Alois, Video
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Das Potential der Roboter in der Landwirtschaft

Im folgenden Video der Süddeutschen Zeitung werden sehr anschaulich bereits existierende Anwendungen von Robotern in der Landwirtschaft gezeigt. Wie z.B. der Gemüseroboter, der gezielt über die Salatreihen fährt und mit einem Hackmesser zwischen den Salatköpfen Unkräut jähtet oder sogar, „wo es nötig ist, auch ein bisschen Herbizid hinspritzt“. Oder auch der „fahrende Hirtenhund“, der Kuhherden treiben kann und mit Sensoren den Gesundheitszustand der Tiere checkt.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/schon-gewusst-roboter-in-der-landwirtschaft-1.3267573

Bildquellen: Facebook und Süddeutsche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Redakteur Patrick Illinger sinniert auch über die Folgen der Digitalisierung der Landwirtschaft:

„In höher entwickelten Ländern können solche Roboter sicher eine Hilfe sein. Dort wo. z.B. die Bauern ihre Kinder nicht mehr überreden können, den Hof noch zu übernehmen. “

„Aber in Entwicklungsländern ist es natürlich die Frage, ob solche Geräte nicht die dortigen Arbeitskräfte verdrängen?“

Das Bauernsterben wird also weitergehen. Wir werden durch Roboter ersetzt. Oder wie seht Ihr das?

Alois

(Aufrufe 449 gesamt, 3 heute)

31 Kommentare

  1. Bauer Fritz sagt

    Hallo Alois
    Wo kann man sich so einen fahrenden Feldroboter ausleihen ?
    Könnte gerade so einen gut gebrauchen, da mein Rübenfeld mit Traktor u. Spritze wegen des fast ständigen Regens (fast 90 mm in den letzten 2 Wochen) schon seit längerer Zeit unbefahrbar ist, aber die 1. Unkraut-Regulierung schon dringend nötig wäre. Und so wie es derzeit aussieht, regnet es noch die nächsten 3 Tage und dann geht da sicher noch 1 Wochen ins Land bis ich reinfahren kann – sofern es überhaupt so lange trocken und warm bleibt.
    So ein kleiner Wichtel mit wenig Gewicht könnte beim ersten Abtrocknen schon rein und zumindest ein wenig vorjäten oder gleich gezielt Pflanzenschutzmittel ausbringen.
    Wäre zumindest einen Versuch wert.

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    • Paulus sagt

      Hallo Fritz, damit hast Du unbewusst einen ganz wertvollen Beitrag geleistet. Ich meine in technischer Sicht. So ein „kleiner Wichtel“ kann deine Anforderungen nicht erfüllen. Auch ein Feldroboter ist im Grunde nichts anderes als ein ganz gewöhnlicher Schlepper. An den Kräfte- und Gewichtsverhältnissen ändert sich aufgrund der Physik schlicht gar nichts.
      So ein Ding hätte 3 mal gepiept und seinen Dienst schlicht verweigert. Anzeige erfolgt auf einem Display. Da hilft auch kein Arschtritt, der würde bestenfalls in Indien registriert; jedenfalls bevor Du mit einem verstauchten Knochen einen Termin bei deinem örtlichen Hausarzt bekommst.

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    • Alois Wohlfahrt sagt

      Hallo Fritz, wenn ich Deine Anfrage so lese, dann würde ich Dir eine Drohne empfehlen… 😉
      Alois

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  2. Roboter können den biologischen Landbau revolutionieren 🙂 die Maschinen sind leicht und bodenschonend und können gezielt und effizient Pflegemaßnahmen durchführen…

