Statement
Kommentare 99

Exklusive Genüsse…

Ein Glück, dass unsere deutschen Lebensmittel so günstig sind…
… im Verhältnis zu den „exklusiven Genüssen“ …
Jetzt aber nichts wie hin, gilt nur noch bis zum 11.11, einem wichtigen Feiertag im Rheinland. Und man gönnt sich ja sonst nix! 😉

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99 Kommentare

    • sonnenblume sagt

      Ja, das ist so. Deutsche Produkte werden als Billigware verramscht und ausländische Ware wird als Qualitätsware verkauft. Warum das so ist habe ich unten beschrieben. Es ist nicht so, dass deutsche Landwirte nur Billigware für den Export produzieren können. Wenn man mal die Kochshow´s ansieht, dann fällt immer wieder auf, dass dort aber genau diese Ansichten vertreten werden. Einzig Produkte aus Biolandwirtschaft oder Eigenvermarktung bekommen gelegentlich eine gute Note. Wie man dieses Problem lösen kann ist mir allerdings ein Rätsel. Die Verarbeitungsindustrie und der Handel werden ihre Wege nicht verändern, denn sie werden den Ast nicht absägen auf dem sie sitzen. Bei den Firmen geht doch die Devise, sich ruhig verhalten und der Rubel rollt. So werden Verbraucher und Produzenten gleichermaßen betrogen und zu aller Leidwesen auch noch gegeneinander ausgespielt.

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      • sonnenblume sagt

        Noch ein Nachsatz zum Handel. Wenn REWE z. B. mit dem Slogan wirbt, wir lieben Lebensmittel, oder Edeka und Aldi mit Genfrei usw. werben, ist das in meinen Augen nur Marketing. Jeder wirbt damit um neue Kunden. Der Handel reagiert nur auf die öffentliche Debatte und versucht sie für sich zu nutzen. Aber sicher nicht, weil er dem Kunden gutes tun will. Bei denen steht die Bilanz am Jahresende an erster Stelle. Alles andere ist Augenwischerei.

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  1. Der Verbraucher, der Einzelhandel, die Wirte und leider auch viele Metzger haben keine Ahnung von gutem deutschen Rindfleisch.
    Würde man die Schlachtkörper, am besten die eignen sich die Fetten dafür, 6 bis 8Wochen in einem Kühl…., sagen wir lieber Reiferaum (hört sich besser an)abhängen/ reifen lassen hätte man Rindfleisch mit einem phantastischem Geschmack.

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    • sonnenblume sagt

      Du hast den richtigen Weg für die Produktion von Qualitätsfleisch beschrieben. ABER, hier wird doch jeder Tag eingespart, nur damit der Euro fließt. Was rein kommt, muss auch sofort wieder raus. Reifezeit und Lager kosten und binden Kapital. Das geht gar nicht. Und dann heißt es, dass man in D. kein ordentliches Rindfleisch produziert und kauft aus Argentinien oder sonst wo ein. Durch den Transport bekommt das Fleisch nämlich die nötige Zeit zum reifen, die man dem deutschen Material nicht gönnt und die eindeutig fehlt.

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      • Schmeckt gut sagt

        Ist leider so. Der Hauptgrund ist der Einkauf des LEH. Sehr gute Qualitäten werden nur ausserhalb der deutschen Saison angemessen bezahlt. Ansonsten ist Deutschland dafür bekannt, dass auch schlechtere Qualitäten verkauft werden können, die in anderen EU-ländern entsorgt werden müssten. Habt ihr in D schon einmal eine Orange in Topqualität gekauft? Oder einen Apfel,der über die ganze Saison in dieser Qualität angeboten wird (über die Hälfte aller deutschen Äpfel werden als Angebot verkauft)? Oder Schweinefleisch durchgehend vom gleichen Schlachtbetrieb (wird auch zu über 50% im Angebot verkauft)? Es ist zum Haareraufen.

