Bauer Willi
Kommentare 39

Jamaika…

Ein vollkommen unpolitische Betrachtung…

Die Farben der Nationalflagge Jamaikas sind Schwarz, Gelb und Grün, deren Anteile in etwa gleich verteilt sind. Gelb trennt Schwarz und Grün voneinander.

Ich habe mal bei Wikipedia nachgeschaut, was man dort über Jamaika erfahren kann:

  • Viele Details der Entstehung sind unbekannt oder umstritten
  • Die Nähe zur Plattengrenze führt immer wieder zu starken Erdbeben,
  • Der Konsum von Marihuana ist auf der gesamten Insel verbreitet.
  • Jamaika ist eine stabile parlamentarische repräsentative demokratische Monarchie.
  • Immer mehr Menschen ziehen vom Land in die Stadt, wo sie… in slumartigen Wohnvierteln leben.
  • Die schlechte Lebensqualität fördert die Kriminalität. Die Kriminalitätsrate ist eine der höchsten der Welt.
  • … ist die wichtigste Devisenquelle nach wie vor Geld, das von Auswanderern an Verwandte auf der Insel überwiesen wird
  •  Neben einer großen Anzahl kleiner landwirtschaftlicher Betriebe wird die Exportware vor allem auf großen Plantagen erzeugt.
  • Den Touristen werden diverse Ausflugsprogramme geboten, meist zu landschaftlichen Attraktionen

Was ich gut finde, ist die stabile demokratische Monarchie mit einer Königin an der Spitze. Auch dass den Touristen landwirtschaftliche Attraktionen gezeigt werden kann ich was abgewinnen. Ansonsten kann ich auf „Jamaika“ gut verzichten…

Aus den Farben Schwarz, Rot, Gelb müsste sich doch auch was machen lassen…

Euer Bauer Willi

 

 

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39 Kommentare

  1. Eckehard Niemann sagt

    Jamaika und auch seine Flagge sind übrigens weit mehr als nur ein Spaß-Objekt:

    Die Flagge Jamaikas besteht aus einem gelben Andreaskreuz und vier dreieckigen Farbflächen in Schwarz und Grün

    Grün steht für die Hoffnung und für die Landwirtschaft
    Gelb bzw. Gold symbolisiert die reichen Naturschätze Jamaikas und die Schönheit des Sonnenlichts
    Schwarz erinnert an die schweren Tage der Vergangenheit und an die Gegenwart (Armut).

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  2. Ich seh das so sagt

    Zu deiner natürlich völlig unpolitischen Frage, ob sich aus den Farben Schwarz, Rot, Gelb was machen ließe, hat meine Heraldik-Recherche folgende Offerte ausgespuckt:
    1) Uganda
    2) Osttimor
    3) Afghanistan
    4) Belgien

    Man ist fast geneigt die Schlussfolgerung zu ziehen, daß sobald Rot dabei ist, man irgendwie mit unerfreulichen bis katastrophalen Zuständen konfrontiert wird. 🙂

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    • Eckehard Niemann sagt

      Schwarz – ROT – Gold – damit verbinde ich hauptseitig keine unerfreulichen oder Katastrophalen Zustände !

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  3. wegen Cannabis ist das Land sicher nicht so.
    Es ist eine andere Kultur, eher vergleichbar mit afrikanischen Ländern, was Arbeit, Partnerschaften, Kinder, angeht, weniger Verantwortungsgefühl. Eigentlich dieselbe alte Frage: wieso ist Afrika nicht kreativer, hat mehr produzierendes Gewerbe, Wirtschaft ?

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    • Weil es immer von der westlichen Welt ausgebeutet wurde, Zahn.

      Immer wurden sie zu europäischen Kolonien, ihre Rohstoofe ausgebeutet und die Manschen selbst zu Sklaven behandelt, auch oft außerhalb Afrikas!

      So konnten sie sich nicht entwickeln.
      Man muß mal Nelsen Mandela googlen, dann erfährt man mehr oder nach Südafrika fahren und sein Denkmal ansehen und den entsprechenden Vortrg dazu anhören!

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      • nein Afrika ist nur in den Ländern weiter in denen Ausländer Rohstoffe abbauen, dort investieren die Chinesen in Infrastruktur wie Strassen, Züge und Ausbildung, Schulen.
        In den Kolonien ging es den Leuten gut, darüber gibt es auch Bücher von Afrikanern. Eigene Forschung, eigene Technik gibt es keine in Afrika, so ist es nunmal, pure Beobachtung.

