Bauer Willi, Medien
Kommentare 32

Angstmache Gentechnik

Ludger Weß war lange als freier Mitarbeiter und Gutachter für Greenpeace und Die Grünen tätig. Er hat heute eine andere Sicht.

Auf seinem Blog ludgerwess.com teilt er sein Wissen und seine Erfahrungen mit der Netzgemeinde.

Im aktuellen Beitrag „Nicht kampagnenfähig“ beschreibt er die Vorgehensweise der NGO’s, wie mit „Angskampagnien“ emotionale Stimmung erzeugt und genutzt wird.

Zitat: „Als Faustregel galt: Nur, wenn die Bevölkerung Angst vor Krankheit und Verseuchung bekommt, geht das Portemonnaie auf und die Spendengelder fließen. Das muss man puschen. Alles andere ist nicht „kampagnenfähig“ und daher zu vernachlässigen. Mit der Angstkampagne gegen Gentechnik in der Nahrung folgt Greenpeace dieser Maxime seit den 1990er Jahren – bis heute.“

Wir wollen niemandem Angst machen und wünschen uns allerdings eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Gentechnik. Der Beitrag und der Blog von Ludger Weß ist ein solch kritischer Beitrag.

Willi und Alois

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32 Kommentare

  1. Schweinebauer Piet sagt

    Das ist mal wieder eine sehr interessante Diskussion. Mir fehlt so ein wenig die Funktion, einzelne Teilnehmer auszublenden. Die Diskussion hat dann immer noch jemand, der mit Unsachlichkeit trumpft. Vielleicht gibt es ja bald die Homepage: Rufers Welt, die dann frei von Schweinebauern ist! !

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  2. Ideo sagt

    Hier mal ein Beispiel für grüne Gentechnik (aus Deutschland):
    http://www.greenovation.com/technology.html

    Greenovation verändert Moos mittels Gentechnik um Medikamente herzustellen.

    Normalerweise benutzt man dafür Bakterien, aber für gewisse Substanzen ist Moos besser geeignet.

    Warum sollte man sowas generell verbieten, oder weitere Forschung verhindern?

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  3. Rufer aus der Wüste sagt

    Ich kann dem Bernd keine direkte Antwort auf seinen Beitrag geben.

    Ob etwas Schmarren ist oder nicht. Wer entscheidet das? Der Bernd?
    Glaubt irgendwer das die Gentechnikfirmen zum Wohle der Menschen handeln? Nie. Die handeln nur um des Profites wegen und unsere Politiker sind ihre willenlosen Handlanger.

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    • Bernd K sagt

      Lieber Rufer, ich gebe Dir aber eine direkte Antwort.
      Du hast hast jetzt den einzigen wirklich echten Kritikpunkt an der grünen Gentechnik getroffen: nämlich das der Staat sich aus der ganzen Sache heraushält, Grundlagenforschung und angewandte Forschung auf ein Minimum reduziert bzw aus politischen oder religiösen Gründen torpediert. In unserem Gesellschaftssystem schauen dann natürlich profitorientierte Unternehmen nach Konstrukten, um Geld zu verdienen. Wenn zB Patente sich in noprofit Händen befinden würden wäre es besser. Aber das will ja keiner, da bestimmt 80% der Einwohner gegen Gentechnik ist und die politischen Entscheidungsträger gerne wiedergewählt werden wollen.

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  4. Hertha Kerz sagt

    Dieser Beitrag ist aber genauso polarisierend. Erst ist alles schlecht. Jetzt plötzlich, weil der Herr hinausgeworfen wurde, weil er keine Lust mehr hat, weil er einen Job von der Gegenseite bekommen hat, der besser bezahlt wird, weil er was auch immer, ist das auf einmal alles nicht so schlimm, sondern gut – und jede Warnung schlecht.

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  5. Bernd K sagt

    Also ich hätte bei dem Thema auf andere Reaktionen gehofft. Es geht ja nur vordergründig um den Einsatz von Gentechnik. In erster Linie geht es bei dem Blog darum, wie Organisationen wie Greenpeace etc…Themenschwerpunkte setzen, um an Mittel heranzukommen. Aber in den Beiträgen hier wird die immer wieder auftauchende Angst vor der Gentechnik gebetsmühlenartig heruntergebetet. Ich habe mal in einem anderen Forum solche Organisationen als „Gutmenschlobbyisten“ bezeichnet und habe dafür Unverständnis geerntet. Aber genau das sind sie.
    Und zur Gentechnik Folgendes:
    Gentechnik ist nicht ganz trivial. Und so können solche Organisationen mit Halbwahrheiten und Schlagworten viele willige Spender gewinnen. Das lässt sich aber auch auf andere landwirtschaftliche Themen nahtlos übertragen (zB. geschredderte Kücken-obwohl hier Gentechnik wohl helfen könnte) Die Leute, die sich intensiv mit gentechnischen Methoden auseinander setzen, wissen das nur Methoden genutzt werden, die die Natur eh im Repertoire hat. Ein chinesischer Geflügelstall, wo Menschen Schweine und Geflügel in inniger Symbiose leben, ist aus Sicht des genetischen Gefährdungspotenzials schlimmer einzuschätzen als alle GvO die der Mensch bis jetzt kreiert hat.

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    • Palla sagt

      Ich verstehe diesen Blog auch so. Die Gentechnik ist hier nur ein Beispiel um die Propagandamethoden mancher Organisationen zu beschreiben. Wie man tatsächlich zur Gentechnik steht ist in dem Fall Nebensache. Auf alle Fälle ist kritisches Hinterfragen von Berichten und Behauptungen gerade von Organisationen die auf Spenden angewiesen sind immer angebracht!

