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Billig boomt

Nichts Neues aus der Konsumwelt: Billig boomt – obwohl tausendfach in Umfragen beteuert wird, man w√ľrde ja gerne mehr bezahlen… ūüôĀ

http://amp.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/aldi-lidl-kik-primark-billig-maerkte-boomen-in-deutschland/20120020.html

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78 Kommentare

  1. bauerhans sagt

    „in den 60ern war die Welt in Ordnung. Allerdings eben in der DDR, auch bei Zwangskollektivierung. Endlich geregelte Arbeitszeiten, ausk√∂mmliches Einkommen. Lust auf Zukunft. Und dann ging irgendwas schief.“

    lieschen m√ľller,die e i g e n i n i t i a t i v e blieb auf der strecke,nur wenige k√ľmmerten sich,viele hauten ab und alles zerfiel letztlich.

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  2. Friedrich sagt

    Ich , als Bauer wollte und will keine Fl√§chenpr√§mien oder Agrardieselerasttung haben. Das wird uns alles von Br√ľssel und Berlin aufgedr√ľckt. Nur was sich am Markt selbst tr√§gt ist was Wert !! Mit den Pr√§mien hat man unsere Nahrungsmittel „WERTLOS“ gemacht. Ern√§hrung mit 8-10 % von Netto ist kein Faktor mehr in der Haushaltskasse. Auto, Urlaub , Freizeit sind heute die Kostenpositionen. Deshalb werden die sogenannten Subventionen f√ľr Nahrungsmittel direkt in den Auto-, Urlaubs- und Freizeitbereich vom Verbraucher weitergereicht. Als Bauer mu√ü ich mich deshalb nicht schlecht f√ľhlen. Letztlich werden alle Wirtschaftsbereiche damit subventioniert ,die die Klimabilanz erheblich verschlechtern. Heute las ich z.B. in der Zeitung , da√ü die Flugpassagierzahlen wieder um rd. 8% gestiegen sind. Auch der Autoabsatz und die Urlaubsreisen boomen .
    In diesen Bereichen spricht auch keiner von Nachhaltigkeit oder CO2-Bilanz. Da sollen sich man die Industrie und Bauern drum k√ľmmern. Statt in den Konsumbereich sollten viele Wohnungsinhaber sich lieber um die CO2 Bilanz ihrer vier W√§nde k√ľmmern. Ich habe jedenfalls meine private und betriebliche CO2-Bilanz um mehr als 40% in den letzten 20 Jahren verbessert. Ganz allgemein kann ich das auch pauschal √ľber die meisten Bauern so sagen, denn wer seine CO2 Bilanz in der Landwirtschaft nicht verbessert hat , den gibt es heute als Betrieb nicht mehr , au√üer den Biobauern, die ihre CO2 Bilanz nicht verbessert haben. Die bekommen soviel staatl. Pr√§mien , da√ü einiges davon sogar noch den Aufwand mit abdecken mu√ü , also weniger Gewinn als Pr√§mie erwirtschaftet wird. Das kann es doch wohl auch nicht sein, da√ü eine kleine Minderheit von Verbrauchern so stark subventioniert wird.

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    • Stadtmensch sagt

      Dass die Biobauern eine schlechtere CO2 Bilanz haben sollen als die „Modernen“ wage ich zu bezweifeln. 90% der Forschungsgelder flie√üen in die konventionelle LW. Da ist es kein Wunder, dass jeder Biobauer selbst experimentieren muss, wie er das Verh√§ltnis von Input zu Output optimiert. Es ist halt politisch nicht gewollt, weil die Agrarchemie-Industrie sehr einflussreich ist und hier leider die Deutungshoheit hat. Dass regenerative, chemiefreie Agrikultur funktioniert (bis 90% Ertrag im Vergleich zum Konvi-System) haben viele Langzeitversuche (Rodale, Fibl) gezeigt. Bio-LW ist die einfachste M√∂glichkeit, das CO2 aus der Atmosph√§re wieder wieder in den Boden zu kriegen. Zeit wirds:

      Die „Wohlstandszombies“ wollen es nicht kapieren, dass ihr imperialer Lebensstil ihr baldiger Untergang sein wird. Dazu muss es erst richtig schlimm werden, aber dann ist eh Sense. Dann funktioniert auch keine Bio-LW mehr.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Sagt ihnen der ehemalige gr√ľne Politiker Dietmar Johnen etwas, Johnen musste f√ľr seinen Bio-Hof in Gro√ükampenberg (Eifelkreis Bitburg-Pr√ľm) Insolvenz anmelden.

        Heute betreibt er einen Naturland Bio-Bauernhof mit Schafhaltung in der Vulkaneifel, diesmal klappt es bestimmt das CO2 aus der Atmosph√§re wieder wieder in den Boden zu kloppen. ūüôĀ

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  3. Ich bin jetzt mal b√∂sartig und behaupte, die Bauern haben sich zuerst auf das Spiel mit den Billigpreisen eingelassen. Es sind doch die Bauern, die eingeknickt sind und nicht gen√ľgend Mumm bewiesen haben, angemessene Preise zu verteidigen. Die Bauern haben sich gegenseitig selbst unterboten. Das ist nicht die Schuld des Verbrauchers.
    Es boomt billig, wenn man den Schwarzen Peter aufgrund des eigenen Versagens einseitig dem Verbraucher zuschiebt.
    Warum um alles in der Welt soll der Verbraucher freiwillig und ohne Not ausb√ľgeln, was der Bauer sich selbst eingebrockt hat?

    Ja, ich wei√ü, dass es nicht so einfach ist. Aber diese st√§ndige Den-Verbraucher-an-den-Pranger-stellen geht mir allm√§hlich etwas auf den Keks. Und diesen Spie√ü kann man ebensogut umdrehen und den Schwarzen Peter wieder zur√ľckgeben. Was ich hiermit tue. So, kann jetzt endlich mal der Dialog losgehen?

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    • Mark sagt

      Im Kern ist Deine Aussage absolut richtig. Ein Großteil der Bauern kann nur eines: produzieren!

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      • Inga sagt

        Das mit den Preisen ist doch ein Politikum!

        Da kann weder Verbraucher noch Bauer was dran machen.

        Aber wenn der Verbraucher seine Nahrungsmittel direkt beim Bauern seines Vertrauens kauft, bzw, bei der von dem Bauern verarbeitende Handwerk, M√ľller und Becker und Metzger, der schonend seine Weidetiere schlachtet, dann haben sie bessere Qualit√§t in den Nahrungsmitteln, gut f√ľr Gesundheit und Umwelt. so hat de r4bauer einen h√∂heren Erl√∂s und er braucht keinen Stall f√ľr Massentierhaltung zu bauen.
        So könnten wir Bauern und Verbraucher den Gordischen Knoten lösen!

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Im Gegensatz zur Meinung vom Mark, finde ich ihre Auslassungen als Quatsch.

