 kälber gebären konnte, wird die moderne kuh heute nur noch rund fünf jahre alt.
      wäre dem so, wie hier suggeriert wird, würden sich archeologen über metertiefe rindersedimentschichten freuen. stattdessen wird uns landwirten vorgeworfen, wir würden die kühe „zwangsschwängern“, damit sie die ganze zeit milch geben…

      „da fällt die romantik ab“ 🙂

      http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/kuh-nutztier-kultfigur-100.html

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  4. Gepard sagt

    Ich würde gerne die Milch der einen Kuh trinken, die auf der Packung abgebildet ist. Geht natürlich nicht. Wäre total unwirtschaftlich. Man musste halt selbst eine Kuh halten.

    In Griechenland konnte ich mal Olivenöl kaufen, das nicht nur sortenrein war, sondern auf jeder Flasche war ersichtlich, von welchem Baum es stammte. Und so kamen Geschmacksnuancen zum Vorschein, die bei der Mischung aller Oliven – die ja immer noch von einer Sorte waren – nicht mehr zu schmecken waren.

    Klar, ist Träumerei. Aber auch bei Milch finde ich so ein Konzept Klasse und es würde einen Teil der Wertschätzung des Tieres zurückbringen, die beim „Outsourcen“ verloren gegangen ist. Ich habe einmal Milch direkt aus dem Euter getrunken, der Geschmack war zwar erst mal befremdlich, aber er gefiel mir letztendlich viel besser als von der vermischten Milch. Bauern könnten sogar hingehen und Ihre Kühe unterschiedlich füttern oder noch besser auszeichnen, welches das Lieblingsfutter der einzelnen Kuh wäre. Aber vielleicht auch alles nur Spinnerei, weil ich von Landwirtschaft keine Ahnung habe. 🙂

    4+

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      @ Zitat Gebhard
      „In Griechenland konnte ich mal Olivenöl kaufen, das nicht nur sortenrein war, sondern auf jeder Flasche war ersichtlich, von welchem Baum es stammte. Und so kamen Geschmacksnuancen zum Vorschein, die bei der Mischung aller Oliven – die ja immer noch von einer Sorte waren – nicht mehr zu schmecken waren.“

      Sicher ist es ihnen bekannt, dass ich noch Winzer bin.

      Richtige Weinkenner können bei der Weinprobe bei kleinen Weingütern erkennen, ob die Tochter des Winzers noch Jungfrau ist.

      Diese Gabe ist mir leider verwehrt worden. 😉

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  5. Bei netto gibt es die Produkte “ Ein Herz für Erzeuger“. Z.b. Milch , Mozarella, Kochschinken, Kartoffeln. …. Vom Kaufpreis gehen 10 cent direkt an den Erzeuger. Ansonsten wie schon gesagt, egal was, Hauptsache es schmeckt. Allerdings gibt es grosse Molkereien die ihre Milch z.b. aus Tschechien holen

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  6. Palla sagt

    Es ist jetzt 19:30 Uhr und ich habe bis jetzt leider aus den Kommentaren nicht so viel dazugelernt. Ich fasse mal zusammen:

    -Es gibt Milchbauern, die sagen es sei egal, welche Milch man kauft. (Ich bin entsetzt! Sagen die das noch, wenn eines Tages vielleicht chinesische Milch als z.B. Asia-Feng-Shui- Milch in direkter Konkurrenz verkauft wird? Aber da gibt es sie vielleicht schon nicht mehr..)

    -Rohmilch direkt vom Bauern holen. (Ich kann das machen, aber Jemand aus der Stadt?)

    -Milch von der Genossenschaftsmolkerei (Wie erkenne ich im Laden ob die Bauern von der Genossenschaft etwas haben?)

    -Biomilch kaufen (Ich würde aber gerne konventionelle Milch kaufen! )

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    • wer aus irgendeinem Prinzip keine Biomilch kaufen will, dem ist eben auch nicht zu helfen.

      Für mich ist das beste gerade gut genug und das ist Demeter Vorzugsmilch von einem Betrieb (Hofgut Rengoldshausen) , bei dem die Kälber bei den Müttern trinken dürfen und die keine Silage und auch kein Kraftfutter füttern.

      Prinzipiell gibt es diese Milch in jedem Bioladen, den der Grosshändler Bodan vom Bodensee beliefert (evtl. auf Vorbestellung). Die Milch hält 7 Tage!

      Leider sind die oft ausverkauft und ich frage mich, warum finden sich keine Milchbauern, die es auch so machen, sondern lieber pleite gehen.

      Alternativ greife ich zur regionalen Demeter Heumilch, die es bei Edeka Südwest gibt: Herkunft Baden-Württemberg. Leider hat die Erzeugergemeinschaft keine Molkerei im Süden gefunden, die das abfüllt. Daher wird die Milch weit nach Schrozberg gefahren und dort für Edeka abgefüllt und kommt dann wieder zurück.

      Aber auch diese Kühe tragen Hörner, müssen sommers auf die Weide und bekommen keine Silage. Da bei Demeter Homogenisierung verboten ist, ist diese Milch ein nahzu naturbelassene Milch, aber doch schonend pasteurisiert.

      10+

      • Karin Wyss sagt

        Finde ich ein sehr guter Ansatz. Aber ich muss ehrlich sagen. Ich war geschockt als wir auf unserer Fachreise erfahren haben wie wenig Deutsche Kühe im Vergleich zu Schweizer Kühen auf die Weide können. Aber auch bei uns stellt sich die Frage wo kaufe ich/was für Milch. Es gibt zum glück aber einige Frischmilchautomaten in der Gegend. Und für die Stadt Zürich hat so gar ein findiger Unternehmer die Firma Stadtmilch gegründet, da kann jeder seine eigene menge Milch zapfen. Die Glasflasche wird einmal gekauft und dan immer wieder aufgefüllt. Vieleicht könnte man das Projekt auch in DE einführen.

        9+

        • Andreas Schmid sagt

          Das mit der Stadtmilch wurde vor vielen Jahren bei uns in den Supermärkten schon mal probiert. Das hat nicht funktioniert, weil die Kunden die Flasche nicht richtig darunter gestellt haben. Die daraus folgende Sauerei hat niemand weggewischt.

