Bauer Willi
Kommentare 51

Entschuldigung angenommen

Diese Mail der DEVK erhielt ich gestern, Donnerstag 9.11. um 15:30 Uhr. Mit Einverständnis der Pressesprecherin möchte ich ihn im vollen Wortlaut veröffentlichen. (Habe lediglich die Namen anonymisiert)

Sehr geehrter Bauer Willi,

Tatkraft ist unser Antrieb, der Kern unserer Marke. Wir packen an und helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Mit diesem Anspruch unterstützen wir über unser Spendenportal www.pack-mit-an.de gemeinnützige Vereine – vor allem in den Bereichen Kinder, Gesundheit und Lebenshilfe. Das Projekt von „Animal Equality“, für das wir nicht selbst gespendet haben, ist eins von insgesamt über 160 Projekten auf „Pack mit an“.

Damit wollten wir uns für den Tierschutz engagieren. Keinesfalls vertreten wir ideologische Positionen oder stellen politische Forderungen. Es ging uns nur darum, einer Initiative zu helfen, die auf Missstände und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz in der Nutztierhaltung aufmerksam macht.

Leider ist gut gemeint noch nicht gleich gut gemacht. Das 360-Grad-Projekt von „Animal Equality“ schien uns eine unterstützenswerte Aufklärungskampagne zu sein, die den Ablauf von der Geburt bis zur Schlachtung eines Nutztieres dokumentiert. Welche Mittel „Animal Equality“ anwendet, um an aufmerksamkeitsstarkes Filmmaterial zu gelangen, haben wir zunächst nicht hinterfragt.

Wir bitten um Entschuldigung. Nicht dafür, dass wir sensibilisieren wollten. Nicht dafür, dass wir tatkräftig anpacken. Aber wir entschuldigen uns aufrichtig bei allen verantwortungsvollen Landwirten, Jägern und Anglern für unsere unzulängliche Recherche und vorschnelle Veröffentlichung.

Dass wir Ihren Vorschlag von vorgestern, die Initiative http://www.heimischelandwirtschaft.de zu unterstützen, noch nicht umgesetzt haben, heißt nicht, dass wir uns nicht um einen Ausgleich bemühen. Nach den letzten Erfahrungen wollen wir diesmal sorgfältig recherchieren. Dafür brauchen wir etwas Zeit – zumal wir viele gute Vorschläge von Landwirten bekommen haben.

Wir wissen es sehr zu schätzen, dass sich die Bedingungen der Tierhaltung immer weiter verbessern. Die vielen Positivbeispiele, die uns Landwirte in den letzten Tagen genannt haben, zeigen dies deutlich. Wir haben großen Respekt vor dem Mut und dem Engagement, mit dem Sie sich im Alltag für das Tierwohl einsetzen.

Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße

P.M.

Pressesprecherin

Meine Meinung: Hut ab! Es zeugt von innerer Größe, einen Fehler einzusehen und sich zu entschuldigen.

Euer Bauer Willi

(Aufrufe 1.605 gesamt, 2 heute)

51 Kommentare

  1. Ich seh das so sagt

    @ Klaus Schaller
    Aktuell (heute 11.11. und dennoch kein Faschingsscherz) ist der Unterstützungsaufruf auf der Projektseite der Versicherung NICHT mehr auffindbar (http://www.pack-mit-an.de/projects/57392).

    Sicher weil viele Bauer Willi und andere hier unterstützt haben. Sicher nicht wegen jener, die nur motzen aber selber nix tun.

    Er ist wenigstens konsequent geblieben, auch wenn er weiß, daß der eine oder andere solchen Bemühungen gerne in den Rücken fallen.

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  2. Klaus Schaller sagt

    Eine Entschuldigung ist das nicht, solange weiterhin auf Facebook für diese Vereinigung ein Spendenaufruf steht.
    Man hat dem Bauern Willi etwas „Seim“ ums Maul geschmiert und er ist darauf hereingefallen!
    Einzige Möglichkeit: diesen Versicherungsanbieter blockieren!!

