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Kommentare 26

Das Bier der Zeit…

Ausgerechnet die Zeitschrift ZEIT findet heraus, dass Glyphosat im Bier noch nie gefährlich war. Und auch die Aussage des IARC zum Krebsrisiko wird relativiert. Da lässt sich doch wieder munter diskutieren. Los geht´s…

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-08/glyphosat-im-bier-herbizid-umweltinstitut-krebs-stichproben

Bild: Facebook

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26 Kommentare

    • Ich seh das so sagt

      Mir gibt vor allem aber der letzte Satz in dem ZEIT-Artikel zu denken, wo steht: „Obwohl der Beweis eines ……………risikos fehlt, könnte es sinnvoll sein, ……………. zu verbieten: Das würde Vertrauen in der Bevölkerung schaffen, was im Streit um die ………………………. gelitten hat.“

      Wenn das Schule macht oder gar die neue mediale Stoßrichtung ist, dann haben die NGO´s es geschafft: dann haben sich die GO´s ad Absurdum geführt. Wir schaffen dann (auf Verdacht) vorerst mal alles ab. Dann leidet das Vertrauen der Bevölkerung nicht mehr.
      Die vertrauensgestärkte Bevölkerung hat dann vermutlich mangels Arbeit viel Tagesfreizeit und wenig Einkommen – aber was ist das schon, wenn man dafür im ganzen Land jedes beweislose Risiko von vornherein und ohne tatsächliche Existenz ausgeschaltet hat.

      Gesetze zur Abschaffung von nicht existenten Risikos !!!

      Gab es da bei euch nicht mal einen der schrieb: „Deutschland schafft sich ab“ ?

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  1. Schrecklich diese Hysterie wenn es um Lebensmittel und im speziellen um Glyphosat geht. Einige glauben die deutschen Bauern „vergiften“ die Bevölkerung. Weltweit sterben ca. 420.000 Menschen an Lebensmittelvergiftungen, in 2011 starben in Deutschland 53 Menschen an einer Lebensmittelvergiftung. (Sehr oft entstehen Giftstoffe in Lebensmittel durch falsche oder zu lange Lagerung, im Haushalt oder in Großküchen.) Ein großer Teil davon waren alte und geschwächte Personen. Tote durch rauchen je Jahr ca. 121.000, durch Alkohol ca. 15 000 Menschen. Wer sein Risiko durch Glyphosat zu sterben verringern möchte, kann das kompensieren durch weniger Alkohol oder für Raucher, einfach weniger rauchen.

    1+

  2. Das ist nichts anderes mehr als Landwirte, Fachleute, und Unterstützer der modernen Landwirtschaft aergern, an der Nase rumführen, verarschen. Alles ist x-mal gesagt und documentiert. Wenn das Glyphosat trotzdem nicht in der EU durchkommt, dann verlieren alle, besonders die Landwirte aber auch die Generika-Hersteller, in der EU.Bayer braeuchte dann das eigene Glufosinate nach der Monsanto-uebernahme nicht mehr abgeben und koennte das hoeherpreisige Produkt weiter alleine verkaufen. Ist doch beruhigend fuer die antikapitalistische Riege, oder?

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  3. Ich bleibe bei regionalem einheimischen Bier. Da wird nur Sommergerste als Braugerste vermälzt. In Sommerbraugerste hatte Glyphosate noch NIE eine Zulassung und wurde bei uns in Bad. Württ. auch noch nie gefunden. Die minimalen Rückstände waren doch in den „Fernsehbieren“ die kaufen ihr Malz auf dem Weltmarkt, da wo es gerade günstig ist. Wobei, wenn man 1000 ltr. Bier pro Tag trinken muß um an den Glyphosat Grenzwert zu kommen, also da hätte ich vermutlich ganz andere Probleme.

    1+

  4. Ich seh das so sagt

    Nehmen wir mal an, der Verein der Elektroautofreunde stellt an die Bundesregierung die Forderung Dieselautos mit Ende 2017 zu verbieten.
    Wäre interessant ob der selbe Journalist auch dieser Forderung nachdruckt verleiht indem er über Dieselautos schreit (zum besseren Vergleich: in Klammer steht was er über Glyphosat schreibt):

    Obwohl der Beweis eines Gesundheitsrisikos eindeutig gegeben ist (fehlt), könnte es sinnvoll sein, Dieselautos (Glyphosat) zu verbieten: Das würde Vertrauen in der Bevölkerung schaffen, was im Streit um die Automobilie (Chemikalie) gelitten hat. Und Hersteller wären gezwungen, an Alternativen zu forschen – auch an solchen, für die gar keine Treibstoffe (Herbizide) mehr benötigt werden, um sich fortzubewegen (Nahrungsmittel auf Feldern wachsen zu lassen).

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  5. Was hat denn die Chemie Industrie von einem Mittel für 3€ den Liter… lieber 6 verschiedene andere Herbizid für je 20€/Liter rauf hauen und damit mehr Geld verdienen … mich würde nicht wundern wenn die auch die Hände im Spiel haben … wenig Fakten viel Meinung… damit werden die Leute geködert

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  6. Glyphosat ist Startbahn West der 90er und Stuttgart 21 der 2000er. Endloses emotional hochgepeitschtes Meinungsbürgertum an dem alle faktenbasierten Argumente abgleiten wie an einer teflonbeschichteten chinesischen Mauer.

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  7. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Befunde Abbauprodukte von chemisch verwandten Reinigungsmitteln sind.
    Und alle Alternativen für Glyphosat als Pflanzenschutzmittel sind für die Umwelt negativer. Einschließlich der zunehmenden Löscheinsätze nach dem Einsatz von Abflammgeräten in Privatnutzung!

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    • Ist das wissenschaftlich gesichert, dass Glyphosat (richtig angewendet) weniger schädlich ist, wie das Abflämmen? Das muß unbedingt bekannt gegeben werden!!! Natürlich kann es auch aus nicht richtig entfernten Reinigungmittel entstehen! Aber es kann auch aus Braugerste stammen, die aus dem nichteuropäischen Ausland kommt, wo die EU- Gesetzte für Pflanzenschutz nicht greifen!?!

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    • Ingeborg Krausbauer Ich habe vor zwei Monaten eine 10 Jahre alte Konifere abgefackelt. Wollte darunter das Unkraut weghaben. Hätte ich Glühphosphat genommen wäre das nicht passiert. Also ist Abflammen gefährlicher.?

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    • Bauer Willi Nur deswegen ist abflämmen schädlicher, oder auch weil viele wichitge Bodenpakterien verbrannt werden oder sonst was, gegenüber der Toxizität im Glyposat?

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    • Ingeborg Krausbauer Die Unwissenheit ist das ganze Problem. Wenn Glyphos wirklich so Giftig währe würde kein WURM ÜBERLEBEN. In diesem Jahr konnte mann sehr gut beobachten das Wildschweine auf Flächen die mit dem Mittel behandelt wurden enorme Wühlschäden verursacht haben , auf unbehandelten Flächen war dieses nicht der Fall.

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