Bauer Willi
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Erste Ergebnisse der Vogelzählung

Ich habe mir mal die Statistik der Vogelzählung des NABU am 9. Januar vormittags angesehen. Zu diesem Zeitpunkt hatten 91.000 Vogelfreunde in 60.000 Gärten 2.341.000 Vögel gezählt. Wenn man die Auswertung der rechten Spalte (Vergleich zum Vorjahr (Trend) ) ansieht mit einem recht erfreulichen Ergebnis:

Kohlmeise + 42%, Blaumeise + 46%, Amsel + 26%. Star + 44%. Auch Elstern, Rabenkrähen, Eichelhäher und Kleiber (+76%) haben deutlich zugenommen. Blässgans + 488%, Birkenzeisig + 377% und Kranich + 267%. Wie gesagt: Zwischenergebnis vom 9.1. vormittags.

Beim Kranich habe ich mir mal angesehen, wo der denn zu finden ist: in Bayern wurde kein einziger gezählt, auch nicht in Thüringen. In Schleswig-Holstein waren es 44, in Sachsen-Anhalt 6 Exemplare, Hessen zählt 8. Im angrenzenden NRW wurden 6.111 Kraniche gezählt. Folglich leben derzeit rund drei Viertel der in Deutschland gezählten Kraniche in diesem Bundesland.

Und dann ist da noch eine Besonderheit. Bundesweit wurden 365 Fichtenkreuzschnäbel gezählt. (+174%). Davon 141 in Brandenburg, also gut ein Drittel. In Bayern sind es 8, in Baden-Württemberg  und Niedersachsen 11, in NRW 16.

Diese Beispiele lassen sich beliebig fortsetzen. Irgendwie kommt mir diese Statistik sehr merkwürdig vor.

Übrigens stammt der eine Fichtenkreuzschnabel im Allgäu von mir. Den habe ich dem Alois geschenkt. Man kann nämlich ohne jede Prüfung mehrfache Eingaben machen, zu jeder Postleitzahl und auch ohne Beschränkung der Zahl nach oben. Könnte eine Erklärung für die vielen Kraniche in NRW sein. Oder auch einfach ein Eingabefehler? Zählergebnisse können noch bis zum 15. Januar eingetragen werden. Bin auf das Endergebnis gespannt und auf die Interpretation.

Euer Bauer Willi

 

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78 Kommentare

  1. Natürlich hat wieder nur Bauer Willi den Durchblick bei der ogelzählung, ale anderen sind zu dämlich. Könnte ja rauskommen, das Feldvögel abgenommen haben. Und da zahlt der Bauernverband (wir schießen 70% der Wildschweine ab) ja nicht. Propaganda ist ja gut, aber sie muss auch gut gemacht sein. Nicht plumb.

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  2. Hans-Günter Felser sagt

    Wie zählt ein Schäfer seine Herde? – Ganz einfach: Er zählt einfach alle Beine und teilt durch 4 (sofern er keine Dreibeinigen dabei hat). Es ist klar, dass das keine glasklare Aussage ergibt. Aber Trends lassen sich herauslesen. Diese Bemühungen zu verunglimpfen … kann man machen, man muss es aber nicht. Ich sehe seit Jahren, was sich an meinen Futterstellen und Brutrevieren tut – oder eben nicht. Berechtigte Besorgnisse klein zu reden, ist nicht der richtige Anhaltspunkt. …. – und bringt auch keine Pluspunkte, um die hier doch einige ringen. Albernheiten und Gespött richtet sich gegen die albernen Spötter. Ich meine, die Natur ist doch ein Allgemeingut. Tue doch jeder was dazu, was er kann, statt dumpf die Backen aufzublasen. Auch Bauern haben doch Kinder…. In diesem Sinne – frohen Vogelschutz (d.h. auch Insektenschutz und Einrichtung von Schutzstreifen, Blühstreifen und Saumbiotopen). Dafür schon mal ein großer Dank im Voraus an die Landwirte, die mit machen.

