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Die Agrarsubventionen sind in der Kritik.

Prof. Grethe schlägt eine „Gemeinwohlprämie“ vor. Statt Lebensmittel werden Umweltleistungen bezahlt. Zitat: „Das Prinzip ist ganz einfach. Die Gesellschaft muss formulieren, was sie von den Landwirten will – schöne Landschaften, sauberes Wasser, Tier- und Klimaschutz. Und sie muss auch bereit sein, dafür zu zahlen.“
Passt doch ganz gut in die Themenreihe der vergangenen Woche. Was meint ihr zu dem Vorschlag?

http://www.zeit.de/2018/04/landwirtschaft-tierschutz-umweltschutz-eu-harald-grethe

Bild: Facebook

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50 Kommentare

  1. Monique sagt

    Mit den Subventionen lenkt und leitet der Staat in ungeheurem Masse die Landwirtschaft. enorme Kontrolle, Macht, Eingriff und Abhängigkeit wird dadurch geschaffen die sicherlich gewollt ist. Umso grösser ein Unternehmen um besser kann es den Politikern und der Verwaltung ins Ohr flüstern oder macht Drehtüreffekt. Dadurch wird die Branche in engen und vor allem den gewollten Bahnen gehalten und „entwickelt“…

    Soweit ich weiss, lebt ein Mensch drei Wochen ohne Nahrung. Wenn wir Konsumenten nachhaltig unser eigenes Überleben sichern wollen, so sollten wir Sorge tragen zu unserem Ernährer und den handwerklichen Betrieben der Lebensmittelverarbeitung…

    Mit jedem Euro den wir noch frei ausgeben dürfen, entscheiden wir, was wir unterstützen, was weiter existieren darf. Was wir honorieren bleibt. Wir entscheiden nicht bei den Wahlen über unsere Zukunft sondern damit WO wir den Euro dem nächsten in die Hand geben!!!

    Viele Bauern würden in einem anderen Beruf mehr Geld verdienen mit viel weniger Arbeitsstunden und wirtschaftlichem Risiko. Unsere LEBENSWICHTIGE Ernährung basiert auf Leidenschaft und ökonomischer Selbstlosigkeit. Vielleicht sollten wir Konsumenten einmal nachdenken, was alles an Arbeit in einem Lebensmittel steckt, bis im Laden ein Preisschild angeheftet werden kann und dann prüfen ob es sich um einen Preis handelt, den ICH für diese Arbeit erhalten möchte und gerechtfertigt fände… Wenn ich dem anderen nicht das gebe, was ich haben möchte ist der Ruf nach einer gerechteren Welt reiner Selbstbetrug.

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    • Oh wie Recht Du hast, Monique

      ist eben viel Idealismus dabei auch wegen der Sorge des eigenen Betriebes, den man erhalten will oder soll,
      aber man hat herausgefunden, dass so die Landwirtschaft viel leistungsfähiger ist, als die im Sozialismus, wo die Arbeit der Bauern eventuell genauso bezahlt wird wie die Arbeit in der Maschinenfabrik!

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  2. Öko-Sepp sagt

    Leider wird beim Begriff Agrarsubventionen alles in einen Topf
    geworfen. Der größte Brocken sind AUSGLEICHszahlungen. Zahlungen
    für etwas, was uns vorher weggenommen wurde und für etwas wofür
    wir Gegenleistungen erbringen. Subventionen sind Zahlungen ohne
    Gegenleistung – z.B. auch die Milliarden für das „schnelle Internet“.
    Eine echte Subvention ist z.B. die Dieselbeihilfe, diese gehört schlicht
    und einfach: weg!