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  3. Wenn es Feldmaschinen gibt, die den Pflanzenwuchs von Aussat / Pflanzung bis zur Ernte und anschliessender Fruchtfolge nach „Weisung“ / Programmierung des jeweiligen Landbesitzers/ Pächters macht, kann das doch wohl mehr Vor – denn Nachteile haben.
    Die Bauindustrie hatte da vor Jahren den Slogan : „Beton – es kommt darauf an, was man damit macht“ herausgebracht.
    Ich (in den 70 ern im ländlichen Raum inmitten von konventionellen Bauernhöfen aufgewachsen, bin kein Landwirt, versuche mich in möglichst natürlichem „urban gardening“ auf der kleinen Scholle) sehe da viele Vorteile.
    Die Maschinen – irgendwann sicher auch die Drohnen – sind um ein vielfaches leichter als z.B. ein Ackerschlepper: die Bodenverdichtung wird erheblich minimiert, sie müssen nicht noch eine oder mehrere Menschenmassen mitschleppen, können z.B. durch Solarstrom angetrieben werden und punktuell das nicht erwünschte Beigewächs entfernen.
    Muss ja nicht unbedingt mit Chemie sein wie im Video bei der manuellen Beseitigung zu sehen ist. Der Einsatz von Düngemitteln kann wesentlich effektiver und umweltschonender erfolgen. Auch schon im Hinblick auf die Reduzierung von Kraftstoffverbrauch etc. sicherlich effektiver als die herkömmlichen Landmaschinen.
    Somit sollte der Einsatz solcher Maschinen auch im naturnahen Öko Landbau kein Problem sein.
    Wer dann da die Komplettübernahme der landwirtschaftlichen Flächen durch die Finanzindustrie in z.B. Ff/M als Gegenargument benennt, sollte sich die schon immer bestehende Abhängigkeit vom Kapital betrachten.
    Ich als gelernter Koch habe früher auch den Standpunkt vertreten, dass ein PC nicht kochen kann. Er kann aber für viele Arbeitserleichterungen sorgen, wenn man es möchte und steuert was, wann, wieviel!
    Und was spricht gegen den Landwirt, der neben der Anweisung und Kontrolle seiner robotischen Helfer die Stadtmenschen gegen eine „Aufwandsentschädigung“ durch seinen Betrieb führt und regelmässigere Arbeitszeiten bekommt?

    „Beton – es kommt darauf an, was man damit macht“

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  4. Wir erleben ja auch in der so genannten Dritten Welt eine immense Landflucht. Gut die Hälfte der Menschheit lebt inzwischen in Sädten. Und gerade die vorsintflutliche Technik hat ihren Anteil daran, dass die Youngsters dort vom Land wegwollen. Aber Landflucht ist ohnehin ein Phänomen, dass es bei uns seit vielen Jahrzehnten gibt, und der Rest der Welt zieht nach.

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  5. Die Verdrängung der Menschen aus dem Produktionsprozess gehört zum Konzept von Industrie 4.0 und gilt für alle Produktions- und Dienstleistungbereiche, nicht nur für Bauern. Bill Gates fordert eine Roboter-Steuer. Dem Staat gingen dann vielleicht keine Einkommensteuern verloren, aber den Menschen Arbeitsplätze. Bill Gates sieht darin kein Problem, es würden beispielsweise noch immer viel mehr Menschen benötigt, um sich um Ältere oder Kinder mit speziellen Bedürfnissen zu kümmern, argumentiert Gates. Die Berufe in der Pflege oder Pädagogik seien von einer Natur, wo noch immer „menschliche Empathie und Verständnis sehr, sehr einzigartig“ seien.
    https://youtu.be/-7xvqQeoA8c
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/recht-steuern/automatisierung-bill-gates-fordert-roboter-steuer-14885514.html

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  6. Paulus sagt

    Das ist doch alles Stand der Technik und somit uralter Adel. Der entscheidende Schritt, was die Landwirtschaft 4.0 betrifft, ist die Systemvernetzung zwischen der Robotik und der Chemie bzw. der Biochemie, der Meteorologie und etlichen anderen Disziplinen.
    Auf allen relevanten Agrarflächen werden in naher Zukunft Algorithmen über Fruchtfolgen, Art des Saatgutes, Spitzmittel/Menge, etc. entscheiden. Daran geht nach meiner Auffassung kein Weg mehr vorbei.

    Die einen werden den Weltmarkt bedienen wie z.B. Bauer Willi mit seinem Brotweizen; die Anderen werden mit vermeintlich oder auch tatsächlich höherwertigen Produkten, sprich Gemüse und Mopro, wahrscheinlich eher regionale Märkte bedienen. Ich sehe auch eine zurückgehende Diskrepanz zwischen Bio und Konvi. Aufgrund der inflationären Anzahl an Siegeln und Zertifikaten blickt da eh keiner mehr durch.

    Aufgrund der technischen Entwicklung und Möglichkeiten herrscht nach meiner Kenntnis unter technologieführenden Unternehmen übrigens Einigkeit darüber, dass Robotik mit all ihren Auswirkungen besteuert werden muss. Darüber wird intern tatsächlich ernsthaft diskutiert, nur leider nicht in der Politik. Das Thema betrifft aber nicht nur die Landwirtschaft.