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  3. Dass die Ergebnisse solche spontanen Aktionen nicht verallgemeinert werden können, ist allgemein bekannt. Das gilt allerdings auch für viele anderen Befragungen und Publikationen. Dennoch haben sie einen Wert und machen Sinn, z. B. für eine Zeitachse und sind wie kleine Mosaiksteine eines Gesamtbildes. Außerdem ist es doch nur lobenswert, wenn Menschen sich ans Fenster setzen und nur schauen, was im eigenen Garten geschieht. Natürlich werden auch nicht alle Vögel richtig erkennt, aber wenn einer zunächst nur fünf erkennt, sind es vielleicht demnächst acht. Als auch mal eine positive Sichtweise!

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  4. Ich frage mich ernsthaft, wozu die Aktion des NABU nun tatsächlich gut sein soll. Man könnte sagen: Die Leute werden aufgefordert, sich mit dem Thema zu beschäftigen, nicht mehr und auch nicht weniger. Das wäre a) ehrlich und b) vielleicht sogar realistisch. Die „Statistik“, die da allerdings daraus gemacht wird, ihre Interpretation, ist gelinde gesagt lächerlich und fachlich völlig daneben. Von Zunahmen oder auch Abnahmen auf der Grundlage dieser Zahlen, die dann wohlgemerkt ungeprüft erhoben werden zu reden ist derart unseriös, dass es weh tut – nicht nur dem, der sich vielleicht wirklich mit solchen Fragen auch ernsthafter befasst.
    Soll da am Ende in erster Linie doch nur Spendenvolk rekrutiert werden…? Dann würde sich die Geschichte einordnen lassen in die Reihe der Aktionen wie „werde Wolfspate…“

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  5. Die „blanken“ Zahlen sagen erstmal wenig, ohne daß man den Hintergrund dazu beleuchtet … z. B. sind Birkenzeisig und Fichtenkreuzschnabel überwiegend Zuzügler aus Skandinavien, ebenso wie die Blässgänse, die hier Ihr Winterquartier haben … Kraniche sind ebenfalls auf dem Flug in den Süden … je kälter es nordwärts wird, umso weiter ziehen sie nach Süden … bei mir in der region Ostwestfalen habe ich am 5. Januar noch einen Trupp gesehen, der weiter nach Süden flog.

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  6. Das Leben kann so einfach sein , heute unterschreibt man eine Petition gegen irgendwelche Nitrate im Wasser , Glyphosat im Wodka , morgen dann beim Kaffeetrinken , 4,5 Kohlmeisen gezählt ( da waren zwar nochmehr Vögel da, aber die Namen fallen einem manchmal so schwer ein) ja und schon hat man fast die Welt gerettet und muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn man die nächste Flugreise bucht.

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  7. Wie soll man das genau feststellen. Diese Zahlen sind für die Füsse. Ein weiss ich oder habe ich selbst festgestellt. In den Dörfern und im ländlichen Gebieten sind jede Menge Vögel aller Arten. Aber in Städten fällt mir auf das es nur noch ganz wenige gibt. Selbst in der Kleinstadt Limburg Lahn sieht man keine Vögel mehr. Noch nicht mal Tauben. Sonst hat es in der Fußgängerzone nur so gesammelt vor Tauben. Nichts mehr zu sehen. Da sind ja auch keine Insekten mehr. Früher konnte man doch in der Stadt nicht unter einer strassenlampe sitzen. So viele Insekten waren Da. Heute nichts mehr. Dass gibt einem doch zu denken. Da könnte man ja auf den Gedanken kommen.

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  8. Hab auch mitgemacht, war interessant, nur leider gab es bei uns fast nur Rabenkrähen(48),je ein Paar Elstern, Amsel, und Eichelhäher, kleine Vögel tummeln sich bei uns im Dorf, wir sind außerhalb 😉

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  9. Paulus sagt

    Bis jetzt wurden erstaunlicherweise/angeblich 25 Kolkraben im Rhein-Kreis Neuss gesichtet.
    Ich wohne da und ahne es schon …
    Vielleicht kann Willi mit seinem etwas größeren Garten ja was dazu sagen. Ich meine das jetzt nicht ironisch, sondern weil es mich wirklich interessiert und ganz im Ernst.

