Bauer Willi
Kommentare 189

WDR: Es ist zum Kotzen!

Meine persönliche Meinung zu der Reportage des WDR Lokalzeit Bonn über den ErlebnisBauernhof in Bonn. (Video am Ende des Beitrages)

Da nehmen sich viele Menschen, auch viele Landwirte, Zeit, dem städtischen Bürger Landwirtschaft im wahrsten Sinne des Wortes “nahe zu bringen” und der WDR beginnt die Anmoderation mit dem Begriff “Massentierhaltung”. Im weiteren stellt er dann diese Aktion als “bunte Show” dar, lässt eine Frau mit Kind zu Wort kommen, die weiß “das es ja in Wirklichkeit ganz anders aussieht” (woher? Wahrscheinlich aus dem Fernsehen…)

Sehr viel Raum findet eine Einblendung des Landwirt Schmitz (er ist Vorsitzender der AbL NRW, was aber nicht erwähnt wird), der, nachdem man auch noch den BUND gezeigt hat, zu bemerken gibt, dass diese Veranstaltung  ja von den “Großkonzernen” wie BASF, Bayer und Monsanto (die dürfen natürlich in der Aufzählung nicht fehlen) bezahlt wird. Von den vielen Aktionen und Ständen, die auf dem Münsterplatz noch bis Samstag, 18:00 Uhr angeboten werden, erfährt der Zuschauer nichts! Alles nur “bunte Show”, so das Fazit des WDR. Und macht damit alle Bemühungen der Bauern nieder.

Lieber WDR, ist es nicht möglich EINMAL sachlich darüber zu berichten, dass hier die Möglichkeit zum Dialog besteht? Und dass anlässlich dieser Veranstaltung gerne auch kritische Fragen zu Massentierhaltung, Gentechnik, Monokulturen, Nitrat und all den anderen “bösen” Worten gestellt werden können? Das man das Gespräch sucht! Und deshalb in die Stadt kommt, wenn der Bürger schon nicht zu den Landwirten kommt.

Warum, um alles in der Welt, in den Berichten zur Landwirtschaft immer nur negativ?

Es ist mit euch, lieber WDR, echt zum Kotzen!

meint euer Bauer Willi

Hier das Video mit der Reportage:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-bonn/video-die-grosse-landwirtschaftsshow-100.html

wdr-erlebnisbauernhof

Bildquelle: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-bonn/video-die-grosse-landwirtschaftsshow-100.html

(Aufrufe 6.028 gesamt, 1 heute)

189 Kommentare

  1. Da ich beim Versuch des Abspielens des Videos einen 404er Fehler erhalte, weiß ich nicht, was da gelaufen ist. ABER, wenn tatsächlich Bayer / BASF / Monsanto und Co. ihre Finger darin haben, sollte der Verbraucher das wissen. (Auf Produkten deklarieren Bauern ja auch, dass das Essen aus der Region kommt ;-). Andererseits sollten sich die Bauern einmal überlegen, von wem sie sich sponsern lassen. Denn es ist auch ihr Untergang, wenn sich Monsanto hier breit macht. Schließlich ist Monsanto, durch den Kauf durch Bayer, mitten unter uns. Wobei es natürlich auch interessant ist, zu bemerken, dass es zufällig, nach dem Kauf von Monsanto, bei BASF zwei Unfälle gegeben hat. Das Unternehmen scheint seinem neuen Eigentümer irgendwie kein Glück zu bringen.
    Und ja, mir ist schon klar, dass, völlig unabhängig von Monsanto, Bauern ihre Pflanzenschutzmittel vor allem von diesem Konzern kaufen.

    • Bauer Willi sagt

      Frau Kerz, ganz einfach: Der WDR hat den Beitrag entfernt! Was dort zu sehen war, steht ja im Text. Was Sie ansonsten schreiben ist schon, vorsichtig gesagt, merkwürdig. Nicht BASF hat Monsanto gekauft, sondern Bayer. Ich bin Landwirt und lasse mich von keinem dieser Firmen sponsern. Ich kaufe verschiedene Produkte von verschiedenen Firmen. Wahrscheinlich lassen Sie sich auch von EDEKA und REWE sponsorn, oder? Damit sie von denen “abhängig” werden….
      Was für ein Weltbild haben Sie von uns Bauern? Ich bin enttäuscht…
      Bauer Willi

    • Alois Wohlfahrt sagt

      Liebe Frau Kerz,
      Ich habe nun extra bei der Lokalzeit Bonn nach dem Beitrag gesucht. Tatsächlich ist er nicht mehr im WDR Archiv zu finden. Aber es fehlen alle Beiträge vom 7. bis 9. Oktober 2016.
      Wahrscheinlich hat dies andere Gründe, als Sie hier vermuten. Schreiben Sie doch bitte den WDR an und fragen Sie nach.
      Und warum es der BASF Unglück bringt, wenn Bayer Monsanto kauft, verstehe ich nicht. Ebensowenig können die Bauern was für diesen Zukauf.
      Vielleicht wäre es für Sie als Wissenschaftlerin ein interessantes Thema zu ergründen, warum Bayer mit dem Zukauf von Monsanto so strategisch investiert?

  2. Jorge S. sagt

    Lieber Bauer Willi,
    bzw. Dr. Willi Kremer-Schillings,
    wieso stärkt mein Vertrauen in Sie nicht, wenn ich lese das Sie 20 Jahre lang als Funktionär bei Diamantzucker (Westzucker) gearbeitet haben und Gentechnik uneingeschränkt befürworten?

    • Jorge S. sagt

      Ebenso dass Diamandzucker durch das Bundeskartellamt 2014 der Preisabsprachen überführt wurde.

    • Bauer Willi sagt

      Daraus mache ich keinen Hehl, schreibe es aber auch nicht bei jedem Artikel dazu. Ich war kein “Funktionär” sondern Abteilungsleiter der Landwirtschaftlichen Abteilung im Werk Jülich, wo ich fachlicher Ansprechpartner für 1200 Landwirte war. Zu Gentechnik habe ich schon viele Artikel geschrieben (die Du wahrscheinlich NICHT gelesen hast) sonst wüsstest Du, dass ich dazu eine differenzierte Meinung habe. Ich empfehle auch das Lesen des Buches “SAUEREI!”, das im Piper-Verlag erschienen ist. Sonst noch Fragen?
      Bauer Willi

      • Jorge S. sagt

        Lieber Bauer Willi,
        danke für das Angebot zu Rückfragen. Die 3 Zuckermonopolisten in Deutschland (Südzucker, Nordzucker, Westzucker) wurden wegen Preisabsprachen zu Strafzahlungen in Höhe von 280 Mio. Euro; das sind mehr als eine Viertel Mrd. Euro! im Rahmen eines Vergleichs verurteilt. 7 nicht benannte Verantwortliche überführt.

        Wer sind den die Verantwortlichen und warum werden sie öffentlich nicht benannt?
        Als Führungsmitarbeiter in Zentralfunktion bei Südzucker ist man doch über die Preisabsprachen informiert?
        Wie kommt dieses Geld dem Verbraucher zugute, der letztendlich zu viel Geld für zuckerhaltige Produkte bezahlt hat?

          • Bauer Willi sagt

            Sie wissen, wie die Preisfindung bei Zuckerrüben funktioniert? Nein? Es interessiert Sie? Dann empfehle ich Ihnen Kontakt mit den Rübenbauernverbänden aufzunehmen. Das ist quasi die Gewerkschaft der Landwirte.
            Ich stelle im Übrigen fest, dass Sie sehr viel behaupten, aber wenig wissen.
            Bauer Willi

            • Jorge S. sagt

              Ich frage ja Sie Bauer Willi als langjähriger Mitarbeiter von Diamantzucker. Jetzt kneifen Sie aber. Und dann den Verbrauchern Verschwöhrungstheorien zu unterstellen. Ich sage nur ein Vergleich in Höhe von einer Viertel Millarden Euro wurde durch die Zuckerherstellern freiwillig gezahlt und Sie machen hier auf ” mein Name ist Hase”.

              Wer treibt denn die Bauern mehr in den Ruin, der Verbraucher oder die Lebensmittelindustrie?

              • Bauer Willi sagt

                Sie können das gerne als “kneifen” bezeichnen, aber erstens kenne ich nicht die Vorwürfe des Kartellamtes, zweitens nicht die Entscheidungsträger, die daran beteiligt gewesen sein sollen (dafür bin ich dann doch ein zu kleines Licht) und drittens sehe ich nicht ein, warum ich Ihnen hier Rechenschaft über mein privates und berufliches Umfeld ablegen soll. Die letzte Frage kann ich sehr wohl beantworten: Beide! Die Verbraucher mit ihrem Kaufverhalten (Bio, aber bitte zum Schnäppchenpreis) und der Lebensmittelhandel mit seiner Marktmacht.
                Bauer Willi

        • Der ganze Agrarsektor ist also mafiös und unübersichtlich! Hier wären erst einmal die Strukturen und die Verflechtungen offen zu legen und dann müsste man die Konzerne zerschlagen und entmachten! – Sonst wird weiter die Umwelt vergiftet und zerstört!
          — Heute mussten wir bei einem Spaziergang die giftigen Dämpfe, die von pestzidgeschwängerten Feldern aufstiegen, einatmen!! Hier im schönen westlichen Münsterland!

          • bauerhans sagt

            ” die giftigen Dämpfe, die von pestzidgeschwängerten Feldern”

            die sind nicht giftig,die riechen nur.
            fussgänger in der stadt mit autoverkehr sind ständig belastet,interessiert kaum.

            • Sie haben hier ja geradezu kindlich naive Auffassungen von chemisch erzeugten Giften!——————————————————————————-Sehen Sie sich nur folgendes Schreiben an und die homepage: https://netzfrauen.org/ und: https://www.facebook.com/Netzfrauen/?fref=ts —————————————————————————————–
              Rainer Berwardt, Mühlenstr.18, 27336 Rethem

              Sehr geehrte Damen und Herren.
              landwirtschaftlich angewendete Pestizide sind in der Anwendung unbedenklich, sind unbedingt in der landwirtschaftlichen Produktion erforderlich, nutzen den Menschen, werden innerhalb kurzer Zeit abgebaut, sind schon fast als gesund zu bezeichnen.
              Das ist die einhellige Aussage der Hersteller und Anwender von Agrogiften.