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          • Sabine sagt

            Es gibt mehrere Automaten-Such-Seiten, in Leipzig gibt es von Kitzen eG auf der Raiffeisenstr. ein Automatenhäuschen.
            https://www.youtube.com/watch?v=-XVpSFuyfgk
            130 Liter mögen jetzt nicht viel sein bei 850 Kühen, aber selbst wenn man die Betriebskosten für die Tankstelle abzieht, bleiben sicher noch mehr als 25 Cent/Liter übrig.
            Oh, und ein Fundstück aus 2009

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        • Stephan Schmidt sagt

          Das gab es in München vor einigen Jahrzehnten bei Tengelmann auch schon mal. Es war aber die gleiche Milch wie in der Pappverpackung😉 das Beste ist wohl, man fragt mal einen Bauern, an wen er die Milch liefert und wie viel er bekommt. Die Milch direkt ab Hof hat den „Nachteil“, dass Sue vielen Lezüuten nicht schmeckt, weil nicht pasteurisiert.

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        • Du hast nach Rat gefragt, den habe ich gegeben. Es steht jedem frei entgegen dem Rat ein Produkt zu kaufen, welches u.U. teurer ist und weniger gesund und mehr Schäden für Tier und Umwelt anrichtet. Nur verstehen muss ich das dann nicht. Ich verkaufe meinen Kunden solche Produkte nicht, aber es muss ja auch keiner bei mir kaufen.

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      • bauerhans sagt

        „Für mich ist das beste gerade gut genug und das ist Demeter Vorzugsmilch von einem Betrieb ……
        Leider sind die oft ausverkauft und ich frage mich, warum finden sich keine Milchbauern, die es auch so machen, sondern lieber pleite gehen.“

        die ökolandwirtin ,die an der fh….studiert hatte und dafür viele praktika brauchte,erzählte mir,dass diese betriebe nicht ohne praktikanten existieren könnten,weil die manuelle arbeit sonst nicht zu schaffen wäre,auch von den kosten her.

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        • mal wieder ein Blödsinn von Bauer Hans. Wieviel Praktikanten hattest Du schon auf Deinem Betrieb? vermutlich keinen! Denn dann wüsstest Du, daß man die auch bezahlen muss, daß sie oft Kost und Logis bekommen und auch viel Anleittung bringen und dafür muss ich mir Zeit nehmen, das ist der Sinn eines Praktikums.

          Für meinen Betrieb gilt: bevor ich mich mit unmotivierten teuren zeitaufwendigen Praktikanten abmühe, schaff ich lieber selber, ist zuverlässiger, schneller und günstiger.

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      • Holger sagt

        Wir kaufen schon seit einer Weile kaum noch in Discountern (Netto, Aldi, Lidl, etc.). Aus meiner Sicht geht dort ein viel zu großer Teil and die Besitzer und zu wenig an die Lieferanten. EUR haben ein paar Hofläden welche sehr gut ausgestattet sind. Da gibt’s gesunde zum großen Teil selbt hergestellte Sachen zu Preisen die wirklich ok sind. Da kaufe ich auch die Dementer Milch von der hiesigen Erzeugergemeinschaft. Wir essen nicht jeden Tag Fleisch. Dadurch kann man das Geld für andere gesündere Dinge ausgeben.
        Mich würde allerdings auch interessieren, warum nicht mehr Bauern Bio Milch anbieten. Ich habe mal gelesen, dass die EU die konventionelle Massentierhaltung zu sehr subventioniert, stimmt das? Kennt sich da jemand aus?

        1+

        • Bauer Willi sagt

          Hallo Holger, derzeit versuchen sehr viele Landwirte, bei Bio-Molkereien Lieferant zu werden (nach entsprechender Umstellung). Da diese Molkereien aber ihren bisherigen Lieferanten weiterhin einen guten Preis zahlen wollen (sehr vernünftig!) nehmen sie derzeit keine weiteren Lieferanten mehr auf, weil die Nachfrage dann geringer wäre als das Angebot (auch sehr vernünftig). Sollten sich mehr Verbraucher für Biomilch entscheiden, könnten auch mehr umstellungswillige Landwirte liefern.
          Es gibt dazu Aussagen von z.B. der Geschäftsführerin der Upländer Molkerei (Bio). Alles nachprüfbar. Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.
          Bauer Willi

          1+

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Bei der Schwarzwaldmilch ist es genau so, die nehmen derzeit keine neue BIO-Milchlieferanten mehr auf.

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      • R.S.G. sagt

        Nur 3% der in Deutschland hergestellten Milch ist Bio-Milch. Da der Bedarf aber viel höher ist, wird viel Bio-Milch aus dem Ausland zugekauft. Die Aussage: „wer aus irgendeinem Prinzip keine Biomilch kaufen will, dem ist eben auch nicht zu helfen“ ist also gerade und speziell in diesem Zusammenhang nicht besonders hilfreich.

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        • Til sagt

          Ein Doitscher trinkt nur Milch von doitschen Kühen, oder wie darf ich das verstehen? Warum soll ich nicht Milch aus den Nachbarländern kaufen? Wir sind doch eine EU?

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          • Bauer Willi sagt

            So ein Blödsinn. Das hat RSG doch überhaupt nicht gesagt sondern nur bemerkt, dass Bio-Milch importiert wird. Allerdings wird dem Verbraucher suggeriert, dass es Milch aus Deutschland ist. Und das ist Verbrauchertäuschung des Handels.
            Übrigens stehen viele Landwirte bei den Bio-Molkereien Schlange, um dort Lieferant zu werden. Von daher kann ich die Aussage von RSG auch nicht nachvollziehen.
            Bauer Willi

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            • bauerhans sagt

              “ unangekündigt kontrolliert “

              i.d.r. wird kein betrieb unangekündigt kontrolliert.

              1+

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @bauerhans

              Als ich noch früher um die Almosen des Staates bat, hatte ich zwei Kontrollen, keine wurde angekündigt.

              Einmal war nur meine Frau zuhause, die durch ihre Berufstätigkeit keine Ahnung von den Aufzeichnungen hatte. (ich war nicht zu Erreichen) Es wurde angedroht, jeden Monat auf der Matte zu stehen, wenn sie nicht sofort die Unterlagen bereit lege.
              Mit Mühe konnte sie die Kontrolleurin überzeugen, dass sie die Wahrheit spricht.

              Nach zwei Stunden waren sie wieder da, es gab keine Beanstandungen. Einen weiteren Antrag stellte ich nicht mehr.

