Bauer Willi
Kommentare 44

Ich wollt Herrn Remmel nicht versemmeln…

…aber anders ging es nicht. Am Mittwoch (17.6.) war ich in Berlin auf dem Raiffeisentag als Überraschungsgast eingeladen. Das Thema lautete:

„Agrarwirtschaft in der Dauerkritik- Genossenschaften gehen in die Offensive“.

Auf dem Podium: hochrangige Vertreter aus Politik, Medien, Umweltschutz und der Agrarbranche. Und ich, aber nicht auf dem Podium, sondern um jeweils nach den Runden der Podiumsdiskussion als „freier Radikaler“ für etwas Schwung zu sorgen.

Dabei hatten die Podiumsdiskutanten es ohnehin nicht einfach, denn der Moderator Prof. Leif verstand es hervorragend, sie aus dem Konzept ihrer vorgefertigten Meinung zu bringen. Sehr „knackig“ spielte er die Bälle von Vorwurf und Verteidigung hin und her. Meine Zwischenrufe brachten Minister Remmel schließlich etwas aus der Fassung. Schon mit meinem Einwand, dass wir schon vieles gut machen, worüber aber nicht geredet würde, konnte er sich erkennbar nicht anfreunden. „Es muss sich vieles ändern, einfach mit mehr Öffentlichkeitsarbeit macht es sich die Agrarbranche zu leicht.“ Als er dann noch meinte, dass die Kunden bestimmt für noch bessere Qualität mehr bezahlen würden, wurde es etwas lauter. Ich musste ihm leider erneut widersprechen, denn die Alternativen werden ja schon längst alle angeboten, aber nicht gekauft. Oh, das wollte er nicht wahrhaben.

Dann die zweite Runde, wo es um neue Technologien in der Landwirtschaft ging: Auf die Frage, was ihm lieber wäre, eine gentechnisch veränderte Kartoffel, die nicht mehr gegen Krautfäule gespritzt werden müsse, oder weiterhin großflächiger Einsatz von Fungiziden, gab er die Antwort, dass man das doch sicher auch irgendwie züchterisch hinbekommen könne. Ja, lieber Herr Minister, das dauert aber 30 Jahre. Sagt die Wissenschaft. Gut informiert sieht anders aus. Die Frage war aber auch gemein: wie kann man einen grünen Politiker fragen, ob er lieber Gentechnik statt Pestizide haben will?

Übrigens gab es abends noch ein Essen in lockerer Runde. Ich habe gut gespeist und mich mit vielen Gästen prächtig ausgetauscht. Unter anderem eine ganze Weile mit Herrn Rukwied (DBV), aber auch mit Frau Fleckenstein vom WWF. Jawoll, nur der Dialog bringt uns weiter, auch wenn die Ansichten konträr sind. Mit Herrn Ostendorff (Grüne) klappte das leider nicht. Der mag mich wohl irgendwie nicht. Gut, er ist Westfale, ich bin Rheinländer. 😉

Obwohl das Bier nach deutschem Reinheitsgebot gebraut worden war, hatte ich am Morgen einen leichten Druck im Kopf. Macht nichts, es war ein spannender Tag.

Der Deutsche Raiffeisenverband hat mir einige Zitate aus der Diskussion zur Verfügung gestellt. Danke dafür. Der vollständige Text wird demnächst im Raiffeisen-Magazin veröffentlicht:

Bauer Willi:

  • Der Verbraucher will nur billig. 98,2 Prozent des Fleisches werden konventionell erzeugt. Das zeigt doch, dass Bio eben nicht gekauft wird, obwohl es zu haben ist.
  • 2,79 € für ein Hühnchen. Diese Billigwelle geht zulasten der Tierhaltung und Nachhaltigkeit.
  • Pflanzenschutz ist unverzichtbar, wenn wir die Erträge halten und steigern wollen. Oder will das jemand nicht?
  • Der Begriff Massentierhaltung ist noch nie definiert worden.
  • Wir haben 20 Jahre gepennt. Wir Landwirte haben unsere Betriebe spezialisiert und dabei vergessen, die Verbraucher in die moderne Agrarwirtschaft mitzunehmen.
  • Ein Großteil meiner Berufskollegen hat resigniert.
  • Diese Runde hier hat kein gemeinsames Verständnis darüber, was nachhaltige Landwirtschaft ist.

Minister Remmel

  • Der Erfolg der Zeitschrift „Landlust“ unterstreicht die Schizophrenie unserer Gesellschaft.
  • Ich unterstütze die Initiative Tierwohl und erwarte mehr Unterstützung vom LEH.

Dr. Helfried Giesen, Westfleisch

  • In Umfragen definieren Verbraucher gerne Ansprüche, die sie aber an der Kasse nicht einlösen.

Martina Fleckenstein, WWF

  • Ressourcen schonender umweltfreundlicher Fleischkonsum – so lautet meine Kernbotschaft.