              Das Gegenteil ist der Fall. Pestizidwirkstoffe, Pestizidwirkstoffkombinationen sind teils hochtoxisch wirkende Gifte. Sie schädigen, schwächen oder töten Organismen die in irgendeiner Form landwirtschaftlich angebaute Nutzpflanzen in der Entwicklung hemmen. Nicht unbedingt gewollt ist die Schädigung des menschlichen Organismus, wird aber als Kollateralschaden hingenommen. Zumal die Hersteller der Pestizidwirkstoffe in der Regel Medikamente fabrizieren und vertreiben, Medikamente die durch Pestizidgifte entstehende Krankheiten zwar nicht verhindern können, die Betroffenen nicht gesunden lassen, die Krankheiten aber verträglicher gestalten. Höchst verträglich für die Hersteller, sie verdienen an Giften und Gegengiften.

              Im Anhang finden Sie einen Krankheitsfall, der mit hoher Wahrscheinlichkeit durch ausgasende Pestizidwirkstoffe hervorgerufen wurde und nur, weil der Betroffene rechtzeitig gefunden und ärztlich behandelt wurde, nicht mit seinem Tode geendet hat.

              Ich möchte Sie bitten, die Unterlagen aufmerksam und kritisch zu betrachten. Ich bitte Sie weiterhin, sollten Ihnen ähnlich verlaufende Fälle bekannt sein, diese nicht in der Schublade zu vergraben, sondern untereinander zu diskutieren, auswerten und verbreiten.

              Mit freundlichen Grüssen
              Rainer Berwardt
              Anhang:
              Anschreiben 2016.09.21
              Liste PSM Mais
              Liste PSM Kartoffeln
              Liste PSM Roggen
              Liste PSM Raps
              Liste Organophosphate/Carbamate

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            “— Heute mussten wir bei einem Spaziergang die giftigen Dämpfe, die von pestzidgeschwängerten Feldern aufstiegen, einatmen!! Hier im schönen westlichen Münsterland! ”

            Kein Landwirt bringt bei den Wetterbedingungen an einem Sonntag Pflanzenschutzmittel aus.

            https://www.syngenta.de/service-beratung-spritzwetter

            Was bewegt sie solchen Unsinn zu verbreiten?

            Sie geben sich der Lächerlichkeit Preis.

          • Andreas Schmid sagt

            Pflanzenschutzmittel sind mit “Duft- und Geschmackstoffen versetzt, damit niemand einem anderen das Mittel in den Kaffee kippen kann. Dies muss immer riechen um solche Dinge zu verhindern.

            • Josef sagt

              Pflanzenschutzmittel müssen also riechen, damit sie niemand anderen in den Kaffee kippen kann. Demnach müsste Rattengift auch riechen.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @Josef

              Früher gab es mal ein Insektizid mit der berühmten E Nummer.

              Manche Menschen benutzen dieses Mittel um Suizid zu begehen.

              Es war ein qualvoller Tod.

              Um das zu verhindern, wurden diese Stoffe dem Mittel damals beigefügt.

            • Sabine sagt

              Rattengift z.B. mit Gift versetzter Weizen ist normlerweise mit einer knalligen Warnfarbe eingefärbt, um zu verhindern, dass Menschen sich unabsichtlich daran vergiften. Hier einen speziellen Geruch zu verwenden wär ziemlich dämlich, weil Ratten nicht mehr an Köder gehen, wenn sie diese z.B. durch einen bestimmten Geruch erkennen können. Oft reicht schon der Menschengeruch, der durch Berührung an den Ködern hängen bleibt, um Ratten vor dem Verzehr zu warnen.
              Viele technische Öle werden mit widerlichen Gerüchen und farblichen Zusätzen versehen, um auch hier zu verhindern, dass irgendein Depp sich vergiftet und viele Schmerz-und Schlafmittel werden mit leichten Brechmitteln versetzt, um gewollte oder versehentliche lebensgefährliche Überdosierungen zu verhindern.
              Und ja, Leute sind so dämlich, vor allem wenn es kleine Leute sind. Jeder der Kinder hat, weiß, dass z.B. Reinigungsmittel und Medikamente sicher weggeschlossen gehören, weil alles halt Phasen gibt, wo alles in den Mund gesteckt wird, manche Leute entwickeln sich aus dieser Phase nie heraus.

        • Bauer Willi sagt

          Wie oft denn noch: ich war in der landwirtschaftlichen Abteilung tätig und meine Ansprechpartner waren Landwirte: Ich war auch nicht bei Südzucker oder Westzucker. Die Unternehmen, die von den Firmen Zucker bezogen haben, haben Forderungen an die Unternehmen gestellt. Wenn diese rechtlich zulässig sind, werden diese das eingeklagte Geld sicher in niedrigen Preisen an die Verbraucher weitergeben.
          So, habe ich jetzt Ihre Neugier befriedigt. Was sollen denn die Fragen? Das ist kein Interesse sondern nur Neugier. Und die zu befriedigen, dafür ist mir die Zeit zu schade.
          Bauer Willi

          • Jorge S. sagt

            Neugier in der Sache ist doch gut und hilft die Agrarwirtschaft zu verstehen und wo das Geld im Zuckerbusiness versandet… ich glaube aber kaum, dass die Kartellstrafen an den Endkunden in Form von günstigen Preisen weitergegeben wurden.

            http://www.n-tv.de/wirtschaft/Zucker-Kartell-soll-Schadensersatz-zahlen-article14740801.html

            “Die Forderungen der Süßwaren-Hersteller könnten sich auf drei Milliarden Euro belaufen, schreibt das “Handelsblatt” unter Berufung auf Branchenkreise. Die Zeitung rechnet vor, dass der Zuckerumsatz in Deutschland im Jahr bei gut zwei Milliarden Euro liegt. Zehn Prozent des Umsatzes sind 200 Millionen Euro. Diese zehn Prozent haben die Zuckerhersteller durch ihre illegalen Absprachen auf die Preise aufgeschlagen. Multipliziert mit 15 Jahren, dem Zeitraum, in dem das Kartell bestand hatte, ergibt sich ein Gesamtschaden von drei Milliarden Euro, hieß es.”

            Pikant ist auch, dass Oetker als Anteileigner von Pfeifer und Langen auf die Akteneinsicht verzichtet hat.
            https://www.welt.de/wirtschaft/article138624476/Deutschem-Zucker-Kartell-droht-teures-Nachspiel.html

            Ich sage nur: Verfilzt, alles verfilzt

      • Jorge S. sagt

        Da ich mehrere Kinder habe brauche mein Geld für gute, nachhaltig erzeugte Lebensmittel ohne Kristallzucker

          • Andreas Müller sagt

            Oh, Dr. Willi Kremser-Schillings alias Bauer Willi ist auch in der Geschäftsführung einer Agrargenossenschaft : )

            Die Buir-Bliesheimer Agrargenossenschaft eG…

            – … ist eine landwirtschaftliche Genossenschaft im Herzen der Köln-Aachener Bucht
            – … hat ca. 1.250 Mitglieder (> 95 % aktive Landwirte)
            – … betreut über 2.000 landwirtschaftliche Kunden
            – … erarbeitet knapp 140 Mio. Euro Umsatz mit rd. 400.000 Tonnen Mengenumschlag
            – … beschäftigt ca. 100 hochmotivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
            – … verfügt über 9 Standorte und 4 Saisonlagerstellen

            http://www.buir-bliesheimer.de/2013-03-03-19-28-57

            Wieso erwähnen Sie das nicht auf der Bauer Willi Seite? Ist doch gut zu wissen…

            • Bauer Willi sagt

              Nein, ich bin nicht in der Geschäftsführung, sondern ehrenamtlicher Vorstand. Bringt mir rund 800 € pro Jahr ein, bei geschätzt 80 Stunden in Sitzungen und ähnlichen Veranstaltungen. Alles hier nachzulesen: https://www.bauerwilli.com/in-eigener-sache/
              Außerdem heiße ich nicht Kremser-Schillings…
              Vielen Dank, dass Sie so viel Werbung für mich machen. Jetzt fehlt nur noch die Bürgerstiftung, wo ich ehrenamtlich im Kuratorium bin. Und was haben Sie aufzuweisen? Bitte schreiben Sie das alles, aber auch wirklich alles lückenlos hier in die Kommentare.
              Bauer Willi

  3. Jorge S. sagt

    Lieber Bauer Willi, unter Erlebnisbauerhof verstehe ich einen Bauernhof der alle Sinne anspricht, wo ich euterwarme Milch von einer Kuh trinken kann, im frischen, duftenden Heu liegen darf und dass ich auf dem Trecker mitfahre und Tiere versorge. Stattdessen darf ich mir Futterkartoffeln angucken, Ferkel in abgedunkelten Boxen beschauen, verboten bekomme mich Kühen zu näher und ich mich über Pflanzenschutzmittel informieren lassen kann. Das ist kein Erlebnis. Das ist PR.

    • Jorge S. sagt

      Lieber Bauer Willi, unter Erlebnisbauerhof verstehe ich einen Bauernhof der alle Sinne anspricht, wo ich euterwarme Milch von einer Kuh trinken kann, im frischen, duftenden Heu liegen darf und dass ich auf dem Trecker mitfahre und Tiere versorge. Stattdessen darf ich mir Futterkartoffeln angucken, Ferkel in abgedunkelten Boxen beschauen, verboten bekomme mich Kühen zu nähern und ich mich über Pflanzenschutzmittel informieren lassen kann. Das ist kein Erlebnis. Das ist PR. Und das kotzt mich an

      • Mark Rössler sagt

        Warum sind Wildschweine eigentlich nachtaktiv?
        Haben die das in “verdunkelten” Ställen gelernt?

        Traurig, wie weit sich Menschen von der Natur entfernt haben und dann meinen sie wüssten bescheid.

        Übrigens erzeugen auch viele Wildpflanzen Pflanzenschutzmittel.

        • Jorge S. sagt

          Ich weiss als Naturwissenschaftler mit Jagdschein, Abitur, im Bereich Agar, Sachkundenachweis, diversen Praktika im grünen Bereich und 2 x Urlaub auf dem Bauernhof in 2016 (Bio und konventionell) glaub ich ganz gut Bescheid und ich komme vom Dorf und bin Verbraucher (eure Zielgruppe) oder für wenn macht ihr den Erlebnisbauernhof. Reicht das Marc Rössler?

          • Mark Rössler sagt

            Nicht jeder kommt aufs Land und informiert sich direkt aber auch da gibt es viele Aktionen,
            Schau ins Feld oder Schaufenster in Ställen, Tag des offenen Hofes sind mittlerweile weit verbreitet, zu dem kenne ich nur wenige Landwirte, die bei Fragen von Spaziergängern nicht gesprächsbereit sind.