    Und was die sogen. Entwicklungsländer betrifft, unterstelle ich dem Redakteur der SZ, Herrn Patrick Illinger, schlicht Unkenntnis. Aber wie das bei Journalisten so ist …

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  7. Friedrich sagt

    @ Alois Wohlfahrt. Ich möchte noch einmal auf den Strukturwandel kommen. Wenn wir einen biologisch-technischen Fortschritt von 2/3%/Jahr haben, muß festgestellt werden , daß die Aufgabequote der Bauernhöfe erheblich höher liegt. Das liegt dann an den politischen Rahmenbedingungen in Deutschland , denn z.B. in Frankreich liegt Hofaufgabequote bei rd. 1% und in anderen Ländern wird das nicht viel anders sein. Was läuft denn hier nur falsch , daß wir hier eine sehr hohe Produktivität je Arbeitskraft , die weltweit beste Klimabilanz je Produktionseinheit haben , eine relativ gute Betriebsgröße haben usw. und trotzdem eine Aufgabequote von 3 – 10 % je Jahr haben ? Die Statistik weißt einen Gewinn im Durchschnitt aller Bauernhöfe von rd. 42.000 Euro aus. Davon muß das Altenteil für Altbauern , Steuern, Rentenversicherung, Lebensversicherung, Unfallversicherung, Einkommenssteuern , PKW, Unterhaltung sowie Energie fürs Wohnhaus und das tägliche Leben bezahlt werden.
    Da bleibt dann nicht viel übrig. Der Gewinn ist das Ergebnis von Bauer, Bäuerin , Altenteilern die noch helfen und evtl. den Kindern. Also für viele Stunden ein kleines Geld. Es fehlt also an Einnahmen. Sprich Verkaufserlösen ?! Warum also keine Mindestpreise ? Weltmarktpreise in Deutschland geht überhaupt nicht !!

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  8. Ich bin gespannt, wann sich denn der Öko-Landbau einmal zur zunehmenden Automatisierung bekennen wird. Immerhin werden ja jetzt schon moderne Produktionsmethoden im Ökolandbau (Folienanbau, immer größere Maschinen, Melkroboter, …) eingesetzt, aber weitgehend totgeschwiegen. In der Öffentlichkeit findet man aber weiterhin das romantische Bild des Kleinbauern, der wirtschaften würde wie vor fuffzig Jahren.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Folienanbau, immer größere Maschinen, Melkroboter, oder der größte BIO-Eierproduzent mit 800.000 Hühnern passt nicht in die Traumwelt der Anhänger dieser Produktionsweise.

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  9. Friedrich sagt

    Die Roboter werden kommen , aber immer in dem Tempo , wie sie gekauft werden und wirtschaftlich sind. Nicht jeder wird hiermit klar kommen . also muß die Anwendung und der Service ausgebaut werden. Der Melkroboter im Kuhstall, der Reinigungsroboter im Schweinestall oder das GPS-Gerät auf dem Schlepper sind doch alles Helfer , die den Bauern entlasten. So gibt es eben heute schon viele elektr. Helfer an die wir uns gewöhnt haben. Das geht mit der Zeitschaltuhr für die Futteranlage oder dem Mischcomputer für die Mahl- und Mischanlage oder das Lichtprogramm für die Tiere oder die Steuerungsanlage für die Stallüftung usw. schon lange so . Daran haben wir uns auch gewöhnt. So geht es eben immer so weiter . Jede Generation hat ihre Fortschritte. Was für viele heute unvorstellbar ist , wird morgen normal sein , genauso war es in der Vergangenheit. Z.B. träumten wir als junge „Lehrlinge“ von der perfekten geraden Drillreihe . Heute mit GPS erfüllt. Alles was sich rechnet und moralisch ok ist, wird auch kommen, mal schneller und mal langsamer. Der biologisch- technologische Fortschritt kommt mit rd. 2%/Jahr. Entsprechend muß die Produktivität in der Wirtschaft steigen. Da können sich auch die Bauern nachhaltig nicht von verabschieden. Deshalb müßen eben alle dran bleiben und sich ständig auf neue Rahmenbedingungen einstellen. Das Bessere ist eben der Gegner des Guten. Das heist aber nicht , daß man ständig alles neu haben muß , sondern immer, wenn eine neue Maschine oder Gebäude investiert wird , sich genau zu überlegen was man kauft.