    Liebe Kollegen, warum drehen wir den Schuh nicht um? Ein in den Köpfen
    negatives verankertes Thema (Dieselbeihilfe) aufgreifen und mit einer
    Medienkampagne zum Nutzen machen? Selbst bestimmen und nicht bestimmen lassen!
    Von Willi zu Recht oft angemahnt: es fehlen konkrete Vorschläge. Dann los:

    Kampagne: „Landwirte fordern Ende der Dieselbeihilfe“
    Umsetzungsschritte:
    – dem Bauernverband die Lastschrifteinzugsermächtigung beim Beitrag entziehen
    – Crowdfunding Kampagne mit Ziel 200.000 € starten
    – beim nächsten Bauernverbandsbeitrag 5 € abziehen für die Kampagne
    – professionelle PR-Agentur beauftragen

    Ich bin natürlich nicht blauäugig, der Wegfall geht bei größeren Betrieben
    in die tausende €. Was halte Ihr von: Ackerschlepper dürfen danach mit
    Heizöl gefahren werden. (ich hoffe, die neue Motorentechnik macht hier keinen
    Strich durch die Rechnung – Techniker bitte melden/beurteilen!)

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    • bauerhans sagt

      dieselbeihilfe war früher mal ein ausgleich für die im dieselpreis enthaltene steuer,die zum strassenbau benutzt wurde.
      wir fahren ja hauptsächlich aufem acker/grünland .
      da der steueranteil mittlerweile sehr hoch ist,die politiker uns als wähler nicht mehr brauchen,bekommen wir nur noch 20ct. der steuer zurück.
      heizöl ist roter diesel.

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      • Öko-Sepp sagt

        @bauerhans – Zustimmung, sachlich völlig richtig. Evtl. hätte ich
        etwas ausholen sollen: das Thema wird in der Öffentlichkeit emotional
        und mit Vorurteilen bewertet. Sachliche Gegenargumente sind ein
        „Medienbruch“, als würde man Radiospots auf Papier ausdrucken und per
        Fax versenden. Ähnliche Rohrkrepierer sind Glyphosat, Gentechnik.
        Den „Gegenüber“ erreicht man auf der gleichen Kommunikationsebene,
        also hier auch emotional = Kampagne DSDE (DieselSubventionenDasEnde).
        …vorrausgesetzt die 3 Bauern unter dem Hut möchten das überhaupt…

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      >>. Was halte Ihr von: Ackerschlepper dürfen danach mit
      Heizöl gefahren werden. <<

      Mit dem ehemaligen Bundesfinanzminister Schäuble war das nicht zu machen.
      Dass ausgerechnet ein Finanzminister von der SPD dies einführt, daran glaube ich nicht.

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  3. Landwirte müssen vor allem endlich aus der Rechtfertigungsecke heraus.
    Ich möchte den Metallbau- oder auch Industriebetrieb erleben, dem Laien- und Lobbyvereine nach nächtlichen Einbrüchen erklären wollen, was er wie zu produzieren hat.
    Die Landwirtschaft springt auf jeden Schwachsinn an und verteidigt sich gegen alles und jeden.
    Warum eigentlich?
    Nur dadurch erhalten diese Leute eine derartige Macht!
    Schulter zucken, A….loch denken und weitermachen!

    1+

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Werden seitens der Landwirtschaft die Anschuldigungen nicht klargestellt,
      dann würde die Bevölkerung die Anschuldigungen als ein Schuldeingeständnis sehen.

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  4. Ich bin leider etwas unschlüssig, ob denn niemand mehr die Gründe für die Subventionen kennt.

    Satte Menschen erzeugen positive Effekte.
    Um die sozial optimale Gleichgewichtsmenge zu erreichen wird die Angebotskurve weiter nach rechts verschoben. Also Mehr Menge für weniger Geld.
    Das ist der Grund dür Subventionen.
    Nichts anderes

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  5. Was soll man von einer Gesellschaft erwarten, der vier Euro für zehn Eier (produziert ohne Gift und bei artgerechter Tierhaltung) zu teuer sind, die aber ohne zu zögern vier Euro für einen popligen Becher Kaffee bei Starbucks berappt?

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  6. Kann man mal wieder sehen, wie unwissend und dumm die Grünen sind. Die EU Subvention wird nicht zur Unterstützung des Landwirts, sondern für günstigere Lebensmittel gezahlt.

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  7. Schlimm finde ich es das zb die RWE Agrar Gelder bekommt für die Rekultivierung von Abbau Flächen der Kohle , die haben doch schon einen Haufen Geld mit der Kohle verdient und bekommen noch Geld um es wieder zurück zu bauen ! Wenn ich was kaputt mache muss ich dafür grade stehen und nicht die Allgemeinheit .