            Das wird für den Verbraucher gemacht und sehr viele Landwirte stecken da sehr viel Zeit und Kraft hinein.
            Was bedauerlich ist, wenn die Arbeit einfach platt niedergemacht wird, nur weil man nicht gewillt ist etwas neutral an die Sache heran zu gehen, dank Youtube weis heute ja jeder wie Landwirtschaft funktioniert…

            • Das wird doch nicht ernsthaft für den “Verbraucher” gemacht! — Die Orientierung des von der Chemie- und Agrarindustrie unterwanderten Bauernverbandes ist doch wohl zunehmend der total irrwitzige Export von Lebensmitteln in die ganze Welt!

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @Jürgen Kruse

              Ein Hänchen besteht zb. nicht nur aus der Hänchenbrust, oder Essen sie auch die anderen Teile?

              Für die meisten Verbraucher, ist nur die Brust interessant, was soll man mit den anderen Teilen machen, wenn man die nicht an Menschen verkaufen darf, die gerne diese Teile verzehren?

              Der Deutsche Bauernverband ist der Spitzenverband der deutschen Land- und Forstwirtschaft, getragen von seinen Landesbauernverbänden, er ist Anwalt und Sprachrohr der deutschen Bauernfamilien.

              Der Deutsche Bauernverband ist nicht der Fußabtreter falsch informierter Menschen

              • Jochen Böhrer dreht jetzt aber voll auf! Glaube kaum, dass er im TV besser aussehen würde!

                Der Bericht war nach unserer Meinung noch gar nicht kritisch genug. Handelt es sich in Bonn doch um eine der vielen PR-Veranstaltungen für die chemiegestützte Landwirtschaft mit Massentierhaltung. Die ganzen Umweltprobleme durch diesen Irrweg können in einem Sendebeitrag im Lokalfernsehen auch gar nicht alle sinnvoll aufgearbeitet werden.
                Aber auch ernsthafte Kritiker des derzeitigen Systems, das in eine Sackgasse führt, sollte man im Fernsehen endlich einmal zu Wort kommen lassen. —- Siehe u.a.: http://future.arte.tv/de/gentechnik

          • ganz gut Bescheid wissen und dann nach euterwarmer Milch fragen? Was meinen Sie denn, wie schnell dann Gesundheitsamt und Veterinäramt auf der Matte stehen? Und die Gefahr, dass unwissende Leute die Tiere mit ganz falschen Sachen “versorgen”, ist auf so einer großen Veranstaltung nicht zu unterschätzen. Selbst beim Tag des offenen Hofes auf einem Betrieb oder bei Urlaubsbetrieben muss man da schon sehr drauf aufpassen.

      • Bauer Willi sagt

        Kannst Du gerne haben. Schau bitte auf die Seite http://www.regioday.com, die Alois und ich seit drei Monaten betreiben. Fahr hin, schau es dir an.
        Machen aber nur wenige, deshalb kommt dieser Bauernhof in die Stadt. Sind übrigens keine Futterkartoffeln, der Sicherheitshinweis muss sein und die Ferkel sind nicht in abgedunkelten Boxen. Trecker fahren auf dem Münsterplatz?
        Bauer Willi

    • Alois Wohlfahrt sagt

      Guter Tipp. Ich schlage vor aus dem Erlebnisbauernhof einen Arbeitsbauernhof zu machen. Die Leute mitarbeiten zu lassen. Es könnte mehrere Bereiche geben:
      – körperlich (alles was mit körperlichen Arbeiten zu tun hat)
      – technisch (paradedisziplin für die moderne Landwirtschaft)
      – bürokratisch (z.b. Antrag- und Dokumentationswettbewerb)
      – psychisch (alles was so täglich an psychischen Belastungen beim Bauern und der Familie passiert)
      – Folklore (da darf gejodelt werden)
      – Freude (da kommt dann endlich das duftende Heu zum Einsatz)
      Die Liste darf gerne erweitert werden. Das würde dann schon eher in Richtung bäuerlicher Realität gehen.

      Alois

      • Andreas Müller sagt

        Hallo Alois,

        sind Sie eigentlich Biobauer aus Überzeugung oder wegen der geologischen-klimatischen Gegebenheiten im Allgäu?

  4. Josef sagt

    Alle mir bekannten Versuche, Landwirtschaft in der Stadt darzustellen, haben zum Ergebniss, dass eine heile Welt aufgebaut wird. Anders ist es auch schlecht möglich. Man kann ja statt des Schweinemobils nicht eine dreckige Schweinebox, wie sie orginal aussieht, aufbauen und vielleicht auch noch den prozentual wirklichkeitsgetreuen Anteil kranker Tiere dazu geben. Deshalb wird das Ergebnis immer eine heile Welt Darstellung sein und eine Folge davon, die Klagen, Verbraucher wüssten nicht über die Landwirtschaft bescheid. Die Kritik von Bauer Schmitz, es werde das Spannungsfeld zwischen den Erwartungen der Verbraucher und den Forderungen des Weltmarktes nicht genügend dargestellt, ist deshalb zutreffend. Die Landwirtschaft kann einfach nicht zugleich die Wünsche einer Gesellschaft nach mehr Ökologie und Tierwohl erfüllen, und zugleich billig produzieren für den Export in Länder, wo diese Fragen nicht die geringste Rolle spielen. Zwischen diesen Polen wird die Landwirtschaft zerrieben. Eine Lösung kann es nur dann geben, wenn die Ausrichtung auf Billigproduktion für den Weltmarkt in Frage gestellt wird.

    • bauerhans sagt

      “nicht eine dreckige Schweinebox, wie sie orginal aussieht..”

      ich hab ja einige schweineboxen,aber dreckig sind die nicht.

    • Schmeckt Gut sagt

      Sag mal Josef, hast du schon mal einen neuen, modernen Stall besichtigt? Oder nur die 50er Jahre Ställe aus “Bauer sucht Frau” im Fernsehen gesehen. Im Ernst – mit verdreckten Schweinen hat man nur Probleme. Das heißt nicht, dass dies nicht vorkommt. Nur wirtschaftlich ist anders. Gesunde Tiere machen Freude und bringen Gewinn. Und billig produzieren? Speziell für den Export einen Stall bauen? Ohne spezielle, länderspeziefische Auflagen erfüllen zu müssen? Wie wärst, wenn du versuchst solche Tiere zu verkaufen. Uns gelingt das nicht! Völlig unrealistisch.

      • Josef sagt

        Ist bald nicht mehr auszuhalten, dieses Gejammere hier, die Landwirtschaft würde völlig grundlos und mutwillig falsch dargestellt. Kommt dann ein Beitrag, der mit den üblichen, abgegriffenen Universalargumenten nicht mehr abzufertigen ist, wird der Verfasser in die Ecke des ahnungslosen Nichtlandwirtes gestellt. Ich selber bin seit mehr als 30 jahren Bauer und kann in Kürze den Betrieb an meinen Sohn übergeben, aber ich verstehe nicht, wie es möglich sein soll, einerseits mit den Verbrauchern ins Gespräch zu kommen und im nächsten Moment sie als unwissend abzuqualifizieren. Im übrigen habe ich nicht von verdreckten Schweinen gesprochen, sondern davon, dass es ein schwierig ist, Landwirtschaft in der Stadt aufzubauen, weil man eben eine saubere Box aufbaut und nicht eine die seit Wochen in Benutzung ist. Ob sie das dreckig oder verdreckt ocer sonst wie nennen ist mir egal.

          • Josef sagt

            Auf ihre Beiträge einzugehen lohnt sich eigentlich gar nicht. Ich habe nichts “ausgeteilt”, unbequeme Fragestellungen sollten in einer wirklichen Diskussion möglich sein.

        • Schmeckt Gut sagt

          Es war deine Kritik, die mich zu genau diesen Punkten hat antworten lassen. Es ist schade, wenn dies auch noch als “gejammert” ausgelegt wird. Dann stelle deine Kritik doch gleich entsprechend dar. Und mal ganz ehrlich.Würdest du zu Werbezwecken mit verdrecktem Inventar arbeiten. Frag mal Werbeargenturen, was sie davonhalten? Bin übrigens auch gerade dabei, die Hofübergabe an meinen Sohn vorzubereiten. Hierbei eine positive Blickrichtung beizubehalten und auch weiterzugeben fällt sicherlich nicht nur mir zunehmend schwerer. Medienberichte,die alles und das immer wieder schlecht reden, sind da nicht gerade hilfreich (diplomatisch ausgedrückt). Um so wichtiger, dass wir Willi bei berechtigter Kritik unterstützen.

          • Josef sagt

            Ich habe doch klar dargestellt, dass man keine “gebrauchten” Einrichtungen zur Werbung benutzen kann. Die Folge davon ist aber, dass Verbraucher die Wirklichkeit nicht so kennen können, wie das vielleicht früher möglich war, als man in der Nähe eines Schweinestalles noch wohnen konnte. Deshalb dürfen wir den Verbrauchern nicht übel nehmen, dass sie wenig bis keine Ahnung haben, was aber hier ständig geschieht. Deshalb finde ich es unsachlich, mir mit 50er Jahre Ställen und Bauer sucht Frau zu kommen.

        • Bauer Willi sagt

          Josef, auch ich werde den Betrieb in Kürze an den Sohn übergeben. Und rum mach ich mir hier auch die Mühe, einen Dialog in Gang zu halten. Aber zurück zum Artikel: Meine Kritik (nicht Gejammere) an der Darstellung des WDR bezieht sich auf die Art und Weise, die Veranstaltung als “bunte Show” abzutun, mit der der Bürger hinters Licht geführt werden soll. Das ist – in meinen Augen – kein sauberer Journalismus, sondern Stimmungsmache. Meine Frage an Dich: Findest Du den WDR-Beitrag gut?
          Bauer Willi

          • Josef sagt

            Der Begriff “Gejammere” bezieht sich nicht speziell auf den WDR Beitrag. Ich habe schon oben geschrieben, dass ich es besser fände, wenn auch die Sicht der Veranstalter dargestellt wäre. Ich habe auch versucht darzustellen, dass es fast unmöglich ist, Landwirtschaft und Tierhaltung realitätsnah in der Stadt darzustellen, ohne in das “heile Welt” Klischee abzugleiten. Ich fand die Kritik von Landwirt Schmitz gut, dass es notwendig wäre, das Spannungsfeld zwischen den Verbrauchererwartungen und dem Weltmarkt darzustellen. Die Frage, in welche Richtung sich die Landwirtschaft weiter entwickeln soll, muss entschieden werden. Die öffentliche Meinung hat sie schon entschieden. Ich glaube nicht, dass wir diese dadurch ändern, dass wir uns ständig über die, aus Sicht der aktuellen Landwirtschaft und Agrarpolitik, ungerechte Berichterstattung beklagen. Ich finde den Bericht nicht zum “Kotzen”. Schon diese Wortwahl erschwert eine sachliche Auseinandersetzung.

