Statement
Kommentare 42

Ist das noch Humor?

Eigentlich habe ich ja Humor. Aber was daran witzig sein soll, verstehe ich nicht. Wer es nicht lesen kann, hier der Text in der Sprechblase: „summ-summ-summ, Bienchen bring ich um“. Dazu ein lachender Bauer….(Gesehen im aktuellen STERN)

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42 Kommentare

  1. Ich finde die Karikatur eigentlich gut. Sie bringt es auf den vereinfachten Volksverstand. Der gewöhnliche Kritiker ist eben kein Bienenspezialist. Aber im Ansatz ist wohl nicht daran zu rütteln, das Glyphosat & Co nicht gesundheitsfördernd sind. Dennoch dies und ähnliches Gift auf landwirtschaftlich genutzten Flächen ausgebracht wird und eine Art der Monokultur (ohne störende Kräuter oder Insekten) entsteht. Die einzig und allein dem höheren Ertrag dienen soll.
    Nicht nur der Bauer ist gefragt, sondern die Politik die aus vielschichtigen Gründen nicht in der Lage ist da besser zu regeln. Also Frau Klöckner gehört für mich da mit auf den Trecker.

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  2. Andreas Müller sagt

    Die onventionellen Landwirten haben sich scheinbar schon entschieden….

    „Jedes Mittel, das den Ertrag steigert, führt gleichzeitig zu einem Verlust der Arten“, sagt Teja Tscharntke, Professor für Agrarökologie in Göttingen. „Am Ende müssen wir uns als Gesellschaft entscheiden, in welcher Welt wir leben wollen. In einer ausgeräumten Landschaft. Oder in einem bunten, lebendigen Mosaik.“

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  3. Fred Huber sagt

    Ich find die Zeichnung scheiße! Es fehlen die schmeissfliegen die dem Bauern ums Haupt schwirren! Schlecht! Ganz schlecht! 🙁

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  4. Berthold Lauer sagt

    Jedem, der ein ernsthaftes Interesse an einer sachlichen Auseinandersetznung mit dem Thema hat, dem sei das „DEBIMO“ empfohlen, einfach mal googeln und sich den Schlussbericht herunterladen.
    Aus den Mitteilungen des Deutschen Imkerbundes kann man entnehmen, dass die Zahl der Imker im letzten Jahr um 5,8 % zugenommen hat, die Zahl der Bienenvölker um 6,2 %, der durchscnittliche Ertrag lag bei 32,4 kg, eine Steigerung von 24% gegenüber dem Vorjahr!!!
    Und die BLE teilt mit, dass der Selbstversorgungsgrad um 4 % auf 30 % gestiegen sei, es wurden 32,4 % mehr Honig erzeugt als im Vorjahr!! Der Rest wird importiert, und zu den wichtigsten Lieferländern zählt u.a. Argentinien, das Land mit dem vielen Gensoja und dem Glyphosat.
    Sieht alles irgenwie nicht nach Bienensterben aus. Ganz gewiss nicht bei den Honigbienen. Die sind im Grunde nichts anderes als ein über viele Jahrhunderte hochgezüchtetes Nutztier.
    Leider meint heute jeder, der „Pestizid“ fehlerfrei schreiben kann, er sei Experte.

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  5. Brandenburgbauer sagt

    Moin Willi,Frage von mir, wer ist Til Mette,und was will er wirklich?
    Habe noch nie von Ihm gehört.
    Der Osten dieses Landes hat eventuell ganz andere Probleme!

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    • Bauer Willi sagt

      Til Mette ist der Karikaturist beim Stern. Er hat das Bild gezeichnet.
      Bauer Willi

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  6. Paulus sagt

    Summ – Summ – Summ, Til Mette ist einfach nur dumm.
    Für mich hat das weder etwas mit Humor noch mit Satire zu tun, es ist schlicht primitiv.
    Was mich wundert, wer liest denn heute noch den Stern? Ich dachte immer, dieses Höchstwerk der journalistischen Kunst gäbe es schon gar nicht mehr.

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  7. Obstbäuerin sagt

    Das Schlimme daran ist, dass der gemeine Sternleser das zu 95 % genauso sieht. Unter Bienenexperten ist jedoch schon lange klar, dass die meisten Bienen an Milben, Viren und Pilzen, sowie an unsachgemäßer Haltung durch Hobbyimker zugrunde gehen.
    Was aber ganz und gar vergessen wird – ein Bienenvolk kann man kaufen. Denn es sind auf hohen Ertrag gezüchtete Haustierbienen. Wahrscheinlich auch deshalb anfälliger.
    Anders sieht es natürlich bei den Wildbienen aus aber die verirren sich selten auf eine Ackerfläche.

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    • Sabine sagt

      Und wir erinnern uns in dem Zusammenhang auch bitte an die Afrikanisierung. Weil man erkannt hatte, das unsere europäischen Wildbienen mit tropischen Bedingungen schlecht zurecht kam und die stachellose südamerikanische Biene kaum wirtschaftlich war kreuzte, man in Brasilien Drohnen der afrikanischen Biene ein. Eine sammelwütige, widerstandsfähige, aber auch sehr wehrhafte Biene entstand. Sie katapultierte Brasilien auf einen Spitzenplatz in der Welthonigproduktion. Die Imker waren begeistert, die Bevölkerung weniger glücklich. Afrikanerinnen greifen alles an, was sie als Bedrohung empfinden und verfolgen hartnäckig jeden, der in ihren Schutzbereich eindringt. Nachdem verwilderte Tiere Nordamerika erreichten, gab es plötzlich „Killer-Bienen“. Kann sich noch jemand an die Panikmache um die erinnern? In Europa wurde und wird auch an einer widerstandsfähigeren Biene gearbeitet. Das Problem der Anfälligkeit ist also seit mehr als einem halben Jahrhundert bekannt und wird bearbeitet. Afrikanerinnen werden wohl kaum in Frage kommen, die mögen keine Winter.
      Heute spricht kaum noch jemand über Killer-Bienen. Man hat sich daran gewöhnt, dass man diesen fleißigen Damen mit etwas mehr Respekt begegnen muss. Während der Panikwelle um die Killer-Biene war übrigens Otto-Normal-Verbraucher alles Recht diese Tiere zu bekämpfen. Wenn es um die eigene Bequemlichkeit geht, hört es auf mit der Tier- und Naturliebe. Schaut euch den Aufriss an, den die Leute machen, wenn sich ein Bienenschwarm es sich in ihrem Garten bequem macht oder gar eine Wespenkönigin an der heiligen Garage Hof halten möchte.

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  8. Berthold Lauer sagt

    Humor ist bekanntlich wenn man trotzdem lacht! Die Kreuzung aus Güllefass und PS-Spritze ist doch mal eine „tolle“ Idee. Kann man mit einem Bild gleich gegen die beiden größten Gefahren für die deutsche Bevölkerung zu Felde ziehen…..

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  9. Lieschen Müller sagt

    Nimms nicht tragisch. Immerhin werden Landwirte wahr genommen! So als Verkäuferin oder Altenpflegerin macht sich noch nicht mal jemand über mich lustig.

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