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Kommentare 67

Dicke Dinger…

Es geht los! Die ersten Rüben werden verladen. Mords-Dinger!
Mittlerweile habe ich auch die Lieferübersicht von der Zuckerfabrik bekommen und mich fast auf den Hintern gesetzt: 94,5 t/ha mit 16,7% Zucker. Und das Mitte September!! Normal wären bei uns zu dieser Zeit so um die 75 t/ha. Irgendjemand meint es wohl sehr gut mit mir…Danke nach oben..

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67 Kommentare

    • Bauer Willi sagt

      Lieber Gurkenhobel
      aus Deiner Sicht sicher die falsche. Das ist die, die so eine steile Blattstellung hat und mit „L“ beginnt. Aber die Blauen kommen ja erst noch und da geht es sicher über die 100. Ganz sicher.
      Wir wollten halt die schlechten Rüben zuerst roden…:-)
      Bauer Willi

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    • Doch, das hat auch was mit dem Klimawandel zu tun. Die Zuckerrübe stammt ja ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und daher war die Sommerhitze für sie eher positiv.

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  1. Bauer Fritz sagt

    Bei uns liegen die Schätzungen bei etwa 80 to bei ca. 16,5 – 17 Pol.
    Frage: Wieviel % Erdanhang u.a. wird dir bei der Anlieferung noch abgezogen ?

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  2. Ich kenn mich nicht wirklich mit Rüben aus, hab selbst keine, mein Vater hatte früher welche. Die Frage die ich gern stellen würde: gehören die Rüben nicht tiefer geköpft, weil da ist schon viel „Blattwerk“ drauf, oder ist das nur für eine längere Lagerung relevant, aber für die Verarbeitung egal?

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  3. Toll, so eine Zuckerrübenfressmaschine. Das Video vom letzten Jahr war auch gut.

    Erntest du selber oder kommt da einer der die Maschine dafür hat? Kann man mit der Zuckerrübenerntemaschine auch was anderes ernten (Kartoffeln?) oder nur die Rüben?
    Also so klar ist mir das nicht. Bei der Ernte der Zuckerr. sind die doch schon in einem Hänger, oder? Den kippst du dann auf die Stelle, wo diese „Fressmaschine“ kommt?

    Alois wäre da ausführlicher, da gibts sogar lauschige Filmchen mit Moggele und Heuwender… 😉
    Falls die Erklärung für dich zuviel Text wird, sende bitte einfach einen Link zum reinlesen. Danke.

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    • Bauer Willi sagt

      Hallo Zenzi
      hier das Video vom letzten Jahr zur Rübenernte
      http://www.bauerwilli.com/rueben-roden/
      Mit dem Rübenroder kann man nur Rüben ernten. Zum einen ist die Reihenweite unterschiedlich (45 cm bei Rüben, 75 cm bei Kartoffeln) zum anderen sind Kartoffeln kleiner als Rüben. Es sei denn, man ist ein besonders dummer Bauer, denn die haben natürlich besonders dicke Kartoffeln. 🙂
      Die Rüben werden vom Roder direkt an den Feldrand gebracht, also nicht erst auf einen Hänger geladen.
      Alois ist halt der bessere Filmer. Bei mir war das (wieder mal) so eine spontane Idee und da werden die Filmchen halt nicht so lauschig. 🙂
      Noch Fragen? Gerne!
      Bauer Willi

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      • Super. Danke! Musstest du dir den Rübenroder selbst zulegen oder macht das eine Auftragsfirma? So ein Teil kostet bestimmt massig Euronen…
        Wird daraus alles raffinierter Zucker? Oder auch Zuckerrübensirup? Wo wird das denn veredelt? Ist da nochmal ein Händler dazwischen? Ach je, ja – mich interessiert das alles; wer weiß denn schon, wieviel Arbeitsschritte nötig sind um ein Packet Zucker im Ladenregal zu kaufen… für 89 cent oderso.

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        • Paulus sagt

          Hallo Zenzi, Zuckerrübensirup war das Stichwort.
          Dieses köstliche und vegane Lebensmittel das ja heute kaum noch jemand kennt, wird wohl eher nicht aus Willis Rüben erzeugt. Die Krautfabrik befindet sich in Meckenheim und ist zu weit entfernt. Ich halte dieses hochwertige Nahrungs- bzw. Süßungsmittel, mit dem schon meine Eltern anno was weiß ich was aufgewachsen sind für völlig unterschätzt. Auch für die Anbauer von Zuckerrüben gilt Rübenraut leider als proletarisch. Ich wette, dass ich selbst in Willis Haushalt vergeblich danach suchen könnte.

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          • sonnenblume sagt

            Was isst man zum Kartoffelpuffer? Apfelmus und Rübenkraut! Das ist sicher auch im Rheinland so. Zudem gibt es auch Rezepte mit Rübenkraut, unter anderem Vollkornbrot. Schmeckt gut. Bei uns ist es jedenfalls immer im Haus.

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          • Bauer Willi sagt

            @Paulus
            Kraut (=Kruck) steht bei uns im Regal und gibt es nicht nur aufs Brot (mit Quark = Hühnerkackbutterbrot) sondern auch in der Kombination von Schwarzbrot und Reibekuchen. Und natürlich beim Brotbacken. Und auf Pfannkuchen. Goldsaft ist wirklich universell.
            Weitere Rezepte auf bei mir auf Anfrage. Oder bei Horst Lichter, der kommt aus unserem Dorf.
            Bauer Willi

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          • Danke für die Erklärfilme. Wieder was gelernt: Die Rübenfressmaschine heißt Rübenmaus. Ziemlich extrem diese Dimensionen der Ernte und Verarbeitung. Die Ernte reicht für ein ganzes Jahr und die Maschinen dürfen nicht stillstehen. Tolle Rolle. Kein Wunder dass in so vielen Lebensmitteln (Convenience Food) Zucker drin ist.

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            • Ich seh das so sagt

              Zählt halt auch zu den Grundnahrungsmitteln wie auch Salz, Mehl, Speiseöl, Milch …

              Um weniger Zucker zu verwenden, wäre vielleicht der einfachste Weg diesen wieder (wie im 1.Film) mit Gold aufzuwiegen. 🙂

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    • Stimmt! Endlich mal kein Klagen! Das finde ich gut. Aber es wird genug geben, die dennoch klagen, obwohl sie keinen Grund hätten. Ich hoffe, dass sich diese Mentalität so langsam verabschiedet. Denn, das Klagen von Bauern , obwohl es oft gar keinen Grund gab, ist einer der Gründe dafür, dass ihre wirklichen Probleme bei der Bevölkerung irgendwann nicht mehr ernst genommen werden.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Jammern tun alle Berufsgruppen, vom Unternehmer, bis zu Müllmann, der Bürger wenn es am Wochenende regnet,
        wehe der Landwirt klagt über das schlechte Erntewetter, das nennt man dann jammern.

        1+

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Obstbauern bei uns brauchten nicht über die Trockenheit zu jammern, bei denen, wo der Frost zugeschlagen hat, war es nicht zu trocken, wo kein Obst am Baum, brauchte es auch wenig Wasser. Das interessiert sie sicherlich nicht, nur die nächste Lohnerhöhung.

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    • Paulus sagt

      Genau auf den Spruch hatte ich schon gewartet.
      Und richtig – wie konnte es auch anders sein?
      🙂 🙂 🙂

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      • Ist doch auch so, Paulus,

        früher (1950) haben wir für einen Sack (1Zentner) Weizen ein paar gute Schuhe bekommen,

        heutzutage bekommen wir höchstens ein paar Schnürsenkel dafür!

        Oder?

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