Bauer Willi
Kommentare 170

Die ultimative App…

…für alle, die mal ihre Bauern vor Ort denunzieren wollen. Und das ganz anonym!

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.mcimngt.umweltsuenden

Und so geht´s: Vorfall eingeben, die App übernimmt den Standort ganz automatisch, Foto hinzufügen und fertig. Dann kann man den Vorgang als pdf-Datei ausdrucken und abschicken. Wer möchte, kann auch noch seinen Namen und die Telefonnummer hinzufügen.

Das Ziel:

(Zitat)“Es ist Ziel, einen Überblick zu erhalten, wie groß die negativen Einflüsse auf die Natur in den Gemeinden, Landkreisen und im Land sind. Dazu zählen zum Beispiel:
Vorkommnisse durch extensive und industrialisierte Landwirtschaft (Einsatz von Pestiziden, Havarien von Gülle, Gärreste und ähnliches, Zerstörung von Wegerainen und anderen Gebieten, die für den Erhalt unserer Umwelt und für den Artenschutz wichtig sind.“ (Zitatende)

Geschrieben wurde die App von der Firma mci management concepts (https://www.mci-mngt.de/)  deren Inhaber als Vertreter der Grünen im Gemeinderat von Fintel (Niedersachsen) sitzt. Vielleicht will sich ja jemand bei dem Herrn bedanken…

Euer Bauer Willi

 

 

 

 

(Aufrufe 4.102 gesamt, 1 heute)

170 Kommentare

  1. flecky sagt

    diese App ist von einer Privatperson erstellt worden, aber was ist mit der
    Denunziantenplattform die in NRW noch unter der alten Regierung erstellt wurde?
    https://www.lanuv.nrw.de/anonymehinweisstelle/
    ich habe schon mehrmals Anfragen an das lanuv gestellt, ob diese Plattform weiterhin
    bestehen soll, aberr leider keine Antwort erhalten.

    0
  2. Freund der Landwirte sagt

    In unserem Dorf gibt es noch einen Vollerwerbsbetrieb und zwei Nebenerwerbslandwirte!
    In den letzen 30 Jahren haben ca. 20 Landwirte ihren Betrieb aufgegeben.
    Ich finde diese App eine Unverschämtheit!!! Wenn das so weiter geht, das man die Landwirtschaft einfach allgemein an den Pranger stellt braucht man sich nicht wundern das es immer weniger Landwirte in den Dörfern gibt.
    Es gibt in vielen Bereichen Schwarze Schafe, wenn jemand etwas macht das nicht erlaubt ist muss er dafür Verantwortung übernehmen!
    Es wird immer vom Verbraucher gefordert, Tierwohl in den Ställen, keine Pestizide, mehr Umweltschutz. Alles in Ordnung, aber es muss für den praktizierenden Landwirt bezahlbar sein! Mit dieser Art und Weise wie hier von einigen Ideologen die Meinen die Welt braucht neu erfinden gegenüber unseren Landwirten Argumentiert wird braucht man sich nicht wundern wenn immer mehr Landwirte aufgeben!
    Ich finde es geht bei uns im Lande nicht mehr fair und ehrlich zu! Es ist zur Zeit modern eine Berufsgruppe (Landwirte) systematisch fertig zu machen!
    Gut das es noch Menschen gibt die über die Landwirtschaft bescheid wissen, und Ihre Meinung und auch Ihr Wissen Kund tun, wie Bauer Willi!

    0
  3. Ich seh das so sagt

    DAS Lehrstück über Diffamierungskultur und Scheinmoral
    HEXENJAGD von Arthur Miller
    https://www.youtube.com/watch?v=AT_BCjKWCl8 (Hörspiel 1:26 Std.)

    Empfehlung zum Nachhören für die scheinreligösen-scheinmoralischen Selbstgerechten aus der Gutmenschenszenen.
    Inhaltsangabe: https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenjagd_(Drama)

    Miller schrieb dieses Stück nach einer wahren Begebenheit als Kommentar zur Kommunistenjagd in der McCarthy-Ära. Er würde es wohl heute als Kommentar auf die unheilige, unlegitimierte, angemaßte Dreifaltigkeit von „Ankläger, Richter und Vollstrecker“ der Greenpeace-Ära schreiben.

    Übrigens war es auch im Stück der Bauer Proctor, der das Lügengebäude von Beginn an durchschaute und dagegen ankämpfte. Er wurde so erst recht zum idealen Opfer der (damals noch nicht über „soziale“ Medien verfügenden) Verleumdungsindustrie auserkoren.