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    • Bauer Willi sagt

      Jetzt auch ganz im Ernst: ich sehe hier auch viele schwarze Vögel, kann aber Kolkraben nicht sicher von Rabenkrähen oder Saatkrähen unterscheiden. Drum habe ich auch nur Elstern und andere Vögel gemeldet, die ich sicher kenne.
      Bauer Willi

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  10. Je nach Blickwinkel sieht die Statistik immer merkwürdig aus und kann je nach Interessenlage interpretiert werden. Wie sollen die Angaben der Vogelfreunde denn geprüft werden, eine eidesstattlichen Erklärung wäre doch wohl zu viel. Die Vogelzählung bietet die Gelegenheit dem NABU mal wieder einen auf die Mütze zu hauen. Auge um Auge…….

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  11. bauerhans sagt

    der NABU wird heute in der NW zitiert,dass es so schlecht für NRW wohl nicht aussieht.
    die vogelpopulation hätte wieder zugenommen und wäre im schnitt wieder so wie früher.

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    • Bauer Willi sagt

      Siehste Hans, war doch gut, dass wir dazu aufgerufen haben, mitzumachen. 🙂 Du kannst übrigens immer noch Eingaben machen…
      Bauer Willi

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  12. Ich fürchte es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Sonnenstunden und Vogelzahl je Standort. (Und der Anzahl ausgeführter Hund…)
    Wo sollen die Vögel auf einmal herkommen? Wenn ich 2017 kein Zugvogel gewesen wäre, wäre ich es aufgrund des Wetters geworden!

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  13. Friedrich sagt

    Schön , daß der NABU das macht, aber er trifft mit seiner jährlichen Kampagne relativ wenig Leute die mitmachen. Mit nur etwas über 1% Mitmacher in Deutschland ein bischen dürftig.
    Das sind dann wohl die Interessierten an der Natur und Vogelwelt in Deutschland. Wohl alles NABU-Mitglieder. Leider sehr viele Ideologen dabei. Der große Zulauf war , als die Leute mit 50 – 58 Jahren in Rente geschickt wurden und der NABU mit den tatkräftigen Leuten Aktionen durchgeführt hat. Bei uns haben die ein Fachwerkhaus aufgebaut und eine kleine
    Vogeldauerausstellung integriert. Auch dient das Haus als Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft. Heute sind die Macher nur noch in ihrer Ideologie behaftet. Nachwuchs gibt es fast nicht mehr. Sicherlich auch der Rente mit 67 geschuldet. Das ganze kann man auch an dem Auftreten des Bundesvorsitzenden festmachen , der bei „Hart aber Fair“ völlig kompromislos und rückwärtsgewand auftrat.

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    • Paulus sagt

      Das waren häufig frühpensionierte Lehrer mit gewissen Symptomen und verkniffenen Gesichtern. Die waren berufsunfähig und erholten sich vorzugsweise sehr früh morgens und spät abends in naheliegenden Jagdrevieren. Sehr beliebt war die Zeit der Bockjagd, so zwischen Mitte/Ende Mai bis Anfang September. Auffällig waren deren erschütternde Hustenanfälle, die sie immer in der Nähe eines Hochsitzes bekamen. Ich hab mir wirklich Sorgen um diese armen Kerle gemacht.

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  14. wenn Vogelfreunde ihre Vögel zählen…! mit meinen 5 Vogelhäuschen und 10 Starenkästen käme ich sicher auch auf ein erfreuliches „Plusergebnis“. Ich fürchte aber, dass es die Realität verzerrt, denn Vogelfreunde zählen nicht nur, sie füttern auch und da wo angefüttert wird, sind Wildtiere zugegen. Das machen auch Förster so um etwas vor die Flinte oder die Kamera zu bekommen. Für repräsentative Ergebnisse müsste man wenn schon in freier Wildbahn mit einem Radarvorhang messen um so über die Durchflüge ein Ergebnis ableiten zu können.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Diese Zählung ist so seriös wie die Insektenzählung.

      Man spricht vom Bienensterben und der Honigertrag war 2017 der höchste seit vielen Jahren.

      Irgendwie versteh ich das nicht.