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  2. Lotti Karotti sagt

    Sehr viel interessanter fänd ich aber mal eine Übersicht über die heutigen Definitionen von Qualität. Fragen wir uns einmal, was der Handel als Qualität definiert, wie klassifiziert wird. Nach EUROP Schema sind die am teuersten bezahlten Schlachtkörper jene mit möglichst viel Fleischigkeit bzw. Fülle der Karkasse. Dann noch eine subjektive Einschätzung über die Fettauflage, zack schon ist der Schlachtkörper klassifiziert.
    Was zeigt uns denn die Etablierung des Kobe Fleisches auf dem deutschen Markt? Dass wir mittlerweile als Verbraucher doch sehr wohl auch auf andere Qualitätsmerkmale achten und nicht nur die Masse wollen.
    Warum aber werden Landwirte die eine solche Qualität mit langsamen Wachstum, mit bewusster Haltung und Fütterung, mit anderen Genetiken erreichen wollen und auch können, nicht endlich für eine qualitative Arbeit bezahlt? Warum holen wir uns stattdessen die Qualität aus anderen Ländern klassifizieren aber selbst noch anders?
    Das müssen wir uns doch fragen. Komisch. Versteh ich nicht…

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  3. Schön ist, dass Rindersteak vom Kobe pro 100 Gramm so viel kosten, wie deutsches RinderFILET pro kg.

    Und wenn EIN TIERSCHÜTZER oder Liebhaber das Zeug kauft, ist er ein Heuchler, denn Diese Exklusivrassen werden meist in engen Einzelställen gehalten und dürfen nicht auf Wiesen rennen und toben. Dann bitte doch lieber beim (Bio-) Bauern vor Ort Fleisch kaufen von Rindern, die man sieht…

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  4. Ehemaliger Landwirt sagt

    Rinderhack mit Kartoffelpuffer, ein Genuss!

    Vorausgesetzt es wird Rinderfilet genommen, man könnte es auch Tatar nennen 😉

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      • Astrid sagt

        Leichen sind keine Lebensmittel, höchstens für Aasgeier oder die die keine andere Wahl haben und dazu gehören wir Menschen in den reichen Ländern nicht.

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  5. Sehr schön, weiter so dann gibt es in naher Zukunft nur noch Kobe Fleisch, weil es uns nicht mehr gibt. Der Verbraucher hat es leider bei uns in Deurschland zu gut. Geiz ist Geil

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    • Kobe-Rindfleisch

      Ist ein Markenname, und der kostet!
      Vergleichbar mit den Markennamen von Wasser!

      Es kann sein, dass Kobe-Rindfleisch Fleisch von einer gewisse Rinderrasse sein muß, damit diese Fleischquälität (zu viel Fett) gewährleistet bleibt!????

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  6. Aufklärer sagt

    Luxus-Gourmet und Alltags-Stulle oder Champagner mit Rotkäppchen oder Rolls-Royce und Fiat-Panda vergleichen iss einfach nicht koscher!

    Sorry, wenn schon Moralkeule dann bischen durchtriebener äh ich meine: realistischer 😉 @Bauer

    Aus einigen Kommentaren kann man ja deutlich erkennen: Der deutsche Verbraucher WILL verarscht und belogen an der Nase herumgeführt werden. Na dann viel Erfolg an alle marketingorientierten Landwirte.

    Ich meine, den Biounsinn kaufen ja auch genug Leute.

    BTW: Der gute Metzger um die Ecke verkauft jetzt auch Simmentaler und so Zeugs, garantierte Herkunftkrams. Also gehobene Ware wird offenbar nachgefragt und wenn man auf die Tränendrüse beim Verbraucher drückt, bleibt sicher ein bischen was übrig für solches Tierleidvermeidungsblah.

    Vielelicht auch nicht schlecht wenn die Verbraucher, die sich veräppeln lassen wollen oder auf die Tierleidsnummer reinfallen auch geschröpft werden.

