Bauer Willi, Medien
Kommentare 32

Angstmache Gentechnik

Ludger Weß war lange als freier Mitarbeiter und Gutachter für Greenpeace und Die Grünen tätig. Er hat heute eine andere Sicht.

Auf seinem Blog ludgerwess.com teilt er sein Wissen und seine Erfahrungen mit der Netzgemeinde.

Im aktuellen Beitrag „Nicht kampagnenfähig“ beschreibt er die Vorgehensweise der NGO’s, wie mit „Angskampagnien“ emotionale Stimmung erzeugt und genutzt wird.

Zitat: „Als Faustregel galt: Nur, wenn die Bevölkerung Angst vor Krankheit und Verseuchung bekommt, geht das Portemonnaie auf und die Spendengelder fließen. Das muss man puschen. Alles andere ist nicht „kampagnenfähig“ und daher zu vernachlässigen. Mit der Angstkampagne gegen Gentechnik in der Nahrung folgt Greenpeace dieser Maxime seit den 1990er Jahren – bis heute.“

Wir wollen niemandem Angst machen und wünschen uns allerdings eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Gentechnik. Der Beitrag und der Blog von Ludger Weß ist ein solch kritischer Beitrag.

Willi und Alois

(Aufrufe 709 gesamt, 1 heute)

32 Kommentare

  1. Schweinebauer Piet sagt

    Das ist mal wieder eine sehr interessante Diskussion. Mir fehlt so ein wenig die Funktion, einzelne Teilnehmer auszublenden. Die Diskussion hat dann immer noch jemand, der mit Unsachlichkeit trumpft. Vielleicht gibt es ja bald die Homepage: Rufers Welt, die dann frei von Schweinebauern ist! !

    0

  2. Ideo sagt

    Hier mal ein Beispiel für grüne Gentechnik (aus Deutschland):
    http://www.greenovation.com/technology.html

    Greenovation verändert Moos mittels Gentechnik um Medikamente herzustellen.

    Normalerweise benutzt man dafür Bakterien, aber für gewisse Substanzen ist Moos besser geeignet.

    Warum sollte man sowas generell verbieten, oder weitere Forschung verhindern?

    1+

  3. Rufer aus der Wüste sagt

    Ich kann dem Bernd keine direkte Antwort auf seinen Beitrag geben.

    Ob etwas Schmarren ist oder nicht. Wer entscheidet das? Der Bernd?
    Glaubt irgendwer das die Gentechnikfirmen zum Wohle der Menschen handeln? Nie. Die handeln nur um des Profites wegen und unsere Politiker sind ihre willenlosen Handlanger.

    0

    • Bernd K sagt

      Lieber Rufer, ich gebe Dir aber eine direkte Antwort.
      Du hast hast jetzt den einzigen wirklich echten Kritikpunkt an der grünen Gentechnik getroffen: nämlich das der Staat sich aus der ganzen Sache heraushält, Grundlagenforschung und angewandte Forschung auf ein Minimum reduziert bzw aus politischen oder religiösen Gründen torpediert. In unserem Gesellschaftssystem schauen dann natürlich profitorientierte Unternehmen nach Konstrukten, um Geld zu verdienen. Wenn zB Patente sich in noprofit Händen befinden würden wäre es besser. Aber das will ja keiner, da bestimmt 80% der Einwohner gegen Gentechnik ist und die politischen Entscheidungsträger gerne wiedergewählt werden wollen.

      2+

  4. Hertha Kerz sagt

    Dieser Beitrag ist aber genauso polarisierend. Erst ist alles schlecht. Jetzt plötzlich, weil der Herr hinausgeworfen wurde, weil er keine Lust mehr hat, weil er einen Job von der Gegenseite bekommen hat, der besser bezahlt wird, weil er was auch immer, ist das auf einmal alles nicht so schlimm, sondern gut – und jede Warnung schlecht.

