Bauer Willi
Kommentare 84

Emissionen sinken deutlich

Es gibt gute Nachrichten aus dem Umweltbundesamt. Nur wird darüber nicht so viel gesprochen.

Hier die Originaldaten, aufgeschlüsselt nach 6 verschiedenen Treibhausgasen:

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/dateien/8_tab_thg-emi-kat_2016-01-20.pdf

 

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84 Kommentare

  1. Bauer Claus sagt

    Im letzten Jahr waren meine Familie und ich im Prähistorium Gondwana. Es wird an Hand einer Zeitreise die Entstehung des Lebends gezeigt. Das Leben ist demnach vor 4-4,6 Mrd. Jahren entstanden. Vor etwa 2 Mrd. Jahren war die erste Klimakatastrope.
    Die Sauerstoffkriese: Sauerstoff ist ein gefährliches Gift! Es zerstört alle organischen Strukturen. Als Cyanobackterien damit beginnen, mit Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser Zucker zu produzieren, entsteht Sauerstoff als Abfallprodukt. Dieser reichert sich in Ozeanen an und vergiftet sie. Viele Backterien sterben aus – es war die erste und größte Kriese in der Gechichte des Lebends!
    Ob Klimawandel positiv oder negativ ist, liegt am Auge des Betrachters!
    Fals ich das Thema verfehlt habe bitte ich dies zu Entschuldigen.

    2+

    • Es gab in der Erdgeschichte schon mehrfach Phasen, die Klimahysteriker als Klimakatastrophe bezeichnen würden. Lange bevor Menschen für den CO2 Ausstoß und Kühe für den Methanausstoß verantwortlich waren und Gülledüngung Lachgas produzierte welches angeblich 298 mal schädlicher als co2 ist. Das Klima ist im Wandel begriffen seit die Erde existiert, dass der Mensch hier bestimmend sein soll ist eine plumpe Anmaßung.

      3+

      • Milliarden Jahre Erdgeschichte – so ein Quatsch! Die Erde besteht doch erst seit 6000 Jahren!! Sonst wäre der Messias wohl kaum erst vor 2000 Jahren herabgekommen. Und: „The concept of global warming was created by and for the Chinese in order to make U.S. manufacturing non-competitive.“ Wissenschaft – plumpe Anmaßung, Blasphemie!

        0

        • Genau, und die Erde ist eine Scheibe, nicht zu nahe an den Rand gehen, sonst fallen Sie runter ins vegane Nirwana

          1+

  2. paulus sagt

    Zunächst einmal bin ich erstaunt wie viel wissenschaftlicher Sachverstand sich in diesem Forum findet. Ich wage indes kühn zu behaupten, dass es für das sogen. Weltklima schlicht ohne Bedeutung ist, ob in Deutschland Landwirtschaft/Viehzucht stattfindet oder ob alle Flächen brach liegen und der Natur überlassen werden. Sorry Leute, alles andere könnten auch Weisheiten von Tante Änne sein. Und wenn ich mir die dramatische Entwicklung der Erdgeschichte so vor Augen führe … ich meine, vor oder seit dem Homo Sapiens. Oh je, da ging aber bezügl. Klimaveränderungen richtig was ab! Aber wie dem so ist, streitet euch schön weiter über hypothetische Werte, am besten bis auf drei Stellen nach dem Komma. Ich setzte meine Hoffnung derweil auf Bauern die mit ihren Produkten hier und heute meine Familie und mich zu ernähren im Stand sind.
    Obwohl – wenn Willi stolz berichtet, dass sein Brotweizen über die Buir-Bliesheimer nach Nordafrika exportiert wird, kann ich mir da auch nicht mehr so sicher sein. Was trägt der selbsternannte Ernährer des deutschen Volkes damit zu meiner Ernährung bei? Ich kann hier leider kein Brot aus Nordafrika kaufen und will das auch gar nicht.
    Ist das jetzt Überschussweizen oder folgt die BB nur dem Markt, oder wie darf ich das verstehen? Über den Schadstoffausstoß der Lkw‘s und der Frachtschiffe denke ich jetzt mal nicht nach. Wir verbuchen das geflissentlich unter „nicht relevant bzw. vernachlässigbar“.
    Gut, dass ich gleich meine alte Tante Änne fragen kann.