      • Josef sagt

        Es ist mir auch klar, dass man nicht speziell für den Export einen Stall bauen kann. Wer würde einen solchen schon in seiner Nähe dulden? Aber ebenso klar muss auch sein, dass man nicht mit einer Produktion, die unseren hohen Ansprüchen genügt, für den Billigexport produzieren kann. Das ist das Thema. Und vielleicht ist es sinnvoll darüber nachzudenken, ob es den Landwirten etwas bringt, wegen des realtiv geringen Anteils der in den Export geht, die gesammte Branche in die Billigproduktion zu entwickeln. Audi, BMW und Mercedes machen das jedenfalls nicht so.

        • bauerhans sagt

          “Aber ebenso klar muss auch sein, dass man nicht mit einer Produktion, die unseren hohen Ansprüchen genügt, für den Billigexport produzieren kann.”

          wieso billigexport,die chinesen kaufen schwein mit vier mal D und zahlen gut.

    • Bauer Willi sagt

      hallo Josef
      Eine solche Veranstaltung bietet aber die Plattform, sich selbst zu informieren und auch kritische Fragen zu stellen. Meine Kritik richtet sich ja an den WDR, dass er dies nicht thematisiert hat. Was den Landwirt Schmitz angeht, so hat er mit dieser Aussage recht, ich frage mich aber nur, weshalb er später Monsanto ins Spiel bringt. Und genau diese Sequenz bringt der WDR. Ist das Zufall?
      Bauer Willi

      • Josef sagt

        Würde sich irgend jemand hier aufregen, wenn ein Vertreter der Veranstalter vor der Kamera seine wahrscheinlich auch nicht ganz neutrale Position vorgetragen hätte ? Würde jemand beanstanden, dass andere Meinungen, z.B. die von BUND oder AbL nicht dargestellt wurden ? Der Idealfall wäre sicher, wenn beide Meinungen zum Zuge kämen.

      • Jorge S. sagt

        Lieber Bauer Willi,
        der Geschäftsführer des Veranstalters Moderne Landwirtschaft war Vorstand bei KWS. KWS kooperiert eng mit Monsanto. Da ist doch der Zusammenhang.

        • Mark Rössler sagt

          Ja dieses Monsanto…
          Hoffentlich tagen Sie keine Baumwollkleidung, ansonsten liegt die Wahrscheinlichkeit bei über 95%, dass Sie Monsanto unterstützen.

          Es soll auch tolle Jute Klamotten geben.

          • Sabine sagt

            Ich denke, wenn man es ganz ohne Pflanzenschutz haben will, müsste man schon auf Nessel umsteigen. Leider sind bisher alle Bemühungen die gute, alte Brennnessel wieder tragbar zu machen am Preis gescheitert.

            • Bauer Willi sagt

              Brennnessel-Sud ist auch Pflanzenschutz. 😉 Aber ich weiß schon, wie Du das meinst 🙂
              Bauer Willi

            • Das mit der Brennessel war ganz vernünftig. War auch nicht zu teuer! Aber es gibt viele Alternativen zur Vergiftung der Erde! Z.B. Bio-Baumwolle. Es gibt schon viele Anbieter mit
              Bio-zertifizierten Rohstoffen! — Zudem gibt es auch Leinen, Zellulose-Fasern und vor allem Hanf (die unterdrückte Wunderpfanze!)! — Bei Textilien kommt es vor allem auf den fairen Handel an; sonst nützt das alles auch wenig!

        • Bauer Willi sagt

          Ja, das WAR er! Jetzt ist er es nicht mehr. Viele Menschen haben in verschiedenen Firmen gearbeitet. Was willst Du also mit diesem Kommentar ausdrücken? Wo ist da der Zusammenhang? Wenn jemand heute für Fiat arbeitet, der vorher bei VW war, hat der dann auch Dreck am Stecken wegen der Abgase?
          Bauer Willi

          • Jorge S. sagt

            Wieso arbeitet ein Vorstand der KWS mit fast einer Mrd. Umsatz für eine Marketingplattform? Entweder hat er beruflich versagt oder er bekommt seine Bezüge weiter…. vom wem eigentlich?

            • Bauer Willi sagt

              Was hat dies alles noch mit der Diskussion um die Berichterstattung des WDR zu tun? Bitte über das Thema diskutieren.
              Bauer Willi

            • Andreas Müller sagt

              Es zeigt die Verfilzung der Agrar- und Lebensmittelindustrie… die gerade Lobbyarbeit macht, bezahlt von KWS, BASF, Monsanto und Co.

              Der Wutbürger Bauer Willi ist doch auch nicht nur Bauer Willi der 40 Jahre eigenständig und tagtäglich seinen Hof betrieben hat (sondern in Fremdpacht, da mit 40 ha zu klein?!) sondern offensichtlich ein Manager aus der Zuckerindustrie.

  5. Sabine sagt

    Tipp von mir.
    Schreibt mal an : Wilhelm Brüggemeier, Friedhelm Decker, Heinrich Kemper und Peter Schmidt. Die sitzen alle beim WDR-Rundfunkrat und haben alle als Beruf Landwirt angegeben. Mal gucken, was die sagen.

    • bauerhans sagt

      kenne von denen welche persönlich und hatte das schon angesprochen.
      die können das im verwaltungsrat ansprechen,aber nicht durchsetzen.

      • Sabine sagt

        Wer nicht protestiert, wird einfach nicht mehr wahrgenommen. Ich mag die “Empörungskultur” nicht die, die sich auch bei uns im Land breit macht, doch funktioniert sie in Medien und Politik zu gut, um sie nicht auch zu nutzten. Genau so funktioniert Lobbyarbeit, die Leser,-Hörer,-Zuschauer,-Redaktionen mit Protestmails fluten bis der Server sich aufhängt, Gremien und Ab- und Beigeordnete anschreiben und den armen Praktikanten am Telefon auf den Senkel gehen.
        Irgendwie scheint das wirksamer zu sein, als nur mit Argumenten zu arbeiten.
        Sicher sollte man sich seine Schlachten gut wählen, aber einfach nur seine Arbeit ordentlich machen, hat den Landwirten bisher ja nichts gebracht, oder?

  6. Andreas sagt

    Guten Abend Bauer Willi, Du wartest sicher sehnsüchtig auf meine Expertise. 🙂 Kann jetzt erst, wegen Herbstbestellung.
    Ich möchte ein ganz fettes Lob aussprechen für die Berichterstattung aus Bonn und die Kritik am WDR. Ich finde das deshalb bemerkenswert, weil Du Rückgrat zeigst gegenüber dem WDR. Weil Du ja auch schon von denen profitiert hast und umgekehrt, ist das sehr lobenswert. Ein ehrlich gemeinter Respekt von mir.

    Ich kenne die AbL sehr gut und ich war auch schon mal in deren Presseverteiler. Die machen im Grunde nichts anderes als Pressemitteilungen zu schreiben während wir arbeiten. Hier waren die von der AbL wieder erfolgreich in deren Sinne. Wir müssen dafür sorgen, dass der WDR nicht wieder auf die AbL reinfällt.
    Es ist einfach unanständig, wenn anständige Bauern in Bonn was machen, Monsanto ins spiel zu bringen. Das ist ohne jeden Zusammenhang und eine Unverschämtheit der AbL zulasten der bäuerlichen Landwirtschaft.
    Und genau so bitter finde ich so Trittbrettfahrer (Agrarblogger), die tatsächlich von der Industrie vereinnahmt sind, bei Dir auf Facebook Werbung für “Wir machen euch satt” machen.

    Der Bericht aus Bonn ist Hoffnung, weil sympathische Bauern zu sehen waren. Bei den ganzen “Rampensäuen” und PC Aktivisten hatte man schon den Eindruck, dass es nur noch A…… gibt. Nein, es gibt sie noch, die anständigen Bauern die sich nicht mal filmen lassen wollten. Danke nach Bonn!!

  7. JosefHo sagt

    Hallo Bauer Willi,
    ich bin j auch Lokalzeit gucker und ich finde diese Berichterstattung sehr nachvollziehbar, die konventionellen Landwirte (leider auch die passionierten, die alles wundervoll in Ordnung haben) haben ein Glaubwürdigkeitsproblem.
    Das haben sie der Presse- und Führungsriege des DBV zu verdanken, die so vehement seine Unfehlbarkeit statuiert, dass es jedem halbwegs aufgewecktem Mitbürger schnell klar ist, dass das in einer solchen Reinform nicht sein kann.
    Dann wird man kritisch, und jeder kritische Nachfrager wird im Netz als “Ideologe” und “Ahnungsloser” bezeichnet.
    Dabei ist es doch viel mehr ein philosophisch ethischer Standpunkt, als ein fachlicher , wenn es um Tierhaltung geht, eine Philosophie sollte jeder haben, und die allgemeine Philosophie der Massen (gerne auch Zeitgeist genannt) wendet sich eben von der Philosophie vieler Landwirte ab.
    Das sind sie zum größten Teil selber schuld, und verschlimmern das Problem noch wenn sie es jetzt nicht einsehen,

    Viele Grüße

  8. Ingo Weinert sagt

    “Wir wissen ja, dass die Tiere nicht so artgerecht gehalten werden…” Da platzt einem echt die Hutschnur!
    Die Einrichtungen in den “Mobilen” sind genauso, wie man sie in diversen modernen Ställen sehen kann (und damit in so ziemlich allen, denn was heutzutage nicht modern ist, hat längst dichtgemacht in den letzten Jahren). Dass selbst seriöse öffentliche Sender nicht den Anspruch haben, neutral zu berichten, sondern sich ungefiltert Positionen von BUND, Grünen oder Peta zu eigen machen, ist eine Katastrophe für die journalistische Qualität. Damit wird man dort dem eigenen Anspruch nicht gerecht. Derart selektiv Statements zusammenzuschneiden ist nicht besser als das, was (von der ARD kritisiert) russische Sender in Bezug auf Politik tun.