    1+

  5. Bernd K sagt

    Also ich hätte bei dem Thema auf andere Reaktionen gehofft. Es geht ja nur vordergründig um den Einsatz von Gentechnik. In erster Linie geht es bei dem Blog darum, wie Organisationen wie Greenpeace etc…Themenschwerpunkte setzen, um an Mittel heranzukommen. Aber in den Beiträgen hier wird die immer wieder auftauchende Angst vor der Gentechnik gebetsmühlenartig heruntergebetet. Ich habe mal in einem anderen Forum solche Organisationen als „Gutmenschlobbyisten“ bezeichnet und habe dafür Unverständnis geerntet. Aber genau das sind sie.
    Und zur Gentechnik Folgendes:
    Gentechnik ist nicht ganz trivial. Und so können solche Organisationen mit Halbwahrheiten und Schlagworten viele willige Spender gewinnen. Das lässt sich aber auch auf andere landwirtschaftliche Themen nahtlos übertragen (zB. geschredderte Kücken-obwohl hier Gentechnik wohl helfen könnte) Die Leute, die sich intensiv mit gentechnischen Methoden auseinander setzen, wissen das nur Methoden genutzt werden, die die Natur eh im Repertoire hat. Ein chinesischer Geflügelstall, wo Menschen Schweine und Geflügel in inniger Symbiose leben, ist aus Sicht des genetischen Gefährdungspotenzials schlimmer einzuschätzen als alle GvO die der Mensch bis jetzt kreiert hat.

    2+

    • Palla sagt

      Ich verstehe diesen Blog auch so. Die Gentechnik ist hier nur ein Beispiel um die Propagandamethoden mancher Organisationen zu beschreiben. Wie man tatsächlich zur Gentechnik steht ist in dem Fall Nebensache. Auf alle Fälle ist kritisches Hinterfragen von Berichten und Behauptungen gerade von Organisationen die auf Spenden angewiesen sind immer angebracht!

      2+

  6. Rufer aus der Wüste sagt

    Kann man Christ sein und die Gentechnik befuerworten oder nicht?
    Kann ich etwas befueworten wo man dem HERRN ins Handwerk pfuscht?

    0

  7. Rufer aus der Wüste sagt

    Vielleicht wuerde es gar keine Zuckerkranken geben und auch keine Krebskranken wenn wir uns natuerlicher ernaehren wuerden.
    Dann braucht es auch keine Medimante oder anderes Zeug wo man auch vorher mit was auch immer veraendert hat.

    Man kann alles so hindrehen das es einem passt.

    0

    • Schweinebauer Piet sagt

      Wer hier am drehen ist, ist hier die Frage. Bei jeder Züchtung verändern wir die Pflanze. Mir hat mal ein Züchter gesagt, wenn man die ganze Züchtung auf einem Maßband betrachtet, ist die Gentechnik nur 1 cm bei 1 m!
      Also welche Pflanzen ohne Züchtung setzt Du ein?

      1+

      • Rufer aus der Wüste sagt

        Wo kommen denn die ganzen Zuckerkranke her?
        Wo kommen all die Krebskranken her?

        Ganz bestimmt nicht weil sie nur Spinat und Leistungswasser zu sich nahmen.
        Zuerst macht man die Leute mit Gentechnik krank und dann benuetzt man Gentechnik um sie wieder zu heilen.

        Und der Vorstand im Amt fuer Risikobewertung sagt zu allem, das alles ohne Risiko ist und sitzt gleichzeitig im Vorstand von der Gentechnik Firma.

        Was fuer Pflanzen ohne Zuechtung ich einsetzt?

        Ich sehe jetzt einen Unterschied ob ich etwas mit Zuechtung veraendere oder ob ich etwas an den Genen mache.

        So seh ich das einmal.

        0

        • Ideo sagt

          Hallo,
          jetzt wurden hier schon nach kürzester Zeit 3 Ängste erwähnt:
          1) Angst vor Zucker
          2) Angst vor Krebs
          3) Angst vor Gott

          Grüne Gentechnik wird ja hier überhaupt noch nicht angewendet.
          Trotzdem haben sie prophylaktisch Angst, dass es Zucker und Krebs auslöst?

          Was hat das denn mit Grüner Gentechnik zu tun geschweige denn mit einer Diskussion darüber?

          2+

          • Rufer aus der Wüste sagt

            Haette man dieses gelesen dann waere die Frage beantwortet

            http://ludgerwess.com/nicht-kampagnenfaehig/

            Gott kommt nicht vor. Das habe ich getan. Denn wie kann man an Gott glauben und auf der anderen Seite die Gentechnik befuerworten. Nur ich hatte vergessen das dieses an „Gott glauben “ in Deutschland nicht mehr so aktuell ist. Man macht sich seinen eigenen Gott und der heist „Gier, Macht, Geld“

            Also immer nur weiter dem HERRN ins Handwerk pfuschen und sich dann wundern wenn die Gesellschaft den Bach hinunter geht.
            Darin sehe ich den Bezug zu Gott und der Gentechnik.