    2+

    • Bauer Willi sagt

      Was ist die Konsequenz aus deinem Kommentar? Und was meint Tante Änne dazu? Wo hat sie 1947 ihre Lebensmittel geholt?
      Bauer Willi

      3+

      • Paulus sagt

        Die Konsequenz ist schlicht und ergreifend, dass die Landwirtschaft zumindest in Deutschland, egal wie sie auch betrieben wird mit dem globalen Klimawandel herzlich wenig zu tun hat. Jeder Versuch mir das zu widerlegen geht mit großer Wahrscheinlichkeit daneben.
        Tante Änne aus dem Sssauerland hat 1947 die Evakuierten aus dem Pütt mit Speck und Schmalzbütters versorgt, damit sie auf dem Rückweg nach Gelsenkirchen oder Oberhausen nicht hungern mussten. Und ja, der Hof meiner Großeltern und Eltern war weiß Gott armselig. Hatte aber was mit christlicher Nächstenliebe zu tun.

        1+

  3. Friedrich sagt

    Wenn man sich das Diagramm ansieht , muß man zu der Erkenntnis kommen , daß unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten in den grünen Bereichen der Energie das meiste Potential
    liegt. Das betrifft dann hauptsächlich den Verkehrsbereich und die Gebäudeheizung. Auch hier hat die Politik versagt, weil nicht klar vorgegeben wurde den Kraftstoffverbrauch auf 100 km bei den Autos zu senken. Auch muß das Tempo auf den Autobahnen gesenkt werden und zwar auf 120 kmh und die Besteuerung der Autos nach Kraftstoffverbrauch eingeführt werden. Dann ist nicht mehr mal 200 km zum Kaffeetrinken zu fahren, einfach so. Die neuen LKWs brauchen jetzt auch nur noch 25 – 30 ltr/100 km. Das waren doch auch mal 10 – 20 ltr mehr. Der große Brocken von der grünen Säule ist natürlich die Gebäudeheizung. Speziell die Wohngebäudeheizung und die geht alle an ! Ein altes Haus braucht rd. 10 x mehr Energie , als ein ´neues Haus. Da stellt sich doch die Frage, warum die Politik die Wohnungsbauförderung eingestellt hat ?
    Hier ist eine Menge zu erreichen, während in den drei anderen Säulen die Ökonomie den sparsamen Umgang diktiert. Ebenso bei den LKWs. Mir scheint das Problem im privaten Bereich zu liegen. Umweltschutz reden , aber die Heizung auf 23 Grad haben . Habe auch nie die Ökobewegung verstanden, die mit den alten, ölenden VW-Bussen aufgetreten ist.
    Umweltmäßig war das doch immer daneben.

    11+

    • bauerhans sagt

      „Auch muß das Tempo auf den Autobahnen gesenkt werden..“

      NEIN,wie sollen dann die ausländischen autokäufer ihre audi,porsche,bmw,daimler und gti
      ausfahren!

      2+

  4. Friedrich sagt

    @ Biofendt: Deine schöne PV-Anlage wird dir nicht für die Landwirtschaft angerechnet.
    Jetzt kannst du mal rechnen , wenn es dir angerechnet würde ?! Faustzahl : 1 KW Strom = 0,5 kg Co2 . Auch du würdest dann wie ich im Plus arbeiten !! Und das ist bei allen Bauern so , die in Ökoenergie investiert haben.

    4+

    • Über die Genauigkeit der Zahlen kann man ja diskutieren. Aber PV gehört nicht zur Landwirtschaft (es heißt ja auch nicht in der Tabelle: „die Landwirte – böse, böse!“), sondern zur Energiewirtschaft. Aber das macht nichts. Sie haben dann mit Ihrer Investition zu der deutlichen Verbesserung in der Energiewirtschaft beigetragen! Das kann Ihnen keiner nehmen. Daher für diese Leistung ein herzliches Dankeschön an Sie und die anderen Landwirte und sonstigen Personen, die eine PV-Anlage betreiben! 🙂 Ich werde diesen Fakt in Veganerkreisen gern verbreiten.