      Die Erzeugung von Lebensmittel kann man nicht abstellen, wie eine Maschine, das einzige was man kann, ist die Produktion aufgeben und das machen immer mehr.

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      • Mark sagt

        Es ist √ľberhaupt nicht verwerflich, wenn sich der Verbraucher beste Qualit√§t zum Billigstpreis bei Aldi holt. Die Frage, die sich stellt, muss lauten: Warum verf√ľgt Aldi √ľber beste Ware zum Billigstpreis? Hier sind die Bauern und ihre Vermarkter gefragt!

        3+

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Möchte ihnen mal was von der Weinbranche erzählen, das ist das was 55 Jahre gemacht habe, habe auch etwas Einblick in den Verkauf gehabt.

          Die rufen an, sagen sie brauchen 400.000 Flaschen Wein und sagen den Preis, den sie bezahlen wollen.

          Kommt das Geschäft nicht zustande, da kaufen die halt Wein aus Italien, wenn die auch nicht zu dem Preis liefern, dann fragen die Wein aus Chile nach.

          Wer darauf angewiesen ist, ALDI zu beliefern, ist ein armer Hund.

          Mein Winzerkeller muss denen keinen Wein verkaufen.

          2+

      • Wenn ihr Bauern nichts anderes als „Wachsen oder Weichen“ k√∂nnt, ist das doch euer Problem und nicht das des Verbrauchers.

        Wenn ihr Bauern euch einig w√§rt, dass man unter einem bestimmten Preisniveau nicht vern√ľnftig produzieren kann, dann k√∂nnte der Handel die Preise auch nicht dr√ľcken. Der Grund f√ľr das Dilemma ist doch, dass ihr Bauern euch gegeneinander ausspielen habt lassen. Und dann soll es der Verbraucher richten und auf einmal freiwillig Preise bezahlen, die ihr Bauern NICHT verteidigt habt.

        Klar kann man die Erzeugung von Lebensmitteln nicht abstellen, aber daf√ľr habt ihr den Vorteil, dass ihr euch in diesem lebenswichtigen Bereich selber versorgen k√∂nnt, also weniger erpressbar seid als jeder andere. Und zudem ist die Lebensmittelproduktion ein gewaltiger Machtfaktor, denn Lebensmittel braucht nun mal jeder, und da sind die, die sie produzieren, im Grunde massiv im Vorteil. Das gilt nat√ľrlich nicht mehr, wenn dann √úberproduktion herrscht.

        Es ist nicht die Schuld des Verbrauchers, wenn ihr Bauern eure Marktmacht nicht auszuspielen versteht, sondern euch vom Handel √ľber den Tisch ziehen und euch die Preise diktieren lasst. Das kommt nur daher, dass der Handel das „teile und herrsche“ eben besser kann als ihr. Wenn ihr zusammenhalten w√ľrdet, k√∂nnte euch niemand was. Tut ihr aber nicht. Dass √úberproduktion herrscht, ist auch nicht die Schuld des Verbrauchers, sondern die der uneinigen Wachsen-oder-Weichen-Bauern.

        Also schiebt es nicht dauernd auf den Verbraucher. Das nervt allmählich. Zumal ja echt nix Konstruktives dabei rauskommt.

        2+

        • Bauer Willi sagt

          Interessanter Ansatz. Vor allem dass „es allm√§hlich nervt“. ūüôā Der Artikel sagt nichts anderes, als dass die Verbraucher zunehmend preisbewusst einkaufen. Wo doch Gott und die Welt predigt: besser Klasse statt Masse. Dabei ist die Discounterware ja absolut in Ordnung. Also brauchst Du √ľberhaupt nicht genervt zu sein, es sei denn, Du f√ľhlst Dich angesprochen.

          Heute hatte ich Besuch von 40 Berufskollegen, mit denen ich auch nicht einig bin. Die kamen n√§mlich alle aus Brasilien. Habe versucht, mit denen einen Preis f√ľr Weizen auszuhandeln, unter dem wir nicht verkaufen. Wir, die deutschen Bauern und sie, die brasilianischen Bauern. Die haben mich mal komisch angeguckt und sich wohl gefragt, ob ich noch alle Tassen im Schrank h√§tten.

          Ja, die Bauern lassen sich √ľber den Tisch ziehen und zwar deshalb weil viele Anbieter einigen wenigen Nachfragern gegen√ľberstehen. Nennt man Oligopol. Und das Kartellamt spielt da mit, siehe Tengelmann-√úbernahme. Frag mal Zulieferer der Automobil-Industrie, wie es da l√§uft. Die sind genau so erpressbar wie die Landwirte, vor allem wenn es um Teile geht, die √ľberall verf√ľgbar sind. Dazu bedarf es auch keiner √úberproduktion, dieses Argument ist allein schon deshalb Quatsch, weil Obst und Gem√ľse in gro√üen Mengen importiert wird. Und nicht deshalb, weil die deutschen Bauern zu bl√∂d sind, sondern weil ihre Kosten aufgrund von Umwelt- Lohn- und Sozialstandards h√∂her sind. Schon mal was von Mindestlohn geh√∂rt?

          Dieses „Spiel“ geht erst dann anders herum, wenn das Produkt ein deutliches Alleinstellungsmerkmal hat, oder vorgibt, eines zu haben. Beispiel Tesla. Beispiel I-Phone.

          Ich versuche, n√§chstes Jahr karierte Kartoffeln anzubauen. Das macht noch keiner. Wird mit Sicherheit ein Renner, auch wenn die so schmecken wie alle Kartoffeln. Und jetzt im Ernst: unser Sohn verkauft blaue Kartoffeln, das Kilo f√ľr 3 ‚ā¨uro. Ist aber eine sehr kleine Kundengruppe, die bereit ist, das auch zu zahlen. Nischen funktionieren immer, aber es gibt keine 285.000 Nischen. So viele landwirtschaftliche Betriebe gibt es in Deutschland.

          Was mich allm√§hlich nervt, ist die ewig gleiche Leier, dass „die Bauern doch selbst schuld sind“. Mit dem Nachsatz, dass die ja auch noch „die Subventionen vorne und hinten hineingeschoben bekommen“. Der obige Kommentar erinnert mich an Pippi Langstrumpf: „widewidewid ich mach mir die Welt wie sie mir gef√§llt.“

          Ich w√ľnsche einen sch√∂nen Abend allerseits, vor allem an die Jammerer, die ja leider kein Geld haben.
          Bauer Willi

          3+

          • Mark sagt

            Hallo Willi,
            trotzdem hat der fingerphilosoph recht. Die Verbraucher sind nicht schuld an der miserablen Marktstellung der Bauern. Die Marktstellung der Bauern verbessert sich erst, wenn sie ein knappes Gut produzieren. Schau Dir mal den Milchmarkt an, die Preise haben sich dort innerhalb der letzen 12 Monate fast verdoppelt, obwohl sich keine anderen Absatzwege oder Alleinstellungsmerkmale oder Nischen etc. aufgetan haben. Alleiniger Grund ist die r√ľckl√§ufige Angebotsmenge. Trotz deutlich h√∂herer Preise ist der Trinkmilchabsatz erstaunlich stabil, ebenso der Butterabsatz. Die Angebotsmenge ist der dominierende Faktor. Die einzigen, die den Milch,arkt wieder zum abst√ľrzen bringen k√∂nnen, sind die Bauern, indem sie die Produktion wieder deutlich ausweiten. Die Verbraucher werden den Milchmarkt nicht zum abst√ľrzen bringen!

