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Die Saison ist zu Ende…

Hier ist der Alois. Die Alpsaison 2017 ist zu Ende. Wir haben einen richtigen Alpabtrieb gemacht und gleich noch den Regio Day gefeiert. Es war ein schöner Tag und ein schönes Fest…

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  1. Eine schöne Tration. Almabtrieb. Einmal als Kind ( 6 Jahre) mitbekommen. Da war es wesentlich mehr Kühe mit Kälbern. Da war dann das ganze Dorf auf den Beinen. Ein riesen Fest würde veranstaltet.

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    • Es ist mehr als Tradition. Es ist wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit. Es ist sicher der 3 – 4fache Aufwand, als wenn wir die Tiere verladen. Aber selbst mit einer so kleinen Herde sind wir sehr präsent. Wir haben dieses Jahr erstmals die Route geändert und sind durch den Nachbarort gezogen. Dort wohnen mittlerweile auch viele Nichtlandwirte mit ihren hergerichteten Häusern. Um Unmut vorzubeugen habe ich am Tag davor Handzettel verteilt, wo ich die Leute bat sich evtl. am Wegesrand zu postieren, damit wir „ohne Umwege“ durchs Dorf kämen. Und die Leute standen tatsächlich da und haben das Spektakel genossen. Einige kamen dann später auch noch auf ein Bier bei uns am Hof vorbei und man ratschte über „Gott und die Welt“. Vielleicht ziehen wir das nächstes Jahr sogar noch ein wenig größer auf.

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      • Ja, gut und schön,
        nebenbei hat das den Effekt, dass sich die Städter und ihre Kinder an Kühe erinnern und so das Wissen erlangen können, die Milch herkommt!
        Und wer Natur sucht, der kommt dann auch gerne als Tourist dort hin.
        Also mußt du Bauer die Mehrarbeit auf dich nehmen, damit die Hotels da gefüllt werden?
        Aber das hattest du ja schon erklärt!

        Aber was meinst du, Alois zu der Geschichte die im Fernsehen als Almabtrieb lief, wo eine Kuh ausgebüxt ist und eine Frau verletzt haben soll?
        Das ist doch so etwas von unnatürlich, oder?
        Dann habe ich auch noch mitbekommen, dass diese Kuh durch das Münchner Oktoberfestzelt geführt wurde, mit dem 3 jährigen Sohn des Besitzers drauf!
        Nein, das ist von dem Besetzer nicht verantwortungslos, denn dem wäre nichts passiert, denn Kühe sind von Natur aus „ruhige Gesellen“!

        Aber das Unnatürliche daran kann doch nur ein Rindviehunkundiger Gast im Zelt gewesen sein, oder?

        Der wird der Kuh einen festen Klapps auf den Hintern gegeben haben, oder sonst eine Verletzung zugefügt haben, denn von alleine erschrickt sich eine an Menschen gewöhnte Kuh nicht!

        Was meinst du dazu?

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        • Alois Wohlfahrt sagt

          Hallo Inga, grundsätzlich kann jedes Tier „unvorhergesehen“ regaieren. Also kann auch eine brave Katze einen Menschen verletzen. Natürlich gilt bei einem Schaden der Verursacherprinzip. Heisst, wenn ich die Kuh durchs Dorf treibe und sie zertrampelt was oder verletzt jemanden, dann bin ich Schuld. Darum deckt meine Betriebshaftpflilcht auch solche Fälle ab.
          Doch auf der anderen Seite haben solche „Mensch-Tier“ Begegnungen auch unschätzbare Lerneffekte für die Menschen. Aber mit einer Kuh durchs Festzelt gehen würde ich nicht. Da kann die noch so brav sein…

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          • „Aber mit einer Kuh durchs Festzelt gehen würde ich nicht. Da kann die noch so brav sein…“

            Genau das meinte ich!

            Ein Fachmann, ein normaler Kuhbauer, der seine Kühe kennt und Beziehungen zu ihnen hat, würde das nie machen

            Da könnte sich ja die Versicherung weigern zu bezahlen!
            Weil nicht fachmännisch geführt oder getrieben!

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Du meinst sicherlich die Metzgerei im Glottertal, die hat einen eigenen landwirtschaftlichen Betrieb mit 600 Rinder. Die machen jedes Jahr einen „Almabtrieb“ verbunden mit einem Fest, neudeutsch Event, zudem ca. 6.000 Besucher kommen.
          Die nahmen eine Kuh mit in das Festzelt, eine Kuh die offensichtlich wenig Gefallen daran hatte.

          http://www.badische-zeitung.de/glottertal/kuh-geht-beim-almabtrieb-durch-mehrere-verletzte-festbesucher–142367201.html

          Wenn wir in Freiburg sind, fahren wir noch in diese Metzgerei, die haben tolle Wurstwaren und Schwarzwälder Schinken.
          T-Bone Steak vom Hinderwälder Rind, 4 Wochen abgehangen, ein Genuss. 🙂

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          • Kann sein, dass ich die beiden Geschichten zusammengeschmissen oder verwechselt habe!

            Es geht ja nur darum, dass die Kuh nicht ins Festzelt gehört!

            Ein Zeichen dafür, dass Nichtfachleute das nicht tun dürfen!

            Es kann doch nicht jeder daherkommen und Bauer spielen, oder?

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