27 Kommentare

  1. Die GrĂŒnen hĂ€tten ihren Spaß. Wenn es bestimmt nach denen ginge, hĂ€tte es diese Maschinen vor 50-60 Jahren geben mĂŒssen, dann wĂ€ren die BetriebsgrĂ¶ĂŸen von heute kein Thema gewesen

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  2. Warum nicht!!! Alternativ geht das, man muss es nur wollen wie mit vielen Dingen und Interesse zeigen, sich damit zu beschĂ€ftigen. Beim „Verbraucher“ kommt das bestimmt gut an…

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  3. Pferde sind sensationelle Tiere, feinfĂŒhlig, dem Menschen freundlich gestimmt, ohne Pferde wĂ€re die Menschheitsgeschichte ganz anders verlaufen. Trotzdem bin ich froh, heute Traktoren statt Pferde in der Landwirtschaft einsetzen zu können. Ich weiß aus meiner frĂŒhen Jugendzeit dass die Arbeit in der Landwirtschaft nicht nur Zuckerschlecken fĂŒr die Pferde war.

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  4. Wieso Oberfranken??? Bin stolzer OberPFÄLZER, aber gebĂŒrtiger Niederbayer – und das ohne meinen Wohnort gewechselt zu haben.
    Preisfrage: wie geht das?

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  5. Haaaallo!! Das „“ ĂŒbersehen???
    Ausserdem komm ich grad ausm Stall und da meinte eine Unpaarhufige rauhfutterverwertende Grossvieheinheit unbedingt dem Stefan Mross Konkurrenz machen zu mĂŒssen!

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    • Haaalllooo? Die zwei 🙂 ĂŒbersehen? Das war auch von meiner Seite ironisch gemeint… Habe meinem Kommentar jetzt nachbearbeitet.

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  6. Inga sagt

    Aber fĂŒr den FeldhĂ€cksler haben die Amish noch einen Motor, aber warum lehnen die Traktoren und andere Selbstfahrende Maschinen ab?

    Die anderen GerĂ€te, wie oben zu sehen, funktionieren wohl alle mit Bodenantrieb, also mußten die Pferde schwer ziehen weil die ja der Kraft des Maschinenbetreibens auch bringen mußten..

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    • Sabine sagt

      Also, eigentlich gibt es nicht die Amish, da gibt es viele verschiedene Richtungen, die mehr oder weniger Okay mit Technik sind. Punkt ist bei allen Neuerungen, egal ob es Motoren, ReißverschlĂŒsse oder PlastikschĂŒsseln sind, ob es fĂŒr ihre eigenstĂ€ndige Art in Gemeinschaft und in ihrem Glauben zu leben gut ist, oder nicht. Das sind keine Bio-Bauern in der Extremversion. Die hauen genau so viel DĂŒnger und PSM auf die Felder wie die „englischen“ Nachbarn, so die Ältesten und der Bischof das fĂŒr gottgefĂ€llig halten.

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    • Inga sagt

      Im VerhÀltnis vielleicht so viel wie ein Schwein und ein Mensch, Andres,
      aber nicht so viel wie ein Rind, weil das ein ganz anderes Verdauungssystem hat und in großen Herden auftritt und als Nutztiere auf der Welt sind, also das vielfache von Reit- und auch Ackerpferden verbreitet.

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  7. Friedrich sagt

    Mit Pferden wÀre die Klimabilanz der Biohöfe ja besser , als bei den konv. Höfen , aber die Biobetriebe hier haben ja die gleiche Schleppertechnik und GPS wie alle anderen, aber nur den halben Ertrag. Der chem. Pflanzenschutz wirkt sich in der Klimabilanz fast nicht aus, aber der Dieselverbrauch und davon brauchen die Biobetriebe mehr auf dem Hektar als die anderen Betriebe. Pro Dezitonne haben die Biobetriebe eine schlechte Klimabilanz. Da relativiert sich die angeblich umweltschonende Bewirtschaftung. Auch der Einsatz von Schwermetallen (Kupfer) und die Abflammtechnik mit Propangas ist einmal zu hinterfragen.
    Beispiel: FrĂŒher habe ich meine HofflĂ€chen mit 2 ltr. Glyphosat Unkrautfrei gehalten. Heute brauche rd. 60 kg Propangas und es sieht immer nicht Unkrautfrei aus. Man braucht aber keine 60 kg Propangas um 2 ltr. Glyphosat zu produzieren. Mit der PropangasunkrautbekĂ€mpfung habe ich also eine schlechtere Klimabilanz und statt 3 Std. Arbeit sind es jetzt rd. 60 Std. Wenn man hinten fertig ist , fĂ€ngt man von vorne wieder an.

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  8. Ottmar Ilchmann sagt

    Bist du jetzt durch die BeschĂ€ftigung mit der AbL auf dieses Thema gekommen, Willi? 😉

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    • Bauer Willi sagt

      Nö, hat mir ein Kommentator geschickt. Und zwar genau der, der das anbietet. Aber warum fragst Du das? Ist das gĂ€ngige Praxis bei AbL-Betrieben? 🙂 😉
      War heute in der NĂ€he von Nienburg zum Vortrag. Habe neben einem AbL/BDM-Landwirt gesessen und mich mit ihm unterhalten. Sehr gut unterhalten! 🙂 auch wenn wir nicht in allen Dingen einig waren. 😉
      Bauer Willi

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      • Ottmar Ilchmann sagt

