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Eigener Kompost

Warum Torf, wenn es auch anders geht. Ich habe gerade unseren Kompost umgesetzt, damit das verrottete und nicht verrottete Material wieder gemischt wird. Man muss Kellerasseln ja nicht mögen, aber ich freue mich darüber, dass sie eine so tolle Arbeit leisten. Weitere Helfer: Tausendfüssler, Würmer und Pilze. Was man sonst noch braucht: Geduld…Geduld…Geduld…

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10 Kommentare

  1. Eva-Maria sagt

    Ich kompostiere auch, habe niemals Würmer gekauft, im halbfertigen Kompost tummeln sich trotzdem Unmengen an roten Kompostwürmern. In meinem Garten setze ich auch echten Tiermist und echte Gülle ein, das gibt um einiges mehr her als Kompost.

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  2. bauerhans sagt

    gartenabfälle einiger siedlungsanwohner landen bei mir aufem acker,weils im garten sonst stinkt oder ratten einziehen.
    meistens wirds direkt nachem grubbern hin gekippt,damit sich die drillmaschine „freut“.

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  3. Paulus sagt

    Wir haben vor Jahren mal Kompostwürmer gekauft, die liefen unter der Bezeichnung „Tennessee Wiggler“ und sollten wahre Wunderdinge vollbringen. Beim ersten Umsetzen waren die allerdings schon verschwunden. Dann haben wir noch mal welche bestellt und die waren auch nach kurzer Zeit nicht mehr auffindbar. Wahrscheinlich haben wir Spitzmäusen, Maulwürfen und unserem ständigen Gast dem Dachs damit einen Gefallen getan. Um hochwertigen Kompost zu erzeugen helfen wohl wirklich nur ein wenig angemessene Pflege und sehr viel Geduld.
    Allerdings, so richtig schöne Komposterde in der Hand zu haben und daran zu riechen, das hat schon was, zumindest für die einfach Strukturierten zu denen ich mich durchaus zähle.

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    • Bauer Willi sagt

      @Paulus
      ich bin auch so einfach strukturiert und liebe den Duft von Kompost. Schon wieder was, was wir gemeinsam haben. Was soll das noch werden…?

      Das mit den Kompostwürmer könnte übrigens am pH-Wert liegen. Nur so ein Gedanke. Versuche es mal mit ein wenig Kalk. Beim Umsetzen immer eine Handvoll dazwischen streuen. Bei mir geht es auch ohne, ich brauche keine „amerikanischen“ Würmer aus Tennessee. By the way, wo kommt eigentlich der D. Trump her….
      Bauer Willi
      Bauer Willi

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  4. Ich seh das so sagt

    Für jene, die das auch Indoor versuchen wollen, gibt’s die Möglichkeit mit der Erfindung des österreichischen Start-Ups „Wurmkiste“.
    Siehe https://kurier.at/wirtschaft/immobiz/wohnen/wurmkiste-wie-man-wuermern-ein-zuhause-baut/292.400.608
    bzw. http://wurmkiste.at/
    Das wäre ja mal eine Idee für eine Kooperation zwischen Bauern und Wohnbevölkerung. Alle bauen oder kaufen sich eine Wurmkiste und der Inhalt wird auch den Feldern der Umgebung ausgebracht. So von wegen Humusgehalte nach oben trimmen. 🙂

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    • Bauer Willi sagt

      200 € für eine fertige Wurmkiste ist ja ein echtes Schnäppchen… 🙂
      Bauer Willi

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      • Ich seh das so sagt

        Erst wenn´s richtig was kostet, muß es auch was wert sein.
        Preise darunter brächten zudem sicher weniger richtigen „Flow“ damit die „stylische“ Kiste zum „ultimativen Must-Have“ in Bobo-Wohnungen „gehypt“ wird.

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    • Stadtmensch sagt

      Also wir haben eine große Wurmkiste. Allerdings nicht als „gepimptes“ Möbelstück sondern neben dem Kompost als Massentierhaltung. Funktioniert relativ gut und die diesjährige Belegschaft wurde Ende September in den Beeten ausgewildert. Obs was bringt kann ich leider noch nicht sagen.
      Kooperation zwischen „Wohnbevölkerung“ und „Landnutzern“ auf Wurmkistenniveau reicht bestimmt nicht. Das müsste man etwas größer aufziehen:
      http://www.boelw.de/uploads/media/pdf/Themen/Klima/15-11-27_Regeneration_von_Boeden_und_OEkosystemen.pdf

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      • Ich seh das so sagt

        Und wie kaum sonst wo, paßt hier der Spruch „Kleinvieh macht auch Mist“.
        Wenn nur die Hälfte der Bundesbürger mitmachen, kommen auch Mengen für ein „paar“ Hektar zusammen.

        Man kann ja nicht immer gleich die ganze Welt retten. Und wie es scheint schwindet selbst für die „Berufs-Weltrettern“ die Zustimmung, wenn man sich die serienweise Dezimierung bis zum Rausfliegen aus Landtagen oder Parlamenten in D und Ö betrachtet.

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