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    • Bauer Willi sagt

      „Er ist darauf reingefallen“. Jetzt bin ich echt sprachlos. Ihr Kommentar ist anmaßend und überheblich.
      Bauer Willi

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  3. Paulus sagt

    Bauer Willi hat zweifelsfrei gut agiert, während die Kommunikationsabt. der DEVK, trotz bemerkenswerter Entschuldigung eher ausweichend reagierte. Wer sich auf der entsprechenden Website der DEVK umgesehen hat, durfte feststellen, dass dort um Spenden für soziale Projekte gebeten wird, die einzelnen MA im Außendienst am Herzen liegen.
    Wie die DEVK ihre insgesamt eher bescheidenen Aktivitäten in eigener Sache verwertet, naja- das lassen wir mal dahin gestellt.
    Der gute Bauer Willi hat sich mit seinem Vorschlag allerdings in Zugzwang gebracht. Aus welchen Gründen es sich bei der Initiative „heimischelandwirtschaft.de“ um ein soziales Projekt handelt bleibt mir bis jetzt verborgen.
    Wir sind ja alle lernfähig und ich bin gespannt auf die Argumente. Sorry Leute, jedes Ding hat nicht nur eine Seite.

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      • Paulus sagt

        Mit den bereits an Herrn Schaller verliehenen und auch mir zugedachten Adjektiven werde ich dann wohl leben müssen. Wahrscheinlich hatte ich mich mal wieder missverständlich ausgedrückt.

        Die Seite der Initiative „Heimische Landwirtschaft“ ist nach meiner Wahrnehmung eine gut gemachte Marketingaktion. Nicht mehr und nicht weniger.
        Der dort aufgeführte Verhaltenskodex sollte eigentlich Standard sein und ich gehe davon aus, dass sich auch Nichtmitglieder daran halten. Soviel Vertrauen bringe ich der LW insgesamt entgegen.
        Aber ein soziales Projekt? Lieber Willi … wenn ich das nicht mal ansatzweise hinterfragen darf, wie soll dann ein konstruktiver Dialog stattfinden?
        Jeder der auf dieser Seite seit längerem unterwegs ist wird wissen, dass ich der LW sehr positiv gegenüberstehe.
        Wenn ich manchmal schlucken muss, sehe ich allerdings keinen Grund meine Schluckgeräusche zu unterdrücken. Jetzt wünsche ich Dir ein entspanntes Restwochenende.

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  4. Das ist in meinen Augen keine Entschuldigung, das ist Bauernfängerei, denn die DEVK zieht keine wirklichen Konsequenzen. Eine echte Entschuldigung sieht anders aus. Da würde man die Aktion abbrechen, stattdessen ist sie noch immer im Netz zu finden. Ich kann diese Art der Entschuldigung, die keine Verhaltensänderung zur Folge hat, niht akzepieren. https://www.facebook.com/devk/posts/1531495570275147 Außerdem ist es wirklich ein Armutszeugnis für eine Versicherung, wenn sie nicht hinterfragt, welche Mittel „Animal Equality“ anwendet, um an aufmerksamkeitsstarkes Filmmaterial zu gelangen. Da sollte eine Versicherung besonders sensibel sein.

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  5. #AnimalEquality bedankt sich für die Spenden und hat mit dem Geld einen Arbeitsplatz geschaffen! Videos manipulieren in Vollzeit! Die Stalleinbrecher bekommen nicht mehr genug „spektakuläres“ Material zusammen, da muss nachgeholfen werden…

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  6. Friedrich sagt

    Grundsätzlich läßt sich an diesem Beispiel sehen , daß die Leute in der Stadt überhaupt keine Ahnung von uns Bauern/Landnutzern haben. Die sind alle Medien/Grünen geschädigt.
    Unsere 4.Instanz , die Medien, erfüllen ihre Aufgaben nicht mehr , sondern machen einseitig
    Stimmung für die Grünen + NGOs und schreiben doch nur von einander ab. Das ist vielfach Wolkenkuckkucksheim. Das können wir jetzt gerade mal wieder bei den Jamaikaverhandlungen i. S. Kohlekraftwerke sehen. Durch das unüberlegte Abschalten der AKWs werden wir noch viele Jahre mit der Kohle leben müßen. Das ist ja auch fast der einzige Rohstoff den wir haben. Daran hängt (leider) unser Wohlstand. Aber das merkt hier in diesem Lande wohl keiner ?