            3+

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Letztes Jahr sind in Deutschland die Milchviebest√§nde um 1,6 % zur√ľckgegangen,
              bei der internationalen Handelsplattform Global Dairy Trade (GDT) lag der Preis f√ľr Micherzeugnisse um 61,5 % √ľber dem Vorjahresniveau.

              Der Weltkuhbestand wird 2017 auf 998.310.000 K√ľhe gesch√§tzt.

              Der erfreuliche Anstieg der Milch f√ľr den deutschen Bauer ist sicherlich nicht mit der Abschaffung von 700.000 K√ľhe in Deutschland zu begr√ľnden.

              https://de.statista.com/statistik/daten/studie/28931/umfrage/weltweiter-rinderbestand-seit-1990/

              Einen wichtigen Einfluss auf die Angebotsverknappung auf den weltweiten Milchm√§rkten hat zudem das Wetter. Gro√üe Produktionsl√§nder wie Australien und Neuseeland konnten in j√ľngster Zeit witterungsbedingt l√§ngst nicht so viel liefern, wie noch im vergangenen Jahr. Laut FAO hat dies die Exportm√∂glichkeiten aller gro√üen Milcherzeugerl√§nder eingeschr√§nkt und die Preise ebenfalls in die H√∂he getrieben.
              Auf der anderen Seite steigt stetig die Nachfrage nach Butter. Laut Kevin Bellamy, Experte der Rabobank, gibt es sogar einen strukturellen Anstieg der Butternachfrage weltweit. „Die Leute greifen immer mehr zur Butter und verarbeiten sie auch verst√§rkt in industriellen Lebensmittelprodukten“, sagt er laut „FT“. Mit dazu beigetragen haben d√ľrften j√ľngste Studien, denen zufolge der Einfluss des Butter-Konsums auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen m√∂glicherweise geringer ist als gedacht, so die Zeitung weiter. Auf der anderen Seite habe es zuletzt auch „schlechte Presse“ √ľber die angeblichen Gesundheitseffekte vegetarischer Brotaufstriche gegeben.

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            • Mark sagt

              „Der erfreuliche Anstieg der Milch f√ľr den deutschen Bauer ist sicherlich nicht mit der Abschaffung von 700.000 K√ľhe in Deutschland zu begr√ľnden.“ Doch, das ist mit ein wichtiger Faktor f√ľr den deutschen Milchmarkt. F√ľr den europ√§ischen Milchmarkt war das Mengenreduktionsprogram der EU ein wichtiges Signal!! Gewisse Kreise*) wollen dies jedoch bewusst nicht zur Kenntniss nehmen!
              *) z.B. Milchindustrieverband, BV

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          • Paulus sagt

            Hallo Willi, jetzt hast Du dich aber sch√∂n ausgekotzt und ich bem√ľhe mich dich zu verstehen.
            Dass die Discounterware völlig in Ordnung ist hast Du ja schon mal zugegeben, obwohl Du dort nach deiner eigenen Aussage ja definitiv nur Klopapier kaufst. Nun Ja.

            In einigen Punkten darf ich Dir widersprechen oder auch ergänzen:
            1. Die Automobil-Zulieferer sind nicht mehr erpressbar. Wenn die auch nur einen Tag nicht mehr liefern stehen die B√§nder still. Das haben mittlerweile auch die gro√üen Konzerne begriffen. Bauteile die 50 Seiten langen technischen Spezifikationen unterliegen bekommt man nicht wie √Ąpfel und Birnen an jeder Stra√üenecke.
            2. Dass die gesetzlich vorgeschriebenen Umwelt- Lohn- und Sozialstandards in der deutschen Landwirtschaft h√∂her sind als z.B. in osteurop√§ischen Staaten kann ich als Staatsb√ľrger nur begr√ľ√üen.
            Wenn Du dich √ľber den Mindestlohn beklagst solltest Du dich ganz einfach sch√§men. Die Zeiten der Leibeigenschaft haben wir gl√ľcklicherweise hinter uns.
            Mit der Aussage ‚Äědie Jammerer die ja leider kein Geld haben‚Äú hast Du dich nicht √ľberh√∂ht. Ich verbuche das aber unter Arroganz eines gut Bestallten.
            3. Die Bauern sind immerhin in der gl√ľcklichen Lage ihre Produkte ganz einfach abliefern zu k√∂nnen, sei es bei der Molkerei, der Genossenschaft oder sonst wo. Selbst die Winzer werden ihre Pl√∂rre auf diese Weise los. Einfacher geht es doch nun wirklich nicht und ich w√ľrde mich h√ľten dar√ľber zu klagen.
            4. Nahezu karierte Kartoffeln kann man schon seit einigen Jahren im Le Bon March√© in Paris, 7. Arrondissement kaufen, die sind dar√ľber hinaus auch noch rechteckig.
            Das ist jetzt kein Scherz! Ich habe mehrfach fasziniert davor gestanden.

            Als Nebenerwerbslandwirt der mit einem örtlichen Partner ganz schlicht und einfach Freilandrinder hält, bin ich allerdings mit einigen der Probleme vertraut. Deren Haltung, Schlachtung und Vermarktung vollzieht sich in einem Dorf.
            Die einen wollen deren Fleisch nicht essen weil sie jeden Tag mit Hund und Kindern daran vorbeigehen, ihnen mal √ľber die Schnauze streicheln und eine emotionale Beziehung aufgebaut haben. Den anderen ist das Fleisch angeblich zu mager und den anderen zu teuer. Die Damen mit den SUVs treten dann von einem F√ľ√üchen aufs andere und kaufen dann doch lieber was vom Schwein eines anonymen Lieferanten. Vor Ort m√ľsste unser Metzger das Fleisch wahrscheinlich verschenken, w√ľrde er es nicht eingeschwei√üt an irgendwelche Grillclubs und Restaurants verschicken. Ganz sch√∂n schwierig das Ganze und selbst in kleinem Ma√üstab nur schwer zu begreifen.
            Auf Subventionen und sonstige √∂ffentliche Zuwendungen verzichten wir, weil sich der Verwaltungsaufwand und die grob gesch√§tzten erh√§ltlichen Mittel wahrscheinlich irgendwie ausgleichen w√ľrden.