            0

            • Gülle-Doktor sagt

              Die Behauptung, dass sich christliche Bindung und die Befürwortung der Gentechnik ausschließen, halte ich für eine üble Form der Gotteslästerung. Mit dieser Form der Skandalisierung hat man in früheren Zeiten auch das Impfen bekämpft. Heute findet man diese Ablehnung nur noch bei religiösen Randgruppen.

              Die christlichen Kirchen haben sich oft mit großer Verspätung aber letztendlich immer für die Nutzung technisch-wissenschaftlicher Methoden zum Wohl des Menschen ausgesprochen.

              3+

        • bauerhans sagt

          „Wo kommen denn die ganzen Zuckerkranke her?
          Wo kommen all die Krebskranken her?“

          zuckerkrankheit entsteht durch vererbung und falschem lebenswandel.
          krebs,nach neuesten untersuchung,durch zufall und durch vererbung.

          1+

          • Rufer aus der Wüste sagt

            Dann sind all die dicken Kinder die unter Diabetis leiden nicht schuld oder besser gesagt ihre Eltern weil sie sich falsch ernaehren?
            Wenn man jetzt bedenkt wo das Gensoja ueberall drin ist dann sind das alles Zufaelle und wenn man die richtigenn Statistiken bemueht dann kommt man auch drauf das es ein Segen fuer die Gesellschaft ist.

            Fuer mich als Christ gibt es nur ein “ Nein“ zur Gentecnik. Nichts dazwischen.

            Nur wie kommt es dann das Leute bei einer Krebserkarnkung die Ernaehreung umstellen und es dadurch zu einer Heilung kommen kann.

            Mein Leitspruch ist: “ Lass Nahrung deine Medizin sein“
            Jetzt frag ich mich ob man in der heutigen Zeit viele Nahrungsmittel ueberhaupts noch als Nahrungsmittel bezeichnen kann?

            0

            • Bernd K sagt

              Ein ganz großer Schmarren, den Du da von Dir gibst. Was hat denn das alles mit Christentum zu tun? Es macht eher den Eindruck, daß Du nicht weist um was es geht und deshalb Angst hast…aber da gibt es Stellen in der Bibel die Dich trösten werden..

              1+

  8. Ich denke in dem Beitrag von Herrn Wess ist wohl viel Wahrheit drin. Schon traurig das Gruene und Greenpeace mit solchen Methoden arbeiten und damit auf Spenden und Waehlerfang gehen und das viele Medien ungeprueft auf diese Kampagnen und Meldungen aufspringen..

    2+

  9. Schweinebauer Piet sagt

    Wiedereinmal ein guter Beitrag. Hier wird gut klar wie mit dem Thema in der Öffentlichkeit umgegangen wird. Da fragt man sich, ob es auch Themen gibt, die die Landwirtschaft betreffen, sachlich umgegangen wird. Ich vermute
    ganz ganz wenig! !!

    1+

  10. Es ist so leicht, wie sich jemand selbst ins Aus stellt, wer die Nachteile komplett ausblendet, der disqualifiziert sich für jede weitere ernsthafte Diskussion. Zitat „Die intelligenteren unter den Grünen wissen längst, dass Gentechnik in der Landwirtschaft zahlreiche Vorteile bringt“ Da scheint jemand aus Frust bei Greenpeace hingeworfen zu haben und baut sich nun ein primitives Feindbild auf. DIE GRÜNEN sind alle doof, nur ein paar Intelligente gibt es, aber die vertreten ja sowieso nicht das Programm. Und Tschüß Herr Weß. PS: es ist vollkommen legitim wenn NGOs bei ihren Kampagnen auch auf mögliche Spendeneinnahmen achten, wie sonst sollten sie ihre Arbeit finanzieren. Der Staat subventioniert die Industrie und die Landwirte, aber doch nicht die, welche gegen das System aufbegehren.