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          • R.S:G. sagt

            Nein, so soll man das nicht verstehen. Wer was falsch verstehen will, der versteht es halt auch falsch. 😉

            Ich wollte nur deutlich machen, dass Bio-Enthusiasten einer Illusion erliegen, wenn sie glauben sie würden beim Kauf von Bio-Milch immer automatisch deutsche Bio-Standards einkaufen. Der Vorwurf: „Wer aus irgendeinem Prinzip keine Biomilch kaufen will, dem ist eben auch nicht zu helfen“ entspringt einem gewissen …. nunja …. Selbstbetrug.

            Es gibt durchaus Länder in der und um die EU, in denen zwar Bio produziert wird und deren Ware in unseren Läden als Bio verkauft wird, deren Bio-Verständnis aber etwas anders ist als bei uns. Und nachdem es sogar bei uns viele Bio-Bauern gibt, welche seit 15 Jahren und länger Bio produzieren, deren Höfe aber nach Bio-Start effektiv nicht mehr kontrolliert worden sind (ich kenne selbst einige solche Betriebe bei uns in der Region), dürfte die Kontroll-Quote in einigen anderen Ländern noch deutlich niedriger liegen. Ich bin deshalb durchaus tolerant gegenüber Menschen, die in der Realität leben und sich deshalb nicht für Bio mit oft nicht „unzweifelhafter Herkunft“ entscheiden. Intoleranz gegenüber anderen Menschen und ihren Entscheidungen ist generell nicht so sehr mein Ding. Deshalb kann ich auch nicht so gut mit Bio-Fanatismus und Menschen, die glauben sie müssten ihre Meinung allen anderen aufdrücken. Vollkommen egal ob es sich nun um Bio-Missionare, Vegan-Missionare, religiöse Missionare oder dergleichen handelt.

            1+

            • Til sagt

              @Bauer Willi: Danke für die Erklärung.
              @RSG: Es kommt halt in vielen Kommentaren hier so rüber, als ob nur deutsche Milch gut ist. Würde ich im Rheinland wohnen, sähe ich keinen Grund, nicht auch Milch aus Holland oder Frankreich zu akzeptieren, wenn diese Transportwege kürzer sind. Hier bei mir in Sachsen steht auf der Verpackung der teuren regionalen Milch leider dann auch: Milch aus Bayern. Abgefüllt in Sachsen (sinngemäß). Wenigstens steht es drauf. Vielleicht gibt es in Sachsen einfach nicht genug Milchkühe. Bis auf die Transportwege sehe ich aber eigentlich keinen Grund. In einer optimalen Wertschöpfungskette sollte es der Herstellen, der es am besten kann. Ich z.B. halte nichts von Wirtschaftskriegen verschiedener Länder. Dabei kann keine effiziente Nutzung unserer knappen Rohstoffe erreicht werden.

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            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              So ein Unsinn muss man hier schon im neuen Jahr wieder über Bio lesen:
              „Es gibt durchaus Länder in der und um die EU, in denen zwar Bio produziert wird und deren Ware in unseren Läden als Bio verkauft wird, deren Bio-Verständnis aber etwas anders ist als bei uns“

              „es sogar bei uns viele Bio-Bauern gibt, welche seit 15 Jahren und länger Bio produzieren, deren Höfe aber nach Bio-Start effektiv nicht mehr kontrolliert worden sind“

              1) Überall vo Bio draufsteht gilt die eindeutige EU Bio Verordnung, sogar für Waren, die von ausserhalb der EU importiert werden
              2) Diesselbe EU Verordnung besagt auch, daß jeder Biobetrieb mindestens einmal im Jahr zu kontrollieren ist. Kontrollquote = 100%! Darüberhinaus werden 5% der Betriebe zusätzlich unangemeldet kontrolliert und natürlich bei Verdacht.

              Meinetwegen soll man mich Biofanatiker schimpfen, aber dann gibt es auch Biohasser und mit denen, die das ohne Belege, Argumente und Datenquellen tun, kann ich nicht gut.

              Und Willi´s Demeter Heumlich kommt deshalb aus Polen weil dort mit eine Industriestiftung der Software AG ein grosser Betrieb Juchowo 2000 Hekatr, 400 Kühe, ebenfalls als Stiftung, auf Demeter umgestellt wird. An deren vorbildlicher Tierhaltung (Zucht auf Lebensleistung nach Bakels, behornte Tiere, Weidegang, kaum Kraftfutter, keine Silagen, mehrere eigene Zuchtstiere) ist überhaupt nichts auszusetzen und nur dieser Betrieb war überhaupt in der Lage nennenswerte Mengen Bioheumilch zu liefern.

              Ich bin jedoch der Meinung, daß Demeter bzw. die Molkerei die genaue Herkunft der Milch auf der Packung freiwillig angeben soll. Gesetzlich müssen sie Herkunft deutsch draufschreiben, da immer der letzte Verarbeitungsort anzugeben ist und die Molkerei in Brandenburg sitzt.

              Mein Vorschlag wäre auch, daß auf jeder Milchpackung der jweilige Auszahlpreis an die Bauern stehen müsste. Dann hätte der Betrug mit der konventionell „Die faire Milch“ schnell ein Ende.

              BGL zahlt Naturlandbauern 52 ct und als Alnatura kostet die Biomilch im Handel 99ct, das ist immer noch nicht ganz fair, aber gut für Verbraucher und der Bauer kann davon halbwegs leben.

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            • R.S:G. sagt

              @Biobauer Andreas Fendt
              Klar, dass Bio-Bauern die Wahrheit nicht gerne hören und versuchen den Mythos aufrecht zu erhalten. Und es gibt ja genug Menschen, die Märchen gerne hören…. 😉

              Vielleicht sind es die Gleichen die glauben, dass ein Land außerhalb der EU, das bis heute als Risiko/gefährlich eingstuft worden ist, ab morgen ein sicheres Herkunftsland ist, weil die EU-Minister das per Unterschrift auf einem Papier beschlossen haben. Und das, ohne dass sich in dem betreffenden Land etwas geändert hat. Das sind Illusionen, wie sie die EU zaubert …

              Ich kann hier aus dem Stehgreif mehr als 5 regionale (hier vor Ort) Bio-Betriebe nennen, die in den letzten 10 Jahren nicht ein einziges Mal unangekündigt kontrolliert worden sind. Dies ist eine Tatsache, die auch bereits vielfach in den Medien dokumentiert und kritisiert worden ist.

              Aber als am Bio-Boom verdienender Landwirt, darfst Du natürlich gern auch andere Ansichten vertreten und verbreiten. Bewerten kann das dann ja jeder selbst.