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        • „In den Kolonien ging es den Leuten gut“ ist mindestens eine sehr pauschale bzw. in ihrer Allgemeinheit falsche Aussage. Zumindest, wenn Sie die Afrikaner mit einbeziehen. Neben zahlreichen anderen Beispielen, reicht ein Blick auf den Umgang der Deutschen mit den Hetero. Oder die Rolle der Briten vor der Unabhängigkeit Kenias. Oder der Kriege mit den Zulus u.a. in Südafrika. Oder das Verhalten von Lettow-Vorbeck. Oder die Brutalität der Belgier im Kongo etc. pp.

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            • Ja, danke für den Hinweis. Das war ein missverständlicher Schreibfehler. Da sind meine Finger wohl zu plump, um r&t sicher zu treffen 😉

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  4. Sicher gehen viele Farben. Der Wähler wird’s wohl vorgeben. Aber blau? Das ist max. ein Zustand aber sicher keine brauchbare politische Richtung.

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    • Rainer sagt

      Keine politische Richtung…..da geb ich Ihnen Recht. Aber es ist die Chance einer ( wenigstens kleinen ) Opposition, die Diskussionen anregen kann in der Parteienlandschaft. Momentan haben wir doch nur noch eine Abnickerpolitik ( eine gibt die Richtung vor und alle anderen folgen brav ). Früher gab es noch gegensätzliche Meinungen im Bundestag ( mit teilweise sehr heftigen Diskusionen, bei denen es auch mal laut zugehen konnte ). Damals wurde noch Politik zugunsten von Volk und Wirtschaft gemacht, heute vermisst man die Nähe zum Volk.
      Ich möchte keine Reigierung mit der AfD an der Spitze aber gerne eine AfD im Bundestag, die kleine Stiche versetzt, damit die Altparteien wieder mehr Volksnähe bekommen ( das es wirkt sieht man daran, daß sämtliche Altparteien mittlerweile Forderungen der AfD aufgreifen – hoffentlich nicht nur als Wahlkampftaktik )

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  5. Friedrich sagt

    Rot und Grün haben abgewirtschaftet und brauchen eine Regenerationspause von mind. 8 Jahren .
    Die haben hauptsächlich in den Ländern und teilweise im Bund uns allen schweren Schaden zugefügt. Der Schaden in der Landwirtschaft wird nicht reparierbar sein. Durch die negative Stimmungsmache und unrealistische Gesetze sind viele junge Leute , die Landwirt werden wollten , regelrecht beruflich vertrieben worden. Zukünftig werden uns Betriebsleiter und ausgebildete Fachleute fehlen. Durch die verheerende Politik des Preisdrucks und der Einengung durch laufende Vorschriften kann die Landwirtschaft kaum die guten Leute , die für die Digitalisierung gebraucht werden , bezahlen. Mit diesen Rahmenbedingungen wird das Ziel der „Bäuerlichen Familienbetriebe “ verfehlt und am Ende kommen große Einheiten in Ackerbau und Tierhaltung raus , den gerade diese Leute von Rot/Grün nicht haben wollten. Ein Beispiel : Vor dreizehn Jahren haben wir eine Pflanzenschutzspritze für 30. 000 Euro gekauft. Heute kostet diese Spritze mit einigen Verbesserungen rd. 90.000 Euro. Also wirtschaftlich nicht machbar. Ergebnis : Kauf einer doppelt so großen Spritze mit drei Betrieben für 120.000 Euro. Das ist dann aber alles Computergesteuert und für Tag und Nacht geeignet. So werden durch den wirtschaftlichen Druck die Bewirtschaftungseinheiten immer größer und die Ansprüche an die Bauern auch immer höher. Da bleibt dann kaum noch Zeit für Ehrenämter in der Gemeinde oder Brauchtum usw. . Da werden Bauern zu Erimiten in den Dörfern und das obwohl die Bauern in der Vergangenheit immer das Dorfleben mit gestaltet haben. Wenn ich hier in Südhannover so in die Dörfer schaue , dann bleiben in den Dörfern nur noch
    ein oder zwei Bauern über, wo 1970 noch mehr als zehn Höfe waren. Inzwischen gibt es erste Dörfer wo überhaupt kein Hof mehr bewirtschaftet wird, sondern die Flächen an außerdörfliche Betriebe verpachtet wurden. — Rot/Grün hat die Energiewende , die Landwirtschaft an die Wand gefahren und ist jetzt dabei die Autoindustrie platt zu machen. Wer die Zukunft unseres Landes im Blick hat , sollte diese Parteien erst einmal nicht mehr wählen !!