    5+
  4. Theo K. sagt

    Sie veröffentlichen den Ersteller einer Software mit dem Aufruf sich bei ihm zu bedanken. Wenn bei uns mal wieder ein maroder Güllebehälter platzt, soll der Betreiber dann auch im Internet veröffentlicht werden damit sich alle bedanken können? Ist das der Dialog den Sie sich so scheinheilig auf die Fahne schreiben?

    6+
  5. Eckehard Niemann sagt

    Vielleicht teilst Du, Bauer Willi, uns auch mit, wie Du zu den kritisierten Sachverhalten stehst?

    3+
    • Ich seh das so sagt

      Sie wollen doch niemandem einreden, daß es dabei um Sachverhalte geht. Hierbei geht es um Aufmerksamkeitsporno, Klickgeilheit und Spendenmaximierung. Der Rest ist Deckmantel !

      4+
      • Mark Rössler sagt

        Herr Niemann ist doch an einem ähnlichem Projekt beteiligt, wo Stallbauten im Internet veröffentlicht werden mit Namen, Adresse usw.
        Ich denke er sieht bei sowas kein Problem, so lange es der eigenen Meinung dient.

        2+
  6. S.K wie Super Kater sagt

    Kann ich auch Fotos schicken wenn Bauer Heins aus Stemmermühlen mal wieder die Gülle direkt in die Lune jaucht ?

    1+
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Wenn es sich bei der „Lune“ um ein Gewässer handelt, dann sollten sie das Vergehen den Behörden melden. In ein Gewässer gehört die Gülle nicht hin.

      3+
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Nein, keines Falles.

          Laut den Super Kater ist es nicht das erste mal. Wenn das stimmt hilft auch kein Gespräch mit dem Bauer Heins, sondern nur eine gehörige Strafe.

          Mehrmals ist für mich Absicht und dafür habe ich kein Verständnis. 🙁

          1+
    • Marzellus Boos sagt

      Ich hab das mal gegoogelt: Lune gibt es: https://de.wikipedia.org/wiki/Lune_(Weser)

      Es gibt ein Stemmermühlen in der Gemeinde Beverstedt: https://de.wikipedia.org/wiki/Stemmerm%C3%BChlen

      In der Gemeine Beverstedt gibt es tatsächlich einen Bauern mit Namen Heins. Kann man in der Subventionsdatenbak online heraussuchen. Ist der Beitrag von S.K jetzt eine Denunziation?

      https://www.agrar-fischerei-zahlungen.de/Suche

      Warum muss man mit dem Bauern reden, der weiß doch dass das eine Umweltsauerei ist, oder gibt es mildernde Umstände

      0
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Gibt es auch einen Link, wo man sieht was ein Deutschlehrer verdient?
        Letztendlich wäre das auch gerecht, das Gehalt kommt auch vom Steuerzahler. 🙁

        Warum haben letztes Jahr die Imker ein Rekordergebnis eingefahren, wenn es den Bienen so schlecht geht?
        Könnten sie mich mal aufklären?

        0
          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Dazu muss man erst die Besoldungsgruppe kennen.

            Die Besoldung eines Beamten setzt sich aus folgenden Punkten zusammen: in Abhängigkeit des Beamtenverhältnisses, des Alters, der Laufbahn und des Familienstandes und der Dienststelle. Beim Beamtenverhältnis wird in zwei wesentlichen Punkten unterschieden. Die erste Gruppe sind Beamte, die bereits zu Beamten auf Lebenszeit oder zu Beamten auf Probe ernannt wurden. Sie erhalten ein Grundgehalt. Dieses Beamtengehalt entspricht Ihrem Amt.

            Aber darum geht es nicht, der Herr Lehrer will mit seinem Link nur Bauern angreifen.

            0
            • A 13 Studienrat, A 14 Oberstudienrat, A 15 Studiendirektor (Fachbereichsleiter, Oberstufenkoordinator), A 16 Oberstudiendirektor (Schulleiter). Dann Alter/Erfahrungsstufe und Familienstand. Außer Steuern noch den PKV-Beitrag abziehen, in der Gehaltsklasse meist keine Vollversicherung, nur Basisschutz, der weniger umfasst als GKV (Kostenbeteiligung bei Prothesen, die bekanntlich teuer sind). 😉

              0
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Dass ein Beamte nicht in die Rentenversicherung einzahlen müssen, haben sie sicherlich übersehen.