Claudia Ehrenstein, Welt-Gruppe

  • Der Agrarbranche fehlt es an Selbstkritik.
  • Ein Beispiel für Schlagzeilen: Die Zahl der Veganer ist in 10 Jahren um 100 Prozent gestiegen – von ein auf zwei Prozent.

Hans-Jürgen Sehn, Hochwald Foods

  • Die Konsumenten wollen Mercedes mit Sonderausstattung fahren, aber nur für VW-Golf zahlen.

Dr. Ewald Glaser, ZG Karlsruhe

  • Wir sollten Begrifflichkeiten austauschen, anstatt Pflanzenschutz von Phytomedizin und bei Futtermitteln von Tiernahrung sprechen.

Gitta Connemann, CDU

  • Wertschätzung für Lebensmittel zu schaffen, ist eine politische Aufgabe.
  • Bei der Gentechnik geht es um Wahrheit und Klarheit. Der Verbraucher soll Wahlfreiheit haben. Deshalb bin ich für eine umfassende Prozesskennzeichnung.

 

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44 Kommentare

  1. Nachhaltigkeit ist ein zweischneidiges Schwert. Aus dem WWF-Bericht „Futtermittelreport“ zur Sojareduktion/Flächenverbrauch nach Leistung in der tierischen Produktion: Der Anteil der „Netto-Importfläche“ nach BRD lässt sich nur mit Effizienz senken nicht mit Extensivierung

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    • Rufer aus der Wüste sagt

      Ich hab jetzt da einmal eine Frage zum Thema Sojaschrot.

      Eigentlich in allen Artikel koennte man meinen das das Soja angebaut wird wegen dem Schrot. Aber das stimmt doch nicht oder doch?

      In meinen Augen wird das Soja angebaut damit man Sojaoel produzieren kann und dabei faellt eben dann dieses Nebenprodukt, das Sojaschrot an. Oder nicht?

      Jetzt frage ich mich was denn waere wenn die Industrielaender wieder anfangen wuerden Tiermehl oder andere Alternativen zu fuettern. Kein Bedarf an Sojaschrot. Wuerde sich das auf den Preis des Sojaoles auswirken oder nicht?

      Und auch hier wieder. In den Industrielaendern schuettet man sich Sojaoel oder Palmoel in den Tank und haengt sich einen gruenen Mantel an und in anderen Laendern hacken sie die Urwaelder um.

      Mich wundert es wirklich das jemand mit den Politikern ueberhaups noch redet soviel wie die schon verbrochen haben.

      Aber das mit dem Soja wuerde mich schon interessieren ob das Sojaoel noch bezahlbar waere wenn man den Sojaschrot nicht verkaufen koennte.

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      • bauerhans sagt

        sojaschrot ist das günstigste eiweissfuttermittel auf dem markt!
        rufer a.d.wüste:
        ich weiss noch von den diskussionen,ob man schweine ohne fischmehl füttern kann/darf,wegen der tierischen aminosäuren.
        (möglicherweise hat das ohren/schwanzknabbern bei schweinen auch damit zu tun)
        auf jeden fall hat sich sojaschrot durchgesetzt,obwohl bohnen- und erbsenanbau durch die eu gefördert werden.
        deine hypothetische frage stellt sich nicht oder stell dir vor,VW würde die autos ohne motor verkaufen,um die umwelt nicht weiter zu belasten.

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        • Rufer aus der Wüste sagt

          Sojaschrot hat sich durchgesetzt weil es politisch so gewollt war. Oder nicht?
          Da Politiker nur zum Wohle der Industrie und Wirtschaft entscheiden stellt sich mir die Frage warum?

          Warum werden einheimische Eiweisstraeger nicht gefoerdert und statt dessen das genmanipulierte Zeug aus Suedamerika importiert?

          Sollche Dinge gehen mir durch den Kopf wenn ich einen Politiker sehe.
          Sich immer abhaengiger vom Ausland machen.

          Na ja. Interessiert eh keinen. Hauptsache in Talkrunden sitzen und reden und reden. Aber Veraenderungen werden eben nicht durchs reden herbeigefuehrt sondern durch Taten.

          Aber will man das ueberhaupts?

          Mir scheint es nicht. Weil es allen noch zu gut geht. Und mit vollem Bauch bewegt es sich schlecht oder rebelliert man nicht. Deswegen das billige Fleisch um die Masse traege zu halten.
          Das ist meine Meinung.