            Ich weiß nicht ob ich das Alles (einschl. Deines Kaufverhaltens) als Gipfel der Dekadenz, ewiges Geseihere der Landwirte oder unter normalem Verbraucherverhalten einordnen soll.
            So, jetzt habe ich mich auch mal ein wenig ausgekotzt.

            4+

            • bauerhans sagt

              „Auf Subventionen und sonstige √∂ffentliche Zuwendungen verzichten wir..“

              hier gibts einen betrieb mit ca. 8-10ha eigentum,der speziell gr√ľnland im gr√∂sseren umfang gepachtet hat und fleischrinder h√§lt.
              der bekommt ca. 50000‚ā¨ agrarknete,seitdem er einen spezialberater eingeschaltet hat.

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          • Eines m√∂chte ich mal klar stellen: ich habe null schlechtes Gewissen. Das ist nur wieder so eine typische Unterstellung seitens mancher Bauern. Dahinter verbirgt sich ja doch nur wieder eine versteckte Schuldzuweisung an mich als Verbraucher. Ebensowenig wie der Bauer sich den Schuh einer wie immer gearteten „Schuld“ anzieht, ebensowenig tu ich das.

            Was mich nervt, ist nicht, was und wie ich einkaufe, sondern dass hier auf diesem Blog √ľberhaupt kein Dialog entsteht, wie das als Programm vertreten wird. Was hier gemacht wird, ist ein Spiel mit dem Schwarzen Peter, der hin- und hergereicht wird. Der ist schuld … nein, der ist schuld, … gar nicht wahr, jener ist ist schuld. Mal ist es der Bauer, mal der Verbraucher, mal die Politik, mal die NGOs, mal das Wetter.

            Versteht der Bauer den Verbraucher? Nein. Versteht der Verbraucher den Bauern? Nein.

            Dabei liegt das Problem ganz woanders.

            Es sind die technischen M√∂glichkeiten, die die Menschen aus der Produktion vertreiben und sie allm√§hlich √ľberfl√ľssig machen. Da ihr Bauern existenzielle Grundbed√ľrfnisse abdeckt, bekommt ihr das eben vor den anderen zu sp√ľren. An euch kann man sehen, wie es in Zukunft allen gehen wird, wenn die Vertechnisierung nach den landwirtschaftlichen Berufen und denen in der G√ľterproduktion nun allm√§hlich auch die B√ľro- und Dienstleistungsberufe √ľberfl√ľssig macht. √úbrig bleibt in allen Gebieten jeweils nur eine kleine, hochspezialisierte Elite aus Technokraten.

            Dass es immer weniger Bauern gibt, ist ein Problem der Vertechnisierung der Landwirtschaft und nicht der Verbraucher.
            Wer die Welt in den vergangenen 50 Jahren gestaltet hat, waren weder die Bauern noch der Handel noch die Verbraucher, sondern die Techniker und Ingenieure. Die Landwirtschaft und der Großhandel, wie sie heute sind, sind die FOLGEN der Vertechnisierung. Billige Supermärkte konnten nur entstehen, weil heute so gut wie jeder ein Auto hat. Welthandel konnte nur entstehen, weil Ingenieure die entsprechenden Transportmöglichkeiten entwickelt haben. Heute verlagert sich nun die Vertechnisierung in den Bereich der Datenverarbeitung. Heute ist es das Silicon Valley, das die Welt gestaltet.

            Dass heute viele Anbieter (Bauern) wenigen Nachfragern (Gro√ühandel) gegen√ľberstehen, ist nicht die Schuld der Verbraucher. Das ist die „Schuld“ der Technisierung und Industrialisierung. Die technischen M√∂glichkeiten inklusive der Transportm√∂glichkeiten haben diese Art von Wirtschaft erzwungen. Aber davon wollt ihr Bauern ja auch nichts h√∂ren, da ihr genauso technikbesessen seid wie der Smartphone-Besitzer, dem der Ehemalige auch schon mal seinen Smartphone-Besitz unter die Nase reibt, w√§hrend er dann selber mit seinem Fendt rumf√§hrt oder so. H√∂rt man von euch Bauern ein Wort gegen die Vertechnisierung? Nein, im Gegenteil. Wenn eine neue Unkrauthackmaschine vorgestellt wird, habt ihr gleich 100.000 Treffer auf eurem Blog.

            Und wer jammert hier denn mehr? Der Verbraucher, der kein Geld hat? Oder der Bauer, der sich mit dem Geld der Verbraucher eine neue Hackschnitzelmaschine oder einen elektronischen Armreif f√ľr seine Kuh kaufen will?

            2+

            • bauerhans sagt

              „eine versteckte Schuldzuweisung an mich als Verbraucher.“

              der verbraucher kauft billig und gut!!
              von der politik wird die landwirtschaft mit auflagen bombardiert,weil der verbraucher das so w√ľnsche,auch w√§re er bereit,deshalb mehr f√ľrs essen auszugeben.
              das stimmt nicht,siehe umsatz der discounter.

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            • Wenn ich preiswert gute Ware bekomme, dann sage mir einen vern√ľnfigen Grund, warum ich freiwillig mehr daf√ľr bezahlen soll.

              Etwa aus Solidarit√§t mit euch Bauern? Warum soll ich mit euch Bauern solidarisch sein, wenn ihr mit eurem „Wachsen oder Weichen“ (was mit weiterer Vertechnisierung identisch ist) nicht mal untereinander solidarisch seid?

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            • Mark sagt

              Der technische Fortschritt macht im Durchschnitt der letzten 30 Jahre knapp 3 % Produktivit√§tssteigerung pro Jahr aus. D.h. j√§hrlich m√ľssten ca 3% der Betriebe aus der Produktion ausscheiden, um dem techn. Fortschritt gerecht zu werden. Tats√§chlich steigen aber wesentlich mehr aus. D.h man kann die Probleme der Landwirtschaft nicht monokausal dem technischen Fortschritt anlasten.

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        • Inga sagt

          Ja, Fingerphilosoph,
          warum hast du ein schlechtes Gewissen, das wir Bauern Euch Verbraucher die Schuld am niedrigen Preis f√ľr landw. Produkte geben?

          Das liegt doch an der √úberfluss der landw. Rohstoffe.
          Der LEH macht damit was er will, er dr√ľckt die Kunden und die Erzeuger, dar√ľber haben wir doch schon so viel diskutiert!

          Wen die deutschen Bauern oder Molkereien oder Landhandel nicht liefern, dann holen die sich das eben aus dem Ausland! Das wei√üt du doch! Hier schon zu gen√ľge diskutiert worden.
          Ein einzelner Bauer kann gar nicht dagegen tun, der Preis f√ľr seine Erzeugnisse kommen von oben her!

