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Das Bienendrama

„Unsere Welt muss unordentlicher werden, wenn die Bienen eine Zukunft haben sollen“. So in etwa lautet das Fazit von Jan Grossarth (FAZ) im nachfolgenden Artikel. Und die Landwirtschaft kann einen Beitrag dazu leisten. Aber nicht nur die Landwirtschaft.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/warum-die-welt-ohne-bienen-ein-befremdlicher-ort-waere-15529920.html

Bild: Facebook

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16 Kommentare

  1. Friedrich sagt

    Herr Grossarth heizt die Neiddebatte mit den Flächenprämien wieder an. Auf der einen Seite sollen wir mit Weltmarktpreisen wirtschaften und die Flächenprämien sollen ein Ausgleich sein und im selben Moment verteuert man mit neuen Gesetzen und Vorschriften die Produktion. Diesen Spagat kann die Landwirtschaft nicht leisten. Dazu hat man jetzt noch die Milch-und Rübenquote , dem Rückrat der Landwirtschaft , abgeschafft. Politik und Medien leben in einer Traumwelt. Die Diktatur in Brüssel will alles billiger und die Diktatur der Grünen, NGOs usw. will alles grüner oder ökologischer . Kann nur sagen , daß sich diese Traumtänzer mal einigen sollten. Bevor Brüssel , Medien und Politik eingegriffen haben , war doch alles in Ordnung , denn ohne Flächenprämien, Vorschriften usw. hatten wir mehr Ökologie und Biologische Vielfalt. Das eigene Versagen kann man doch den Bauern nicht anlasten. Wir Bauern denken in Generationen , aber das haben die Traumtänzer noch nicht gemerkt. Wenn das so weiter geht , werden die Maschinen und Flächen noch größer , aber weniger , genauso wie die Bauernhöfe. Aber nachher will es keiner gewesen sein.Mit dieser Politik wird es immer schlimmer für die Umwelt und die Bauern. Auch die vielen Lügen wie NOX, Nitrat,Insekten usw. werden das Problem nicht lösen.

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  2. Was haltet ihr von folgender Idee: Stellt euch vor, man würde in einem großen Schlag alle 27 oder 36 Meter einen Blühstreifen anlegen. Technisch mit GPS Steuerung kein Problem. Im Agrarantrag gäbe es dann einen Code z.B. Winterweizen mit Blühstreifen. Da müsste nichts mühsam und fehleranfällig herausgemessen werden, sondern nur die Breiten, praktischerweise in Abhängigkeit von der Spritzbreite und beim Blühstreifen in Abhängigkeit von der Drillbreite. Dafür gibt es dann eine entsprechende Kompensation. Im Nebeneffekt können wir damit die Vorteile moderner Landwirtschaft bewerben.

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    • bauerhans sagt

      da ich hier im stadtrandgebiet mit verschiedenen flächen an privatgärten grenze,MUSS ich gesetztlich 2m abstand beim pflanzenschutz einhalten,bekomme aber nix dafür.
      dort werde ich phacelia und kresse einsäen,leider ist es aber so,dass gartenbesitzer gern alles möglich hinterm zaun deponieren und so QUECKEN züchten.

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  3. Bauer Willi,
    Ja durchaus!
    Angefangen beim Misthaufen vor der Haustür! ( einst Statussymbol für Wohlhabende), bis nun verbotenen Mistlagerung auf dem Felde! Dabei war Mist auf dem Feld/vor der Haustür, eine Insel/Eldorado für Insekten/Würmer/Rebhuhn/Fasan/Mäuse/…und natürlich deren Feinde!
    Heute nicht mehr möglich, weil?!???
    Ich verstehe es nicht!
    Und das im Video angesprochene Bestäubungsproblem, in China war/ vllt. in einigen Regionen ein Problem,!? Heute ist man in China doch schon gut aufgestellt! Aber dort ist noch ein enormer Bedarf an den in der Welt besten ausgebildeten Landwirten! …wie es die hier und auch in den Nachbarländern gibt!
    Dort wird Bauer/ Landwirt/ Landwirtschaft auf jeden Fall ,,Wertgeschätzt“ !!!

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  4. Und was ist mit den täglich 74 Hektar Boden die in Deutschland durch Asphalt&Beton versiegelt werden?
    Nicht umsonst gibt es in Bayern eine Initiative die Flächenversiegelung auf 5 Hektar dort zu beschränken

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    • Und habt ihr vorher mal geprüft, wieviel es jetzt täglich in Bayern sind? 5ha finde ich ne ganze Menge! Wenn man 5ha für jedes Bundesland rechnet, kommt man auf nichts weniger!

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    • Frank Tietjen was willste machen? Hausbauen verbieten? Zuwanderung verhindern? Keine Umgehungsstrassen mehr bauen? Gewerbe verhindern?

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      • Lieschen Müller sagt

        Ja, das würde ich alles verbieten. Wohnraum pro Kopf limitieren, Zuwanderung limitieren, Kinder pro Familie beschränken, keine Umgehungstraßen neu bauen lassen, Benzin+Diesel verteuern, Gewerbe nicht vergrößern.

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    • Nein- aber den Platz besser nutzen. Gewerbegebiete nicht mehr so grosszügig gestalten, Lücken bebauen und nicht ständig neue Baugebiete erschließen, während andere noch nicht vollständig bebaut sind und vor allem darauf achten, dass innerorts kein Leerstand künstlich erzeugt wird, weil sich alle ein Haus im Grünen bauen wollen. Die Stadtplanung muss einfach verstärkt darauf achten, dass vorhandene Gebäude attraktiv bleiben. Auch bei Straßen sollte mehr auf Notwendigkeit einerseits aber andererseits auch auf den zukünftigen Bedarf geachtet werden.

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  5. Ist mir irgendwie zuviel anprangern der Landwirtschaft. In Stadtparks und Industriebrachen gibt es mehr Artenvielfalt als auf dem Acker? Solche Parks habe ich noch nicht gesehen!
    Das einzige, wo ich ihm zustimmen kann, ist die moderne Gartengestaltung- steril, tot und mit möglichst wenig Arbeit verbunden.
    Alles in allem schreibt er meiner Meinung nach aber nur das, was der besserverdienende Ökojünger in seinem Neubau am Stadtrand in seinem toten Garten hören will, wenn er gerade ganz umweltbewusst ein Insektenhotel ans Carport seines SUV hängt, während das 89 Cent Schnitzel auf dem 900 Euro Grill verkohlt…

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    • Sabine sagt

      Schau mal auf einem alten Friedhof nach. So ein alter Friedhof mit hohen, alten Bäumen, blühenden Hecken und kurzen, aber ungedüngten Wiesen und der jahreszeitlich wechselnden Grabbepflanzung inkl. offener Erde ist oft eine Oase für Vögel, Insekten. kleine Säuger und Echsen. Wer um die Jahreszeit jetzt bei Sonnenaufgang über einen Friedhof geht, kann hören, wie wahr der alte Spruch der Anatomie-Säle eigentlich ist, denn nicht nur dort scheint der Tod sich zu freuen, dem Leben zu helfen.

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