34 Kommentare

  1. Andreas Schmid sagt

    Die Menschen antworten so wie es die Gutmenschen hören wollen. Das ist bei Wahlumfragen nicht anders. Die Afd hatte um 18.00 Uhr immer weniger als im Endergebnis.

    Ein Bekannter von mir sagt, wer weiß ob dir noch ein Strick daraus gedreht wird.

  2. Friedrich sagt

    Da kann man mal sehen wie weltfremd die Dame ist und so etwas ist Ministerin. Genauso verhält es sich mit dem Umweltbundesamt. Dort hat man auch seine ideologischen Vorstellungen , hat aber die Menschen vergessen. Sacharbeit kennen diese Leute nicht. Ihre eigene kleine Welt ist nur die Richtige ! Der Spuk hat dann im September hoffentlich ein Ende. Schlimm nur , daß z.Zt. nur noch Versorgungsposten verteilt werden. Rette sich wer kann !

  3. AdT sagt

    Wer hat nicht gern vor der Haustür einen Radschnellweg in die City oder zum Arbeitsplatz? Sich dann aufzuraffen, sich auch wirklich aufs Rad zu setzen, ist wieder eine andere Sache. In Düsseldorf hingegen würden sicherlich, jedenfalls bei schönem Wetter, viele das Rad dem Auto vorziehen, wenn die Straßen radfreundlich ausgebaut wären. Dass die Radinfrastruktur auch genutzt wird, wenn sie vorhanden ist, kann man z.B. an Kopenhagen und Münster gut sehen (Münster hat die zweithöchste Zahl Autos pro Einwohner in Dtl., trotzdem sind nicht nur “arme” Studenten auf dem Rad unterwegs, das Auto wird im Alltag auch mal stehengelassen). Dass dann noch eine Umfrage gemacht wird, erschließt sich nicht ganz. Aber tendenziöse Umfragen und deren tendenziöse Interpretation sind wohl ein beliebtes PR-Mittel, das auch von NGOs gern genutzt wird, aber auch von Unternehmen und deren Interessenverbänden. Da will man wohl auf Augenhöhe sein, Waffengleichheit herstellen.

    • Lieschen Müller sagt

      Der Radverkehr hat in den letzten 10 Jahren in Deutschland um magere 3-4% zugenommen. Der Autoverkehr, nun ja, das wissen sie alle selber. Mit dem Rad fahren die Menschen meistens bis zu 3 km. Oder machen eben einen Ausflug. Alle haben ein Fahrrad, aber eben auch ein Auto. Es ist ein Großstadthype, das mit dem Fahrrad und dem “ich will kein Auto mehr”. Es gibt unzählige Studien dazu, warum die Menschen nicht das Auto nehmen. Die Antwort ist schlicht: sie sind zu faul. Zu faul, bei Regenwetter die Regensachen anzuziehen, zu faul, das Rad aus dem Keller zu holen. Zu faul, den Großeinkauf in 2 Portionen zu zerlegen. Zu faul, nach gescheiten Handschuhen zu suchen, zu faul, ihren Kindern das sichere Radfahren beizubringen. Und so weiter und so fort.

      • AdT sagt

        Menschen sind aber auch geizig. Wenn Fahrradfahren das kleinere Übel ist, würden einige Familien und Paare dazu übergehen, nur ein Auto zu besitzen. Wichtig ist auch der Zeitfaktor. Spart man durch die Wahl des Fahrrades Zeit, wird es natürlich viel eher genutzt. Eine gescheite Radinfrastruktur ist schon ein Anreiz. Für alle natürlich nicht.

        • Lieschen Müller sagt

          Nein, ich kenne niemanden, der Rad fährt, weil es preiswerter ist. Und auch fast niemanden, der probiert, wie lange er eigentlich mit dem Rad braucht. Die Infrastruktur ist komplett da, sie wird nicht genutzt.

            • Inga sagt

              Aber Jean is tauch sehr bergig, Lieschen Müller, oder?
              In Holland oder Norddetuschland wird mehr Rad gefahren, weil es flach ist!

            • Lieschen Müller sagt

              Man muss doch aber trotzdem nicht ständig hoch und runter. Viel spielt sich im zentralen Tal ab, da sind gar keine Berge. Außerdem haben doch heute alle Gangschaltung! Supermarkt gibt es in Wohnortnähe, ich muss das Zeug ehrlich nicht 5 km auf dem Rad transportieren.
              Fahrradfahren muss man lernen und üben. Und da ist das wieder mit der Faulheit (meist der Eltern…).

          • bauerhans sagt

            ich kannte jemanden,der überzeugter fahrradfahrer gewesen war,leider hatte ein jugendlicher autofahrer früh morgens innerstädtisch einen lkw überholt,den entgegenkommenden pkw nicht bedacht und ganz links auf dem radweg den fahrradfahrer tödlich erwischt.

            • Lieschen Müller sagt

              Auch viele Autofahrer und Fußgänger mussten schon als Unbeteiligte sterben. Oder als Beifahrer.

  4. Lieschen Müller sagt

    Die Menschen sind ja auch nicht dumm, sie “wissen”, was in solchen Umfragen die “richtige” also gewünschte Antwort ist. Das hat erstmal noch gar nichts mit dem Verhalten zu tun. Man muss die Menschen sehr genau und lange beobachten, um herauszufinden was sie tun (Essen, Bewegen, Sex, Fernsehgucken). Man kann das mit Befragen nicht herausfinden. Herauszufinden, was sie wünschen, wird sehr schwer. Die meisten Menschen werden nicht wissen, was sie “wollen können”.

