Bauer Willi
Kommentare 2

It never rains in Southern California…

…wem  ist dieses Lied nicht noch in Erinnerung: „Es regnet nie in Süd-Kalifornien“.  Und das hat es tatsächlich mehrere Monate nicht, doch jetzt ist alles anders. Der Oroville-Damm, der größte der USA, droht zu brechen.

https://www.welt.de/wirtschaft/article162043668/Bricht-der-Staudamm-droht-Kalifornien-auszutrocknen.html

Dies wäre in zweifacher Hinsicht eine Katastrophe. Zum einen für die Menschen, die unmittelbar von einer Überschwemmung betroffen wären, zum anderen die Folgewirkung: Der Stausee ist der wichtigste Wasserspeicher für die örtliche Landwirtschaft. Im nördlichen Valley werden vor allem Nüsse und Obst angebaut. Die Farmen des Valley produzieren zum Beispiel mehr als zwei Drittel aller weltweit konsumierten Trockenpflaumen sowie fast alle in den USA verkauften Nüsse. Betroffen wäre auch die Wasserversorgung von Los Angeles und San Diego.

Und wenn der Schnee taut, wird es sicher nicht besser. Schaut euch mal die Bilder hier an:

http://www.wetteronline.de/fotostrecken/2017-02-13-ca

Nur zur Info. Ich meine, wegen Welthandel und Klimawandel und so…

Euer Bauer Willi

 

 

 

(Aufrufe 421 gesamt, 1 heute)

2 Kommentare

  1. Sabine sagt

    Letztes Jahr diskutierte man dort noch heiß, über die seit 2011 anhaltende Dürre und die immer tieferen Brunnen, die man dort gebohrt hat, um an das Grundwasser zu kommen, das im Gegenzug immer weiter sank. Umweltschützer schlugen Alarm, weil sie befürchteten, dass die Brunnen der heimischen Flora das Wasser abgraben. Bürgermeister fürchteten um die Wasserversorgung ihrer Gemeinden und machten sich Sorgen über Erdsenkungen. Obst- und Nussbäume brauchten dringend das Wasser und Farmer verschuldeten sie hoch für die Tiefbrunnen. Letztes Jahr entspannte sich die Situation im Norden doch der Süden hatte weiterhin Wassernotstand. Kurzfristig ist jetzt der Regen ein Problem, aber langfristig werden Dürren wohl das Problem bleiben, denn es ist – wie überall- nicht die Frage wieviel Regen fällt, sondern wieviel davon als „weißes Wasser“ ungenutzt verdunstet oder oberflächlich wegfließt und verschwindet. Auch in den Dürregebieten Afrikas regnet es, wenn es regnet, unglaubliche Mengen an Wasser nur verdunstet es so schnell wie es gefallen ist.
    Wasser im Boden halten, das wird eine unglaubliche Herausforderung für die Landwirtschaft dort werden. Wie bearbeitet man den Boden so, dass er aufnahmefähig für die Regenfälle bleibt? Wie verhindert man weiter die Winderosion und Feuersbrünste in den Trockenperioden und wie verlangsamt man das Abfließen der Wassermassen nach einem großen Regen?

    0

  2. No Name sagt

    Genau hinhören… it pours, man, it pours!

    Eine Dusche ist ’ne Lachnummer gegen Regen in Kalifornien.

    0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.