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          • Thomas Pa sagt

            Ich würde das nicht so sehen. Soja hat den höchsten Proteingehalt und ist am vielfältigsten einsetzbar. Vom Ertrag her ist es nicht mal so überlegen. Vorteil ist, Du hast den Ölertrag und dann des proteinhaltige Extraktionsschrot. Die Hauptproduzenten orientieren sich bestimmt nicht an D. für die sind wir eine kleine Nummer. In der Fütterung sind Centbeträge wichtig und in Gesamtheit gesehen ist eben Soja am flexibelsten. Z.B. gibt es in der Jungtierfütterung keine Einschränkungen. Lupine z.B. nicht über 10 %. Ich habe mal für Demeter gerechnet, selbst wenn er Vollmilch hat, wird es knapp. Wir reden nicht über eine bedarfsgerechte Fütterung….nur annährend. Soja kann eben über 45 % Protein haben, Lupine hat so 35 %. ERbsen sind auch gut geeignet und haben teilweise sogar eine bessere Aminosäurezusammensetzung ist auch manchmal günstiger. Dann muß es verfügbar sein. Zur Zeit sind auch wieder Luzernekonservate in Diskussion.

            Nochmal auf die FRage, man kann nicht so einfach sagen, was passiert wenn weniger Schrot nachgefragt wird. Das ist eine Marktfrage, China kann da auch viel wegkaufen. Grüße

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            • Alois Wohlfahrt sagt

              Zum Thema Soja, seine Geschichte, seine Wirkung kann ja jeder mal 10 Minuten dem Udo Pollmer zuhören:

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            • Thomas Pa sagt

              Tierisches Protein ist immer besser, weil die Verdaulichkeiten besser sind. Bei Tiermehl sind auch die Mineralien besser verfügbar usw. Alles tierische ist raus, aus Angst es kommt wieder ein Skandal und weil es eben mit Soja gut funktioniert. Das Image war durch BSE usw. extrem schlecht. Synthetische Aminosäuren sind auch verfügbar zum Ausgleich.
              Jetzt kommt es: wenn man regionale „Selbstversorgung“ anstrebt, müßte man den Topf wieder öffnen. Es gibt nichts ohne Nachteile, mit BIO o.ä. ist man die Probleme nicht los, man hat nur ANDERE! Kompromisse muss man auch machen, das muss man auch kommunizieren!
              Der Pollmer hat eine gute naturwissenschaftliche Grundlage hat aber von Tierfütterung keine praktische Erfahrung und leitet vieles aus der Literatur ab. ER ist manchmal auch etwas polemisch in die andere Richtung. Das sollte man wissen.

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            • Rufer aus der Wüste sagt

              Wenn man das Web absucht nach dem Einsatz von Tiermehl in der Nutztierfuetterung. Dann koennte meinen das ist wie beim Teufel und dem Weihwasser.
              Jeder schreibt gleich das kein Tiermehl gefuettert wird. Nur warum einem Allesfresser das tierische Protein enthalten. Das man Grasfresser kein tierisches Eiweiss fuettern braucht leuchtet mir noch ein. Aber warum die Hysterie bei Schweinen und dem Gefluegel.?
              Denen wuerde das Tiermehl sicher gut tun. Hat es auch, zig Jahrzehnte.

              Mit Fuetterungsempfehlungen zu diesem Thema tut man sich auch schwer.
              Oder kennt jemand Futterrichtlinien fuer Tiermehl bei den Nutztieren?

              Ich wohne nicht in Deutschland. Deswegen gibt es bei uns auch Tiermehl.

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    • Biobauer Andreas sagt

      die einfachste Möglichkeit die Netto-Importfläche zu senken ist nicht Effektivität sondern Produktionsverzicht. Solange wir bei Milch, Schwein u.a. einen Selbstversorgungsgrad von 120 % haben, macht mehr Effizienz gar keinen Sinn. Ökologisch und ökonomisch ist es, Lebensmittel dort zu erzeugen, wo sie konsumiert werden, bzw. dort zu veredeln wo Flächen vorhanden sind. D.h. sojalastige Schweinemast gehört nach Südamerika und Milcherzeugung nach Russland/China. Futter zu importieren und damit erzeugtes Fleisch/Milch zu exportieren und die Gülle und Antibiotikarückstände häufen sich hierzulande ist absoluter Schwachsinn und wird noch mit Steuermilliarden als Agrarsubventionen gefördert.

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      • bauerhans sagt

        d.h. konsequent den SOZIALISMUS einführen,wodurch dann sofort alle überschüsse beseitigt würden,allerdings gäbs auch nen paar mehr umweltprobleme.

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      • Thomas Pa sagt

        So lange ist das nicht her da hatten wir beim Schwein einen Selbstversorgungsgrad von 80 % (vor 20 Jahren). Zur Zeit sind es etwas über 100 %. Brandenburg hat 30 %, DK und NL 300-400 %. Hat was mit der möglichen Wertschöpfung zu tun.

        Entscheidend für den Markt/Marktmacht sind die absoluten Mengen. Es wird auch viel hin- und hergehandelt, je nachdem was nachgefragt wird, also NL nach D und wieder zurück. Das ist so eng verflochten, das ist sehr schwer zu durchschauen.
        Das war aber schon immer so, die Veredlung war um 1900 an den Nordseehäfen angesiedelt. D hat schon immer auch viel Fett aus den USA importiert. (Mais usw.) Das sind keine neuen Entwicklungen! Mit den Bestrebungen eines stärkeren Nationalismus 1914 und 1933 wurde das etwas verändert. Man muss auch bedenken damals war ja D viel größer, da lagen Schwerpunkte regional noch etwas anders.