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    • Ja, wenn die Regierung das mit dem Abschalten der AKWs „vorschnell“ beschlossen hat, dann hätte sie doch noch Zeit gehabt, das nachträglich zu ändern, oder?

      Die neusten und guten hätten noch länger stehen bleiben können.
      Gerade wo das auch viel Diskussionspotenzial mit dem Abschalten der Kohlekraftwerke gab!
      Das müsste doch bei der Überlegung dabei mit beachtet werden.

      Jetzt wollen die Ukrainer auch auf neue Atomkraft setzen, aber mit der neusten Technik aus dem westen! Das ist ja schon mal tröstlich!

      Auch ein Thema für DEVK ?

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  7. Die Aufforderung für die Tierrechtler zu spenden ist noch immer online. – Was ist also von so einer Entschuldigung zu halten? Nichts. Seriöserweiser müßten die das Ding offline stellen derweil sie sich Zeit für eine Recherche nehmen. – Ich denk mir: Fehler kann jeder machen – vielleicht waren sie wirklich nicht informiert. Aber das ist jetzt wirklich eine Riesen-Schweinerei. Eine Entschuldigung ohne Konsequenzen daraus zu ziehen ist eine wertlose Entschuldigung.

    8+

  8. Ich seh das so sagt

    Ebenso begrüßenswert wie die Entschuldigung als ersten Schritt, wäre es zeitnah den nötigen zweiten Schritt folgen zu lassen.
    Aktuell ist nämliche der Unterstützungsaufruf auf der Projektseite der Versicherung noch NICHT rausgeworfen worden (http://www.pack-mit-an.de/projects/57392).
    Solange gilt: „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“

    Jedenfalls Dank an Bauer Willi für seinen unermüdlichen Einsatz.

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  9. Ich habe mir jetzt die beiden Blogeinträge über die DEVK und Animal Equality von gestern und heute durchgelesen. Jedoch nicht nachvollziehen können was an dem Spendenaufruf verwerflich sein soll, noch an der Arbeit von Animal Equality

    1+

    • Jörg Keunecke sagt

      Bitte erst auch die Diskussionsbeiträge auf der FB Seite der DEVK zu diesem Thema lesen. Da wird Ihre Frage ausführlich beantwortet.

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    • Sie haben doch Kommunikationswissenschaften studiert. Dann schauen Sie sich doch bitte den Originalbeitrag auf der Facebook-Seite der DEVK an. Vor allem die Kommentare darunter. Außerdem hat die DEVK dieses Schreiben ja nicht grundlos geschickt. Da ist in der Kommunikation schon etwas schief gelaufen und das hat die DEVK zumindest erkannt.

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    • Ich hatte nicht vorgehabt mir die Kommentare auf der Seite der DEVK
      durchzulesen. Habe sie aber einmal kurz überflogen. Vielen gefällt die Aktion und fast genauso vielen nicht die Aktion nicht. Ein Shitstorm ist das also nicht. Daher bin ich jetzt genauso schlau wie vorher und weiß immer noch nicht wofür sich die DEVK eigentlich entschuldigt hat.

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    • Stephanie Corn „Welche Mittel Animal Equality anwendet, um an aufmerksamkeitsstarkes Filmmaterial zu gelangen, haben wir zunächst nicht hinterfragt.“ Legal jedenfalls nicht, sondern durch nächtliche Stall“besuche“. Und weiter „Aber wir entschuldigen uns aufrichtig bei allen verantwortungsvollen Landwirten, Jägern und Anglern für unsere unzulängliche Recherche und vorschnelle Veröffentlichung.“ Ist es jetzt klarer geworden? Sonst fragen Sie einfach noch mal nach, was Ihnen unklar ist.