    Beste Ernte wünscht

    der Aufklärer

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    • Aufklärer sagt

      In Deutschland haben gut 20 Millionen Menschen nicht genug Einkommen sich mehr als das billigste zu kaufen und das billigste ist schon teuer für diese Klientel. Ca. 145 Euro hat der Hartz4 Empfänger pro Monat, wenn er erwachsen ist – hungrige Heranwachsende je nach Alter erheblich weniger.

      Wäre ja nur fair wenn alle, die 40-120 Euro für eine Mahlzeit ausgeben können, dann eine Sondersteuer bezahlen – Sozial-Abschlag für Luxuswaren z.B. 10% wäre zumutbar. Dieses Geld können wir dann den Armen in Deutschland geben, damit die auch Regional einkaufen können. Was hält der gemeine Leser davon?

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      • bauerhans sagt

        „In Deutschland haben gut 20 Millionen Menschen nicht genug Einkommen“

        wer bei uns nicht klar kommt,kann sich helfen lassen,muss sich aber selbst darum kümmern.

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    • Kennst du Simmentaler Rinder, Aufklärer?

      Die haben eine andere Muskelbeschaffen als Schwarzbunte und andere.

      Bei Metzgern sehr beliebt.

      Dafür haben Simmentaler Kühe weniger Milchleistung als Schwarzbunte, dafür haben die weniger Fleischleistung!

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  7. Thea S sagt

    „Der Verbraucher will nur billig“ stimmt einfach nicht. Es gibt durchaus Verbraucher, die Qualität wollen und dafür auch bereit sind zu bezahlen. Das Wagyu schmeckt einfach toll, man kann es sich aber nur selten leisten (ist das nicht auch eine Forderung – seltener Fleisch?). Der Normalfall ist für mich argentinisches Fleisch (Maredo). Bisher habe ich trotz Versuchen bei Fleisch vom Bauern (Weiderind, Galloway, Angus, Simmentaler) noch nichts Vergleichbares gefunden. Liegt vielleicht am langen Weg des Fleisches aus Argentinien, während dem es weiter reifen kann. „Regional“ ist halt vor allem ein populistischer Werbespruch und zumindest bei Fleisch keine Garantie für Qualität. Anders sieht es bei frischem (!) Obst und Gemüse aus, bei denen die langen Transportwege der Qualität abträglich sind.

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    • Paulus sagt

      Naja, ich habe vor ein paar Jahren mal ein Steak vom (angeblich) Kobe Wagyu in einem Restaurant auf der ehem. Zeche Zollverein gegessen. So toll fand es nicht! Habe mir als Gourmand (nicht Gourmet) und in Unkenntnis der angeblichen Qualität dieses edlen Fleisches, auch noch den Fauxpas geleistet und ganz einfache Fritten dazu bestellt.
      Heute würde mir angesichts des Preises ein ungutes Gefühl sagen, kurz vor dem Gipfel der Dekadenz angekommen zu sein.

      Der damalige Gastgeber hat das ganze Getue jedenfalls wunderschön entweiht indem er zu Anfang in köstlichem Ruhrgebietsslang sagte: Jezz trinken wer ersma son Pülleken Mött. Ich dachte es käme ein regional gebrautes Bier auf den Tisch. Dass es sich um Moët & Chandon handelte, begriff ich erst als der Ober mit dem Sektkübel anrückte.
      Das Fleisch fanden alle ganz gut oder auch nicht so schlecht, es geriet aber keiner in außerordentliche Entzückung.

      Ich will den Gastronomen ja nichts unterstellen, könnte mir aber durchaus vorstellen, dass in Sachen Kobe Wagyu auch viel Schindluder getrieben wird. Nicht in der Gastronomie sondern eher im Handel bzw. bei deren Zulieferern.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Vor 50 Jahren hat der örtliche Metzger das Rindfleisch mindestens 4 Wochen im Kühlraum hängen lassen, es ist abgehangen sagte man damals dazu. Das Fleisch war damals recht dunkel von der Reife.
      Wenn man diese Qualität im LEH kaufen will, muss man Dry Aged kaufen, oder bei einem Metzger, der das Fleisch noch 4 Wochen reifen lässt.