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            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              Man kann über unangemeldete Kontrollen diskutieren, ich kenne zig Betriebe, die auch noch nie eine CC Kontrolle hatten, obwohl hier sogar bei 15% jährliche Kontrollen vorgeschrieben sind. Daraus abzuleiten, daß sich diese oder gar alle Landwirte nicht an CC halten ist in etwaso dreist, wie zu behaupten, Biobauern würden betrügen, weil es keine unangemeldeten Kontrollen gäbe. Der Unterschied zu konv. ist ja: bei Bio gibt es eine jährliche Regelkontrolle und da ich diese jedes Jahr habe, weiß ich wie gut die ist und wie schwer es wäre, da irgendwie zu betrügen.

              Irgendwas zu faseln, wir würden da einen Mythos aufrechterhalten ist nicht nur unsolidarisch und solch ein Verhalten schadet der gesamten Landwirtschaft, ich persönlich halte es für widerlich, und da wundert es mich nicht, daß so was von einem anonymen Troll kommt, der sich wohl kaum trauen würde, mir mit seinem echten Namen und Adresse Betrug zu unterstellen.

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            • R.S:G. sagt

              @Biobauer Andreas Fendt
              1) Diese Art von Beschimpfungen und der ungehobelte Ton lässt tief blicken. So kann sich jeder selbst ein Bild machen und urteilen. Für mich haben Sie sich damit jedenfalls als Diskussionspartner disqualifiziert.

              2) Dies gilt genauso für Ihre Praxis mir Worte und Aussagen in den Mund zu legen, die Ihnen zwar für ihre Beschimpfungen gelegen kommen (würden), die ich aber so nie getätigt habe. So zum Beispiel 1: „… ich kenne zig Betriebe, die auch noch nie eine CC Kontrolle hatten, obwohl hier sogar bei 15% jährliche Kontrollen vorgeschrieben sind. Daraus abzuleiten, daß sich diese oder gar alle Landwirte nicht an CC halten ist in etwaso dreist, wie zu behaupten, Biobauern würden betrügen, weil es keine unangemeldeten Kontrollen gäbe.“
              Ich habe darauf hingewiesen, dass die Kontrollen nicht einmal in Deutschland in dem Maße und mit der Zuverlässigkeit durchgeführt werden, wie dies den Verbrauchern immer vorgegaukelt wird. Dies haben Sie vorher abgestritten, mit dieser Aussage jedoch nun jedoch bestätigt. Ich habe daraus aber nicht wie von Ihnen behauptet abgeleitet, dass sich diese oder gar alle dt. Landwirte nicht an Vorschriften halten würden sondern die Vermutung geäußert, dass wenn nicht einmal hierzulande die Kontrollen konsequent und zuverlässig eingehalten werden, die Wahrscheinlichkeit besteht dass diese in weniger Bio-affinen Ländern noch weniger konsequent und zuverlässig durchgeführt werden.
              Oder zum Beispiel 2: „… alle Landwirte nicht an CC halten ist in etwaso dreist, wie zu behaupten, Biobauern würden betrügen, weil es keine unangemeldeten Kontrollen gäbe.“ Ich habe zu keiner Zeit behauptet, dass Landwirte betrügen allerdings ist die gegenteilige Behauptung, dass sich ALLE an die Vorschriften halten würden nur weil es diese gibt (Ihr Vortrag zu den EU-Vorschriften) im besten Falle als naiv anzusehen. In jeder Branche gibt es schwarze Schafe, das haben die Lebensmittelskandale der letzten Jahre auch in der Bio-Branche ausreichend bewiesen. Und oft genug wurden solche Skandale eben auch in der Bio.Branche aufgrund lückenhafter oder mangelhafter Kontrollen nicht rechtzeitig erkannt und aufgedeckt. Dies hier anzuführen ist keine Dreistigkeit sondern rückt allenfalls die „Bio-Betriebe sind alles Heilige“-Darstellung mancher Teilnehmer ins rechte Licht.

              Nicht das Auflisten solcher Tatsachen und Fakten schadet der Landwirtschaft sondern genau diese schwarzen Schafe. Und solange die Bio-Branche diese schwarzen Schafe mit Bio-Saubermann-Farbe übertüncht schadet die Branche damit sowohl sich selbst als auch den Verbrauchern. Probleme, die es auch in der Bio-Branche gibt, können immer erst dann aus der Welt geschafft werden wenn man sie erkennt und eingesteht anstatt sie zu verleugnen und den Kunden eine heile Bio-Welt vorzugaukeln.

              Da Sie so vorschriffts- und gesetzestreu tun, stellt sich die Frage, a) warum Sie glauben, dass ausgerechnet Unterstellungen und Beleidigungen aus Ihrem Mund ggf. folgenlos blieben und b) warum Sie auch auf Ihrer Hompage so werbewirksam auf die jährlichen Kontrollen hinweisen, das dort verlinkte Prüfzertifikat aber auf der Zielseite nicht existiert: „Page not found“. Auf der HP-Unterseite Ihrer Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) fehlen sogar alle Angaben zum Registereintrag und zu den handelnden Personen (ggf. Geschäftsführer). Ich will hier niemandem an den Karren fahren, aber wenn man schon so heilig tut, dann sollte man zumindest ein Minimum an gesetzlichen Vorschriften erfüllen bevor man andere angreift.

              Im Weiteren gilt 1) => siehe oben

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          • Bauer Willi sagt

            Hier im Rheinland kaufe ich Bio-Milch, die in MV (Mecklenburg-Vorpommern) abgefüllt wurde. Bei näherer Recherche handelt es sich dabei um die „Gläserne Molkerei“, die auch Bio-Milch aus polnischen Bio-Betrieben mit 700 Kühen abfüllt. Nichts gegen polnische Biomilch, aber warum muss die über Umwege bis ins Rheinland transportiert werden? Ist aber so, habe ich selbst recherchiert….Und irgendwie schade…
            Bauer Willi

            3+

            • R.S:G. sagt

              Ich habe bei dieser „Gläseren Molkerei“ angefragt, ob es sich denn dabei auch um eine „Faire Molkerei“ handelt. Und keine Antwort ist ja dann auch irgendwie eine Antwort, befürchte ich.