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        • Biobauer Andreas sagt

          http://de.statista.com/statistik/daten/studie/76637/umfrage/selbstversorgungsgrad-bei-fleisch-in-deutschland/ nennt bei Schwein 117,5%

          Was es jetzt mit Sozialismus zu tun hat, wenn der Staat Agrarsubventionen deckelt wenn der Selbstversorgungsgrad erreicht ist sollte mir bauerhans mal erklären.

          Es ist ja nicht so, dass Soja nur in Hafennähe „veredelt“ wird, nein im finstersten Allgäu vor der Haustüre von Alois füttert der Bauer Sepp seine Hochleistungskühe mit Milchleistungsfutter auf Sojabasis obwohl vor seiner Stalltüre saftige grüne Wiese ohne Ende sind…

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          • Thomas Pa sagt

            Ja das stimmt, das ergibt sich dann, der Handel hat die Menge da und dann kommst Du preislich nicht gegen an. Es steht jedem frei es anders zu machen.
            Bei uns z.B. sieht man rel. viel Erbsen, Lupinenanbaufläche hat sich auch ganz schön erhöht. Die Milchkühe können auch einiges über Luzerne machen. Knauelgras, Luzernegemische waren zu Ostzeiten auf schlechten Böden (Soja schwer verfügbar) . Muss man eben was wissen und das muss man können und für Neues offen sein. Es ist eben nicht so einfach Soja ist etabliert, hat Standardqualitäten, da gibt es Verarbeiter, die können große Mengen usw…. Das ist nicht nur Ertrag und Inhaltsstoffe. Österreich versorgt sich voll selbst mit gentechnikfreiem Soja, wenn ich das richtig erinnere. Es wäre schon zu überlegen Subventionen von der Fläche wegzunehmen, denn das fördert nur flächenstarke Betriebe (lwfremde), die an Tierhaltung kein „Interesse“ haben.

            Ein großes Land wie BW, BY und NS hat soviel Schweinehaltung wie der ganze Osten zusammen.By macht es über die größe des Landes, der große Player in D ist NS. Die anderen kannst Du mehr oder weniger in den Skat drücken. Fleisch wird ja nur indirekt subventioniert.

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  2. Bauer mit Freude sagt

    Lieber Willi !
    Prima, dieser Minister ist ahnungslos in allen Details seines Aufgabenbereiches. Da gibt es auch kein Blatt vor den Mund zu nehmen, um Ihn nicht bloßstellen zu wollen. Sein Ziel ist Berlin und seine politische Karriere, in welchem Ministerium ist wurscht. Das Gespür für politisch Machbares auf krummen Verordnungswegen hat er in Perfektion. Er beweist es in jedem Gesetzgebungsverfahren aufs Neue, sagt den Fachleuten die Ihn hierfür kritisieren und die teilweise Illegalität seiner Gesetzgebung anmahnen, dann sollten Sie doch klagen. Welch ein Demokrat ! Ein Mann mit völlig fehlender Ausbildung für jeglichen Beruf, abgebrochenes Lehramtsstudium, aber hohem ASTA Engagement, dreht die Fahne in den Wind und bedient sich der Methoden, die in diesem Land bereits vor ca. 80 Jahren einmal der Anfang vom Ende waren.
    Das Leute wie Du dabei immer noch auf dem Pfad der Sachargumentation bleiben, ehrt Euch sehr, wird aber nicht ausreichen, Ihn zu toppen. Daher muß tatsächlich gegen all seine illegale Gesetz- und Verordnungsgebung im Detail geklagt werden.
    Wird teuer und langwierig, aber die liebe Frau Krafft, mit NRW im Herzen, wir Ihren Koalitionsminipartner nicht durchparieren.

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  3. bauerhans sagt

    bauer willi,das war gemein von dir,herrn remmel solche speziellen fragen zu stellen,schliesslich hat son minister nen staatssekretär,der fragen beantwortet!
    warum herr ostendorf so abweisend war,verstehe ich nicht.
    als ich ihn damals öfter in der landjugend getroffen hatte(er war hier auf einem lehrbetrieb),war er sehr redselig und ging auf jeden zu.