      Eine weitere Möglichkeit wäre, das Fleisch frisch kaufen und in Reifebeuteln vakumieren, oder einen Reifeschrank kaufen.

      https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/dryager-dry-ager-dx500-fleischreifeschrank-reifeschrank-neu/713165691-86-4618

      Ein ehemaliger Veterinär unseres Kreises war vorher für die EU 4 Jahre im Schlachthof in Buenos Aires. Er schlief nur mit durchgeladenem Gewehr neben seinem Bett, weil er die hygienischen Zustände kritisierte.
      Sein Fazit war, er aß nur noch deutsches Rindfleisch.

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      • Aufklärer sagt

        Ich bin bei solchen Unterschieden in den Befindlichkeiten bei der Fleischverarbeitung zwischen den Kulturen und an der Bildungs- bzw. Hygienebewußtseinsgrenze auch irritiert.

        Deutlich macht das Kulturbezogene Empfinden ein Artikel, der über einen afrikanischen Einwanderer berichtete. Dieser hat in der Gartenlaube Tierfleisch für Händler (einen oder mehrere) verarbeitet und Überreste einfach in die Mülltonne geworfen. Einer Schuld war sich die Person natürlich nicht bewußt, es läuft in anderen Ländern halt anders und sterben tun die Bevölkerungen auch nicht daran.
        Noch härter ging es zur Sache als Andrew Zimmer in einer Folge seiner „Bizarre Food“ einen afrikanischen Fleisch/Fischmarkt mit sehr verdorbenem Essen durchschritt. Dort hat selbst Zimmer nix gegessen… Asien hat ja auch einige Eigenheiten in dem Bereich.

        Ein bischen Einsicht bietet es nach Metzger / Schlachterei zu googeln. Manche Bilder erlauben einen Einblick in eine andere Welt der Fleischgewinnung und -verarbeitung. !Triggerwarnung! an der Stelle, da sind ggf. mal unter andere Bilder bei, die man nicht sehen will.

        Wen das nicht abhält sich ein Bild zu machen, der mag einfach mal schauen, wie Metzger / Schlachter in anderen Ländern ihrer Arbeit nachgehen.

        Insofern bei gesunden Tieren kann man das Zeug essen wenns ordentlich gebrutztelt wurde.

        Durchbraten ist wohl doch immer sinnvoll, medium / rare bleibt immer ein Risiko. Egal woher das Fleisch stammt.
        Sollte man wohl vor allem bei Rohwursterzeugnissen aus dem Ausland im Hinterkopf haben und im Zweifel doch lieber wieder einheimische Produzenten im Wurstland Deutschland ansteuern.

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        • bauerhans sagt

          „DER VORKOSTER“ hatte heute im WDR um 21.00 auch wieder in die mottenkiste gegriffen und hühnchenteile aus dem bösen D in afrika gezeigt.
          läcker!

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    • „Regional“ ist nie oder gar kein populistischer Werbespruch

      REgional versichert nur kleine Trnsportwege. also ökologiescher.

      Vielleicht ist das Fleisch unserer regionaler Rassen anders, wie das argentinische, kann sein. Trtzdem ist „Regional“ besser, weil kaum Transportweg. Auch das Fleisch von hier kann man lange aushängen lassen.

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    • Astrid sagt

      Tiere sind Lebewesen und keine Lebensmittel ! Es wird Zeit, dass wir Menschenleichen essen. Die schmecken bestimmt auch toll.

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      • Thea S sagt

        Auch Pflanzen sind Lebewesen, reagieren auf Verletzungen und können miteinander kommunizieren. Also nur noch künstlich hergestellte Nahrung???

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        • Astrid sagt

          Wenn wir Tiere essen, werden zuerst die Pflanzen vom Tier gegessen und dann essen wir die Tiere. Das bedeutet, dass dafür viel mehr zerstört wird und mehr Ressourcen verbraucht werden, als wenn wir die Pflanzen selbst essen.