          Was du meinst, ist, dass der Verbraucher eben immer billig billig billig im LEH haben will.
          Deswegen sorgt der LEH f√ľr Billigwaren und dr√ľckt bei unseren Molkereien und anderen der Preis.
          Unten hat der Ehemalige doch das Beispiel an seinem Wein gebracht, so machen die das beim LEH.
          Durch diesen Preisdruck kommt es zur Massentierhaltung und Billigfleisch.
          w√ľrden die Verbraucher beim Handwerksmetzger gutes und teures Fleisch, aber daf√ľr weniger kaufen, dann k√∂nnten die Bauern noch gute, aber weniger Fleischqualit√§t.
          Der Bauer hält das Tier länger und gibt ihm bessere Futterqualität ohne Leistungsfutter!

          Das ist ges√ľnder f√ľr uns Menschen und auch f√ľr die Umwelt!

          Manche Restaurants machen machen das, sie kaufen vom befreundeten Bauern das Fleisch mit 30‚ā¨/kg und erzeugen dir ein gutes St√ľckfleisch auf den Teller!
          Aber frag nicht was das kostet!

          Ist doch schon oft genug erklärt worden!

          Na ja, der Kunde ist König, wenn der das nicht will!?!

          Das ist so, auch wenn es nervt!

          Wann wird sich das ändern?

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          >>Wenn ihr Bauern euch einig w√§rt, dass man unter einem bestimmten Preisniveau nicht vern√ľnftig produzieren kann, dann k√∂nnte der Handel die Preise auch nicht dr√ľcken. Der Grund f√ľr das Dilemma ist doch, dass ihr Bauern euch gegeneinander ausspielen habt lassen. Und dann soll es der Verbraucher richten und auf einmal freiwillig Preise bezahlen, die ihr Bauern NICHT verteidigt habt.<<

          F√ľr den Fall, dass es √ľberhaupt einen Sinn macht, m√∂chte ich es bei einer Frucht erkl√§ren, die ich 50 Jahre lang angebaut habe, n√§mlich Zwetschgen, eine Frucht die weniger angebaut wurde, als der deutsche Bedarf.

          Rechtzeitig wurde eine Ernteschätzung gemacht und danach die Einfuhrkontingente festgelegt, hauptsächlich aus Ungarn.
          Kamen die bei uns an, gab es kein Halten mit den Preisen nach unten nat√ľrlich. Dem Verbraucher war es schei√üegal wo die Zwetschgen her waren, Hauptsache war, der Preis des Kuchens beim B√§cker war Preiswert.
          Hinzu kam noch, dass die EU 29 Millionen DM in Spanien, in den Aufbau von Zwetschgenplantagen steckte, einschließlich der notwendigen Bewässerung.

          Selbstverst√§ndlich w√§re es m√∂glich gewesen, den Markt nicht zu beliefern, dann w√§ren halt alle Zwetschgen vom Balkan gekommen und wir h√§tten die Besch√§ftigten des Obstgro√ümarktes in die Kurzarbeit schicken m√ľssen.

          Noch was persönliches,
          ändern sie ihre Meinung, indem sie ein Fähnchen in den Wind halten?

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          • Ich halte mein F√§hnchen durchaus nicht in den Wind. Ich vertrete den Standpunkt, dass die Vertechnisierung sowohl den Bauern wie den Verbrauchern eine Lebensweise aufdr√ľckt, die weder den Bauern noch den Verbraucher letztendlich zufriedenstellt.

            Auch mit den Zwetschgen ist es nichts Anderes. Vor 100 Jahren war es noch nicht möglich, tonnenweise Zwetschgen von Ungarn nach Deutschland zu transportieren. Und Bewässerung von spanischen Plantagen war auch nicht möglich.

            Aber anstatt dieses Problem anzugehen, schieben sich Bauern und Verbraucher lieber gegenseitig den Schwarzen Peter zu. Ich habe bloß keine Lust, bei diesem Hin- und Hergeschiebe mitzumachen.

            2+

            • Alois Wohlfahrt sagt

              Hallo Marian,
              >Aber anstatt dieses Problem anzugehen, schieben sich Bauern und Verbraucher lieber gegenseitig den Schwarzen Peter zu.
              Das ist der Kern der Misere.
              Dazu Fragen:
              – Wie k√∂nnen wir das Problem der „Vertechnisierung“ angehen.
              – Wie den Weg aus der Negativspirale finden?
              – Wie „Alleinstellungsmerkmale“ aufbauen und sichern?
              – Wie neue Vermarktungswege aufbauen?
              – Wie anfangen?

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            • Lieschen M√ľller sagt

              CDU und SPD nicht mehr w√§hlen, Kapitalertragssteuer, Finanztransaktionssteuer, Kerosinsteuer demokratisch erzwingen. Transporte √ľber Maut verteuern (und nicht mehr den ADAC unterst√ľtzen, der das verhindert).

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Ich schrieb nicht von 100 Jahren, vor 50 Jahren war die Welt noch in Ordnung, da gab es Vollernten mit niedrigen Preise, weniger gute Ernten mit höheren Preisen.
              Im Jahre 1957 gab es f√ľr ein Kg. Zwetschgen ca 90 Pfennig je Kg. am 21.08. 2006 33 Cent das Kg.
              Mein Vater hat damals mehr Lohn bezahlt, als die Fabrik in der N√§he. W√§re der heutige Arbeitnehmer mit dem Lohn von damals zufrieden. Und sie schreiben davon, dass dem Verbraucher eine Lebensweise aufgedr√ľckt wird.

              Wenn sie meinen, dass damals eine Bewässerung nicht möglich war, dann gehen sie mal nach Gran Canaria, dort können sie verfallene Bewässerungssysteme ansehen, die Jahrhunderte Jahre alt sind.
              Zu den Fähnchen möchte ich nur soviel sagen, sie ändern ihre Ansichten, wie andere ihre Unterwäsche.

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            • Lieschen M√ľller sagt

              Im Grunde erzählen das meine Eltern auch immer: in den 60ern war die Welt in Ordnung. Allerdings eben in der DDR, auch bei Zwangskollektivierung. Endlich geregelte Arbeitszeiten, auskömmliches Einkommen. Lust auf Zukunft. Und dann ging irgendwas schief. Ich täts nochmal mit den Linken probieren, die Nazis will ich auf keinen Fall! Aber weiterso eben auch nicht.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              >> Ich täts nochmal mit den Linken probieren, <<

              Das hat in der DDR nicht funktioniert,
              aber in Nordkorea, da klappt es. ūüėČ

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    • rebecca sagt

      Zu Bedenken w√§re das es nicht „Die Bauern“ oder „Die Verbraucher“ als homogene Gruppe gibt.
      In einer Gruppe Menschen die mit diesen Merkmalen klassifiziert wird kann es völlig gegensätzliche Meinungen und Lebensbedingungen geben.