  9. Der WDR berichtet oft noch viel zu positiv und verharmlosend! —-Kommentar auf “Bauer Willi” – Siehe:
    https://www.bauerwilli.com/bauernhof-in-der-stadt/#comment-40521
    “Bauer Willi” lobt den sogenannten “ErlebnisBauernhof” in der Stadt Bonn, der gute Stimmung machen soll für die chemisch orientierte “konventionelle” Landwirtschaft!
    Kommentar dazu:
    “Erklären im Sinne von verharmlosen oder Abkehr von chemischer Verseuchung?
    Das mit dem Erklären und der ganzen PR macht doch nur Sinn, wenn sich die Landwirtschaft von der Chemieorientierung verabschiedet (pesitzidfreie Landwirtschaft),
    von der Tierquälerei in der Massentierhaltung ablässt, echte Weidehaltung einführt und in Richtung ökologischer Methoden geht!
    Denn nur dann kann die Klimaschädlichkeit der Landwirtschaft enden und auch nur dann gehört die Landwirtschaft nicht mehr zu den größten Freisetzern von Feinstaub und auch nur dann gehen weniger (resistente) Keime über das Land! Außerdem hätten wir dann die Chance, die Gewässer wieder in einen guten ökologischen Zustand versetzen zu können und das Grund- und Trinkwasser zu schützen!”

    • Bauer Willi sagt

      Sie sind neu hier und deshalb verzeihe ich Ihnen diesen Kommentar. In dem Video, das Sie zitieren, wird wertfrei dargestellt, was alles auf dem ErlebnisBauernhof zu sehen ist. Das hat der WDR nicht gemacht und das kritisiere ich.
      Ansonsten lesen Sie bitte die mehr als 600 Artikel und mehr als 25.000 Kommentare hier auf dem Blog. Wir haben über all Ihre Themen von Massentierhaltung, Klima, Chemie sehr viele Artikel, die auch unterschiedlich diskutiert wurden. Danach können wir gerne weiter über Ihre doch recht pauschalen Vorwürfe reden.
      Bauer Willi

    • bauerhans sagt

      jürgen kruse,fordern kann man viel,aber haben sie überlegt,WER die MEHRARBEIT leisten soll und WER das bezahlen WILL.

    • Mark Rössler sagt

      Die Tiere freuen sich schon auf den bevorstehenden Winter, wenn die dann bei Frost und Schnee auf der Weide stehen.

      Und hier herrscht momentan chemische Verseuchung durch Dihydrogenmonoxid,
      sollte die Region evakuiert werden?

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Das Zeugs hab ich gerade getrunken,
        hoffentlich überlebe ich das?

        Dann lieber das tägliche Glas C2H5OH 🙂

  10. Landwirtschaftsmeister Hans Nauert sagt

    Ich frage mich, ob die Medien und die NGO`s noch nicht das dramatische Höfesterben der letzten Zeit mitbekommen haben, oder ob die das als normal ansehen. Lange Zeit haben Schweinebauern und Milchbauern Verluste eingefahren und es ist noch kein Ende des Dramas abzusehen. Viele können nur überleben, indem sie in fremden Revieren wildern und Hofkaffes, Hofmetzgerei ,Hofladen usw. einrichten, was zusätzlich mit viel mehr Arbeit verbunden ist. Ich denke die oben genannten werden erst aufwachen, wenn es zu spät ist und die meisten Nahrungsmittel von auserhalb Deutschlands importiert werden, wie es bei den Bio- Protukten bei Lidl, Aldi und Co. heute schon der Fall ist.

  11. Jorge S. sagt

    Die KWS kooperiert eng mit den multinationalen Konzernen Monsanto und BASF. Die derzeitige gentechnisch veränderte Zuckerrübe H7-1 ist eine Gemeinschaftsproduktion mit Monsanto. Sie enthält ein verändertes Gen, welches die Pflanze tolerant für das Totalherbizid Roundup macht. Das veränderte Gen sowie das Herbizid stammen von Monsanto.[17] Seit Januar 2010 arbeitet KWS mit BASF Plant Science im Bereich Pflanzenbiotechnologie zusammen. Beide Unternehmen wollen Zuckerrübenvarietäten entwickeln, die einen höheren Ertrag liefern und widerstandsfähiger sind

    • Bauer Willi sagt

      Was hat das mit dem Thema zu tun? In USA sind schon viele Jahre solche Zuckerrüben im Anbau, in Europa sind sie verboten. Seit Jahrtausenden werden Pflanzen gezüchtet, die einen höheren Ertrag liefern und widerstandsfähiger sind.
      Bauer Willi

      • Jorge S. sagt

        Lieber Bauer Willi,

        Züchten ist nicht Gentechnik und
        Deutschland nicht Amerika –
        und das ist gut so!

        aber Ihr arbeitet daran, das hier bald Verhältnisse wie in der amerikanischen Landwirtschaft sind. Ich möchte das nicht!

        • Bauer Willi sagt

          Klugscheißer. Ich weiß auch, das Züchtung keine Gentechnik ist. Wieso arbeite ich daran, dass hier bald Verhältnisse wie in der amerikanischen Landwirtschaft sind? Das wüsste ich jetzt wirklich gerne. Kannst Du mich aufklären?
          Bauer Willi

          • Öko-Sepp sagt

            > Weiss denn jemand, wie die Redakteurin heißt?
            >> Nein, ich weiß es nicht. Spielt auch keine große Rolle
            Genau das spielt aber die Rolle! So einen Beitrag
            macht nicht _der_ WDR mit einer Hundertschaft. Das
            macht i.d.R. zu 90% eine Person. Auch wenn das nach
            Sisyphos-Arbeit klingt: Den Redakteur ausfindig machen,
            hinfahren und ihn zur Rede stellen. Bei falschen
            Behauptungen durchaus mal eine Anzeige stellen.
            Wer soll das machen? Der lokale Bauernverband? Sicher
            nicht, die sind für sowas evtl. nicht geschult, geeignet.
            Eine “Kommunikations-Task-Force” in jedem Bundesland, das
            hier sofort – im wahrsten Sinne des Wortes – ausrückt.

          • Jorge S. sagt

            Das ist aber nicht nett mich Klugscheisser zu nennen, lieber Bauer Willi – so kommt man nicht ins gewünschte Gespräch. Aber mal Hand aufs Herz… die moderne Landwirtschaft in Deutschlan liebäugelt doch mit “grüner” Gentechnik, oder sehe ich das falsch?

    • Stadtmensch sagt

      Jo, da können die Lobbyisten noch so viel hübsche Mädels rankarren.
      Monsanto & Co. sind das Problem. Niemand (jedefalls ich nicht) will von einem
      Chemiewaffenproduzenten gefüttert werden.
      http://www.tageswoche.ch/de/2015_18/international/686500
      Das nehme ich den deutschen Bauern echt übel, dass sie hier die Nazikeule gegen Monsantokritiker schwingen!
      Ich sehe es kommen: die Öffentlich Rechtlichen gaukeln uns hier noch etwas Basisdemokratie (mit NGOs als Stimme des Verbrauchers) vor, aber sobald sich die Strippenzieher diesseits und jenseits des großen Teiches geeinigt haben, wer wieviel vom Kuchen abbekommt, gibts hier auch “moderne Landwirtschaft” aus einer Hand. Wie gut Monopolismus funktioniert, sieht man ja an der Marktmacht von Aldi und Schwarz. Die “erwirtschaften” ganz hübsche Gewinne, für die jemand aufkommen muss…

      • Bauer Willi sagt

        Stadtmensch,
        hier geht es um die Form der Berichterstattung! Bitte beim Thema bleiben. Warum müssen Sie in jedem zweiten Kommentar das Wort Monsanto erwähnen. Auf dieser Veranstaltung stehen viele Landwirte (statt auf dem Feld zu arbeiten) auf dem Münsterplatz und stellen sich dem Dialog. Warum wird das nicht anerkannt? Und mit der Begrifflichkeit “Nazikeule” zu arbeiten ist übel, sehr übel. Es zeigt mir, wes Geistes Kind Sie sind…
        Bauer Willi

        • Stadtmensch sagt

          Ich verwende das Wort Monsanto, wenn es um Monsanto geht. Da ich ich mich auf einen Kommentar bezog, der auf die finanzielle Unterstützung seitens dieses Konzerns, für eine bestimmte Form der Öffentlichkeitsarbeit selbsternannter “Moderner Landwirtschaft” hinweist.
          Wenn Sie mir eine üble geistige Heimat zuordnen, dann frage ich mich, wieso Friedrich die ÖR Berichterstattung grundlos mit Göbbelscher Propaganda vergleichen darf. Diese hatte es nämlich immer gut gemeint mit den Bauern
          (Blut und Boden Rhetorik).

          • Bauer Willi sagt

            Den Kommentar von Friedrich habe ich erst später gelesen und finde ich ebenso unpassend. Entschuldigung. Aber ebenso unpassend finde ich es, bei der Kritik an der Berichterstattung (und darum geht es) Monsanto ins Spiel zu bringen. Ihnen und mir ist doch auch klar, dass Großveranstaltungen immer auch gesponsert werden. Aus Mitgliedsbeiträgen ist so etwas nie zu stemmen, egal ob es um Landwirtschaft oder andere Themen geht. Ist die Bereitschaft zum Dialog deshalb verwerflich? Warum wird das ehrliche Engagement der Landwirte an diesen Tagen (nicht nur hübsche Mädels) so missachtet? Vielleicht fällt Ihnen ja EINMAL etwas positives ein….
            Bauer Willi

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            “Wenn Sie mir eine üble geistige Heimat zuordnen, dann frage ich mich, wieso Friedrich die ÖR Berichterstattung grundlos mit Göbbelscher Propaganda vergleichen darf. Diese hatte es nämlich immer gut gemeint mit den Bauern
            (Blut und Boden Rhetorik). ”

            Sie wissen sicherlich, das zu Beginn der NS-Zeit nur bei wenigen Nahrungsmitteln eine gänzliche Versorgung der Bevölkerung aus dem Inland möglich war.

            Es stand eine Produktionssteigerung und höhere Produktivität der Landwirtschaft im Vordergrund, hinsichtlich der Fähigkeit zur Kriegsführung, nicht weil man es gut mit den Landwirten meinte.

