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Land der Bio-Heuchler…

…gemeint sich nicht die Bio-Bauern!

http://www.sueddeutsche.de/wissen/nachhaltigkeit-deutschland-land-der-umwelt-heuchler-1.3463831

Bildquelle: Facebook

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24 Kommentare

  1. Naja da brauch ich jetzt keine Umfragen und Statistiken um zu Wissen dass es so läuft, für mich ist das schon lange offensichtlich. Konsum ist DIE Religion der Neuzeit, da kommt eben nicht’s dagegen an 😉

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  2. nachtigallfan sagt

    Den allermeisten Leuten sind gute Lebensmittel wohl nicht wichtig genug!
    Man sieht es nicht, man kann nicht damit angeben!
    Mit Auto, Urlaub oder bestimmten Markenartikeln allerdings schon.

    Dass für die Gesundheit nichts so wichtig ist wie gute Lebensmittel, sehen viele wohl nicht. Essen ist nur zum Magenfüller verkommen. Leider!!

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  3. Schweinebauer Piet sagt

    Unsere lieben Mitbürger demonstrieren also gegen Massentierhaltung, ohne zu wissen, was das ist und gehen anschließend zu McDonalds und diskutieren dort über die böse industrielle landwirtschaft, ohne zu wissen, was das ist und spritzen dann zu Hause mit Glyphosat die Einfahrt, ohne zu wissen, was das ist. So geht es dann den ganzen Tag weiter. Armes Deutschland.

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  4. Friedrich sagt

    @bauerhans. Wir brauchen keine Umwelt- und Tierschutzdiktatur, wir haben sie schon.
    Auch heute der Artikel über Antibiotika in der Gülle glaube ich erst , wenn ich das Labor weiß und die Analysedaten. Greenpaece macht ja immer aus einer Maus einen Elefanten , um Aufmerksamkeit und Spenden zu bekommen. Das war ja bei der Glyphosatanalyse nichts anderes. Dort hat mich aber auch gewundert , daß die Muttermilch von Greenpeace-Mitarbeiterinnen untersucht wurde , obwohl Bioleute , mit Glyphosat versetzt ? Also Wasser predigen und Wein trinken , sprich konventionell essen. Greenpeace sollte einmal den Klärschlamm der Mitbürger untersuchen , was da wohl rauskäme ?? Damit kann man allerdings keine Spenden generieren ! Wie manipulativ die NGOs vorgehen kann man an der EU-Umfrage zur künftigen Agrarpolitik sehen. Da kamen 48% der Antworten aus Deutschland, teilweise aus autom. Beantwortung aus Computern von den NGOs. Die restlichen 52% kamen aus den anderen EU-Ländern. Ist das wirklich noch Demokratie mit solchen Mitteln zu arbeiten ??

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    • Paulus sagt

      Hallo Friedrich,
      abgesehen davon, dass ich den GP-Mitarbeiterinnen eher keine Mutterschaft zutraue, gestatte ich mir die Frage, worauf sie denn nach dem Befund zurückgegriffen haben. Ich meine, so von heute auf Morgen kann man einen Säugling ja nicht von kontaminierter Muttermilch auf Bio-Broccolisaft oder so umstellen. Ich bin mir aber sicher, die Frauen in diesem Forum werden uns das schon erklären. Unsere Tochter hat jedenfalls genuckelt bis … nun ja, ich führe das jetzt nicht weiter aus.

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  5. In Umfragen wird ja oft nur nach der Bereitschaft gefragt. Und in der Einschätzung wie viel davon der Befragte umsetzt verschätzt man sich auch erheblich. Nahrungsmittel sind in den Köpfen vieler Verbraucher kein Produkt mit Wert. Die Fragen, die ich mir gerade stelle, wie wurde damals das Produkt Bio-Ei in den Markt eingeführt. Und kann das auch auf andere Lebensmittel übertragen werden. Hat da einer Quellen und Infos?

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  6. AdT sagt

    Fazit: Also brauchen wir mehr gesetzliche Anreize. Steuern zahlt ja auch keiner freiwillig, obwohl jeder zumindest die Kernaufgaben des Staates befürwortet. Wir brauchen eine Ökodiktatur. Von mir aus mit unentgeltlichen Plastiktüten, denn wir verklappen den Müll ja nicht im Meer.

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    • bauerhans sagt

      „Wir brauchen eine Ökodiktatur“

      cross compliance ist eine ökodiktatur für(gegen) bauern,wehe es gibt abweichungen!