      Der Besserverdiener mit sechstelligem Jahreseinkommen ist genau wie die allerziehende Mutter mit Hartz4 ein Verbraucher. Allerdings d√ľrften die Gemeinsamkeiten mit dieser Tatsache ersch√∂pft sein.

      Ebenso bei den Bauern.

      Daher w√ľrde ich mich h√ľten mit solch oberfl√§chlichen Begriffen in diesem Zusammenhabg zu hantieren.

      Das nutzt nur denen die von diesem scheinbaren Konflikt profitieren. Gro√übetrieben, der Industrie und ihren lautstarken Vertretern die in ihrem Kampf f√ľr noch mehr Profit unter allen Umst√§nden, f√ľr Gentechnik und FDP Positionen (hier immer wieder nachzulesen)

      Ein Vorwurf den man vielen Bauern machen könnte wäre der das sie nicht nachsehen wo ihre wirklichen Interessen sind und mit denen zusammenarbeiten die sie vertreten, bzw helfen sie zu erreichen.

      Wobei der auch viele Verbaucher trifft, denn andernfalls h√§tten die Merkel CDU und die wieder aus den L√∂chern gekrochene FDP nicht solche Umfrageergebnisse wie aktuell. Auch viele NGO h√§tten es schwerer oder w√ľrden verschwinden.

      Es bleibt also schwierig. Ein Weg aus der Misere w√§re sich nicht mehr f√ľr fremde Interessen mit instrumentalisien zu lassen. Von NGO genau so wenig wie vom Verfasser dieses Blogartikele und wirklich miteinander vorurteilsfrei zu reden.

      Bekommen wir das hin wird sich etwas ändern. Bekommen wir es nicht hin, werden weiterhin wenige davon profitieren das sie viele gegeneinader zu ihrem Nachteil aufhetzen.

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  4. Genau so ist die Qualit√§t, Lebensmittel oder Lumpen… viele kennen es auch nicht anders, weil schlicht das Geld fehlt. Weniger ist mehr, kapiert auch nicht jeder.

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  5. Berglens, Peter sagt

    Man darf m.E. nicht Erwarten, dass „Fortschritte“ schnell zu erzielen sind. Nach meiner Beobachtung nimmt das √∂kologische Bewusstsein langsam aber kontinuierlich zu. Sonst w√ľrden doch nicht Biom√§rkte, regionale Anbieter und Hofl√§den wie Pilze aus dem Boden schie√üen. Belege und Beispiele, wie auch Menschen mit schmalem Geldbeutel regional und saisonal √ľber die Runden kommen k√∂nnen, gibt es genug. Allerdings nat√ľrlich nicht, wenn Zigaretten, Alkohol und Elektronik die wichtigste Rolle spielen.
    Ich habe keine finanziellen Probleme, gebe aber zu, wenn ich ein Schn√§ppchen machen kann, freue ich mich auch. Habe z.B. heute knackfrische Buschbohnen auf dem Wochenmarkt gekauft: 2,70‚ā¨ !!! das Kilo.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Waren die Bohnen vom Bio Anbau,
      wegen dem √∂kologischen Bewusstsein? ūüôā

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      • Berglens, Peter sagt

        Nein, bio ist mir weniger wichtig als regional.
        Die Bohnen sind bereits geputzt und eingefroren. Heute Abend gibt es einen Teil davon mit Zwiebeln und Speck (auch regional) und Kartöffelchen (auch regional). Bio ist heute nur der Nachtisch: Joghurt mit Beeren aus heimischem Garten.

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    • Mausschubser sagt

      Ich baue in meinem Garten auch Buschbohnen an. Wenn ich mir vorstelle, dass ich von 2,70‚ā¨ das kg (im Gesch√§ft!) leben soll, da bekomme ich das Grausen. Von den 2,70‚ā¨ bekommt der Staat schon mal fast 0,18‚ā¨. Gro√ühandel, Einzelhandel und Transportgewerbe wollen auch leben. Da sch√§tze ich mal der Gem√ľsebauer ist mit 1‚ā¨ pro Kilo noch gut bedient. Schon mal √ľberlegt wie viel Kilo Bohnen f√ľr das Geld in der Stunde geerntet werden m√ľssen, um auf einen ad√§quaten Stundenlohn zu kommen? (Nein es sind nicht 8,5 Kilo f√ľr den Mindestlohn) Und da reden wir nur √ľber die Ernte. Nicht √ľber Saatgut, Pacht, Maschinen, Altersvorsorge, Krankenkasse… Ich bin froh von meinem Garten nicht leben zu m√ľssen, h√§tte ich einen Hof w√ľrde ich mir √ľberlegen die Fl√§chen zu verpachten und irgendetwas anderes zu arbeiten.

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        • Mausschubser sagt

          Vorstellung von Agrarwende? Bei den meisten sicherlich nicht. Und regional f√ľr viele von uns auch nicht. Bohnen auf dem Acker sieht man hier nur Soja.
          Die Ernte geht so zwar schnell, aber jede Maschine kostet und auch, wenn sie nur rumsteht. Lohnt sich also nur, wo mehr als ein Feld Buschbohnen steht. Mir ging es ja darum, mal sich vor Augen zu f√ľhren, wie g√ľnstig bei uns Lebensmittel im Verh√§ltnis zur manuellen Arbeitsleistung sind.

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  6. Was ist eigentlich, wenn Deutschland mehr Bio produzieren soll? Ist ja wohl der gesellschaftliche Wunsch. Dann werden Lebensmittel teurer und das ist auch so in Ordnung. Das verf√ľgbare Einkommen steigt aber deshalb nicht. Wie wird diese Diskrepanz aufgel√∂st? Wird der Hartz-IV-Satz dann angehoben? Hat dar√ľber mal jemand nachgedacht? Oder kommt es zu sozialen Unruhen, weil das Essen teurer wird?

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    • Bei mehr Bio werden Lebensmittel nicht nur teurer, die CO2 Bilanz wird auch schlechter. Und dem Artenschutz dient es bei den derzeitigen Z√§hlergebnissen offensichtlich auch nicht. Noch nie gab es soviel Biofl√§chen wie heute, gleichzeitig stirbt angeblich alles aus.

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    • In keinem Land der Welt sind die Preise f√ľr Lebensmittel in Relation zum Durchschnittseinkomme so billig wie in Deutschland bei Discountern. Deswegen gabs da ja immer wieder Skandale wegen zu niederiger Qualit√§t.

      2+

  7. Eine einseitige Verbraucherschelte ist wenig zielf√ľhrend. Er ist das letzte Glied der Wertsch√∂pfungskette und es ist nicht verboten noch verwerflich, kosteng√ľnstig einzukaufen. Die moralische und ethische Verantwortung liegt bei den Anbietern. Diese haben eine „Bringschult“. Bei einigen wenigen Produkten wird diese auch geliefert, wenn es werbewirksam der eigenen Unterscheidbarkeit dient, Beispiel: „ohne Gentechnik“ oder Verbannung glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel, w√§hrend gleichzeitig Alkohol und Nikotin weiter munter verkauft werden.