    • bauerhans sagt

      “Die meisten Menschen werden nicht wissen…”

      die meisten sagen das,was gerade opportun ist.

      • Lieschen Müller sagt

        Genau. Und sie wissen, dass sie eigentlich weniger Auto fahren sollten. Was sie statt dessen gerne machen wöllten? Vielleicht dasitzen und nichts machen?

  5. Ehemaliger Landwirt sagt

    Nur mal ein Beispiel, meine Frau müsste um rechtzeitig am Arbeitsplatz zu sein,
    um 4 Uhr 26 in unserem Ort abfahren, wenn sie den ÖPNV benutzt.

    Hätte sie Spätschicht, dann könnte sie erst wider am nächsten Morgen den PPNV benutzen.

    Wenn die Katze eine Pferd wäre, dann könnte man auf die Bäume reiten.

    • Lieschen Müller sagt

      Und warum kann sie nicht im eigenen Ort arbeiten? Oder im Home-Office? Oder in einem Ort, der vielleicht nur 2 km entfernt ist?

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Im eigenen Ort. würde ein Wechsel des Arbeitgebers bedeuten, und damit das Einkommen Netto um 800 Euro schmälern, + der Wegfall des Beitrages zur Rentenzusatzversicherung.

        • Lieschen Müller sagt

          Und, das wiegt die gewonnene Lebensqualität nicht auf? Im Grunde verhalten sie sich so, wie gewünscht: “alternativlos”. Ob Ihnen in 30 Jahren eine ausreichende Rente gezahlt werden kann, weiß doch heute niemand.

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Die Lebensqualität müssen sie denen überlassen, die es betrifft.
            Wenn sie nur annähernd meinen Beitrag gelesen hätten, dann wüsten sie, dass es sich um meine Frau handelt.

            Was ich in 30 Jahren an Rente ausbezahlt bekomme, interessiert mich nicht, in 30 Jahren lebe ich eh nicht mehr.

  6. Zenzi sagt

    “Können sie sich vorstellen, unter bestimmten Bedingungen….” werden solche Formulierungen von seriösen Umfrageinstituten gestellt? Dieser “Blahblah-Spiegel Artikel” formuliert Ergebnisse ganz Journalismus-like überspitzt zu. Zu diesen überspitzten Formulierungen neigt auch Willi in seinen Textvorgaben. Ich finde das in der sachlichen Diskussion wenig hilfreich, wird aber allgemein so gehandhabt.

    Zur Sache: Meine Neffen / Nichten (Mitte/ Ende 20) leben in Dortmund, Berlin, München und haben keinen Führerschein. Kommen sportlich mit dem Fahrrad oder gut informiert per ÖPNV-App schnell und effektiv an jeden Ort ihrer Zeitgestaltung.
    Sie berichten, dass in ihrem Freundeskreis etliche kein eigenes Auto haben und ein paar auch “Autosharing” nutzen.

    Das mag auf dem Land anders aussehen und oft “an den Bedingungen” liegen.

    Zu meiner Zeit war es “uncool” mit 16/18 keinen Führerschein zu machen. Aber da gab es ja noch nicht mal das Wort “uncool”….

    • bauerhans sagt

      hier gehts um frau hendricks`s interpretation einer umfrage!
      dass jugendliche heute weniger scharf auf ein eigenes auto sind,liegt mit sicherheit auch daran,dass in jeder familie minsdestens zwei autos vorhanden sind!

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Unser ältester Sohn wohnt in Karlsruhe, da braucht er kein Auto,
        unser jüngster muss jeden Werktag nach Karlsruhe, dank der Wohnungsnot noch bei uns Wohnen. Um nicht Stundenlang auf einem Bahnhof rumzustehen, fährt er 6 Km mit dem Auto zu diesem Bahnhof.

        Übrigens, Frau Hendriks sollte mal selbst mit der Bahn fahren und mal fühlen wie es ist, wenn nach mehrmaliger verpätungsansagen die Verbindung gestrichen wird.

        • Lieschen Müller sagt

          Was machen Sie denn, wenn sie plötzlich 3 Stunden im Autobahnstau stehen,? Vollsperrung wegen LKW-Unfall? Und ihre Kinder warten in der Kita in der nächsten Stadt? Welcher Minister hilft Ihnen dann?

            • Lieschen Müller sagt

              Ich habe ihren Beitrag gelesen, sie sagen, Frau Hendriks “soll selber mal fühlen, wie das ist, mit der gestrichenen Verbindung”. Ja, das ist Mist und ja, das führt zu Unanehmlichkeiten und unnötigen Geldausgaben. Aber trotzdem, wie oft ist Ihnen das schon passiert in ihrem Leben?
              Im Grunde will ich doch nur Bauer Willi Recht geben, die Leute sagen das Eine und tun das Andere. Sie sind wenigstens ehrlich und sagen: “Klar nehme ich mein Auto!” Und ich bin fürs Radfahren, weil es die “Welt retten wird.” So! 🙂

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Ich gestehe, wenig mal, weil ich sehr selten mit der Bahn reise.

              Wenn wir in das 60 Km entfernte Karlsruhe reisen, fahren wir 6 Km mit dem Auto und den Rest mit der S-Bahn, habe ich 350 Kg zu transportieren, nehme ich das Auto.

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