              Insofern favorisiere ich, wenn ich nicht direkt beim nahen Bauern kaufe, die Milch von „Berchtesgadener Land“, die ist bei mir vor Ort, produziert auch Bio und zahlt ihre Bauern fair. Na wenn das nichts ist … 🙂

              1+

            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              Lieber Willi,
              ja es ist schade, da die Milchbauern im Rheinland zu doof sind um gute Bioheumilch nach Demeter Standard zu erzeugen und von den 52 ct Milchgeld leben könnten. Stattdesssen machen sie mit Kraftfutter und Hochleistungskühen Industrieplörre und jammern, daß sie von 25 ct nicht leben können, aber sie haben ja ihren Bauernverband, der leiert dem Bundesminister und der EU bestimmt immer wieder irgendwelche Milch-Interventionsgelder aus der Spardose, denn man kann diese systemwichtigen rheinischen Milchbauern ja nicht hopps gehen lassen? Doch man kann nicht nur, man muß!

              PS: Juchowo hat 360 Kühe, nicht 700
              http://www.juchowo.org/de/projekty.php?m=2&k=2&pk=6&t=29&j=de

              2+

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Wenn die Milchbauern vom Rheinland , oder von ganz Deutschland Heumilch erzeugen, dann geht als erstes der Schwarzwaldbauer hopps und dann nacheinander die anderen.

              Das weil sie zu viel Heumilch erzeugen, die nicht zu vernünftigen Preisen verkauft werden kann.

              Wenn die Milchbauern diesen Weg gehen wollen, das ist mir egal, ich stelle eh keine Viecher in den Stall

              0

  7. Gute Frage, Hab ich mir auch schon oft gestellt. Auch bei anderen Produkten. Leider haben aber scheinbar die ständigen Prediger der Phrase „Der Verbraucher entscheidet an der Kasse“ den Artikel noch nicht bemerkt. Denn eine Antwort fehlt bislang.

    3+

    • R.S.G. sagt

      Dass der Verbraucher an der Kasse etwas ändern kann ist eine Illusion, wie Foodwatch sehr deutlich argumentiert: http://bit.ly/2dyw7T4. Für mich war das immer schon klar und ist, wie ich finde auch absolut nachvollziehbar.

      0

  8. Als Milchbauer möchte ich die Titelfrage beantworten und zwar genau so, wie ich sie schon ganz vielen Verbrauchern beantwortet habe:
    Liebe Verbraucher, welche Milch Ihr kauft, ist völlig egal! Am Besten kauft Ihr Euch die, die am besten schmeckt und davon am Besten ganz viel! Und dann fände ich es toll, wenn Ihr jeden Schluck genießt und Euch einfach freut, dass Ihr so ein tolles Lebensmittel genießen dürft! Also Lächeln beim Trinken!

    Un dbitte lasst Euch von niemandem ein schlechtes Gewissen einreden, wenn Ihr zur billigeren Milch greift! Lieber kauft Ihr 5 Liter von der billigen als Euch nur 3 Liter leisten zu können und dann auf 2 Liter Genuß verzichten zu müssen!

    Guten Appetit und bitte lächeln!

    3+

    • Stephan Becker sagt

      Das mit dem guten Geschmack von Billig-Milch von 55 Cent pro Liter Vollmilch im Tetrapak kann ich nicht unterschreiben. Die vom Geschmack her beste Milch, die ich kenne, ist die Bioland Vollmilch von Schwarzwaldmilch (http://www.schwarzwaldmilch.de/sortiment/alle-produkte/filter-productlinie/Bioland/). Die kostet, wenn sie denn in einem guten Supermarkt zu haben ist, ca. 1,60 pro Liter.
      Leider gibt es die bei mir in der Nähe nicht. Zudem kaufe ich nur noch Milch in den Flaschen, auch wenn die 1,20 Euro kostet – wegen des Plastikmülls und der in die Milch ausgasenden Plastikchemie.

      Es gibt eine Expertin die sagt, dass man Lebensmittel, die nicht schmecken, nicht essen soll. Das geht mir Z.B. immer wieder bei Karotten so. Selbst hochpreisige Karotten im guten Supermarkt schmecken oft bitter und nicht etwa süßlich wie es sein sollte.
      Ich gehe inzwischen nur noch nach dem Aussehen der Karotten, d.h. ob die irgendwie so eine Art Leuchten haben (etwa Neon-Orange). Meistens liege ich damit richtig, allerdings sieht man dieses Leuchten nur sehr selten bei Karotten in den Supermärkten.

      Das mit dem Geschmack hängt wohl hauptsächlich mit der Menge und der Qualität der enthaltenen Mineralien in einem Lebensmittel zusammen. Gute Lebensmittel von guten biologisch bewirtschafteten Böden schmecken nicht nur besser sondern enthalten auch mehr Mineralien. Deswegen lohnt es sich die teureren echten(!) Bio-Lebensmittel zu kaufen, weil man dann weniger davon braucht, um sich satt(!) zu fühlen. Ansonsten sendet der Körper das Signal aus, dass er noch nicht genügend Lebensmittel zu essen bekam, damit alle notwendigen Mineralien aufgenommen werden konnten.
      Es sind nicht umsonst so viele US-Amerikaner mit all ihrem Genfood so dick.

      3+

      • da würde ich widersprechen, die Bioland Schwarzwaldmilch schmeckt mir überhaupt nicht, da schmeckt man heraus, daß hier mit viel Silage und Kraftfutter gefüttert wird. Wenn die Milch kur vor dem ablaufen ist, riecht sie nach Erbrochenem (wollte jetzt nicht „Kotze“ schreiben)

        0

        • Stephan Becker sagt

          Da müssten wir vor Ort wahrscheinlich mal eine Gemeinschaftsprobe einer solchen Flasche machen. Die Milch, die ich getrunken habe, duftete nach Alm. Es gibt doch jede Menge Weiden bzw. Wiesen im Schwarzwald und auf der Baar (auch Einzugsgebiet der Schwarzwaldmilch?). Die Almbauern, die wirklich ökologisch arbeiten, haben es doch aufgrund der guten Eigenschaften der Gräser auf den natürlichen Weiden gar nicht nötig mit Kraftfutter zu arbeiten?
          Okay ich weiß jetzt nicht ob die auch mit Grassilage arbeiten dürfen, aber Du hattest mir doch vor ein paar Wochen erklärt, dass das mit guten Gräsern gar nicht möglich weil schädlich ist?