        Manche Kommentatoren hier meinen zumindest, dass alle AbL-Betriebe so wirtschaften. Wobei ich nichts gegen diese Art der Bewirtschaftung gesagt haben will, wer weiß, was noch alles wieder kommt…

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  9. Paulus sagt

    Naja, so ein 3er- oder 4er- Gespann mit KaltblĂŒtern muss man ja erst mal auf die Reihe bekommen. AnlĂ€sslich einer Hengstparade oder des CHIO in Aachen machen die Damen mit den extravaganten HĂŒten, mit ihren weißen HandschĂŒhchen begeistert „winke winke.“
    Wenn die Zossen hingegen nutzbringend eingesetzt werden, wie es in dem Video der Fall ist, sprechen die gleichen wahrscheinlich von TierquÀlerei.
    Nostalgie hin oder her, es ist nicht zeitgemĂ€ĂŸ, keine Frage, aber ich empfinde es keineswegs als lĂ€cherlich. Von daher verstehe ich diesen Grinsefroh nicht so richtig.

    Meine Eltern haben nach Aufgabe der LW einzig das RĂŒckepferd fĂŒr den Wald behalten. Wie der brave Wallach, ohne Gebiss und ohne Leinen, mit ganz kurzen Kommandos dirigiert wurde fasziniert mich heute noch.
    Als nach Kyrill alles kreuz und quer lag, durfte ich als Erbe zum ersten Mal, nicht in Bildern, sondern in Natura erleben wie so etwas mit schwerem GerÀt von statten geht.
    Da standen mir die TrĂ€nen in den Augen und ich hĂ€tte mir etwas anders gewĂŒnscht.

    Ich bin nicht abgeneigt so etwas wie hier gezeigt zu unterstĂŒtzen.
    Aus welchem Grund sollte uns landwirtschaftliches Kulturgut weniger wert sein als die 1.000.375ste und mehr als abgedrehte Inszenierung einer Oper von Verdi?
    War jetzt mein erster und unmaßgeblicher Gedankengang und vielleicht habe ich Willi auch falsch verstanden.

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    • Inga sagt

      also schĂ€m dich Paulus 😉

      Du mußt doch als Wald- und Hoferbe wissen, dass es verschieden Pferderassen gibt.

      Die KaltblĂŒter, meist braun sind zum schweren ziehen geeignet (als Kind dachte ich immer, deswegen haben die auch dickere, stĂ€mmigere und stĂ€rkere Beine), die sind fĂŒr diese Arbeiten gezĂŒchtet.

      Aber die feinen schlanken oft auch schwarzen und zierlichen Pferde sind zum Reitsport geeignet. Vielleicht können die noch eine leichte Kutsche ziehen, da können die feinen groß behĂŒteten Damen mit ihren schlangen Fingen mit weißen Handschuhen umhĂŒllt auch winke-winke machen.
      aber
      einen schweren Wagen mit ZuckerrĂŒben oder einen Langholzwagen mit schweren BaumstĂ€mmen drauf, das können nur die starken AckergĂ€ule (KaltblĂŒter) ziehen.

      Die feinen Damen mit den weißen Handschuhen mĂŒssen nur so gebildet sein und das wissen, dann sprechen sie nicht von TierquĂ€lerei, wenn die Pferde artgerecht eingesetzt werden.

      Das machen nur Dummschnudden, die sich wichtig machen wollen.

      Das Grinsefroh besteht vielleicht darin, dass manche Leute mit ihrem Großen Hut und den feinen weißen Handschuhe was ĂŒberdecken wollen.

      NatĂŒrlich ist das landwirtschaftliche Naturgut genauso viel Wert wie eine alte Oper von Verdi! Wozu gibt es ganze Ackerbaumuseen?

      Wer hat das Rad erfunden?

      Ein Bauer, der seine Frau liebte.

      ER brauchte ein StĂŒtzrad fĂŒr seinen Hakenpflug, den die Frau ziehen mußte, weil sich die Leute kein Ochs oder Pferd leisten konnten.

      Ein Bauer hat das Rad erfunden
      Und welche Erfinden sind alles aus dem Rad enstanden?

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    • Bauer Willi sagt

      Der Grinsefroh war auf die KlimaneutralitĂ€t bezogen. Ich habe „fast klimaneutral“ geschrieben, weil ich nicht weiß, ob so ein Pferd nicht doch irgendwas von sich gibt, was der Umwelt schadet. Methan wird es wohl nicht sein, aber vielleicht gibt es irgendeinen Schlaumeier, der da auch wieder was findet… 🙂
      Ich finde es gut, dass es findige Menschen gibt, die fĂŒr diese extravagante Antriebsart neue Technik entwickeln. Und ich bewundere Leute, die gelernt haben, mit z.B. RĂŒckepferden umzugehen. Hoffentlich bekomme ich jetzt keinen Shitstorm von militanten TierschĂŒtzern…
      Bauer Willi

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      • Inga sagt

        also eine Alternativentwicklung in der Ackerbautechnik.

        Die kann doch mal parallel laufen.

        Mal sehen, ob die ErtrÀge dann auch so hoch sind.

        Es wĂŒrden dann auch andere Maschinen erfunden worden, wenn es gleich von Anfang an diese Parallele gĂ€be.

        ZurĂŒck zu den AnfĂ€ngen?

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      • Sabine sagt

        Die TierschĂŒtzer haben mehr im Sport- und Freizeitbereich zu tun. Gerade in USA. Google mal unter Stichworten wie Tennessee Walking Horse oder Nurse Mare Foals… von solchem tradiertem Unsinn wie das Bronc und Bull Riding auf Rodeos mal abgesehen.

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