          Deshalb brauchen wir ja Landwirtschaft = Pflanzenwirtschaft. Damit wir leckere Pflanzen essen können. Obst, Gemüse, lecker, lecker und nicht dieses Wasserzeug das wie gemalt aussieht und nach nichts schmeckt.

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          • sonnenblume sagt

            Auf jeden fall sollte man die Forschung bezüglich künstlich hergestellter Nahrungsmittel weiter betreiben. Wenn man konsequent auf Vegan umstellen will, muss man danach auch auf pflanzliche Produkte wie Soja, Getreide, Gemüse und Co. verzichten, weil die benötigten Anbauflächen den Lebensraum von vielen Tierarten einengen oder zerstören könnten. Übrig bliebe Obst. Das kann man sammeln, ohne der Pflanze zu schaden! Nur so ist das Thema zu Ende gedacht.

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  8. Wir haben hier ein „amerikanisches“ Steakhouse. Das erste mit 800 Grad Grill. Ganz ehrlich, ich war dort zweimal – einmal auf Einladung und einmal mit einer Gruppe Landfrauen. Es gab dort nicht ein Stück deutsches Fleisch… Japan, Amiland, Australien, Argentinien, Irland u. ich glaub Spanien war noch vertreten… Brauche ich nicht! Es gibt auch sehr gutes deutsches Fleisch!!!

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    • Das „deutsche“ Fleisch ist zu mager ! Wir essen doch längst international…ich mag nicht jeden Tag Schweinebraten, Knödel und Kraut ( obwohl das sehr lecker ist )…wenn ich ch dann noch sehe, was beim Essen alles weggeworfen wird, bin ich der Meinung, dass die Deutschen gar nicht zu schätzen wissen, was auf den Teller kommt !

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      • Deswegen wird auf kosten der Ökologie international gegessen!

        Aber wen man echt mal überlegt ist ein Stück heimisches Fleisch mit Kochkünsten zubereitet auch genießen.
        Wenn man so wie so selten Fleisch isst, bracht man so ein Luxus aus dem Ausland nicht!

        Man ist, was man isst!

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    • Stimmt früher konnte man immer am Fettrand erkennen, wenn es im Supermarkt dänisches Schwein gab… am Fettrand! Aber ehrlich gesagt hat mir im Grillkurs dieses Fettdurchzogene Porterhouse nicht wirklich geschmeckt…

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      • Ich seh das so sagt

        Sicher gibt´s auch Kolleginnen von Desiree Sturm, die bestätigen können, daß mindestens 80% der „Gesundheitsbewussten“ den Fettrand wegschneiden lassen, bestenfalls sich den für das Hundchen/Kätzchen gratis beilegen lassen.
        Ich hab ihre Schilderungen hier des täglichen Irrsinns an der Ladentheke noch in lebhafter Erinnerung.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Aber, aber,
          den Fettrand für den Fiffi, das kann es nicht sein.

          Wie sagte der kleine Fritz,
          könnte ich einen Wurstzipfel für den Hund bekommen,
          aber nicht so fett, sonst wir es dem Papi wieder schlecht. 🙂

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  9. Nicht run Jammern wenn ihr was an dem Stuss verdienen wollt müsst ihr es so vermarkten oder dem Verbraucher beibringen das das schlichtweg das ordinäre Fett ist was den herrlichen Geschmack macht

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Deutsches Wagyu gibt es zu kaufen, das Filet kostet halt 299 Euro je Kg.

      Ich fürchte, der Tante Käthe ist das zu teuer.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Stimmt,
          leider hat mich noch niemand für diesen Gaumenschmaus eingeladen 🙁
          Beim besten Wohlwollen, da verdrücke ich für den Preis lieber 15 Kg hochwertiges Rindfleisch, da habe ich mehr davon.

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  10. Es ist schon ein Armutszeugnis.
    Hauptsache billig.
    Was brauch ich Koberindfleiach aus Japan? Bezahlt mal lieber mehr für regionales Fleisch aus artgerechter Tierhaltung statt so einen exotischen Fraß auch noch mit Stolz auf dem auch so patriotischen deutschen Tisch zu servieren.
    ……entschuldigt bitte meine Ausfälle.