              Und der Lehrer arbeitet auch nicht bis 65, er geht frühzeitig in Pension.

              https://www.derwesten.de/politik/zwei-drittel-der-lehrer-in-nrw-gehen-vorzeitig-in-pension-id11186063.html

              Ein Lehrer aus Nordrhein-Westfalen, Besoldungs­gruppe A13, verheiratet, zwei Kinder, bekommt vor ­seiner ­Pension ein Gehalt von 4.918,49 Euro. Sein Ruhegehalt würde bei etwa 3.300 Euro liegen.

              Mir ist bekannt, dass Beamtenpensionen komplett steuerpflichtig sind. Das ist ein Nachteil gegenüber der gesetzlichen Rente, die erst 2040 komplett versteuert werden muss. Der steuerpflichtige Anteil steigt bis dahin mit jedem Rentnerjahrgang an. Wer 2017 in den Ruhestand geht, muss 74 Prozent seiner Bezüge versteuern.

              Mein Mitleid hält sich jedoch in Grenzen, für meine Rente unter 400 Euro bezahle ich auch Einkommensteuer.

              0
  7. Thomas Stintzing sagt

    Na toll, gibt es diese app auch für alle Verkehrsmittel die schädliche Abgase in die Luft pusten? Oder für Funkstrahlen von unseren geliebten Smartphones?

    Ist denn, alles schlecht was auf dem Land passiert? Oder wird mit der app nur die noch aktive Landwirtschaft an den Pranger gestellt?

    1+
  8. Hobby-Inspektoren gab es schon vor den Apps. Und zu einer App gehört immer ein Nutzer. Eine App allein macht noch keinen Blockwart

    Zwar mag die App ein paar Hobby-Inspektoren das Hobby erleichtern. Die Behördenmitarbeiter werden dadurch aber nicht effizienter.

    Ich vermute, die App ist und bleibt ein Flop. Wer sich ständig über irgendwelche Randerscheinungen aufregt, oder gar die Neigung hat, die Wiederholung schlimmster Phänomene der Geschichte zu beschwören, der findet im Hobby-Inspektor vielleicht einen guten Freund.

    Und Keine Sorge, Liebesentzug, Aufmerksamkeitsmangel und Empörungslust sind nicht genuin grün.

    1+
  9. Ottmar Ilchmann sagt

    Ich finde ehrlich gesagt die Richtung, in die hier viele Kommentare laufen, unerträglich! Sicher ist es ärgerlich, dass heutzutage durch die Möglichkeiten moderner Kommunikation manche Zeitgenossen sehr schnell bei der Hand sind, andere wegen vermeintlichen Fehlverhaltens anzuschwärzen. Aber wie bereits richtig geschrieben wurde, sind von solchen Anzeigen ja nicht nur Bauern betroffen. Wenn jemand per App beschuldigt wird, wird aber auf jeden Fall in unserem Rechtsstaat ein ordentliches behördliches Verfahren eingeleitet, der Sachverhalt wird überprüft, und wenn tatsächlich eine Ordnungswidrigkeit oder ein Vergehen vorliegt, bekommt man schlimmstenfalls ein Bußgeld. In der DDR und in Nazideutschland geriet man aber durch eine anonyme Denunziation in die Mühlen einer Unrechtsjustiz und musste mit schweren Sanktionen, Haft oder im Fall Nazideutschlands mit KZ-Haft oder Ermordung rechnen! Das sind doch fundamentale Unterschiede, ich verstehe nicht, wie manche Kommentatoren da so selbstverständlich Parallelen ziehen können! Merkt ihr nicht, wie unangemessen und vollkommen daneben das ist? Wer sich als Landwirt wegen solcher „Denunziationen“ in einer Reihe mit Opfern von DDR-Willkür oder gar Nazi-Diktatur sieht, der sollte sich schämen und mal grundsätzlich über sein Selbstbild und sein Geschichtsverständnis nachdenken!

    10+
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Die Meldung bei dieser APP geht nicht direkt an die Behörden,
      sie geht an den Betreiber.
      Da lässt sich mit wenigen Verfehlungen im Landkreis, jede Menge Spenden einsammeln.

      2+
  10. Otto sagt

    In der App geht es überhaupt nicht nur um Landwirtschaft. Das wird von Bauer Willi ja mal wieder schön einseitig dargestellt um den Verfolgungswahn richtig auszuleben.

    Die GRÜNE Umweltmeldung ist Ihr persönlicher Begleiter, um schnell und problemlos Umweltangelegenheiten zu melden und zu verfolgen. Umweltangelegenheiten sind insbesondere Umweltsünden, die nachhaltig unsere Lebensgemeinschaften schädigen.

    Die Meldungen sind grundsätzlich anonymisiert. Wenn Sie Ihre persönlichen Daten angeben möchten, dienen diese lediglich zu Nachfragen bezüglich des von Ihnen gemeldeten Ereignisses.