    0

    • NGO’s sind Wirtschaftsunternehmen und längst keine “ karitativen“ Institutionen mehr. Sie betreiben eine erfolgreiche Finanzpolitik und gezielte Lobbyarbeit. Ihr e. V. Status muß dringend überprüft werden. Natürlich werden auch sie subventioniert. Das ist weiter nicht schlimm, man ist ja in bester Gesellschaft. Bedauerlich und schlimm nur, dass diese Tatsachen nicht zugegeben werden. Ideologie macht leider blind.

      1+

    • Stiftung:
      Er sagte die intelligenteren, nicht alle Grünen sind Dumm! Anders gesagt, 10 Pötte mit 90°C heißem Wasser, 2 mit 91°C > die beiden mit 91°C sind heißer, deshalb aber nicht gleich die mit 90°C kalt!!!
      Natürlich dürfen NGOs auf Spendeneinnahmen achten, aber mit nichten darf das ihr Antrieb sein! Wie bei den Neo-Nazis, einige Anzugträger machen das wegen der Macht, sie führen an. Das Fußvolk hingegen macht es aus ideologischen Gründen, sie sind aber für die Anführer nur Werkzeuge.
      In vielen Bereichen das gleiche Schema, bei den Nazis ist es nur besonders deutlich, daher das Beispiel, nicht weil ich die Grünen oder die NGOs mit Nazis vergleichen will(muss gesagt werden, denn sonst wird nur auf dem „Nazivergleich“ rumgeritten).

      Greenpeace, der BUND, NABU, PeTA und dutzende andere wurden einst gegründet, um der Welt zu helfen!
      Doch mittlerweile geht es nur um das Verkaufen des Produkts „Aktivismus“.
      Beweise? Kein Problem!
      PeTA zeichnet grundsätzlich ersteinmal Videos und Bilder auf, lassen die Tiere noch länger leiden, statt dem Tier zu helfen! Keine Beratung für überforderte Tierhalter, stattdessen Anzeigen bei Stallbränden, bei denen Tiere zu Schaden kamen. Brandschutzberatung? Fehlanzeige!
      Bin in der Feuerwehr, wir handeln wenn wir eine Gefahr erkennen! RETTEN/BERGEN/LÖSCHEN/SCHÜTZEN, bei uns bekommt man was man bezahlt!
      BUND behauptet noch immer, Tierzahlen pro Betrieb und Stall müssten begrenzt werden, weil je mehr= umso schlechter, obwohl bewiesen, den Tieren kann es überall sehr gut und sehr schlecht ergehen!
      NABU ließ seine Rinder in den Elbfluten ersaufen, NICHT NUR EINMAL!!! Medizinische Versorgung, oder überhaupt eine adäquate Versorgung? Nicht vorhanden!
      Greenpeace forderte den Atomausstieg, weil die Erneuerbaren Energien aber noch nicht soweit sind, war logisch, wir brauchen die Kohle und noch besser, die Österreicher schmissen für uns wieder ihre alten Öl-Kraftwerke an!
      Was macht Greenpeace? RISCHTISCH, sie fordern den Kohle-Ausstieg, zu Recht! ABER sie selber tun NICHTS dafür, also fördern mit ihren Spendengeldern nicht etwa den Ausbau der alternativen Energien, sondern besetzen lieber ein französisches AKW und die Spendengelder werden für das Klettermaterial, die Werbebanner und die folgenden Gerichtskosten benutzt.