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      • AdT sagt

        Ich dachte, das ist Leistung gegen Gegenleistung. Dann wäre es einem Vertrag ähnlich. Pacta sunt servanda, ein Kernelement eines liberalen Bürgerstaats.

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      • Josef sagt

        Was soll dieses blöde „Ökodiktatur“ ? Alle Gesetze und Vorgaben in einer Demokratie sind auf demokratischen Wegen entstanden. Das gilt auch für Regelungen, die ökologische Ziele zur Grundlage haben und nicht in deine Denkmuster passen.

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  7. Sabine sagt

    Naja, es ist ja auch, bis auf Eier, echt nicht einfach, denn schon lange ist es nicht mehr der Preis, der erkennen lässt, ob das was man kauft wirklich qualitativ hochwertiger und/oder menschen- und umweltfreundlicher produziert wurde.
    Gerade bei Kleidung kommt die Jeans für 30 Euro oft aus dem selben Höllenloch, wie die für 200 Euro. Ich kann mich noch an einen Skandal im Bereich Bekleidung – ewig ist es her- erinnern, wo heraus kam, dass Walmart seine Kinderkleidung von Kindern zusammen nähen ließ. Riesentheater in den Staaten, einige Wochen später musste Nike einräumen, dass auch ihre Shirts unter den gleichen Bedingungen produziert wurden. In der Geamtrechnung waren es keine 20 cent, die ein unter Einhaltung von Mindeststandards produziertes Shirt mehr gekostet hätte. Wie üblich stellten sich beide Firmen hinterher als Opfer dar, den der Sub, des Subs hatte den Auftrag an einen weiteren Sub abgegeben…. Der Käufer kann oft überhaupt nicht erkennen, ob das „Made in“auf dem Etikett stimmt oder nicht, den oft wandern Shirts und Hosen – ähnlich wie Elektronik- als Halbfertigprodukte rund um den Globus. Und manchmal ist das 15 Euro Shirt vom der Billigkette eben auch in der Türkei hergestellt und das für 50 Euro aus nem Sweatshop in Bangladesh.
    Über „Sollbruchstellen“ in vielen Produkten, die die Nutzungsdauer einschränken, müssen wir wohl nicht lange reden. Jeder hatte auch schon mal ein Markenprodukt, dass pünktlich einen Monat nach Ablauf der Garantiezeit den Geist auf gab und für das es, selbst wenn man es hätte reparieren lassen wollen, einfach kein passendes Ersatzteil gab. Mein erstes Bügeleisen war ein No-Name-Produkt für einen Spottpreis von mir als Azubi erstanden. Das Teil hat 20 Jahre gehalten- das deutlich teurere Markenmodell, was ich mir danach zugelegt hatte, war nach 3 Jahren Schrott. Bei dem Billigen hatte ich vllt. einfach Glück und bei dem Markenteil bin ich vllt. einfach nur an ne Montagsproduktion geraten, aber ärgerlich ist sowas schon.

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  8. bauerhans sagt

    noch was,
    greenpeace hat sich heute in der NW gemeldet,weil sie aktuell gülle hatten untersuchen lassen.
    viel antibiotika und multiresistente keime sollen gefunden worden sein.

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  9. Berglens, Peter sagt

    Hallo Willi,
    warum schreibst Du BIO-Heuchler. Im Original heißt es doch Umwelt-Heuchler.
    BTW: Wie gestern in einem anderen Thread eine Foristin geschrieben hat, fängt Umweltschutz beim Einzelnen an. Durch solches „Vorleben“ wären evtl. mittel- bis langfristig gewünschte Effekte zu erzielen.
    Verbote oder Ampeln oder Lippenbekenntnisse bringen nichts oder nicht viel.
    Aber ehrlich gesagt, habe ich zwischenzeitlich den Glauben daran (fast) verloren.

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  10. Der Wohlstand „is wos schiachs“ würde man in Österreich sagen.
    Wenn man bedenkt, dass jetzt Bio-Lebensmittel gleichviel kosten als Konventionelle-Lebensmittel vorm EU-Beitritt und trotzdem diese angeblich für die breite Masse nicht leistbar sind, das gibt mir zu denken.
    Mussten wir vorm EU-Beitritt hungern?

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  11. Vielleicht heucheln und lügen die Bürger auch nicht, sondern gehen den Weg des geringsten Widerstands: Den Umfragern sagen sie, was diese und der größte Teil der Medien gerne hören möchte. Die zutestende Hypothese wäre dann nicht, ob die deutschen Bürger alle moralisch verkommen sind, wie es der Artikel der Süddeutsche Zeitung suggeriert, sondern ob die Meinungs- und Stimmungstestmethoden wirklich funktionieren.

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