      • Alois Wohlfahrt sagt

        Hallo Stadtmensch, solche Darstellungen der Landwirtschaft findet man überall im Land. (Messestände, Tiere austellen, usw.) Wie sonst soll man es denn machen. Mitten in der Stadt ist ja auch kein Bauernhof mehr, den man dafür öffnen könnte. Also baut man mehr oder weniger so etwas nach. Dann stellt man nette Menschen dazu und fertig ist die Ausstellung.
        Und nirgends stösst das auf derartige Kritik – ausser es steht als Veranstalter das “Forum Moderne Landwirtschaft” (FML) drin. Eine sogenannte Lobbyorganisation. Die FML reklamiert für sich den Anspruch, die Moderne Landwirtschaft vertreten zu können. Ich meine, das kann sie zwar nicht, aber sie hat das Geld so eine Ausstellung zu finanzieren. Und das ist letztlich der Stein des Anstosses.
        Den Erlebnisbauernhof gibt es übrigens auch schon seit Jahren auf der Grünen Woche in Berlin und der wird dort auch von der FML finanziert.
        Ich glaube, die dauernde Anspreisung der “Modernen Landwirtschaft” ist das ausgehende Probem. Diese “Überhöhung” des Begriffes “Modern” spaltet die gesamte Branche. Bio- oder Alternativ-Landwirtschaft sind beiweitem nicht “unmodern”, sondern suchen andere Wege in die Zukunft. Und so hakt man dauerend auf einander herum, anstatt dass man gemeinsame Pfade auslotet.
        Aber das Problem ist ja nicht neu: http://www.netzlandwirt.de/mut-zur-grenzerfahrung/
        Darum müssen wir den Mut finden aufeinander zuzugehen.
        Alois

      • Es gibt so Tage, da ist man völlig entmutigt und ohne Hoffnung was die Öffentlichkeitsarbeit für die Landwirtschaft angeht.
        Stalleinbrüche werden zum Volkssport und die Medien spielen munter mit. Kein Tag, ohne dass irgend jemand bzw. irgendeine NGO mit dem Hammer auf die Bauern drauf kloppt!
        Aber nicht genug, was mich wirklich am meisten aufregt, ist das Verhalten einiger Vertreter aus den Reihen der AbL und auch des BDM. Die blasen munter ins selbe Horn und entsolidarisieren sich von den allermeisten Landwirten in Deutschland.
        Ich finde dieses Verhalten wirklich schäbig!

    • Andreas Müller sagt

      Der Pressesprecher der Aktion Erlebnisbauernhof Dr. Hans-Christian Mennenga war doch jahrelang beim WDR, vielleicht kann er ja eine Positivberichterstattung über den Event lancieren ; )

  12. Sandra Harms sagt

    ich frage mich die ganze zeit, kommt unsere kritik an der völlig einseitigen berichterstattung seit rund 2 jahren nicht bei den intendanten an, ich frage mich, warum sprich keiner von unseren verbänden mal mit den rundfunkräten,intendanten oder journalistenverbänden…. es ist wie immer, das fersehen sendet und wir regen uns auf, bis zum nächsten mal…. jedes mal das selbe… wo sind unsere verbände für die wir viel viel geld bezahlen, was machen die? wo ist unser minister, bekommt der nichts mit, will er nicht endlich einmal dagegen etwas tun?
    alles fehlanzeige…. man reisst sich den arsch auf, wofür eigentlich?
    normalerweise müsste man einen vollkommen neuen verband gründen, wo leute sitzen die auch tätig werden und nicht nur rumsitzen.

  13. Friedrich sagt

    Das ist Propaganda aller Göbbels , so kam es mir gleich durch den Kopf. Den BUND-Menschen haben die gleich mitgebracht. Unter diesen Umständen müßen wir die Rundfunkgebühren einstellen. Dann können die gleich als”Private Anbieter” auftreten.Wir haben das “Öffentlich Rechtliche” doch für eine sachlich ausgewogene Berichterstattung und nicht als Sprachrohr der GRÜNEN. Die ganzen ARD- Sender sollten mal ihre Aufgabe hinterfragen. Die befeuern doch die Umwelt-und Tierschutzdiktatur und wundern sich über die
    Lügenpresse , Pegida und AFD. Auch die Vereinigungsfeier in Dresden wurde nur sehr , sehr einseitig negativ dargestellt. Was sind das eigentlich für Leute , die solch eine Berichterstattung machen ?? Wo sin d eigentlich unsere Rundfunkräte ?? Sind wir heute schon wieder soweit , daß wir uns um unsere Demokratische Grundordnung gedanken machen müßen ? Wir erwarten doch nur Sachlichkeit und Ausgewogenheit , mehr nicht !!

    • Sandra Harms sagt

      Friedrich
      du triffst es auf den punkt ! wir sollten einmal öffentlich und medien wirksam bei den privaten darüber nachdenken ob wir landwirte nich einmal geschlossen, der GEZ die einzugsermächtigungen entziehen.
      zur AFD
      das perverse an der bericht erstattung über die afd,pegida und wie sie noch alle heissen ist doch, das aus jedem furz den die lassen, eine riesen meldung gemacht wird! So machen die medien doch richtig werbung für diese leute, aus sicht der afd,pegida und co kanns medial doch garnicht besser laufen für die. aber dahinter steckt system, man braucht schon etwas um überhaupt dahinter zu kommen, Ist die Afd stark muss hauptsächlich die CDU federn lassen, hätten wir heute bundestags wahlen, würde es nicht mehr reichen für schwarz-rot, für schwarz gelb ebenso, mit der afd will keiner, also was bleibt über? Schwarz-rot-gelb eher unwarscheinlich, schwarz-grün-gelb auch unwarscheinlich, Rot-gelb-grün aussichtslos, Bei Rot-rot-grün jedoch stehen die chancen gut ! und genau das werden wir bald haben, und genau daher weht der wind ..! die leute wählen die mitte und rechts und bekommen dafür links ! so siehts doch aus !

        • Sandra Harms sagt

          Vielen dank Rebecca, schön zu wissen wie man dich einordenen muss. ich hatte immer gedacht, dir würde es ernsthaft um die themen gehen bei denen du kommentierst, aber nun weis ich das man sich mit deiner person nicht weiter beschäftigen muss.
          es erschreckt mich doch schon arg das du mit solch einem kinder video, auf das ernsteste thema seit langem reagierst. und somit ernsten tatsachen nicht ins auge schaust, wir hatten in mv und berlin wahlen, mit erschreckenden ergebnissen,wie wir alle wissen. die allerwenigsten die ihre stimme in mv und berlin abgegeben haben, wollten regierungsbündnisse die aus 3 parteien die von ihren stimmanteilen her, eher als junior partner in einer koalition stehen würden, und das ist eine ernorm gefähliche konstellation die sich daraus ergeben kann, wozu es führen kann wenn man das eine will, und stattdessen das andere bekommt, lehrt uns die geschichte. jetzt kommt der aufschrei, das ist doch alles nur protest wegen der flüchtlings politik, ja ist es! aber nur zum teil, wie konnte das braune volk vn afd und pegida zu ihrer popularität gelangen? ganz einfach! durch die medien, die jeden noch so kleine furz von diesem pack in jeder nur erdenklichen weise ausschlachten und sich drüber eschoffieren was xy wider einmal von sich gegeben hat, aber letzlich so für diese leute webung machen. wenn man sich die berichterstattung zum thema flüchtlingspolitik anschaut, findet man viele viele die dieses viel zu positiv darstellen, stellt sich jemand kritisch oder ablehend dar, ist er sofort als fremdenfeindlich oder ewig gestrieger abgestempelt, ja sobald man kritisch wird zu gewissen themen ist man der buh-mann ! Dank unser ach so tollen medien die fast permant versuchen unsere meinung in richtung links zu beeinflussen um so das zu bekommen was die meisten garnicht wollen
          Genau das gleiche spiel mit der Landwirtschaft, da wird auch jedes kleine ding was irgendwie nicht ins schema passt medial ausgeschalchtet, thema umweltschutz genau das gleiche, da gab es im jahr 2015 viele wespen, da hies es ” das wetter war ideal für die wespen” 2016 gabs weniger wespen da hies es “die intensive landwirtschaft ist schuld daran das es so wenig wespen gibt.” dann die sich in letzter zeit immer mehr heufenden berichte über tierhaltung und deren angebliche mißtände, und heut schon wider, wer so blauäugig ist nicht zu bemerken, das dort geziehlt grüne und Vegane idiologie gestreut wird merkt wohl garnichts mehr. dann werden leute die in ställe einbrechen frei gesprochen… na wer steck da wohl dahinter? wo hat die richterin wohl ihre meinung gebildet, im gerichtssaal eher nicht, aber garantiert bei einseitigen berichten wie diesem. ich könnte noch zig weitere beispiele für manipulation, stimmungvorgabe durch unsere geile presse aufzählen, aber das würde den rahmen sprengen. schlussendlich frag ich mich manchmal ob man damit durchkommen würde wenn man erzählt im himmel ist jahrmarkt… Rebecca, ich hatte dich bisher für einen kritischen menschen gehalten, der nachfragt,nachhakt, und stellung bezieht. aber da lag ich wohl total falsch.

          • rebecca sagt

            Hallo Sandra,
            nun sei nicht gleich beleidigt. Du verrennst dich in Verschwörungstheorien die nicht real sind. So etwas kann ich nicht ernst nehmen.
            Es mag sein das es von außen aussieht als habe sich die Welt verschworen. Aber so ist es nicht.
            Ja die Medien sind auf Reichweite bedacht, ja sie berichten nicht immer objektiv, manchmal auch manipulativ und einseitig.
            Aber da steht nicht der große Plan dahinter, sondern vieles ist dem Zeit und Kostendruck geschuldet. Die Panne mit den Vornamen unseres ehemaligen gegeelten Verteidigungsministers ist beispielhaft für die Arbeitsweise. http://www.bildblog.de/5704/wie-ich-freiherr-von-guttenberg-zu-wilhelm-machte/
            Wenn du Gelegenheit hast, sieh dir einmal den Newsroom einer Redaktion an. Vielleicht verstehst du dann das deine Theorien absurd sind.
            Außerdem gabs den “Journalismus”, der als absolut neutrale Institution über den Dingen schwebt noch nie. Beiträge und Artikel werden von Menschen gemacht, und auch wenn die sich an Standarts und Regeln halten, beeinflussen sie den Inhalt. Wenn ein überzeugter Veganer einen Artikel über Tierhaltung in der Landwirtschaft schreibt, so wird der anders ausfallen als wenn den ein überzeugter Fleischesser verfasst. Auch wenn sich beide um Objektivität und Neutralität bemühen. Eigentlich müsste das Redaktionsintern geprüft und behoben werden. Aber Zeit und Kostendruck… auch manchmal Vorsatz aus persönlichen oder politischen Gründen. Aber einen großen Plan gibts kaum. Eine scheinbare Gleichschaltung ist der Tatsache geschuldet, dass die Chefredaktuere als Schlüsselfiguren und letztendlich entscheidente Instanz oft ziemlich gleich ticken.