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      • Mark Rössler sagt

        Die Bienen haben sich kaputt gebückelt für den vielen Honig.
        Schuld ist natürlich die Landwirtschaft, die zu viele Beikräuter und Blühflächen bereit gestellt hat 😉

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      • Das zeigt doch nur, dass dank intensiver Zuchtmaßnahmen die Leistungsfähigkeit pro Biene in der Zeit massiv gestiegen ist…;-)

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      • Sommer, Thomas sagt

        Ja so ist das, wenn man nur mit Statistiken arbeitet, aber die Hintergründe nicht berücksichtigt. Vielleicht ist grade Ihr Beitrag ein gutes Beispiel dafür, wie selbst mit ganz wenigen, durchaus seriösen Zahlen polemisiert und verzerrt werden kann.
        Also, es gibt seit vielen Jahren einen sehr deutlich gesteigerten Winterverlust bei der Honigbiene, ich kenne einige sehr erfahrene Imker, die teilweise desaströste Verluste erlitten haben. Ich denke, dass kein Fachmann dieses Bienensterben abstreiten würde – will aber aufgrund der Vielschichtigkeit nicht weiter in die Tiefe gehen. Aber halten wir als Ansatz mal fest, es gibt ein deutlich gesteigertes Bienensterben. Wieso kann dann mehr Honig geerntet werden?? Ganz einfach, die meisten honigproduzierenden Imker haben sich auf höhere Verluste eingestellt und bilden rechtzeitig entsprechend mehr Ableger, so dass die Zahl iherer Honigvölker mindestens konstant bleibt. Ich hoffe, dass die knappe Erklärung zur Lösung der Frage begetragen hat? 🙂

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  15. Andreas Müller sagt

    Voll nett dass du die Zählung so seriös angehst und Alois einen Fichtenkreuzschnabel schenkst. Dafür bekommst du die Afrikanische Schweinepest für NRW. Deal 😙

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  16. Dies jahr waren die Kraniche wohl lange an der Holsteinischen Ostseeküste.. Letzte Woche allerdings sind die auch hier bei uns uber NRW gekreist, also wird es zwei Wochen später richtig kalt Vermute die haben iwo pause gemacht, vielleicht in Walsum, um wie in Hamm uber den Kraftwerkskühltürmen neuen Aufwind zu bekommen, und wurden dort mehrfach gezählt?

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  17. Dieses Wochenende sind mehrere Kranichschwärme über NRW gezogen. Ich habe hier in der Voreifel Samstag und Sonntag Schwärme gesehen. Es wird Zufall sein, dass gerade während der Zählung soviele Kraniche an diesem Wochenende gezählt wurden. Am Wochenende davor hätte die Zahl vielleicht anders ausgesehen.

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      • Paulus sagt

        Bauer Willi war schneller als ich. Korrekt unterscheidet man allerdings zwischen Tag- und Nachtgreifen. Ist jetzt Klugscheißerei.
        Die Letzteren kommen beim Nabu irgendwie nicht vor, obwohl die viel interessanter sind. Wer hört des Nachts nicht gerne die Rufe der Eulen?
        Früher gab es in jedem Bauernhaus einen Uhlenboden. Das waren ein paar Bretter unter dem First und ein Einflugloch. Während die die Katze schlief dezimierten die Eulen die Mäuse.
        Evtl. auftretende Konflikte mit dem Marder wurden auf zeitgenössische Art und Weise geregelt.
        Zu der Zeit durfte man als 14-jähriger allerdings auch noch die Spatzen auf dem Kornboden mit dem Luftgewehr erlegen.
        Heute ist das alles undenkbar.

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        • Andreas Müller sagt

          Gibt sogar heute noch Jäger die Nacht- und Taggreife zeitgemäß „zur Strecke bringen“. Ich hoffe, Apostel Paulus kann sich beherrschen?

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    • Ja genau, Ralf Tiemann. Unwissenschaftlich und nicht belastbar, um davon gar Schlussfolgerungen ueber Ursachen und dann ueber Maßnahmen ableiten zu koennen. Richtig. Alles gesagt, aber trotzdem wird mit den Zahlen jongliert. Der eine rechnet 3-Stellige Prozentzahlen heraus, der NaBu kommt heute mit kleinen Absolutzahlen “pro Garten”. Schon lustig. Jedenfalls zeigen die Zahlen nach oben. Mal sehen wie die Kommunikation weitergeht. Jedenfalls habe ich mich gefreut, als ich vorgestern Abend nach Einbruch der Dunkelheit (!) noch Kraniche ueber der Stadt gehört habe. Aber im Garten sind heute morgen geschätzt nur halb so viele Futtervoegel wie am Wochenende. Wo sind die nur hin? Hat der Bauer auf den Feldern was gemacht? Ach, der Nachbar ist aus dem Urlaub zurueck und fuettert auch wieder. Vogelzensus, Marketing, Ursachenanalyse?