    2+

  8. Ich kauf sicher keine Bekleidung in diesem Läden. Die Qualität ist schlecht und bei den Preisen möchte ich gar nicht daran denken was sie Leute die es herstellen bekommen. Ich kaufe mir lieber nur ein oder zwei mal im Jahr eine Hose, als billig Schund.

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  9. Wenn beim Konsumenten das Einkommen steigt , werden vom mehr Verdienst ca 10% mehr f√ľr Lebensmittel ausgegeben . Ist ein bl√∂der Schnitt, dort zu sparen wo es um Qualit√§t gehen sollte . Man nimmt den mehr Verdienst lieber f√ľr Prestige Objekte. Z.b. neues Auto obwohl das alte weder kaputt noch sonderlich alt ist. Neuer Fernseher etc. Und bei den Lebensmitteln kauft man dann trotzdem nicht regional . Man kann sich sonst das neue iPhone jedes Jahr nicht leisten . Oder muss statt nach Italien, Urlaub im Harz machen … oh Gott. Erz√§hl mal jemanden dass du nicht an die Sonne und das Meer f√§hrst . Die denken man sei arm .
    Tja . 1. WELT Probleme. In der 3. Freut man sich wenn man √ľberhaupt was auf dem Teller hat . Und wir jammern rum dass K√ľhe im Stall sind wo es vor 30 Jahren normal war ,anbindehaltung zu betreiben … eingewachsene Ketten … Nur mal so ein geistiges Bild. Da ist der Spaltenboden nurnoch halb so schlimm . Aber oh oh das arme Tier. Nur 3‚ā¨mehr ausgeben will auch keiner .

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  10. Lieschen M√ľller sagt

    Ich finde das so erschreckend, gleichzeitig sind B√ľcher wie „Ausmisten, aber richtig“ Bestseller!

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  11. Guido Stoltefaut , damit hast Du sehr recht.
    Die anderen aber, dennen es „besser geht“, handeln eher nach dem Motto „geiz ist geil“ oder „je mehr er hat, je mehr er will“.
    Die breite Masse kauft Masse statt regionaler Klasse.

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    • Inga sagt

      Beim obigen Bericht habe ich gelesen, dass bei steigendem Einkommen auch die Umsätze von Aldi, Lidl usw. steigen.

      Also ich denke, dass die mit gutem Einkommen immer noch eher auf teurer Qualität wert legen und so auch einkaufen!

      Denn diese Billiganbieter u. Discounter Aldi, Lidl usw. boomen doch nur, weil die vielen Fl√ľchtlinge dort einkaufen, denke ich!

      Jedenfalls macht doch das etwas aus, oder?

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  12. Im Bericht wurde erwähnt, dass die Verbraucher bei einer guten Konjunktur wieder bewusster konsumiert haben.
    Also besteht ein Zusammenhang zwischen guten Gehältern und sicheren Arbeitsplätzen und Konsum.
    Habe ich eine Familie und eine prekäre Arbeit, schaut man mehr aufs Geld und wird bestimmt Billig-Angebote wahrnehmen.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Aber ich frage mich, warum alle ein Smartphone besitzen, zum telefonieren reicht auch ein Handy f√ľr 60 Euro.

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      • Lieschen M√ľller sagt

        Ein einfaches (sprich chinesisches oder koreanisches) Smartphone kostet auch nur 90 Euro, viele haben gebrauchte Handys. Monatstarif ist f√ľr 7 Euro zu haben, viele nutzen FreeWlan, wo immer es geht um das Datenvolumen zu „sparen“. Einfaches Handy kostet ca. 20 Euro. Viele haben auch nur noch das Smartphone und daf√ľr z.B. keine Kamera. Ungerechtfertigte Kritik!

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Sie zeigen auf, dann man so ein Ding auch billig kaufen kann,
          solche Billigdinger sind unterhalb des Niveaus eines Harz IV Empfängers.

          Sie leben in einer Welt, die sie selbst zusammenbasteln.

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          • Lieschen M√ľller sagt

            Sie haben aber auch ihr Feindbild. Nutzen wohl kein Smartphone? Noch Kontakt zu unter 30-jährigen?

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            • Inga sagt

              Ich habe auch keine Smartphone, weil ich einen PC habe!

              Ist das schlimm?
              Ich lasse mir von der Mode nicht vorschreiben, wie ich mein Leben gestalte!

              Ich stecke mein Geld lieber in qualitativ gute Lebensmittel und Fernreisen!

              Vielleicht denken ja so manche unter 30 jährigen später auch mal so!
              Man muss eben Prioritäten setzen!

              Sonst ist doch das Leben langweilig!

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        • Ich seh das so sagt

          Im ersten Quartal 2017 gibt es in D 131 Mio. Mobilfunkanschl√ľsse (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/3907/umfrage/mobilfunkanschluesse-in-deutschland/), davon ca. 50 Mio. Smartphone-Nutzer (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/198959/umfrage/anzahl-der-smartphonenutzer-in-deutschland-seit-2010/).

          Das hei√üt wohl, da√ü jeder zwischen 5 und 75 zumindest 2 Handys hat, davon 1 Smartphone. Die Verkaufszahlen belegen eher, da√ü das Zweithandy unter 100 ‚ā¨ kostet, das Vorzeigehandy √ľber 500 ‚ā¨. Erst gestern hie√ü es in Medien, da√ü Schulkinder massiven Bewegungsmangel haben, weil sie bis zu 10 Stunden t√§glich nur noch „Fingerwischen“, an Wochenenden bis zu 12 Stunden. Ein einfacher Purzelbaum stelle schon k√∂rperliche H√∂chstleistung dar, weil die Fettleibigkeit ansteigt.

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      • Wollt ihr euren Mitmenschen echt Vorschriften machen, wof√ľr die ihr Geld ausgeben? Wen interessiert es, ob Andere zwei oder f√ľnf Handys oder sieben Smartphones oder einen SUV haben? Das ist doch jedem seine eigene Sache. Wollt ihr den Menschen eigentlich jedes Selbstbestimmungsrecht nehmen?

        Dann sagt aber nachher nicht, ihr hättet es nicht gewusst, wenn es ernst wird mit der sogenannten smarten Diktatur. Die geht dann nachher mit auf euer Konto.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Wer will den Mitmenschen vorschreiben, was sie zu kaufen haben, niemand, es sei denn sie Jammern herum, sie h√§tten kein Geld f√ľr Lebensmittel, wenn sie vorher ein iPhone f√ľr 800 Euronen gekauft haben, dann nehme ich mir das Recht heraus, darauf hinzuweisen, dass gesundes Essen wichtiger w√§re.