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    • Bauer Willi sagt

      Hallo Hans
      Zu Herrn Ostendorff: ja, redselig war er auch, alle möglichen Leute kamen zu ihm und duzten ihn. Ich denke, sein Problem mit mir ist ein anderes: ich versuche ja mit meinen Artikel den Menschen aller Art die Landwirtschaft in allen Facetten zu erzählen. Nicht immer mit höchster Wissenschaft und in blumiger, oft auch ironisch-humorvoller Art. Das kommt an. Ich befasse mich ja auch mit den Kritikern, ich versuche, nicht angepasst zu sein. Und das passt ihm nicht. Wörtlich sagte er: „Machen Sie mal weiter mit Ihrem Bauer Willi“ und ging kopfschüttelnd weg, ohne dass ich noch reagieren konnte. Ich interpretiere das so, dass er sich über mich ärgert. Aber das tun andere auch.
      Bauer Willi.

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  4. Ohne die oft etwas komplizierten Informationen aus der realen Welt kann man sich sehr leicht ein eigenes Weltbild zurecht zimmern. Das gilt für alle – die Landwirtschaft selbst und ebenso für ihre Kritiker. Und dann können sich alle plötzlich nicht mehr konstruktiv mit den Realitäten auseinander setzen …

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  5. Schweinebauer Piet sagt

    Toll gemacht Willi!!! Herr Remmel weiß anscheinend genau so Bescheid, wie Minister Meyer in Niedersachsen. Auf einer Veranstaltung habe ich ihn mal auf Gentechnik, Erblindung und Golder Reis angesprochen. Richtig antworten konnte er nicht. Dein Beispiel ist noch besser, um solche Dummschwätzer mal dazu zu bringen, ihren Standpunkt zu erklären.
    Meist können sie es nicht.

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  6. Biobauer Andreas sagt

    Lieber Willi,
    outest Du Dich hier jetzt als bedingungsloser Befürworter von Gentechnik?
    Es gab ja, den Dir unangenehmen, Artikel in der RP aus Deiner Zeit vor „Bauer Willi“, der Dich zitierte mit „Gentechnik ist für ihn ein Muss“ (ich verlinke ihn jetzt nicht, da er ja Deinen vollen Namen beinhaltet, den aber seit Jauch´s Sendung eh jeder kennt).

    Mal abgesehen, dass die breite Mehrheit von Verbrauchern und Bauern Gentechnik (und somit auch TTIP) ablehnt.

    Und JA! ICH will nicht Erträge halten oder steigern, sondern Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit steigern!

    Nehmen wir das (für meine Vorstellung von zukunftsfähiger Landwirtschaft ziemlich ungünstige) Beispiel Kartoffel. Wir Bio´s haben ohne Pestizide nur den halben Ertrag, ca. 250 dt/ha statt 500 dt/ha mit mineral. Dünger und „Pflanzenschutz“.
    siehe unsere Landesversuche http://www.isip.de/isip/servlet/contentblob/124682/Dokument/38869,property=Dokument.pdf

    Aber haben wir zu wenige Kartoffeln im Land? Eher nein, falls doch, wir haben genug Flächen, die wir für Blödsinn wie Biogas vergeuden und könnten mehr Kartofflen anbauen.
    147% Selbstversorgungsgrad im Land! http://de.statista.com/statistik/daten/studie/76629/umfrage/selbstversorgungsgrad-in-deutschland-fuer-kartoffeln/

    Wir haben die Kartoffeln nur zur falschen Zeit, bzw. nicht in der Schönheit, die dem Verbaucher im Feb-Mai vorschwebt und so importieren wir sehr zu unserem Ärger Kartoffeln z.B. aus Ägypten. Im Verhältnis übrigends mehr Konventionelle als Bio. Weil uns Bio´s ja immer vorgeworfen wird, „alles“ Bio werde importiert.

    Und eine letzte Frage lieber Willi: angenommen Du hättest noch kleine Kinder, welche Kartoffeln würdest Du für sie kaufen? Konventionell, wenn DU weisst, 96% davon haben Pestizidrückstände und dabei 76% über 0,01 mg/kg und 83% Mehrfachrückstände oder doch biologische, bei denen in keiner Probe (0%) Rückstände über 0,01 mg/kg zu finden waren?
    http://www.untersuchungsaemter-bw.de/pdf/oekomonitoring2014.pdf

    Gruss von Biobauer Andreas

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    • bauerhans sagt

      biobauer andreas,entscheidend ist,dass bei keiner probe die zulässige höchstmenge erreicht wurde.

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      • Biobauer Andreas sagt

        bauerhans, das weiss ich nicht, es muss jeder für sich entscheiden. Es fehlt ja der Hintergrund, wer und warum Höchstmengen eigentlich festlegt. Und die Kartoffeln sind da ja die absolute Ausnahme.

        Bei konventionellen Äpfel sind 19% der Proben ÜBER der Höchstmenge, ebenso bei Fruchtgemüse, Bei Pilzen sogar 28%! Da fragt man sich, warum gehen diese Zahlen nicht durch die Presse? Warum gibt es keine Rückrufe? Warum werden die dermassen kontaminierten Produkte nicht vernichtet?

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        • Thorsten S sagt

          Und bei ~2400 Proben auf Kupfersulfat wurden 80% positiv getestet.
          Ob jemand übermäßig mehr Schwermetalle aufnehmen möchte, sei dahingestellt.