    1+

  8. Subventionen abschaffen würde den kleineren Landwirten weit weniger weh tun als den grossen so würden die Prämien nicht zum Kapital wandern Cross Compliance weg weniger Papier und dadurch weniger Kontrolleure die sich auch nicht nur um die Papiere kümmern müssen sondern wirkliche Verstöße gegen die Natur kontrollieren. Und wer möchte kann gegen Bezahlung zb. Blühstreifen anlegen streuobstwiesen pflegen und erhalten usw.
    Für die weggefallenen Subventionen müsste der Staat lediglich dafür sorgen dass nur Lebensmittel bei uns auf der Ladentheke liegen die nach unseren Gesetzen Produziert wurden. Dann bringt ein Glyphosat Verbot bei uns auch dem Verbraucher was und die deutschen Landwirte wären nicht die gegängelten.

    2+

    • Prämienzahlungen abschaffen würde dem Kleinbetrieb nicht so schaden wie dem Großbetrieb?
      Völliger Nonsens, der Großbetrieb, kann doch z.B. seinen Maschinen effektiver nutzen.
      So sind die Produktionskosten je ha beim Großbetrieb geringer.
      Andersherum wird ein Schuh daraus, wenn wir überall in Deutschland Landwirtschaft haben wollen, und die dazugehörige Kulturlandschaft, dann muss sie sich auch überall rechnen.
      Auf dem Großbetrieb im Osten z.B. genauso wie der kleinere Betrieb im Allgäu.
      Was glaubst Du, wer braucht die Zahlungen der EU dringender?

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  9. Nicht, wenn die Gemeinwohlprämie zusätzlich bezahlt werden muss, ohne dass es zu einer spürbaren Steuersenkung durch Abschaffung der Agrarsubventionen kommt. Hört sich eher so an, als würde die Politik bloß nach hübschen neuen Worthülsen suchen, um noch tiefer in die Taschen des eh schon überlasteten Steuerzahlers greifen zu können.

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  10. Die Metaller klagen 6%mehr Lohn ein. Was ist mit uns? Jedes Jahr weniger Subventionen….
    Jedes Jahr weniger Gewinne…..
    Jedes Jahr mehr auf unsere Schultern……
    Jedes Jahr…..

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    • Lieschen Müller sagt

      Wir Pfleger haben auch eine so schlechte Lobby, dass man bei einer Überlastanzeige schon mit Kündigung rechnen muss. Mehr Gehalt wäre toll!
      Aber ja, es scheint, außer Industriearbeiter hat keiner was zu sagen.

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  11. Ich fände es für einen sehr guten Ansatz. Die derzeitigen Flächenprämien gehen eh 1:1 an den Verpächter. Dazu noch die für jeden im Internet sichtbaren Betriebsprämien. Das kann auf Dauer kein Bauer wollen. Ein Pranger wie im Mittelalter! Geld für nachvollziehbare Leistungen ist der einzige Weg, um auf Dauer Zahlungen in Milliardenhöhe zu begründen. Sie sollten halt auch wirklich beim Bauern ankommen und Leistungen in Lebensmittel- und „Umwelt“- Produktion honorieren. Das System von „PIK“ – Produktions Integrierte Kompensation könnte dabei Modell sein.

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  12. Also wir in Bayern leben mit den kulap und vnp Programmen nicht unbedingt schlecht . Mir ist das im jahresgewinn ziemlich egal . Ob ich für das Produkt ; schlachvieh , Mühlen Getreide oder von Erhalt und Pflege der Kulturlandschaft unser Geld bekomm . Einnahmenstreuung nennt man das bei Unternehmern. Und das möchte ich als Landwirt sein .

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  13. Wie wäre es wenn alle, die jammern auch selbst mal die Initiative ergreifen? Umweltschutz ist ein herrliches Thema zum aufregen solange man die Verantwortung anderen anheften kann.