      1+

      • Bauer Willi sagt

        @Adt: d was ist mit den Biogasanlagen? Gibt es dafür auch ein Dankeschön? Die werden ja ganz vegan betrieben 😉
        Was ist mit den Standorten für Windräder? Stehen ja auch auf landwirtschaftlichen Flächen. 😉
        Bauer Willi

        4+

        • Windräder wollte ich erst mit erwähnen, aber dann dachte ich, stellt sich die Frage nach den Biogasanlagen, also bezog ich mich nur auf die erwähnten PV-Anlagen. Denn Biogasanlagen werden doch auch mit Gülle betrieben, erhöhen die Nachfrage danach und machen Tierhaltung wirtschaftlicher. Das möchte ich nicht.

          Windfarmen finde ich übrigens schön. Dort, wo sie stehen, ist sowieso Kulturlandschaft und saubere Stromerzeugung ist sehr kultiviert. Wegen ihrer Schönheit und Funktion schutzwürdige Umgebungen bleiben verschont. Unsere Behörden regeln das gut mit der planähnlichen Standortzuweisung. Ich bin ja noch einer von der Sorte mit Grundvertrauen in unsere Behörden, auch wenn ich von Berufs wegen fast immer Fehler entdecke. Aber im Großen und Ganzen läuft es, weil dort gut ausgebildete und engagierte Menschen sind. Ab 20 Räder ist UVP zwingend. Die neueren sind größer und rotieren langsamer und somit weniger gefährlich für Vögel. Alles gut.

          Wer Windräder aus querulatorischen Tendenzen ablehnt, möge daran erinnert werden, dass der Strom, den er oder sie verbraucht, auch irgendwo herkommen muss und dies auch ruhig gleichmäßig sichtbar sein darf.

          1+

          • Brötchen sagt

            Ich habe nichts gegen windräder, wenn die Gemeinde daraus Einkommen ziehen kann. Windräder nehmen nicht unerhebliche Flächen durch die Zufahrten in Anspruch.

            1+

            • bauerhans sagt

              ein fachberater erklärte mir:1/3 biogasanlagen funktionieren,1/3 laborieren so dahin und 1/3 ist pleite.

              1+

          • bauerhans sagt

            „Unsere Behörden regeln das gut mit der planähnlichen Standortzuweisung.“

            die verhindern,wos möglich ist und weil kaum einer klagt,werden die nur offshore gebaut und jetzt streiten sie über die durchleitung zum süden.

            2+

          • Brötchen sagt

            Geht auch mit pflanzlichen input, es geht alles organische mit tier. Stickstoff ist der gärprozess stabiler. Biogasanlagen sind nur wirtschaftlich, wenn es ein abwärmenutzung gibt ! Eine wirtschaftliche! Viele Anlagen haben das nicht!

            1+

          • Bauer Willi sagt

            Gülle ist auch vegan. War ja vorher Gras oder ähnliches. Kennt hier jemand eine Biogasanlage, die mit Resten von Tieren betrieben wird? Ich lerne gerne noch dazu…
            Bauer Willi