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  10. Altbauer Jochen sagt

    Läuft wohl auf die Frage hinaus ob der Roboter für bestimmte Dinge
    Diener des Menschen wird oder Ihn ersetzen soll ?
    Wohin mit dem menschlichen „Überhang“ im letzteren Fall ?
    Oder zahlen die Roboter unsere Sozialabgaben und Rentenbeiträge
    so das wir es uns nur noch „bequem“ machen können.
    -Und dabei krank werden!!!
    Arbeit ist, und sollte ein Teil unserer Lebensgestaltung sein und bleiben.
    Wir haben es doch in der Hand (im Kopf) Entscheidungen über die Richtung
    zu treffen in die es gehen sollte.
    Der Einzelne für sich, Politik und Gesellschaft im Ganzen.
    Das gilt nicht nur für die Landwirtschaft sondern für unser ganzes
    Miteinander. Man muss sich allerdings einig werden, was man will.

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    • bauerhans sagt

      „Wir haben es doch in der Hand….“

      nein,wir haben es nicht in der hand,sondern der fortschritt läuft unaufhaltsam!
      die armen länder werden von den reichen ländern „übernommen“
      und wer bei uns auf der strecke bleibt,ist sozial abgesichert,dass er sich nicht „bewegen“ muss.

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  11. Diese reine Technisierung ist die eine Ebene, die kommen wird. Vor allem auf der Fläche. Von Kleingeräten (wie auf dem Vorschaubild) im Sonderkultureinsatz bis zum autonomen Großgerät auf großen Agrarflächen (v.a. in den Flächenstaaten realisierbar).

    Zweite Ebene: Durch die Bio-Technologiesierung (GenTech-Hefekulturen im Bioreaktor) werden sogar ganze Sparten (v.a. der Viehhaltung) ersetzbar werden.
    Kurz: In der Milchproduktion wird nicht der Melkroboter das High-End sein. Man wird gar keine Kühe mehr brauchen…

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  12. bauerhans sagt

    das grösste problem sehe ich darin,dass wir jetzt schon keine arbeit mehr für wenig qualifizierte haben.
    andererseits kommen osteuropäer zu uns für die „drecksarbeit“,die einheimische aufgrund der sozialen absicherung nicht leisten.
    auch interessant ist,dass junge leute klagen,sie bekämen nach dem studium keinen adäquaten job,sondern nur ein praktikum nach dem anderen,andere junge leute wiederum haben ideen,die sie im internet vorstellen und schon kommt ein jobangebot nach dem anderen.

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  13. Es sind derzeitig viele Entwickler damit beschäftigt die Automatisierung der Landwirtschaft vorwärts zu treiben. Bei einem Gespräch mit einem Entwickler von ferngesteuerten Traktoren wurde mir erst bewusst wie weit sich die Landwirtschaft, in der näherer Zukunft verändern wird. Softwareentwickler der F1 wurden beauftragt eine Software, angelehnt an die Steuerung eines F1 Rennwagens zu entwickeln, um die Möglichkeit zu haben, alle technische Veränderungen, aus einer Schaltzentrale heraus vorzunehmen, egal wo sich der Schlepper gerade befindet. Technisch ist man jetzt schon in der Lage zentralgesteuerter, GPS gesteuerte und Dronen überwachter Anbauflächen, zentral- und grenzüberschreitend zu bewirtschaften. Nicht nur durch die Mechanisierung wird sich die Landwirtschaft ändern, auch die veränderte Ernährungsweise und die Nahrungsmittel Ansprüche der Verbraucher wird einen großen Wandel in der Landwirtschaft herbeiführen. Sicherlich werden in den Schaltzentralen auch Menschen beschäftigt sein. Auch zur Überwachung der Maschinen und Kulturen werden Angestellte benötigt. Einen Bauernhof wie wir ihn von früher kennen wird voraussichtlich nur noch zur Unterhaltung der Menschen dienen.