    1+

  14. Friedrich sagt

    Wie die Subvention,Prämie o.ä. auch heißen mag. Die Öffentlichkeit wird es uns immer anlasten. Die Wissenschaft sollte lieber mal solche Vorschläge unterbreiten , die nicht angreifbar sind. Aus meiner Sicht muß das Geld an der Ladenkasse bezahlt werden . Erst dann sind wir wieder „Freie Bauern“. Alles andere ist Diktatur, Bevormundung und Kontrolle.
    Das wird nur durch den besseren Außenschutz funktionieren. Das Geld muß am Markt verdient werden und nicht von der Kassenlage der Politik abhängig sein. Unseren kaotischen Politikern kann man sowieso nicht vertrauen.

    6+

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Sie haben insofern Recht, dass ein Betrieb mit Flächen die normal zu bewirtschaften sind, ihre Erlöse voll von der Produktion bekommen müssten.

      Landschaftserhaltung, Biotope usw. kann nie über die Ladenkasse bezahlt werden.

      Wenn man sieht, wie derzeit der Außenschutz In der Schweiz ausgehöhlt wird, in einem Bericht, den der Bundesrat am 1. November veröffentlichte. Darin skizziert die Regierung, wie sie sich die Agrarpolitik ab 2022 vorstellt: Mit offeneren Grenzen und tieferen Zöllen – Szenarien, die bei der Schweizer Landwirtschaft die Alarmglocken schrillen ließen.

      Obwohl am 24. September sich 79 Prozent der Stimmberechtigen Schweizer sich dafür aussprachen das Thema Ernährungssicherheit in der Verfassung zu verankern.

      Solange die Regale in den Verbrauchermärkten voll gefüllt sind, wird sich in Sachen gerechter Bezahlung in Deutschland nichts ändern.

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    • „Wie die Subvention,Prämie o.ä. auch heißen mag. Die Öffentlichkeit wird es uns immer anlasten.“

      Besonders weil sie davon keine Ahnung hat, möchte aber.
      Man sollte sich auch hier weiterbilden um mitredenzu können, wenn man sich nicht plamieren will.

      Früher hat der Bauer alles umsonst nebenher mitgemacht (Feld und Flur sauber zu halten u. naturgerecht zu pflegen),
      aber irgendwann (z.B. 1975) konnte sich der einfache Bauer für den Erlös von 1950 keine Landmaschinen mehr leisten, mußte aufgeben, es wurden weniger Landmaschinen gekauft, denn da hingen ja auch Arbeitsplätze dran.
      Die Politik mußte reagieren.
      Und sie füllte den Preis für 1975 mit Subventionen, damit mansihc Mashicnen leisten könnte und damit keiner neidisch wurde, weil ja der Bauer angeblich fürs Nichtstun Geld bekam, erklärte man der Öffentlichkeit, dass diese Subventionen für den Naturschutz und die naturgerechte Pflege der Gemarkung gezahlt wird.
      Also bekam der Bauer für seine Produkte immer noch so wenig wie 1950. aber er wurde für seine Mehrarbeit in der Gemarkung bezahlt und konnte sie Mashicnen zum Preis von 1975 leisten.

      Dafür darf der Steuerzahler die gepflegte Gemarkung auch mit dem Fahrrad genießen.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Das Problem der Landwirte ist, dass Subventionen an Geschäfte Handel und Firmen meistens nicht an die Öffentlichkeit gelangen.
        Wenn man die Kritiker darauf hinweist, dass zb. der Zuschuss für die neue Heizung, die energetische Sanierung im Wohnhaus und die Milliarden für den ÖPNV auch Subventionen sind, das empfinden die nicht als solche. Wir auf dem Land haben hohe Kosten für das Auto ( KFZ und Mineralölsteuer), in der Stadt fahren die zu einem Spottpreis mit der U und S Bahn.

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  15. Wäre ich Landwirt, ich hätte schon lange entnervt das Handtuch geworfen – ich bewundere Ihr und Ihrer Aller Durchhaltevermögen und hoffe inständig, dass in absehbarer Zeit wieder etwas gesunder Menschenverstand Einzug halten wird. Die Gesellschaft sollte zunächst einmal ehrlich sein: Ohne Landwirte hat sie nichts zu essen und ganz andere Probleme als schöne Landschaften etc. Was mich immer auf die Palme treibt, ist, dass die Kritik an den Landwirten und der Landwirtschaft meist von irgendwelchen Städtern kommt, die ausser Küchenkräutern auf dem Balkon noch nie mit Pflanzen oder gar Tieren zu tun hatten, aber alles besser zu wissen meinen…

    1+

    • Das möchte ich auch wissen.