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      • Moment! Soweit ich weiß, konnte man Animal Equality (Deutschland) keine illegalen Aktivitäten nachweisen! Es gab wohl den Tatverdacht, dass Mitglieder oder Angestellte des Vereins an einem Hausfriedensbruch beteiligt waren. Der Tatverdacht war aber nicht hinreichend, das Ermittlungsverfahren wurde eingestellt. Kommt jetzt Bauer Willi daher, und weiß es besser? Wie verhält sich denn das zu Rechtsstaat, Unschuldsvermutung, Ehrschutz?Auch wie die DEVK nun nebulös von „Mitteln nicht hinterfragt“ fabuliert, ist unsäglich und rufschädigend für AE. Ja was denn für Mittel?
        Stephanie Corn hat Recht, „es ist nicht die Aufgabe der DEVK, die Produktionsmethoden von Animal Equality zu überprüfen,“ geschweige denn sich nun in rufschädigenden Andeutungen zu ergehen. Undercover-Recherchen sind nicht per se strafbar. Es ist nicht strafbar, ein Arbeitsverhältnis einzugehen, um in einen Schlachthof zu gelangen. Dort filmen kann man auch straffrei und unter Wahrung von Persönlichkeitsrechten. Eine eventuell darin liegende Arbeitsvertragsverletzung kann durch Wahrnehmumg berechtigter Interessen (Tierschutz = öffentliches Rechtsgut mit Verfassungsrang) gerechtfertigt sein! Hat sich Günter Wallraff eigentlich strafbar gemacht? Übrigens ermittelt auch die Kriminalpolizei gegen OK undercover. Jetzt werden Sie sagen, AE ist nicht die Polizei, das Gewaltmonopol liegt beim Staat. Völlig richtig. Aber wenn Polizeibeamte undercover ermitteln, d.h. nicht als Amtspersonen anderen gegenübertreten, sondern den Milieukumpanen abgeben, handeln sie auch ohne hoheitlichen Befugnisse. Man kann durchaus so ermitteln, ohne sich strafbar zu machen. Man kann in einer (präsumptiven) Geldwäschepizzabude und einem Schlachthof anheuern, dort arbeiten und kündigen – völlig straffrei, auch wenn sie dort eventuell Straftaten aufdecken und dokumentieren wollen. Und so war es wohl auch bei dem 360-Grad-Projekt, jedenfalls ist mir nichts Gegenteiliges bekannt. Jemandem Straftaten zu unterstellen, die nicht erweislich sind – das ist auf jeden Fall eine Straftat! Und kann zivilrechtlich sehr teuer werden…

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        • Bauer Willi sagt

          @AdT, eine juristisch Betrachtung, die die emotionale Betroffenheit völlig außer acht lässt. Die offene Drohung im letzten Satz habe ich zur Kenntnis genommen. Hätte ich allerdings so klar nicht erwartet.

          Nur gut, dass die DEVK verstanden hat. Das haben mir zumindest die zwei Telefonate vermittelt.

          Gute Nacht, AdT

          Bauer Willi

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          • Die juristische Betrachtung, zumindest die zivilrechtliche, lässt in der Tat die emotionale Betroffenheit vollständig außer acht, egal ob sie offen oder nicht offen geäußert wurde. Sonst hätte man noch von einem hitzigen Südländer weniger Entschädigung/Schadensersatz zu erwarten als von einem kühlen Nordlicht. Das wäre ja noch schöner. Ich drohe Dir nicht, weil ich nicht vorhabe, gegen Dich vorzugehen.

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            • Sabine sagt

              Genau das ist ja die Lücke, durch die sich diese Art von „Aufklärung“ schummelt. Die Frage ist aber: Sind es wirklich genau die Ställe, von denen behauptet wird, dass sie es sind? Ich find es schon merkwürdig, dass da zufällig Bilder auftauchen, wenn der Landwirt irgendwie .. naja.. sich anschickt prominent zu werden. Dann… oft gehen Monate ins Land bis das Material veröffentlicht wird, da kann niemand mehr nachvollziehen, was genau passiert ist. Auch finde ich diese Teil-Aufklärerei sehr… naja. Man muss den Tierfreunden dann auch sagen, dass man alle Fiffis und Miezen abschaffen will, weil die Tierfutterindustrie ein ganz wichtiger Teil des Systems Fleisch ist, was man zu Fall bringen möchte. „Nur die Freiheit ist artgerecht“, dass ist das Todesurteil für all unsere heiß geliebten Haustiere. Auch der Tierschutz-Katze und dem Fundhund aus Südeuropa. Würden sie als erstes an die Haustierhalter herantreten und sie so nieder machen, wie sie die Landwirte verunglimpfen, hätte sich das mit den Spenden ganz zügig.
              Richtig ist, dass Halbe-Wahrheiten keine Lügen sind. Sie sind schlimmer als Lügen, aber eben nicht strafbar.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          In dem Fall können sie ihre juristischen Spitzfindigkeiten darlegen, warum dies keine Straftat sein soll:

          Ende Mai hatte die Uni Göttingen zur öffentlichen Diskussion um angebliche Tierschutzverstöße geladen. Mit mehr als 200 Zuhörern, der überregionalen Presse, dem NDR sowie mehr als 5.000 Lesern bei Facebook war das Interesse riesig.

          Die Sicht eines betroffenen Schweinehalters durfte an diesem Tag Philipp Schulze Esking schildern. Denn auch in den Stall des Mästers und ISN-Vorstandes wurde im Herbst eingebrochen. Wie die Fachzeitschrift SUS berichtet, hat Schulze Esking in Göttingen offen erzählt, wie sehr seine Familie die halbstündige Nennung ihres Namens im Radio getroffen hat. Laut dem Betriebsleiter habe seine Frau bis heute Angst, nachts aus dem Haus zu gehen. „Und dass mich meine Tochter weinend fragte, ob die Einbrecher wieder kommen“, so der Landwirt.

          Seine offenen Worte haben die Zuhörer merklich berührt. Er konnte authentisch klarmachen, dass hinter jedem Stalleinbruch eine Familie steht, die auch Monate später leidet. „Es war richtig, sich der Diskussion zu stellen! Zumal der Redner der Peta-Tierrechtler mit seiner überzogenen Sichtweise wenig punkten konnte“, sagt Schulze Esking heute. Hervorzuheben ist seiner Meinung nach der Vortrag des Göttinger Rechtsexperten Prof. Martinez. Er machte klar, dass Stalleinbrüche kein Kavaliersdelikt sind, sondern eine Straftat. Das gilt vor allem, wenn kein bzw. kein erheblicher Tierschutzverstoß vorliegt.

          „Auch bei uns konnten die Behörden und Gerichte letztlich keinen verstoß beim Tierschutz feststellen. Und das Radio entfernte die Beiträge aus dem Netz. Doch die Angst meiner Familie bleibt“, schildert der Mäster weiter. Zum Glück sei das Thema Stalleinbrüche aber inzwischen in der Politik angekommen. Allerdings sei noch nicht klar, wie man die Landwirte besser schützen kann. „Helfen würde und schon sehr, wenn sich Politiker aller Couleur in der Öffentlichkeit deutlich von Stalleinbrüchen und dem Anprangern einzelner Landwirte distanzieren würden!“, fordert Schulze Esking.

          Topagrar.com – Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Stalleinbrueche-treffen-die-ganze-Familie-8309446.html

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    • Jaein. Denn es ist doch nicht die Aufgabe von der DEVK die Produktionsmethoden von Animal Equality zu überprüfen. Ist ja schließlich auch nicht deren Fachgebiet und Kompetenz.

      So oder so ähnlich höre ich das auch immer wieder von dem ein oder anderen Landwirt, wenn es um seine Produktionsmethoden geht. Dann darf ich als Verbraucherin nämlich auch nicht seine Produktionsmethoden hinterfragen, denn davon hätte ich ja schließlich keine Ahnung.

      Daher bin ich überrascht, dass jetzt die „Produktionsmethoden“ von Animal Equality so stark im Fokus stehen.

      Für mich ein Ablenkungsmanöver von einigen Landwirten, denn Tierschutzverstöße bleiben Tierschutzverstöße. Ob auf legalen Bildern zu sehen oder auf illegalen Bildern. Das letzteres Mittel ein zulässiges Mittel sein kann, hat letztens erst noch ein Gericht entschieden und die drei Aktivisten freigesprochen

      3+

    • Stephanie Corn dann bitte nochmal lesen, irgendwann werden sie begreifen, warum die DEVK um Schadensminimierung bemüht ist! Wenn eine Versicherung, die auch Einbruch versichert, den radikale Spendensammelverein Tier Gleichberechtigung unterstützt, darf sie sich nicht wundern!