            4+

  5. Friedrich sagt

    Ich weiß garnicht wo die, die Zahlen für die Landwirtschaft herhaben. Auch die Vermutung , daß die „Grüne Energie “ dabei ist , ist falsch. Die grüne Energie der Bauern wird den Bauern nicht angerechnet , warum wohl ? Das wird der restl. Volkswirtschaft gutgeschrieben !!
    Die ganzen Bemühungen der Bauern werden so untergraben , mit dem Ziel , die Bauern nieder zumachen. Also wieder Staatsfeind Nr. 1 und das bei rd. 6/7 % Anteil an den Immissionen. Die grüne Energie würde uns ja ins „“PLUS““ bringen und das darf nicht sein !!
    Zwei Faustzahlen : 1 ltr. Diesel = 3 kg Co2 + 1,0 KW Strom = 0.5 kg Co2
    In unserem Betrieb habe ich die Klimabilanz (Co2) um rd. 40% seit 1999 verbessert. Dies hat ein Berater nach dem intern. Standard errechnet. Der Vergleichswert wird aber ab 1990 gerechnet. Bei der Beratung ist herausgekommen , daß die garkeine Zahlen von den Landwirtschaftsbetrieben haben . Da ist die Frage zu stellen , wo die denn die Landwirtschaftszahlen herhaben ? Schätzung , gewürfelt o.ä. ? Leider kann ich nach der Bankenkrise und Abgaskrise der Autos kaum noch einer Behörde/Ministerium glauben schenken., oder ?

    11+

    • Martin Gork sagt

      Zahlen werden sehr oft einfach erdacht, sieht bei der Biodiversität nicht anders aus, dort wird angenommen was 1970 gewesen sein könnte…

      4+

  6. Ich seh das so sagt

    Nur so mal als Frage:
    *) Ist es nicht wunderbar, den Weltuntergang an der Landwirtschaft festzumachen (mit 6-7% Anteil), den 85% Anteil der energiebedingten Emissionen aber unkommentiert stehenzulassen und so vermutlich als unveränderbar anzunehmen. Wie war das doch mit dem Splitter im Auge des Anderen, den man besser sieht als das Brett vor dem eigenen Kopf.

    *) Angesichts der vorgelegten Tabelle erscheinen auch die angeblich überall rumlaufenden deutschen Sonderzüchtungen von methanspeienden Kühen sich eher als deutsches Gegenstück zur schottischen Nessie darzustellen.

    8+

  7. bauerhans sagt

    dem umweltbundesamt unterstelle ich die gleichen motive wie dem umweltbundesministerium.

    6+

  8. Andreas Müller sagt

    hier die Orginalpressemitteilung des UBA https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/treibhausgasemissionen-2015-im-zweiten-jahr-in

    „Auch in der Landwirtschaft stagniert der Klimaschutz. 2015 sind die Emissionen wieder um etwa 0,5 Prozent gestiegen. Zwar liegen die landwirtschaftlichen Emissionen immer noch um knapp 16 Prozent unter denen des Jahres 1990, haben aber nach anfänglichen Reduktionen zu Beginn des Jahrtausends wieder fast das Niveau des Jahres 2000 erreicht. Hauptursachen der Entwicklung in der Landwirtschaft sind, wie schon im Vorjahr, gestiegene Emissionen aus der Bodenkalkung und Harnstoffdüngung.“

    Good news oder wieder alternative Fakten, Bauer Willi?

    3+

    • „Hauptursachen der Entwicklung in der Landwirtschaft sind, wie schon im Vorjahr, gestiegene Emissionen aus der Bodenkalkung und Harnstoffdüngung.“ Na so ein Ärger, da haben doch manche auf einen signifikanten Anstieg der Massentierhaltung gehofft…

      6+

        • Hat mit GPS nichts zu tun. Bei Kalkung gehen die … davon aus, das eine Nährstoffmineralisierung durch Humusabbau erfolgt. Humusabbau bedeutet aber auch CO2 Freisetzung. Wenn durch die Mineralisierung verstärktes Pflanzenwachstum stattfindet, wird natürlich auch mehr CO2 gebunden, was gegengerechnet werden müsste! Bei Harnstoffdüngung wird angenommen, dass sich ein Teil des Stickstoffdüngers als Ammoniak (schlimmes THG) verflüchtigt, allerdings ist dies in der Atmosphäre nicht allzulang stabil.

          5+

          • Brötchen sagt

            Die werden das nur sehr sehr grob aus den meldestatistiken berechnen oder schätzen. Mehr wollte ich mit meiner Äußerung nicht sagen. Im TierBereich gibt es nur eine meldePflicht einmal im Jahr. Bei vielen Tierarten ist der Umschlag mehrmals im Jahr. Dann haben die die mischfutterProduktion und die ErnteMengen. Daraus machen die dann irgendwas mit co2.