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    • Es behauptet auch kein Mensch, daß es eine wissenschaftliche Zählung ist. Soweit ich mich erinnere gibt es in der Statistiklehre aber durchaus Möglichkeiten, aus solchen Beobachtungen Tendenzen abzuleiten, wenn das über längere Zeiträume und mit sehr hoher Beteiligung geschieht.

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    • Josef Schmid Ich habe vier Semester Statistik gehört. Das Ergebnis solcher Befragungen sind absolute Zufallsprodukte und erlauben keinerlei Aussagen. Egal in welche Richtung.

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      • Aber nicht auf Artniveau, und schon gar nicht bei derart ungeprüft erhobenen Zahlen… Wer daraus Trends ableitet, handelt unseriös…

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    • Bauer Willi ja klar. Darüberhinaus kann die beste Korrelation und Statistik nicht Kausalitäten erklärten, wenn bestimmte Einfluss-Faktoren nicht oder zu wenig erfasst sind. Daher ist Kausalforschung spannender. Beispiel der Kiebitz: ihm gefällt an sich ein Maisfeld, aber warum kriegt er keinen Nachwuchs hoch. Usw.

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    • Wolfgang Kreissl-Dörfler Soviel ich weiß, ist er ein Angestellter einer Zuckerfabrik im Ruhestand. Seinen Nebenerwerbs Ackerbaubetrieb betreibt er in einer Betriebskooperation. Ich denke er ist nicht fremdfinanziert. Leider bestätigen die Kommentare von Seiten Landwirte allzu oft bestehende Vorurteile und zeugen nicht von einem geschickten Umgang mit den Verbrauchern. Diese werden oft nicht als Kunden sondern als Gegner gesehen. Schade.

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  18. Bin hier gerade beim Füttern meiner Kühe(M-V). Wenn ich kurz vor der Morgendämmerung mein Maissilo anfahre, vertreibe ich dabei regelmäßig sechs Kraniche, die an der Anschnittsfläche Frühstück machen…

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    • Auf dem Acker haben ja auch die Sauen mittlerweile ganze Arbeit geleistet. Da sind die Kraniche am Silo erfolgreicher…!!! 😉

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    • Mark Rössler sagt

      Habe am 2.1. zu letzt Kraniche Richtung Süden ziehen sehen. (NDS)
      Gänse sind immer noch aktiv am Fliegen in den Süden.

      Kommt der Winter eben mit Verspätung.

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    • Bei uns waen in deb letzen wintern immer Kraniche. Ich habe am Sonntag eine Herde mit ca. 150 Tieren gesehen. Die Futtergrundlage auf den lsndwirtschaftlichen Flächen ist so gut, dass die Kraniche nicht mehr weg ziehen müssen. Ich habe meine Zählergebnisse übrigens nicht angegeben. Ich möchte dem Nabu nicht meine Adresse überlassen

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    • In Meck-Pom sind sehr viele Kranichreviere schon wieder besetzt. Manche Familien waren gar nicht abgezogen. Daneben gibt es hier auch größere Überwinterergruppen.

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    • Die Tiere passen sich an es ist der Mensch der das nicht versteht 😉 bei uns hat der scheue falke mitten in der Reithalle eine taube geschlagen alle so aufgeregt ich sach nur der hatte halt Hunger

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    • Elfriede Baumeister sagt

      „In Gärten“? Was heiß das? Im Garten sind auch jetzt noch Spechte, Amseln, Meisen, teilweise Rotkehlchen und Zaunkönige. Amseln seit dem vergangenen Jahr etwas weniger. Wildgänse und Kraniche fliegen in Schwärmen immer noch hoch über die hiesigen Gärten (Stadtrand mit angrenzendem großen Waldgebiet) . Das liegt sicher an den jeweiligen Umweltbedingungen. Ich habe das nicht genau ausgezählt und wissenschaftlich ausgewertet, aber das stelle ich auch so in meinem Garten fest. Gedanken mache ich mir allerdings über die verminderte Anzahl der Amseln seit dek Vporjahr. Woher kommt das wohl?

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