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    • Ja stimmt ja.
      Ich hab auch gerade extrem schlechte Laune.
      Arbeite als Kassierin.
      Hatte heute das Vergnügen mit „schlafen Sie mal schön weiter“ verabschiedet zu werden.
      Und warum?
      Weil der Kunde sich mir gegenüber aufgeregt hat, dass die Wurst „drei Mal so teuer ist“ wie noch vor zwei Wochen.
      Meine höfliche Antwort war: “ Tut mir leid, ich mache die Preise nicht“
      Wenn ich ehrlich gewesen wäre hätte ich ihn angepflaumt er soll endlich mal wertschätzen, dass er Tag für Tag was zum Fressen auf dem Tisch hat und dass deutsche Lebensmittel noch deutlich zu billig sind für das verwöhnte Pack.
      Entschuldige, damit bist nicht Du gemeint, bestimmt nicht.
      Aber was hab ich die Backen dick von den verwöhnten Kunden…..
      So, Frust abgelassen.
      Fertig.

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    • habe auch gefragt wieviel sie schon verkauft haben … noch keins wer kobe kauft kauft das vom dealer seines vertrauens . traurig an der werbung finde ich deutsches rind 6 euro pro kg und kobe 3490die 100 gramm 😉

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    • Tja Ralf Pauelsen was meinst du was der Transport mit Rikscha und Ruderboot bis hier kostet und natürlich nicht zu vergessen, die Rinder werden jeden Tag mit Bier ein massiert, so!

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    • Dieses Fleisch wird inzwischen auch in Deutschland von deutschen Lanwirten erzeugt … Die Rinderrasse heißt Wagyu … in Deutschland erzeugtes Fleisch vom Wagyu-Rind darf aber nicht als Kobe bezeichnet werden, weil das auf die japanische Region hinweist, quasi die geschützte Herkunftsbezeichnung ist … das Fleisch der Wagyu-Rinder in Deutschland ist aber auch immer noch deutlichst teurer als Fleisch von einheimischen Rinderrasssen.

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  11. freunde ich war gestern im laden ich wollte das sehen wieviel kg verfügbar waren 😉 es waren 890 gramm im laden verpackt in zwei einheiten zu gut 400 gramm habe es mal auswiegen lassen , ein steak für 198 euro habe dann gesagt das ich selber bauer bin und nur mal sehen wollte wie es live aussiht und gleich gefragt ob sie (die freundliche verkäuferin )es schon probiert hat . sie sagte ihr mann würde sie für verrückt halten wenn sie das mit heim brächte 😉 eingeschweißt sah es übrigens wie reines fett aus 😉

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    • Sabine sagt

      Äh, wobei, also … olle Kuh muss nicht zäh sein. Eigentlich ist eher das Gegenteil der Fall. Gerade die Edel-Griller-Fraktion fährt total auf Senior-Kühe ab, die möglichst viel Bewegung und Weidegang hatten. Steaks von baskischen Kühen, die älter als 12 Jahre sind, werden als Txogitxu im Fachhandel mit einem Kilopreis von deutlich mehr als 40 Euro angeboten. Auch gilt ein ordentlicher Fettrand bei vielen Fleischfreunden wieder als Qualtitätsausweis, auch beim Schwein. Food-Porn gefällig? Dann hier entlang: https://www.youtube.com/watch?v=X3iFHEHwBEs