          Leider fließen solche Ergebnisse in die Betrachtung vom Pflanzenschutz ein und werden nicht gesondert für den Bio-Bereich betrachtet.

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          • Biobauer Andreas sagt

            im gegensatz zu synthetischen Pestiziden braucht der Mensch gewisse Mengen Kupfer auch in seiner Nahrung, daher sehe ich geringe Rückstände von Biolebensmittel unkritisch. Selbst beim stark kupferhaltigen Biowein gab es kein Vorkommen über 1 mg/Liter. Bei 3 mg Tagesbedarf müsste einer also schon mehr als 5 Liter Biowein am Tag trinken, damit das aufgenommene Kupfer ein Problem macht, ich denke der hätte vorher ein anderes Leberproblem 🙂

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          • Biobauer Andreas sagt

            ich mache seit 30 Jahren Ökoanbau, teilweise mit Beeren, Obst und Gemüse, zeitweilig auch Kartoffeln und ich habe noch nie ein Kupferpräparat gespritzt. Die Spritzerei bei Bio ist den Verbraucherwünschen geschuldet, da darf der Apfel kein Stippchen oder Fleckchen haben und Biowein will man saufen wie Wasser.

            PS: Kupfer reichtert sich nicht im Körper an, sondern wird ganz normal ausgeschieden. Kann der Mensch das nicht, ist er krank = Morbus Wilson.

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        • Martin Körner sagt

          „… bei konventionellen Äpfel sind 19% der Proben ÜBER der Höchstmenge“?
          Ist das so? Link?
          Nach meinen Informationen (CVUA) https://dl.dropboxusercontent.com/u/8384843/Homepage/CVUAS_RK_Obst_konv_2014.pdf liegt der Wert bei 13% und ist gegenüber den Vorjahren deutlich erhöht, weil der Untersuchungsbereich auf Phosphonsäure und Chlorat erweitert wurde. Da Chlorat als PSM nicht zugelassen ist gilt der Höchstwert von 0,01mg/kg. Der Eintrag kommt nach Einschätzung der CVUA nicht aus Pflanzenschutzmaßnahmen http://www.cvuas.de/pub/beitrag.asp?subid=1&Thema_ID=5&ID=2008&Pdf=No&lang=DE
          Bei Phosphonsäure liegt der Fall ähnlich. Es gibt PSM (Fosetyl) die dies enthalten, es ist aber auch als Düngemittel zugelassen. Die CVUA rechnet deshalb Fosetyl korrekterweise aus den Pestizidbelastungen heraus.
          Das Thema ist also also etwas komplexer. Von „dermaßen kontaminierten Produkten“ würde ich nicht sprechen.

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          • Biobauer Andreas sagt

            wo er recht hat hat er recht, es sind 13% bei Kernobst. Pestizidfreie Asche auf mein Haupt… Aber macht das die Sache weniger dramatisch? Auch die Erklärung dass neuerdings breiter untersucht wird zieht ja nicht, denn es heisst früher waren die Werte real noch höher, es wurde nur nicht gemessen.

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            • Martin Körner sagt

              Ja. Das macht die Sache meiner Ansicht nach weniger dramatisch. Wie gesagt, Einträge von Chlorat und Phosphonsäure sind nach Beurteilung der CVUA kaum auf PSM zurückzuführen. Das zeigt sich u. a. auch daran, dass bei den 276 untersuchten Proben aus ökologischem Anbau in 54 Chlorat und in 85 Perchlorat nachweisbar war. In 51 von 268 Proben wurde Fosetyl bzw Phosphonsäure nachgewiesen.

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            • Biobauer Andreas sagt

              Die Einträge von Chloraten in Bioprodukte sehe ich sehr kritisch, das sie meist ihren Ursprung in der Zulassung konventioneller organischer Handelsdünger haben. Diese lehne ich für den Bioanbau allerdings ab.

              Entscheidend ist m.E. dass keine einzige Bioprobe Werte über den Grenzwerten aufwies, im Gegensatz zu den Konventionellen.

              Ob das Gift in meiner Nahrung von PSM oder aus Dünger kommt ist meinem Körper hingegen recht egal, es wirkt gleichermassen nachteilig