            Das ist die aktuelle Lage und damit muss man zurecht kommen. Sicher kann man Kritik äußern, aber daraus Verschwörungstheorien zu basteln ist albern und dumm.

            Meckern nutzt nichts, aber das eigentliche Dilemma ist, es gibt kein konstruktives vorgehen von eurer Seite. Das Verhalten vieler erinnert an ein trotziges Kind das im Supermarkt an der Kasse unbedingt einen Lolli haben will und wütete weil es keinen bekommt.
            Ich hab hier(und bei anderen) schon oft darauf hingewiesen wie es funktioniert, und was funktioniert. Immer wieder wird dann gemeint, brauchen wir nicht, bringt nichts. Guck hier im Thema. Ein Pressebetreuer bringt nichts.. Sagt bitte wer?

            Wenn ich heute beschließen würde ich werd Bauer. Und beginne lustig Felder zu bestellen, Tiere zu halten wie ich es für richtig halte, schlage alle Ratschläge von erfahrenen Bauern in den Wind weil die meiner Meinung nach nichts bringen. Und dann wird das nichts. Ich ernte nichts auf dem Feld, die Tiere gehen ein. Beginne ich dann die ganze Welt für mein Ungamach verantwortlich zu machen. Stelle Theorien auf das ich absichtlich mit falschen Saatgut beliefert wurde, der Nachbarbauer Gift auf mein Feld gekippt hat und eine geheimnisvolle Macht das Wetter über meinem Feld beeinflusst. Wie würdest du mein Verhalten nennen? Dumm, absurd, lächerlich?
            Genau das findet aber hier statt.

            Da wird ein Journalist für guten Journalismus gelobt nur weil der genehme Artikel für die Bauern schreibt. Einem anderer dessen Beiträge nicht gefallen wird verunglimpft, es werden Verschwörungstheorien konstruiert und völlig ohne Eigenreflektion auf die anderen geschimpft nur weil deren Arbeit nicht gefällt.

            Wenn ich oder andere Verbraucher sagen, ich möchte keine Lebensmittel die mit Genmanipulierten Organismen hergestellt wurden, und weil ich mir unsicher bin auch möglichst keine bei deren Produktion Pestizite eingesätzt werden.
            Da werd ich beschimpft, ich solle die Bauern ihre Arbeit machen lassen, ich hätte da keine Ahnung von weil ich kein Bauer bin und deshalb still sein, ich solle froh sein das es die Bauern gibt die mich satt machen…etc..

            Aber wenn ein Sender oder eine Zeitung etwas veröffentlich was nicht passt, sind sofort alle Bauern Journalisten die ganz genau wissen was falsch ist und was guter Journalismus ist.
            Da wird sogar vermutlich in Anlehnung das Orwellsche Ministerium für Wahrheit eine Taskforce gefordert die ausrückt sobald missliebige Meinungen geäußert werden.

            Ja, wir leben in schwierigen und merkwürdigen Zeiten. Aber das ist so. An den Rahmenbedingungen können wir kaum etwas ändern. Und ja es gibt eine Generation Journalisten deren Einstellung bedenklich ist http://www.zeit.de/kultur/2016-07/journalismus-neutralitaet-unparteilichkeit-objektiv-10nach8

            Das ist die heutige Realität.

            Hinzu kommt, wenn ich drei Bauern frage, dann bekomme ich drei verschiedene Antworten.
            Ein Biobauer meint, klar geht es in Bio, der konventionelle sagt, stimmt alles nicht, wir brauchen Gentechnik und Pestizite und die AbL ist eh kagge. Untereinander sind auch alle zerstritten. Die einen sagen “Frag den Landwirt” ist doof und die erzählen Unsinn, andere sagen wieder das Gegenteil. Es gibt kaum wirklich belegbare Fakten. Und wenn sind sie schwer zu finden etc..

            Aus dem ganzen Wirrwar dann einen objektiven Bericht zu machen ist in der zur Verfügung stehen Zeit kaum möglich.

            Und wenn ich den Bauernverband anrufe um Antworten auf Fragen zu erhalten wirds ganz konfus.

            Mich hat vor einiger Zeit ein Bekannter gebeten einen Artikel über Milchautomaten für sein Stadtmagazin zu schreiben. Dazu wollte ich ein paar Sachen, die mir zwar bekannt waren, aber die ich nochmal verifizieren wollte nachrecherchieren. (Hygienaanforderungen, gesetzliche Vorgaben, Geschichte..) Also Google angeworfen, Bauernverband eingegeben und die ersten zwölf- dreizehn Treffer abtelefoniert und keine einzige brauchbare Antwort erhalten. “Wissen wir nicht”, “sind wir nicht zuständig”, “können wir ihnen nicht sagen”. Nicht mal eine Empfehlung wo ich nachfragen könnte. Schlußendlich hab ich in Berlin das BMEL angerufen, wo ich über eine Fachabteilung die Infos bekommen hab. Zeitaufwand zig Stunden. Ging auch nur weil das ganze Just for Fun war.

            Ich kann verstehen das die Gesamtsituation frustrierend ist. Aber mit unreflektierten Schimpfen und meckern wirds nicht besser.

            Die Deutschen sind ein seltsames Volk. Die schimpfen über Misstände und folgen/wählen immer wieder denen die dafür verantwortlich sind.

            Es genügt heute nicht mehr jeden Tag gut und ehrlich seine Arbeit zu machen. Die Erfahrung haben schon viele andere machen müssen. Handwerker, Händler, Gewerbetreibende, Dienstleister.

            Man mus auf die Anforderungen der Zeit reagieren, Schwächen, Stärken, Chancen und Gefahren erkennen. Im Marketiung nennt man sowas SWOT Analyse und darauf reagieren.

            Und sollte sich immer wieder fragen. Was will ich, wo will ich hin, wer ist gut für mich.

            Dann sieht man vielleicht auch das die Medien gelegentlich einen beschissenen Job machen. Aber nicht die Haup oder alleinige Ursache des Übels sind und es auch keine große Verschwörung gibt. Und man sieht eventuell auch andere Ursachen.

            • Sandra Harms sagt

              Rebecca
              ich hab keine ahnung wo du politisch stehst, und wenn ichs wüsste würd mich das auch nichts angehen, das ist deine sache.
              “Du verrennst dich in Verschwörungstheorien die nicht real sind. So etwas kann ich nicht ernst nehmen.”
              anscheinend hast du deine augen zu oder willst die realität nicht wahr haben. Wir haben hier bei uns im land eine links und grün gefärbte presse, das ist tatsache. beispiele dafür nannte ich ja nun schon einige. aber nicht nur die presse, man findet grüne idiologien sogar in schulbüchern für kinder in der grundschule, nett verpackt als lese probe mit bunten bildern….
              glaubst du nicht, ist aber tatsache.
              Willi, sagt unten in den medien wird nichts dem zufall überlassen, und genau das bemerkt man immer wider, wenn man nur will. Die leute bei den großen medien wissen ganz genau welche stellung sie haben,und wissen auch diese zu nutzen, um ihre persönliche einstellung zu fördern. auch das bekommt man mit,wenn man nur will. natürlich sind nicht alle journalisten und redaktionen auf so einer schiene, viele machen ihre arbeit zu 100% sehr gut, nur sind dies meist die kleinen die keiner so recht wahrnimmt.
              zum thema verschwörungstheorien, wem glauben denn die leute etwas, der politik, dem landwirt, der presse, den ngo´s ? die leute glauben heute vor allem der presse und den ngo´s, weil die leute nicht mehr mitbekommen das man sie geziehlt verdummen und lenken will… bestes beispiel frau hendricks, jahr und tag hörte man vn ihr so gut wie garnichts, komisch das sie jetzt so ein jahr vor der wahl plötzlich sehr aktiv ist und immer wider in den medien auftaucht mit teilweise reisserischen und stimmungmachenden dingen auftauch… .alles ganz komisch…. aber da steckt system dahinter. für den der es nicht merkt, die gute frau bidert sich schön bei den grünen an, schon mal stellung beziehen für nach der wahl….

            • rebecca sagt

              Wo politisch? Bestimmt nicht bei den Grünen. Da kannst du sicher sein.
              Ich hab keine Parteienpreferenz, sondern gucke mir die Programme nach dem was ich will und was für mich gut ist durch.

              Genau so isses bei den Medien. Da guck ich mir Meldungen der FAZ genau so an wie die von RT deutsch und bilde mir dann meine Meinung.

              Und vor allem bei den Organisationen und allen anderen die angeblich mein bestes wollen.

              Denn hier hat sich schnell herausgestellt das die ziemlich alle zuerst ihr eigenes Wohl im Auge haben und dann vielleicht meins.
              Was sie aber alle meisterlich können ist das suggerieren, alles wäre nur zu meinem besten.

              Deshalb machen die Naturschutzverbände auch so plakativ und spendenträchtig Werbung, ändern Politiker ihre Meinung, besonders vor anstehenden Wahlen gemäß dem Mainsstream, oder tauchen mit Themen aus der Versenkung auf.

              Aber auch Interessenvereinigungen, Verbände welche scheinbar deine Interessen vertreten kochen oft ihr eigenes Süppchen was dir bei genauer Betrachtung nicht schmeckt.

              Du hast doch auch eher einen kleinen Betrieb (Wenn ich falsch gelesen hab, sorry ) Hast du dir mal überlegt ob dir die Propaganda und Kritik gegen sogenannte Massentierhaltung und anderes überhaupt schadet?
              Vor ein paar Jahren haben sich gute Bekannte, Geschäftsinhaber in einer kleineren Stadt mit dafür stark gemacht das ein neuer Supermarkt gebaut werden darf. Weil der Gewerbeverein eine Kampagne gestartet hat und es ja nicht sein kann das die Politik sich dermaßen einmischt. Ergebnis der Supermarkt wurde gebaut, meine Bekannten haben ein gutes Jahr später, wie auch zwei andere ihren Laden zugemacht, und der damalige Chef vom Gewerbeverein hat eine Filiale im Einkaufzentrum.
              Operation gelungen, Patient tot.

              Es ist leicht andere für sein Ungemach verantwortlich zu machen, aber man sollte aufpassen das man in der Aufregung nichts wesentliches übersieht. Und wenn jemand laut Feuer ruft, ist das nicht selten auch der Branbdstifter.

              Sicher hast du Recht das die 68er bei ihrem Marsch durch die Institutionen mittlerweile angekommen sind und die Realpolitik und unser Leben beeinflussen. Aber das ist eine allgemeine Tatsache und keine groß angelegte Verschwörung.

