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Hurra, es hat geregnet

Am 22. Und 23. Juni zusammen rund 15 mm. Der Boden ist jetzt in den ersten 5-8 cm feucht, so dass die Kulturen neue Wurzeln bilden und das Wasser aufnehmen können. Im Bild drei unterschiedlich große Weizenähren und daneben die dicksten Körner. Von mir aus kann es jetzt noch zwei Wochen kühl und feucht bleiben. Nur blöd, dass der Wetterbericht für nächste Woche die nächste Hitzewelle ohne Regen ankündigt. Die können wir jetzt eigentlich nicht gebrauchen.

Und der Alois im Allgäu säuft ab. Der hat schon über 100 mm und weiß nicht mehr wohin mit dem Wasser. Schick mir was in’s Rheinland!

Wat dem ein die Uhl, ist dem anderen die Nachtigall. Gut, dass wir Bauern das Wetter noch nicht selbst machen können.

Euer Bauer Willi

Aehren2

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7 Kommentare

  1. Schweinebauer Piet sagt

    Jetzt hatten wir heute schon 6.5 mm. Das sind dann im Juni schon ca 20. Am besten müssen wir jetzt den Regentanz machen, aber nicht mit dem Auto zum Tanz fahren, wegen des CO2. Kalt ist es auch, was erwartest uns nun die nächsten 7 Wochen Willi?

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  2. Alex sagt

    Was Ähnliches wie Gülle-Doktor wollte ich auch schreiben. „Das Klima“ ist ja keine feste Gegebenheit, sondern wandelt sich „ganz natürlich“. Nichts desto trotz beeinflussen wir es mit unserem Dasein in Vergangenheit, Gegenwart (und Zukunft?) sicher in die eine oder andere Richtung.

    Wollte vermelden: Schön, dass es bei Willi regnet. Bei mir auch seit ca. einer Woche immer mal…alle Bauern sind froh, dass sie die Beregnung mal eine Weile schlafen legen konnten. Gerade durchs Getreide mussten die bereits mehrerere Male durch….

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  3. Schweinebauer Piet sagt

    Die Sonnenaktivität bestimmt maßgeblich das Klima. Als Hanibal die Alpen überquerte, hat er das nicht im Eis gemacht.

    Toll das wir Regen hatten. Waren bei uns auch 15 mm und wo die Beregnung lief sind wir bei 100 mm.

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    • Biobauer Andreas sagt

      klar gibt es immer eine Minderheit von Andersgläubigen, die alle wissenschaftliche Daten zum Klimawandel nicht anerkennen. Dazu fällt mir der Spruch ein „Meine Frau widerspricht jedem, sogar dem Fernsehansager!“

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  4. Biobauer Andreas sagt

    nach Wochen mit permanentem Regen ist es seit Montag endlich trocken und die halben Flächen liegen als Heu, 1. Schnitt wohlgemerkt. Auf einer sonst eher trockenen Fläche sprangen bei kreiseln einige Frösche davon, klares Zeichen es war viel zu nass.

    Das sind die Folgen des Klimawandels, an dem Bauern ja durchaus auch einen grossen Anteil haben. Stickwort Regenwald roden für Soja und Lachgas durch mineral. Dünger.

    Am Samstag wird es wieder gewittern, mehr wie 3-4 Tage schön am Stück gibt es seit 3-4 Jahre schon gar nicht mehr und Stürme legen im Sommer Getreide und sogar Gras flach…

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    • Schweinebauer Piet sagt

      Mein Kommentar ein Stück höher ist eine Antwort auf Biobauer Andreas.

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    • Gülle-Doktor sagt

      Egal, ob es zu trocken ist oder zu nass; egal ob es zu war ist oder zu kalt; Schuld hat immer der menschengemachte Klimawandel. Sogar die Klimaforscher wie Mojib Latif, die ein existenzielles Interesse an diesem Thema haben, wiegeln ab. Sie sagen, dass es für die Behauptung eines Zusammenhangs zwischen aktuellen Wetterphänomenen und dem prognostizierten Klimawandel viel zu früh ist. Aber das hält viele Leute nicht davon ab, diesen Zusammenhang zu behaupten.

      Eins ist klar: Solange es auf der Erde eine Atmosphäre gibt, so lange gibt es ein Klima und das ist einem ständigem Wandel unterlegen. Die möglichen Ursachen sind vielfältig und bei Weitem nicht erforscht. Auch Vorhersagen über eine Klimaentwicklung gab es schon zahlreich. In den Siebzigern wurde uns noch eine kleine Eiszeit vorhergesagt; seit den Achtzigern gilt offiziell das Gegenteil. Allerdings macht das Klima seinen Schützern schon seit über 15 Jahren einen Strich durch die Rechnung; die Erde kühlt sich ausgehend von einem sehr hohen Temperaturniveau ab.

      Auch die Aussage über die Entwicklung der kontinentalen Eisschilde und den damit verbundenen Einfluss auf den Meeresspiegel ist mit großen Fragezeichen versehen. Der antarktische Eispanzer nimmt seit Menschengedenken zu und schein in seinem Wachstum auch weiter fortzufahren.

      Wenn das Kohlendioxid wirklich so schädlich ist, wie behauptet wird, müsste die Bio-Landwirtschaft sofort verboten werden. Bezogen auf die Produktionsmenge ist deren Ressourcenverbrauch deutlich größer als bei der konventionellen Landwirtschaft. Die Bezugsgröße „Hektar Ackerfläche“ dient mehr der Verneblung als der Klarstellung.

      Noch ein Punkt, der häufig vergessen wird: Nicht Stickstoff, Kali und Phosphat sind die wichtigsten Pflanzennährstoffe; dies ist vielmehr der Kohlenstoff, den die Pflanzen mittels Photosynthese dem Kohlendioxid der Atmosphäre entziehen.

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