Bauer Willi
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Hochwasser…

Ich war jetzt zwei Tage unterwegs zu einem Vortrag beim Maschinenring Harburg. Unterwegs habe ich Flächen gesehen, auf denen sehr viel Wasser stand. Die Aufnahmen aus dem fahrenden Zug entstanden in der Nähe von Rotenburg an der Wümme.

Ich habe auch eine Weide gesehen, auf der Milchvieh stand. Da war aber nichts Grünes mehr zu sehen, sondern nur noch brauner Matsch. Es mag ja richtig sein, dass die Tiere nach draußen kommen sollen, aber unter solchen Bedingungen sollte die Weidehaltung doch überlegt werden und darauf verzichtet werden. Schließlich kann das den Tieren auch schaden (Klauenkrankheiten, Würmer). Und für den Boden kann das auch nicht gut sein. Also alles mit Augenmaß und Sachkenntnis.

Euer Bauer Willi

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12 Kommentare

  1. Hans-Günter Felser sagt

    Eine „Überschwemmung“ in den Aue-Landschaften ist etwas ganz Normales. Die herkömmlichen Pflanzen, die mit einer sogar wochenlangen Überschwemmung klar kamen, sind intelligenter Weise vernichtet worden und jetzt bangt der Landwirt, ob er nicht Boden verliert, weil der ungeschützt ist. Erosion! Welche Überraschung! Wenn ich Brennesseln und Weiden wegmache, dann brauche ich mich über Bodenverlust nicht zu beschweren. Unverstand, Gier, Dummheit, Faulheit…. – was zutrifft, ist individuell. Eines ist gewiss: Die nächste Überschwemmung!

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  2. Friedrich sagt

    @Lieschen Müller. Die Güllelage wird immer mehr zum Desaster. Mit viel bürokratischem
    Aufwand werden Erdnotlager gebaut, Gülle wird abgepresst , leere Güllebehälter von aufgegebenen Betrieben genutzt, Transporte laufen in die Ackerbaugebiete, aber es wird nicht reichen , da überall die Flächen unbefahrbar sind. Es wird viele leere Ställe geben.
    Die Politiker hätten die Düngeverordnung aussetzen müßen , dann hätten die Ackerbaubetriebe im Süden mehr Gülle aufnehmen können. Neben dem Wetter hat das Versagen der Verwaltung und Politik haben zu diesem Zustand beigetragen. Die Verwaltung schaut nur auf die Einhaltung der Gesetze und die Politik hat den Kontakt zur Realität verloren.

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  3. Schmohl sagt

    Es wird mit Sicherheit niemals wieder besser werden, sondern nur noch schlechter.
    Das liegt an der Umsetzung der WRRL, welche von den Umweltbehörden, mit Billigung der Bundesregierung, so umgesetzt wird, daß am ende nur noch Howasser und vernässte Flächen zu beklagen sind. Dazu gibt es Planungen, die perfider Weise als Hochwassrschutzmaßnahmen deklariert werden, aber genau das Gegenteil bewirken werden.
    Beispielhaft für Brandenburg, kann sich der Interessierte vorab mal informieren. Solche Planungen gibt es in der gesamten Bundesrepublik.
    http://hochwassernet.de/index.php/Thread/339-Hochwasserrisikomanagement-Regionale-Ma%C3%9Fnahmenplanung/

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  4. Friedrich sagt

    Das sollten sich unsere Politiker und Medienvertreter mal ansehen . Dann würden sie vielleicht weniger Blödsinn über die Landwirtschaft erzählen. In unserer Rübenrodegemeinschaft sind 10 ha Rüben auch nicht zu Ernten wegen der Nässe. Solche Jahre hat es bei uns 1998 und 2002 auch schon gegeben. Freunde von mir bei Stade und Bremen haben noch Kartoffeln in der Erde und nur die Hälfte des Weizens drillen können.
    Wir haben 2017 rd. 955 ltr/m2 Regen hier in Südhannover bekommen mit Schwerpunkt Juli – Dezember. Weiter im Norden sind es aber in dem Zeitraum über 1200 ltr. gewesen.Entsprechend steht dort überall das Wasser. Zeitgleich mit dem vielen Regen , trat dann auch noch die neue Düngeverordnung in Kraft und hat die Katastrophe erst richtig perfekt gemacht. Unsere Fachbehörden und Minister haben viel zu lange die Sache nicht ernst genommen und die Reaktionen sind viel zu spät gekommen. Mit diesen Vertretern können wir keinen Staat machen. Die gehören in die Mottenkiste. „Neue Leute braucht das Land „!

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