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  6. Rufer aus der Wüste sagt

    Kann man Christ sein und die Gentechnik befuerworten oder nicht?
    Kann ich etwas befueworten wo man dem HERRN ins Handwerk pfuscht?

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  7. Rufer aus der Wüste sagt

    Vielleicht wuerde es gar keine Zuckerkranken geben und auch keine Krebskranken wenn wir uns natuerlicher ernaehren wuerden.
    Dann braucht es auch keine Medimante oder anderes Zeug wo man auch vorher mit was auch immer veraendert hat.

    Man kann alles so hindrehen das es einem passt.

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    • Schweinebauer Piet sagt

      Wer hier am drehen ist, ist hier die Frage. Bei jeder Züchtung verändern wir die Pflanze. Mir hat mal ein Züchter gesagt, wenn man die ganze Züchtung auf einem Maßband betrachtet, ist die Gentechnik nur 1 cm bei 1 m!
      Also welche Pflanzen ohne Züchtung setzt Du ein?

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      • Rufer aus der Wüste sagt

        Wo kommen denn die ganzen Zuckerkranke her?
        Wo kommen all die Krebskranken her?

        Ganz bestimmt nicht weil sie nur Spinat und Leistungswasser zu sich nahmen.
        Zuerst macht man die Leute mit Gentechnik krank und dann benuetzt man Gentechnik um sie wieder zu heilen.

        Und der Vorstand im Amt fuer Risikobewertung sagt zu allem, das alles ohne Risiko ist und sitzt gleichzeitig im Vorstand von der Gentechnik Firma.

        Was fuer Pflanzen ohne Zuechtung ich einsetzt?

        Ich sehe jetzt einen Unterschied ob ich etwas mit Zuechtung veraendere oder ob ich etwas an den Genen mache.

        So seh ich das einmal.

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        • Ideo sagt

          Hallo,
          jetzt wurden hier schon nach kürzester Zeit 3 Ängste erwähnt:
          1) Angst vor Zucker
          2) Angst vor Krebs
          3) Angst vor Gott

          Grüne Gentechnik wird ja hier überhaupt noch nicht angewendet.
          Trotzdem haben sie prophylaktisch Angst, dass es Zucker und Krebs auslöst?

          Was hat das denn mit Grüner Gentechnik zu tun geschweige denn mit einer Diskussion darüber?

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          • Rufer aus der Wüste sagt

            Haette man dieses gelesen dann waere die Frage beantwortet

            http://ludgerwess.com/nicht-kampagnenfaehig/

            Gott kommt nicht vor. Das habe ich getan. Denn wie kann man an Gott glauben und auf der anderen Seite die Gentechnik befuerworten. Nur ich hatte vergessen das dieses an „Gott glauben “ in Deutschland nicht mehr so aktuell ist. Man macht sich seinen eigenen Gott und der heist „Gier, Macht, Geld“

            Also immer nur weiter dem HERRN ins Handwerk pfuschen und sich dann wundern wenn die Gesellschaft den Bach hinunter geht.
            Darin sehe ich den Bezug zu Gott und der Gentechnik.

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            • Gülle-Doktor sagt

              Die Behauptung, dass sich christliche Bindung und die Befürwortung der Gentechnik ausschließen, halte ich für eine üble Form der Gotteslästerung. Mit dieser Form der Skandalisierung hat man in früheren Zeiten auch das Impfen bekämpft. Heute findet man diese Ablehnung nur noch bei religiösen Randgruppen.

              Die christlichen Kirchen haben sich oft mit großer Verspätung aber letztendlich immer für die Nutzung technisch-wissenschaftlicher Methoden zum Wohl des Menschen ausgesprochen.

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        • bauerhans sagt

          „Wo kommen denn die ganzen Zuckerkranke her?
          Wo kommen all die Krebskranken her?“

          zuckerkrankheit entsteht durch vererbung und falschem lebenswandel.
          krebs,nach neuesten untersuchung,durch zufall und durch vererbung.

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          • Rufer aus der Wüste sagt

            Dann sind all die dicken Kinder die unter Diabetis leiden nicht schuld oder besser gesagt ihre Eltern weil sie sich falsch ernaehren?
            Wenn man jetzt bedenkt wo das Gensoja ueberall drin ist dann sind das alles Zufaelle und wenn man die richtigenn Statistiken bemueht dann kommt man auch drauf das es ein Segen fuer die Gesellschaft ist.

            Fuer mich als Christ gibt es nur ein “ Nein“ zur Gentecnik. Nichts dazwischen.

            Nur wie kommt es dann das Leute bei einer Krebserkarnkung die Ernaehreung umstellen und es dadurch zu einer Heilung kommen kann.

            Mein Leitspruch ist: “ Lass Nahrung deine Medizin sein“
            Jetzt frag ich mich ob man in der heutigen Zeit viele Nahrungsmittel ueberhaupts noch als Nahrungsmittel bezeichnen kann?

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            • Bernd K sagt

              Ein ganz großer Schmarren, den Du da von Dir gibst. Was hat denn das alles mit Christentum zu tun? Es macht eher den Eindruck, daß Du nicht weist um was es geht und deshalb Angst hast…aber da gibt es Stellen in der Bibel die Dich trösten werden..

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  8. Schweinebauer Piet sagt

    Wiedereinmal ein guter Beitrag. Hier wird gut klar wie mit dem Thema in der Öffentlichkeit umgegangen wird. Da fragt man sich, ob es auch Themen gibt, die die Landwirtschaft betreffen, sachlich umgegangen wird. Ich vermute
    ganz ganz wenig! !!

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