          0

    • Super…kauft die billige Milch damit wir Bauern immer noch mehr davon produzieren können.
      Die beste Lösung, die ich zur aktuellen Milchpreis Krise seit langem gelesen habe…..*haarerauf*

      2+

    • Nicole, ich bin mir sehr sicher, dass es besser für uns ist, wenn der Verbraucher 5 statt 3 Liter trinkt und wenn er dabei lächelt statt darüber nachdenken zu müssen, wer ihm wegen des Konsums gerade böse sein könnte. Vielleicht lässt Du es Dir von jemandem in Deinem Umfeld erklären, der etwas von Märkten versteht, denn ich bin bei Dir mit meinem Latein am Ende 🙁

      1+

  9. Ich schau auf den Molkerei Stempel…..und ich informier mich über/kenn die Molkereien im Umkreis….ist allerdings ein großer Umkreis.

    0

    • So ist es. Unsere Bio-Milch wurde in MV verpackt. Die Milch kann aber auch aus Polen kommen. Ja, Bio-Milch aus Polen, in MV verpackt und ins Rheinland geliefert. Alles seeehr bio…:-(

      4+

      • Ja das macht Demeter, weil sie eben keine Bauern im Land finden, die hochwertige Heumilch liefern. Die jammern lieber und geben auf. Am Auszahlpreis liegt es sicher nicht. Und zu aller Schande kommt noch hinzu, daß „Deine“ Molkeri vor kurzem vom Schweizer Emmi Konzern übernommen wurde…

        PS: die Gemeinschaft Juchowo in Polen ist in Sachen Milchhuhhaltung absolut vorbildlich, da laufen viele Deckbullen mit und sie gehen konseqent den Weg der Zucht auf Lebensleistung. Der Chef ist ein Holländer… also multi-kuhlti.

        0

        • Karin Wyss sagt

          Emmi macht aber immerhin etwas gegen überproduktion. Sie zahlen neuerdings einen Bonus auf weniger Abgeliferte Milch( beschränkt auf 50% der Vorjahresmenge) das ist immer noch günstiger als die milch zu dumpingpreisenzu exportieren. Ach ja die nicht abgelieferte Milch wird den Kälbern vertränkt, adlibitum sehe ich immer mehr.

          0

  10. 🙂 Danke für den Artikel, der beantwortet in Teilen, eine Frage, die ich vor längerer Zeit mal abgeschickt habe

    Ich erneuere meine Frage einmal…da ging es um das gleiche Thema allerdings nicht nur um Milch (besonders aber um Käse, Joghurt aber auch alle anderen Produkte eines Landwirtes)

    Woran erkenne ich als Verbraucher, dass etwas mehr beim Bauern hängen bleibt?

    Beim Gemüse, Getreide…. bei Haferflocken aber auch bei verarbeiteter Ware (ich nehme an hier fängt es an unmöglich zu werden).

    Immer beim Erzeuger geht schlichtweg nicht…. also?

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    • Ehrliche Antwort? Beim Endprodukt kann man es nicht erkennen. Hier beim Rewe stehen derzeit Äpfel „Aus der Region“. 1 kg = 1,99 €. Der Obstbauer bekommt 0,25 € und darf dafür auch noch lagern und abpacken. Was aber auch in der Stadt geht, ist der Wochenmarkt, wo oft (nicht immer) der Erzeuger auch selbst verkauft. Oder das Lieferabo einer Gemüsekiste. Bis vor die Haustür. Lies mal mein Buch „Sauerei“. Da sind noch mehr Alternativen drin. So, jetzt hast Du eine Antwort… 🙂

      3+

    • Bauer Willi Danke erstmal…bissel schade… ich hab die Seite mal abonniert, weil es um DIALOG ging… nach ner Weile hab ich das Gefühl, dass die Bauern doch ganz gerne unter sich sind, weil der Verbraucher ja eh doof ist…

      Ich hätte mir bis hier her mehr Diskussion und Erfahrungsaustausch gewünscht. Einige schöne Einblicke hast Du mir bis hierher beschert… 1/4 das für den Bauer bleibt… deckt sich weniger mit meinen persönlichen Erfahrungen, aber ich kenne halt auch nur eine Ecke (Bio-Gemüsebau) – jenseits davon bin ich Verbraucher ohne allzuviel umfassenden Hintergrund.

      Mir bleibt…leider bisher der Eindruck…die Bauern behaupten zwar sie wollen Dialog… aber setzen es dann doch nicht um… so mein Fazit zu 3 Monaten Deiner Seite folgen. Ich bleib dennoch dran…allerdings ohne Dialog zu wollen…ich guck mir halt nur noch die andere Seite an und manche mir meinen Reim…schade eigentlich….

      2+

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Manchmal ist es besser, hier zu fragen, warum es so ist, wie es ist.

        Leider wollen viele in Schulmeistermanier Bauern beibringen, wie Landwirtschaft gemacht wird.

        Das kommt nicht immer Gut an, bei mir schon gar nicht.

        0

  11. Milch ist als Lebensmittel sehr umstritten. Als Verbraucherin orientiere ich mich in erster Linie an der Qualität. Enthält die Milch tatsächlich noch die wertvollen Bestandteile wie Linolsäure/Linolensäure? Da gibt es mehrere Testberichte, die man googeln kann. Und dafür bin ich auch bereit, einen höheren Preis zu zahlen. Ich selber nehme Milch nur für den Kaffee. Ich esse aber gerne Milchprodukte wie Butter, Sahne oder Käse.

    0

    • Weizenmehl ist als Lebensmittel auch umstritten, Fleisch ist umstritten, Obst ist auch umstritten (wegen des Fruchtzucker), ich könnte die Liste beliebig fortsetzen…

      1+

      • Gepard sagt

        Ich dachte immer, der Fruchtzucker sei umstritten und nicht das Obst. Die Empfehlungen gehen ja in Richtung: „Weniger Saft mehr unverarbeitetes Obst“.

        0

        • susa sagt

          Dem Körper ist es absolut egal, wo der Zucker herkommt. Aus einer Rübe oder Apfel…als Kristall oder Saft.

          1+

    • Ja, das stimmt. Aber ich habe auch als Kind noch nie gerne Milch getrunken. Also gibt es auch jetzt keinen Grund für mich, Milch zu trinken. Auch dann nicht, wenn man mir erzählen würde, dass Milch sehr gesund ist. Gerade weil so vieles umstritten ist, orientiere ich mich eher an dem, was mir schmeckt. Und achte da auf die Qualität…

      1+

  12. biobua sagt

    Ganz klar, auf dem Bild die linke Milch. Berchtesgadener ist momentan die einzige Molkerei die den den konventionellen Milchpreis noch wesentlich höher hält als alle anderen. Auch bei Ökomilch waren Sie in der Vergangenheit immer vorne dabei. Das wäre die Molkerei meiner Träume! Die großen Genossenschaftsmolkereien haben in meinen Augen mit Genossenschaft nicht mehr viel zu tun. Inwiefern hier noch für den Genossen gehandelt wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Mit einer privaten Ökomolkerei (ein Marktführer) habe ich die übelsten Erfahrungen gemacht.