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  14. Mir bereitet diese Fortschritt keine Freude. Als ich Kind war (vor über 45 Jahren) stand mein Berufswunsch schon fest.Ich wollte damals schon Landwirt werden. Mit all dem was die Landwirtschaft zu bieten hatte und mit all der harten Arbeit,es machte Spaß.Man arbeitete mit den Nachbarn zusammen und half sich gegenseitig.Probleme wurden noch gemeinsam angepackt.Heute muß ich feststellen das diese Spaßmomente immer weniger werden,jeder ist sich selbst der nächste.Auch ich muß mit der neuen Technik leben.Zwar ist es schön und toll einen großen starken Traktor auf dem Hof stehen zu haben und damit zu arbeiten.Aber jeder der an die Zeit zurück denkt wo er einen kleineren Traktor auf dem Hof stehen hatte, und für den 2 ha Schlag zum Pflügen fast einen ganzen Tag brauchte der kam Abends zufrieden nach Hause wenn alles gut geklappt hatte.Oder noch ein sehr schönes Beispiel;Früher als ich mit dem Mähdrescher auf dem Feld unterwegs war,musste ich immer absteigen um zu sehen wie viel Verlust ich hatte oder wie ich die Siebe und den Wind einstellte und das alles von Hand.Ich hatte Kontakt zum Getreide und konnte mich auf meine Erfahrung verlassen.Man war Abends nach getaner Arbeit dreckig und kaputt wie sonstwas,aber es machte mir riesig Spaß.Heute sitzt (noch) ein Mähdrescherfahrer auf dem Mähdrescher und ich möchte es mir gar nicht vorstellen Roboter auf unseren Feldern fahren zu sehen.Denn dann wäre eine Ära vorbei !!!!!!!!!!!!!

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  15. man kann es auch weiterdenken…. eines Tages braucht man keinen Landwirt mehr?! Die Flächen sind ja eh zu teuer, als dass sich das ein kleiner Familienbetrieb leisten kann. Und man erlebt ja selbst im Hunsrück das da Investoren einsteigen um Flächen zu kaufen. Da reicht es dann in der Zukunft. wenn eine Firma, die sagen wir mal in Frankfurt City sitzt, per Computer die Flächen überwacht und eintippt was da gerade gemacht werden soll. Ist ja in zeiten von GPS, selbstfahrenden Fahrzeugen irgendwann kein Thema mehr…….

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    • Die Robotik kann nicht alles. Irgendwann wird die Entwicklung zu teuer für das angestrebte Ziel und die Spezialisierung für das Problem zu groß.
      Wird der Landwirt dadurch abgeschafft? Nein, der muss das ganze dann noch immer managen. Aber die Arbeiter, die wird es nicht mehr geben, nur noch Servicekräfte für Hard- und Software. 🙂

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    • Naja wenn die Entwicklung wirklich weitergeht ist eine logische Schlussfolgerung dass Nahrung irgendwann nur noch synthetisch hergestellt wird, Fleisch aus der Fabik und so Sachen.

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  16. Vor hundert Jahren wurden Dreschflegel durch Dreschmaschinen ersetzt. Fanden diejenigen die mit dem Dreschflegel gearbeitet haben bestimmt auch doof. Vor sechzig Jahren das Pferd durch den Traktor. Und in naher Zukunft die lebenden Sitzkontakte halt durch Computer und Sensorik.
    Also mir erschließt sich nicht was das mit „Das Bauernsterben wird weitergehen“ zu tun hat.

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    • Der Strukturwandel setzt Arbeitskräfte frei. Bisher haben die „weichenden Bauern“ recht gut Arbeitsplätze in Industrie und Wirtschaft gefunden. Aber auch da wird ein großer Strukturwandel durch die Digitalisierung vorhergesagt. Was also tun als „überflüssiger Bauer“ ?

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Habe mal eine Studie gelesen, in der wurde behauptet, in der Industrie werden durch die Digitalisierung 50% der Arbeitsplätze wegfallen, in der Landwirtschaft keinen. Glaubhaft ist das nicht, denn bereits jetzt wird im Sonderkulturbereich in Maschinen investiert, die Erntehelfer ersetzen. (Letztes Jahr wurden in Baden 10% weniger Erntehelfer beschäftigt, womit eingetreten ist, dass der hohe Mindestlohn Arbeitsplätze vernichtet. So dürfen zb. Rumänen in ihrem Heimatland für 1,65 Euro arbeiten, wenn sie überhaupt Arbeit bekommen)

        Die Digitalisierung wird schneller kommen, als manche glauben und wer Betrieblich zu klein für die Maschinen ist, bleibt unweigerlich auf der Strecke.

        Wer das Geschwafel der Politiker vom bäuerlichen Familienbetrieb glaubt, wird untergehen und wer nicht über den nötigen IQ verfügt, wird arbeitslos bleiben.

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    • Marcus Mager….die fanden das nicht nur doof, es gab die sogenannten Maschinenstürmer. Die haben zielstrebig die Dreschmaschinen und neue Landtechnik sabotiert.

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