      2+

        • Sabine sagt

          Ja, dachte ich auch immer. Vor allem die wenig geliebten Frontteile, aber man wird halt alt wie ne Kuh und lernt noch dazu. Es gibt da inzwischen einen Markt. Der starke Rindergeruch und das gelbe, ölige Fett, was viele normale Verbrauchern abschrecken würde, gilt dann als herausragendes Qualitätsmerkmal. Das riecht dann nicht nach alter Kuh, sondern es duftet nach der großen Freiheit auf saftigen Wiesen. Guck mal auf der Tube nach dem Markennamen und du erlebst erwachsene Männer, die der Ohnmacht nahe sind, weil sie so was leckeres noch nie gegessen haben. Ich sehe da eine Chance auch für unsere Landwirte. Der alten Liesel, die acht Jahren nicht mehr aufnimmt, muss nicht als fader Hämbörger enden, sondern könnte auf den Grills der ganz verwöhnten Kundschaft noch posthum für Verzückung sorgen. Ich sag ja immer, die Vergleichbarkeit und Uniformität der landwirtschaftlichen Produkte gräbt am Grab der Landwirtschaft mit. Es geht auf dem Markt zwar auch um hohe Qualitätsstandards, aber das macht nur dem Einkäufern das Leben leichter, nicht dem Produzenten. Außergewöhnliche Produkte finden auch ihren Markt. Ich denke es gibt genau zwei Möglichkeiten für die heimische Landwirtschaft, entweder qualitativ hochwertige Massenware zu Weltmarktpreisen – was so gut wie unmöglich ist, wie wir ja gerade sehen oder weg von „Feed the World“ zu außergewöhnlichen Produkten für die wenigen, die es wirklich interessiert wo es herkommt, wie es erzeugt wurde etc.

          2+

  12. Naja, Angebotsware und -preise, mit denen die Kunden in die Läden gelockt werden sollen, kann man schlecht als Vergleichs-
    bzw. Bezugsgröße zugrunde legen.

    So kann dieser Spargel (8€/kg) aus Peru auch unmöglich kostendeckend angeboten worden sein.

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  13. Ich bin auch schon in den Genuss eines Wagyu Steaks gekommen , und es war wirklich sehr sehr gut . Damals hat das ganze Gericht ca 50 € gekostet , aber ich verbuchte es unter Betriebskosten , da ich selber Färsen mäste.
    Ich muss allerdings auch sagen ,das die Steaks von meinen Rindern jetzt nicht vermuten lassen, das hier preislich solche Summen dazwischen liegen .
    Zum ausprobieren mal nett , aber wir haben hier auch sehr gutes Rindfleisch.
    Allerdings geht die Art und Weise dieser Werbung stark in die Richtung ,wie Lidl mit seinen eigenmarken im Vergleich zu Marken Produkten wirbt .
    Das ist schon irgendwie geschmacklos .
    Herabsetzend.

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    • Ist nicht nur ein Stück Lebenskraft,
      sondern auch ein Stück Leben!

      Und das muß teuer sein, denn sonst hätten wir ja kein Respekt vor dem Leben!
      Das ist auch ethisch geboten, oder?

      Nicht nur die Massentierhaltung kritisiert, sondern auch für die Beseitigung deren Nachteile mit bezahlen, denke ich!.

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  14. „garantierte Herkunft“ aus Deutschland oder Irland? Ich hoffe dass dann an der Theke auch wirklich genau nachvollziehbar ist, aus welchem Land denn jetzt genau das einzelne Stück ist.

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    • Mein reden schon immer: das dümmste Lebewesen auf Erden? Der Verbraucher. Und mit den komischen Blicken die ich dabei ernte kann ich leben. 😁

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    • Ja, Martin das verstehst du nicht 😉

      das ist zurück zur Natur, denn früher war es ja auch so, oder?
      Heute ist Fett wieder gefragt,
      alle Bemühungen (Züchtung, Futterumstellung‘), die wir als Schweinehalter gemacht haben, war für die Katz, oder?

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Nee, Nee,
        am Schnitzel darf kein Fett sein,
        wenn das „hors-d’œuvre“ aus einem Griebenschmalzbrot besteht. 😉

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      • Dann macht ja der Fleischer einen Draufleger, wenn er aus gutem Steakfleisch Hackfleisch macht!

        also Rinderhack ist nicht aus Steakfleisch, weder aus Argentinischem noch aus deutschen gemacht .

        So etwas muß man wissen, wenn man darüber urteilen will!

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