      1+

    • Stephanie Corn Die Freisprüche sind mir bekannt und trotzdem unverständlich. Ich habe halt ein anderes Rechtsverständnis. Kann aber auch am Alter liegen. Ja, Tierschutzverstöße sind zu ahnden und zwar mit den gleichen rechtlichen Mitteln wie andere Verstöße auch. Sie und alle anderen Mitbürger haben jeden Tag die Wahl, beim Einkauf diejenige Produktionsmethode zu wählen, die Ihnen zusagt. Ich halte Sie für intelligent. Von daher wissen Sie ganz genau, warum wir Landwirte so dünnhäutig reagieren. Das Schreiben der DEVK zeigt mir, dass sie (DEVK) es auch verstanden hat. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

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  10. Hatte keine Vers. dort, würde trotzdem einen riesen Bogen um den Konzern machen. Diese Entschuldigung reicht nicht.Vertrauen ist schnell verspielt, es dauert sehr lange bis es wieder da ist. Die „Denke“ ist bei denen ja noch da.

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  11. lauwarme Entschuldigung an falscher Stelle ohne klare Abgrenzung zur Tierrechtsszene – man wundert sich, welche Einfaltspinsel für die Kommunikation der DEVK zuständig sind!

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  12. Es ist gut, dass Bauern reagiert haben. Vielleicht werden dadurch eventuelle „Nachahmungtäter“ etwas vorsichtiger. Der Fall sollte weiter beobachtet werden, ggf. muss man noch mal nachlegen.

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  13. Ich habe aber jetzt richtig verstanden, das die Animal Equality weiter unterstützen werden, oder? Also Wird weiterhin die Fragwürdige Organisation unterstützt und evtl. noch eine „vernünftige“ Organsiation. Oder wie verstehe ich das? DEVK

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  14. Grösse zeigen bedeutet für mich:

    Öffentliche Distanz herstellen!

    Klasse, wenn man jetzt besser recherchieren will, warum hat man das nicht vorher auch schon getan? Welche Hinderungsgrund gab es?

    Greenwashing ist eine Einnahmequelle vieler, auch dubioser Projekte, nur will ich als Verbrauer nicht drauf reinfallen.

    DEVK, das wars, wir gehen jetzt getrennte Wege.

    2+

  15. Horst Seifert sagt

    Guten Morgen,
    Danke für die Kommentierung der qualifizierten Entschuldigung. Ein guter Weg um weiterhin konstruktiv im Gespräch zu bleiben. Genau so geht es.
    Ja, mein guter Bauer Willi, da zeichnet sich Positives ab.
    Danke und
    LG
    Horst auf dem Weg in den Forst

    1+

  16. Der Brief ist sicher nett gemeint aber ein Armutszeugnis für das Corporate Social Responsibility der DEVK. Anstatt sich ernsthaft für eine Sache zu engagieren, satteln sie wahllos auf beliebige Projekte auf; und dann spenden sie nicht mal wirklich. Das hat mit „Tatkraft“ nichts zu tun. Das ist reines Marketing / Schmarotzertum. Schade

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  17. Die Unterstützung von Animal Equality scheint damit aber nicht aufgehoben? So einfach kommen auch die aus Verträgen nicht raus. Wenn sie es denn wollen? Zumindest haben sie verstanden das jedes Ding seine zwei Seiten hat und das man tatsächlich vieles auch hinterfragen muss.

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  18. Es wird weiter gespendet egal ob von Versicherungen, Banken oder Firmen. Man sollte aber annehmen und hoffen das wie im Fall der DEVK die Verantwortlichen sich ihres tuns bewusst sind. Ein großes Lob für Bauer Willi für sein Engagement.

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  19. Entschuldigen ist i.O., aber trotzdem sollte man hart bleiben. Es kann ja nicht sein, dass es zu einer Taktik wird mit dem Bauernbashing Werbung zu machen (siehe VW) und wenn es dann doch unglücklicherweise Gegenwind gibt, schnell eine Entschuldigung zu schreiben und alles ist wieder gut. Für mich ist das Thema DEVK vorbei!

    2+

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