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    • Paulus sagt

      @Friedrich, was Rot/Grün betrifft hast Du meine volle Zustimmung!
      Aber, wenn ich es richtig verstanden habe geht es Willi um die BTW und nicht um Landesregierungen.
      Der Korrektheit halber sollte erwähnt werden, dass wir 16 Jahre eine sogen. Kohl-Regierung hatten und seit 12 Jahre eine sogen. Merkel-Regierung haben – wahrscheinlich mit Fortführung. Die FDP war zeitweise mitbestimmender Koalitionspartner. Die völlig überhastete Energiewende wurde nicht von Rot/Grün sondern von unserer Kanzlerin eingeläutet.
      Vielleicht können die Probleme die in der LW entstanden sind, doch nicht so einseitig mit bestimmten Parteien in Verbindung gebracht werden.
      „Gelb trennt Schwarz und Grün voneinander“, sagt Willi so wunderschön doppeldeutig. Als langjähriger FDP-Wähler (vor Westerwelle) brauche ich aber kein Model mit 3-Tagebart sondern wünsche mir eher die klugen Altvorderen zurück. Rhetorisch geschult/begabt waren die auch; die hatten allerdings auch noch deutlich mehr auf dem Kasten.
      Gesellschaftlich relevante Themen werden parteiübergreifend immer wieder geschickt mit mehr oder weniger indifferenten Aussagen umschifft und ich werde mit erheblichen Bauchschmerzen wohl zum ersten Mal nicht wählen. Statt auf dem Wahlschein könnte ich nämlich auch irgendwas im Prospekt von ALDI ankreuzen und den in die Urne werfen.

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      • Bauer Willi sagt

        @Paulus, wenn Du das Aldi-Prospekt in die Wahlurne wirfst, wird das nicht gezählt…Ich war schon ein paar Mal Wahlhelfer…

        Ich finde die Aussagen aller Parteien wenig konkret. Mit „wir wollen, wir unterstützen etc.“ ist mir nicht geholfen. Bitte so: „wir werden die Steuer xy um x% senken oder erhöhen, das Gesetz zum Thema was weiß ich was wird abgeschafft, statt dessen gibt es mit uns folgende Regelung“ Und dann noch “ der bäuerliche Familienbetrieb ist ein Auslaufmodell“. Das wäre ehrlich…
        Bauer Willi

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        • bauerhans sagt

          bauern wählen konservativ,die paar,die anders wählen,zählen nicht.
          wir können im grunde nur hoffen,dass eine zukünftige koalition auch für uns was bewegt.
          hier vor ort herrscht seit jahrzehnten eine partei und mit denen kann man am besten verhandeln,wenn die was von einem wollen(müssen).

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        • Ich seh das so sagt

          Es gibt da ein bekanntes Zitat von Ronald Reagan aus einer Rede vor den Future Farmers of America 1988:
          „Die zehn furchterregendsten Wörter der englischen Sprache sind: ‚Hi, ich bin von der Regierung und komme um Ihnen zu helfen!'“.

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    • Ottmar Ilchmann sagt

      Den schweren Schaden haben uns doch die GroKo und Minister Schmidt (CSU) durch jahrelange Untätigkeit zugefügt! Die Tausenden von Milchbauern, die wir in der Krise verloren haben, haben wegen der ruinösen Preise aufgegeben und nicht wegen irgendwelcher Stimmungsmache oder Auflagen.

      1+

      • Mark Rössler sagt

        Es gibt eine ganze Reihe an Milchviehbetrieben, die mit der Auflage „Mistplatte“ im letztem Jahr erst recht ins Schlingern geraten sind in Niedersachsen.
        Die finden anscheinend nicht so an Gehör beim AbL oder werden lieber überhört?

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        • Ottmar Ilchmann sagt

          Unsinn, da kenne ich auch welche! Aber bei besserer finanzieller Lage mit auskömmlichen Preisen könnte man auch eher eine Mistplatte finanzieren. Es heißt übrigens „die AbL“ (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft).

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          • Mark Rössler sagt

            Bei besserer finanzieller Lage könnte man viel…
            Der Markt ist aber nun mal keine Konstante.

            Die Regelung genau in einer Tiefpreisphase umzusetzen, hat gravierende Auswirkungen. Es spricht ja nichts dagegen, nur bitte mit Augenmaß und nicht vorher noch großzügig die Stallumbauten fördern und anschließend hinterrücks solche Regelungen aus dem Boden stampfen.

            Sie mögen das als „Unsinn“ betiteln, bäuerliche Familienbetriebe hat das doppelt hart getroffen.

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  6. bauerhans sagt

    „Robert Habeck……… ist aber nicht der schlechteste in der Truppe !“

    wenn der auf bundesebene dabei wäre,wäre das ein ausgleich für die allzu theoretischen gedanken einer katrin göring-eckardt.