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          • Nein, so ist es nicht. Ihr Bauern wollt, dass die Verbraucher mehr Geld f√ľr Lebensmittel ausgeben. Und wenn die Leute das nicht tun, sondern sich klaglos von Aldi & Co. ern√§hren, rechnet ihr ihnen vor, wieviel ein Smartphone kostet.

            Zudem vertreten Bauern ja durchaus die Meinung, dass die Lebensmittel im Discounter genauso gut sind wie alle anderen. Siehe oben den Kommentar von Bauer Willi.

            Sollten die Lebensmittel im Discounter n√§mlich nicht gesund sein, wie handhabt ihr Bauern es denn dann mit eurem Gewissen? Schl√§gt euch das etwa nicht, wenn ihr Ware verkauft, von denen ihr wisst, dass sie f√ľr den Verbraucher nicht gesund ist?

            Siehst du, ich habe immerhin so viel Vertrauen in euch Bauern, dass ich es nicht f√ľr sehr wahrscheinlich halte, dass ihr uns Verbraucher mit minderwertigem Zeug schaden wollt. Also ist dein Gesundheits-Argument schon sehr komisch und gibt mir zu denken.

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        • Inga sagt

          Wer so denkt, der fördert die Massentierhaltung.

          Das ist ein Naturgesetz!

          Wenn du dich der Natur nicht unterwerfen willst, dann schädigst du sie!
          Und dar√ľber willst du dir keine Gedanken machen? Ist dir das zu m√ľhsam?

          Nehme dir doch nochmal den Gordischen Knoten von Bauer Willi vor!

          Das hat nichts mit smarter Diktatur zu tun!

          Die verwechselst du hier mit einem Naturgesetz!

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      • Marko sagt

        Zitat ehemaliger Landwirt:
        Aber ich frage mich, warum alle ein Smartphone besitzen, zum telefonieren reicht auch ein Handy f√ľr 60 Euro.

        -Ein Smartphone f√ľr 60 ‚ā¨ bekommt man auch schon.
        -F√ľr das moderne Smartphone mit Vertrag bezahlt man 200 ‚ā¨ (+/-). Lebensdauer 2 Jahre = 730 Tage. 200 ‚ā¨ geteilt durch 730 Tage ergeben 27 cent pro Tag.
        Was bitteschön kostet nochmal eine Nullachtfuffzen-Semmel?

        Das Argument mit dem Smartphone ist scheiße.
        Warum das hier ständig angebracht wird, erschließt sich mir nicht.

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    • Und das ist die gr√∂√üte l√ľge √ľberhaupt! Nirgendwo sind Lebensmittel so billig wie in Deutschland! Jeder kann mehr ausgeben! Und jeder kann dieses Geld irgendwo einsparen! Egal ob beim Auto, Handy oder Urlaub!

      1+

    • Wer keine Ahnung hat wie es in vielen Familien aussieht, sollte sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Ich esse pers√∂nlich weniger Fleisch und daf√ľr vom Metzger meines Vertrauens. √Ąhnlich halte ich es mit Kleidung. Aber ich kenne sehr viele Familien bei denen es nicht so ist und die auch keine teuren Handys oder so haben.

      1+

    • Genau -wer keine Ahnung hat. …Wer bewusst einkauft, schmei√üt nicht die H√§lfte weg, wer selbst kocht lebt billiger als mit Fertiggerichten , usw….das Problem ist, dass man mit essen niemanden beeindruckt. Da leben die meisten dann doch lieber von T√ľtensuppe und Mikrowelle damit das Geld f√ľr den Urlaub oder das dicke Auto reicht und alle glauben, man schwimmt im Geld. Genauso wie man 1000 Euro f√ľr das neue iPhone ausgibt und unbedingt 3 flachbildfernseher, 1 highend pc, ne play Station und jeden Monat neue Klamotten f√ľr 200 Euro pro Person sein m√ľssen – aber nur bei kik-weil man muss ja sparen – und dann geht es zum Aldi weil da gibt es Schnitzel f√ľr 89cent. Auf dem nachhauseweg f√§llt einem dann ein, dass man kein Bier mehr hat – das kauft man dann f√ľr 15 Euro an der Tankstelle. …aber Zuhause wird sich dann erstmal √ľber die teuren Lebensmittel beschwert – weil das Portemonnaie ist ja schon wieder leer!
      Egal wer sich dar√ľber beschwert, dass Lebensmittel zu teuer sind, sollte mal mit offenen Augen durch die Welt und sein Zuhause gehen und mal merken, wof√ľr er sein Geld da eigentlich zum Fenster raus schmei√üt!

      1+

      • Inga sagt

        Ja, richtig Frank,
        Als die Milchbauern Monat f√ľr Monat Minus machten,
        welche Kinder konnten sich da eher ein Milcheis erlauben?
        Die von HARTZ4 Eltern oder die Bauernkinder?

        Das Geld f√ľr HARTZ4 kommt Monat f√ľr Monat, es ist da!

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    • Ich gehe arbeiten und bin Nebenerwerbslandwirt. Meine Familie und ich k√∂nnen abw√§gen, was uns wirklich wichtig ist -bei uns kann ein Handy auch 5 Jahre alt werden, das Auto 10 und √§lter und mein Fernseher ist tats√§chlich auch schon 8 Jahre alt. Damit will ich sagen, dass ich wirklich an allem sparen kann und w√ľrde – aber nicht am essen!

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      • Inga sagt

        Ja Frank
        also hat dich die Industrie und ihre Produkte noch nicht von sich abhängig gemacht!
        du kannst dir den Luxus von wertvollen Lebensmittel noch erlauben!

        So macht man das, so ist das wahre Leben!

        Wir lassen uns von der industriellen Diktatur nicht beeinflussen!

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Meine Autos hatten zwischen 130.000 bis 145.000 Km auf dem Buckel, als ich sie gekauft habe, allerdings waren 2 nur 3 Jahre alt, der jetzige 4,5 Jahre, jedoch im Top Zustand. Das vorherige Auto fährt noch mein Sohn, das ist 19,5 Jahre alt.

        Ein Vorteil hatte ich immer, jeder wusste, dass ich als Landwirt ein „Reicher“ Mann bin, deshalb konnte ich mir ein kreditfinanzierter protziger Schlitten ersparen.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Als Bauer hattest Du auch keine Zeit, dieses Ger√§t zu benutzen. ūüėČ

          Da halten die R√∂hren recht lange. ūüôā

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    • Frank Tietjen Wer mit ca. 400 ‚ā¨ im Monat alles bezahlen mu√ü, einschlie√ülich Telefon und Versicherungen, der kann sich nunmal nicht mehr leisten als die Billigangebote. Der muss jeden Cent umdrehen, und dann wird es halt der Toast f√ľr 0,89‚ā¨ von Aldi anstatt dem Brot f√ľr 2,59‚ā¨ vom B√§cker. Sie haben offensichtlich noch nie in Armut gelebt, sonst w√ľrden Sie anders reden.

      1+

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