    Es ist Ziel, einen Überblick zu erhalten, wie groß die negativen Einflüsse auf die Natur in den Gemeinden, Landkreisen und im Land sind. Dazu zählen zum Beispiel:
    • Vorkommnisse durch extensive und industrialisierte Landwirtschaft (Einsatz von Pestiziden, Havarien von Gülle, Gärreste und ähnliches, Zerstörung von Wegerainen und anderen Gebieten, die für den Erhalt unserer Umwelt und für den Artenschutz wichtig sind.
    • Havarien durch Industrie- und Transportunfälle
    • Illegale Ablagerung von Müll jeglicher Art
    • Störende Emissionen und Immissionen

    1+
  11. Mark Rössler sagt

    Nach den Bamberger Prozessen und die Fintel Prozesse?
    Sehr, sehr bedenkenswert wo die Ideologie, der Glauben die Bürger schon wieder hinführt.
    Nach dem 3. Reich und der DDR hätte man fast glauben können, sowas flackert nicht wieder auf aber bei den radikalen Rechten und Linken wird das anscheinend niemals enden.

    Man sollte Geld sammeln und dem Herrn mal zwei, drei Monate einen Privatdetektiv an die Seite stellen, der alles dokumentiert.
    Zu dem stellt sich bei der Internetseite die Frage zum Impressum, hab nur ich das nicht gefunden?
    Gleich abmahnen.

    0
  12. Martin Gröschel sagt

    Wo bleibt eigentlich der Aufruf dafür zu sorgen, dass solche Bilder überhaupt nicht entstehen können? Diese App hätte Null Einträge wenn alles gut ist.

    1+
    • Bauer Willi sagt

      Nun ja, wenn eine entwässernde Drainage gezeigt wird? Ist das auch schon ein Vergehen?
      Bauer Willi

      2+
      • Gröschel sagt

        Nein, natürlich nicht.
        Bei uns sind viele Gräben und Bäche klinisch tot, bis auf ein paar Egel gibt kein Leben mehr. Gewässer vertragen es nicht, wenn Misthaufen in 5 Meter Entfernung gelagert werden. Wenn wir aus der Fischerei den so oft zitierten Dialog suchen, sind wir sofort „Grüne“ oder Öko-Spinner. Für Gewässergüte interessiert in der Landwirtschaft kaum jemand, Fische gibt es Supermarkt. Es ist nicht alles so toll wie behauptet.

        3+
      • Gröschel sagt

        Für unten stehenden Aufruf sollten Sie sich übrigens schämen Bauer Willi! Wie soll der Dank denn aussehen? Ist das der so oft von Ihnen zitierte Dialog? In der App geht es übrigens auch um Müllentsorgung, Unfälle und andere unschöne Geschichten. Das haben Sie aber lieber weggelassen.

        „Geschrieben wurde die App von der Firma mci management concepts (https://www.mci-mngt.de/) deren Inhaber als Vertreter der Grünen im Gemeinderat von Fintel (Niedersachsen) sitzt. Vielleicht will sich ja jemand bei dem Herrn bedanken…“

        Euer Bauer Willi

        3+
  13. Friedrich sagt

    Leider ist das heute die „Grüne Nazidiktatur“. Hat man was in den letzten 70 Jahren gelernt ?
    Nie wieder hies es doch , aber es wiederholt sich doch. Schade,schade…das wir wieder soweit sind.

    5+
    • Bei dem Vergleich haben Sie bestimmt volles Verständnis für Holocaust-Tierhaltungs-Vergleiche, Sie ewig bedrängte Silke Ruthenberg der Schweinemäster.

      0
  14. Ich seh das so sagt

    Die große Kunst der grünen Wender:
    Denunzieren, vernadern, stigmatisieren, anschütten, mobben, shitstormen, Angst machen, Keile treiben …

    Fällt dort alles unter offener und ehrlicher Dialog (n)

    4+
  15. bauerhans sagt

    hier wird direkt beim amt angerufen:
    bei bauerhans im wald ist ein baum ganz schief,wenn der umfällt gibts verletzte…….

    0
  16. Brötchen sagt

    Ihr solltet vielleicht auch mehr mit Bildern arbeiten. Nicht irgendwas aus Fotalia o.ä. Heute prägt sich mehr über Bilder ein und nicht so über Text.

    0
    • Mark Rössler sagt

      Per anonymer Kommunikation über dritte, so sieht die Ökoideologie leider aus.
      Bald rufen die Hardliner wie Ebner zum Ehrenmord auf…

      1+

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.