    2+

  7. Jamaika? Bitte nicht. Dauerzoff bei Landwirtschaft, Umwelt, Energie und Verkehr können wir uns sparen und waere nicht besser als eine knappere Mehrheit mit Gelb. Landwirtschaft in rapsgelb wäre mal interessant. Aber weiterso geht in jedem Fall auch. Ich möcht Stabilitaet. Man hört, der Zeitgeist sei dagegen, aber der hat sich immer vom Acker gemacht, wenns ums Arbeiten ging!

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  8. Altbauer Jochen sagt

    Wir in Schleswig-Holstein haben jetzt ja „Jamaika“ in der
    Landesregierung.
    Noch läuft´s rund, mal sehen wo die ersten Stolpersteine
    auftauchen.
    Unser MP hat sich diese Woche in Rendsburg auf der NORLA
    zur „Unterstützung“ der Landwirtschaft bekannt.
    Was man immer auch darunter verstehen will.
    Robert Habeck,-übernommen aus Rot-Grün-hat sicherlich nicht
    die Farbe gewechselt, ist aber nicht der schlechteste in der Truppe !
    Überhaupt liegt viel an den handelnden Personen ,gleich welchen
    Couleurs. Unser MP und sein Kabinett berechtigen zu guter Hoffnung.
    Ich denke hier kann Jamaika funktionieren, im Bund sehe ich
    eher schwarz für eine solche Konstellation.

    1+

  9. Hans-Jürgen Gresch sagt

    Willi, eine sehr interessante Darstellung, Auf was Du eigentlich raus willst ist mir noch unklar? Versuche ich einmal die politische Variante. „Jamaika“ geht gar nicht, da liegen Grüne und FDP, inhaltlich Welten auseinander. Nach meiner Meinung werden die C-Parteien das Rennen machen und die SPD folgt dahinter. FDP ,Grüne, Linke und AFD kämpfen um Platz 3.Von allen 4 Parteien sind die Grünen am schwächsten. Alle Aussagen der Partei in Ihren Programmen kann man nicht lesen, zu zeitaufwendig . Ich habe in verschiedenen Internetforen die Möglichkeit genutzt Aussagen zu wichen. Dafür, Dagegen, Stimmenthaltung. An einer Partei kommt man in fast allen Bewertungen nicht Vorbei, an der FDP. Bei rein landwirtschaftlichen Themen stellt Sie sogar die große CDU in den Schatten. Schwarz, Rot, Gelb könnte eine Option sein, Schwarz-Gelb wäre auch möglich aber Frau Merkel setzt auf stabile Mehrheiten, diese würden da sicher nicht möglich sein. Große Koalition bedeutet weiter so und das wollen die wenigsten.
    Aber wir sollten das Fell des Bären erst verteilen wenn er erlegt wurde. Mein Wunsch für die Wahl. Die Grünen mögen 4,9% der Stimmen erhalten.

    Der Brandenburgbauer

    2+

  10. Eva-Maria sagt

    Lieber Bauer Willi!

    Sind es nun landwirtschaftliche oder landschaftliche Attraktionen?
    Nicht bös sein, aber es ist doch ein erheblicher Unterschied!

    1+

    • Bauer Willi sagt

      Bei Wikipedia steht landwirtschaftliche (!) Attraktionen. Ich habe es auch nicht geglaubt
      Bauer Willi

      1+

      • Eva-Maria sagt

        Ich hab nochmals nachgedacht: Es stimmt, die Landschaft wird eigentlich hauptsächlich von der Landwirtschaft geprägt. Die Landschaft gibt vor, was die Landwirtschaft daraus machen kann und alle profitieren davon.

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        • Geanu Eva-Maria,
          das ist überall so!

          Eine Ehefrau, die aus einem fruchtbaren Gebiet stammte, wo man Zu-Rüben anbauen konnte, überredete ihren Ehemann auch welche anzubauern.

          Er erntete lauter „Backenzähne“ (verkrüppelte Zu-Rüben). Weil sein Boden in einem anderen Gebiet (andere Landschaft?) dafür nicht geeignet war!

          Ja, der Landwirt muß wissen, wie er die Landschaft pflegt, er kann da nicht machen was er will!
          Also prägt die Landschaft, Witterung und Bodenverhältnisse die Landwirtschaft, weil sie sich danach richten muß!

          Es gibt auch Vegetationsunterschiede!

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  11. Bevor Jamaika……dann lieber Bahamas (ok aquamarin lassen wir mal als „blau“ durchgehen). Der Begriff „Nassauer“ käme dann auch wieder zum Vorschein Oder klassisch Belgien…Muskelrinder, gute Pommes und coole Metal-Konzerte Have a nice Sunday

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