    4+

    • Damit Molkereien so sind wie der Berchtesgadener müssen sich die Bauer aber auch selbst einbringen, nicht alles dem Vorsitzenden und oder der Verwaltung überlassen! Sobald Bauern einen Geschäftsführer Einstellen und Bezahlen, muss der besonders gut beobachtet und auch gut unterstützt werden. Die Privaten Molkereien richten sich immer nach dem Markt und der Auszahlungspreis nur nach dem „so wenig wie möglich“ aber nicht so viel nötig, eben gerade das es so passt für den Inhaber. Die beste Situation wäre eine Private mit Genossen die noch das sagen haben!

      2+

  13. Es werden ca 30 % der Biomilch importiert und 70% in D erzeugt. Zusätzlich ist auf jeder Verpackung zu lesen, woher das Produkt stammt. Wo liegt dann das Problem deutsche Biomilch zu kaufen?

    1+

  14. Da habe ich das unverschämte Glück, einmal die Woche bei meinem Direktvermarkter frische Milch vom Hof kaufen zu können. Die ist sogar pasteurisiert, aber glücklicherweise nicht homogenisiert.

    0

    • Stadtmensch sagt

      Habe auch das Glück. Die Milch hält zwar nicht so lange, ist aber dafür ohne Verpackungsmüll.
      Der Markt liegt auf dem Arbeitsweg und wir können es mit dem Fahrrad abholen.

      0

  15. In Hamburg und Schleswig Holstein gibt es noch eine Molkerei in Bauernhand. Die Molkerei Horst bei Elmshorn. Dort wird auch die JahreszeitenMilch der Ökomelkburen abgefüllt. Köstlich!
    Als ich klein war, gab es noch ganz viele Molkereien, an denen die Bauern der Umgebung beteiligt waren. Dann wurden es immer weniger, immer größere…. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Hat nicht viel gebracht, für die Bauern, denen es doch helfen sollte. Stattdessen stehen wir vor Meter langen Kühlregalen und können uns als Verbraucher nicht entscheiden.

    0

    • „Einfach Bio-Milch zu kaufen wäre auch eine Möglichkeit, denn die Biokollegen sind um ihre Auszahlungspreise zu beneiden. Laut Milchindustrie-Verband liegt die deutsche Biomilchanlieferung aber bei 3 Prozent und die meiste Bio Milch kommt aus dem Ausland. Da ist also den deutschen Milchbauern insgesamt auch nicht geholfen“.
      Hallo alle zusammen, genau das ist das Problem!
      Die 3% hin oder her, spielt jetzt erst mal keine Rolle. Nach 18 Jahren Mitglied im Aufsichtsrat habe ich die Entwicklung in unserer „Dorfmolkerei“ erlebt. Als ich 1977 in den Aufsichtsrat gewählt wurde, war ich gerade 23 Jahre jung, richtig dumm und unerfahren, aber schon 4 Jahre Betriebsleiter, weil mein Vater krank war. Ich hörte immer von allen in der Runde, die anderen können es viel besser und billiger, ob Franzosen, Holländer, Dänen oder auch andere Länder in der damals sogenannten EWG (Europäische-Wirtschaftsgemeinschaft). Das einzige Ziel der EWG war es, die Landwirtschaft auf einen „Nenner“ zubringen, was ihr ja auch gelungen ist. Es wurde fusioniert, rationalisiert und noch viele andere Dinge rasiert. Wir müssen Leistung bringen, sonst überholen uns die „Anderen“. In den 80zigern bekam ich Kontakte zu Kollegen im Ausland, Holländer und Franzosen. Komisch, das waren ganz normale Menschen, wie du und ich. Diese erzählten mir das gleiche was ich schon viele Jahre von allen möglichen Akteuren aus unserem Umfeld in den verschiedenen Branchen mir immer wieder gebetsmühlenhaft anhören musste. Jetzt aber kamen doch echte Zweifel auf, die dazu führten, dass ich alles, aber auch wirklich alles genau wissen wollte. Meine Aufgabe als Vertreter der Milchlieferanten, die ja auch Inhaber und Betreiber der Molkerei waren, ist es nun mal aufzupassen und das auch uneigennützig manchmal gegen die Interessen des Vorsitzenden. Letzteres wurde nach vielen Fusionen bis kurz vor der sogenannten „Humana“ immer häufiger. Ich stand sehr oft mit meiner Meinung alleine dar: Der schon wieder, der sieht aber immer nur schwarz. Wir müssen… na, ihr wisst schon. Ich kündigte 1995 mein Amt, meine Lieferrechte und schaute es mir nur noch passiv an. Im Herbst 1996 kauften wir (17 Bauern) eine kleine auch stillgelegte Molkerei. Na, die „Tuffi“ war richtig glücklich: Die sind bald wieder von der Bildfläche verschwunden. Danke, das war das Beste, was ich in meinem langen Bauernleben gemacht habe!
      Dieses Jahr feiern wir 20 Jahre „Upländer Bauermolkerei“ mit allen Höhen und Tiefen, die das Leben so bieten kann. Übrigens, die „Tuffi“ gibt es auch nicht mehr. Alles ist auf groß, größer, leistungsfähiger getrimmt und vor allem müssen wir ein Gegengewicht gegenüber dem Handel (LEH) darstellen. Größe heißt noch lange nicht Leistung und schon gar nicht Zukunft, siehe Ergebnis Fleisch, Milch und bald auch Getreide. Es nützt auch nichts, die Molkerei zu wechseln, weil es immer die gleiche Wanne ist, die überläuft. Deswegen kannst du jede Milch im Regal kaufen. Dem Bauern/Landwirt nützt es nichts. Es muss eindeutig zu erkennen sein: Wo kommt diese Milch in der Packung her? Das will kein LEH und schon gar nicht Aldi und Co! Das gibt es nur bei Bio, absolute Kontrolle, nachvollziehbar. Nun kommt für die Zweifler die Antwort: Bei „EU-Bio“ kann es aus dem Ausland kommen, aber nicht, weil billiger sondern, weil nicht verfügbar. Das Futter für Bio-Milch wächst in Rumänien oder Polen auch nicht schneller oder besser, weil auch da die Natur das Sagen hat. Und wer ganz sicher seine Bio-Milch genießen will, kauft dann eben Verbandsware, wie Bioland ,Demeter oder…!
      Nun drängt sich sofort die Frage auf: Warum „Bio-Milch“ aus dem Ausland? Das frage ich mich schon die ganze Zeit. Dieses Phänomen ist ja schon länger bekannt, auch schon zu Zeiten wo Bio-Milch unwesentlich teurer war, einfach zu wenig verfügbar. Aha, das Angebot übt Einfluss auf den Preis aus oder wie seht Ihr das, das ist Markt. Nun, auf der Packung kann der Milchtrinker sehr gut nachvollziehen, wo denn die Milch herkommt. Oh ja, ich kann es mir sogar anschauen.
      Also liebe Kollegen, das ist die Antwort für einige von euch.
      http://www.bauernmolkerei.de/