      1+

    • Ach Herr Christoph-Wilhelm Rieckmann die Diskussionen mit Ihnen sind immer mühsam, weil sie so viel schreiben und würde man auf alles antworten wollen, hätte man für die Biolandwirtschaft, die bekanntlich viel Handarbeit verlang, kaum Zeit. Ich glaube, jeder kann die Intention verstehen, die hinter der Aussage zu den intelligenteren Grünen steht. Dass sich NGOs genauso wie die Herausforderungen gewandelt haben, ist denen auch kaum vorzuwerfen. PETA macht einen super Job in Sachen Tierversuche, Pelze etc. Nur bei Landwirtschaft waren sie bisher recht indiskutabel, aber auch das ändert sich. Ich hoffe die Infos und Gespräche mit PETA durch meine Stiftung haben auch dazu beigetragen. Inzwischen sind die Infos zu Milchindustrie gar nicht mehr ganz so falsch, zuvor war es haarsträubend. Der BUND hat mit dem Zusammenhang Tierwohl/Bestandsgrösse absolut recht, das ist nach amtlicher Statistik z.B. der MLP Berichte auch für jeden nachzuvollziehen, Hier lügt der DBV und nicht der BUND. der NABU waren mal Vogelschützer und das wären sie auch besser geblieben, ihre Naturschutzprojekte laufen nicht immer glücklich, siehe Heckrinder. Greenpeace hat vor Jahren mal den SMILE vorgestellt, warum hat es die Industrie nicht aufgegriffen und sparsame Autos gebaut? Noch heute gibt es kein Modell auf dem Markt mit weniger CO2 als der SMILE ausgestossen hatte. Ich war mal Fördermitglied bei Greenpeace und bin ausgetreten als ich Biobauer wurde. Ich war jahrelang im Kreisvorstand des BUND und bin ausgetreten, weil sie um Fördermitglieder (also die ohne Stimmrecht) zu werben, eine für ihre üblen Methoden bekannte Drückerkolonne engagiert haben. Mir brauchen Sie von NGOs nix zu erzählen, ABER es ist ein winziger Tropfen verglichen was Agrarlobby an Geldströmen z.B. in Brüssel am laufen hat, um deren Interessen durchzusetzen. Interessen, die allzugern sogenannte moderne Bauern nachplappern. Aber so ganz langsam dämmert es den „intelligenteren bei den Bauern“ (um wieder zum Anfang zu kommen) dass dies nicht immer in ihrem Interesse ist und dass nicht alle Grüne/NGOs per Definition die Gegner sind.

      0

    • Zitat „Der Staat subventioniert die Industrie und die Landwirte, aber doch nicht die, welche gegen das System aufbegehren.“ Diese Organisationen subventioniert der Staat auch: Durch Steuerbefreiung wegen Gemeinnützigkeit, wobei diese bei einzelnen NGO`s mehr als fragwürdig ist.

      1+

    • Greenpeace hat mit dem Fahrzeug das bewiesen, was jeder Wagen heute leistet, Sparsam zu sein. ABER das reicht in der heutigen Zeit nicht! Schmale Räder bedeuten schlechtere Traktion und somit auch im Notfall schlechtere Verzögerungswerte beim Bremsen. Leichtbau alleine macht das Fahrzeug unbrauchbar für die Crash-Sicherheit, dem wirken nur teurere Werkstoffe entgegen.
      Wie alle Grünen Ideen, nicht alle Konsequenzen bedacht!
      Und mal ehrlich, der Twingo war schon nicht hübsch, aber das Teil war hässlich, anders gesagt kein Marktpotential.

      Stiftung, du redest dir die Welt passend, 10000 Studien sagen nein, eine Ja, also fühlt man sich bestätigt…

      Ach und eines will ich mal festhalten:
      JEDER Landwirt hat viel zu arbeiten! Ein enormes Arbeitspensum ist bei Leibe kein Privileg der Ökos, auch wir konventionellen -die wir übrigens die gleiche Entwicklung zu Grunde liegen haben wie ihr- müssen ebenfalls an Sonn- und Feiertagen raus, egal ob Tierhalter oder nicht!
      Nur als Beispiel, gestern in der Früh war ich Rübenschosser ziehen, hätte es nicht gerade etwas geregnet, müsste ich jetzt die Beregnungen aufstellen, überwachen und umstellen!

      So du bist aus dem BUND raus wegen der Drückerkolonnen-Sache, das ist doch der Beweis dafür, das nicht mehr der Umwelt- und Tierschutz zählt, sondern blanker Kommerz!

      Bios sind nicht die Zukunft, sie sind eine Alternative und die meisten der Bios machen es wegen des höheren Verdienstes, mit nichten aus Überzeugung.
      Denn jeder von uns weis, weniger Ertrag=mehr Ressourcen (vor allem endliche!)= höhere Umweltbelastung und mehr hungernde Menschen!
      „Gnadenbrotstiftungen“ verschlimmern die Lage noch, denn Fläche die effektiv genutzt werden könnte, wird für unproduktive Tiere gebraucht, NUR für ein besseres Gewissen!
      Aber die Natur dessen Teil wir sind zeigt uns ständig>Gewissen? Drauf geschi…en !

      1+

    • mit Aussagen wie „die meisten der Bios machen es wegen des höheren Verdienstes“ disqualifizierst Du Dich selber von weiteren Diskussionen und legst offen dass Du wenig Ahnung von anderen hast und nur zählt, was in Dein Weltbild passt. Nicht Gnadenbrotstiftungen ruinieren die Welt, sondern jene moderne Landwirtschaft, der Du wie einem Götzen huldigst.