            1+

        • Martin Gork sagt

          Es wurden weniger Nitratdünger eingesetzt und mehr Harnstoff, gerade Schwefel ist oft nur über Harnstoff zu düngen.
          Die nötige Schwefeldüngung ist Folge der achtziger Jahre, jetzt fehlt den Pflanzen Schwefel.

          2+

    • Bauer Willi sagt

      @Andreas Müller
      wenn ich den Boden kalke, binde in Säuren. Können Sie mir erklären, wie das zu mehr THG führt?
      Und ja, die Zahlen aus der Landwirtschaft bewegen sich in den letzten 10 Jahren kaum. Deshalb ja auch die Datentabelle, die das in Zahlen zeigt. Es gibt also noch was zu tun.
      Bauer Willi

      2+

        • Andreas Müller sagt

          Landwirtschaft

          Emissionen aus Stall und Feld

          Ackerbau und Viehzucht sind in 2014 für ca. 7 Prozent der Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich. Wiederkäuende Rinder, Mist- und Güllelagerung sowie stark gedüngte Felder setzen die Gase Methan und Lachgas, aber auch Ammoniak frei. Die Landwirtschaft produziert die Grundlagen für unsere Lebensmittelproduktion, unter anderem sind das Getreide, Ölpflanzen (Sonnenblumen, Raps), Fleisch, Milch, Eier und auch die Futtermittel für die Tiere. In steigendem Umfang wird auch Biomasse für die Energieerzeugung angebaut.

          Landwirtschaftliche Emissionen

          Die Landwirtschaft ist neben dem Energiebereich und der Industrie ebenfalls eine wichtige Quelle von Treibhausgasen in Deutschland. Vor allem die Methan- und Lachgasemissionen spielen wegen ihrer hohen Klimawirksamkeit (GWP) eine entscheidende Rolle: Methan ist danach 25-fach, Lachgas 298-fach klimaschädlicher als Kohlendioxid. Abgegeben werden die Emissionen in allen Bereichen des landwirtschaftlichen Betriebes: Von den Tieren selbst, von Mist und Gülle, von den Feldern, auf denen Dünger und Gülle ausgebracht wird. Emissionen, die beim Betrieb landwirtschaftlicher Maschinen oder durch das Heizen von Ställen anfallen, werden dem Energiebereich zugerechnet. Durch die Aufschlüsselung der Quellgruppen in möglichst einheitliche Unterkategorien und durch spezifische Emissionsfaktoren ist das deutsche Landwirtschaftsinventar mittlerweile genauer, als es die internationalen Richtlinien vorgeben.

          Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft

          In der Biosphäre stellen Böden und deren Vegetation ein komplexes Speichersystem von Kohlenstoff und dessen Verbindungen dar. Bei intensiver Nutzung durch den Menschen und bei der geänderten Nutzung der Flächen kommt es zu Änderungen in der Freisetzung oder Einbindung von Kohlendioxid (CO2-Emissionen). Diese Emissionen tragen ebenfalls zum Treibhausgaseffekt bei. Maßnahmen, die diese zusätzliche Freisetzung verhindern sollen, richten sich in erster Linie auf eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder und bodenschonende Bearbeitungsmethoden im Ackerbau.
          .
          https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimaschutz-energiepolitik-in-deutschland/treibhausgas-emissionen/emissionsquellen#textpart-5

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          • Bauer Willi sagt

            Das liest sich doch ganz vernünftig. „Bei Nutzung der Flächen kommt es zu Änderungen in der Freisetzung“. Was ja nicht heißt, das keine Nutzung auch keine Freisetzung bedeutet! Wenn ich das Holz im Wald liegen lasse, verrottet es und setzt ebenfalls THG´s frei. Ohne jeglichen Nutzen für den Menschen.
            Bodenschonende Verfahren im Ackerbau setze ich schon lange ein. Ohne jegliche Bodenbearbeitung geht es aber nicht, denn schon bei der Saat bewege ich ja den Boden.
            Übrigens ist da von Kalkung als Auslöser ja nicht die Rede. Würde mich auch sehr wundern…
            Bauer Willi