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    • Bauer Willi sagt

      Hallo Andreas
      nein, ich bin kein bedingungsloser Befürworter von Gentechnik. Wörtlich habe ich Herrn Remmel gefragt, warum eine herkömmliche Kartoffel, der ein staatliches Institut (also kein „Konzern“) aus einer Wildform der Kartoffel, Resistenzgene übertragen hat und die somit nicht mehr mit Fungiziden behandelt werden muss (und du weißt, wie viel Tonnen das jedes Jahr sind) nicht umweltgerechter wäre. Auch für Bio-Bauern. Seine Antwort steht ja oben. Wo aber ist der Unterschied, wenn 30 Jahre später das gleiche Ergebnis mit herkömmlicher Züchtung erreicht wurde? Da ist keiner, nur dass in den 30 Jahren weiter mit Fungiziden (auch Kupfer) behandelt werden muss. Das ist etwas, was mir nicht in den Kopf will! Kartoffeln werden ja bekanntlich nicht über Samen vermehrt, also besteht auch kein Risiko mit den Pollen. Ich habe dieses Beispiel gewählt, weil mir keine Argumente einfallen, warum diese Kartoffeln nicht angebaut werden dürfen.
      Und noch etwas: es gibt Anwendungen von Gentechnik, die ich für Blödsinn halte und die ich nicht unterstützen würde. Beispiel: Übertragung des Geschmacksgen von Erdbeeren in Kühe. Lehne ich ab, weil grober Unfug. In Erdbeerjoghurt gehören Erdbeeren!
      Bauer Willi

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      • Biobauer Andreas sagt

        Willi,
        ich kenn Johannes Remmel nicht näher, hätte ihm aber mehr Schlagfertigkeit zugetraut. Denn die Antwort auf Deine Frage wäre gewesen: Weder Gentechnik noch Pestizide, sondern Biokartoffeln mit Krautfäule und halbem Ertrag.

        Wir wollen hier keine Grundsatz Gentechnik Diskussion lostreten. Ich erinnere mich an eine Vorlesung in Hohenheim vor 25 Jahren zu grüner Gentechnik. Frage eines Studenten nach Sicherheit, Antwort des Prof „nach allem was wir wissen, gilt Gentechnik als sicher“. Mit meinem Zwischenruf „das haben die Jungs in Tschernobyl auch gesagt“ hatte ich den lachenden Hörsaal auf meiner Seite.

        Das ist das Problem der Kartoffel, es besteht eben das Risiko dass mit dem Gen auf Krautfäuleresistenz auch andere Eigenschaften, die wir noch gar nicht kennen, übertragen werden und für Mensch oder Umwelt schädlich sind. Im Gegensatz zur klassischen Zucht haben wir mit Gentechnik keine jahrtausendalte Erfahrung und wenns nach mir geht, brauchen wir auch nicht beginnen diese zu machen weil Gentechnik schlichtweg überflüssig ist.

        Wir können locker 10 Millarden Menschen auf der Erde mit kleinbäuerlicher naturnaher Landwirtschaft ernähren und nur dass einige Agrokonzerne bzw. deren Aktionäre mit Patenten den grossen Reibach machen will weder ich, noch meine Tiere oder meine Flächen Versuchskanichen sein und das sehen die meisten klar denkenden Menschen gottseidank genauso.

        PS: in meinem Biovergleich zu Kartoffeln habe ich beim halben Ertrag ganz bewusst die Variante OHNE Kupfereinsatz gewählt. Es gibt heute bereits krautfäuletolerante Sorten und Gegenden (wie hier auf 900m!) wo ein Anbau ohne grosse Probleme mit Pilzdruck möglich ist. Als Biobauer mit Dauernebel ab September, wie am Bodensee, brauch ich mich über Krautfäule auch nicht wundern. Kartoffeln werden seit über 400 jahren erfolgreich angebaut und 320 jahre davon gab es keine Pestizide und auch kein Kupfer.

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        • Bauer Willi sagt

          Hallo Andreas,
          Ich hätte schwören können, dass diese Antwort jetzt kommen musste.Thema 10 Milliarden: es juckt es mich in den Fingern, das Thema auch noch anzupacken. Allerdings ist das viel Arbeit, wenn es stichhaltig sein soll und Deinen Argumenten standhalten muss. Denn weder Felix zu Löwenstein noch Valentin Thurn haben mir dazu eine befriedigende Antwort geben können. Allerdings stelle ich auch hohe Ansprüche 🙂 . Wir bleiben im Gespräch.
          Bauer Willi

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            • Thorsten S sagt

              Warum sind von den heute rund 800 Millionen Hungernden eigentlich der Großteil Kleinbauern, wenn diese doch die Welt ernähren?

              Warum herrscht in den Ländern kein Hunger mehr, die auf moderne Landwirtschaft setzen?
              In welchem Land der Welt gibt es denn keinen Hunger, in der es nur kleine „bio-landwirtschaftliche“ Betriebe gibt?

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            • bauerhans sagt

              franziskus ist mir sehr sympathisch,obwohl ich nicht dazu gehöre,ABER er sollte auch was zum bevölkerungswachstum in den sehr kinderreichen armutsländern sagen.