      0

    • Es stimmt aber, die die auf Bio wechseln machen das erst nach wirtschaftlichen Überlegungen und der Fakt, das noch immer sehr viele wieder zurück wechseln, untermauert das noch.

      Gnadenbrotstiftungen für Tiere die nicht mehr produktiv (genug) sind, sind eine Verschwendung von Ressourcen, sie dienen nur der eigenen Empfinden von Ethik und Moral, nicht jedoch der Welt! Ethik und Moral unterliegen dem Wandel der Zeit, was heute völlig in Ordnung ist, kann morgen verwerflich sein, so war es im Mittelalter ja völlig legitim 13 jährige Mädchen an 30 jährige Männer zu verheiraten, anschließend wurde das Bettlaken auf Beweise der Unschuld untersucht. Heute ist beides undenkbar!!!
      Aber du kannst gerne mal „Save the Children“ nach Afrika begleiten und den Kindern dort erklären, warum es besser ist Tiere durchzufüttern, als diesen Kindern gegen den Hunger zu helfen!
      Nur ums klar zustellen, gäbe es bei uns Menschen keinen Hunger, würde ich das mit den Tieren sehr wohl unterstützen!

      So, die moderne Landwirtschaft ist die, die sich aus der alten Landwirtschaft entwickelt hat, sprich auch deine favorisierte Variante ist modern, denn du nutzt moderne Techniken um zu wirtschaften wie anno-dazumal.
      Der Unterschied liegt bloß darin, das wir konventionellen Landwirte Pflanzenschutz auf chemischer Basis betreiben, mit Mitteln die sowohl von den Herstellern, als auch von den Behörden geprüft wurden und werden.
      Gut bei Pilzgiften ist eine Prüfung nicht wichtig, die Wirkung kennt man ja, da ist nur noch wichtig festzustellen wie viel ist denn drin in der Nahrung.
      Nicht vergessen, die meisten Mittel werden bei uns nicht als Gesundheitsgefährdend oder giftig eingestuft, entweder aufgrund ihrer Anwendungsweise, oder weil sie es schlicht nicht sind. Damit will ich nicht sagen man solle es trinken, aber wenn man es so einsetzt wie vorgeschrieben, besteht keine Gefahr und das wir es so einsetzen wie vorgeschrieben, zeigen auch wieder die aktuellsten Untersuchungen, auch von Greenpeace!

      Übrigens, wer keine Argumente hat, der greift an! Physisch, oder wie in diesem Fall verbal und fast dein gesamter letzter Post ging nur gegen mich, nicht aber um das Thema.
      Merkst selbst…

      1+

    • wie gesagt, jemand disqualifiziert sich von weiteren Diskussionen, der permanent Dinge behauptet, ohne sie im Ansatz durch Daten belegen zu können. Nennen Sie mir doch bitte die Grundlage für die Behauptung dass Biobauern überwiegend (d.h. > 50%) aus wirtschaftlichen Gründen umstellen. Sei es durch eine seriöse Studie oder eine repräsentative Umfrage und hören Sie auf ihre begrenzten Erfahrungen als allgemeingültig zu erklären. Ein ähnlicher statistischer Trick ist das Märchen der Rückumstellter. Auch in schweren Zeiten des Bioanbaus (Ungewissheit der neuen EU BIO Verordnung) gab es immer mehr Neueinsteiger als Aufgeben. Während „normale“ Bauer massenweise hinwerfen, also abnehmen, bleibt die Zahl der Biobauern konstant. D.h. um seriöse Aussagen zu treffen, darf man nicht die Zahl der Rückumstellter alleine nennen, sondern muss sie ins Verhältnis setzen zu anderen Bauern, die auch aufhören. Wenn ein Bio aufhören muss, weil der Verpächter die Flächen kündigt, weil der Biogasler mehr zahlt, dann gilt das statistisch als Rückumstellter.

      0

  11. Jemand es wagt gegen die Medienhysterie anzutreten, sehr gut! Aber, wie er schon schreibt, DAS ist nicht das, was die Wähler hören wollen! ….und die Medien schon gar nicht. Von der Pharma-Industrie mal ganz zu schweigen….

    0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.