            6+

  9. Biobauer Andreas Fendt sagt

    Das sind doch völlig erschreckende Zahlen! Die Mengen der Landwirtschaft sind seit vielen Jahre +/- konstant, trotz aller Bemühungen wie Humusaufbau, Greening, Erhaltung von Mooren (CO2) der zunehmenden Stallhaltung und Leistungssteigerung von Kühen (CH4) und angeblich bedarfsgerechter Düngung (NO2).

    Man könnte allenfalls die gesunkenen Energieanteile der Landwirtschaft zurechnen, dazu müsste man den Anteil des Nawaros daran haben rausrechnen, also Biogas , Raps im Diesel usw. Ich vermute der Haupteffekt ist aber auf Einsparung, PV und Wind zurückzuführen.

    2+

    • Walter Parthon sagt

      Artikel Bauernverband SW
      Liebe Barbara.
      Damit fällst du durch jede Prüfung. Deshalb helfen wir Dir gern weiter: Das Klima ist für uns Bauern ein Thema. Wir sind vom Klimawandel am stärksten betroffen. Veränderungen des Wetters wirken sich unmittelbar auf den Pflanzenbau aus. Deshalb tun wir etwas fürs Klima:
      Glaubt man dem Umweltbundesamtes, das dir zuarbeitet, so haben die landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen von 1990-2014 um 15 % abgenommen. Du glaubst uns nicht. Das wissen wir. Aber bitte glaube doch Dir selbst, statt Behauptungen in die Welt zu setzen!
      Durch effizientere Düngung, Zuchtfortschritte und optimiertes Futter haben wir die Methanemissionen in dieser Zeit um ein Viertel heruntergefahren. Das ist doch eine tolle Leistung! Da sagt man gern einmal Danke!
      Und wir halten nicht immer mehr, wie Du behauptest, sondern immer weniger Tiere. Das hat etwas mit Leistung zu tun.
      Merke: Leistung ist gut! Denn unsere Kühe geben mehr Milch. Von 1990 bis 2014 stieg die Milchleistung um 60 %. So ökoeffizient waren wir noch nie! Hören wir da ein Danke?
      Das Klima ist begeistert, Du solltest es auch sein! Denn so verringern wir die Methanemissionen je Liter Milch erheblich. Hilfst Du uns dabei? Neue Ställe wären ein wichtiger Schritt!
      Ach, noch etwas: Auf die Landwirtschaft entfällt ein Anteil von 7,3 % an den gesamten Treibhausgasemissionen (2014). Die Methanemissionen der Rinder betragen davon 3,6%.
      Zum Vergleich:
      – Energiewirtschaft: 38%,
      – Verkehr 18%,
      – verarbeitendes Gewerbe: 13%.
      Das wusstest Du nicht? Aber jetzt! Und wir machen weiter!
      Merke: Kühe sind keine Klima-Killer! Sie erzeugen Nahrungsmittel auf 4,7 Mio. Hektar Grünland. Ganz nebenbei dient das Grünland der Artenvielfalt und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, indem es Kohlenstoff im Boden bindet. Aber das wusstest Du doch, oder? Ansonsten hätte diese Nachhilfe ihren Sinn bewiesen…
      Du sagst: „Wer kann heute sagen, wie viel Fleisch die Menschen in 20, 30 Jahren essen wollen? Im Moment zeigt der Trend eher nach unten.“ Vielleicht solltest du den Bürger ermuntern, mehr Milch zu trinken. Das würde dem Klima – und dem Menschen – gut tun!

      5+

  10. Für die Landwirtschaft weist die Tabelle einen signifikanten Anstieg der Treibhausgasemissionen in den letzten Jahren aus. Alle anderen Bereiche haben sich hingegen deutlich verbessert. Warum die Landwirtschaft nicht?

    2+

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