      6+

      • Palla sagt

        Der Milchtrinker kann nur erkennen wo der Molkereibetrieb ist, in dem die Milch hergestellt wurde. Wenn da z.B. MV, also Mecklenburg-Vorpommern auf der Verpackung steht, meint man die Milch kommt auch von da. Niemand kann auf der Verpackung erkennen wie groß das Einzugsgebiet der Molkerei ist und Polen ist nah.

        Mir geht es auch darum, dass ich gerne eine wirkliche Wahlfreiheit hätte!

        0

        • Hallo Palla, deswegen haben wir uns Bioland-Bauer für jeden Verbraucher auf der Homepage unserer Upländer Bauernmolkerei veröffentlicht. Das heißt im Klartext, alle Lieferanten sind mit Hof-Porträt im Netz sichtbar und nicht nur eine schöne Kuh ist auf der Verpackung zu sehen, die man nie streicheln kann, weil es diese schon gar nicht mehr gibt. Seit vielen Jahren wird diese Möglichkeit gut wahrgenommen.

          2+

          • Palla sagt

            Das ist eine gute Sache. Ich habe auch schon entdeckt, dass einige Molkereien auf ihren Webseiten zumindest das Einzugsgebiet veröffentlichen und teilweise sind die Erzeuger einzeln mit Adresse aufgeführt.

            0

    • Stephan Becker sagt

      Nördlich von Hamburg bzw. etwas südöstlich von Bad Bramstedt liegt der Kattendorfer Hof (http://kattendorfer-hof.de). Das ist ein SolaWi-Hof und gehört mit zu den Gründern der SolaWi-Bewegung in Deutschland. Die Milch der 60 Kühe wird in der eigenen Molkerei hauptsächlich zu Käse verarbeitet (http://kattendorfer-hof.de/kattendorfer-hof/).
      Die Milchprodukte können auf dem Hof, verschiedenen Hofläden oder auf dem Öko-Wochenmarkt in Ottensen gekauft werden (http://kattendorfer-hof.de/wochenmarkt-altona-ottensen/).

      Was ein Liter Milch dort kostet steht auf der aktuellen Webseite nicht, aber in einem Spiegel-Artikel von 2009:

      „Ich finde, Menschen können für gute Lebensmittel auch einen höheren Preis bezahlen“, sagt Mirbach. In seinem Hofladen verkauft er den Liter Milch für 1,25 Euro – und die Kunden zahlen den Preis gerne. „Warum sollen wir schlechter leben als unsere Kunden?“
      http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/oekologische-landwirtschaft-bauer-sucht-aktionaer-a-652412.html

      1+

  16. Andrea Rahn-Farr sagt

    Klare Empfehlung: Kaufe die Markenmilch einer Genossenschaftsmolkerei Deiner Wahl! Dies sind die Produkte mit der höchsten Wertschöpfung für die Molkereien, sie sind nicht beliebig austauschbar wie Handels“marken“. Für die Markenmilch erhält die Molkerei einen höheren Preis pro Liter, dadurch stützt die Markenmilch im Produktportfolio einer Molkerei den gesamten Milchauszahlungspreis an die Genossenschaftsmitglieder.
    Bei unserer Molkerei (Hochwald) ist dieses Produkt die „Bärenmarke“ (Trinkmilch, Milchmixgetränke, Sahne, Sprühsahne, Kondensmilch).

    3+

  17. Tja , du wirst schnell merken dass du spätestens nach einem Jahr auch beim Einkauf von Milch ganz andere Werte zur Beurteilung heranziehst. Du achtest nur noch auf den deinem Geschmack und Gefühl entsprechenden Fettgehalt, auf das Haltbarkeitsdatum , auf die Stapelfähigkeit der Verpackung, auf die Handlichkeit und Wiederverschließbarkeit. Wichtig ist auch, dass deine sicherlich vorhandenen Katzen die gekaufte Milch auch mögen. (Ironie aus)

    0

  18. Hallo ist es im Prinzip nicht egal? Im Karton sollte überall das drin sein was drauf steht. Regional aus der Tüte gibt es nicht behaupte ich.
    Wenn man jetzt noch nach Preis fragt warum als einziger viel zahlen? Nur zur Gewissens Beruhigung? In warheit haben die Verbraucher ihre Entscheidungsfreiheit am Eingang zum „Supermarkt „abgeben! Und das schon vor Jahren oder warum gibt es den Laden um die Ecke nicht mehr (der hatte regionale wahre )

    1+

  19. Ich kaufe je nach Angebot entweder Biomilch oder regionale. Kürzlich hab ich auch die „faire“ Milch erstmals entdeckt, OK leider nur H-Milch aber für Notfälle (akute Milchknappheit ) hab ich die immer im Keller. Für Ottilie Normalverbraucherin ist das Ganze ohnehin undurchschaubar, also versuche ich wenigstens die großen Handelsmarken zu vermeiden.

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  20. Das schlimme ist,dass man mit seiner Molkerei ,an die man seine Milch liefert zufrieden sein muß,denn es gibt kaum ausweichmöglichkeiten .Die Molkereien haben mittlerweile eine Größe erreicht und ein so großes Einzugsgebiet ,dass andere Molkereien kaum noch interesse an den weiten Wegstrecken haben um diese Milch abzuholen.So wirds den Verbrauchern auch gehn,man muß nehmen ,was da ist.

    2+

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