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Kommentare 39

Dialog-Gespräch am Brandenburger Tor

Danke an Agrarheute.com für die Aufzeichnung meiner Rede, oder besser gesagt, meines Dialog-Gespräches am Brandenburger Tor. Ich bin doch recht positiv überrascht, wie gut ich als konventioneller Bauer von den Menschen hier aufgenommen worden bin.
Aber schaut selbst rein in das Video. So ab Minute 10 wird es interessant. 🙂

(Aufrufe 564 gesamt, 1 heute)

39 Kommentare

  1. Ottmar Ilchmann sagt

    Das lief doch schon sehr gut! Vielen Dank an Willi, dass er den Mut gefunden hat, und danke an die faire Moderation. Wie man sieht, ist die Menge der Demonstranten durchaus bereit, zuzuhören und auch andere Positionen gelten zu lassen. Im Gegensatz zur Meinung vieler Kommentatoren hier und auf anderen Bauernseiten sind das nämlich in der großen Mehrzahl engagierte und nachdenkende Menschen, die besorgt sind über Fehlentwicklungen in der Landwirtschaft. Es gibt in der Gesellschaft eine große Sehnsucht nach guter Landwirtschaft, bei der Umwelt, Tiere und auch Bäuerinnen und Bauern eine Zukunftschance haben. Diesen Rückhalt sollten wir nutzen.

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    • bauerhans sagt

      „Es gibt in der Gesellschaft eine große Sehnsucht nach guter Landwirtschaft, bei der Umwelt, Tiere und auch Bäuerinnen und Bauern eine Zukunftschance haben.“

      das stimmt,es gibt wirklich eine grosse sehnsucht nach guter landwirtschaft,bei der tiere und umwelt eine zukunftschance haben,zukunftschancen von bauern und bäuerinnen sind dabei eindeutig zweitrangig.

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      • Ottmar Ilchmann sagt

        Falsch, das gibt es alles nur, wenn Bäuerinnen und Bauern es umsetzen, und das wissen die Demonstrierenden!

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  2. Friedrich sagt

    Hallo Willi. Bravo, wie du das wieder hinbekommen hast. Im Vorfeld hatte ich mir so meine Gedanken gemacht , was das wohl wird. Niederbrüllen und Buhrufe waren meine Gedanken.
    Die Leute waren ja absolut still und haben zugehört . Da kann man ja den Eindruck gewinnen, daß die „Aktivisten“ weiter sind , als die Funktionäre der NGOs. Die Funktionäre sind wohl mehr hinter draufhauen raus und um Spenden zu generieren , als eine wirkliche Zukunftoption zu entwickeln. Die Funktionäre sind wohl mehr am eigenen Wohl interessiert, als eine wirkliche Lösung zu finden. Eine Lösung kann ja nur mit „Allen“ Bauern gefunden werden und nicht nur mit Bio. Wie in der Politik ist es wohl auch bei den NGOs , daß die Führer alle in einer Glaskugel sitzen und garnicht mehr wissen was vor Ort so los ist. Deshalb: „Neue Leute braucht das Land !“ Nur mit Realitätssinn , Sachlichkeit und nicht mit Träumerei und Ideologie lassen sich die Probleme lösen.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Das hat mich auch gewundert, kein Pfeifkonzert als Bauer Willi gesprochen hat.

      Den Bildern in den Nachrichten nach, war das mehr eine Faschingsveranstaltung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die mit dem Harry Potter Zauberhut etwas mit Landwirtschaft am Hut haben. Das war halt ein Event am Samstag , bei dem man halt dabei ist, immer nur Smartphone ist auch langweilig.

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      • Ottmar Ilchmann sagt

        Das hat Sie gewundert, weil sie ein falsches Bild von den Teilnehmern dieser Demonstration haben. Phantasievolle Verkleidungen sagen nichts über mangelnde Ernsthaftigkeit aus. Mir war aus Erfahrung klar, dass man Willi aufmerksam zuhören würde. Es haben schon oft konventionelle Bauern auf diesen Demos gesprochen, da gab es nie Probleme.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Man kann sich auch mal irren. 😉

          offensichtlich waren die Schreiber mit einem aggressiven Ton vom diesem Forum nicht in Berlin.

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    • Ottmar Ilchmann sagt

      Trifft das nicht auch auf die „Funktionäre“ des Bauernverbands zu? Und sollte nicht auch von denen eine Lösung für alle oder zumindest für möglichst viele Bauern und nicht nur für wenige vermeintliche Zukunftsbetriebe gesucht werden?

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  3. Paulus sagt

    Wer auf einer derart bestussten Veranstaltung auftritt muss schon ziemlich bestusst sein. Nach seiner Ankündigung dachte ich, Bauer Willi würde ein Gespräch mit einer geschäftsführenden Ministerin führen. Und dann kommt sowas. Der Schuster blieb bei seinen Leisten. Dieses wichtige Getue von Bauer Willi wirkt zunehmend lächerlich.

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