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            • Bauer Willi sagt

              Hallo Andreas
              Ich habe mal in „Laudato Si“ geblättert, aber nicht richtig studiert. Beeindruckend geschrieben und formuliert. Nur die Sache mit dem freiwilligen Verzicht könnte schwierig werden. Danke auch für den Link 2000qm. Habe da ja in meinem Artikel „Lieber Verbraucher-mach es doch selbst“ thematisiert. Jedoch mit einem etwas anderen Ergebnis.
              Bauer Willi

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          • Biobauer Andreas sagt

            oder etwas ernsthafter die Idee von 2000qm: http://www.2000m2.eu/de/dokumentationstabelle-online/

            Demnach einfach die globale Ackerfläche durch 2000 Teilen und es ergibt sich die Zahl der Menschen, die man ökologisch ernähren kann. Für den Ausgleich von Gegenden mit schlechten Böden stehen ja die Fische aus den Weltmeeren und Wiederkäuer /Wild aus Wäldern und Dauergrünland auch noch zur Verfügung.

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          • Thomas Pa sagt

            JA mit der Welternährung und der Klimakatastrophe kann man alles wegdiskutieren. Selbst auf ganz D bezogen wird es schwierig. Ich wäre dafür, bezogen auf Regionen Kreisläufe mit definiertem Aufwand rund zu bekommen. Denn auch die Böden und das Wetter ist ja nicht global. Wenn wir da alles für unsere Ernährung ausgenutzt haben, kann man weiter denken. Ich habe mal versucht für ein Bundesland eine Berechnung zu machen, es ist aber schwierig, es wird zu ungenau. Mir ist nicht bekannt, das das irgendwo gemacht wird. Wir Deutschen haben wohl die Angewohnheit die Welt retten zu wollen, bringen wir doch erstmal unsere Vorgärten in Ordnung. Meine Berechnung ergab, das für Brandenburg 200 kg Getreide für die Veredlung übrig wären. Das wird dann mit der Fleischversorgung knapp. Wenn man wirklich will, ist bei den heutigen anbautechnischen Möglichkeiten und Lagermöglichkeiten, ist noch viel Luft drin. Und solange hochwertiges Rindfleisch an Haustiere verfüttert wird und zum Spaß durch die Gegend gefahren wird, ist sich auf die Welternährung rück zuversichern heuchlerisch. Entweder hat jeder die Freiheit alles zu tun, oder nicht. Den Argumenten von Biobauer Andreas fühle ich mich voll verbunden. Wenn man wirklich will geht vieles,man muss es nur wollen.

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            • Biobauer Andreas sagt

              im Februar 1994, also vor mehr als 20 jahren war ich auf meiner 1. Landwirtschaftstagung zum Ökolandbau an der Uni Hohenheim und damals hielt Arnim Bechmann einen sehr beeindruckenden Vortrag „Die Landwirtschaft der Zukunft“ und hat präzise vorgerechnet, wie die deutsche Landwirtschaft 100% auf Bio umgestellt werden kann. Ergebnis machbar! Es gibt etwas weniger Geflügel und nur 16 Mio Schweine statt 34 Mio.
              Das noch faszinierendere war aber, er rechnete vor, dass die Lebensmittelpreise nicht steigen würden, d.h. bio für alle zum konv. Preis! siehe auch http://orgprints.org/4099/1/%C3%96k%26LB_Druckfahne.pdf

              Seit damals ist das Thema eigentlich für mich abgehakt mit: „es ginge sehr wohl, wenn man denn wollte“. Inzwischen würde ich sagen, der Wille bei der Bevölkerung und weiten Teilen der Bauern wäre da. Bei der Politik nur zum Teil. Die grossen Verhinderer sind die Agrarlobbyisten in Kungelei mit Bauernverband und strukturkonservativer Politik mit „C“ im Namen.

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          • Rufer aus der Wüste sagt

            Die Antwort gilt eigentlich dem Thorsten S:

            Warum den in den Laendern mit moderner Landwirtschaft kein Hunger mehr herrscht?

            Was wuerde denn passieren wenn noch modernere Landwirtschaften ihr subventionierten Produkte in diese ach so moderne Landwirtschaft einfliessen wuerden?
            Ich denke in kuerzerster Zeit wuerde dort auch der Hunger regieren.

            Wir koennen leicht reden. Produzieren in den Industrielaendern auf Teufel komm raus. Subventionieren alles noch dazu und exportieren dieses dann in die ach so armen Hungerlaender.
            Und kein Wunder gehen dann dort die Lichter aus. Wie denn auch.

            Nur was passiert wenn die Hungerlaender ihre Grenzen dicht machen gegen sollche zerstoererischen Massnahmen?
            Keine Kredite mehr oder es kommt ein Umsturz.

            Ein erster Schritt ist all die Subventionen abschaffen damit man ein Gefuehl wieder bekommt was das Zeugs eigentlich wirklich kostet.

            Alles andere regelt sich dann von alleine.

            Mal einen Dank an die Kommentarschreiber. Sind immer viele interessante Links dabei.

            Ach uebrigens war ich erst in einer Biogasanlage die lief ganz ohne Subventionen und rechnete sich auch.
            War aber nicht in Deutschland.

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