      Dient das zum inneren Frieden in unserem Land?

      Na ja, die Bauern sind es ja gewöhnt, als ältere Geschwister mussten sie immer nachgeben; ob es daran liegt, um des lieben Friedens Willen?

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  16. „Die Gesellschaft muss formulieren, was sie von den Landwirten will – schöne Landschaften, sauberes Wasser, Tier- und Klimaschutz.“ Die Gesellschaft ist Grethe…

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  17. Kann man staatliche Landschaftsgärtnerei noch als Landwirtschaft bezeichnen? Für mich gehört zum Bauern das Unternehmertum und die Freiheit, das eigene Land marktgerecht selbst zu bestellen, zu verpachten, aufzuforsten oder brachliegen zu lassen.
    Alles andere sind Ausstiegsmodelle, die durch staatliche Leistungen verbrämt werden. Bei allen planwirtschaftlichen Ansätzen werden die volkswirtschaftlichen Kosten langfristig aus dem Ruder laufen.
    Wenn man vielfältige Landwirtschaft will, muß der Verbraucher wesentlich mehr bezahlen. Punktum.

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  18. Fixes Grundeinkommen für jede Bauernfamilie, ……..und jeder Landwirt soll mit seinem Grund und Boden machen dürfen was er möchte!

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    • Matthias Wolf kannst jetzt auch schon machen!! Harz 4 spass beiseite wenn du land kaufen kannst und nix machst hat die Natur davon was!

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      • Wenn man Land kaufen kann, bekommt man kein Hartz4, denke ich!

        Und man muss ausgebildeter Landwirt sein.

        L A N D W I R T

        der das Land nach bestimmten Gesichtspunkten und Regeln bewirtschaften kann.

        Der einen Spritzen-und Führerschien T hat.
        Vielleicht sogar Motorkettensägeschein!?!

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Das ist ein Trugschluss,
        der in den meisten Köpfen herumschwirrt.

        Pflanzen und Tiere haben sich an die Kulturlandschaft angepasst,
        wird keine Landwirtschaft betrieben, wächst Wald.

        Der große Brachvogel zb. braucht freies Wiesengelände, das allerdings erst später gemäht werden darf, das geht jedoch nur mit Vertragsnaturschutz.

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        • Richtig,
          das muß ein landwirtschaftlicher Laie erst mal verstehen und einsehen können, um mitreden zu können.

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  19. Unsinn.
    Wollen die Landwirte dann wirklich Landschaftspfleger in kompletter Abhängigkeit von der öffentlichen Meinung sein?
    Dann sollten sie sich von Kommune, Land, Bund oder meinetwegen EU fest anstellen lassen und Ihren Betrieb einem echten Unternehmer überlassen.

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    • Richtig, als almosenempfanger von irgendwelchen okofuzzis mach ich mir nicht die Knochen krumm. Irgendwo Blätter haken für den Naturschutz?! Bestimmt nicht!

      1+

    • Jutta Ruse Das unterschreibe ich sofort ! Ich schaffe doch nirgends ! Wenn nicht,dann höhren wir eben auf ! Die sollen doch unsere Betriebe bewirtschaften !

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    • Für mich sind Landwirte ECHTE Unternehmer, und als solche sollten Sie ein offenes Ohr für die wünsche ihrer Kunden haben.. diese Wünsche können billige oder hochwertige Lebensmittel sein, aber auch andere Dienstleistungen wie zum Beispiel Wasser- und Bodenschutz oder Landschaftspflege. Wenn der einzelne landwirt das nicht kann, sollte vielleicht tatsächlich in ein Anstellungsverhältnis wechseln.

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    • Wenn die Allgemeinheit blühende Fluren ohne Dünger und Pflanzenschutz das will, bin ich dabei aber, nur bei entsprechender Bezahlung.

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  20. Ja. Wir schaffen und pflegen Kulturlandschaft. Zusätzlich zu Premium Grundlagen für edelste Lebens und Genussmittel .
    Wir Landwirte können viel
    Aber nichts umsonst .

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