              Wobei Links/Grün gefärbt sind Springer Medien,Stern, Focus, FAZ, Zeit..etc ganz bestimmt nicht . Bereits hier greifen deine Gedanken zu kurz.

              Und wenn Willi als außenstehender der Eindruck hat alles sei bestens organisiert und durchgeplant, dann ist das sein Eindruck der ihm unbenommen ist, aber eben als Eindruck von außen nicht Realität sein muss.

            • Sandra Harms sagt

              Rebecca
              ich bin mit meinen fast 300ha, mit der größte betrieb in meiner gegend, das groß nicht immer gut ist oder gut sein muss, ist unbestritten gehört hier jetzt aber nicht hin.
              fakt ist, das durchschnittsalter deutscher landwirte liegt bei 58 jahren, was das bedeutet in ein paar jahren, lässt sich an ein paar fingern abzählen, grade die kleinen betriebe werden in ca 7 jahren massiv weniger werden weils keine nachfolger gibt, genau die kleinen betriebe sind es doch aber, die immer wider gefordert werden, mit jeder neuen auflage die kommt wird es immer unaktraktiver einen kleinen betrieb zu betreiben, auch das ist fakt. letzten hab ich ein video gesehen, vom kongress “wir haben es satt.” dort stand ein junger mann, mitte 20 am rednerpult, und vorderte wir brauchen mehr kleine betriebe. ja, irgendwo hat er damit ja auch recht! aber leider auch wider ein beispiel dafür wie weltfremd viele menschen sind, denn ist ein hof erstmal geschlossen, kommt der auch nicht wider in gang da die maschinen usw dann verkauft werden solange sie noch einigermaßen verkaufbar sind, das gleiche spiel bei betrieben mit tierhaltung, sind die tiere ersteinmal vom hof, kommen die nicht wider zurück, das hat man tausendmal erlebt. völlig weltfremd sind leute die denken man könne aus dem nichts einen betrieb aufbauen, denn anscheinend haben diese leute keinerlei ahnung was landmaschienen kosten,was ackerland kostet, welche auflagen man erfüllen muss bei dem einfachen bau einer scheune usw usw…
              was ich sagen will, den menschen wird etwas vorgegaukelt was überhaupt nicht machbar ist, und wenn dann nur in einzelfällen, auch hier wider, die normalen leute fallen darauf rein.

              ob man pressearbeit nun durchgeplant, oder professionell, oder wie auch immer nennt, der eindruck bestätigt sich mir immer mehr…
              die 68er…. nun gut die meisten von denen sind ja nun auch schon in rente, daher könnte man fast sagen die neuen 68er… sicher sind die in der real politik lange angekommen, und teil unser aller täglich leben, zum teil auch mit wirklichen guten ansätzen….
              ich will ein beispiel nennen wo wirklich volksverdummung,unwissen,ignoranz, und idiologie die hauptrolle spielen,
              Die grünen und viele ngo´s vordern das schweine und hühner drausssen auslauf haben, gleichzeitig wird die landwirtschaft für hohe nitrat werte im grundwasser an den pranger gestellt, (soweit nichts neues)
              nun ist es aber so, wer noch die kleinen privaten hühner haltungen von früher kenn, der weiss das so ein hühnerhof absolut kahl gefressen ist, kommt dann regen wird der hühnerkot direkt ins ins erdreich gewaschen,dort zu nitrat und landet weil kein bewuchs vorhanden ist auf schnellstem wege im grundwasser, das gleiche spiel auf so einer schweineweide….. die grünen wissen das,die ngo´s sollten das auch wissen…. aber genau das wird verschwiegen, bzw es wird mit nachdruck gefordert…. und im umkehrschluss hat man weiterhin feuer um die landwirtschaft an den pranger zu stellen….
              Das ist ein blödes beispiel vn vielen, wo planmäßige verdummung stattfindet, das wäre ja nicht weiter schlimm wenn die leute nicht drauf reinfallen würden…. leider können viele leute, die einfachsten zusammenhänge nicht begreifen,oder wollen es garnicht mehr…. traurig aber wahr….

    • rebecca sagt

      Was ist am Bericht schlecht? Weil er vor Ausstrahlung nicht Bauer Willi zur inhaltlichen Prüfung vergelegt wurde und daher den einen oder anderen kritischen Ansatz beinhaltet?
      So wie die Frau mit dem Kind denken viele. Das ist Realität. Und die Probleme die Herr Schmitz nennt sind auch die bei einem realen Kontakt mit Bauern immer wieder genannt werden.

      Die Medien haben die Aufgabe die Realität zu zeigen und objektiv zu berichten. Das wurde erreicht. Es steht allen die sich falsch repräsentiert fühlen frei einen Imagefilm zu machen und ihre Sicht und Welt entsprechend darzustellen.

      Aber sie müssen auch damit leben das der ÖR nicht die Propagandabteilung vom Landwirtschaftsverband ist.

      • bauerhans sagt

        “Die Medien haben die Aufgabe die Realität zu zeigen und objektiv zu berichten. Das wurde erreicht.”

        die zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen medien haben die pflicht,objektiv zu berichten,das ist hier vom wdr nicht geschehen.
        ndr und br bringen da ganz andere,meiner meinung nach,objektive landwirtschaftsberichte.

        • Sandra Harms sagt

          Bauerhans
          der ndr leider auch nicht immer. beim Br siehts dagegen schon besser aus, die sind sachlich.

        • rebecca sagt

          Eine neutrale ausgewogene Berichterstattung, so wie sie eigentlich (früher?) angehenden Journalisten gelehrt wurde findet heute nicht mehr statt. Das ist leider Tatsache.

          Der WDR hat allerdings nichts falsch dargestellt, nichts beschönigt oder gelogen. Sicher hätte man andere Ausschnitte nehmen können und andere Zitate, aber das liegt im Ermessen des Redakteurs.

          Allen kann man es eh nicht recht machen. Ich hab interessehalber mal gegeuckt, und auf Seiten des BUND gibts ebefalls Kritik am Beitrag. Allerdings aus der anderen Richtung. Ein Zeichen das er offenbar doch recht ausgewogen war.

          • Bauer Willi sagt

            Es geht nicht darum, es allen recht zu machen. Es geht darum, zu zeigen und nicht zu werten. Von den mehr als 30 Stationen werden nur die Schweine und die Kartoffeln gezeigt. Aber es wird dem Zuschauer suggeriert: Alles nur Show und gelogen. Das finde ich nicht gut.
            Bauer Willi

            • rebecca sagt

              Wird es das wirklich, oder ist das nur das Empfinden einer Gruppe von besonders in das Thema involvierten?

      • Sandra Harms sagt

        Rebecca
        Warum denken denn die leute so???
        weil die medien zb aus 5 kranken schweinen von 1500 einen skandal machen,wo gar keiner ist!
        mal in einem ort mit ca 1500 einwohnern in ner arztpraxis gewesen? dort sieht man mehr kranke als bei gleicher zahl im schweine stall… aber da werden illegal entstandene videos gekauft, da wird der kleine biobauer rangeholt der dann auch noch mal richtig schön über diverse firmen und konzerne ablästert, der heiopei von BUND wir auch gezeigt und fertig ist das mit der meinungsbildung seitens des fernsehens.
        von objektivität oder gar ausgewogenheit keine spur, dort wird eine moderne stalleinrichtung gezeigt, kein wort darüber, was sich in den letzten jahren zum positiven geändert hat, Willi hatte damals schon recht mit seinem beitrag “machts doch selbst”
        Auch kein wort darüber, das dort auch einiges interessantes aus dem bereich Gemüse,obst,getreide und kartoffeln zu sehen ist, nein, stattdessen wird gleich wider tierhaltung thematisiert, ein thema mit dem immer weniger landwirte noch direkt zu tun haben, aber den ganzen unmut der vn medien und ngo´s verbreitet wird abbekommen…. man kann es drehen und wenden wie man will, der bericht ist einseitig!

        • rebecca sagt

          Da hast du teilweise recht Sandra.

          Sensationen und Skandale verkaufen sich nun mal besser als die normale Realität.

          Aber das ist nur eine Seite. Da jemand auch mal jemand vom Veranstalter zum Fernsehteam gehen müssen und die darauf hinweisen was als wichtig erachtet wird. Statt nur ein paar hübsche Mädels als Agrarscouts hinzustellen.

          Woher soll ein Journalist der einen Auftrag bekommt eine kurze Reportage zu einem Ereignis zu machen
          wissen was den jeweiligen Interessegruppen wichtig ist?

          Und nein, der hat nicht die Aufgabe jedem hinterherzulaufen um einen wirklich allumfassenden Überblick aus jeder denkbaren Perspektie zu erhalten.

          Im professionellen Bereich gibts genau dafür Pressbetreuer, oder wenigstens eine Pressemappe.

          Wird das vernachlässigt passiert es eben wie es passiert. Und ich kann dir aus beiden Perspektiven sagen das so etwas nicht nur bei den Bauern vorkommt.

          Wie bereits erwähnt, die Sache mit dem Nichtschwimmer und der Badehose.

          • Bauer Willi sagt

            Entschuldigung, Rebecca, aber das ist doch blauäugig. Die Redaktion hat sich vorher sehr wohl überlegt, wie sie den Beitrag aufbaut. Ich war ja in den letzten Monaten bei mehreren Sendern und da wird nichts dem Zufall überlassen. Da hilft auch kein Pressebetreuer.
            Bauer Willi

            • rebecca sagt

              Siehste und genau die Einstellung ist die über die letztendlich immer alle stolpern. Hilft eh nichts.

              Ich weis nicht ob sich die Zeiten in den letzten Jahren so geändert haben. Kann ich mir aber nicht vorstellen. Es mag dein Eindruck sein, aber ob es die Realität ist… Das alles akribisch geplant ist, ist vielleicht bei den großen Shows der Fall. Aber im Nachrichtenbereich kenne ich das anders.

              Aber egal wie, klar hilft ein Pressebetreuer oder jemand der das Team begleitet und dafür sorgt das möglichst viel Rohmaterial bekommen was passt.

              Auch Journalisten sind nur Menschen und bequem. Ich hab vor Jahren mal ein Praktikum in einer Agentur gemacht, die ziemlich unverholen damit geworben haben das ihre PR-Pressetexte oft 1:1 von der Presse übernommen werden. Eigentlich ein NoGo. Aber wie das so ist..
              Klappt auch nicht immer. Aber oft.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.